1. Beziehung + Freunde, aber dennoch einsam. Wie kann ich dies ändern?

    Ich (w, 35) lebe in einer Beziehung, keine Kinder (will auch keine), habe BWL studiert, meinen Dr. vor vier Jahren gemacht, arbeite heute in einer größeren Firma, bin nebenbei noch selbstständig und habe auch Freunde. Dennoch fühle ich mich einsam.

    Eigentlich habe ich ja alles. Meine Beziehung mag ich so, das darf gern so bleiben, ich will gar nicht zusammenziehen und ich möchte nicht sie ganze Zeit beeinanderhocken. Die Beziehung ist halt nicht mehr so spannend wie wenn man frisch verliebt ist, aber ich hab da eigentlich nichts auszusetzen.

    In der Schule wurde ich früher gemobbt. Im Studium sah es sozial auch nicht so gut aus. Nach dem Studium habe ich mich dann intensiv um Freundschaften bemüht, auch online und über Sportkurse und auf diese Weise drei Freundschaften geknüpft - zwei Männer und eine Frau. Zudem verstehe ich mich auch mit einer Kollegin von der Arbeit sehr gut und wir machen auch manchmal privat etwas. Mit den Freundschaften bin ich aber nicht so 100% zufrieden. Einer der beiden Männer will eigentlich was von mir, er wird mir manchmal zu aufdringlich und dann muss ich ihn wieder auf Abstand bringen; mit dem anderen mach ich meist DVD-Abende und meine eine Freundin ist mir auch sehr unähnlich - sie ist ständig unterwegs und auf Party, was mir null liegt. Sie plant gerade ihre Geburtstagsparty als Mega-Sause, hat mich da auch eingeladen, ich hab ehrlich gesagt keine Lust drauf.

    Ich habe den Eindruck, dass niemand mit mir komplett auf einer Wellenlänge ist. In mir fühle ich dann so eine ganz tiefe Einsamkeit..weil irgendwie anders als die anderen. Mein Partner ist mir da ähnlich; er hat keine wirklichen Freunde, aber er genügt sich selbst, ihn stört das nicht.

    Ich empfinde mitunter auch eine ganz seltsame Faszination für Menschen, bei denen ich den Eindruck habe, dass die auch einsam sind, auch wenn die scheinbaren "Leidensgenossen" sonst gar nicht meine "Kragenweite" (nicht falsch verstehen) sind. Nachdem ich beispielsweise mal eine paar Small Talks mit dem ALG-II-Empfänger aus dem benachbarten Mietshaus geführt habe und der mir erzählte, dass er den ganzen Tag alleine in der Wohnung hockt, hatte ich fast sowas wie Sympathie und dachte mir "wenn ich nicht arbeiten gehen würde, gänge es mir genauso". Jetzt erwische ich mich schon dabei, wie ich mir vorstelle, mit dem eine Freundschaft anzuzetteln und Ausflüge zu planen, was eigentlich völliger Mumpitz ist, denn der mag auch einsam sein, aber intellektuell kann man sich mit ihm nich groß austauschen.

    Von meiner Zeit an der Hochschule kenne ich noch andere, mit denen ich zusammen geforscht habe, aber auch da muss ich sagen - komplett andere Interessen, die waren meist sehr kulturell und politisch interessiert, das bin ich alles nicht.

    Ich weiß gar nicht, was ich für eine Antwort erwarte, aber es tat auch schonmal gut, sich das von der Seele zu schreiben. Vielleicht habt ihr ein paar Ideen, was ich mal überlegen sollte usw.
     
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  3. Möchtest Du denn noch weiteren Kontakt zu Menschen? Hast Du neben der Arbeit noch Energie und Raum dafür? Du hörst Dich ehrlich gesagt nicht nach der klassischen BWL-erin an. Ich rate Dir, Dich eventuell mal im sozialen Bereich umzusehen. Nicht beruflich. Aber vielleicht als Neben/Ehren/Hilfsamt. In der Gemeinde o.ä. Mal ein Stück weit alte Pfade verlassen und ein bisschen in andere Bereiche schauen. Das erweitert a. den Horizont und ermöglicht Dir b. einen anderen Blick auf Dich selbst.
     
    • # 2
    • 09.02.2020
    • lilu
    Was machst du in deiner Freizeit? Dein Leben hört sich für mich so schlimm an, dass ich echt Mitleid bekomme wo sind die Emotionen das Leben die Aufregung und die Leidenschaft?

    Dann Freunde dich doch mit dem Nachbarn an wenn er dir sympathisch ist.
     
  4. Ich lese bei dir ganz viele Neins. Du bist nicht kulturell interessiert, nicht politisch, magst keine Partys. Du triffst dich mit (wenigen) Menschen und nennst sie Freunde, obwohl ihr kaum Gemeinsamkeiten habt. Du lässt dich so durchs Leben treiben, aber wofür brennst du? Wofür kannst du dich begeistern? Was macht dir Spaß? Was interessiert dich? Wer bist du?

