1. Denkt ihr, einen Partner zu finden, hat mit Glück zu tun?

    Ich bin nun 30 Jahre alt und der Wunsch nach einem Mann, Hochzeit, Kinder wird immer unrealistischer. Das wurde mir die letzten Tage bewusst und rief Tränen hervor.

    Ich frage mich in dem Kontext, ob es mit Glück zu tun hat einen passenden Mann zu finden mit dem man Kinder kriegt usw. oder ob es überwigend mit dem eigenen Wesen zusammenhängt. Es scheint für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit zu sein, einen Partner zu finden, zu heiraten, Kinder zu kriegen. Als sei es ein Naturgesetz, als sei es etwas an dem man nicht vorbei käme.

    Aber für mich ist es als sei es unmöglich einen Partner zu finden und all diese Dinge zu erfahren, die die meisten Menschen erfahren dürfen und was etwas zu sein scheint was einem zu fliegt und auf jeden Fall passieren wird. Aber bei mir passiert es einfach nicht!!!!!!!!!!

    Wenn es lediglich Glück wäre, dann hätten doch vermutlich nicht so viele Menschen einen Partner, wären verheiratet und hätten Kinder? Natürlich trennen sich auch viele usw. Aber mir geht es hier erstmal nur darum jmd zu finden mit dem man sich gemeinsam dazu entschließft eine Zukunft zu planen. Ich hoffe ihr könnt mir folgen.

    Oder denkt ihr, es gibt einfach Menschen die trotz des großen Wunsches nach Beziehung es einfach nicht bekommen sollen?
     
  2. Die Seite wird geladen...

  3. Ja, ich glaube es hat mit Glück zu tun, wenn man mehr will, als eine Vernunftsbeziehung.

    Aber auch mit positiver Einstellung, mit selbsterfüllender Prophezeiung.

    Wenn du einen kennenlernst und nach den Makeln suchst, dann wird das nix. Vielleicht musst du ein bisschen offener und gelassener sein, die Männer erstmals richtig kennenlernen, statt gleich entscheiden zu wollen, ob er es jetzt ist oder nicht?
     
  4. Ich kenne das Gefühl gut; so ging es mir auch, bis ich 23 wurde und meine erste Beziehung begann. Man fragt sich, warum klappt das bei allen und bei mir nicht? Ich denke, Leute, bei denen das ab dem Teenageralter alles wie geschmiert läuft, werden das nicht so richtig nachvollziehen können.

    Erstmal: 30 Jahre ist nicht zu alt, um den Wunsch nach Familie zu begraben. Du hast noch Zeit. Hattest du vorher mal eine längere Beziehung?

    Generell glaub ich nicht, dass es NUR Glück ist, jemanden zu finden. Sicher spielt das auch eine Rolle. Aber der Rest ist eine Mischung aus folgenden Faktoren (der Meinung bin ich zumindest):
    - äußere Faktoren (wohne ich in einem Minidorf in den Bergen und kann daher schon kaum viele Leute treffen, oder in einer Großstadt mit vielen Singles, aber hohen Ansprüchen und wenig Verbindlichkeit usw.)
    - eigene Attraktivität (Charakter und Aussehen); es gibt wunderschöne Menschen und/oder wahnsinnig liebenswerte Menschen, in die sich viele schnell verlieben und die als Partner begehrt sind und andere, die haben es da einfach viel schwerer
    - Wie sehr bemühe ich mich wirklich, jemanden zu finden - tue ich was dafür oder sitze ich zuhause und hoffe, dass der richtige kommt?
    - Sind die eigenen Ansprüche zu hoch, oder verliebt man sich aufgrund von inneren Mustern immer nur in unerreichbare Menschen oder Idioten? Habe ich ein viel zu geringes Selbstbewusstsein, strahle ich Unsicherheit oder Verzweiflung aus? Quasi innere Faktoren, die einen blockieren können.

