Männer achten nur aufs Äußere? Von wegen: Innere Werte sind ihnen viel wichtiger. Mit Intelligenz und Humor kommt eine Frau besser an als mit bloßer Schönheit. So das Ergebnis der ElitePartner-Single-Studie.
Demnach wünschen sich 83 Prozent der Männer eine intelligente Partnerin, noch höher im Kurs stehen Zärtlichkeit und Treue. Dennoch zeigt auch diese Studie, dass gutes Aussehen, Attraktivität und die Figur auschlaggebendere Kriterien für Männer bei der Partnerwahl sind, als für Frauen.
Es ist also kein Vorurteil, dass die meisten Männer stärker auf das Äußere achten als Frauen, und ihnen zu Unrecht diese Einschätzung unterstellt wird. Spannend aber bleibt die Frage, wie deutlich Intelligenz bei den Partnerwahlkriterien über den Attraktivitätsmerkmalen rangiert. Spiegelt das die ehrliche Meinung der Befragten wider oder mischt sich dort auch eine gute Portion sozialer Erwünschtheit ein? Drängt sich mir nämlich die Frage auf, warum doch so viele erfolgreiche, intelligente, finanziell unabhängige und gut aussehende Frauen im besten Alter ungewollt Single bleiben. Nach den Umfrageergebnissen müssten sie doch ganz an der Spitze der Wunschkandidatinnen stehen. Vor allem wenn sie zusätzlich noch Treue als Wert für sich in einer Partnerschaft sehen.
Was ist es denn genau, was viele Männer bei diesem Frauentypus passen lässt? Ist es die falsche Dosierung? Intelligenz ja, aber bitte nicht zu viel und nicht mehr als man selbst. Und bitte nur, wenn ein Mindestmaß an Attraktivität erfüllt ist und sie damit erst als Partnerin in Frage kommt. Auch wenn viel zum Thema "Kriterien für die Partnerwahl" geforscht, befragt und untersucht wird, bleibt meiner Meinung nach immer noch eine Kluft – zwischen den Wunschvorstellungen an eine Traumfrau, die in vielen Männerköpfen umherschwirren und welche dann in Untersuchungen zu Buche schlagen, und zwischen dem ganz wahren Leben in der Praxis.
Dazu las ich vor kurzem in einem stern-Artikel aus Heft 25/2008 von einem beeindruckenden Selbstexperiment einer Frau auf Partnersuche. Sie war eine gebildete Akademikerin und beruflich erfolgreich. Auf ihre Resonanz bei der Partnersuche wirkte sich das nicht vorteilhaft aus – ganz im Gegenteil. Als sie sich aber als Stewardess ausgab, wendete sich das Blatt und das Interesse an ihrer Person stieg deutlich an. Also doch noch eine Herausforderung für viele Männer, wenn die Frau viel zu bieten hat?
Unterschätzen Sie die Männer nicht, liebe Frau Fischbach! Männer suchen Frauen, die schön UND intelligent sind, so wie Sie, Frau Fischbach.
Intelligenz, Humor und ansprechendes Äußeres – das ist doch auch der Schlüssel für Männer, wenn sie eine Liebes-Partnerin anziehen wollen. Der ausgeübte Beruf -ob bei Frau oder Mann- prägt nun einmal die Persönlichkeit. Eine Stewardess bzw. ein Generaldirektor werden sich höchstwahrscheinlich in der Persönlichkeit stark von z.B.einer Steuerberaterin bzw.einem Eisengießer unterscheiden.Wo ist das Problem? Allenfalls darin, dass eine Frau/ein Mann ein Problem damit hat, nicht everybody
Ich würde mich glücklich preisen, einmal eine EP-Partnerin mit den genannten drei Attributen zu finden und sich damit auch in diesen Bereichen auf gleicher "Augenhöhe" zu begegnen. Die Realität sieht leider anders aus: nach Selbstaussage "humorvolle" Frauen ziehen sich nach einem entsprechend formulierten Gruß in’s Schneckenhaus der anaonymen Absage ("Habe Ihr Profil studiert…") zurück, die Eigenwahrnehmung der Attraktivität ist subjektiv ein Hauch zu euphemistisch und die Intelligenz schlägt sich in Attributen wie "tollerant" zu sein, nieder – vielleicht ist sie aber sprachschöpferisch unterwegs, "toll" und "nachsichtig" zugleich und ich hab’s nur nicht verstanden…;-)
Wie auch immer: man(n) / frau soll ja die Hoffnung nie aufgeben.
Gruß aus München von Lobo
Tja, Jana…
ich stimme Dir bei, aber es ist nicht so ganz einfach einen couragierten Mann zu finden, selbst dann n
Liebe Petra,
Ich fürchte, Dein zitierter Kommentar ist sehr bezeichnend – nicht für alle – aber für viele Männer. Habe leider schon einige Freundinnen dabei beobachten müssen, wie sie in einer Partnerschaft ihr Licht unter den Scheffel gestellt und sich als wesentlich dümmer verkauft haben als sie sind, nur damit er besser aussieht und seinen Selbstwert nicht verliert. Mir tut das in der Seele weh und der Preis, den diese Freundinnen dafür zahlen müssen, scheint mir persönlich zu hoch zu sein… Möglicherweise hängt dieses Phänomen damit zusammen, dass Männer oft in einem beruflichen Konkurrenzkampf stehen und sich bei einer Frau einfach ausrasten und erholen wollen (den unbewussten Wunsch nach einer zweiten Mutter möchte ich ihnen hier nicht unterstellen;-))
Dennoch würde ich die Hoffnung nicht aufgeben – es gibt sie dennoch: Die Männer, die den Wunsch nach einer gleichberechtigten ebenbürtigen Partnerin hegen und eine echt Gefährtin suchen – ehrlich!
Übrigens gibt es einen bösen Witz (Männer bitte weghören):
Weißt Du, warum Frauen besser aussehen sollen als intelligent?
