1. Nicht nur Du kennst solche Geschichten! Es gibt aber auch die anderen Geschichtlichen; wo der Vater nicht zahlt. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.

    Es ist kein Wunder! Jeder Mensch möchte lieber einen unverbrauchten Partner, ohne Altlasten haben. Und was tut das jetzt zur Sache.

    Das Gesetz oder Gesetze sind nicht gegen Männer - die sind zum Schutz des Kindeswohls da. Ein Vater kann genauso wie die Mutter das Sorgerecht bekommen, am Ende entscheidet das Gericht nicht die Mutter. Wenn die Eltern sich vor der Scheidung die Pflege des Kindes geteilt haben, dann gibt das Gericht auch nach der Scheidung dem Vater schneller 50:50.

    Wie hier jemand anders geschrieben hat - es müssen nach der Scheidung zwei Wohnungen bezahlt werden. Kommt drauf an wo in Deutschland die Wohnung liegt, kann es weit über 1000€ Mehrbelastung sein, als wenn die Eltern unter einem Dach leben. Und wie viele Männer kennst du, die mal locker 1000€ Mehrbelastung im Moment wegstecken können - wenn sie in der Ehe der Verdiener waren und die Frau bleib zuhause um die Kinder zu versorgen?
     
  2. So ist es. Die Ausgangsfrage ist wieder mal eine, die pauschal nicht zu beantworten ist. Der Vater eines Kindes, der genügend verdient, um ungestört und ohne Einschränkungen weiterleben zu können und das Kind alle paar Wochen mal sieht, ist weniger problematisch als der scheidungsgeplünderte Vater, der in seinem kleinen Appartement hockt, das Kind an drei Nachmittagen die Woche und an jedem zweiten Wochenende hat und auch noch Dauerzoff mit der Mutter des Kindes führt.
    Umgekehrt: die gut sortierte AE, die nicht nur noch Mutter ist und nicht Dauerfehden mit den drei unterschiedlichen Männern ihrer Kinder führen muss, findet auch wieder einen Partner.
    Meine Partnerin hat auch ein Kind. Für mich kein Problem. Aber nur, weil sie so ist, dass es für mich kein Problem ist. Pauschal "alle" Frauen mit Kindern würde ich auch nicht nehmen.
     
  3. Ich bin zwar nicht kinderlos, aber mein Sohn ist Mitte 20 und aus dem Haus. Viele Männer Mitte 50 haben als Spätberufene aber noch kleinere Kinder. Für mich ist das nichts - jedes 2. Wochenende fremde Kinder an der Backe, Zoo statt MTB Tour, Kinderhotel statt Abenteuerurlaub - danke nein.
    Und ich kann mir vorstellen, dass es kinderlosen Menschen generell so geht, dass sie eher wenig Lust haben, fremde Kinder regelmässig zu bespassen und nicht unerhebliche Einschränkungen dadurch zu haben!
     
  4. Ich habe einen Patensohn von 1 Jahr, ich habe gestern etwas auf ihn aufgepasst. Seine Eltern waren nicht weit weg und mein Eltern - seine Großeltern waren auch da. Ich fand ihn zum Teil recht anstrengend und wenn ich mir einen Partner vorstelle, der regelmäßig die Kinder hat und sein Leben nach ihnen ausrichtet und ich da mitbeteiligt bin. Er durch die vorhandenen Kinder sich kaum was leisten kann und auch keine weiteren Kinder, dann sage ich dazu; nein Danke! Dafür ist mir mein Leben viel zu kostbar, dass ich mir das durch fremde Kinder einschränken lasse.

    Wenn ich mal eigene Kinder haben, für was auch nicht mehr viel Zeit ist , dann bin ich sicher gerne bereit diese Einschränkung in Kauf zunehmend aber nicht für fremde Kinder. Selbst meinen Patrnsohn, den ich sehe lieb habe, ist für mich nach ein paar Stunden einfach ermüdend und ich ihn dankbar an seine Eltern wieder übergebe. Und seine Eltern sind auch für jetzt Minute dankbar, wenn er ihnen abgenommen wird und sie etwas Zeit zusammen verbringen können oder was erledigen können.