    An fast allen Punkten kann man auch arbeiten; wenn auch nicht an allen gleichermaßen. Beispiel: Ich habe eine Freundin (40 Jahre alt), die hat eigentlich die besten Karten, aber sie blockiert sich selbst durch eine Mischung von überhohen Ansprüchen an Männer und Unsicherheit und richtige Panik vor einem Korb. Eigentlich bräuchte sie eine Therapie. Ein anderer Freund wohnt in einem Dorf mitten im Nirgendwo. Woanders würde er vielleicht eine Partnerin finden, aber dort nicht. Ein anderer Freund ist einfach sehr seltsam, wir vermuten, er ist autistisch veranlagt. Er verliebt sich aber nur in die schönsten, besten, tollsten Frauen. Und so weiter.

    Ich selbst kann sagen: Dass ich erst mit Anfang 20 einen Partner fand, lag durchaus an mir selbst. Ich war so unsicher und sozial gehemmt bei Männern, die mir gefielen, dass das logischerweise alle abgeschreckt hat, obwohl ich völlig durchschnittlich aussah. Ich würde daher jedem, der Dauersingle ist, raten, wirklich auch bei sich selbst zu schauen und nicht alles aufs Glück zu schieben. Man kann natürlich auch ohne Partner glücklich sein! Aber wenn man das nicht ist, muss man vielleicht an ein paar Stellschrauben drehen.

    w, 35
     
  5. Denke es hat ihm Leben viel mit Zufall zu tun. Glück & Pech eher nicht. Was ist Glück, was ist Pech?
    Im Laufe eines Lebens entscheidest du dich bspw für ein Studium: In München, Göttingen, Greifswald oder Cottbus? Du begibst dich in Gruppen und lernst verschiedene Menschen kennen. Für welches Fitnesstudie entscheidest du dich? Rot, Grün, Blau, Gelb? Schon lernst du unterschiedliche Menschen kennen.

    Ich kann deine Panik verstehen, aber 30 ist noch jung. Möchtest du neue Menschen kennenlernen musst du neue Wege einschlagen. Nicht einfach. Gehe auf Menschen zu, knüpfe Kontakte. So wird die Auswahl automatisch größer.

    Das Problem sehe ich, dass du so in dem Modus bist: Traummann, Haus, Kinder, SUV ... das du beim "Erstbesten" völlig überziehst.

    Warum?
    Weil es bislang noch nicht passiert ist?

    Ich denke viele gehen einen Kompromiss ein, der sie teilweise sehr stark einschränkt. Ich kenne einige, die in Beziehungen sind und nicht besonders glücklich. Besonders nach einer vollzogenen Trennung kommt oft viel Unglücklichsein ans Tageslicht.

    Was heißt denn "sollen"?
     
  6. Nun aus der Warte 60 plus sehe ich es das Thema etwas vielschichtiger.
    Entscheidend für langjährige stabile Partnerschaften sind zum einen die frühen
    Kindheitserfahrungen.Gibt es hier keine
    Sichere Bindungserfahrung wird es schwer.Verliebtheit mag entstehn , doch keine starke Bindung Es mag zwar der Bindungswunsch da sein, doch mangels Erfahrung als Kind weiss der Mensch nicht wie es geht.Und zieht sich aus Vorsicht zb. Zurück.Mit der Bindungserfahrung hängt auch der Selbstwert zusammen.Gab es mindestens 1 stabile Bezugsperson die das Kind bedingungslos liebte, hat man gute Karten für gutes Selbstwertgefühl.Die frühen
    Bindungen und Bezugspersonen sind # Schablone# für alles spätere.
    Und mensch kann nur weitergeben, was er selbst erfahren hat in der Kindheit.
    Anderer wichtiger Sektor: Konfliktlösekompetenz ist auch wichtig
    Innerhalb der Partnerschaft..

    Im Klartext: die Karten der Menschen
    Betreff Partnerschaft sind sehr unterschiedlich gemischt, schon allein
    Was auch physische Attraktivität angeht.
    Empfehlen kann ich, um die eigene Erfahrung und Licht ins unbewusste Dunkel der Herkunftsfamile zu bringen das Mittel der Familienaufstellung. Gut auch die Bücher
    von Stefanie Stahl.
    Verkrampfte Suche hilft nach meiner Erfahrung nicht. Das Hier und Jetzt annehmen lernen.
    .w
     
  7. Hey Lea,
    ich bin ja älter als du, aber Hoffnung aufgeben gibt es bei mir nicht. Ich habe einen Plan B und freue mich dennoch auf schöne Momente im Leben. Neulich habe ich mit einer Bekannten (sie ist 35 und single) darüber gesprochen und wir sind uns einig: wenn es so sein soll, soll es so sein. Wer sagt, dass mit Partner und Kinder das Leben schöner wird? Ich sehe in meinem Umfeld eher nur unglückliche Paare, Trennungen usw. Da bin ich daher vielleicht realistischer was das Thema angelangt.

