1. Altersunterschied - wie Zukunft planen? Eure Meinung!

    Liebe Alle,

    ich schreibe hier, weil ich mir zZ viele Gedanken mache und hoffe, dass ich hier ein paar hilfreiche Meinungen bekomme.

    Ich bin 27 Jahre alt und habe bereits mehr als 1 Jahr einen Mann kennen gelernt. Es ist perfekt, wir sehen uns 1-2 Mal pro Woche, kennen unsere Freundeskreise, waren gemeinsam auf Urlaub.
    Nun der „Haken“: Er ist fast 10 Jahre älter als ich. Mich stört das überhaupt nicht, wir harmonieren toll und haben die gleiche Einstellung, Ansichten, Hobbys und sind total auf Augenhöhe. Ich glaube, es ist auch definitiv für beide klar, dass wir zusammenbleiben wollen - für immer.

    Ich studiere WiWi, habe nebenbei aber immer TZ gearbeitet und mir schon Einiges angespart. In zwei Jahren möchte ich den Master machen. Wir wohnen beide in getrennten Mietwohnungen relativ weit (50km) voneinander entfernt.

    Und nun „das Problem“.
    In meine Zukunft gehört ein Kind. Ich weiß auch, dass er auch gerne ein Kind möchte, er ist ein totaler Familienmensch. Wäre er ungefähr in meinem Alter, hätte ich überhaupt kein Problem, zu sagen, dass wir noch mit dem Zusammenziehen warten, ich meinen Master mache, mal ein Jahr VZ arbeiten, bevor man mit ca. 33 an Heirat und Nachwuchs denkt, 35 ein Eigenheim, wenn beide noch mehr Eigenkapital haben.

    Da er aber doch "so" viel älter ist und ich
    a. Keinen zu alten Vater für mein Kind möchte
    und
    b. Mir auch Großeltern wichtig sind, ich seine Eltern total mag und ich es schade fände, wenn sie dann schon viel zu alt für dafür wären, mit dem Enkelkind etwas zu unternehmen,
    bin ich total unentspannt.

    Ich wollte im kommenden Frühjahr eigentlich in eine größere Wohnung ziehen - in seiner Nähe. Doch in Anbetracht seines Alters denke ich mir, wenn wir im Frühjahr 2020 (nach fast 2 Jahren Beziehung) noch immer nicht zusammenziehen und nur ich „umziehe“, dann dauert das alles einfach zu lange!
    Ich glaube daher, dass ich es am besten fände, wenn wir dementsprechend auch im kommenden Jahr, kann ja dann auch im Sommer sein, zusammenziehen würden. Dann merkt man wenigstens, ob es passt oder nicht! Und wenn ja, dann eben recht bald an Nachwuchs denken. Ich hätte noch gerne ein Kind kurz bevor ich 30 bin und bevor er 40 ist.

    Ich werde es ohnehin im kommenden Jahr ansprechen. Trotzdem würde ich gerne eure Meinung zu dem Thema hören. Wie würdet ihr in meiner Situation agieren? Einfach alles langsam angehen lassen und warten, was sich ergibt? Hättet ihr Frauen dann dieselben Sorgen wie ich? Bin ich zu „voreilig“? Wie seht ihr Männer das?

    Ich freue mich über jegliche Meinungen!

    Liebste Grüße, Viki
     
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  3. Liebe TE,

    ich kann mit der sogenannten Kinderplanung nichts anfangen. Warum?

    Ganz einfach, das Leben spielt einem manchmal so Streiche, dass diese Planung nicht umgesetzt werden kann und dann steht man da.

    Mein Mann ist 8 Jahre älter und eröffnete mir nach ein paar Monaten zusammen sein, dass er gerne Kinder hätte, meine Zwillingsjungen(15) leben bei ihrem Vater und seiner Frau. Nach Überprüfung meiner Gewissensbisse, haben wir die Fakten besprochen und ich bin zu ihm gezogen.

    Jetzt haben wir eine kleine Tochter, er möchte noch ein zweites Kind.

    Zu Deiner Frage
    Ja als Frau kann ich Deine Gedanken nachvollziehen, ich würde einen Kinderwunsch nicht aus beruflichen Gründen in die Mitte der 30er Jahre legen, wäre mir zu riskant.

    Dein Aspekt was Großeltern angeht, finde ich auch wichtig. Mal ganz abgesehen davon, dass immer etwas unvorhergesehens passieren kann. Meine Eltern habe ich durch einen Unfall verloren, seine Eltern leben hinterm Schwarzem Meer. Zum Glück gibt es mancherorts Ersatz-Großeltern-Initiativen.