Weil Männer schneller sehen als denken… (nicht ganz ernst gemeint!)
Jedenfalls, Lobo; solltest Du aufpassen, dass Du Deinen eigenen Humor nicht verlierst…
LG.
Liebe Frau Fischbach,
Sie unterschlagen bei Ihren Ausführungen zu den "absoluten Traumfrauen" völlig die Kriterien, die diese Frauen selbst an den Tag legen. Dazu schreiben Sie nur, dass diesen das Äußerliche weniger wichtig ist als den Männern. Und selbst das ist nicht sicher, da sich Ihre Aussage zuletzt am Anfang des zweiten Absatzes wieder findet und sich somit noch pauschal auf alle an der Studie teilnehmenden Frauen beziehen dürfte. Es wäre furchtbar interessant, diese Ergebnisse einmal zu studieren. Mein subjektiver Eindruck ist, dass die Kriterien dieser Frauen bei der Partnerwahl besonders hoch liegen, was kaum verwundert, wenn diese in eine Beziehung doch "so viel einzubringen" haben und sich dessen auch bewusst sind. Im Klartext heißt das, er soll kaum jünger bis ein paar Jahre älter sein als sie, erfolgreich(er) sein und die dafür vorauszusetzenden Ellenbogen mitbringen, humorvoll sein (immer auf die richtige Weise je nach Situation: Mal Bodenkugler und Bauchhalter wie ein Comedian liefern, mal zuckersüß kommentieren wie ein Romantiker), und natürlich Intelligenz und Äußerlichkeiten auf gleicher Höhe besitzen. Natürlich alles zusammen. "Das engt schon ein", sagen Sie? Vielleicht ist es auch nicht zu hoch gegriffen zu vermuten, dass die Kriterien noch umfangreicher und somit offensichtlich über alle Maßen hoch sind. Aber das kann man nur mit Hilfe von Studien, oder besser der Auswertung realer Ablehnungen, Beziehungen und Trennungen, wie Sie schon schrieben, herausfinden. Denn andererseits kommt es trotz dieser Kriterien immer wieder zu Situationen, wie Luise sie beschreibt. "Tolle" Frauen lassen sich mit Männern ein, die nicht wirklich etwas zu bieten haben. Aber hierfür müsste man vielleicht sogar zurück auf die Ur-Triebe als Motivation blicken. Diese Ausführungen sind natürlich unabhängig davon zu sehen, dass man eigentlich nie "zu wählerisch" sein kann, wenn es darum geht, den Partner fürs Leben zu finden. Oder doch?
Grüße,
Andreas
es ist schon seltsam, zwischen schön und intelligent sein zu differenzieren.
zunächst ist das Äußere doch ein Magnet, wenn dann Intelligenz hinzukommt ist das doch prima, nur wie definiert man(n) Intelligenz ?
IQ- Test immer dabei, berufliche Position? Bildung ersetzt weisheit nicht, oder? Intelligenz kann optimiert werden, bei der schönheit sind Grenzen. Und wer ist schon ‘schön’?… schön bescheuert!
Hallo, Leute,
irgenwie hab ich das Gefühl, hier wird irgendetwas zerredet, was eigentlich mit der abstrakten Betrachtung nichts mehr gemein hat.
Wenn ich eine süße Frau anmache,dann natürlich, weil mir ihr Äußeres, aber auch ihre Gestik und vielleicht ihre Stimme gefällt, wenn sie sich mit anderen unterhält und nicht bereits von zehn nervigen Konkurrenten umgeben ist.
Dabei frage ich sie auch nicht danach, ob sie Abitur oder "bloß" Hauptschulabschluß hat.
Irgendwo entscheidet im Gespräch schließlich das Herz, ob ich weiter mit ihr in Kontakt treten möchte.
Und verliebt hab ich mich schon sowohl in Hauptschulabgängerinnen als auch in fesche Studentinnen, manche waren blond, andere schwarzhaarig und einige auch brünett, manche größer oder kleiner, einige schlanker, andere pummeliger. Für mich kommt es einfach sehr auf ihre Ausstrahlung an und das ist etwas, was nur einer versteht, der es auch wahrgenommen hat. Ob eine Beziehung dann auch weitergeht, hängt dann nur noch von Interessen und gegenseitigem Engagement ab.
Liebe ist etwas Unberechenbares und Spontanes, was wir nicht gerne hören, weil es natürlich auch solche Plattformen wie diese in Frage stellt und uns einstweilen ziemliche Geduld abverlangt, aber einen Menschen stehen zu lassen, weil er es "nur" auf 80MP’s bringt, wäre dumm. Seid nicht zu berechnend bei der Partnerwahl. Mein Motto: Locker bleiben und offen auf andere zugehen,… statt krampfhaft zu suchen…
Liebe Grüße,Richi,engagierter Physiotherapeut,Fotograf und Musiker
Lieber Andreas,
ich denke schon, dass man "zu wählerisch" sein kann, denn wer unter dem Motto lebt: "Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob er nicht doch was Bessres findet…" wird letztlich allein bleiben, denn alle Wünsche kann kein/e PartnerIn erfüllen, und wenn Du ewig suchst, wirst Du das, was Du hast, verlieren – das schaut sich keine/r auf Dauer an… Ich denke, zuerst sollten wir doch auf die Chemie schauen und dann wird man/frau für eine gute Partnerschaft etwas tun müssen, sonst geht
Ich habe die ganze ‘Problematik’ mal mit den unten aufgeführten Partner-Auswahlfiltern A bis E unter die Lupe genommen. Es wäre interessant zu sehen, wie Mann und Frau die Filter nach eigener persönlicher Priorität ordnen und zudem jedem Filter einen Wert für seine Engmaschigkeit geben. Engmaschig bedeutet, dass die Kriterien des Filters in relativ engen Toleranzgrenzen erfüllt sein müssen.
