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Wenn Schüchternheit die Flirtbereitschaft hemmt
Wenn Schüchternheit die Flirtbereitschaft hemmt (Kategorie: Flirtblog)
Flirten kann jeder! Man muss nur mal wieder back to the roots , zurück zu den Wurzeln gehen.

Millionen Menschen leiden unter extremer Schüchternheit, auch Soziale Phobie genannt. Die Angst vor der negativen Bewertung der Mitmenschen kann erfolgreich jegliche Flirts im Alltag verhindern.

Meine Tochter (11 Monate alt) hat ein grundsätzlich heiteres Gemüt. Sie ist "gut drauf", wie man sagt, und kommuniziert viel. Was mir als Vater und Psychologe auffällt: sie zeigt das komplette nonverbale Flirthalten. Komplett! Dies liegt daran, dass es angeboren ist. Wenn sie sich freut, lächelt sie authentisch, legt den Kopf schräg, lacht usw. – sehr ergreifend!

Ich gehe mal davon aus, dass sie die erwähnten Verhaltensweisen auch später noch zeigen wird, etwa, wenn es darum geht, offen auf Mitmenschen zuzugehen. Oder wenn "die Kleine" mal flirten will. Daher ist es auch so wichtig, die jungen Erdenbürger in Sachen Kommunikation positiv zu stärken.
Wie kommen nun die oben erwähnten Sozialphobiker – immerhin einige Millionen – zustande? Babys sind doch in der Regel und erwiesenermaßen weltoffen, kommunikativ, von "Kopf bis Fuß" auf Interaktion angelegt (abgesehen von angeborenen Unterschieden in Hinsicht auf das Temperament, die aber nicht ausreichen, um dem Thema Flirt später den "Hahn zuzudrehen").

Wer von Sozialer Phobie betroffen ist, kann einmal ernsthaft Biografiearbeit betreiben. Mangelhaftes Feedback seitens des elterlichen Umfelds beziehungsweise sonstige negativen Kommunikationsmuster, die über Jahre hinweg praktiziert werden, können über kurz oder lang der Flirtbereitschaft den Garaus machen.
Natürlich können auch negative Erlebnisse im Pubertätsalter denselben Effekt erzielen. Durch Selbstreflexion kommt man vielleicht an ein paar Ursachen ran.
Egal, wie die Dinge liegen, es kommt darauf an, dass man aktiv wird, rein flirttechnisch betrachtet. Eine Meinung wie "Ich kann nicht flirten" resultiert "nur" aus verschiedenen Erfahrungen, die zu einer Art Wahrnehmungsmuster "kondensiert" wurden. Dass die Betreffenden selbst mit diesem Muster zukünftige Begegnungen "anreichern", merken sie gewöhnlich nicht. Der Wahlspruch wird so zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung.

Lange Rede, kurzer Sinn: Flirten kann jeder! Man muss nur mal wieder back to the roots , zurück zu den Wurzeln gehen. Üben Sie den Small Talk, am besten schon morgens beim Bäcker. Fragen Sie in einer Diskothek nächstes Wochenende zehn Personen des anderen Geschlechts nach der Uhrzeit. Stellen Sie eine Liste mit den zehn größten sozialen Ängsten auf. Bewältigen Sie Schritt für Schritt Ihre Furcht. Sie werden schnell merken, dass die Dinge gar nicht mal so im Argen liegen, wie Sie glaubten.
Nutzen Sie auch die vielen Kommunikationskanäle, die existieren, um neue Kontakte zu knüpfen. Denken Sie immer daran: Der Flirt sorgt für die Ausschüttung von Glückshormonen. Das heißt, Flirten macht glücklich.


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