    Also gerade Familienplanung ist für mich ein Thema, dass ich niemals "langsam" angehen lassen würde.

    w/36
     
  4. Hallo Viki,

    ich gebe dir mal einen Rat: Entspann dich!! Du machst dir zu viel Stress mit Kinderplanung usw. Ihr habt eine gute Grundlage, warum unterhält Du dich nicht einfach mit ihm darüber?
    Ein Kind zu bekommen Ü30 ist nicht schlimm. Du brauchst für deine Zukunft dein Studium. Glaub mir - auch wenn Du dir das jetzt nicht vorstellen möchtest - es kommt immer auch anders. Solltet ihr euch in 15 Jahren trennen - warum auch immer, musst Du auf eigenen Füßen stehen können. Wenn Du eh in eine größere Wohnung ziehst, kann er dann nicht mit?
    Ich verstehe deine 'Panik', kann dir aber aus eigener Erfahrung sagen das Du es zu hektisch angehst. Rede mit ihm, vielleicht kann er dir ein bisschen Planungssicherheit geben was die Zukunft angeht. Dann lässt es auf euch zukommen!

    W, 42 und fast geschieden
     
  5. Also, erstmal ist ja auch wichtig, was er dazu meint. Du kannst das ja nicht für euch beide entscheiden. Nach einem Jahr schon ein Kind planen, machen die wenigsten. Ich finde es auch besser, erstmal mindestens zwei Jahre abzuwarten, bis die Rosarote-Phase abgeklungen ist und man merkt, ob man den anderen wirklich dauerhaft als Partner möchte. Ich selbst bin ja schon Mitte 30 und überleg grad wegen Kindern; ich bin da beim Alter wohl eher entspannt. Ich finde es nicht schlimm, wenn der Mann dann älter als 40 ist (bei der Frau ist das biologisch ja einfach schwieriger; kenn aber auch coole Mütter, die erst mit 44 ihr Kind - ungeplant - bekommen haben). Das Argument mit den Großeltern verstehe ich, allerdings sollte das nicht das Hauptkriterium sein.
    Ich würde sagen: Rede doch erstmal mit ihm, wie er sich das vorstellt. Dann könnt ihr ja eine grobe Planung ins Auge fassen, je nachdem, wie schnell er den Kinderwunsch umsetzen möchte. Dann wäre doch schneller zusammenziehen, um zu schauen, ob es passt, vielleicht doch eine bessere Option. Warum willst du da erst in eine größere Wohnung ziehen, aber nicht mit ihm zusammen? Will er das irgendwie nicht..?
    Wenn ihr euch darauf einigen könnt, wie und wann, bist du bestimmt entspannter. Wenn sich beim Gespräch herausstellt, dass er das eh doch nicht will oder er in den nächsten fünf Jahren keine Kinder will oder so, dann müsst ihr eh die gesamte Beziehung überdenken.
    Im Übrigen sollte man bei sowas auch immer berücksichtigen, dass es nicht unbedingt so ist: ich hör auf zu verhüten und bin sofort schwanger. Kann sein, dass es dann länger nicht klappt oder ohne Hilfe gar nicht klappt. Kind planen kann man daher eh nur grob.

    w, 35
     
  6. Ich würde den Master dann übrigens in Ruhe in der Babypause machen, sonst wird mir ohnehin langweilig. Danach kann ich nach 1,5-2 Jahren wieder TZ arbeiten gehen. Momentan möchte ich nicht unbedingt ein zweites Kind, aber wer weiß, vielleicht fühlt es sich dann richtig an! Und wenn ich ich beim ersten schon 31 bin und er 41...dann wird's mit dem zweiten auch schon wieder knapp! Ach, es ist wirklich schwierig!
     
  7. 50 km ist für dich weit, für mich geht es ab 500 km los!
    Es sind alles konditionierte und stark verkopfte Ansichten, die dich im Leben eher hindern, deine Ziele zu erreichen!
    Bin aufrichtig und authentisch und sage dir meine Meinung. Sorry, mir geht es dabei nicht gut, wenn ich deine Zeilen lese. Meine Frage: Was würde dein Freund sagen und tun, wenn er diese Zeilen von dir lesen könnte?
    Ich habe nicht den Eindruck, dass es passt!
    Warum besprichst du das nicht mit ihm?
    Was nützen dir die Meinungen anderer Frauen, es geht um dich, um deine Einstellung! Wenn ich dein Freund wäre und ich wüsste, dass du hinter meinem Rücken so denkst und so schreibst, ich würde mich trennen, weil es nicht stimmig ist und nicht passt! Du möchtest meine Meinung wissen.
     
