Daniel und Katharina

Produktionsleiter, 26 und Masterstipendiatin, 27, aus NRW

Daniel und Katharina

Produktionsleiter, 26 und Masterstipendiatin, 27, aus NRW

„Katharina zeigt mir, dass sie mit mir nach vorne schauen will“

Katharina, 27, Großstädterin und ehemalige Triathletin, entdeckte an der Seite von Daniel ihre Liebe zu Pferden und zum Landleben. Mit dem 29-jährigen Produktionsleiter aus NRW lebt sie auf dem Hof seiner Eltern. Daniel genießt es, sich mit seiner Liebsten auch beruflich beraten zu können und privat in dieselbe Richtung zu schauen – wo Lebenslust, Reisen und irgendwann auch eine kleine Familie ihren Platz haben. „Vom Typ her ist sie genauso wie ich, wir haben die gleichen Ansichten, das habe ich so noch nie erlebt“, schwärmt Daniel gegenüber ElitePartner-Autorin Saskia Balke.

Wie lange sind Sie jetzt zusammen, Daniel?

Daniel: „Seit mehr als einem Jahr. Unseren Jahrestag haben wir in Hamburg gefeiert und das Musical ‚Der König der Löwen‘ besucht.“

Herzlichen Glückwunsch zum Einjährigen! Was macht Ihre Beziehung so besonders für Sie?

Daniel: „Der Spaß, den wir gemeinsam haben! Es hat sofort gepasst, wir haben uns gefunden. Die Matchingpunkte funktionieren ja auch wirklich, 87 waren es bei uns. Wir haben einfach eine besondere Art, miteinander umzugehen.“

Was unterscheidet Ihre Beziehung denn von anderen?

Daniel: „Dass wir sehr partnerschaftlich orientiert sind. Wir sind sehr, sehr offen miteinander und achten auf Ausgewogenheit. Andere Paare sind da vielleicht egoistischer, da nimmt oft einer mehr Raum ein als der andere und ein Partner muss sich unterordnen. Das ist bei uns gar nicht so.“

„Das Reiten ist unser gemeinsamer Nenner“

Wenn man ohnehin viele gemeinsame Interessen hat, fällt das sicher besonders leicht. Welche sind das bei Ihnen?

Daniel: „Wir gehen beide sehr gerne laufen. Und wir nehmen gemeinsam Reitunterricht! Ich bin mit 13, 14 Jahren schon mal geritten, habe dann aber aufgehört. Als Katharina dann nach zwei Monaten zu mir auf den Hof gezogen ist, meinte sie, dass sie sich ein Pferd und Reiten gut vorstellen könnte. Das Reiten ist unser gemeinsamer Nenner.“

Auf dem Hof leben auch Ihre Eltern. Wie funktioniert das Leben im Mehrgenerationenhaus?

Daniel: „Sehr gut! Unsere Wohnbereiche sind getrennt, vergleichbar mit einer Doppelhaushälfte, nur übereinander. Den Garten nutzen wir gemeinsam. Eine Woche vor dem Zusammenziehen hat Katharina meine Eltern kennengelernt, sie mögen sich gegenseitig sehr. Wir sind uns alle schnell ans Herz gewachsen. Katharina brauchte für den Job ohnehin eine Wohnung in der Nähe, da bot sich das Zusammenziehen an – Platz ist hier auf dem Hof ja genug.“

Pflegen Sie bei allen Gemeinsamkeiten auch eigene Interessen?

Daniel: „Ja, ich habe eine eigene Werkstatt, da schraube ich gerne mal. Gerade restauriere ich eine alte Schwalbe. Ich sitze ja in meinem Beruf als Produktionsleiter viel im Büro. Als Ausgleich so eine Stunde am Tag was mit den eigenen Händen zu machen, tut gut. Ich helfe meinem Vater auch gerne beim Ackerbau und kann dafür auch mal den Trecker oder die Scheune nutzen. Katharina ist in der Landwirtschaft nicht aktiv, muss sie auch nicht sein. Sie schwimmt gerne, war früher, als ihre Zeit es noch zuließ, sogar Triathletin.“

„Im Moment steht der Beruf im Vordergrund, aber wir sprechen viel darüber, wie wir uns die Zukunft vorstellen“

Zeichnet sich schon ab, wie Ihre Beziehung sich weiterentwickeln wird?

Daniel: „Für uns beide steht gerade der Beruf im Vordergrund. Im Beruf beraten wir uns. Wir arbeiten schließlich beide in der Industrie, da spricht man sich schon mal ab. Die Zukunftsfragen haben wir schon direkt beim Kennenlernen geklärt, wir haben dasselbe Verständnis von Familie, das muss ja irgendwo passen. Das Grundverständnis heiraten und Kinder stimmt. Wir teilen die Sichtweise aufs Leben!“

Gibt es etwas, womit Katharina Sie bereichert – was Sie in Beziehungen vorher vermisst haben?

Daniel: „Sie spiegelt mich sozusagen. Ich bin in der freiwilligen Feuerwehr aktiv und ein sehr hilfsbereiter Typ. Auch für Katharina habe ich natürlich möglich gemacht, was ging. Diese Eigenschaft habe ich aber nie so bewusst an mir wahrgenommen. Schön, dass sie es zu schätzen weiß und mir das so sagt. Was mit ihr auch anders ist als früher: Vor 10 Jahren hat man mehr ans Jetzt gedacht, nicht so sehr ans Später. Katharina zeigt mir, dass sie mit mir nach vorne schauen will, das finde ich gut. Zum Beispiel bringt sie das Thema Absicherung im Alter ins Spiel, was ja wichtig ist, wenn wir lange zusammen bleiben wollen. Wir sprechen viel darüber, wie wir uns die Zukunft vorstellen.“

Und was, wenn es doch mal kracht?

Daniel: „Wir sind beide vom Typ her sehr ausgeglichen. Wenn wir Meinungsverschiedenheiten haben, sind wir uns in den Grundzügen trotzdem einig, wohin die Reise geht. Und wenn dem einen was auf die Nerven geht, sagt er es sofort. An die Decke gehen wir dann aber nicht. Wenn wir nicht zu einem vernünftigen Ergebnis kommen, machen wir einen Cut und sprechen dann noch mal darüber, wenn wir über das Problem nachgedacht haben.

„Wir wollen zusammen die Welt sehen“

Sind Sie sich auch in Sachen Reiseplanung einig?

Daniel: „Ja, wir sind offen für die Städtetour genauso wie für den Strandurlaub. Der eine schlägt was vor, der andere lässt sich ein. Wir waren schon eine Woche in Tunesien und haben für diesen Sommer eine Reise in die Dominikanische Republik geplant. Wir wollen aber auch noch mal nach Amerika, nach Australien, Norwegen, eben die Welt sehen!“

Viel Spaß auf Ihren gemeinsamen Reisen und alles Gute für die Zukunft!

Bitte nennen Sie abschließend noch 3 Dinge, die Sie verbinden!

Daniel: Die Vorstellungen von einer eigenen Familie, der Ehrgeiz und unsere Lebenslust!

 

Das Interview führte unsere Redakteurin Saskia Balke.

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