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Sexfantasien – Wunsch und Realität
Sexfantasien – Wunsch und Realität (Kategorie: Sexualitätsblog)
Was geht ab in unserem Kopf - und was bedeutet das eigentlich?

Der berühmte Sex im Kopf hat oft wenig mit seiner Verwirklichung zu tun. Diese – eigentlich banale – Tatsache ist jetzt noch einmal auf das Eindrücklichste von einem englischen Wissenschaftler belegt worden. Brett Kahr hat in seiner Studie "British Sexual Fantasy Research Project" mit seinem Team über 19000 Interviews geführt und unsere europäischen Nachbarn nach ihren sexuellen Fantasien und ihrem tatsächlichen Sexualverhalten befragt.

Wichtiger Aspekt der Untersuchung war auch, wie denn die Menschen mit ihren Wunschvorstellungen eigentlich klar kommen: Sind sie in der Lage, sich ihrem virtuellen Liebesleben hemmungslos und lustvoll hinzugeben – oder haben sie Probleme mit Inhalten, zu denen sie nicht wirklich stehen können? Offenbar ist wohl immer noch die zweite Variante stark im Spiel. Schuld- und Schamgefühle gehen häufig mit den eigenen sexuellen Fantasien einher.

Das ist ein Ergebnis, das man vielleicht in unserem aufgeklärten Zeitalter so nicht erwartet hätte. Andererseits ist dieses Ergebnis auch wiederum nicht ganz so überraschend, wenn man sich anschaut, welche sexuellen Inhalte denn hauptsächlich in den Köpfen der Geplagten herumspuken: bei über 90 % stimmen die im Kopf begehrten Sexualpartner nicht nur mit dem eigenen Partner überein. Vielmehr handelt es sich entweder um den Chef (11%) oder Arbeitskollegen (39%), um Sadomaso-Inhalte (31% denken an "Demütigungen" – was auch immer damit gemeint sein mag) und 10% werden in ihren Fantasien zum Masturbieren gezwungen. Dies gibt die Zeitschrift NEON in einer Statistik in ihrer Ausgabe vom Juni 2008 dazu an. Aber auch diese Ergebnisse sind nicht wirklich neu. Denn schon unser guter alter Professor FREUD sprach ja schon vom "polymorph Perversen" in uns – was bedeutet, dass jeder Mensch dazu neigt, das angeblich Normale in seinen Wünschen weit hinter sich zu lassen.


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3 Antworten zu “Sexfantasien – Wunsch und Realität”

  • G.Petersen sagt:

    Nur zur Konkretisierung: Mir ist kein Satz

  • H.-P-Hanusch sagt:

    Wäre ganz schön, wenn die Leute Kommentare schreiben würden, die auch normalsterbliche lesen können. Es reicht doch, wenn man beim Arzt auf der Bank und sonstwo mit Fremdwörtern zugemüllt wird.

  • Tisi sagt:

    Hehe
    Zum Thema "Freud" bleit nur zu sagen, dass es nicht darum geht was genau er definiert hat, sondern nur, dass dieses Wissen (nach Freud auf irgenwas oder -wen begrenzt anwendbar) nicht NEU-artig ist…
    …Neu ist eine "Erfindung", wenn sie nicht zum