    • # 6
    • 01.08.2019
    • frei
    Wenn du deinen Master mit 24 oder so hättest, wie es üblich ist, wäre alles ganz einfach. Du bist halt ein bisschen spät dran. Wahrscheinlich hast du zunächst eine Berufsausbildung gemacht und dann noch gearbeitet oder so.
    Du bist also mit 29 fertig.
    Joa, erst mal den Fuß in die Tür zu kriegen, finde ich auch richtig.
    Aber dir läuft dann schon auch die Zeit davon.
    Nach deinem ersten Plan willst du dein Kind mit 35 bekommen. Hm, du weißt aber sicher, dass die Fruchtbarkeit da schon erheblich abgenommen hat. Ich glaube, da gibt es Statistiken, wonach eine Frau, die mit 35 in jedem Zyklus an ihren fruchtbaren Tagen mit ihrem Mann schläft, erst nach einem Jahr schwanger wird, während eine 25-Jährige sofort schwanger wird.

    Jetzt heißt es abwägen:
    - riskieren, dass es dann nicht mehr klappt, oder erst mit Ende 30 und dass es dann mit einem zweiten Kind erst recht eng wird, dafür ist es finanziell und karrieremäßig viel einfacher.
    - lieber früher ein Kind planen, mehr Luft zu haben, dafür weniger Geld und einen Karriereknick.

    Beides zu haben, ist ein seltener Glücksfall, wie bei mir, die ich sehr viel Unterstützung durch meine Eltern hatte.
    Gehen wir mal lieber nicht davon aus, dass du auch darauf zurück greifen kannst, oder ?
    Dann würde ich, wie du es auch überlegst, unbedingt erst den Master fertigmachen, denn das wäre ja wirklich richtig mies, wenn du auf der Zielgeraden abbrechen oder dahindümpeln würdest und dann z.B. direkt danach ein Kind versuchen zu bekommen.
    Und dann mit Anfang dreißig, wenn das Kind in eine Krippe gehen kann, in den Beruf einsteigen.

    Das Alter deines Partners, erst recht deiner Schwiegereltern finde ich weniger problematisch bis irrelevant.
    Dein Partner ist doch gar nicht so wahnsinnig viel älter als du. Da zählen mehr die individuellen Unterschiede. Es gibt auch Männer, die schon mit dreißig genervt sind, wenn das Kind nachts schreit und die da schon keinen Bock mehr darauf haben, mit ihrem Kind auf dem Boden liegend Lego zu spielen.
    Ich finde auch nicht, dass man per se sagen kann, dass du ihn später pflegen musst, obwohl das schon nicht ganz unwahrscheinlich ist, wenn er 10 Jahre älter ist.
    Aber es gibt durchaus auch Leute, die nie Hilfe benötigen, egal wie alt sie werden, wie meine beiden Mütter, die mit 82 und 83 im Vollbesitz sämtlicher Kräfte sind.

    Wenn es bei euch paßt, dann nix wie los.
    Das ist ein Glück, jemanden zu finden, von dem man das sagen kann. Was sind da schon ein paar Jährchen ?

    w 52
     
  8. Vielen lieben Dank dir! Ja, zumal ich dann ja ohnehin schon 28-29 wäre und wie hier schon gesagt wurde, kann es ja auch ein Weilchen dauern. Prinzipiell ginge es natürlich auch "mitten im Master", aber dann müsste ich wieder so lange aussetzen. Und ein zweites Kind (fall sich dann noch alles richtig anfühlt) will ich mit fast 35 bzw fast 45 eifach nicht mehr! Ich will mit meinem Mann und meinem Kind, wenn es dann im Volksschulalter ist, auch sportlich noch was erleben und er sagt mir jetzt schon oft, dass er merkt, nicht mehr so belastungsfähig zu sein wie früher. Deshalb wäre der Master in der Karenz (ca. 2 Jahre) perfekt. Dann wäre ich unter 30 und er 39, wenn es zweites Kind sein sollte, hat es Platz, wenn nicht, könnte ich gleich nach der Karenz mit TZ Arbeit starten!
     
  9. Das fände ich auch bedenklich. Was spricht dagegen, dass ihr in seiner Nähe gemeinsam eine Wohnung sucht? So könntet ihr testen, ob es auch im normalen Alltag mit euch funktioniert. Das wäre mir wichtig, bevor ich mich ernsthaft mit der Kinderfrage beschäftigen würde. Kann ja auch sein, dass ihr nach 6 Monaten Zusammenleben beide merkt, dass es gar nicht geht.
    Bist du wirklich sicher, dass er gerne ein Kind hätte? Vielleicht sagt er das nur so, weil er genau weiß, dass er sonst keine Chance hat, dich zu halten. Da wäre er nicht der erste Mann, der seine Partnerin hinhält. Wenn er wirklich ein solcher Familenmensch ist, warum hat er dann keine mit 37 Jahren? Und macht auch keine Anstalten mit dir "in die Pötte" zu kommen. Merke dir: schöne Worte bedeuten nichts - es zählen die Taten.
     
