Nehmen Sie sich eine wohlverdiente Auszeit und starten Sie eine Flirt-Tour. Aber das Wichtigste: Setzen Sie sich nicht unter Druck!
Wir erleben gerade die unvermeidliche Zeit der sogenannten "guten Vorsätze" für das neue Jahr. Wie wäre es mit diesem: Erhöhung der Flirt-Schlagzahl 2009!
Ohne Zweifel, eine sehr große Flirtbremse ist – Stress. Er kann bekanntlich auf körperlicher und seelischer Ebene viel Schaden anrichten, insbesondere heutzutage. Nicht nur deshalb wird er von manchen Wissenschaftlern als eine der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts angesehen.
Im Spiegel (48/2008) finden wir sehr alarmierende Zahlen. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind circa 40 Prozent der Bundesbürger von Stress betroffen, zumeist infolge von Überlastung in Beruf und Familie. 50 bis 60 Prozent aller beruflichen Fehltage sind auf Stress zurückzuführen, circa 54.000 Menschen sind 2007 aufgrund von psychischen Erkrankungen vorzeitig in Rente gegangen.
Stress ist ein angeborenes Potenzial. Wir kommen bei offensichtlicher Gefahr im Alltag körperlich auf Touren und das, nebenbei erwähnt, ob wir wollen oder nicht – die Funktionen des sogenannten autonomen Nervensystems haben wir nicht unter Kontrolle.
Unser evolutionäres Erbe bringt im Hier und Jetzt Probleme mit sich. Die Ängste haben sich geändert, die angeborenen Stressreaktionen nicht. Die Schlagworte der Postmoderne – Globalisierung, Individualisierung, Optimierung, Innovationen, Flexibilität – können einem schon einen Schrecken einjagen, oder? Wir leben heute zunehmend in gesellschaftlichen Verhältnissen, die zwar nicht mehr lebensbedrohlich sind, aber uns trotzdem stressen, genauer gesagt, negativ stressen.
Jedenfalls, diese Art des negativen Stresses hat schlimme Auswirkungen, besonders dann, wenn wir ihr täglich ausgesetzt sind. Einige Folgen: das Immunsystem wird geschwächt, Sexualtrieb und Verdauung werden unterdrückt. Außerdem leidet die Paarkommunikation.
Daraus folgt, dass man mit "gutem Stress" kontern muss. Guter Stress führt zur Ausschüttung von Glückshormonen. Wie kriegt man das hin? Zunächst einmal durch Ausdauersport; eilige Spaziergänge tun es am Anfang auch. Man kann auch einer Laufgruppe beitreten. Das hat auch den positiven Effekt, dass man soziale Kontakte erlebt, welche ebenfalls negativen Stress abbauen. Und hier kommt natürlich auch der Flirt ins Spiel.
Fazit: Wer sich gestresst fühlt, sollte vor allem mit möglichst vielen netten Menschen in Kontakt treten und flirten. Gerade jetzt ist Optimismus und Handeln gefragt. Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihre Vorsätze für das neue Jahr verwirklichen können!