    Glück spielt eine Rolle (jemanden zum passenden Augenblick zu treffen und beide sind single und auch offen für eine Beziehung). Wie oft trifft man jemand und derjenige will im Moment nicht, weil er aus einer Beziehung kommt. Schon oft erlebt!
    Dazu kommt, dass ich mich nicht auf den erstbesten einlasse, weil ich nicht alleine sein kann. So war ich nie und werde nie so sein.
    Es ist natürlich auch so, dass manche Menschen mit weniger Menschen zusammenpassen...andere sind eher massenkompatibel. Wenn du ein bisschen ausser der Norm bist, dann hast du schon wieder weniger Auswahl. Aus dieser Auswahl erstmal jemanden zu finden, der single ist und dazu auch bereit und offen...ist echt schwierig. Aber gib nicht auf.
    Mach einfach das was dir Spass macht, probiere neue Dinge aus, lerne neue Menschen kennen und lass alles auf dich zukommen.
     
  8. Ja, dachte ich auch so. Das muss ich zugeben.
    Dann habe ich mal die alten Freunde gestalkt. Im ersten Moment könnte man neidisch sein, da Partner oder Ehemann und Kinder da sind. Nur: Dann habe ich mir mal die Partner angesehen und mich gefragt: "Würdest du den haben wollen, um verheiratet zu sein?"
    Und ungelogen: Ich würde keinen davon wollen. Auch meinen alten Schwarm nicht.
    Deshalb: Nein es ist kein Glück.
    Ich will keine Kompromisse, bin wählerisch und deshalb suche ich erst gar nicht.
     
  9. Beides, das Letztgenannte jedoch weitaus mehr!
    Du siehst nur ran und nicht rein!
    Frage dich tief innen: Willst du genau das, was die meisten Menschen für Selbstverständlich halten?
    Warum machst du dir soviel Druck? Ist das wirklich ein echtes Ziel für dich oder möchtest du das nur deshalb, weil das fast alle so machen und das auch vom Umfeld geschürt wird?
    Die allermeisten Menschen können nicht alleine sein, ich glaube das ist ein starkes unbewusste Motiv ein solcher Weg wenn auch nur für bestimmte Zeit zu gehen um Kinder zu bekommen.
    Und mit welchem großen Problem zum Teil, ist dir das denn auch bewusst?
    Natürlich gibt es das auch, erzwingen sollte und kann man das nicht! Ist für alle Beteiligten nicht schön und nicht gut!
     
  10. Einerseits haben wir die Partnersuche in der eigenen Hand - z.B. Anmeldung diverse Singleplattformen; aktive Partnersuche im Bekanntenkreis oder Arbeitsumfeld; Ausgehen etc.
    Anderseits denke ich gehört auch eine Portion Glück und Zufall dazu.
    Bleib dran!! Vielleicht kennst du ja deinen zukünftigen Partner auch schon aus der Vergangenheit :)!
     
  11. Du gibst Agency, Mündigkeit und Verantwortung ab, TE, so lange du mürrisch mit dem Fuß aufstampfst und sagst:

    'Es passiert einfach nicht!'

    Es gibt kein 'Es', abgesehen von hoffentlich fiktiven Mörder-Clowns. Wer oder was ist es? Du meinst viel eher:

    'Wieso beschenkt das Leben mich nicht genau mit der einen Sache die mir so wichtig ist?!'

    Was konkret tust du um einen Mann zu finden mit dem das vorstellbar ist?

    Meine erste Freundin war einer der mutigsten Frauen die ich je erlebt habe. Die hatte immer interessierte Männer.

    Immer.

    Etwss mehr Rundungen, absolut nicht super schlank, optisch keine überdurchschnlttlich attraktive Frau. Meinte immer verträumt sie will aif jeden Fall Kinder und das sagte sie mit 17. Vor paar Monaten gehört sie hat zwei Kinder und ist verheiratet.