  10. Naja, wir haben darüber noch nicht geredet, ich rede halt bloß immer von Wohnungssuche, aber wir sind da beide einfach schüchtern. Ich glaube, er wäre wirklich mit "allem" zufrieden, ich versuche halt eigentlich nur, das Beste für beide herauszufinden.
     
  11. Der Altersunterschied spielt in einer Beziehung, gerade in eurem Alter eine ausgesprochen untergeordnete Rolle. Von ihm kannst du annehmen, dass er sich die Hörner abgestoßen hat und schon ruhiger und überlegter durchs Leben geht. Der Altersunterschied sollte eher ihm zu denken geben, weil du vielleicht irgendwann drauf kommst, irgendetwas versäumt zu haben. Eine Vaterschaft ab 50 würde für mich nicht in Frage gekommen, da wird man schon wirklich alt.

    25m/20w waren wir als wir geheiratet haben und einige Monate danach unser Sohn geboren wurde, die Tochter folgte 2 1/2 Jahre später. Beim 2. Sohn war sie 32 und ich 37. Es sind seither 28 Jahre her und ich habe mit meinem Sohn das beste Verhältnis. Wir teilen Hobbys und Männergeheimnisse, von daher spielt das Alter keine Rolle.
    Jetzt, 65/60 sind wir immer noch soweit rüstig, um unsere Enkel zu beaufsichtigen.
    Meine Schwiegermutter ist 85 und beaufsichtigt vorübergehend noch ihre Urenkel.
    Bleib entspannt, schließe unbedingt dein Studium ab und nimm danach die Familienplanung in Angriff.
     
  12. Danke auch dir. Natürlich, das weiß ich. Den Bachelorabschluss habe ich ja ohnehin vor dem Kind in der Tasche, den Master (dauert nur 1 Jahr) würde ich ohnehin in der Babypause machen. Dann stehen mir - auch im Falle des Falles - alle Türen offen. Wenn wir uns noch Zeit lassen, bin ich zwar Ü30, aber er Ü40...
     
  13. Mal ein ganz einfach unkonventioneller Gedanke: Du könntest Dich von ihm schwängern lassen und trotzdem in die eigene Wohnung in seiner Nähe ziehen.
    Mit zwei Einkommen ist das kein Problem. Wer Elternzeit nimmt kriegt ja weiter Gehalt.
    Ausserdem kann so der Elternteil, der mal ausruhen oder schlafen will in die andere Wohnung gehen.
    Wieviele Paare trennen sich im ersten Jahr nach der Geburt des Kindes weil beide gestresst, unausgeschlafen und ohne Rueckzugs- und Erholungsmöglichkeiten sind.
    Versteh ich nicht!

    Mein Freund hat auch n Haus.
    Trotzdem wuerde ich meine kleine Mietwohnung in der Natur nicht aufgeben für ihn.
    Sollte ich in diesem Leben noch schwanger werden, werde ich froh sein, trotzdem ne Möglichkeit für Rückzug zu haben. Ausserdem bleibt die Partnerschaft so spannender, beide haben mehr Freiraum und Rückzug. Und können trotzdem je nachdem wies mit der Arbeit passt allein oder zu zweit liebevolle Eltern sein.
    Unter den Bedingungen wuerde ich sogar heiraten, wenn der Partner diese Verbindlichkeit möchte. Warum nicht.
    Aber alles zu einer Sosse zusammen mischen? Neverever! Dazu fuehl ich mich viel zu schnell eingeengt.

    Für so ein Konzept brauchts allerdings großes Vertrauen ineinander und die Absage an "das was man halt so als Paar macht".
    Also etwas Mut.
    Aber nachdem ich sehe wie schlecht es gerade vielen Frauen bzw Müttern damit geht, das zu machen was halt alle machen (zusammen ziehen, Kind, Haus, Betrug, Scheidung...)
    waere es mir persönlich wurscht, was andere davon halten.

    Ist nur ne Idee von mir.
    (So rutschst Du auch nicht so schnell in die Rolle derjenigen, die irgendwann nicht nur Kind sondern auch Mann gratis bekocht, bewaescht, beeinkaufst und beputzt und dann nach 10-20 Jahren entnervt und mit dem schalen Gefühl, ausgebeutet worden zu sein den Bettel hinwirft, nachdem jeder gegenseitige Respekt und Wertschätzung verlorenen gegangen ist)

    Echte Liebe wird nicht kaputt gehen durch so ein freieres Konzept.

    Auch ist die Krankheitsrate bei Babys jüngerer Mütter und Väter geringer...
     
  14. Ja, du hast vollkommen recht. Ich habe vor, zwischen und während des Studiums aber immer gearbeitet, sodass ich mir knapp 50k ersparen konnte. Dafür habe ich eben später den Abschluss. Als "paar Jährchen" würde ich 10 Jahre nun auch nicht gerade bezeichnen, die meisten meiner Freunde schauen schon ganz ordentlich, wenn sie das erfahren!