    Rausfinden kannst du das z.B. indem du überlegst, was andere an dir schätzen (könnten)? Weshalb ist dein Partner mit dir zusammen? Was ist an dir liebenswert und wie könntest du mehr davon zeigen und in dein Leben holen? Was hast du als Kind gemacht? Was könntest du davon wieder machen (angepasst an dein Leben als Erwachsene)? Was könntest du anderen geben/zeigen, was dich aus deiner emotionalen Einsamkeit herausholen würde?
    Die emotionale Einsamkeit entsteht gern dann, wenn man sehr kopflastig (kognitiv) unterwegs ist und seiner Seele und seinem Herz kein Futter und keinen Raum gibt.

    Wenn du in einer größeren Stadt lebst, kannst du dir mal die Gruppen bei Groops oder Meetup ansehen - was würde dich da interessieren? Wo möchtest du gern mal mitmachen? Da gibt es viele Menschen mit Interessensnichen und ausgefallenen Hobbys, da würdest du vielleicht Gleichgesinnte treffen.

    Du könntest dich natürlich auch auf Ursachensuche begeben und deinem aktuellen Gefühl nachspüren. Woher kennst du das? Wie war das in deiner Ursprungsfamilie? Wie gut wurdest du da angenommen, gefördert, geliebt mit deinen Eigenheiten? Das wäre zumindest ein Ausgangspunkt, um zu erforschen, in welche Richtung es bei dir gehen könnte.

    w56
     
  5. Hallo wiewaswo,

    das ist ein langer, trauriger Text. Eigentlich hat man alles, vor allem alles, was die Gesellschaft so fordert (Beziehung, Freunde, Doktortitel!, Job) und trotzdem ist man einsam.
    Ich kenne das auch, komischerweise aus der Zeit, als ich mit meinem Freund zusammen war. Ich glaube, dass ich damals nicht wirklich erkannte, woran es liegt, dass ich so traurig war.
    Bei mir war es der Freund, dem ich nie gut genug war, und der mir konstant das Gefühl gab, ich mache alles falsch.
    Freunde verstanden das nicht (wenig Empathie?), und mein Job hat mich konstant unterfordert.
    Wichtig ist, dass du wohl in dich gehst, und dir tatsächlich mal die klassische Totschlagfrage stellst, wo sehe ich mich in 5 Jahren?
    Bei mir kam die Einsicht: Nicht mit meinem Freund. Der war dann schneller Geschichte als ich denken konnte, gleichzeitig habe ich mir neue Ziele im Sport gesetzt, die mir Stabilität, Selbstbewusstsein und Freunde mit gleichen Interessen brachten. Zudem habe ich den Job gewechselt, was neue Aufgaben und Bekannte brachte.
    Deine Freunde sind Bekannte, aber keine Freunde. Denen gegenüber kannst du dich nicht öffnen, also musst du versuchen neue zu finden. Dann dich vielleicht fragen, willst du wirklich nicht mit deinem Freund ZUSAMMEN wohnen, oder nicht mit DEINEM Freund zusammen wohnen?
    Du sagst du willst keine Kinder, ich bin eine der Frauen, die das nachvollziehen kann, aber überlege es dir: willst du keine, oder mit dem Mann keine?
    Bist du gerade traurig, weil die Gesellschaft dir da Druck macht? Ich hatte kürzlich auch diese Krise und dachte, vielleicht will ich doch Kinder? Aber ich glaube nicht, dass es das ist, was mir fehlt.
    Also gehe mal in dich, und such dir neue Ziele. Du scheinst sehr im Alltagstrott gefangen zu sein, denkst du hast alles, aber wenn du nicht zufrieden bist, weisst du ja, dass du was ändern musst.
    Viel Erfolg.
     
  6. Also, zunächst einmal habe ich auch noch nie wirkliche "Freunde" gehabt, wollte aber auch keine. Mir genügen schon Menschen auf der Arbeit, und früher hatte ich genug von Schul- und Studienkameraden. Ständige Präsenz nervt. Ich mag es mit mir allein zu sein und fühle mich auch nicht einsam. Ich verstehe auch überhaupt nicht wie man einsam sein kann, wenn man sich selbst der beste Freund sein kann.
    Was mir aber an Deiner Frage extrem missfällt ist dieses "ich bin besser als ALG-II Empfänger" und meine Güte, wäre fast soweit mich auf sein Niveau zu begeben und mit ihm zu reden. Geht es noch? Das ist genau so ein Mensch, wie Du, nur dass deine menschlichen Qualitäten schienbar abhanden gekommen sind. KOmm mal von diesem hohen Ross runter. Übrigens, um Freundschaften muss man sich nicht "bemühen", sie entstehen automatisch und natürlich, meistens weil die Menschen sich sympathisch sind. So wie Du schreibst- mir Dir wäre ich auch ungern befreundet.
     
  7. Eindeutig - Du triefst vor Selbstmitleid - Du hast alles aber bis einsam - heul aber auch.
    Eine vermögende Bekannte von mir hat Depressionen, sie hat alles aber fühlt sich elend.

    Mein Rat such Dir eine ehrenamtliche Tätigkeit, wo Du den Leuten helfen kannst, den es wirklich mies geht, alten wirlich einsamen Menschen, Waisenkindern, Tieren in Not oder ähnlichem, sieh Dir Menschen in Not an, den es richtig dreckig geht und Du wirst Deine sogenannte Einsamkeit ganz schnell in die Tonne werfen - sorry - für Deine Story hab ich nur kopfschütteln übrig.
     