    Egal ob nach dem Sex oder beim Rumalbern oder kochen, sie hörte mehrmals von mir:

    'Du wirst alles erreichen was du willst, da habe ich keine Zweifel.'

    Weil sie nie ängstlich und entitled an der Selte stand und hoffte oder jammerte. Nie.

    Ststtdessen stand sle lächelnd vor mir und sprach mich damals schüchternen Typen an. Just like that. Wir waren 7 Jahre zusammen und das war auf emotionaler sowie sexueller Ebene die fantastischste erste Frrundin die sich ein unerfahrener Mann wünschen kann.

    Die hatte viel zu bieten. War klar dass ein Mann mit Hirn die sofort geschnappt hat, um Babies zu machen und Familie zu gründen. Obwohl ich sogar eher vermute sie hat die Dinge so wie damals selbst in die Hand genommen. Das war keine Frau die Glück oder 'es' oder göttliche Hilfe brauchte.

    Viele Menschen sterben für ihre Träume. Aber mal weniger dramatisch:

    Was genau tust du für etwss das dir angeblich richtig wichtig ist außer nett lächelnd auf Mr. Right zu warten, eh?!

    Das ist der Grund, warum du das nicht schon längst glücklich hast. Du sitzt ängstlich auf der Reservebank des Lebens und erklärst als reife, erwachsene Frau:

    'Es will einfach nicht!!!!!!'

    So verpasst du das Leben.

    Was hast du einem Mann zu bieten?

    Siehst gut aus?

    Zeig es.

    Bist eine normale Frau?

    Hab eine sehr gute Figur!!! Und verdreh Männern durch deine Art den Kopf. Koch lecker und sehr viel!, sei eine feine Lady am Tag und seine verruchte Schl*** im Bett.

    1. Hol dir keinen Rat von Frauen.

    2. Verstehe wie Männer ticken und was sie an Frauen toll finden (this works better than magic)

    3. Warte niemals auf das Schicksal. Das tun ängstliche und schwache Menschen. Als starke, emanzipierte Frau gibt es keine Macht der Welt die überhaupt versucht dich an irgendwas zu hindern. Nimm dir was du willst anstatt weinerlich zu beschreiben was du alles nicht hast.
     
  12. Dein Problem ist nicht, dass Dich kein Mann will. Dein Problem ist, dass Du die interessierten Männer nicht für geeignet hältst.

    Deine Frage sollte sein "wie bekomme ich interessante Männer dazu, sich für mich zu interessieren".

    Dann schaust Du genauer hin, 1. welche Männer Du attraktiv findest und 2. warum Du bei denen nicht ankommst.
     
  13. Partner haben viele. Ob das was mit "Glück" zu tun hat, sei mal dahingestellt ...

    Wenn du aber einen findest, der dich wertschätzt und liebt wie du bist - dann kannst du dich glücklich schätzen.
     
  14. Du schreibst hier schon solange mit:
    Hast Du nicht mitbekommen, dass gerade diese Motivation extrem unterschiedlich ausgeprägt ist ?

    Viele wollen gar nicht heiraten, auch Kinder sind wahrscheinlich nichtmal bei der Hälfte der Menschen hier unbedingt selbstverständlich.

    Oder bedeuted im "@Lea25"-Sprech "Mensch" = Frau, und was die Männer darüber denken, ist Dir völlig egal , solange es nicht mit Deinen Gefühlen übereinstimmt?
     
  15. Eine Sache würde ich gern wissen: Was genau ist Dein Problem bei der Männersuche?

    - Dass sich keine oder nur wenige Männer für Dich interessieren

    Oder

    - Dass sich zwar viele interessieren und eine Beziehung mit Dir wollen, aber Du keine Schmetterlinge im Bauch hast und daher die Männer allesamt ablehnst

    ??

    W31
     
  16. @Lea25 du schreibst hier oft nach einer Trennung ähnliche Threads. Oft drehen sich deine Fragen um dasselbe Thema, aber ich habe das Gefühl du kommst nicht vom Fleck.

    Ich muss aber sagen dass ich deine Ausbeute jetzt nicht soooo schlecht finde. Als du neulich deinen Thread über die letzte Trennung eröffnet hattest dachte ich es würde vielleicht wieder um diesen Ghanesischen Mann aus Seattle gehen, aber dann las ich dass du diesen neuen Mann ja schon zehn Monate gedatet hast, und wenn ich es richtig überschlagen habe warst du damals als du ihn kennen lerntest gerade einmal zwei Monate Single, oder?