    Also die Masterarbeit würde ich ganz locker in 2 Jahre Karenz schaffen. Und dann einfach schauen, ob wir noch ein Kind wollen (je nachdem, wie anstrengend das erste ist und wie die Beziehung ist) oder ich dann eben mit ca. 31 Teilzeit beginne. Momentan fände ich beide Varianten gut, das müsste man dann ohnehin spontan entscheiden.
     
  15. Ja genau, ihr seid "jetzt" 65/60 habt bereits Enkel. Meine Eltern sind genau so alt (haben mich auch mit 35 und 40 bekommen) und hätten so erst in 5 Jahren einen Enkel/eine Enkelin. Seine Eltern wären dann bereits knapp Ü70...

    Den Bachelorabschluss hätte ich ohnehin, den Master würde ich sicher in der Babypause machen.
     
  16. Ein bis zweimal pro Woche sehen ist nicht viel, wenn etwas für immer sein soll. Eine richtige Beziehung heißt, man sieht sich eigentlich jeden Tag und dann ändert sich auch der Alltag radikal. Da merkt man dann erst, ob etwas für immer funktionieren kann.

    Eben! Und du bist erst 27 und er demzufolge 37. Ein Alter für einen Mann, wo man sich gerne sexuell unverbindlich mit sehr viel jüngeren Frauen auslebt und ihnen was vormacht. Und wo man SEHR GENAU weiß, ob man noch Kinder will. Was sagt er denn dazu? Druckst er rum mit Kindern? Wie verhütest du? Und warum verhütest du denn noch immer in dem hohem Alter?

    Solltest du aber! Du solltest als Frau sehr kritisch sein!

    Bis du mal dein eigenes Geld verdienst und dann so viel, dass es reicht, wirst du ebenfalls Ende 30 heutzutage sein.

    Nichts ergibt sich im Leben, wenn man nichts einleitet! Du bist als Frau schon viel zu spät dran. Mit älteren Männern verzögert sich alles, weil diese nicht mehr wollen. Du musst schon sehr konkret vor deinem Partner werden und sagen, in 3 Jahren spätestens möchtest du dein erstes Kind, wenn das nicht klappt, muss man sich wieder trennen. Ansonsten machen Männer nicht mit. Dann bist du 30, hast immer noch nicht gearbeitet und solltest dann eher Hausfrau werden. Ein Kind wird dich 2 Jahre im Job ausetzen lassen und das noch als Berufsanfänger! Dann vielleicht noch ein zweites Kind.
    Wenn es passen würde, würdest du jetzt 2 Kinder bekommen und eben Hausfrau werden. Würde ich für dich am Vernünftigsten finden, was dich auch mehr erfüllen wird, als jetzt herumzustudieren und nicht zu wissen, wie das im Job überhaupt ist.

    Das mit der hohen Karriere + Kinder klappt in dem Alter nicht mehr. Schau dir die anderen Generationen vor dir an, die bis Mitte 30 gewartet haben. Du weißt ja nicht mal, ob dir der Partner in 5 Jahren abhaut oder dich betrügt, dann stehst du mit 35 wieder bei Null da und ohne Kinder. Meine Prognose ist, dass dich das zu 95 % treffen wird, wenn du jetzt nicht innerhalb 2 Jahren ein Kind bekommst. Mit 30 ändert sich das Leben radikal als Frau!
     
  17. Plane als Frau nichts hintenrum! Kläre ihn sofort auf, dass du ein Kind vor deinem 30. Lebensjahr möchtest! Es könnte nämlich sein, dass er das ganz anders sieht.
     
  18. Ich (w,33; 5jähriges Kind) würde es aufgrund der Erfahrungen von mir und anderen Bekannten so machen:
    1. zusammen ziehen und gucken, ob es passt
    2. Master fertig machen, aber nicht die Schwangerschaft in großem Stress verbringen
    3. erst dann Kind bekommen mit 29-30
    4. Haus erst, wenn Kind mind. 4 Jahre alt ist
    Alles Gute!
     
  19. Das ist eine ganz dumme Idee. Tatsächlich ist diese Zeit für das Kind sehr ausgefüllt, jenachdem wie es ist, braucht es viel Aufmerksamkeit und Betreuung, die Du weder abgeben kannst (noch willst, wenn es soweit ist) . In dieser Zeit wirst Du höchstwahrscheinlich nicht viel anderes schaffen, auch nicht den Master.

    Du musst den Master jetzt machen und solltest möglichst hinterher auch wenigestens einige Jahre gearbeitet haben.
    Schon dem Rentenanspruch wegen.