Also:
1 = engmaschig bzw. die Kriterien müssen in engen Toleranzgrenzen erfüllt sein
2 = mittelmaschig bzw. die Kriterien können in mittleren Toleranzgrenzen erfüllt sein
3 = weitmaschig bzw. die Kriterien können auch in weiten Toleranzgrenzen erfüllt sein
Um bei jemanden eine Chance zu haben, muss man all seine Auswahlfilter erfolgreich passieren.
Diese Filter sind von Mensch zu Mensch und vor allem von Mann zu Frau selbstverständlich verschieden, aber es lohnt sich trotzdem, sich über diese Filter vertieft Gedanken zu machen. Zuerst muss man sich überhaupt bewusst werden, was für Kategorien von Filtern es gibt, wobei es immer zu bedenken gilt, dass die Übergänge der einzelnen Filter fliessend sind bzw. die Filter miteinander vernetzt sind:
Fortsetzung …
Ich habe die ganze ‘Problematik’ mal mit den unten aufgeführten Partner-Auswahlfiltern A bis E unter die Lupe genommen. Es wäre interessant zu sehen, wie Mann und Frau die Filter nach eigener persönlicher Priorität ordnen und zudem jedem Filter einen Wert für seine Engmaschigkeit geben. Engmaschig bedeutet, dass die Kriterien des Filters in relativ engen Toleranzgrenzen erfüllt sein müssen.
A) Der Alpha-Filter: Dieser Filter bewertet im Prinzip das Führungspotential des Menschen.
B) Der Sozialstatus-Filter: Bewertung von Bildung, Beruf, Einkommen, Intelligenz und Intellekt.
C) Der Aussenhens-Filter. Dieser Filter bewertet das Aussehen/Erscheinungsbild.
D) Der Kompatibilitäts-Filter: Alters- und Körpergrössen-Kompatibilität. Kulturelle Abstammung und Wertvorstellungen, gemeinsame Interessen.
E) Der Spannungsfaktor-Filter: Widersprüchliche Signale aussenden (Zuckerbrot und
Peitsche in der Kennenlernphase)
Meine persönlichen Partner-Auswahlfilter betreffend einer Lebens-Partnerin sehen wie folgt aus:
1. Priorität: Filter C (eher engmaschig)
2. Priorität: Filter B (mittelmaschig)
3. Priorität: Filter A (eher weitmaschig)
4. Priorität: Filter D (mittelmaschig)
5. Priorität: Filter E (eher weitmaschig)
Das Äussere lässt sich sehr schnell beurteilen und ist wohl auch deshalb von grosser Bedeutung. Schneller arbeitet kein anderer Filter.
Gruss Marc
Finde Ihre Abhandlung sehr interessant und möchte dazu gerne auch meine Meinung mitteilen.
Muß eine Frau "schön" sein oder genügt auch hübsch?
Hirn und Humor sind auch sehr wichtig, egal ob
Männlein oder Weiblein.
Wenn man offen und ehrlich einer Frau bzw. einem
Mann entgegen kommt, dürfte die weitere Entwicklung unter den o.a. Voraussetzungen keine Schwierigkeiten
bereiten.
Wünsche allen eine spannende und möglichst erfolgreiche Parrtnersuche.
Schön ist ein relativer Begriff, genau wie hübsch auch. Da müsste man zuerst genau zu definieren versuchen, was unter diesen Begriffen konkret zu verstehen ist und was vom Äusseren alles in die Beurteilung einfliesst. Ist es nur das Gesicht oder fliessen noch weitere Körperzonen in die Beurteilung ein.
Bei mir ist es so, dass ich für eine Partnerschaft eine Frau in jedem Fall als sexuell attraktiv empfinden muss. Ist diese Attraktivität nicht da, so wird nichts laufen. Mein Killer-Kriterium ist da eine gute Figur. Ist eine Frau schlank, dann erfüllt sie dieses Kriterium. Warum ich so auf schlanke Frauen stehe weiss ich auch nicht, es ist einfach so und ich habe mir das auch nicht ausgesucht. Sicher, man wird durch die Medien usw. beeinflusst, aber man kann sich nicht gegen den eigenen Willen zwingen, etwas attraktiv zu finden.
Die Schönheitsideale haben sich immer an Erfolg und Reichtum orientiert. Früher war schön wer eher mollig und weiss war, denn wer reich war, konnte sich üppig ernähren und musste nicht an der Sonne arbeiten. Wer braun war, galt früher nicht als schön, denn braune Leuten waren arm und mussten an der prallen Sonne auf dem Feld arbeiten.
Bräune begann dann als schön zu gelten, als die Reichen sich in fernen Ferienorten auch im Winter die Sonne auf den Pelz scheinen liessen.
Schönheit ist somit eng mit gesellschaftlichen Wertvorstellungen verbunden, wobei Reichtum und Erfolg immer die ausschlaggebenden Kriterien waren.
Gruss Marc
Natürlich sollte sie dann auch noch ein schönes Gesicht, schöne Hände und schöne Zähne haben.
Studie hin oder her. Natürlich SAGEN die Männer bei so einer Studie, dass es ihnen mehr auf Intelligenz als Schönheit ankäme, weil sie denken, dass das von ihnen erwartet wird. Vielleicht glauben sie sogar daran. In Wirklichkeit würden sie keine häßliche Intelligenzbestie nehmen. Aber mal ehrlich, sollte man sie deswegen gleich absolut verurteilen? Nein. Wir Frauen legen zwar nicht ganz so strenge Maßstäbe an in Sachen Schönheit, dafür haben wir aber andere Punkte, die wir suchen. Wir verlieben uns durchaus in objektiv gesehen nicht attraktive Männer, wenn sie dafür sehr männlich oder erfolgreich sind.
Zurück zum Verhalten der Männer. Leider ist es dann doch so, dass Männer eine sehr geringe Intelligenz-Toleranz haben. Auch wenn eine Frau attraktiv ist, so darf sie doch nicht allzu intelligent sein. Männer fühlen sich erstaunlich schnell durch die geistigen Fähigkeiten einer Frau bedroht. Wieso eigentlich?