    Kinder haben sicher schöne und tolle Seiten und ich habe gestern ständig auf die Uhr geschaut, als ich wusste dass sie losgefahren sind. Denn ich weiß wie lange sie für die Strecke brauchen. Als sie da wahren, wollte ich gerne meinen Patensohn haben aber ich wahr am Ende mindestens genauso dankbar ihn abzugeben.

    Kinder kostet unglaublich viele Ressourcen sowohl materiell als auch psychisch und solche Einschränkung sollte man nur für die eigenen Kinder bringen. Meine Meinung!
     
  5. Bei mir, als kinderlosem, ist es genau umgekehrt!

    Ich fände es für mich deprimierend, wenn die erwachsenen Kinder Weihnachten, oder an Geburtstagen, mit ihren Partner und Enkelkindern zu Besuch kommen, oder besucht werden und mir vorleben, was ich niemals mehr haben kann.

    Auf der anderen Seite mag ich Besuche im Zoo, oder in diesen Modellbahnausstellungsanlagen, wo sich Kinder mit begeisterten Augen durch die Gänge drängen. Auch vermeide ich keine Kinderhotels, oder Restaurants, wo viele Kinder zugegen sind.

    Meine Intension, dass vorhandene Kinder (auch erwachsene) einer Partnerin nur in Frage kämen, wenn man auch eine Familie mit eigenen/gemeinsamen Kinder gründet, ist also eine andere!

    V.m47
     
  6. Seit ich mit meinem Studium fertig bin, hatte ich fast ausschließlich Partner mit Kindern. Mein Exmann hatte zwei, und die wohnten sogar bei ihm. Außer bei meinem Exmann, dessen Sohn leider psychisch schwer gestört ist und der ab dem Alter von 16 Jahren immer wieder in die Psychiatrie musste, habe ich mit Vätern und deren Kindern eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Männer mit Kindern sind reifer und weniger egoistisch. Und die Stiefkinder sind oft eine Bereicherung des eigenen kinderlosen Lebens. Sie sind dankbar für gutwillige Bezugspersonen, gerade wenn es zwischen den Eltern Spannungen gibt. Bei Männern kommt hinzu, dass die Kinder in der Regel Wochenendkinder sind, d.h. man teilt mit ihnen vor allem die schönen Zeiten und weniger den unangenehmen Alltag. Leider - und das ist das Blöde an der Sache - gehen Beziehungen auseinander und man lässt diese Kinder dann zurück, die man möglicherweise schon ins Herz geschlossen hat. Klar kann man Kontakt halten, aber das ist bei einer Exbeziehung nicht immer einfach. Mir tut das vor allem für die Kinder leid. Mit den Kindern meines Exmannes hatte ich durchaus auch einige Probleme (mit den nachfolgenden Kindern nicht), doch haben sie bei Streit zwischen ihm und mir immer versucht zu moderieren, eine Trennung zu verhindern. So tief sitzt dort die Angst vor Verlust, die aus dem Zerbrechen der Elternbeziehung entstanden ist. Man sollte sich folglich nur auf eine solche Konstellation einlassen, wenn man selbst bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.
     
  7. Ich glaube, das kann man nicht so verallgemeinern.
    Die Frage ist, ob du einen Kinderwunsch hast und ob du selbst noch ein Kind bekommen möchtest; ob du fremde Kinder als eigene akzeptieren könntest oder würdest oder ob das Thema Kinder bei dir abgeschlossen ist.
    Ich habe einen erwachsenen Sohn, der nicht mehr bei mir im Haushalt lebt und das Thema Kinder ist schon vom Alter her (ich bin 50) definitiv durch.
    Ich suche mir bewusst Männer heraus, die keine Kinder mehr im Haushalt haben, wobei ich aktuell mit einem schreibe, von dem ich mal stark vermute, dass es wohl nie zum Treffen kommen wird, da er - wenn er schon mal Zeit hat - diese mit seinen Kindern aus erster Ehe verbringt. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis mein Geduldsfaden reißt.
    Ich hatte auch schon mal eine Beziehung mit einem wesentlich jüngeren Mann, der damals noch in einer Beziehung lebte und ein sehr kleines Kind hatte. Ich glaube, wenn man wirklich jemanden liebt, dann geht man auch Kompromisse ein. Ich wäre damals so weit gegangen, das Kind mit aufzunehmen. Ob es gut gegangen wäre.. ich weiß es nicht.
    Ich denke also, es muss sich ergeben und es hängt davon ab, wie stark man an dem potenziellen neuen Partner interessiert ist.
    Aus dem Bauch heraus würde ich einen kinderlosen neuen Partner bevorzugen, da ich ein neues Leben mit einem neuen Partner zu zweit anstrebe. Aber wenn es anders kommt.. Das muss man einfach abwarten.
     
