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Die besten Anmachmethoden – ohne Abfuhr
Die besten Anmachmethoden – ohne Abfuhr (Kategorie: Flirtblog)
Niemand kassiert gern einen Korb. Deswegen: Seien Sie ehrlich und authentisch.

Viele zerbrechen sich den Kopf darüber, was gut bei anderen ankommt. Manche übertreiben es beim Ansprechen, sie wollen mit extrem ausgefallenen Sprüchen imponieren. Doch gerade diese Methode verhindert gewöhnlich, dass man sich näher kennen lernt.

Die erste schmerzhafte Abfuhr, bekam ich mit 15. Ich sprach auf einer Party in einem kleinen pfälzischen Dorf ein attraktives Mädchen an. Ich ging einfach zu ihr hin und sagte: "Hallo, ich habe dich von da hinten gesehen." Zugegeben, nicht gerade das Gelbe vom Ei, aber immerhin hatte ich mich überhaupt getraut. Ihre Antwort: "Na, dann geh doch wieder dahin zurück." Solche Abweisungen tun weh. Ich habe mir irgendwann im Laufe der letzten Jahre drei Ansprechmethoden überlegt, die meiner Meinung nach vorteilhaft sind, weil sie eine Abfuhr galant umgehen:

1. Methode der Alternativfrage

Man weiß nie genau, ob der andere an einem Gespräch überhaupt interessiert ist. Daher lohnt es sich, den ersten Satz als Alternativfrage zu formulieren, etwa so (in einem Café): "Hallo, haben Sie Lust, einen Kaffee mit mir zu trinken oder sind Sie noch verabredet?" In einer Lounge kann man entsprechend beginnen mit: "Guten Abend, kann ich mich kurz zu Ihnen stellen oder warten Sie auf jemanden." Hat Ihr Gesprächspartner Interesse an einem näheren Kontakt, geht er auf den ersten Teil der Alternativfrage ein, wenn nicht, auf den zweiten. Und eine unliebsame Abfuhr (siehe oben) wird verhindert.

2. Methode des nicht-zielgerichteten Kommentars

Wie wäre es mit einer unspektakulären Anmerkung zur aktuell erlebten Situation? Darauf kann der anderen eingehen, wenn er will. An der U-Bahn-Station, neben einem anziehenden Menschen stehend, kann man doch einfach mal loswerden (ohne Blickkontakt, aber gut hörbar): "Hm, jetzt hat meine Bahn schon wieder Verspätung." Und wieder gilt: der andere kann darauf eingehen ("Ja, das passiert mir hier auch öfter!"), wenn ihm danach ist. Schon ergibt sich ein Small Talk.

3. Methode der Banalität

In vielen Studien wurde nachgewiesen, dass "authentische Natürlichkeit" immer noch am besten ankommt. Der bekannte Evolutionsbiologe Karl Grammer hat hierzu interessante Untersuchungen durchgeführt. D.h., man kann es auch mal mit folgenden Sätzen probieren: "Hallo, ich bin…, wie heißt du?", "Sind Sie öfter hier?", "Aha, was trinken Sie denn da?", oder: "Hallo, ich habe Sie von da hinten…" – Ach nee, den letzten Satz lassen Sie lieber weg.


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16 Antworten zu “Die besten Anmachmethoden – ohne Abfuhr”

  • TOLIE sagt:

    Tja, die Methode der Banalität wäre ja schöne und gut, würden einem nicht die Knie schlottern und einem ein Klops von der Grösse des Mondes im Hals stecken, hat es einen mal richtig erwischt… dann funktioniert wohl nur die Alternativfrage!

  • Fred sagt:

    Ja gut, ein bisschen Mut muss man wahrscheinlich schon mitbringen, wenn man jemanden "auf der Straße" ansprechen möchte. Aber wenn man davon nur ein bisschen aufbringen kann, könnte ich mir gut vorstellen, dass es mit den Methoden klappt. Vor allem die Sache mit der Alternativfrage ist gut! Da kann man sich die typischen, peinlichen Anmachsprüche getrost sparen.