Habt ihr eine Ahnung, wie viele Akademikerinnen solo sind? Und die sind bei weitem nicht häßlich!!! Es ist einfach wohl nach wie vor so, dass der Arzt lieber die Krankenschwester als die Professorin nimmt. Es ist einfach bequemer.
Und was schließen wir daraus? Solche Studien lesen sich zwar ganz nett, aber letztendlich kann man sie in die Tonne treten.
Liebe Frau Fischbach,
ich bin gerade noch einmal Ihren Eintrag durchgegangen und musste erstaunt feststellen, dass ich einen fundamentalen Denkfehler Ihrerseits bei meinem ersten, Ihre Ausführungen erweiternden Beitrag völlig übersehen hatte. Sie stellen selbst ausdrücklich die Relevanz von Befragungen in Frage, worauf ich bereits hinwies. Wenn Sie dann aber das Ergebnis zitieren, dass Frauen die Äußerlichkeiten von Männern weniger wichtig sind als umgekehrt, nehmen Sie dies für bare Münze, stellen jedoch eine Aussage der Männer (die zur Intelligenz) in Frage? Das erscheint mir nicht logisch. Zumindest Frauen bis Mitte 20 dürften die Äußerlichkeiten von Männern enorm wichtig sein, ähnlich stark wie umgekehrt. Woher das Ergebnis kommt? Unehrlichkeit, natürlich, aber warum? Soziale Erwünschtheit, Sie schrieben es schon. Wir wissen doch alle, dass Frauen sehr tiefsinnig und lieb usw. sind und ebensolche Männer suchen. Und deshalb muss man das angeben, wenn man als Frau gefragt wird. Auch wenn es nicht so richtig stimmt. Worauf das zurückzuführen ist, kann und sollte – auf intelligente Art und Weise – hinterfragt werden. Vielleicht gilt hier wieder: Die junge Frau hat selbst "viel einzubringen"?
Gruß,
Andreas
Frauen suchen sich in der Regel einen Mann aus, der ihnen überlegen ist. Oder provokativer formuliert: Frauen wollen dem Mann unterlegen sein. Natürlich würden sie dem so direkt Gesagten nicht zustimmen, aber die Realität spricht eine deutliche Sprache. Man muss sich nur mal die Anzeigen von Frauen in den verschiedenen Internet-Partnerplattformen anschauen. Der Mann muss da im Durchschnitt schon mal ein gutes Stück mehr an Körpergrösse als die Frau haben. Zudem werden Männer gesucht, die zumindest gleich alt oder besser noch einige Jahre älter sind als die Frau. Auch was die Ausbildung und den sozialen Status anbetrifft, scheinen Frauen auf ihnen höher gestellte Männer zu stehen. Oder kennt ihr eine Ärztin, die mit einem Krankenpfleger verheiratet ist? Nicht? Ich auch nicht!
Dies würde auch erklären, warum attraktive Akademikerinnen länger Single sind als andere. Ganz einfach weil sie mehr Mühe haben, einen Mann zu finden, der ihnen überlegen ist. Oder anders gesagt, die Auswahl an sochen Männern ist klein und die Ansprüche solcher Akademiker-Frauen sind hoch. Eine Frau will an einem Mann wachsen können und nicht sich von ihm herunter ziehen lassen.
Schaut euch mal in eurem Bekanntenkreis um und zählt diejenigen Paare, bei welchen der Mann der Frau in Sachen Ausbildung und Beruf unterlegen ist. Es werden wenige Paare sein, sehr wenige. Und wenn sich doch eines finden sollte, so wäre es nicht erstaunlich, wenn die Frau in Sachen Aussehen in einer tieferen Liga spielt als der Mann.
Gruss Marc
Ich finde es einfach nur traurig. Marc, ich muss dir absolut Recht geben.
Ja, ich will einen Mann, zu dem ich
Hallo Susanne,
jetzt muss ich, auf Grund meiner Vita, dann doch mal ein bisschen widersprechen.
Ich habe zugunsten der Karriere meine (Ex-) Frau mein eigenes Studium sehr weit nach hinten geschoben (Absolvent mit 39 und das in der Regelstudienzeit), habe die Erziehungszeiten für meine Kinder genommen und mich um Haushalt und Familie gekümmert. Ich hatte nicht ein einziges mal das Gefühl von den geistigen Fähigkeiten meiner Ex bedroht zu werden.
Und plötzlich kommt SIE auf die Idee, dass diese Konstellation IHR nicht mehr ausreicht. (Um bei Deinem Bild zu bleiben: Die Ärztin nimmt dann lieber den Professor als den Krankenpfleger).
Man sollte doch sehr vorsichtig mit einseitigen "Schuldzuweisungen" was klischeehaftes Denken angeht sein.
Hier bei EP, kann ich von vornherein 9/10 aller für mich in Frage kommenden potentiellen Partnerinnen aussortieren, da unter 1,80 (Körpergröße) gar kein Kontaktinteresse besteht. Soviel zu: "Wir Frauen legen nicht ganz so strenge Maßstäbe an in Sachen Schönheit".
Was den hier konstruierten Widerspruch zwischen Intelligenz und "Schönheit" betrifft, so denke ich, dass die Optik einfach nur der "opener" ist. Ganz schnell werden die Charaktereigenschaften zum limitierenden Faktor.
LG
Matthias
Hallo Matthias,
du hast ja Recht, nicht alle Männer sind so, Ausnahmen gibt es ja immer. (Leider sind sie mir noch nicht begegnet…) Ich finde es schade, wie deine Ehe gelaufen ist. Das zeigt mal wieder das Grund-Dilemma: Frauen suchen sich am liebsten einen einsamen Wolf. Es ist für sie das Größte, ihn zu zähmen, aber ist er dann zum Schoßhündchen geworden, finden sie ihn langweilig. Der Reiz fehlt. Im Grunde verlangen wir von den Männern eine sehr schwierige Gratwanderung. Spannend zu diesem Thema ist auch das Buch "Die Suche der starken Frau nach dem starken Mann" oder so ähnlich von Maja Storch. Nicht nur eine gute Lektüre für Frauen.