    Verzeih mir wenn ich hier alles durcheinander bringe, aber zwei Monate Singlezeit finde ich fast traumhaft kurz. Das meine ich eher als Kompliment, denn wenn ich Single war dauerte es oft vieeeel länger bis wieder eine neue Beziehung in Aussicht war. Ich habe dann immer die Leute beneidet die nach wenigen Wochen einen an der Angel hatten der eine feste Beziehung mit denen wollte.

    Irgendwie erinnerst du mich ein bisschen an eine Freundin von der Uni, die immer jammerte wie schlecht es in ihrem Studium laufen würde, die aber komischerweise immer mit den besten Noten aus den Klausuren gegangen ist. Hat sich immer den Trost von allen anderen abgeholt und ist aber nach Bekanntgabe der Noten freudestrahlend abgezischt und hat ihre Mitstudentinnen, die immer ein Ohr für sie hatten und vielleicht selbst mal Trost brauchten stehen gelassen. Bis ich kapiert habe dass sie sich schon ziemlich realistisch einschätzen kann und auf diese Weise eben das Lob und den Zuspruch einkassiert, den sie gern hören würde.

    Und ein klitzekleinen wenig denke ich das hier bei dir auch. Wenn man wieder einmal Lob und Zuspruch möchte stellt man hier eben einen Jammerthread auf. Ist nicht böse gemeint.
     
  17. Das lässt sich nicht generalisieren. Ich bin ein Scheidungskind mit schwieriger Beziehung zu beiden Elternteilen. Alkoholismus, psychische Problem, Gewalt waren wesentliche Faktoren.

    Ich selbst habe keine Suchtprobleme, bin nicht gewalttätig, habe eine gute Beziehung zu meiner Tochter und hatte ein fast 30 jährige und jetzt ein lfd. bald über zweijährige Beziehung. Als Bindungsunsicher sehe ich das nicht an.

    Glück spielt beim Finden des richtigen Partners immer eine Rolle. Aber noch mehr kommt es auf innere Blockaden an die Partnerschaft ver- bzw. behindern.

    Genau das macht @Lea25 . Sie plaziert einen dramatischen Thread nach dem nächsten. Das deutet darauf hin, dass ihr Beziehungsfindungsproblem in der FS selbst liegt. Soviel Pech ist ohne entsprechenden Eigenanteil unwahrscheinlich.

    Sie sollte das mit psychotherapeutischer Hilfe klären.
     
  18. So, mit 30 ist man weder halbtot noch ist der Zug für immer abgefahren. Willst Du ein Bsp? Meine Freundin war bis 35 mit keinem Mann zusammengezogen, hatte xxx kurzbeziehungen und nichts klappte. Nun mit 36 einen Kennengelernt Anfang frühlin, im Herbst ziehen sie zusammen und Kinder sind in Planung und ich habe das erste mal das Gefühl es passt.

    Natürlich hast Du nicht mehr ewig Zeit, aber Du hast noch Zeit.

    Beides. Aber wohl mehr mit einem selber. Was machst Du konkret, dass es klappt?

    Ich denke du siehst das etwasschwarz. Was machst Du konkret, um einen passenden Mann zufinden und ihn für dich zu begeistern?
     
  19. Hier die FS,

    ja das stimmt, ich lerne viele Männer kennen und habe damit auch kein Problem. Ich denke optisch komm ich schon gut an und werde viel von Männern angeschaut.

    Sobald ich jemanden kennen lerne verfalle ich jedoch in eine bedürftige Rolle und kann nicht glauben, dass mich der Mann wirklich gut findet. Ich finde mich nie gut genug, schön genug, schlank genug usw.

    Allerdings, ist es so, dass ich diese Männer meist mehrere Monate kennen lerne, man unternimmt viel, verbringt eine schöne Zeit und genießt das beieinander sein. Irgendwann möchte ich dann aber dass der Mann sich für mich entscheidet und das passiert nie. Man(n) verliebt sich nicht in mich. Ich komme sonst bei Menschen immer sehr gut an. Im Job, bei Freunden und in anderen Kontexten. Auch Männer sind immer erst begeistert von mir, bis meine unsichere Seite zum Vorschein kommt und ich kein Vertrauen habe. Dennoch denke ich dann immer, dass wenn ein Mann eine Frau doch wirklich toll findet, würde er sich trotzdem verlieben und könnte über meine Unsicherheit hinwegsehen!?

