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Flirten mit und ohne Eisprung – ein Unterschied
Flirten mit und ohne Eisprung – ein Unterschied (Kategorie: Flirtblog)
Frauen in den fruchtbaren Tagen haben eher ein Faible für tendenziell oberflächliche Männer.

Die Macht der Hormone: Mal findet "Frau" bodenständige Single-Männer attraktiv, dann wieder vergebene Machos. Ambivalent, aber "typisch". Der Grund hierfür scheint laut diverser Studien ganz einfach: Der Eisprung. Wie das sein kann erfahren Sie hier.

Während meiner Studienzeit stieß ich infolge wissenschaftlicher Lektüre zum Thema Partnerschaft auf das Phänomen "Kuckuckskinder". Schätzungen geben an, dass circa fünf bis zehn Kinder von hundert Neugeborenen (weltweit gesehen) auf "das Konto" von außerpartnerschaftlichen Affären oder One-Night-Stands zurückgehen.
Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass Frauen nur drei Tage pro Monatszyklus überhaupt "fruchtbar" sind, nämlich zwischen dem 12- und dem 14. Tag. Der Einfluss des Eisprungs auf die weibliche Partnerwahl wurde bereits in vielen Experimenten untersucht. Ein sehr populäres Forschungsprojekt fand beispielsweise in den 1990er Jahren in Schottland statt: Weibliche Probanden sollten am Computer frei nach Wahl ein "attraktives Männergesicht" künstlich generieren, Parallel dazu wurden die Teilnehmerinnen zu einigen persönlichen Dingen befragt, unter anderem auch zu ihrem Monatszyklus.
Sie erahnen es schon? Diejenigen Frauen, die zum Zeitpunkt der Studie die "fruchtbaren Tage" erlebten, konstruierten vorwiegend Testosteron-Gesichter vom Feinsten, das heißt: Macho-Gesichter. Die "anderen" Teilnehmerinnen verliehen ihren "Männern" auch weibliche Züge. Diese "Traummänner" entsprachen nicht dem Stereotyp des Machos. Was kann man daraus schließen? Frauen in den fruchtbaren Tagen haben eher ein Faible für tendenziell oberflächliche Männer, die die Eigenschaften von "gesunden Befruchtern" haben (Testosteron steht in Zusammenhang mit biologischer Gesundheit, welche in Hinsicht auf den Nachwuchs gefragt ist.).
In anderen Experimenten, etwa inszeniert von Karl Grammer (bekannter Humanethologe), kam heraus, dass Frauen in den fruchtbaren Tagen im Durchschnitt viel mehr Haut in der Öffentlichkeit zeigen, eher die Signalfarbe "rot" im Make-up und im Outfit, verwenden und: Viel flirtfreudiger sind. Natürlich laufen die erwähnten Mechanismen in der Regel unbewusst ablaufen. Das heißt, die meisten Single-Frauen zwischen dem 12- und 14. Tag (also kurz vor dem Eisprung) fokussieren eher intuitiv die "Macho-Typen".

Liebe weibliche Leserin: Denken Sie in diesem Zusammenhang einmal über Ihr praktiziertes Flirtverhalten nach. Ergeben sich bei Ihnen die obligatorischen Aha-Erlebnisse? Lieber männlicher Leser: Bitte denken Sie jetzt nicht gleich beim Anblick einer aufreizend gekleideten Dame, die viel rot trägt und offensichtlich gerne flirtet: "Cool – die ist gerade in den fruchtbaren Tagen. Da probiere ich mal mein Glück!" Es kann dafür auch ganz andere Gründe geben…


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