Nun ist es wissenschaftlich belegt: Die Formel für das glückliche Paar ist entschlüsselt. Und wer hat's er-, bzw. gefunden? Natürlich die Schweizer. Nämlich Forscher der Genfer Fachhochschule für Wirtschaft. Sie haben über einen Zeitraum von fünf Jahren hinweg über 1000 Schweizer Paare beobachtet, die zusammenlebten oder gar verheiratet waren.
Dabei wollten sie herausfinden, welchen Einfluss Alter, Bildung, Nationalität oder auch frühere Beziehungen auf die Zahl der Trennungen dieser Paare hatten. Tatsächlich gelang es ihnen, daraus eine Art Formel für das perfekte Eheglück zu entwickeln. Die besten Chancen haben demnach Paare, bei denen er mindestens fünf Jahre älter ist als sie, sie jedoch gebildeter ist und beide noch keine Scheidung hinter sich haben.
Im Gegensatz dazu, sieht es bei folgender Konstellation eher düster aus: Die Partner stammen aus verschiedenen Kulturkreisen und sind in etwa gleich schlecht gebildet, der Mann wurde bereits einmal geschieden und ist nur zwei bis vier Jahre älter als seine Partnerin. So ein Paar hat ganz schlechte Karten und die geringsten Aussichten auf dauerhaftes Eheglück.
Eine Schlussfolgerung präsentierten die Forscher übrigens auch gleich mit: Die heutige Ehe- und Partnerschaftssituation sei irgendwie suboptimal. Folglich sollten Männer und Frauen doch bitteschön mehr Fokus darauf legen, sich geeignetere Partner zu suchen. Im Modellversuch konnten die Forscher die Scheidungsgefahr nämlich um satte 20 Prozent senken – theoretisch jedenfalls.
Ob das auch ein Modell für ElitePartner ist? Hm, was in der Theorie so wunderbar klappt, ist schon häufig in der Realität grandios gescheitert. Zudem sind es unzählige Faktoren, die für das individuelle Liebesglück relevant sind. Was so toll auf den Punkt gebracht klingt, ist leider nicht so leicht umzusetzen, wie die Forscher sich das scheinbar vorstellen. Außerdem: Wer weiß, ob sich das so universal übertragen lässt.