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Putzende Männer haben mehr Sex
Putzende Männer haben mehr Sex (Kategorie: Sexualitätsblog)
Liebe Männer, wer im Haushalt immer schön mit anpackt, hat statistisch gesehen auch mehr Sex!

Ein immer wiederkehrender Streitpunkt ist bei eigentlich fast jedem Paar die Hausarbeit. In vielen Beziehungen hängt der Haussegen schief, weil er sich zu wenig einbringt.

Wie viel Zeit beide tatsächlich mit dem gemeinsamen Haushalt verbringen, wollte der Haushaltsgerätehersteller Electrolux nun ganz genau wissen und gab eine entsprechende Studie in Auftrag. Das Ergebnis: Er wäscht, putzt und bügelt täglich durchschnittlich 34 Minuten, während sie es auf 62 Minuten bringt, also fast doppelt so viel.

Wenig erfreulich hinsichtlich der Romantik und der Emanzipation: Je fester die Beziehung, desto mehr Arbeit bleibt an ihr hängen. Allein lebende Frauen putzen lediglich fünf Minuten länger pro Tag als ein Single-Mann. Leben sie in einer Partnerschaft, sind es schon 19 Minuten, und Verheiratete putzen sogar 44 Minuten mehr als ihre Gatten. Besonders ungerecht wird es, wenn Kinder im Spiel sind: Dann investiert sie nämlich ganze 77 Minuten mehr in die häuslichen Pflichten.

Paschas haben weniger Sex

Für die Männer mag diese erstaunlich altmodische Arbeitsteilung im ersten Augenblick lohnenswert scheinen. So haben sie mehr Zeit, ihren Interessen nachzugehen, statt sich mit dem lästigen Haushalt abzumühen. Fakt ist jedoch, dass viele Frauen mit dieser Situation äußerst unzufrieden sind. Und ein engagierterer Einsatz im Haushalt zahlt sich auf mehr als nur einer Ebene aus. Das bestätigt eine Untersuchung aus den USA: Je mehr ein Mann seiner Frau im Haushalt zur Hand geht, desto mehr Sex hat er.

Klare Sache, sagt der Soziologie-Professor Scott Coltrane von der kalifornischen Riverside-Universität, die die Studie durchführte. Denn je mehr er mit anpackt, desto glücklicher sind die Frauen. Deshalb empfinden sie mehr Leidenschaft für ihren Mann. Und dann ist da noch eine Studie der London School of Economics (LSE), die besagt, die Scheidungsquote sei bei den Paaren besonders gering, bei denen sich der Mann an den täglichen Pflichten beteiligt. Zudem hat eine männliche Beteiligung beim Putzen, Einkaufen und Kinderhüten noch einen weiteren Vorteil: Sie hat in dieser Hinsicht keinen Grund zum Nörgeln, und es gibt weniger Streit.


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5 Antworten zu “Putzende Männer haben mehr Sex”

  • Sabine sagt:

    Der Weg ist das Ziel!

  • I.Kopriwa sagt:

    Ich bin hocherfreut, dass in diesem Artikel eine – wie ich finde – sehr wahre Tatsache endlich mal laut ausgesprochen wird! Hoffentlich werden möglichst viele Männer durch dessen Inhalt etwas nachdenklich…

  • Thomas sagt:

    Hallo,
    wollt nur mal meinen Komentar dazu abgeben:
    War über 20 Jahre mit meiner Frau verheiratet, hab meistens zu Hause mitgeholfen, wenns irgend möglich war. Bin trotzdem vor einem Jahr verlassen worden.
    Hat trotzdem einen Vorteil für meine Lebenssituation, ich brauch keine Frau, die für mich putzt, kocht, wäscht oder einkaufen geht. Hat auch was für sich, mann kann sich auf das Wesentliche an Frauen konzentrieren. Das sind nicht die Qualitäten im Haushalt.

  • T9 sagt:

    Super, diese amerikanischen Studien! Ich bezweifle, dass man den typischen amerikanischen Haushalt mit einem europäischen vergleichen kann. Und die Thematik-Statistik ist ja auch kein unbeschriebenes Blatt. So korreliert die sinkende Geburtenrate mit der Abnahme der Storch-Population in Deutschland. Hierbei würden auch nur Komiker auf die Idee kommen, einen Zusammenhang zu konstruieren.
    Ich bin sicher, dass Man(n) mehr Sex haben würde, wenn seine bessere Hälfte ebenfalls nicht putzt ;-) . (Gibt es darüber eine Studie?)

  • ...Tilly sagt:

    Stimmt genau! Trotz großer Übereinstimmung hinsichtlich der ansonsten häufigsten Gründe für das Scheitern einer Beziehung (Geldausgeben, Sexualität, Hobbys/Reisen, Kindererziehung) ist meine nur dadurch kaputt gegangen, dass er faul wie Hund war, ein verwöhntes Einzelgör, der immer nur teilnahm, nie selbst was einbrachte/initiierte/vorschlug und machomäßig selbstverständlich erwartete, ich würde ihm wie seine Mama auch alles hinterhertragen. Er mochte selbst keinen Dreck, fand aber, die Partnerin ist alleinig für alles zuständig – auch für Finanzen, Beziehungspflege, Kindererziehung, Organisation des Alltags einfach alles, alles, alles – außer der eigenen Körperhygiene.
    Muss ich traurig sein, daß es vorbei ist?