  • Julia sagt:

    Wenn der Mann mir gefällt, dann ist es ganz egal, ob er mich nach dem Wetter am Wochenende fragt oder von seiner Laktose-Allergie erzählt – ich freu mich einfach, dass er mich angesprochen hat! Oder was meint ihr Mädels?

  • Josef sagt:

    Das "sich Kennenlernen", den Auserwählten "anzumachen", kann man meiner Meinung nach nicht nach Schema F ausführen, sondern ergibt sich spontan aus der Situation, dem Moment indem man den Entschluss fasst, sie oder ihn anzusprechen. In diesem Spektrum der Möglichkeiten, muss man nur zum richtigen Zeitpunkt die passenden Worte finden! Dabei ist es egal wo, wann, warum und aus welchem Anlass man sich begegnet…

  • elke sagt:

    Tja Josef , und damit einem vor Aufregung dann die richtigen Worte einfallen, sind die Tipps Alternativfrage und indirekter Kmmentar ganz gut

  • Dani sagt:

    Ich versteh gar nicht, warum sich die Leute mit dem Ansprechen immer so schwertun. Viel schwerer ist es, die Angesprochenen dann wieder loszuwerden. Man will nur mal nett reden, sich austauschen, fühlt eine momentane Übereinstimmung beim momentanen Thema (Wetterextrem, U-Bahn-Verspätung, Feier ect) und schon denkt der andere, man will flirten.
    Ich war seit langem mal wieder bei einer größeren Feier, kannte kaum jemanden dort und ging mit 3 Telefonnummern nach Hause. Es hat unbestritten sehr viel Spaß gemacht und es gab viele lustige Gespräche, aber warum, um Himmels willen!, denken die Herren der mittleren Altersklasse immer sofort, dass man (frau) mehr will? Zumal die meisten verheiratet waren mit Kindern und gefestigtem Hausstand.
    Es gibt in meinen Augen nichts Unattraktiveres als einen Verheirateten, der offensichtlich auf eine Affäre aus ist.

  • Hank sagt:

    Nun, es wird kein Erfolgs- oder Patentrezept geben. Jeder reagiert unterschiedlich auf eine Anmache! (Oh welch weiser Satz *g*) Wenn beide gut drauf sind (sprich: einigermaßen kontaktwillig) und der erste optische Eindruck passt, wird sich schon ein Gespräch ergeben. Obwohl ich denke, dass eher Frauen das Flirten "professioneller" betreiben und sich so gerne Bestätigun(en) einholen und ihr Selbstbewusstsein damit füttern. Blöd für den Mann, der sich aufrichtig, interessiert oder schon leicht verliebt in den Flirt begibt.

  • bine sagt:

    Zu Hanks Aussage kann ich nur sagen, dass man nicht alle Frauen über einen Kamm scheren kann. Vielleicht bin ich aber auch nur anders als andere Frauen. Wenn ich jemanden anspreche, dann möchte ich den Mann auch ernsthaft kennen lernen. Schade ist nur, dass sich eher Frauen trauen und Männer meist zu schüchtern sind. Dabei möchte man als Frau doch gerne erobert werden.
    Eine Abfuhr ist zwar nicht schön, aber schlimmer finde ich es sich nicht getraut zu haben, denn man weiß ja nie, ob der andere nicht auch Interesse hat. Also Männer, natürlich gibt es Frauen, die gerissen sind und vielleicht nur auf einen Kaffee eingeladen werden wollen, aber es gibt auch viele Männer, die Frauen hereinlegen. Da hilft nur: nicht aufgeben, denn nicht alle Frauen und nicht alle Männer sind so. Ich suche also auch noch weiter….. :-)