  8. Liebe FS,
    ich habe den Eindruck, Du lebst einfach irgendwie vor Dich hin. Du hast Dir einige wenige Freunde gesucht, die Dir nicht gesonders wichtig sind, weil Du meinst, das muss so sein. Du hast genommen, was sich mit wenig Aufwand ergeben hat, statt zu suchen, was Dich begeistert.

    Du bist einfach langweilig/hast keine erkennbaren Interessen ausser Arbeit und Ruhe haben wollen und Du bist leicht misanthrophisch. Du weißt sehr gut, was Du alles nichts willst, leider nicht, was Du wilkst. Das ist ein schwieriger Mix und lässt keine Freude am Leben zu.

    Ich denke, Du solltest hier ansetzen:
    Warum wurdest Du gemobbt? Was hat sich seitdem geändert? Komm bitte aus Deiner Vorwurfshaltung gegenüber den Mobbern raus. Das führt nämlich zu nichts mehr.
    Viele Kinder sind grausam und haben eine perverse Freude daran, Schwächere zu quälen und eigene Macht zu erleben - Experimentierphase, wie weit kann ich gehen, ohne, dass mir ein Hammer auf den Kopf fällt.
    Wenn es Dir an sozialer Unterstützung fehlte, dann konnten die Mobber sehr weit gehen und das hatte Folgen, die Du in die nächste Lebensphase (Studium) mitgezogen hast, Dir auch dort das soziale Leben vermieste.

    Man lässt keine Freude/Interesse an irgendwas zu, um sich vor noch mehr Enttäuschung/Ablehnung zu schützen. Wenn Dir etwas keinen Spass macht, ist es Dir egal, ob die anderen Dich dabei haben wollen oder nicht. Das ist eine effektive Lösung, macht Dich aber nicht froh.

    Dein Gemecker, was Du alles nicht willst und was Dir alles keinen Spass macht, lässt Dich misanthrophisch wirken. Vermutlich steckt aber eine Dysthemie (leichte chronische Depression) dahinter, wegen der früheren negativen Erlebnisse mit anderen.
    Mein Tipp: geh mal in Dich, geh der früheren Mobberei auf den Grund und wenn Du es allein nicht schaffst, den Deckel draufzuschrauben, dann suche Dir einen Psychotherapeuten, mit dem Du das Thema angehst, statt Dir weitere Jahre mit Misstimmung das Leben zu verleiden.
     
  9. Hallo

    Inwiefern möchtest du dich intellektuell austauschen?
    Was ist dein Interessensbereich, wenn es nicht Kultur oder Politik ist?
    Reicht es nicht einfach gemeinsam mal Fussball zu gucken und ein Bierchen zu trinken? Auch Menschen mit durchschnittlichem IQ können humorvoll und einfach nett sein. Der Nachbar hat vielleicht spezialisiert Ahnung von einem ganz bestimmten Interessensbereich. Zum Beispiel im Sport, bei Games, oder vielleicht auch Lebenserfahrung, die dir fehlt. Häusliche Nerds passen vielleicht ganz gut zu deinem Gemüt.
    Für mich hört es sich so an, als sei die Luft mit deinem Partner einfach raus. Er gibt dir offenbar nicht den richtigen Halt und Inspiration.
    Dir fehlt bei ihm so einiges. Vielleicht brauchst du jemanden, der dich mitreißt. Du hältst deinen Partner auf Abstand und kannst dir auch keine große Zukunft mit ihm vorstellen.
    Ich glaube, darüber solltest du nachdenken, ob er dein Leben genug bereichert.

    LG
     
  10. Das klingt alles so verkopft!
    Als hättest Du keinen Zugang zu Deinen Gefühlen und Deinem Körper...

    Ich denke, es waere gut da zu schauen was fehlt. Etwas wofuer Du brennst und was Dir wichtig ist (bei mir zum Beispiel das tanzen..) Das Leben ist kein Parkplatz auf dem man sich nach abhaken der to do Liste für immer niederlaesst...

    Was erfüllt Dich??!!
     
  11. Es gibt die These:
    unsere Zufriedenheit mit unserem Leben bestimmt sich nach der Qualität unserer sozialen Kontakten.

    Vielleicht hilft es, die Qualität zu verbessern.

    Ich bin enttäuscht, dass Du die Hoffnung eines Mannes auf mehr ausnutzt, um Deine Freundesanzahl aufzublasen.
    Der ist kein Freund sondern ein Verehrer.

    Wenn Du mit Mitte 30 beruflich-fachlich gesettled bist, wird es für Dich Zeit, neue Herausforderungen zu suchen...

    Manche Frauen lassen sich spasseshalber in der Freizeit zur Yogalehrerin oder Heilpraktikerin ausbilden... Männer suchen sich meist was Vernünftigeres...

    Manche verlassen ihre Komfortzone auf alle erdenklich anderen Weisen.
     