Vielleicht würde es helfen, wenn sich Männer und Frauen dieses Dilemmas bewusst wären: Die Frauen sollten ab und an daran denken, dass sie etwas geradezu Unmögliches verlangen und die Männer sollten nicht vergessen, ab und zu den Wolf zu zeigen.
LG Susanne
Liebe Franziska,
ich verstehe dich so gut! Es gibt zwar mittlerweile auch Bücher zum Thema "dating down", aber was nützt das, wenn man bestimmte Vorstellungen einfach verinnerlicht hat? Man kann sich wünschen, dass einem bestimmte Punkte weniger wichtig wären, dann wäre die Partnersuche bestimmt leichter. Wie oft wurde mir schon vorgeworfen, dass meine Ansprüche zu hoch seien. Ich suche keinen Schönling und keinen Millionär. Ich möchte vor allem jemanden, mit dem ich mich in 30 Jahren noch gut unterhalten kann; nicht langweile. Es kommt mir nicht auf Diplome und Examina an, aber auf genug Hirn. Ich hab schon tolle Männer getroffen, die aber geistig dann doch nicht auf Augenhöhe mit mir waren. Ich hätte mir gewünscht, dass es funktioniert, aber es geht nun mal nicht. Meine Konsequenz ist, dass ich den Rest meines Lebens lieber alleine verbringe. Das ist auf Dauer besser, als sich immer verstellen zu müssen, damit der Partner sich nicht schlecht fühlt. Und nach meiner Erfahrung können Männer schlechter damit ungehen, wenn die Frau ein höheres Bildungsniveau und Einkommen hat.
Gib deine Wünsche nicht auf, du bist noch jung genug, um jemandem zu begegnen, der wirklich passt. Genieße solange dein Single-Leben.
LG Susanne
Hallo alle Zusammen!
Heute lese ich zum ersten Mal diesen Blog, weil genau die Reaktionen auf das Äußere eines Menschen mich sehr verwundern.
Ich lese Eure Ausführungen mit großem Interesse und stelle mir viele Fragen!
Bei meiner Suche über EP musste ich feststellen, dass es Männer gibt, die mein Äußeres attraktiv finden und einige, die diese Meinung nicht teilen konnten. Damit kann ich eigentlich gut leben, da ich eine gesunde Selbsteinschätzung habe. Ich habe meine Figur nicht ohne Grund als
@ susanne und franziska sowie frau fischbach
wir sind halt, trotz aufklärung, 68er, alice schwarzer etc, immer noch die gleichen "steinzeitmenschen", die wir seit über 100.000ende von jahren sind … unsere denkstrukturen und gewohnheiten sind immer noch die gleichen ….
der "mann" sucht die "gesunde frau" (mit vor allem gesundem gebiss..), die ihm gesunde nachkommen beschert und die "frau" sucht nach dem kräftigen und gesunden "ernährer", der die sippschaft mit dem täglichen "futterbedarf" versorgt ….kräftig (und mit gewisser intelligenz), damit er die hirsche und bären überlisten und töten kann …
dann kommt zu "überlagerung" dieser archaischen triebe noch hinzu, dass ein teil der männer zwar intelligenter als frauen ist, dass aber wiederum ein großer teil der männer schlichtweg dümmer als die frauen sind … oder anders, das intelligenzspektrum der frauen ist homogener, als das der männer ….
so haben wir das "problem" der heutigen zeit …. frauen suchen (immer noch) den starken, großen mann, der (zur not?) den bären erlegen kann …. aber zusätzlich durch die – gott sei dank mögliche – bildung der frau auch noch den intellektuell (stärkeren oder "überlegeneren) "überflieger" ….
diese "rechnung" geht nicht auf … und wird auch in absehbarer zeit nicht aufgehen …. weil wir alle so sind "wie wir sind" …. viele intelligente und selbstbewußte frauen bleiben "auf der strecke" …. genauso wie die ungebildeten und "schwachen" männer …. volkswirtschaftlich entsteht sicherlich ein schaden durch diese "denkfalle" … es führt zu einem "brain-drain" der modernen gesellschaft …einerseits zu wenig kinder und andererseits stärker wenig gebildete dazu … man siehts heute schon wie die schere in der gesellschaft auseinander läuft ……
wie kann die lösung sein? …. gibt es überhaupt eine lösung? …
eine antwort mit explosivkraft habe ich: das später
Bin ein Mann und denke es liegt oft daran das Männer Angst haben, denn normalerweise ist eine schöne Frau nicht alleine und hinzu kommt dann, dass sich so mancher Mann sagt: ich will mir den Abend nicht mit einen Nebenbuhler versauen. Die Frau denkt: ich bin doch hübsch und habe es nicht nötig einen Mann anzusprechen, die kommen schon auf mich zu, wenn sie Interesse haben, somit schließt sich ein Teufelskreis. Beide bleiben Single.
Liebe Franziska
Ev. musst du dich beziehungsmässig doch auf einen ‘Vierziger’ einlassen. Bei deiner Bildung und Selbständigkeit sollte der Altersunterschied nicht ein Killerkriterium sein. Im Gegenteil, erfolgreiche junge Frauen sind schon fast gezwungen, in dieses Männersegment auszuweichen, da ihnen die Männer der eigenen Altersgruppe zuwenig bieten können.
Bleibt noch das Problem, dass du einen umgänglichen Mann suchst. Denn Erfolg – und du suchst ja einen wirklich erfolgreichen Mann – basiert nicht selten auch auf Durchsetzungsstärke. Das klingt harmlos, ist es aber nicht. Darum auch hier noch eine provokativere Formulierung: Durchsetzungsstärke bzw. Erfolg ergibt sich unter anderem auch aus Rücksichtslosigkeit, Intrigantentum, Mobbing, Bestechung, Erpressung, Vetternwirtschaft, Gerissenheit und äusserst berechnendem Verhalten.
