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Sympathie? Antipathie? Der Zucktest schafft Klarheit
Sympathie? Antipathie? Der Zucktest schafft Klarheit (Kategorie: Flirtblog)
Mit einer einfachen Mehtode finden Sie die Einstellung des Gesprächspartners heraus.

Wer konkret herausfinden möchte, wie er emotional auf Gesprächspartner wirkt, dem steht eine effiziente Methode offen: Der Zucktest.

"Ich berühre einen Mann, mit dem ich flirte, nie aus Zufall, sondern immer ganz bewusst." Diesen Satz sagte eine Teilnehmerin in einem meiner Flirtkurse, die ich vor Jahren als Student angeboten habe. Die 26-jährige attraktive Frau überraschte damit die anwesenden Singles, denen dieses Thema gar nicht so bewusst war.
Eine Berührung während eines anregenden Gesprächs kann, wenn sie zum ersten Mal passiert, auf jeden Fall sehr elektrisierend wirken. Legt der andere etwa kurz die Hand auf den Unterarm, so bedeutet dies nicht selten eine höhere "Flirtstufe" – sprich: mehr Intimität. Es kommt selbstverständlich auf einige Kriterien an und natürlich kann man (vor allem: Mann) so eine Aktion auch missverstehen.
Am Ende der oben angesprochenen Flirtkurssituation kamen wir alle zu der Erkenntnis: Ein entsprechender "Zucktest" könnte bei einem Flirt bewusst durchgeführt werden, um "abzuchecken", ob der andere von meiner Person angetan ist oder nicht. Denn es besteht kein Zweifel daran: Herrscht etwa Antipathie vor, würde der Gesprächspartner bei einer inszenierten Berührung in jedem Fall mehr oder weniger "zurück-zucken". Schließlich geht niemand mit mir auf Tuchfühlung, anders gesagt, lässt sich berühren, wenn er mich nicht leiden kann.
Noch am selben Tag veranstalteten die Kursteilnehmer einen "Zucktest-Abend". Sie trafen sich später in einem Landauer Biergarten und probierten die neue Strategie aus. Eine Woche später reflektierten wir die Erfahrungen. Einige waren sehr aufschlussreich, und es ließen sich verschiedene Schlussfolgerungen aufstellen, die beim Flirten sehr hilfreich sein können. Hier nun einige Tipps für alle diejenigen, die sich für das Thema Zucktest interessieren:

1. Streuen Sie beim nächsten Flirt, der Ihnen am Herzen liegt, eine Berührung ein. Am besten wirkt sie "unspektakulär". Eine entsprechende Situation ergibt sich etwa dann, wenn Sie Ihrem Flirt in den Mantel helfen, ein Getränk reichen oder ähnliches.

2. In einem emotionalen Moment kann man leicht den Unterarm des Gesprächspartners anfassen. Vielleicht erzählen Sie gerade über eine witzige Situation, etwa: "Und dann ist mir doch wirklich der Cocktail aus der Hand gefallen …" – und schwupp: Mal kurz eine Berührung eingestreut. Und dann wieder weg.

3. Ähnlich passend ist folgende Situation: Sie möchten Ihrem Flirt etwas zeigen, das, sagen wir mal, mehr als zehn Meter entfernt ist. Da kann man sich doch sicherlich mal rüber zum Gesprächspartner beugen, die eine Hand kurz auf seinen Rücken legen und mit der anderen auf das gemeinte Objekt zeigen, oder?

Nun, egal, für welche Methode Sie sich entscheiden – Sie dürfen vor allem eins nicht vergessen: Nehmen Sie unbedingt mit möglichst vielen Sinnen die Reaktion Ihres Gesprächspartners wahr. Ist ihm der kurze Körperkontakt angenehm? Oder zuckt er zurück? Diese Fragen dürfen im Eifer des Gefechts nicht vergessen werden. Die Art der Reaktion verrät die innerpsychischen Prozesse des Anderen.


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