    AG wie ich stellen Personal, welches nur an der Uni studiert hat und sofort in Babypause geht, gar nicht erst ein. Eine Grund-Berufspraxis muss vorher da sein.
     
  20. Liebe FS,

    Zum einen kann man bei 50 km nun wirklich nicht von Distanz oder Fernbeziehung reden - so weit fahre ich täglich bei gutem Wetter zu meinem Segelboot und viel mehr Menschen fahren täglich deutlich weiter zur Arbeit.
    Wenn ihr das weit findet und euch darum nur 1-2in der Woche seht, dann seid ihr entweder nicht belastbar oder wenig aneinander interessiert.

    Warum bist Du denn überhaupt auf den Gedanken gekommen in seine Nähe zu ziehen und nicht direkt zu ihm? Dan wäre nach 2 Jahren Beziehung doch wohl sinnvoller als einen Zwischenschritt zu machen, zumal ihr (?) ja weitreichende Pläne für die Zukunft habt.

    Mir kommen da ein paar Fragen:
    - Kann es ein, dass in eurer Geziehung etwas ganz gravierend nicht stimmt und ihr über solche relevanten Themen garnicht redet?
    - Hast Du eine Beziehung in der Du den "Mann nicht verschrecken" willst, weil Du tief in Deinem Inneren schon ahnst, dass er wie viele Männer seines Alters Deine Zukunftpläne nicht teilt? Er will garnicht zusammenziehen, darum tut er nichts dafür. Er redet von Kindern, um Dein Kopfkino zu bedienen und Dich bei der Stange zu halten, wenn es daruf ankommt, wird er keine wollen - immmer noch zu jung.

    Du fährst einen Eierkurs. Im Frühjahr wolltest du in seine Nähe ziehen. Nun fällt Dir ein, dass Du auch direkt zu ihm ziehen könntest, was durchaus sinnvoll ist in Deinem Alter, um eine Zeit des Zusammenlebens zu erproben. Aber warum muss das dann in den Sommer verschoben werden? Ist er ein Mann, den Du ein Jahr lang vorbereiten musst auf eine neue Idee? Wenn es so ist, dann wirst Du ihn 10 Jahre auf Kinder vorbereiten müssen.

    Schau genau hin, was da grad läuft und warum Du so eierst, sonst stehst Du in 10 Jahren allein und ohne Kinder da, weil Du vergebens gehofft hast, dass Deine Träume mit einem Mann gehen, der Dir jenseits der Tonspur immer signalisiert hat: "Deine Pläne, nicht meine".
     
  21. ??? Ich weiß ja nicht, wie anspruchsvoll dein Studium ist, aber nach den Erfahrungen, die ich von Müttern mit unter 2 jährigen Kindern kenne, weiß ich, dass die Mütter froh sind, wenn das Kind gesund ist, wenn die Eltern genug Schlaf bekommen, den Haushalt schaffen und dann sogar noch ETWAS Zeit für den Partner, Freunde und Familie übrig bleibt. Wie willst du denn ein ganzes Masterstudium in diese Zeit quetschen? So kannst du doch keine Bindung zu dem Kind aufbauen und auf seine Bedürfnisse eingehen, wenn du im Kopf immer beim Studium bist.
     
  22. Naja, also ich mache in meinem Beruf ohnehin keine "Karriere". ich arbeite seit Jahren Teilzeit in der ehemaligen Firma meines Vaters. Dort würde ich auch nach dem Master arbeiten. Den Master würde ich einfach machen, damit ich ein bisschen mehr Gehalt bekomme bzw. "aus Prinzip", da er an meiner Hochschule nur 1 Jahr dauert. Ich kenne diese Arbeit, ich verdiene damit recht gut und wenn ich VZ arbeite, kann ich davon gut leben, außerdem habe ich mir in den letzten Jahren knapp 50k angespart. Also für mich reicht es, reich werde ich damit natürlich nicht. Prinzipiell würde ich, wie gesagt, auch noch 3-4 Jahre warten. Allerdings wäre es so schön, wenn seine Eltern noch mehr unterstützen könnten und auch meine noch eher jünger sind. Wozu soll ich da warten? Ob ich TZ arbeite und den Master mache oder den Master in der Babypause macht finanziell keinen großen Unterschied. Und dann ist das Kind zumindest mal da....und wenn es passt, bleib ich daheim und kann evt. noch über ein zweites Nachdenken, wenn nicht, dann hab ich meine fertige Ausbildung und weiß, dass ich sofort wieder VZ arbeiten kann und auch "alleine" gut zurecht komme.
    Was würdest du mir raten?
     
