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Kategorie | Partnersuche


Singlephasen nach der Trennung
Singlephasen nach der Trennung (Kategorie: Partnersuche)
Aus und vorbei und schon wieder frei?

Von wegen glückliches Singleleben. Schock, Trauer, Orientierungslosigkeit – das sind die Stationen auf dem Weg in die Freiheit und zu einem Neubeginn. Es hilft nichts: Durch müssen wir alle. Hier lesen Sie, wie…

Phase 1 – Schockzustand

Meist trifft uns eine Trennung mitten ins Mark. Nichts ist mehr, wie es war und alles scheint wie ein böser Traum, aus dem wir bald aufzuwachen hoffen. Wir wollen es einfach nicht wahrhaben, das es aus ist. Wir sind innerlich total aufgewühlt und verunsichert, klammern uns an jede noch so kleine Hoffnung, den Ex vielleicht doch zurück gewinnen zu können – obwohl uns eigentlich klar ist, dass es keine Chance mehr gibt. Ganz klar: Wir befinden uns in Phase 1 nach der Trennung. Und die hat es in sich. Schließlich müssen wir uns in einer vollkommen neuen Situation zurechtfinden, haben den geliebten Menschen an unserer Seite verloren und damit auch unsere Lebensplanung. Vor uns liegt ein tiefer, schwarzer Abgrund und wir können uns bei allem guten Willen nicht vorstellen, jemals wieder glücklich sein zu können. Viele sagen, sie hätten die erste Zeit nach der Trennung nur "irgendwie funktioniert". Der Partner, von dem die Trennung ausgeht, hat einen leichten Vorsprung, da er sich bereits während der Beziehung vom anderen gelöst. Durchmachen muss er diese Phase jedoch auch. Und das Schlimmste ist dann leider auch noch nicht überstanden.

Phase 2 – Gefühlschaos

Nach dem Schockzustand kommt nämlich das totale Chaos der Gefühle und damit die schwierigste Phase im Verlauf der Trennungsverarbeitung. Erst jetzt realisieren wir, dass es vorbei ist und prompt brechen die unterschiedlichsten Gefühle über uns ein: Wut, Trauer, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit wechseln in rascher Reihenfolge. Wir fühlen uns ausgeliefert und sind kaum in der Lage, einen klaren Gedanken zu fassen. Und hinzu kommt zum Gefühlschaos noch die plötzliche Einsamkeit: Der Partner fehlt nicht nur für die große Lebensplanung, sondern auch in den kleinen Dingen des Alltags, die wir nun allein bewältigen müssen. Aber wie halten wir das aus? Indem wir uns bewusst machen, dass all das zur Bewältigung der Trennung dazu gehört und wir es als Teil dieser Entwicklung akzeptieren. Lassen Sie Wut, Trauer und Verzweiflung zu und versuchen Sie nicht, sie zu verdrängen. Was raus muss, muss raus. Und hinterlässt Platz für Neues. Und langsam, ganz langsam kommen kleine Momente der Freude zurück zu uns, die uns zeigen, dass das Leben doch noch immer seine schönen Seiten hat. Und dass wir in der Lage sind, diese zu erkennen und zu genießen.

Phase 3 – Neuorientierung

Langsam, langsam kehrt unser Lebensmut zurück. Die Momente, in denen wir nicht an den Ex-Partner denken, werden häufiger und länger. Wir können uns wieder besser auf die Arbeit konzentrieren oder an Unternehmungen Teil nehmen, die uns tatsächlich wieder Spaß machen. Endlich: Der Silberstreif am Horizont ist da. Wir realisieren, dass Alleinsein nicht automatisch Einsamkeit bedeutet. Tatsächlich haben wir nun mehr Zeit und Muße, uns ganz auf uns selbst zu konzentrieren und dabei entdecken wir häufig Potenziale, die bisher im Verborgenen lagen. Und endlich ist der Augenblick gekommen, diese auszuleben und sichtbar zu machen. Genau das ist der Weg, den wir gehen müssen. Vielleicht haben wir mit dem Partner auch einen Teil des Freundeskreises verloren. Umso besser, wenn wir jetzt ganz neue Wege gehen können. Sie werden uns an neue Orte und zu neuen Begegnungen führen, die unser Leben bereichern und erfüllen. Für eine neue Beziehung sind wir vielleicht noch nicht bereit – aber auf bestem Wege dorthin.

Phase 4 – Neubeginn

Geschafft! Wir haben die Vergangenheit und damit auch den Ex hinter uns gelassen, die Trennung akzeptiert und verarbeitet. Und jetzt? Wir können uns ganz in Ruhe überlegen, wohin wir wollen. Allein oder in einer Partnerschaft? Das wird sich zeigen, denn inzwischen haben wir gelernt, aus unserem Single-Leben das Beste zu machen. Und wir wissen, was wir uns von einem neuen Partner wünschen oder erwarten, um glücklich zu sein. Manchmal sind wir vielleicht ein wenig zu vorsichtig, uns einem Menschen zu öffnen, aus Angst, enttäuscht zu werden. Auch das ist menschlich. Doch wir haben einen großen Schritt geschafft und die notwendigen Phasen der Trennungsbewältigung haben uns geholfen, näher zu uns selbst zu finden. Durch müssen wir irgendwie. Also geht es darum, möglichst viel aus dieser Entwicklung für uns selbst mitzunehmen. Wenn wir die Phasen nach der Trennung kennen und sie uns bewusst machen, sind wir nicht so stark verunsichert von den gefühlsmäßigen und häufig auch körperlichen Reaktionen, die über uns hereinbrechen. Und es ist ein Trost, wenn wir uns sagen können: Der Weg ist das Ziel und alles Ungemach ist letztlich nur eine Phase – also das Gegenteil von Dauerzustand.

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