Dass ein wirklich erfgreicher Mann in für ihn schwierigen partnerschaftlichen Konflikten das Schosshündchen spielt, ist somit sehr unwahrscheinlich. Sein Berufserfolg hat ihn da ganz andere Sachen gelehrt …
Gruss aus der Schweiz
Marc
Gruss Marc
Hallo an alle!
Ich hatte meinen Kommentar hier schon fast vergessen… Zwischenzeitig hat es sich tatsächlich begeben, dass ich jemanden (unter 40! gutaussehend! intelligent! guter Tänzer!)
Hallo Franziska, schade für dich. Ich drücke dir die Daumen für die Weitersuche! Senke die Anforderungen bloß nicht (s.u.)!
Andreas und Richi stimme ich im Besonderen zu. Meine Erfahrungen zeigen, dass gerade die beschriebenen intelligenten, gut aussehenden und erfolgreichen Frauen extrem hohe Erwartungen haben und außerdem dann auch noch darauf warten, dass sie ihr Traumprinz anspricht und erobert. Ich habe bisher bei EP gelernt, dass die MP so gut wie keine belastbare Aussage liefern – ob nun 101 (ich dachte gar nicht, dass das möglich wäre) oder 90 oder
Franziska, da es mir ein wenig wie dir geht, an alle Damen die Frage zur Authentizität der von Frau Fischbau beschriebenen Anforderungen: mit mehr als 190 cm Körperlänge, schlanker Figur, 2 Diplomen und einer Promotion, mehr als 5 erfolgreichen Berufsjahren (davon 3 Jahre als Leitender Angestellter) und das mit Anfang 30 – in welches Schema passt das nicht? Nachdem ich von zwei Damen – einer Geschäftsführerin und einer Mensanerin (die ja bekanntermaßen für Intelligenz stehen) hörte, dass sie sich nach dem Lesen meines XING-Profils (angesichts der Vielzahl der hier bei EP anzugebenden Daten ist das nach Bekanntgabe des Namens meist leicht auszumachen, also bleibt am besten etwas anonymer) gefragt haben, ob sie sich eine Antwort zutrauen, habe ich mein Profil
tagchen an alle,
versuchen wir doch mal die sache auf den punkt zu bekommen: es soll da 5 verschiedene Ebenen geben, auf denen sich 2 menschen begegnen können, beziehungsweise austauschen, kommunizieren (zur erinnerung kommun = gemeinsam, zusammen etwas erleben, gestalten, bewältigen)
können.
1/ die Intellektuelle Ebene: austausch von gedanken, ideen, stundenlange debatten zu thema x oder y…. man ist fähig, mit respekt, achtung, einfühlungsvermögen etc miteinander zu reden, ob man sich nun einig wird oder nicht. Aber wenn Adonis nun mal überhaupt nicht mitreden kann, egal worum es geht…. soviel zum Thema bildung und intelligenz:
2/ dazu erweiternd: unsere Wertvorstellungen, genauer gesagt das, wofür wir glauben, dass es sich lohnt zu leben und zu kämpfen; das, was uns wichtig ist im Leben, was motiviert, weiterzumachen. Dazu bedarf es nicht unbedingt vieler Worte mit einem Partner, solche Dinge werden Schritt für Schritt in die tat umgesetzt und man merkt dabei recht schnell, ob man auf der gleichen wellenlänge ist oder nicht (zB sind Ehrlichkeit, Offenheit, Konfliktbereitschat für mich überaus wichtig; sobald ich merke, der andere geht in diesen bereichen zu leicht Kompromisse ein, ist für mich Endstation).
3/ unsere Steckenpferde: es soll Paare geben, die ihr Leben voll und ganz mit gemeinsamen Hobbies, Beschäftigungen (sei es sport, reisen, musik, garten, kultur…) bis zur Leidenschaftlichkeit ausfüllen, sprich: er/sie macht gern dasselbe wie ich, und geteilter spass ist doppelte freude…
4/ die körperliche ebene (soll auch existieren….): auch hier geht es um austausch und kommunikation, respekt, achtung, einfühlungsvermögen. Und noch dazu sollte der körper des partners nicht gerade abstossend auf mich wirken. Paradoxerweise hilft es aber auch nicht viel, wenn Adonis in Person vor mir steht, sie aber 20 cm grösser / er 20 cm kleiner ist als ich und es im Bett partout nicht klappen will… Soviel zum thema Schönsein
5/ und last not least, the best of the best: kommunikation "von Herz zu Herz". gibt es. Gibt es wirklich; aber eben leider eher selten. Man weiss einfach, man ist mit dem anderen auf derselben Wellenlänge, man gehört zusammen, man empfindet tiefe sympathie, zuneigung, liebe. Ist bereit alles zu geben, weiss, spürt, fühlt, dass es auf gegenseitigkeit beruht. Kommt nicht von heut auf morgen, ist schon auch mal das ergebnis langer, geduldiger arbeit. Ist aber möglich.
So, und wenn es jetzt klappen soll zwischen dir und mir, sollten wir in der lage sein, uns mindestens auf 2 ebenen verständigen zu können, besser noch 3 (an den Idealfall will ich gar nicht erst denken).
Erschwerend kommt dazu, dass man sich auf 4 arten verlieben kann:
1/ physisch: er/sie sieht so toll aus, ist so attraktiv, dass ich mich hals über kopf – jedoch rein körperlich – in diesen kopf/körper verknalle (entspricht ebene 5; was für geübte Buddhisten der reine Skandal ist…)
2/ gefühlsmässig: da ist etwas, das mir am anderen gefällt, was mich anzieht und innerlich bewegt, etwas, was ûber Aussehen, attraktivität hinausgeht.