  8. Das Leben läuft nun mal nicht immer so, wie man sich das vorstellt oder wie man das plant.
    Letztendlich kommt es doch auf den Mann an sich an und nicht darauf, ob er ein Kind hat oder nicht. Menschen ab Ende 30 Anfang 40 haben eben Kinder... Probiers doch erst mal aus, bevor du gleich alles von vorneherein ausschließt...
    Klar muss man den Mann und das Kind dann mögen.
    Ich hatte auch schon Männer kennengelernt, bei denen ich die Kinder furchtbar fand. Das kann nichts werden.
    Trotzdem ist deswegen nicht jedes Kind furchtbar.
    Letztendlich könnte sich der Traum einer Familie ja dann doch noch erfüllen - dann bist du eben die "Bonusmutter" ;-)
    Das Leben läuft immer anders als man es plant, aber wenn man schon gleich nur weiß, was man alles nicht will, lernt man eben vieles nicht kennen.
    LAss es doch auf dich zukommen - mit oder ohne Kind? Was solls?
    Zwischen EUCH muss es passen, der Rest ergibt sich.
     
  9. Dann liegt es auch an einen selber und nicht an jemand anderen.

    Ich habe keine Kinder und kann auch keine Kinder mehr bekommen und somit ist das Thema schon vom Anfang aus der Welt.
    Ich date nur kinderlose Männer und beim 2. Date stelle ich klar, dass ich keine Kinder mehr bekommen kann. Damit habe ich auch mit offenen Karten gespielt, falls der Mann doch noch einen geheimen Kinderwunsch hat. Da muss er sich eine andere Frau suchen und nicht mich. Ein Leben mit Kindern wäre nicht mein Leben.
     
  10. Also wenn ich jetzt eine neue Partnerin suchen würde, würde ich mich glaube ich schon erstmal auf potentielle Kandidatinnen konzentrieren, die in derselben Lebenssituation sind wie ich, also getrennt bzw. geschieden und mit Kind(ern). Ich denke dass einfach mehr Verständnis füreinander da ist wenn man die Situation in der der andere steckt gut nachvollziehen kann weil man sie selber durchlebt.
     
  11. Ein Mann mit Kindern kommt definitiv nicht in Frage. Habe selbst (noch) keine Kinder und von daher auch nur ein ebensolcher Mann mit ich gegebenenfalls eine kleine Familie mit gemeinsamen Kindern gründen kann. Oder aber zu zweit ohne Kinder und dafür schön reisen usw.
     
  12. Ich als kinderlose Frau, bevorzuge auch kinderlose Männer.
    Das liegt alleine daran, dass man keinen weiteren Unruheherd hat.

    Ich kann keine Kinder mehr bekommen und daran ist auch meine letzte Beziehung gescheitert. Danach hatte ich eine kurze Beziehung mit einem Mann, der 2 Kinder hat und da endete die Beziehung auch, weil ich keine Kinder mehr bekommen kann.

    Wie man es dreht, ist es verkehrt, da ja auch Männer mit Kindern immer noch einen weiteren Kinderwunsch haben können.
     
  13. Ich würde nur unter ganz bestimmten Umständen einen Mann mit Kindern näher kennen lernen wollen. Diese wären z.B. wenn die Kinder schon studieren (also aus dem Haus sind), woanders wohnen (so dass sie nicht all zu oft bei ihm sind) oder ich mich eben so schnell so sehr in den Mann verliebe, dass mir alles egal ist.

