Es gibt Millionen Singles in Deutschland. 37 Prozent der Haushalte bestehen aus nur einer Person.
Zum Vergleich: 1972 war es nur ein Viertel. Doch trotz der steigenden Zahl der Singles wird es immer schwerer den richtigen Partner zu finden. Kein Wunder, denn es gibt die sieben Singlefallen…
Die Selbstfindungsfalle
Wir sind so auf uns selbst fokussiert und wollen erst mal unsere eigenen Bedürfnisse und Wünsche herausfinden. Für eine zweite Person ist kein Platz in unserem Leben.
Die 100%-Falle
Der Charakter eines 40jährigen Singles ist ausgeprägt, möchte sich nicht mehr anpassen oder Kompromisse eingehen. Sie haben hohe Ansprüche an das eigene Leben und den Partner, der dazu passen könnte.
Die Kennenlern-Falle
Ab einem bestimmten Alter besteht der Freundeskreis aus vielen (Ehe-)Paaren. Mit 35plus ist das Nachtleben nicht mehr das geeignete "Jagdrevier" für Singles.
Die Zeit-Falle
Die meisten Singles haben verantwortliche Positionen und sind beruflich stark eingebunden. Sie haben für die Partnersuche keine Zeit.
Die Mobilitätsfalle
Durch die Herausforderungen des Arbeitsmarktes sind Menschen oft gezwungen, den Job und den Wohnort zu wechseln. Sie haben kein stetiges soziales Umfeld und müssen sich Bindungen stets neu aufbauen.
Die Gesellschaftsfalle
Besonders in Großstädten – in denen die Singlezahl am größten ist – leben die Bewohner unter anonymen Bedingungen. Nachbarn, Leute aus dem Viertel kennt man nicht.
Die Bildungsfalle
Frauen haben das gleiche Bildungsniveau wie Männer und üben die gleichen Jobs aus. Sie sind auf "Versorger" nicht mehr angewiesen, suchen einen Partner auf Augenhöhe, der ihrem sozialen Status entspricht.
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