"Kinder sind toll - solange es nicht die eigenen sind", erklärte mir neulich eine Mittdreißigerin auf Partnersuche. Sie hatte einen ganzen Katalog an Eigenschaften parat, wie ihr Traummann zu sein hat und wie nicht. Kinder waren dabei ein absolutes No-Go.
Die Männer sähen das umgekehrt doch genauso: Wenn ein 40-Jähriger nach einer Partnerin suche, so solle sie möglichst fünf bis zehn Jahre jünger sein, damit der eigene Kinderwunsch noch erfüllt werden könne. Gebe es bereits Kinder, nun ja, das sei dann eben Pech für die Mütter. Auch, wenn sie noch so toll seien: Welcher Mann habe schon Lust, sich um die Nachkommen eines anderen zu kümmern.
Vielleicht hat sie prinzipiell damit Recht. Aber sie verbaut sich gleichzeitig viele Chancen. Kinder sind nun einmal Teil unseres Lebens. Sie sind anstrengend und nervig, aber sie sind auch ganz wunderbar und allem voran: Sie sind unsere Zukunft. Ist es nicht etwas Schönes, einem Kind etwas von sich zu geben? Ihm etwas beizubringen, es aufwachsen zu sehen und eine Beziehung zu ihm zu haben?
Natürlich ist die Bindung zu einem eigenen Kind wesentlich stärker. Aber wenn ich auf der Suche nach einer glücklichen Beziehung bin, warum sollte ich dann bereits vorhandene Kinder kategorisch ausschließen? Können sie nicht im Gegenteil auch zum Glück und zur Dauerhaftigkeit meiner Beziehung beitragen? Und ganz ehrlich: Wer kann schon erwarten, einen Partner zu finden, der kein Vorleben hat?
Die eingangs zitierte Dame möchte übrigens unbedingt eigene Kinder haben. Aber natürlich nur mit dem richtigen, kinderlosen, Mann. Blöd nur, dass ihr langsam die Zeit davon laufe. Da müsse sie sich mit dem Kinderwunsch doch ein wenig beeilen. Eine lange Kennenlernphase sei da halt nicht drin.
Nun ja, ich würde vielleicht meine Kriterien ein wenig weiter fassen. Zudem: Ein Mann, der bereits Vater ist, weiß womöglich weiteren Nachwuchs ganz besonders zu schätzen.
alleinerziehende mütter/väter oder auch mütter/väter, bei denen der jeweils andere partner das sorgerecht hat, sollten unter sich suchen.
kaum ein normaler mensch, inkl. mir, respektiert fremde kinder in einer beziehung.
das ist einfach horror!
ständig wird man mit den fremden küken und der ex frau/ dem ex mann konfrontiert.
nichts ist schädlicher für eine glückliche beziehung !
haben jedoch beide dieses laster kind auf sich, kann sich niemand beschweren.
Ist ja klar, dass du deinen Namen nicht nennst – Kinder als Laster und "Horror" zu bezeichnen ist doch wohl das Allerletzte.
Zum Glück gibt es viele "normale Menschen", für die das kein Problem ist.
Wenn du so ein Kinderhasser bist, was liest du dann eigentlich im Alleinerziehenden-Blog????
Wohl nur, um unqualifizierte Kommentare abzugeben.
Wenn du das für dein Ego brauchst: äußerst armselig!
Ich gebe Barbara absolut recht. Selbst habe ich einen kleinen 3 Monate alten Sohn. Das ich mal allein erziehend werde war nicht geplant, doch sein Vater kümmert sich lieber um seinen "eigenen" großen Sohn. Jedoch habe ich festgestellt, egal wo ich mich mit meinem Spatz befinde, werde ich angesprochen – auch von den Herren der Schöpfung. Also Kopf hoch für alle, die es auch ohne den anderen Partner schaffen!
Ich habe festgestellt, dass Kinder in der Partnersuche sehr wohl meist ein Hindernis sind, da sich Männer von bereis vorhandenen Kindern überfordert fühlen,bzw. lieber eigene Kinder haben möchten! Dazu ist aber oft bereits das biologische Alter der Frau überschritten, oder sie möchte keine weiteren Kinder!
Nachdem ich mit 43 Jahren nochmals ein Kind geboren habe und nun 47 Jahre alt und zweifache Mutter bin, habe ich es in einer anderen online-Partnervermittlung mehrfach erlebt, dass so junge Kinder bei einer so alten Mutter nicht mehr akzeptiert werden, da Männer meiner Altersklasse- selbst wenn sie eigene Kinder haben- eher davon ausgehen, dass bei Frauen meines Alters die Kinder schon aus dem Haus sind, und somit der Verwirklichung gemeinsamer Interessen- gemeint sind oft die sportlichen Interessen des Mannes- nicht im Wege stehen. Es sollten aber jedem Partner mittleren Lebensalters eigene Interessen/Verpflichtungen zugestanden werden können, ob diese nun beruflicher oder privater Natur sind. Die Frau ist von Natur aus auf Kinder ausgerichtet, solange sie fruchtbar ist…- vielleicht kommen die betreffenden Herren einfach nicht mit soviel echter weiblicher Kraft zurecht?
Der Kommentar von “1″ ist nicht akzeptabel
Männer sind genauso von dem Problem betroffen, dass ihre Kinder als Hindernis angesehen werden, selbst wenn sie nicht bei ihnen wohnen – meine drei sind zwischen 12 und 17 Jahre alt. Da tut auch ein guter Beruf und ein ansprechendes Profil nichts zur Sache. Interessanterweise sagen mir hier Damen mit Kindern (Raum München) etwas häufiger ab als die kinderlosen. Wie soll ich das wohl interpretieren?