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Buchtipp: “Unsere tägliche Krise gib uns heute”
Buchtipp: “Unsere tägliche Krise gib uns heute” (Kategorie: Buchtipps)
Dass er Humor hat, bewies Sky du Mont bereits in zahlreichen TV-Auftritten. Aber auch seine knapp 30 Jahre jüngere Frau Mirja bringt eine gehörige Portion Augenzwinkern mit in diese "witzige Soforthilfe für den Beziehungswahnsinn" - so der Untertitel des Buches.

Lockeres Geplauder mit ernstem Hintergrund

Mit viel Witz und Selbstironie plaudert das Ehepaar du Mont aus dem Beziehungsnähkästchen. Und das tut das Paar so charmant, dass sich so manches Promi-Gespann davon getrost eine Scheibe abschneiden könnte. Auch bei Sky und Mirja gibt es nämlich den ganz alltäglichen Beziehungskram, der uns alle so nervt: Sie reden aneinander vorbei, reiben sich an Kleinigkeiten auf und zoffen sich immer wieder wegen des gemeinsamen Nachwuchses. Ihr wirksamstes Rezept, um nicht komplett durchzudrehen: Auch mal über sich selbst lachen!
Sky und Mirja resümieren ihr bisheriges Liebesleben und klappern dabei die wichtigsten Stationen ab: Verliebt, verlobt, verheiratet klingt nämlich nur so schön und komplikationsfrei. In Wahrheit gibt es jede Menge Fettnäpfchen, Missverständnisse und auch handfeste Krisen. Die Szenarien werden jeweils aus der männlichen und der weiblichen Perspektive geschildert. Was zum einen komisch, zum anderen eben auch sehr erhellend ist. Da ist zum Beispiel der missglückte Heiratsantrag, mit dem Sky seine Mirja spontan beglücken wollte: Das Stuttgarter Hotelzimmer in Eiche rustikal war derart unromantisch, dass Mirja, nach einem anstrengenden Tag im Schlabberlook und mit mieser Laune außer einem lapidaren "Schlechtes Timing, Schatz!" wenig darauf zu erwidern hat.

Zur Funktionsweise der Geschlechter

Zu jedem Kapitel geben beide aus ihrer ganz persönlichen Sicht einen Kommentar und hilfreiche Tipps, wie es besser gelingen könnte. All das liest sich locker und ist herrlich Klischeebeladen. Doch tatsächlich beinhaltet das hübsch aufbereitete Buch eine Menge kluger Ratschläge und Einsichten. Es sei keine Hilfe, um Vorurteile abzubauen, schreiben die du Monts im Vorwort und auch keine theologische Arbeit. Sowohl Männer als auch Frauen bekommen Recht, denn tatsächlich haben beide Recht mit ihrer Sicht auf die Dinge.
Das abschließende Fazit: Man kann sehr wohl etwas tun außer Beten. Und was? Man muss versuchen die Sichtweise des anderen wenigstens ein bisschen zu verstehen. Deshalb gibt es Merkzettel für beide Geschlechter und eine Liste mit jeweils zehn Dingen, die Männer, bzw. Frauen nie verstehen werden. Klar, das ist nicht neu – aber dennoch durchaus amüsant.

>> Bestellen können Sie das Buch hier


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