    Daher frage ich mich, kann das alles nur Pech sein?
     
    • # 18
    • 09.09.2019
    • void
    Beides. Wenn Du auf Männer stehst, die sich nicht binden wollen, Abziehbilder von Idealtypen darstellen oder sowas, dann fällst Du zwangläufig auf die Nase.
    Wenn Du selbst auf einen Männertyp stehst, der sich binden will usw., muss er Dir natürlich auch begegnen, dh. wenn Du nur da guckst, wo sich der oben erwähnte Typ rumtreibt, begegnet Dir ja nie einer, der Beziehungen ernst meint, Frauen realistisch sieht usw..
    Hast Du Ansprüche an Menschen, die nicht erfüllbar sind? Projizierst Du irgendwas? Ist ein realer Mann für Dich nicht genug? Das sind alles Punkte, die bei Dir liegen, die Du aber nicht mal eben ändern kannst. Ich meine, ich hätte Dir schon mal geraten loszulassen. Beziehunghaben abzuhaken als "geht nicht". Dann befasst Du Dich mit Deinem Leben ohne Partner und es rücken Menschen in Deinen Fokus, die Dir vorher vielleicht nicht aufgefallen wären, weil sie Deine Ansprüche von vorher nicht erfüllt hätten.

    Keine Ahnung, ob die das wirklich so geplant hatten. Vielleicht sind viele auch der Meinung, sie fänden eh nichts Besseres.
    Die Paare, die ich kenne, klingen nicht so reibungsfrei glücklich, wie sie es teilweise vormachen wollen, aber auch, wie teilweise Leute denken, die sie von außen sehen, also ohne absichtliches Schönreden. Zweite Wahl scheint da öfter mal ein Thema zu sein. Oder, dass die Frau sich einen abmüht, den Mann zu verstehen.
    SOLLEN? Wegen Gott oder dem Schicksal?
    Nein, das glaube ich nicht. Ich denke, entweder liegt es an einem selbst, also falsche Wahl, da man auf den falschen Typ steht oder was sucht, das ein Mann nicht erfüllen kann, oder es liegt daran, dass man in falschen Kreisen unterwegs ist, an falschen Orten sucht und damit den falschen Typ Mann trifft.
     
  20. Liebe Lea
    Ich habe den Eindruck, dass deine aktuelle Trauer dir den Blick für die Probleme und Lebenslagen anderer Menschen nimmt. Daher der Eindruck, (fast) alle würden ihr Happy End bekommen, nur du nicht.
    Dies ist rein statistisch gesehen aber falsch:
    - In Deutschland lebt jeder Fünfte, in der CH jeder Dritte allein in einer Wohnung, die Zahl der Single Haushalte ist steigend
    - Die Scheidungsrate beträgt ca. 50%
    - In D bleibt etwa jede fünfte Frau "endgültig kinderlos" und das oft nicht auf eigenen Wunsch
    Aufgrund dieser Zahlen würde ich sagen, das Ganze hat sowohl mit Glück/Zufall, als auch mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und den persönlichen Eigenschaften zu tun.
    Die Welt ist nicht gerecht und wir bekommen nicht alle, was wir uns wünschen. Von daher ist es wahrscheinlich, dass es solche Menschen gibt.
    Ein Wunsch ist letztlich ein unsichtbares Gebilde im eigenen Kopf, zusammen geschustert aus unseren Erwartungen und Fantasien. Dies alleine genügt sicher nicht, um einen Partner zu finden. Es braucht auch dazu passende Verhaltensweisen und Einstellungen. Und ein Gegenüber das per Zufall dasselbe will, zur selben Zeit am selben Ort.
    In der Generation meiner Grosseltern und Eltern war das eher so, weil die Menschen nicht legitim zusammen sein konnten, wenn sie nicht heirateten. Da "ergab" es sich dann einfach, weil es sich so gehörte und man als junger Mensch auch nicht alleine bleiben wollte. Heute entfällt der gesellschaftliche Druck, sich zu binden. Aber damit entfällt auch die Selbstverständlichkeit und für viele zudem auch die Motivation.
     
