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Was beim ersten Date gar nicht geht
Was beim ersten Date gar nicht geht (Kategorie: Partnersucheblog)
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Ach ja, eigentlich sollte es ja allseits bekannt sein, was man beim Date lieber lassen sollte. Aber die Praxis zeigt leider immer wieder, dass der eine oder andere doch noch ein bisschen Nachhilfe vertragen könnte.

Kleinigkeiten können das erste Date in Sekundenschnelle ruinieren. Daher: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Einige dieser Verhaltensweisen schleichen sich nämlich unbewusst in das Benehmen ein und werden von einem selber gar nicht mehr als störend wahrgenommen. Weiß man jedoch darum, sind sie leicht zu unterlassen.

So ist es ein absolutes No Go beim ersten Date, nebenbei SMS zu schreiben. 67 Prozent der Deutschen würden laut bildkontakte.de sich kein zweites Mal mit jemandem treffen, wenn so etwas geschieht. Schließlich geht es beim ersten Treffen darum, eine lockere, gewinnende Atmosphäre zu schaffen. Durch uneingeschränkte Aufmerksamkeit drückt man Interesse am andere aus. Wenig verwunderlich, wenn ignorantes Verhalten die Laune auf der anderes Seite nachhaltig verdirbt. Wer nebenher telefoniert, ständig auf sein iPhone schaut oder sogar Emails checkt, ohne das plausibel zu erklären, hat schlechte Karten, dass aus dem ersten Rendezvous mehr wird. Gibt es einen triftigen Grund, weil eine entscheidende Nachricht ansteht, auf die zeitnah reagiert werden muss, sollte das vorher charmant erklärt und als unvermeidbar angekündigt werden.

Ein weiterer Date-Killer ist Monologisieren, Besserwisserei oder abwertende Diskussionen. Wie gesagt: Ziel ist es, beim ersten Treffen eine beschwingende Stimmung zu erzeugen, um sich „nebenher“ zu beäugen und zu schauen, ob man sich sympathisch ist. Lief es gut, steigt die Wahrscheinlichkeit auf ein zweites Date. Daher ist es für viele abtörnend, redet das Gegenüber nur von sich selbst und fällt einem bei eigenen Ausführungen ständig ins Wort. Ein gutes Prüfmaß, ob das Gespräch gelingt, ist eine Balance zwischen den Redeanteilen zu halten. Fragen, um vieles von seinem Gegenüber zu erfahren sollte ungefähr im Verhältnis 50:50 zu dem stehen, was man von sich selber preisgegeben hat.

Selbstverständlich, dass die meisten bei schlechten Manieren bereits in den ersten Minuten des Dates innerlich kündigen und sich schwören, dass es dies gewesen ist. Wer zwischen den Zähnen nach den Resten vom Morgen fischt, ohne Hand vor dem Mund so gähnt, bis die Mandeln ohne Probleme auf Belege untersucht werden könnten oder die Kohlensäure des Bieres frei im Raum verteilt, legt einen Meilenstein für das Scheitern dieser Verabredung. Nur Spezialisten fühlen sich von so etwas angezogen.
Die Aufregung des ersten Dates kann zudem dazu verleiten, mehr Alkoholisches zu trinken oder Kette zu rauchen. Selten kommt das jedoch gut an, besonders in dem Fall nicht, bleibt der übermäßige Genuss ganz einseitig. Die meisten haben keine Lust, jemanden kennenzulernen, der aus dem Mund wie ein Aschenbecher riecht oder am Ende des Abends den Anfang schon wieder vergessen hat.

Wer sein Date sympathisch findet und sich die Möglichkeit auf ein zweites Treffen offen halten will, der sollte sein Interesse durch Aufmerksamkeit und charmantes Benehmen zum Ausdruck bringen. Zugewandte Höflichkeit kommt immer gut an!

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