  • dolcenika sagt:

    ich muss nun Bine Recht geben, dass nicht alle Frauen gleich sind und hoffentlich auch nicht alle Männer. Als Frau würde ich mich sehr freuen, wenn Männer etwas mehr Mut hätten, Frauen anzusprechen, der Wunsch "erobert zu werden" liegt wohl in unserer Natur. Ich komme nicht aus Deutschland, lebe hier jedoch schon seit fast fünf Jahren und muss ehrlich sagen: Zurückhaltung mit Minimum Kontaktfreude ist hier leider die Regel. Und ich bin es nicht gewoht auf Männer selber zu zu kommen, wenn jedoch ausnahmsweise mich doch einer anspricht – ist es ein ausschließlich in sich selbst verliebter "Nabel der Welt", alle anderen sind wohl zu schüchtern. Deshalb haben in Deutschland nur die Frauen tolle Männer, die sie sich "geangelt" haben. Schade eigentlich, denn ich kann mir nicht vorstellen "auf Männerjagd zu gehen"

  • charly sagt:

    Das ist doch alles käse was da ausgetauscht wird!!
    Frauen sind so unterwegs, dass in erster linie das aussehen zählt. große blaue augen und eine dicke brieftasche – nur darum geht es. Selbst kleine frauen von 160 bis 170 haben vorstellungen, dass einem die lust vergeht, sich auf gespräche einzulassen.

  • Lissy sagt:

    Das stimmt nicht!!
    ich finde es schade, dass die Männer sich nicht trauen, anzusprechen. Als Frau will man wenigstens das Gefühl haben, das man um sie kämpft, und nicht, dass man selber ansprechen muss, damit irgendwas passiert!

  • Claudia sagt:

    wow, charly, schlechter tag oder was? "selbst KLEINE frauen haben vorstellungen?"?? wieso sollten kleinere frauen kein recht auf "vorstellungen" haben? da kann man nur den kopf schütteln. aber wo wir dabei sind: liebe männer, ich finde eine dicke brieftasche extrem unsexy!

  • s.w. sagt:

    Die "Methode der Alternativfrage" ist keine gute Idee meiner Meinung nach. Man lädt die Frau geradezu dazu ein Nein zu sagen. Dazu neigt man aus verschiedensten Gründen sowieso wenn man jemanden neu kennenlernt. Besser ist, Ihr zunächst es nicht zu einfach zu machen Nein zu sagen, so hat man überhaupt erstmal eine Chance sich ein wenig kennenzulernen. Ich würde auch keinen belanglosen Smalltalk führen sondern schon deutlich mitschwingen lassen dass es sich um einen Flirt handelt.

  • Steff sagt:

    Mal abgesehen von spontanen Ausnahmen sollten den ersten Worten durchaus Gesten vorhergehen. Ein freundlicher, aufmerksamer Blick, ein Lächeln, das erwidert wird, vielleicht ein zweiter Blick und die nachfolgenden Worte können auf fruchtbareren Boden fallen….

  • Laura sagt:

    Hallo! Bin zwar zeitlich versetzt, trotzdem möchte ich Folgendes loswerden.
    Ich kenne durch meine Herkunft und durch meine Erfahrungen 2 Länder außer Deutschland genauer. Jungs, ich kann Euch nur raten, Ihr müsst mehr machen. In Deutschland gibt es viele super-hübsche Mädchen die JAHRElang single sind, weil sie keiner anquatscht!! Ich würde aber auch nicht losstürmen, sondern überlegen wo ihr Chancen habt. Was will denn ein Mädchen, dass ER gut aussieht, Grips hat und lieb ist. Naja und je nachdem könnt ihr Eure Chancen ausrechnen… ;-) Ich heirate dieses Jahr im Oktober und bin raus aus diesen nervtötenden "trau-mich-nicht" Spielchen…
    Viel Glück! Laura

  • Verena sagt:

    Ich finde die Methoden 1 und 2 super;
    nicht-zielgerichteter Kommentar und Alternativfrage- das mache ich selber so.
    Der Kontakt bleibt leicht und wenn die "Gegenliebe" fehlt, ist es halt sehr elegant zu beenden.
    Vielleicht war es dann ein kurzer freundlicher Austausch (mutig! ), der bsp. ein Warten an einer Ampel or where ever netter gemacht hat ;-)