  12. Du solltest den Blick zu dir nach innen machen und das Glück bei dir suchen und auch finden, im Außen kannst du das niemals finden.
    Dann solltest du dich mit solchen Leuten auch nicht treffen, denn es wird dadurch nicht besser.
    Du bist mit den unpassenden Menschen zusammen, das ist kein Problem.
    Ich kann dir auch nur empfehlen, nicht hinzugehen.
    Kann dich sehr gut verstehen, ich hatte die Zeit auch schon, da gibt es nur eines, mache was Gutes, was Schönes mit dir und irgendwann wirst du Leute treffen, . die aus dem ähnlichen Holz geschnitzt sind, wie du.
    Es gibt so viele interessante Themen, um den Weg nach innen zu gehen und Selbstverwirklichung im Leben umsetzen, einfach was machen, was Spaß und Freude macht.
     
  13. Hallo junge Frau, recherchiere doch mal im Internet nach Hochsensibiliät.

    Deine Beschreibung von deinen Erlebnisssen kommt mir bekannt vor, da ich ähnliches erlebt habe. Inzwischen weis ich, dass es an meiner Hochsensibilität liegt. Leider viel zu spät festgestellt. Beruflich hätte ich mich gerne anders orientiert.

    Inzwischen habe ich es gut gelernt, mit mir, trotz Freundeskreis und vieler sozialer Kontakte gut allein zu sein. Einsam fühle ich mich nicht mehr. Ich brauche viel Ruhe, viel Natur und meine Stunden für mich allein. Es ist ein Segen, weil ich auch sehe, wieviele Frauen in Beziehung eingepfercht sind und ich es mir leisten kann, auch finanziell, als Single-Frau gut dazustehen. Das ist nicht üblich.

    Die Hinweise mit ehrenamtlicher Tätigkeit finde ich gut. Gerade die Arbeit mit Hunden ist sehr hilfreich, oder helfe älteren Leuten, da gibt es soviele, die froh sind, wenn sie jemanden haben, der sich ein bissel um sie kümmert.

    W Ü55
     
    • # 13
    • 09.02.2020
    • void
    Eignet sich nicht als Freundschaft. Wenn er wirklich verliebt ist, hat er entweder noch Hoffnung oder er leidet. Aber das hier:
    Was soll sowas? Das ist doch keine Freundschaft.
    Wenn Dir DVD-Abende nicht liegen - und so klingt das hier -, dann passen beide "Freunde" gar nicht.

    Mit unpassenden Menschen zusammen zu sein, das macht einsam.

    Klar kann einer auch einsam sein, wenn er allein ist. Aber ich finde, man merkt das viel mehr, wenn noch Leute da sind und man immer wieder merkt, dass es keine Verbindung mit ihnen gibt. Dass man sie in ihrer Eigenart gar nicht verstehen kann. Wenn Du einen Partner hast, der so ist, hast Du sogar die "Stelle: Partner" besetzt und Du willst das sogar gar nicht mehr anrühren, also was ändern. Vermutlich aus Angst, dass Du gar keinen Partner mehr "bekommst". Damit nimmst Du Dir die Chance, einen passenderen Menschen zu suchen, zu finden, zufällig auf ihn zu stoßen.

    Ich habe den Verdacht, dass Du davon ausgehst, dass es gar keine Menschen gibt, die Dir ein anderes Gefühl geben können. Nur, weil Dir "alle immer" vermittelt haben, dass was mit Dir nicht stimmt, dass Du falsch bist oder sowas, aber die anderen richtig. Manchmal vermitteln schon die Eltern sowas.

    Vielleicht machst Du es auch "falsch" in dem Sinne, dass Du nicht nach Gefühl gehst, sondern intellektuelle Eigenheiten abgleichst. Dass Du Interessen abgleichst, kann man ja auch nicht mal sagen.
    Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man sich angenommen FÜHLT, man nicht mehr einsam ist. Das ist aber ein Ding ohne Worte. Der Mensch ist dann tolerant, wo es nicht passt, aber mit ihm FÜHLT man sich einfach verstanden und nicht mehr einsam.
    Ansonsten passt es mit manchen eben sehr vom Humor her oder von den Interessen, und das Gefühl ist nicht so wichtig. Wenn es sich um Freunde handelt, würde ich so rangehen, aber in einer Partnerschaft ist das Gefühl mE das Wichtigste und das Verständnis füreinander.

    Dazu muss man aber selbst gefühls-sicher sein. Dh. weißt Du überhaupt, wen Du richtig magst, wen Du nicht magst?
    Das ist vielleicht verschüttet und stattdessen hast Du "Ersatz" gefunden in Punkten wie "gemeinsame Interessen". Klar helfen die bei Bekannten und Freundschaften, aber ich denke, das wird zu wenig sein, wenn das Gefühl nicht "stimmig" ist, um sich mit denen nicht doch einsam zu fühlen.
     
