In Sache Flirtkompetenz trennt sich bekanntlich die Spreu vom Weizen. Man kann Vieles richtig, aber auch Vieles falsch machen; entsprechend gibt es Flirtprofis und -muffel. Im Folgenden finden Sie eine kleine Zusammenstellung möglicher Fettnäpfche, in die man hineintappen kann.
Dass der Flirt in der Regel mit einem Blickkontakt beginnt und damit notwendigerweise mit dem unvermeidlichen „ersten Eindruck“ einhergeht, wissen Flirtprofis auszunutzen. Sie gestalten schon Ihr Erscheinungsbild positiv und landen daher schon vorauseilend in den „richtigen Schubladen“.
Man geht nicht fehl, wenn man sein Outfit tendenziell an die Location, die man aufsuchen will, anpasst. Schließlich erwarten die übrigen Anwesenden auch einen gewissen „Dresscode“. Aber bitte vermeiden Sie ein zu auffallendes Äußeres.
In Hinsicht auf die Körpersprache ist zu bedenken: Wer gestresst und hektisch auftritt, fällt alleine dadurch auf den ersten Blick durchs Flirtraster. Legen Sie deshalb bewusst Wert auf eine besonnene Körpersprache. Aber: Nicht übertreiben!
Wer mit Blicken flirtet, sollte – vor allem wenn Sie ein Mann sind – den Anderen nicht zu lange und intensiv in Augenschein nehmen. Das wirkt leicht „eindeutig“ bis hin zu „bedrohlich“.
Die nächste Fehlerquelle besteht zweifellos beim Gesprächsstart. In der Regel negativ kommen ausgefallene, offensive und herausfordernde Sprüche an. Sie kennen ja sicherlich einige „Klassiker“. Nur zwei Beispiele: „Mir ist aufgefallen, dass ich dir noch nicht aufgefallen bin“; „Du hast schöne Augen [oder Ähnliches]!“
Die ersten Gesprächsthemen sollten sich um allgemeine, positive Dinge drehen. „Aufhänger“ bietet in der Regel die gerade erlebte Situation. Verzichten sollte man auf Themen wie: Ex-Partner, Krankheiten, Politik.
Klar können auch Gesprächspausen hin und wieder entstehen. Kein Problem! Sie müssen nicht den Alleinunterhalter spielen. Ohnehin: Wer den Anderen, mehr oder weniger unbewusst, zutextet, muss sich nicht wundern, wenn dieser irgendwann das Weite sucht. Der Gesprächsanteil sollte sich demokratisch verteilen. Aber das passiert in der Regel ohnehin, wenn beide sich sympathisch finden und auf derselben Wellenlänge funken.
Im Prinzip heißt die Faustformel: Zeigen Sie, dass Sie mit beiden Beinen fest im Leben stellen und dass Sie vielseitig, flexibel sind. Und vor allem: Dass Sie sich selbst nicht zu ernst nehmen!