3/ psychisch: er/sie gefällt mir, so sehr, dass ich bereit bin ihr/ihm alles zu geben, was ich geben kann: geduld, Güte, zârtlichkeit ohne ende, bindung, bereitschaft ihr/sein glück als wichtiger zu betrachten als meines, denn nur wenn er/sie glücklich ist, kann ich es sein
4/ der entschluss, die feste entscheidung, für das glück des anderen zu leben.
Reine utopie? Traum? oder willenssache? oder gehört erstens viel arbeit an sich selber und zweitens eine gute portion glück dazu?
Jemand hat mir mal gesagt: wenn man sich auf den Weg macht, macht sich immer auch eine andere Person auf den Weg.
Bonne chance und liebe grüsse aus Südfrankreich
Nina
(denn logistik hatte schon immer was mit Wegen oder so zu tun)
Und weil wir gerade beim thema sind: wollen männer wirklich eine intelligente frau an ihrer seite?
Ein ehegatte ruft zuhause an um seiner treuen gemahlin folgendes zu erklären: "Schatzilein, es kommt etwas unerwartet, aber mein chef will mich nâchste woche zum angeln einladen. DIE chance für meine Karriere, verstehst du!?! Kannst du mir in aller eile meinen koffer packen, mit allem was ich für eine woche brauche und auch meinen angelkasten? Und vergiss nicht meinen neuen blauen seidenpyjama nicht.
Was die treu-fürsorgende gattin auf’s genauste besorgt.
Eine woche später kehrt der etwas müde, aber sehr zufrieden gemahl nach hause zurück. Seine Frau erkundigt sich nach dem verlauf seines angelaufenthalts und seinen anglerischen erfolgen.
Oh, sagt er, es war super! du hâttest mal diese Fische sehen sollen, so tolle lachse und forellen bekommt man selten zu sehen!
Aber sag mir, warum hast du mir meinen seidenpyjama nicht eingepackt?
Oh doch, ich hatte ihn schon mit eingepackt. Er war in deinem Angelkasten….
Hallo zusammen,
die ganze Vielfalt der hier aufgezeigten Aspekte lässt sich auf einen einfachen Nenner bringen: Wir wollen am liebsten einen Partner haben, den wir nicht (ganz) verdienen. Oder anders ausgedrückt: Der (etwas) besser ist, als das was einem selbst "zusteht".
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass das alles nach einem Deal aussieht – nach Schnäppchensuche, einem guten Geschäft. Daher kommt wohl auch die übereinstimmende Bezeichnung "billig", die wir weder als Ware, noch als Partner haben wollen.
Ich fürchte: Traurig, aber wahr! Nicht wahr meine Teuren?
in ergänzung zu meinem kommentar vom 23.08.2008, 13:07, michael
ein neues partnerschaftsmodell, teil 1:
ich habe die letzten monate mit interesse die kommentare verfolgt und muss leider mit enttäuschung feststellen, dass vielen die gesellschaftliche problematik nicht wirklich bewusst ist; die frage
teil 2:
teilweise gibt es
teil 3:
was also tun?
Ich denke, dass die moderne, gebildete
Was ist aussehen schon wert, wenn der Rest nicht stimmt oder auch gar umgekehrt?
Gibt es nicht bei jedem die eine oder andere Kleinigkeit, die uns am andern stören könnt?
Wir müssen uns doch nur darüber bewusst werden, dass wir mit dem Makel leben müssen. Ob wir das können und auch wollen.
Das können kleine Makel am Äußeren sein, es können Makel in Sprache oder Gestik sein, an Verhalten oder Kleidung,
Eine Erkenntnis ist sicher richtig: wenn die Attraktivität nicht stimmt, wird sich ein Mann nur schwer verlieben können. Ich bin selbst einer, und als Single über 30 mit allen Parametern, die eigentlich auf einen überwältigenden Partnerwunsch hindeuten, kann ich trotzdem nur zwei Liebesgeschichten in zwei Jahren ausweisen. Es liegt nicht primär an der Attraktivität, dass ich persönlich mich so selten verliebte.
Hochnäsigkeit; langes (oder zu langes) zaudern, Gefühle preisgeben zu wollen; Geheimiskrämerei; Langweilige Gesprächsthemen; wenig bis keine Sensibilität für den Mann – solche charakterlichen Schwächen können in beim besten Willen auch nicht mit Erfolg, Intelligenz, finanzieller Unabhängigkeit oder eben Schönheit wettgemacht werden.
Zumindest nicht bei den Herzmännern, denen es nicht nur um die nächste Bettgeschichte geht.
Hallo zusammen,
leider habe ich dieses Thema erst heute bei EP entdeckt
@michael: Analyse 1+, Schussfolgerung stringent, mal sehen wann die Politik das aufgreift, wahrscheinlich nicht, "pursuit of happiness" ist im GG nicht vorgesehen.
Gruessle
Erik.
Marc, deine Aussage "Frauen suchen einen Mann aus, dem sie unterlegen sind…" kann schon stimmen, aber nur in dem Fall, wenn ER exklusive Nutzungsreche (d.h. diese verdammte Treue) beanspruchen will. Und leider, leider, wie auch im Artikel steht, ist Treue (der Partnerin, nicht die seine!) für Männer eines der entscheidenden Kriterien.
Wenn die Frau aber die Möglichkeit hat, sich bei Bedarf mit anderen Männern zu treffen, was spielt es dann für eine Rolle, ob er ihr über-/unterlgen oder ebenbürtig ist? Zum Glück gibt es diese wenigen, vernünftigen Männer, die nicht eitel sind, wenig moralistischen Müll im Kopf haben, selbst leben/genießen und der Frau leben lassen.
Einen solchen Mann suche ich. Aber leider auch wenn ich die mir vorgeschlagenen EP-Kandidaten anschaue, steht bei 4 besonders wichtigen Sachen in der Beziehung bei über 60% "gegenseitige Treue". Und bei KEINEM "Freiräume lassen und den anderen nicht einschränken".
Eifersucht, Eitelkeit, Besitzansprüche scheinen die Singles-Welt zu dominieren.