  14. Liebe FS, lese Dich doch gerne mal ein zu den Themen "Hochsensibilität" und "Empath sein". Das geht z. B. unter entsprechenden Stichworten auf "WikiHow - hier lernst du alles".
    Ich bin z. B. beides. Ich brauchte lange, um das zu erkennen und mich nicht mehr schräg in der Welt zu fühlen. Es gibt solche Menschen, die aus dem Alleinsein und Anderssein Energie beziehen und sich in diesen Phasen auch gut aufladen.
    Die Welt braucht auch so feinfühlige, seltsame Vögel in diesen Zeiten ganz dringend. Wir haben unsere Nischen und Funktionen. Denk doch mal darüber nach, was Du gut kannst, wo Du Hilfestellung gibst, was an Dir wichtig und gut und einmalig ist. Zweifel nicht an Dir, sondern kultiviere all das, was Du beschreibst, regelrecht.

    Wenn Du Dich einsam fühlst, möchte irgendwas in Dir gefüttert werden. Finde heraus, was das ist. Manchmal braucht es Mut, sich zu entscheiden, daß bestimmte soziale Kontakte von unserem System losgelassen werden möchten, daß ihre Halbwertszeit ´rum ist, und man sich andere Wege sucht. Auf denen kommen auch andere Menschen und mit ihnen anderer Austausch zustande.
    Zweifele nicht an Dir und Deiner Richtigkeit. Du bist ganz gewiß richtig, sonst wärst Du nicht vorhanden. Aber hab doch mal den Mut, irgendwie neue Wege einzuschlagen. Vielleicht warten andere Leute, Themen, Begegnungen ganz sehnsüchtig auf Dich. Trau Dich!
     
  15. Gute Frage!

    Meine Beziehung finde ich wirklich gut, da kann ich nichts Schlechtes drüber sagen. Das darf gern so bleiben. Ich möchte nicht mit ihm zusammen wohnen, weil ich meine eigene Wohnung brauche, mein eigenes Reich, wo ich alles so machen kann wie ich will; mir ist das zu "eng" mit jemandem zusammenzuwohnen und Kinder wollte ich noch nie und finde auch, dass unsere Welt nicht so schön ist, dass ich da jetzt Kinder hineinsetzen wöllte. Ich habe aber auch nicht das Gefühl, dass mir da jemand Druck macht.

    Beruflich würde ich gern nur noch selbstständig arbeiten und keine Anstellung mehr haben, sodass ich da auch machen kann was ich will und mir keiner mehr hineinreden kann. Und ich hätte gern ein paar Freunde, die wirklich auf meiner Wellenlänge sind.

    Sport habe ich mir schon mehrfach vorgenommen, aber dann tatsächlich den Hintern hochzubekommen ist nochmal eine andere Sache ;)

    Ich habe nichts gegen ALG II Empfänger generell, aber er läuft immer in den gleichen (schmutzigen) Sachen herum und hat manchmal nachmittags eine Fahne. Er kann bestimmt ein ganz netter Mensch sein, aber gerade die schmutzigen Klamotten finde ich auch irgendwo eklig.

    Zeit habe ich durchaus, meine Arbeitszeiten sind recht locker.

    Ich hab auch schonmal (nicht ehrenamtlich, etwas Geld gabs dafür schon) Jugendlichen Nachhilfe in Deutsch und Englisch gegeben. Das war ganz nett und die Kinder mochten mich, aber wahnsinnig erfüllt hat mich das auch nicht. Zudem arbeite ich viel mit Leuten die ich berate und mehrheitlich komme ich mit denen gut aus. Mir wird oft gesagt, ich sei sehr lustig und locker und dass das geschätzt werde. Aller 2-3 Monate ist einer dabei, der dann privat Kontakt sucht (mir seine Kontaktdaten zusteckt oder mich auf nen Kaffee einlädt), aber das waren bisher immer nur Männer die eigentlich was anderes wollten und das habe ich dann abgeblockt.

    Ich habe es ihm aber schon zig mal gesagt, dass ich nichts von ihm will außer Freundschaft. Ich bin auch etwas enttäuscht, dass viele Männer einen ansprechen und eigentlich immer nur Beziehung oder Sex suchen und für eine normale Freundschaft gar nicht offen sind.
     
  16. Habe ich sogar, ich bin auch Heilpraktiker für Psychotherapie, das waren mehrere Wochenendkurse. War ganz interessant, aber was nützt mir das heute? Im Studium war ich im Fachschaftsrat und bei AIESEC, hab da auch nette Leute kennengelernt, aber private Kontakte wurden nie draus. Sobald ich da nicht mehr hingegangen bin, waren die Kontakte weg. Wenn ich dann manche angeschrieben habe, kam wenig zurück.

    Ich würde auch gern mal lernen wie man schweißt (dann kann ich selbst mein Motorrad reparieren) und nen Schminkkurs machen, werde ich bestimmt auch mal machen, aber das wird mein Leben auch nicht groß verändern.

    Ich habe diese Freunde aktiv gesucht. Ich habe mich in Vereine begeben und habe auch online gezielt nach Leuten gesucht und die drei Freunde sind die Essenz dessen, was dabei heraus kam. Wenn ich das nicht gemacht hätte, hätte ich heute (außer der einen Kollegin) keine Freunde. Die Freunde sind mir schon wichtig, aber ich habe manchmal den Eindruck, dass ich denen nicht so wichtig bin.

