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Die Gesetze des Schenkens
Die Gesetze des Schenkens (Kategorie: Partnersucheblog)
Schenken und beschenkt werden: Das sollte nicht nur auf Materielles bezogen werden ...

Geben und Nehmen. An Weihnachten kreisen unsere Gedanken um das Wünschen sowie um das Schenken. Geschäfte und Internetseiten werden auf der Suche nach dem passenden Präsent durchforstet, Wunschzettel geschrieben und Einkaufszettel abgearbeitet.

Doch an Weihnachten sollte es nicht nur schlicht um das sichtbare, oft materielle Schenken und beschenkt werden gehen. Der Blick sollte vielmehr auf eine andere Ebene gerichtet werden: Auf das bewusste Annehmen von Geschenken und die Würdigung der Absicht, die in das Geschenk gelegt wurde. Nehmen Sie sich die Zeit, die Gaben Ihrer Lieben aufmerksam und achtsam zu empfangen und danken Sie jedem einzelnen persönlich und von Herzen. Mit Ihrer Freude wertschätzen Sie den Schenker und zeigen ihm, dass Sie durch seine Gedanken berührt wurden. Und das werden Sie umso mehr, je mehr Wärme und Gedanken in dem Geschenk stecken.

Jedoch kommt längst nicht jedes Geschenk direkt von Herzen. Das hat jeder von uns schon erlebt. Lieblos ausgesuchte Geschenke, bei denen man bereits 100 Meter gegen den Wind riecht, dass sie schnell und praktisch zwischen Tür und Angel mitgenommen wurden. Hauptsache, man hält was in den Händen. Ob der andere sich freut, ist zweitrangig. Es gibt es wenige Rechtfertigungen, die solches Verhalten in ein positives Licht rücken. Aber es gibt darüber hinaus zu den Hintergründen des Schenken interessante Erkenntnisse, wie Soziologen, Psychologen und Verhaltensforscher herausgefunden haben.
So zeigen Geschenke, welches mentale und emotionale Bild der Schenker vom Beschenkten hegt. Und noch mehr: Wie er oder sie ihn und sie haben will. "Klassische" Geschenke wie der Kochtopf für die Ehefrau, Krawatte und edles Hemd für den Mann gehören in diese Kategorie und bedienen gesellschaftliche Stereotype. In Geschenken steckt noch mehr: Sie können verräterisch sein. Für den Beschenkten unpassende Geschenke können in dessen Augen den schlechten Geschmack des Schenkenden oder seine Gedankenlosigkeit entlarven. Das birgt zudem das Risiko, mit dem Geschenk zurückgewiesen zu werden. Für genau solche Fehltritte beim Schenken haben sich die Forscher Burgoyne und Lea von der Universität Exeter in England interessiert. Schlimmster Fauxpas ist nach ihrer Erkenntnis, wenn das Geschenk nicht zum Selbstbild des Beschenkten passt.
Also Achtung: Geschenke verraten, wie wir den anderen sehen und viel über uns selbst.


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