Prinz William ist endlich unter der Haube. Und Kate Middleton ist eine würdige Braut für den Thronfolger. Doch der Druck, dem die Ex-Bürgerliche ausgesetzt ist, darf nicht unterschätzt werden. Denn bereits während der Hochzeitsvorbereitungen nahm das Interesse der Öffentlichkeit geradezu bizarre Ausmaße an. Unsere Psychologin und Paar-Beraterin Lisa Fischbach hat sich deswegen die Beziehung von Kate und Prinz William mal etwas genauer angeschaut. Ob es eine glückliche Zukunft geben wird?
Prinzessinnen-Training für die künftige Königin
Kate Middleton soll es nicht so ergehen wie Prinzessin Diana, die schon kurz nach der Hochzeit mit Prinz Charles in Depressionen verfiel. Deshalb hatte sie bereits im Vorfeld der Hochzeit psychologische Betreuung, die sie auf ihre neue Rolle vorbereitet hat. „Das britische Königshaus hat natürlich auch in gewisser Weise aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt“, sagt Diplom-Psychologin Lisa Fischbach.
Sie hält die psychologische Betreuung der künftigen Königin für eine sehr gute Idee. „William ist bereits von Kindesbeinen an auf seine Rolle eingestimmt worden. Er war schon früh Mittelpunkt des öffentlichen Interesses und hat die Regeln bei Hofe gelernt.“ Bei Kate ist das etwas anderes. Zwar hat auch sie schon als Kind davon geträumt, einmal Prinzessin zu sein. Doch: „Mit der Heirat beginnt für sie eine ganz neue Ära“, so Lisa Fischbach. „Mit der Rolle der Repräsentantin sind zahlreiche Erwartungen und Verpflichtungen verknüpft. Die leider zur Konsequenz haben, dass das Leben des Paares noch mehr an Privatheit verliert.“ Die Messlatte liegt für das neue Glamourpaar hoch, denn: „Beide sind jung, sehen gut aus und Kate ist eine modebewusste aufgeschlossene Frau. Jeder ihrer Auftritte, jedes Handeln und auch ihr Aussehens werden ständig bewertet werden. Ein immenser Druck.“
Öffentliche Existenz
Schon jetzt wird jeder Schritt verfolgt und veröffentlicht. Dafür brauchen die beiden laut Psychologin psychische Stabilität, um daran nicht zu zerbrechen. „William ist im Gegensatz zu seinem Bruder ein ernsthafterer Typ, der sich seiner Verantwortung bewusst ist. Zudem füllt er seine Rolle mit Bravour aus“, so Lisa Fischbach. „Er ist ein Royal durch und durch.“ Vorteil für Kate Middleton: Im Gegensatz zu ihrem Schwiegervater hat Prinz William keine Altlasten im Gepäck. Daran ist schließlich die Ehe mit Diana gescheitert.
Ein weiterer Pluspunkt, der auf ein harmonisches Beziehungskonto einzahlt: Kate ist Williams Jugendliebe. „Die beiden kennen sich bereits sehr lange und haben viele gemeinsame Erfahrungen. So etwas schweißt zusammen und verbindet. Eine gute Grundlage für eine gemeinsame Zukunft.“
Wie sie es schaffen können, trotz des Interesses und des Drucks als Paar zu bestehen: „Sie müssen sich zu schützen wissen und jenseits der Publicity private Oasen schaffen. Auch von Intrigen, bösen Gerüchten und negativer Presse werden sie nicht verschont bleiben.“ Wenn das Paar es schafft, sich dafür zu rüsten und intensiv an seinem Vertrauensverhältnis und der gemeinsamen Kommunikation zu arbeiten, steht einer glücklichen Ehe nichts mehr im Weg. Trotz aller Widrigkeiten haben Kate und William also gute Chancen, die Geister der Vergangenheit abzuschütteln.
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