    Ja ich bin langweilig. Mich begeistert nichts, ich war schon immer so. Es gibt Dinge, die ich ganz gerne mache, aber "brennen" tu ich für nichts. Aber gibt es da draußen nicht auch andere Leute, die langweilig sind und die mit mir gemeinsam langweilig sein wollen?

    Ich war in der Grundschule sehr gut und gleichzeitig eine Art Klassenclown. Die andere Schüler mochten mich, weil sie mich lustig fanden und ich ihnen geholfen habe. Nach einem Schulwechsel in der 5. Klasse habe ich keinen Anschluss mehr gefunden. Das Konzept "lustig" sein kam dann nicht mehr gut an. Später habe ich mal eine aus der damaligen Klasse gefragt, warum sie so gemein zu mir waren und sie sagte mir, dass mich alle für einen albernen Streber hielten. Ich war zwar nicht die Klassenbeste, aber ich hab schon gern im Unterricht mitgemacht.

    Und die waren echt richtig fies und haben mich teilweise mit Müll beworfen und mir Haare rausgerissen. Ich hab das dann irgendwann meinem Vater gesagt, der den betreffenden Schülern, deren Eltern und dem Klassenlehrer mal ordentlich Feuer gemacht hat, dann wurde es besser, auch weil der Klassenlehrer dann nach dem Anschiss von meinem Vater darauf geachtet hat, dass es keine Vorfälle mehr gibt.

    Im Studium waren viele der anderen Mädels ziemlich tussig und da hatte ich den Eindruck, ich war denen nicht "vornehm" genug. Die wollten daher auch in keine Arbeitsgruppen mit mir und ich hab es dann so hingenommen und gar nicht weiter versucht. Ich hätte mich vielleicht mehr bemühen sollen, aber es stimmt schon, ich wollte nicht enttäuscht werden.
     
  17. Eine Promotion ist nicht ohne, danach, wie nach anderen großen Projekten, benötigt man Erholung, dann kommt vielleicht die Leere, weil keine gleichartig hohen und hehren Ziele mehr in Sicht sind.

    Damit die Schere im Kopf nicht immer größer wird, nichts zu sehr zur Gewohnheit wird, könntest du auch regelmäßig, einmal im Monat z. B. etwas ganz Neues, Ungewöhnliches tun. Das, was dir normalerweise schwer fällt oder du dies unter normalen Umständen gar nicht tun würdest: besonderer Sport, Kultur, die du vorher nicht in Erwägung gezogen hast, sich Menschen nähern, vor denen du dich bisher verschlossen hast (Hartz-IV, oder, oder).

    Hier zu lamentieren, du solltest nicht rumjammern, weil es anderen schlechter geht, finde ich völlig überflüssig als Kommentar, denn du bist ja hier, weil es dir nicht so gut geht und das Empfinden ist immer subjektiv.

    Um sich selbst besser zu fühlen, "helfen" Dinge mit Körperkontakt wie Massage, Sport, auch Wasser. Helfen, um sich besser zu fühlen, finde ich eher als einen merkwürdigen Rat. Da hilft mal das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter zu lesen und zu interpretieren, weil daran u.a. auch deutlich gemacht wird, wer wem vermeintlich hier Hilfe zukommen lässt.
    Ich fände das moralisch nicht o.k., mal Bedürftigen egal welcher Art, behilflich zu sein, um zu erkennen, dass es dir subjektiv viel besser geht als den anderen. Ich wage zu bezweifeln, dass das zu deiner Heilung beitragen könnte.

    Wie wäre es, mal ein paar Coachingstunden zu nehmen, zur Orientierung. Dem Sinn des Lebens nachzugehen.

    w,54
     
  18. 1. Wenn eine gute Freundin Geburtstag hat, geht man da hin, auch wenn man selbst keine Lust drauf hat. Man muss ja nicht lange bleiben. Kauf eine kleine Aufmerksamkeit und tauche da auf. Das nennt man: Freundschaft pflegen und Wertschätzung zeigen. Man macht etwas, was dem anderen viel bedeutet. Außerdem lernt man da auch andere Leute kennen. Wenn man sich nicht amüsiert und tatsächlich niemand für ein gutes Gespräch zu haben ist, dann geht man halt wieder nach Hause. So what?

    2. Wieso müssen alle deine Freunde dir ähnlich sein, damit du sie magst und zufrieden bist? Klar kann man schon einige gemeinsame Interessen haben, aber das ist ja bei euch vorhanden, sonst würdest du die Dame nicht „Freundin“ nennen und hier mit aufzählen. Was spricht dagegen, einen Kumpel zu haben, mit dem man DVD Abende macht? Auch ein einfach gestrickter ALG II- Empfänger kann nett und unterhaltsam sein und bei Problemen für dich da sein. Selbst hier im Elitepartner - Forum sind längst nicht alle auf dem intellektuellen Niveau, auf dem sie glauben zu sein, meist überschätzen die Menschen sich in dieser Frage eh selber. Von daher glaube ich, dass du diesem Menschen eine Chance geben solltest.

