x
ElitePartner Magazin
Ich akzeptiere die AGB und
Datenschutzbestimmungen
Kategorie | Sexualitätsblog
content_trenner
continue icon
Auch Eltern brauchen Sex
Auch Eltern brauchen Sex (Kategorie: Sexualitätsblog)
Hauptbild
Zwischen Windelwechseln und Kindergeschrei bleibt die Erotik oft auf der Strecke.

Gerade habe ich in meiner Beratung erlebt, dass eine Sache für viele Paare schwierig ist: Der Umgang mit den eigenen Kindern, wenn es um die Befriedigung der eigenen sexuellen Bedürfnisse geht.

So berichtet Frau A. von ihren täglichen Kämpfen um das elterliche Territorium und die eigene (Un-)Lust. Das Paar hat zwei kleine Kinder, eine Tochter (4) und einen Sohn (6). Beide sind quietschfidel und auch in den Abendstunden noch putzmunter. Der Ehemann ist Vollzeit beschäftigt und gegen 19 Uhr zu Hause; sie versucht gerade, sich selbständig zu machen und ist von Haushaltsführung und Kinderbetreuung plus dem eigenen Projekt genauso geschafft wie ihr Mann. Nicht verwunderlich, wenn sie von abnehmender Lust erzählt und ihre Beziehung in Gefahr sieht. Ihr Mann tickt da anders: Er sieht den Sex als Entspannungsmöglichkeit vom Alltagsstress, während sie Nähe und Kuscheln braucht, um Kontakt zu ihm aufzubauen. Eine häufige, vielleicht geschlechtsspezifische Kommunikationsstörung. Die Kinder werden zusätzlich oft als Grund angeführt, "warum es mal wieder nicht geklappt hat". Nachgefragt, wie genau die Kinder ins Spiel kommen, erhalte ich die Antwort, dass sie eben noch Gesellschaft bräuchten oder noch nicht schlafen würden. Kurz: Die Bedürfnisse der Kinder gehen vor. Oft wird auch das eigene Schamgefühl oder eine Hemmung angeführt: Man möchte die Kinder nicht durch eindeutige Geräusche beunruhigen oder will nicht dabei erwischt werden, wie auch eine aktuelle Studie ergab.

In Variation kommt dieses Thema auch bei frisch Verliebten vor. In einer Beratung erzählt mir Frau Z., dass der Mann, der ihr beim Online-Dating den Hof gemacht hat und den sie dann zum ersten Mal zu sich nach Hause einlud, sich als erstes auf ihren 10jährigen Sohn stürzte. Offenbar wollte er unter Beweis stellen, dass er gut "mit Kindern kann". Der Kleine fand das prima. Nur: Aus Intimitäten zwischen Frau Z. und ihrem Verehrer wurde nichts. Der Kleine nahm die neue Vaterfigur ganz unter Beschlag. Fazit: Kindliche Bedürfnisse sollten gestillt werden – aber warum soll es den Kindern besser gehen als ihren Eltern? Gibt es nicht auch so etwas wie ein Elternrecht? Und wo steht geschrieben, dass Kinder darunter leiden, wenn man ihnen klare Grenzen setzt? Wichtig bei einem solchen Vorhaben ist allerdings, dass beide Partner an einem Strang ziehen und wissen was sie wollen: Nämlich Sex. Gestehen Sie sich zu, dass dieses Bedürfnis genauso wichtig ist wie das kindliche Wohl.

print icon

Ältere Beiträge
/magazinmagazin/wp-content/themes/elitepartner_rebrush/thumb.php?src=&w=100&h=57&zc=1&q=90

/magazinmagazin/wp-content/themes/elitepartner_rebrush/thumb.php?src=&w=100&h=57&zc=1&q=90

/magazinmagazin/wp-content/themes/elitepartner_rebrush/thumb.php?src=&w=100&h=57&zc=1&q=90

   Zur Kategorie Sexualitätsblog
   Zur Magazin Startseite

Artikel kommentieren

E-Mail

wird nicht angezeigt (Pflichtfeld)
Name

wird angezeigt (Pflichtfeld)
Kommentar

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen,
wenn der Inhalt unseriös ist oder sich nicht konkret auf den Artikel bezieht.
Code Eingabe