  21. „Leider jage ich Männer oft mit meinem Verhalten in die Flucht... Ich treffe mich mit jemanden, alles läuft super und nach zwei Treffen fange ich dann oft mit blöden Aussagen an. Werde skeptisch, frage ständig ob er wirklich noch Interesse hat, reagiere sofort wenn ich den Eindruck habe er meldet sich kaum usw.“
    Zitat aus einem deiner Threads - das könnte doch schon eine mögliche Antwort auf deine Frage sein. Du schlägst die Männer (= dein - mögliches - Glück) in die Flucht. Ich schließe mich Ejscheff an: Nachdem du nun schon jahrelang mit dieser Problematik nicht vom Fleck kommst, wäre es vielleicht gut, mal mit einem Psychologen/Psychotherapeuten deine Verhaltensmuster zu beleuchten.
     
  22. @Lea25
    Nein, es hat nichts mit Glück zu tun! Ich kenne nur eine Handvoll zufriedener Ehepaare! Sie haben alle jung geheiratet und sind christlich religiös. Alle sind sehr behütet in einem sozialen, liebevollen Elternhaus aufgewachsen mit guter Erziehung und Bildung. Teils war der Vater in der Familie verstorben oder geschieden, teils lebten die Eltern eine sehr harmonische glückliche Ehe vor. Bei meiner Schulfreundin drängten die Eltern zur Heirat. Sonst wäre sie vielleicht heute unverheiratet und getrennt. Also, das soziale Umfeld, speziell die Eltern, haben da schon einen sehr großen Einfluß. Die Eltern und Mütter der Paare, die ich kenne, haben sich über das normale Mass hinweg um das Wohl und Glück ihrer Kinder bemüht. Es war ihnen wichtig, sie verheiratet und in guten Händen zu wissen. Die Frauen in den Ehen als auch die Ehemänner empfand ich als früh sehr ernsthaft, etwas brav und still, sehr konservativ! Ich würde übrigens mit keinem der Ehemänner eine Partnerschaft führen. Wenn ich zurück denke an meine Kindheit und Teenagerzeit, so wurde ich wenig von meiner Mutter "herausgeputzt" für Heiratskandidaten und vorbereitet auf eine Ehe. Ich wurde dafür in beruflicher Hinsicht stark vom Elternhaus gefördert. Über Sex und Beziehung wurde wenig bis gar nicht gesprochen. Wenn ich meine Teenager Fotos heute so ansehe, hat mich meine Mutter äußerlich einfach vernachlässigt. So hatte ich schlechte Chancen bei den Jungs! Akne dank ungesunder Ernährung und staubiger ungeputzter Kinderzimmer, billigste lieblose 0815 Kleidung, hässliche Brillengestelle, verschnittene Haare vom Landfrisör bzw. Onkel - mein Gott sah ich aus! Dabei war ich ein wunderhübsches Mädchen mit süßer Figur! Was hätte man aus mir machen können! Ein bisschen gesunde Ernährung mit Obst und Gemüse, öfters das Bettzeug und die Handtücher wechseln und einen guten Friseur aus der Stadt, stilvolle Kleidung... Im Tanzkurs war ich immer mit den gutaussehendsten besten Tänzern zusammen. Aber im Alltag in der Schule war ich vollauf im Nachteil gegenüber den Mädchen, die liebevoll verwöhnt wurden von ihren Eltern. So wird man zum Spätstarter gemacht, obwohl ich im Kindergarten und in der Grundschule immer Jungs Freunde hatte. Erst im Uni Studium blühte ich auf. Und mit Ende 20 und Ü30 fand ich meinen Stil mit dem ersten eigenen Einkommen. Da waren die anderen Mädels längst glücklich vergeben und verheiratet. Fazit, ja ich denke es liegt an der Förderung durch die Mutter bei den Mädchen. Richtig schön und charakterstark wurde ich mit Ü40. Also da liegen noch deine schönsten Jahre vor dir. Wie war denn deine Mutter so? Meine war ein Ex-Model, alles drehte sich um ihre (!) Früh stand sie 1h vor dem Spiegel. Zum Frühstücken mit uns hatte sie keine Zeit. Der Luxus Bungalow im Münchner Süden wurde herausgeputzt mit Kunst und Krempel. Die Kinder liefen so nebenher und bekamen 1 Euro Gerichte mittags vorgesetzt. Analysiere einmal dein Elternhaus und mach' dich frei.
     