    3. Freundschaften entwickeln sich. Meist ist man erstmal eine Weile „bekannt“ und hat gemeinsame Erlebnisse und Gespräche. Man interessiert sich ehrlich füreinander und nimmt am Leben des anderen teil, auch wenn der Lebensweg nicht der eigene ist. Irgendwann kommt der Punkt, an dem beide automatisch sagen, dass man befreundet ist. Freundschaften können sich übrigens auch wieder distanzieren. Das ist nichts Schlimmes.

    4. Du klingst nach Mensch ohne Interessen. Das mag jetzt hier so rüber kommen, aufgrund des Mediums. Aber mal ganz ehrlich. Wenn ich alles ablehne und mich für gar nichts interessiere, ist es doch kein Wunder, wenn ich einsam in meiner Bude hocke und depressiv werde. Nimm doch den Arbeitslosen und lad ihn mal ins Museum ein. Oder er hat durch einen Bedürftigen Pass eh freien Eintritt. Oder mach eine Radtour mit ihm oder so. Such dir ein Hobby und nimm an Interessengruppen teil!
     
  19. Wirkt wie eine abgekakte Liste um grundsätzlichen gesellschaftlichen Anforderungen zu genügen. Die Selbständigkeit als eine Art Füllmaterial die die fehlenden privaten Interessen, kein Interesse an Politik, Kultur, Familie, Partys füllen soll.

    Geht man in die Details wirkt vieles, Beziehung, Freundschaften, lieblos, desinteressiert, ohne Tiefe oder sogar lästig. Es scheint der äußeren Status Pflege und Anpassung zu dienen. Vielleicht soll es auch vor dem Abgleiten in ein Nichts schützen. In dem Sinn finde ich es auch nicht schlecht, dass du zumindest oberflächlich zwischenmenschliche Kontakte aufrecht erhältst.

    Nichts wirkliches scheint auch in dir zu sein. Wenn du etwas daran ändern willst wende dich an einen Psychotherapeuten.

    Deine Überlegungen zum ALG II Nachbarn zeigen dann doch eine Art zwischenmenschliches Interesse. Vielleicht dient dies, insbesondere Gedankenspiele sich um ihn zu kümmern -> Ausflüge planen, nicht nur einer möglichen Selbsterhöhung sondern zeigt auch eine vorhandene mütterliche Komponente, sich um jemanden kümmern. Er ist so eine Art gedankliches Ersatzkind. Vielleicht findest du tatsächlich in gemeinnütziger Arbeit eine bessere Füllung für die Leere in dir.
     
  20. Entschuldige mal, wir sind Männer und keine Eunuchen.
    J,a wir sehen attraktive Frauen und fühlen uns sexuell hingezogen.

    Bei Deinem Partner erwartest Du das doch auch ! Oder etwa nicht?

    Soll der eine Freund seine Sexualität einfach abschalten ?
    Das geht nunmal nicht.

    Und ja, Freundschaften zwischen Männern und Frauen die sich gegenseitig oder einseitig attraktiv und sexuell anziehend finden, sind NICHT möglich. Punkt.
     
  21. So richtig nachvollziehen kann ich das ehrlich gesagt nicht, weil ich ja auch durchaus einen Mann sympathisch finden kann, ohne dass ich jetzt sexuelles Interesse an ihm habe und da wundert es mich, dass es andersherum offenbar nicht geht. Da ich aber die Erfahrung gemacht habe, dass nahezu alle Männer, die mich ansprechen, in Wahrheit eigentlich nur etwas von mir wollen, habe ich jetzt schon in der richtige Angst davor, dass der nächste Mann, der mich anquatscht, auch nur wieder das eine sucht.

    Danke für den Tipp mit der Hochsensibilität. Das trifft schon weitgehend auf mich zu. Aber was bedeutet das nun für mich?
     
  22. Und:
    Du hast so eine unglaublich nörgelig-negative Art, für die Dir selber vermutlich die Wahrnehmung fehlt.
    Daher kann ich ziemlich gut verstehen, dass niemand auf Deine Kontaktaufnahmen ausserhalb der Organisationstreffen reagiert und auch niemand Dich freiwillig in einer Arbeitsgruppe haben will. Die anderen wollen einfach diese Negativitaet sich nicht freiwillig in ihr Umfeld holen.
    Du selber strickst Dir eine Legende daraus, die Du gut aushalten kannst: es liegt nicht an Dir und Deiner negativen Lebenseinstellung sondern natürlich liegt es an den Tussis, denen Du nicht vornehm genug bist.

    Ich habe 2 komplett unterschiedliche Studiengänge absolviert und bin kein einfacher Typ. Es gab immer eine sehr gemischte Studentenschaft, sodass jedes merkwürdige Gewächs ein Umfeld finden konnte, in dnem es unter seinesgleichen gedeihen und sich entwickeln konnte. Selbst bei den Juristen und BWLern gab es nicht nur Tussis sondern auch andere Typen und die nächste Fachschaft ist ein paar Meter weiter.

    Bestimmt. Aber weil sie als Langeweiler und dann auch noch nörgelig nicht die antriebstaerksten und ausdauerndsten sind, wird es schwer sein, sie zu finden - was Du selber ja erlebst.

