Die Dating-Webseite tastebuds.fm verbandelt Musikliebhaber. Klar, dass man sich dort Gedanken darüber macht, wer mit wem und zu welchem Beat. Und deshalb hat die Seite eine Studie veröffentlicht mit interessanten Ergebnissen bezüglich der musikalischen Vorlieben und dem Dating-Verhalten.
Musik und Sex
Schnee von gestern, wollen Sie jetzt einwenden? Mag sein, es ist längst bekannt, dass der Musikgeschmack sich auch auf die sexuellen Gewohnheiten auswirkt. Aber tastebuds.fm hat jetzt herausgefunden, bei welchen Bands es gleich zur Sache geht und bei welchen eher weniger.
Coldplay beispielsweise zeichnen sich ja musikalisch nun nicht unbedingt durch heißblütige Sounds aus. Da geht es eher melodramatisch getragen zur Sache. Und so ist es denn auch kein Wunder, dass der gemeine Coldplay-Fan beim ersten Date nicht gleich aufs Ganze geht. Hier ist die Chance auf Sex beim ersten Treffen gleich null. Anders sieht es bei Nirvana-Hörern aus: Sie fackeln nicht lange und lassen sich auch nicht lange bitten.
Lady Gaga und ihre prüden Fans
Tastebuds.fm hat User befragt, wie weit sie beim ersten Date gehen würden und auch gleich ihre musikalischen Vorlieben ausgewertet. Manche wollten sich nur zum Plaudern treffen, andere waren zu einem Kuss bereit, während wieder andere zu allem bereit wären. So mancher Chartstürmer wirkt demnach wenig luststeigernd.
Obwohl Lady Gaga so freizügig und unkonventionell daher kommt, zeigen sich ihre Hörer eher prüde. Ebenso Fans von Katy Perry oder Kings of Leon. Im Gegensatz dazu waren Hörer von Metallica, Linkin Park oder auch Kanye West Sex beim ersten Date gegenüber nicht abgeneigt. Wer beim Date schon mal wissen möchte, wie der Abend womöglich endet, der sollte einen diskreten Blick auf den MP3-Player seines Gegenübers werfen oder ganz konkret nach dessen Musikgeschmack fragen.