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Wie viel Sex ist normal?
Wie viel Sex ist normal? (Kategorie: Sexualitätsblog)
Eine neue Studie enthüllt die Zahl - doch kann man ihr wirklich Glauben schenken?

Wahrscheinlich wird jeder unterschiedlich auf diese Frage reagieren – von belustigt über genervt, von interessiert bis verunsichert. Das aber liegt ganz klar an der Antwort: Niemand hat sie genau. Trotzdem zunächst zu den "Durchschnittszahlen", veröffentlicht vom "Durex Local Report 2005": Danach haben die Deutschen 98 Mal Sex im Jahr.

Das entspricht im Schnitt ca. zwei Liebesspielen pro Woche. 5 Prozent der Befragten geben an, täglich Sex zu haben. Bemerkenswert ist: Die Berliner sind sexuell aktiver als der Rest des Landes, in der Hauptstadt kommt man auf 120 Mal Sex jährlich. Die Brandenburger und Thüringer stehen den Berlinern nicht weit nach: "Hier quietschen die Bettfedern 115 Mal im Jahr." lässt uns der Report wissen. Am seltensten kommen die Pfälzer zur Sache (76 Mal).

Wenn man dann im Netz in den einschlägigen Foren nachforscht, wird man mit den wahren Hintergründen unserer Ausgangsfrage konfrontiert: da geht es eben hauptsächlich um Beziehungsfragen: Ist Liebe im Spiel? Wie lange dauert die Beziehung schon? Wie sieht es mit dem Selbstverständnis als Mann bzw. Frau aus? Wie hoch sind die Erwartungen?

Ein Versuch, etwas Licht in die Angelegenheit zu bringen, ist ein eigener Text zum Thema, der sich mit dem Zusammenhang zwischen Sex, Liebe und Erotik beschäftigt. Hier wird die These vertreten, dass die Häufigkeit des sexuellen Kontaktes (und vor allem auch die Qualität, hierüber wird scheinbar seltener gesprochen?) davon abhängt, wie in einer Beziehung Liebesgefühle und erotische Anziehung gepflegt werden. Denn nur die "pure Mechanik" – wen interessiert das schon?


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5 Antworten zu “Wie viel Sex ist normal?”

  • H.Krause sagt:

    Herr Drewes hat die ewige Frage nach dem Zusammenhang von Liebe und Sex zwar angesprochen, aber leider nicht beantwortet. Dabei geht es doch gerade darum. Schade.

  • Elke sagt:

    Sex ja oder nein, hin oder her. Meine Erfahrungen während der Single-Zeit sind da eher eindeutiger: der europäische Mann ab ca. 45 hat ihn lieber nicht, außer mit Liebe. Das ist mal ein ganz neues Thema, oder vielleicht ein uraltes. Potenzprobleme und Normal- oder Übergewicht spielen da keine Rolle mehr, auch nicht die ersten Fältchen oder " ich-mag-jetzt-nicht-mehr-ausgehen Erscheinungen. Es mag ja Ausnahmen geben. Aber die Frage nach dem wie mit wem wie oft und wie ungewöhnlich erübrigt sich da ja wohl. Es passiert alles im Kopf! Da spielt die Fantasie ja wohl die allererste Geige!!! Diese geniale Plattform im Internet kommt uns entgegen: wir begegnen uns vorsichtig, tasten uns vor, finden uns anziehend, vielleicht sogar noch nach dem ersten Date und dann….kommt der Rückwärtsgang und es war doch alles vorher so schön, so romantisch. so intim, so persönlich.. und das bitte nochmal, genau so!!! Elite, ich bleib euch treu!

  • Sarah sagt:

    Sex und alles drum herum wird in den Medien so hochgepuscht, dass man meinen muß, man wär out! Die Wahrheit sieht in unseren Schlafzimmern viel nüchterner aus. Keine Zeit oder Lust zum Vor- und oder Nachspiel, keine Zeit und Lust zum Sex überhaupt. In meinem Bekanntenkreis zeigt sich, wer mehr als 1x im Jahr Sex hatte, gilt als "glückliche" Ausnahme. Ein Hoch auf Frau Uhses Hilfsmittel!

  • Heiko sagt:

    Das sind alles wahre Antworten, die man bisher lesen konnte, aber im Grunde ist der Sex doch nur so schön, wenn man "ideenreich" und "phantasievoll" BLEIBT.

    Gut, ich bin jetzt auch schon fast 2 Jahre single und es frustet schon manchmal, wenn man seine Freunde sieht, die zum Teil schon verheiratet oder verlobt oder seit Jahren zusammen sind.

    Aber:

    Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass es Männer, aber auch Frauen gibt, die sexuell kein Neuland wagen. Wahrscheinlich passt es Ihnen (gleichgeschlechtlich), wie "Sie" es gerade empfinden. Leute, das kanns nicht sein! Die Zeit schreitet vorran, die x-beliebigen Stellungen, die es alle gibt, haben bestimmt auch schon einige Pärchen ausprobiert, aber: "das gabs doch alles schon"!

    Ich möchte hier jetzt nicht schreiben, dass ich der SEX-GURU unter Euch bin (Oh mein Gott, was für ein Titel – NEIN!), aber ich kann es nicht verstehen, warum gerade Männer nicht so phanatasievoll mit Ihren Partnern / Frauen / Geliebten – wie auch immer – "umgehen", dass diejenige, der man gerade zum Orgasmus verhilft, das nicht spürt. MÄNNER MÜSSEN NICHT IMMER KOMMEN!!!!
    (und das soll einem Mann mal gesagt sein)

    Ich persönlich finde es viel wichtiger, dass die Frau merkt, dass man IHR (und nur Ihr) was Schönes bereiten möchte – "es" sie spüren lassen möchte und wenn Sie das erkannt hat, dann möchte sie, dass man selber auch kommt bzw. wäre Sie wahrscheinlich bereit (aber auch nur dann) alles zu geben, dass "ER" auch kommt.

    Im Grunde aber spielt sich das alles automatisch ab, wenn man(n) nur weiss, wie man richtig lieben kann…
    Und die Ideen und Phantasien sprudeln dann auch nur so aus "IHR" und "IHM". Wichtig ist nur, offen für neues zu sein, der Rest kommt von selbst. :-)

  • Cheltoko sagt:

    Die Meinung von HEIKO teile ich total. Was mich frustriert,ist die Feststellung von Sarah, dass mehr als 1x jährlich Sex als "Ausnahme" gilt. – Wenn ich so wenig Nähe suche, wo ist da die Zuneigung, wo die Sehnsucht.
    Noch zur Titelbezeichnung – wäre es nicht auch denkbar, zu fragen "Wie wenig Sex ist frustrierend?" Wenn die Bedürfnisse in einer Partnerschaft so auseinanderdriften, dann …sollte man verreisen.