ElitePartner Magazin
Kategorie | Partnersucheblog


Wer passt eigentlich zu mir?
Wer passt eigentlich zu mir? (Kategorie: Partnersucheblog)
... und wie finde ich es am besten heraus?

Eine Frage, die viele beschäftigt. Nicht nur diejenigen auf Partnersuche, sondern auch die, die immer wieder das Gefühl haben, an den Falschen geraten zu sein oder ihre Beziehung in Frage stellen.

Sicherlich wäre es für den einen oder anderen erlösend, würde die Antwort von außen abgenommen oder schwarz auf weiß als verlässliches Testergebnis auf dem Silbertablett serviert. Daher wird ohne Unterlass in der Psychologie, Evolutionsbiologie und Soziologie zur Partnerwahl und Partnerschaft aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln geforscht, um Antworten zu finden auf die Frage, wer passt wirklich zu mir. Unmengen an Faktoren gibt es mit einzubeziehen. Die Kompatibilität der Persönlichkeitseigenschaften, der Vorteil übereinstimmende Interessen, Werte und Lebensziele, die Homogenität des Bildungshintergrunds, in einem Bereich die Wahl nach dem Motto: "Gegensätze ziehen sich an, aber bitte nicht zu gegensätzlich". In einem anderen: "Gleich und gleich gesellt sich gern". Doch damit nicht genug. Die ganzen unbewussten Wahlkriterien kommen noch dazu wie der Einfluss der Pheromone, die Kommunikation der Immunsysteme, also die ganze Biochemie, die zwischen zwei Menschen eine große Rolle spielt. Nicht zu vergessen: Erotik und Sexualität.

Kein Wunder also, dass man sich nach einem verlässlichen Ratgeber sehnt, der einem den einen oder anderen Fehltritt erspart. Vor allem, führt man sich die Wirkungen und Nebenwirkungen einer Partnerschaft vor Augen, wie es der Hamburger Psychotherapeut Oskar Holzberg nicht trefflicher formulieren konnte: "Nichts lässt uns innerlich so wachsen und blühen wie eine erfüllende Paarbeziehung", und "Nichts belastet Seele und Körper so stark wie eine unbefriedigende Zweisamkeit." Folglich scheint die beste Vorsorge für eine Beziehung darin zu bestehen, dass die Persönlichkeiten der Partner zueinander passen.

Kein Wunder bei der Brisanz des Themas, dass der Hamburger Psychologe Burghard Andresen mit seinem Team ein neues psychologisches Testsystem zur Beziehungspersönlichkeit entwickelt hat, um Aufklärung und Hilfestellung bei der Partnerwahl zu ermöglichen.

Was ist neu daran? Die Paardimension von Menschen, sprich das liebestypische Verhalten und Empfinden, Erotik und Sexualität fehlten in vielen bisherigen Untersuchungen und Testverfahren. Nach Aussage von Andresen lässt sich "aus der allgemeinen Persönlichkeit, so wie sie in den üblichen Persönlichkeitstests beschrieben wird, die Beziehungspersönlichkeit nicht ausreichend vorhersagen". Eine im Berufsleben aufgeschlossene, extrovertierte und kommunikative Person kann sich seinem Partner gegenüber verlegen und gehemmt zeigen, geht es darum, eigene Bedürfnisse im Alltag oder sexuelle Wünsche zu äußern. Die Persönlichkeit, die man seinem Liebsten gegenüber zeigt, kann also sehr verschieden von dem sein, was man im beruflichen Leben oder unter Freunden von sich offenbart. Das unterscheidet die Persönlichkeit mit all ihren Facetten von der Beziehungspersönlichkeit, die erst im Miteinander einer Liebesbeziehung zu Tage tritt. Neun dieser so genannten Liebesstiele liegen dem Test des Beziehungsforschers zugrunde. Und jeder Mensch trägt alle diese Stile in sich, aber in sehr unterschiedlichem Maß. Füllt man den Test aus, lässt sich feststellen, wie das Profil der eigenen Beziehungspersönlichkeit aussieht und wie harmonisch und konfliktträchtig die Partnerkonstellation ist oder wäre. Wer den Test machen möchte, kann eine Kurzfassung im Stern Nr. 49 ausfüllen.
Aber eines bleibt immer sicher: Kein noch so guter psychologischer Test garantiert, dass sich zwei Menschen ineinander verlieben. Dazu gehören wie eben beschrieben noch zahlreiche Faktoren jenseits der bewussten Psyche, die uns dahingehend beeinflussen.


