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Die Angst vor dem Rotwerden überwinden
Die Angst vor dem Rotwerden überwinden (Kategorie: Flirtblog)
Erröten ist eine körperliche Reaktion ist, die man willentlich nicht beeinflussen kann

Eine der größten Flirtbremsen ist die Furcht vor dem Rotwerden. Man kann sich nicht vorstellen, wie viele Flirts alltäglich durch diese irrationale Angst im Keim erstickt werden.

Nicht nur beim Flirten sind Errötungsgedanken hinderlich, sondern bekanntlich auch in allen anderen sozialen Situationen, etwa in der Schule, bei Meetings, Fortbildungen usw. Betroffene haben eines gemeinsam: Sie sind davon überzeugt, dass sie einerseits rot werden, sobald sie das Wort ergreifen und dass andererseits die anderen dies zwangsläufig bemerken und peinlich finden. Diese Überzeugungen sind schlichtweg falsch und beruhen auf logischen Fehlern und Wahrnehmungsstörungen.
Laut der Ärzte Zeitung online wird derzeit eine Studie an der Technischen Universität Dresden über das Erröten durchgeführt. Diplom-Psychologin Samia Chaker vom Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie leitet die Untersuchung, für die man übrigens noch Probanden sucht. Fakt ist – und jetzt werden alle pessimistischen Sozialphobiker nicken -, dass das Erröten eine körperliche Reaktion ist, die man willentlich nicht beeinflussen kann. In der Psychotherapie wird nach Chaker daher gar nicht versucht, den Klienten zum Nicht-Rotwerden zu erziehen. Wichtiger ist, trotz der körperlichen Reaktion den Alltag erfolgreich zu überstehen. Hierzu ist wichtig, dass man die Aufmerksamkeit "breiter streut", wenn man sich mit den Mitmenschen unterhält. Denn tragischerweise fokussieren Betroffene ausschließlich die eigene Außenwirkung. Ich habe hier mal einige Tipps für Betroffene und Interessierte zusammengefasst:
1. Der Gedanke "Wenn ich rot werde, findet mich mein Gesprächspartner peinlich" ist ein Irrtum. Gerade in Flirtsituationen wirkt das Erröten auf den anderen gerade nicht peinlich, sondern eher "goldig" und liebenswürdig.
2. Treiben Sie, bevor Sie sich in Schale werfen und auf den Weg machen, Ausdauersport. Powern Sie sich aus! Dies bietet sich deshalb an, als das Erröten u.a. infolge von körperlicher Anspannung entsteht. Das Blut schießt in den Kopf. Doch es dürfte sehr schwer für Ihren Organismus sein, nach einer Trainingseinheit noch die Energie aufzubringen, die für das Erröten notwendig ist. Sport macht daher im wahrsten Sinne des Wortes gelassen.

3. Achten Sie beim Ansprechen bewusst auf Ihren Gesprächspartner! Auf seine Mimik und Gestik. Sozialphobiker neigen nämlich dazu, die Flirtsituation "noch mal", von weiter weg zu betrachten, quasi aus der Perspektive eines Dritten. Das bindet Energie und reduziert die kognitive Leistungsfähigkeit.


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