  23. Tja, das kommt halt immer auf die betreffenden Menschen an.
    Vor ca. 35 Jahren zu meiner UNI-Zeit hätte mancher keine Fahrt von Mainz nach Wiesbaden (5 km) zum 1. Date gemacht. Auf der anderen Seite wäre auch eine Fahrt nach FFM (30 KM) schon fast eine sehr weite Fahrt oder Weltreise.

    Am Ende kommt es halt nur auf den einzelne Menschen an.

    Für ein Date mit Simone Solga würde ich locker 500 KM fahren und für Annegret Kramp-Karrenbauer keine 5 KM.:)
     
    • # 23
    • 01.08.2019
    • void
    Das klingt bis jetzt super. Ich würde so schnell wie möglich zusammenziehen, um zu gucken, ob es auch da passt. Denn das ist noch mal ne ganz andere Hausnummer zusammenzuleben. Und das musst Du ja wissen, ob es auch hier harmoniert, wenn Du Kinder willst mit diesem Mann. Sein Alter stört Dich nicht, Dein Alter stört ihn nicht, also gibt es hier kein Problem.
    Ich denke schon, dass ich mir über solchen - sorry - Kram wie "kein alter Vater" und "keine zu alten Großeltern" Gedanken gemacht hätte. Ich halte das aber für Unsinn.
    Ich finde das hier viel interessanter:
    Das kommt ganz aufs Kind an. Meine eine Bekannte hat einen Sohn, der keine Sekunde allein sein wollte, wenn er nicht schlief. Sie konnte nicht mal allein duschen, wenn der Vater sich nicht kümmerte. Und das dann als Mutter durchzusetzen, dass er eben allein rumjammert, weil man lernen muss oder was Unlangweiligeres vorhat als Babybetreuung, finde ich grundsätzlich falsch. Also ich weiß nicht, wie Du Dir Babypause vorstellst, aber das klingt so ein bisschen nach den Männern, die auch gern Elternzeit nehmen wollen und meinen, sie könnten sich dann mal ausruhen und die Wohnung renovieren. Vielleicht wird es unkompliziert. Aber vielleicht auch nicht.

    Also ich würde erstmal so schnell wie möglich mit dem Mann zusammenziehen und diese doofen Kriterien in Richtung "er wird schon gebrechlich, wie soll er dann mit dem zukünftigen Kind Fußball spielen, wenn es laufen kann", weglassen. Sonst verkrampfst Du vielleicht und krampfige Leute schmeißt alles gleich aus der Bahn, was nicht nach Plan läuft. Außerdem denke ich, dass man garantiert nicht schwanger wird, wenn man es verkrampft versucht. Also dieses unbedingte Limit "vor 30 will ich das erste Kind" würde ich verbannen.
    Weiterhin finde ich wichtig, dass das hier
    nicht allein Dein Ding ist. Wenn Du einen Mann "hineinziehst" in Deine Planungen oder ihm was aufdrücken kannst, nur weil er sich nicht wehrt, heißt das noch lange nicht, dass er mit Dir an (D)einem Strang zieht. Der findet möglicherweise erst noch "unter Deiner Fuchtel" raus, was er will. Dh. drauf achten, dass er nicht nur "jaja" sagt, sondern sich auch einbringt.
     
  24. Ich werde diesen krassen Kinderwunsch wohl nie ganz nachvollziehen können, daher bin ich vielleicht fehl am Platz, aber was mir an deinen ganzen Post total komisch vorkommt, und weswegen ich jetzt doch schreibe: wieso willst du Kinder?
    Das klingt alles total durchgeplant und lieblos und taktisch. Das erste Kind vor 30, dann den Master weil mit nur Kind is ja öde...(genau, da weiss ich aber von einer Menge Frauen, dass das mal ganz ganz anders ist mit nem Neugeborenen)....dann halt Teilzeit und eventuell noch ein zweites wenns gefällt.
    Keine Ahnung, vielleicht muss man so denken, aber normalerweise höre ich bei Frauen mit Kinderwunsch ganz andere Worte.
    Vor allem geht es Ihnen darum MIT ihrem Partner ein Kind zu haben, was Ihre Erfüllung ist. Und denen ist es dann ganz egal, ob die Grosseltern 60 oder 70 sind. Ich kenne so viele Konstellationen, denn Menschen die Kinder wollen, die machen einfach (und hoffentlich klappts). Bei dir sind da aber nur die Ängste ob deines alten Mannes. Klingt als würde der nicht so in deinen perfekten Plan passen, und du hast ihn nur, weil eben besser als keiner....
    Im Übrigen sind die meisten Frauen aus meinem Akademikerumfeld erst mit 30+ schwanger geworden, und in weitaus stabileren Beziehungen als die, die meinten, unbedingt vor 30 das Kind kriegen zu müssen...
     