Ältere Beiträge
/magazinmagazin/wp-content/themes/elitepartner_rebrush/thumb.php?src=&w=100&h=57&zc=1&q=90
 

/magazinmagazin/wp-content/themes/elitepartner_rebrush/thumb.php?src=&w=100&h=57&zc=1&q=90
 

/magazinmagazin/wp-content/themes/elitepartner_rebrush/thumb.php?src=&w=100&h=57&zc=1&q=90
 

Zur Kategorie Partnersucheblog
Zur Magazin Startseite

Artikel kommentieren

E-Mail

wird nicht angezeigt (Pflichtfeld)
Name

wird angezeigt (Pflichtfeld)
Kommentar

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen,
wenn der Inhalt unseriös ist oder sich nicht konkret auf den Artikel bezieht.
Code Eingabe



2 Antworten zu “Wer passt eigentlich zu mir?”

  • T.Piper sagt:

    Nach der Lektüre im Stern frage ich mich, inwiefern Internet-Partnervermittlungen wie elite.partner diese neuen Erkenntnisse sowie den diesbezüglchen Test in die Ermittlung von Übereinstimmungen miteinbeziehen werden?
    Die Unterschiede zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und Liebesstilen scheint dies ja notwendig zu machen!
    Viele Grüße,
    Thomas Piper

  • VolkerDrewes sagt:

    Diese Frage liegt tatsächlich nahe, denn man hat festgestellt, dass herkömmliche Persönlichkeitstheorien nur schlecht in der Lage sind, das Beziehungsgeschehen in einer Partnerschaft sinnvoll abzubilden oder gar vorauszusagen. Schon der Amerikaner LEE (Love-styles. In R. Sternberg, & Barnes, 1988) hat deswegen versucht, dieses Problem dadurch zu lösen, dass er (in seinem Fall: 6) Liebesstile entwickelt hat. Diese können – ähnlich wie in dem neuen Verfahren von ANDRESEN – einander paarweise zugeordnet werden, so dass unterschiedliche Dimensionen oder auch Polaritäten entstehen, auf denen dann ein Mensch angesiedelt ist.
    Diesen Ansatz haben wir auch in unserem Matching-System von ElitePartner bereits übernommen. Dabei sind wir von drei Dimensionen ausgegangen (Nähe-Distanz, Dominanz-Unterordnung und Autarkie-Versorgung). Menschen werden dabei nicht mehr schubladenartig nach "Typen" eingeordnet, sondern es wird gefragt, wie sich jemand innerhalb eines relevanten Beziehungsfeldes (z.B. Nähe-Distanz) bewegt bzw. wo er innerhalb dieser Dimension verortet werden kann.
    In unserem Matching-System sind wir dann noch einen Schritt darüber hinausgegangen. Wir haben versucht, die Frage zu beantworten, wie denn nun genau unterschiedliche Ausprägungsgrade dieser "Liebesstile" zueinander passen und in welchem Ausmaß man eine gegenseitige Ergänzung beim Partner braucht. Dazu haben wir die Theorie des "Gesunden Abstands" entwickelt. Ein Beispiel: wenn z.B. jemand sehr Nähe-bedürftig ist, dann wird er zum einen NICHT jemanden brauchen, der genauso Nähe-bedürftig ist wie er, also einen gleichen Ausprägungsgrad besitzt. Und GLEICHZEITIG wird er zum anderen genauso wenig jemanden brauchen, der extrem weit von ihm auf dieser Dimension entfernt, also sehr Distanz-bedürftig, ist. Ein mittlerer Abstand wäre also anzustreben. Diese Abstandswerte gehen dann in die Berechnung unseres Matching-Systems ein.