    Generell glaube ich aber, dass ein Mann mit Kindern zu mir als kinderloser und kinderwunschloser Frau nicht passen würde. Ich träume von kinderloser intensiver Freizeit mit meinem Partner und muss zugeben, dass ich (im Gegensatz zu den meisten anderen Frauen) "Papa-Typen" auch weniger erotisch finde. Hinzu kommen natürlich die üblichen Baustellen - weniger Zeit, Kontakt zur Ex etc. Dass er Unterhalt zahlen muss, wäre mir jetzt noch egal, aber alles andere...

    Leider sind die Single-Börsen relativ überschwemmt von getrennten Männern mit mehreren kleinen Kindern. Da frage ich mich dann auch, warum man mehrere Kinder mit einer Frau bekommt, mit der man dann nicht weiter zusammen ist...das alles würde mich schon misstrauisch machen. Fazit: Ein Mann mit Kindern und ich, das passt nicht.
     
  14. Der Beschreibung von dir selbst nach, liebe Boudicca, bist du in der absolut gleichen Situation wie meine Freundin. Auch sie wollte immer Kinder haben, hat den Wunsch aber erst für die Karriere hintenangestellt, danach aber auch nicht mehr die Partner, mit denen es möglich war. Also entweder Männer Ü40 ohne Kinder, die sich ein Familienleben gar nicht (mehr) vorstellen mochten oder aber getrennte Männer mit Kindern, die froh waren, den "Ballast" erstmal los zu sein. Insgesamt also sehr unbefriedigend.

    Bei mir war es so, dass ich mich von der Mutter meines Kindes getrennt habe, danach eine knapp 2jährige Beziehung mit einer kinderlosen Frau hatte, die auch aufgrund der unterschiedlichen Lebenskonzepte (Kind zu mind. 40% bei mir, weil ich es so will) zu Ende ging. Um diese Erfahrung reicher, suchte ich -als die Sturm- und Drangzeit dann vorbei war- erstmal gezielt nach alleinstehenden Müttern....fand aber direkt meine Freundin.

    Und jetzt passierte das Wunder: Mein Kind (damals knapp 5) und meine Freundin hatten augenblicklich eine sehr innige, liebevolle Verbindung, die seit nunmehr 2 1/2 Jahren Tag für Tag wächst. Schon nach den ersten 10 Minuten des ersten Zusammentreffens hatten die beiden so eine Nähe und so einen vertrauten Umgang, dass sie für die Mutter gehalten wurde. Total irre.

    Ein gemeinsames Kind ist zwar unser großer Wunsch, wird aber wohl nicht mehr zu realisieren sein. Das hat aber bei uns bzw. ihr nicht zu den von dir befürchteten emotionalen Qualen geführt, sondern ganz im Gegenteil: Sie ist glücklich, dass sie trotzdem hautnah bei der Entwicklung eines Kindes dabei sein kann...und zwar nicht als Zaungast, sondern als wichtige Bezugsperson, die von meinem Kind auch gebraucht wird!

    Das ist aber eine Rolle, in die sich meine Freundin aktiv begeben hat und die sie mit Liebe und Leidenschaft ausfüllt. Für meine Exfreundin wäre genau dieses Leben purer Streß, Aufwand, Einschränkung und dauerhafte Plagerei und Hinterfragerei gewesen. Für meine Lebensgefährtin (und baldige Gattin) hingegen ist es das normalste und natürlichste der Welt...und ich habe das Gefühl, dass sie an ihrem vorherigen Leben nichts vermisst.
     
  15. Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass das Thema schon immer mal wieder kurzzeitig hochkommt und auch für traurige Momente sorgt, so z.B. Weihnachten mit den strahlenden Kinderaugen der Neffen und Nichten, oder die Info, dass meine jüngere Schwester schwanger ist, usw.
    Natürlich macht mich und andere unfreiwillig kinderlosen Frauen solche Siutationen traurig, aber dennoch ist es nicht so, dass wir dann stundenlang oder tagelang losheulen und diese Traurigkeit an unsere Umwelt auslassen.

    Wobei die Kinderlosen nicht selten vergleichsweise gut dastehen, sind sie
    a) doch nicht niedergekommen und haben sich damit
    b) auch nicht ins Sofa sacken lassen, da sie
    c) als Ledige oft mehr auf sich achten.
     

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