  25. Du bist 27 und in 2,5 Jahren möchtest Du ein Kind bekommen und so planst du in 6 Monaten zu ihm zu ziehen, ein Jahr zusammen zu leben und dann Schwanger werden, sodass du mit 29,5 Mutter wirst. Warum zieht Ihr nicht jetzt zusammen? Wenn du sogar dabei bist die Kinderzeugung zu planen, solltet Ihr schnellstmöglich zusammenziehen. Bei deiner Geschichte vermisse ich allerdings etwas wichtiges. Was sagt eigentlich der zukünftige Vater/Bräutigam über das Ganze? Eigentlich plant man solche elementare Aktionen zusammen.
     
  26. Au weia, da ist jemand aber komplett verkopft. Chill mal runter. Mir wird ja schon beim Lesen ganz schwindelig: Masterarbeit im ersten Babyjahr, zweites Kind nach 35 viel zu spät, Schwiegereltern in ein paar Jahren viel zu alt, Eigenheim in 4 Jahren, Vollzeit, Teilzeit - ach ja, aber darüber reden geht nicht, weil da ist man zu schüchtern für.
    Ich bin ja durchaus der Meinung, dass man seinem Leben Struktur gibt und auch Ziele hat aber, erstens kommt es anders, zweiten als man denkt. Kinder kommen auch nicht immer auf Knopfdruck. Ist doch vollkommen normal heute Kinder mit Mitte 30 bis 40 zu bekommen, okay da wäre er 50, aber Anfang 40 ist doch auch bei einem Mann nix besonderes- vorausgesetzt er will überhaupt Kinder.
    Vielleicht solltest Du mal etwas intensiver beim Zusammenziehen ansetzen.
    Hier wird ja allgemein geraten, den Mann bezgl. Familienwunschplanung möglichst frühzeitig einzubinden. Also, wenn mir als Mann Deine unterschiedlichen Modelle vorgestellt würden, würde mir aber ganz schön der Kopf brummen - vermutlich zu sehr.
    Meine Eltern wohnten 200 km entfernt und mein Schwiegervater war schon damals zu alt um sich um unser Kind zu kümmern. Ehrlich gesagt, habe ich mir da nie eine Sekunde Gedanken gemacht.
    Mach den Master sobald wie möglich und zwar ohne Baby. Im ersten Jahr sind die Hormone auf Nachwuchspflege eingestellt und nicht auf Masterstudiengänge, langweilig wird Dir da schon nicht werden. Und vielleicht bekommst Du irgendwann doch mal einen anderen Berufswunsch als in der ehemaligen Firma Deines Vaters zu arbeiten - egal ob TZ oder VZ. Klingst ja so als wäre Dir mit 27 Jahren schon klar bis zur Rente da zu bleiben.
    W 54
     
  27. Das finde ich genauso! Geht es um den Partner oder nur ums Durchtakten eines kopfgesteuerten Lebensplans? Das funktioniert ohnehin selten wie geplant. Wenn es Liebe ist, geht dagegen alles! Wenn es keine Liebe ist, geht nichts. Und wenn es Liebe ist und sich Pläne nicht realisieren lassen, ist es trotzdem ein tolles Leben. Das Leben ist kein 80-Jahres-Plan, sondern will gelebt werden. Sterben werden wir ohnehin alle. Ich habe nicht den Eindruck, dass Du für Deinen Partner Gefühle hast. Dann solltest Du Dich trennen.
     
  28. Deine Pläne sind für Dich durchdacht.
    Redet miteinander.
    Zieht zusammen, dann weißt ihr, ob das geht.
    Dann die anderen Schritte, eines nach dem anderen.
    Der Karriereknick ist schwieriger, wenn er später kommt. Es gibt immer einen.

    Es gibt nicht den einen richtigen Weg, nimm den, der für Euch beide passt.

    Die Kinder meiner Partnerin und meine sind erwachsen.
    Wir waren beide früher dran, es hat keinen Karriereknick bedeutet.
    Weder bei meiner früheren Frau und mir, noch bei meiner jetzigen Partnerin.
    Größere familiäre Unterstützung gab es nicht, Kinderbetreuung vor +20 Jahren nicht vergleichbar mit heute.
    Karriere ist auch nicht alles, und wie definiert man sie?

    Heute freue ich mich auf die Vorstellung als U60 Großeltern zu werden...

    M, 54
     
  29. Wie sieht denn die Betreuungssituation bei euch aus? Gibt es bei euch an der Uni/ in der Stadt eine Kinderbetreuungseinrichtung, die unter 2-Jährige, vielleicht sogar unter 1-Jährige betreut? Würde deine Mutter dein Kind monatelang 4-5 Tage die Woche 6-8 Stunden täglich betreuen können und wollen?

    Sei realistisch, wieviel Zeit (inkl. Lernen, nicht nur die Vorlesungen) du für das Studium brauchst.
     

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