Fazit: Nicht schön, nicht intelligent, sondern berechnbar. Traurig.
@ erik,
danke, du leuchturm ….ich habe das gefühl hier werden nur banalitäten von sich gegeben … der bildungs- und intelligenzgrad ist hier nicht besonders hoch ….
gruß michael
Nach eingehendem Durchlesen der Beiträge hier bin ich nun doch sehr enttäuscht und traurig.
Es zeigt sich , dass Bildung und Intelligenz alleine nicht ausreichen auch ein "reifer " Mensch zu werden.
Eine Gesellschaft verwöhnter , spielender Kinder, die unangemessene Ansprüche und Erwartungen haben und trotzdem mit dem schönsten Spielzeug nicht glücklich werden!
@Michael: das hättest du wohl gerne, hier auch die Vielweiberei zu legalisieren und das den Frauen als ihr Vorteil verkaufen!
@Frauen: Selbst wenn ihr 100x nach den Traumprinzen fürs Leben sucht – wahrscheinlich werdet ihr verlassen oder gebt auf oder es passiert etwas (Unfall, Krankheit, Fernbeziehung, …). Auf die ewige Beziehung zu hoffen, scheint mir so klug wie an eine lebenslange Anstellung mit Urlaubs- und Weihnachtsgeld zu glauben oder auf eine hohe Arbeitsrente zu hoffen. Vielleicht werden wir in 10 oder 20 Jahren zu Millionen durch Atomwaffen, Umweltkatastrophen oder Seuchen hinweg gerafft.
Also: Macht jetzt!!! euch!!, die Freunde, die Verwandte, die Nachbarn und den netten Mann! von neulich glücklich. Wer es schafft euch glücklich zu machen, egal wie groß klein dick dünn reich arm klug dumm … ist der Richtige.
Es gibt nur ein wichtiges Kriterium, um einen Mann zu beurteilen: Zu wem verwandelt ihr euch, wenn ihr mit ihm zusammen ward, mögt ihr den Menschen zu dem ihr euch entwickelt?
Auch vor 75 Jahren gab es das schon, dass die Frau älter, reicher, größer, dicker, … als der Mann war. Man musste nehmen, was in Fahrad-/Pferd-Reichweite war
Davor waren arrangierte Ehen üblich und die waren oft glücklicher als die "Liebes-"Beziehungen heute und warum: Man ging vom Nullpunkt aus und suchte nach den guten Eigenschaften im Anderen, nach den Gemeinsamkeiten, … Man hatte das Ziel bei gegebenem Bund möglichst glücklich zu werden, nicht: das (jeweils) beste Produkt auf dem Männer-Markt zu finden. Und sollte es sexuell gar nicht oder zuweilen nicht harmonieren, hat man Lösungen gefunden, Arrangements getroffen, ohne den Lebenspartner zu
kompromittieren. Und bei der zunehmenden Zahl an Schwulen sollten wir alle auch lesbische Beziehungen in Betracht ziehen, die sich kaum von Hetero-Ehen unterscheiden müssen, sei es legal oder sexuell dank technischer Fortschritte, wie man mir erzählte.
Wir sollten abenteuerlustiger werden, mehr ausprobieren, einen 2. Blick werfen, ein drittes 3. Treffen zustimmen, einen 4. Versuch wagen …
Ich wollte keinen Mann mit Glatze, dann traf ich einen witzigen, klugen Mann über einen Freund. Der Abend im Biergarten war super, ich traf ihn wieder und nach ein paar Dates nahm ich das lichte Haar nicht mehr so wahr und die Beziehungserfahrung möchte ich nicht missen.
Ich wollte keinen Mann mit Bauch, keinen mit Bart, keinen kleiner als ich … aber trotz meines anfänglichen Unbehagens habe ich mich bei Sympathie und ähnlicher Wellenlänge darauf eingelassen, mich daran gewöhnt, tolle Beziehungen gehabt und meine Möglichkeiten erweitert. Als ich das erste Mal mit einem Mann zusammen war, der ein paar Wochen jünger war, fühlte es sich wie ein etwas zu kleines Kleidungsstück an, aber ich wuchs innerlich und es passte. Der
nächste war ein paar Monate, dann Einer paar Jahre jünger. Mit 19 hatte ich einen 29-jährigen
Freund und mit 39 wieder! Mit 27 bei der Promotion an der Uni war der Wendepunkt gewesen, jeder Schritt war eine Überwindung, der sich aber gelohnt hat. Ich war mit einem muslimischen Marokkaner, katholischen Afrikaner, atheistischen Perser, evangelischen Rumänen, buddhistischen Deutschen und jüdischen Pariser zusammen, einen vergeistigten Hamburger, einen sportlichen Schwarzwälder und einen hessischen Künstler.
Mit wenigen war ich verlobt, mit einigen hatte ich eine Beziehung, mit manchen ein Verhältnis und mit den meisten noch lange danach eine Freundschaft. Ich erweiterte meine Gedanken, Verständnisse und Möglichkeiten.
An fast alles konnte ich mich gewöhnen – ausser an zierliche Männer mit kleinem Freund, schlechte, egoistische Liebhaber, Dumme ohne Kommunikationsfähigkeit oder mangelndem Respekt mit Beleidigungen. Probiert selbst aus! was geht, theoretisiert nicht nur darüber.
Viel Spaß dabei, Mia
@mia
gerade gehts durch die medienwelt; 42% aller promovierten sind mittlerweile frauen – tendenz steigend; und jetzt die frage, wo sollen all die "supermänner" her, damit diese frauen ein "erfülltes und zufriedenstellendes leben" führen können und auch kinder bekommen wollen … es wäre doch jammerschade – und für die gesellschaft katastrophal -, wenn diese frauen, mangels passender männer, keine kinder bekämen … da ist es doch besser "zu teilen", oder? …. oder ziehst du einen "brain drain der gesellschaft" vor?
gruß michael