    Die FS hat ja eine Ausbildung als Heilpraktikerin für Psychotherapie gemacht. Da solkte sie in der Ausbildung ihre eigenen destruktiven Mzster durchschauen gelernt haben und Gegenmaßnahmen entwickeln können - kann sie aber nicht. Wenn man ihre Kommentare liest, dann scheint die Ausbildung wirkungslos an ihr abgeperlt zu sein - sie ist vollkommen unfähig zu sehen, was bei ihr falsch läuft, wie sie es aufdeckt und Alternativen dazu entwickelt.
    Das ist für einen Coach ein hoffnungsloser Fall.
     
  23. Falsch.
    Ja, ich kann auch Freundschaften mit Frauen haben. Aber nicht mit welchen, die für auf mich sexuell attraktiv sind.
    Und das sind für uns Männer schon nicht so wenige Frauen.

    Und erzähle mir nicht von Dir das Gegenteil. Das glaube ich Dir nicht.
    Es kann allerhöchstens sein, dass Du nur ganz wenige Männer sexuell attraktiv findest.
     
  24. Was bedeutet Hochsensibelität im allgemeinen? Ein Sammelsurium für diverse Überempfindlichkeiten? Ein modischer Begriff der höflich früher negativ benamste Eigenschaften umschreibt?

    Listen zählen vorallen auf was alles mit Hochsensiblen nicht geht. Viele Schwierigkeiten mit Dingen wie Arbeitsleben, Beziehung, zwischenmenschlichen Kontakten. Gleichzeitig wird Hochsensibelität als Geschenk bezeichnet. Für Nicht-Hochsensible die mit Hochsensiblen auskommen müssen ist dies definitiv kein Geschenk.

    Die Hochsensiblen die ich kenne lieben Ruhe, Natur und haben Wahrnehmungen die ich nicht habe. Kein Problem für mich solche Wahrnehmungen zu respektieren wenn daran nicht die Erwartung geknüpft wäre, dass diese Wahrnehmung allgemeingültig zu sein hat. Das nervt.

    Vielleicht hat @Mon Chi Chi Antworten für die FS. Ich behaupte, dass diese die fundiertesten Gedanken dazu hat.
     
  25. Darum geht's - und nur darum:
    Was tust du wirklich für andere ...
    für die Erde
    für die wahren Wesen der Erde
    und ohne zu fragen nach dem Profit

    So in etwa hast auch du dir 'verdient'
    weil: dieser Planet vergisst nichts.
    Auch die 'Bank des Universums' - kennt jeden Bewohner
    und sein wahres Engagement, das was von Herzen kommt.

    Und wenn du diesen Mann nett findest -
    dann geht gemeinsam spazieren
    und nehmt paar Hunde aus dem Tierheim mit.
    Regelmäßig. Und bei jedem Wetter.
    Das erdet. Auch bei Hochsensibiliät.
    Und lasst die ollen Handy weg:
    weil es ging schon immer ohne.
    Danke!

    ' ... und wann dir nach wie vor nit klar is,
    warum du nur die Falschen find'st,
    du kriagst immer nur die Freind,
    die du verdienst ...'
    (Ambros:... ihr kennt's mer's glaubn oder net -
    bei freind, da zählt koa Summe - da zählt Qualität)

    Samtina
     
  26. Woher kommt die Faszination für einsame Menschen? Liegt es bloß am äußeren Schicksal, an der Leidensgenossenschaft? Oder sind diese Menschen in irgendeiner Weise besonders, von einer anderen geistigen Art als es gesellige Leute sind? Wie siehst Du diese Menschen?
     
  27. Bist du vielleicht hochbegabt? ich kenn mich damit nicht so aus, gibt es danicht diesen MENSA Test?
    Was ist mit Dingen wie Schach u.ä. taktische Spiele? Was ist mit Dingen wie ZEN-Meditation? Stundenlanges Sitzen, da musst du dich auch nicht auf Teufel komm raus mit anderen unterhalten.
    Bogenschießen? Kampfsport? Trommeln?
    In welches andere Land würdest du gern fahren, vielleicht auf deinem Motorrad?
    Motorradkumpels zum Motorradfahren? Ich denk mal in so einer Gruppe wollen dich auch nicht alle Männer anbaggern.
    Vielleicht bist du ein sehr analytischer Typ und kommst schwer in emotionale Resonanz mit anderen. Vielleicht bist du eher der Nerd-Typ? Big-Bang-Theory?
    Musikinstrument? Haustier? Reiten? Sport, Kajakfahren oder so etwas?
     
  28. In der Arbeit habe ich eigentlich keine Probleme, nur dass ich am liebsten selbstbestimmt arbeite, aber das kann ich ja auch oft. Komische Wahrnehmungen habe ich auch nicht.

    Dass ich nicht unschuldig an den mangelnden Kontakten bin, weiß ich. Aber was soll ich anders machen, ohne mich komplett verstellen zu müssen. Einfach nur festzustellen, dass ich schlimm und nervig bin hilft mir da noch nicht so :/
     
  29. Sorry, du hast einen Dr. Titel und weist dir da nicht zu helfen?

    Internet? Selbsthilfegruppe? Sich auszutauschen mit anderen Hochsensiblen ist eine Wohltat für die Seele.

    W Ü55
     

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