  23. Nein das alles ist kein Pech sondern die Folge von

    Deine Bedürftigkeit und deine Selbstwertprobleme führen dann dazu

    Vielleicht verlieben sich die Männer ja doch in Dich. Nur sie entlieben sich schnell wieder wenn sie von deiner Bedürftigkeit und deinen Selbstzweifeln gewürgt werden.

    Du hast ja deine Probleme bereits selbst erkannt und benannt. Bedürftigkeit und fehlendes Selbstwertgefühl. Was genau hast du bereits dagegen unternommen? Psychotherapie? Wenn nein, solltest du dich mit Hilfe von Psychotherapie in deinen nächsten Jahren darauf konzentrieren.

    Nebenthema:

    Oben hatte jemand deinen Kontakt mit einem Ghanaer aus Seattle erwähnt. Stehst du generell auf Exoten? Sind weniger exotische Männer für dich uninteressant? Das erschwert natürlich die Suche nach einem Partner.

    Außerdem unterstelle ich afrikanischen oder auch lateinamerikanischen Männern grundsätzlich polygame Tendenzen (kulturell geprägt). Wenn du meine Einstellung teilst fördert dies natürlich Misstrauen und Eifersucht.
     
  24. Das ist schon mal eine gute Basis. Es wäre viel schwieriger, wenn das nicht so wäre.

    Da kannst Du nichts machen, denke ich... Verliebtheit kommt oder eben nicht. Ich lerne auch viele freie Männer kennen, doch ich verliebe mich nicht in sie. Teils machen sie auch große Fehler (plumpe Annäherungsversuche bereits zu Beginn, analytisches Psychogequatsche über meine Person), die abschrecken und unattraktiv machen. Aber ich denke, das ist nicht der Grund. Wenn man sich verliebt, dann kann einer die schlimmsten Fehler haben und man relativiert sie vor seinem inneren Auge. Daher denke ich nicht, dass Deine Unsicherheit der Grund ist:
    Bei echter Liebe schaut man wie gesagt über Defizite hinweg, redet sie sich schön. Warum Menschen sich in andere verlieben, ist wissenschaftlich noch immer ein großes Rätsel und völlig unerforscht. Ich selbst war lange Zeit in einen etwas pummeligen, geizigen, vergesslichen Mann verliebt, der seine Freundin unter den Tisch fallen ließ. - Dabei sah ich die Defizite genau, doch Verliebtheit lässt sich nicht erklären. Ich denke, da kannst du nichts machen.

    Was Du aber machen kannst:
    - Mit dem Hadern aufhören.
    - Sehen, was Du hast. Und nicht was fehlt.
    - Dein Schicksal annehmen.
    - An Deinem Selbstwertgefühl mit Therapie arbeiten.
    All das solltest Du für Dich selbst tun. Nicht um die Hochzeit zu realisieren.

    W31
     
  25. Es hat überhaupt nichts mit Glück zu tun, sondern in der Regel mit Initiative.
    Wer nur dasitzt und wartet hat natürlich weniger Chancen, als jemand der offen und aktiv durchs Leben geht.
    Dazu gehört auch, das man auch mal zum Spaß flirtet, auch wenn der gegenüber nicht gerade als Partner in Frage kommt.
    Flirten ist übungssache
     
  26. Klar, es gibt Männer, die unsichere Frauen gut finden, wenn sie dominieren wollen und keine Frau auf Augenhöhe ertragen.

    Aber, ganz ehrlich, möchtest Du eine solch asymmetrische Beziehung? Du das unsichere Mäuschen, das sich ständig hinterfragt und jiepert, ob er nicht an der nächsten Ecke eine bessere Frau findet? Ganz ehrlich, unter solchen Voraussetzungen würde ich persönlich sehr viel lieber alleine bleiben und das bis zum Totenbett.

    Möchtest Du denn gerne eine Beziehung, in der Du Dich wohl fühlst, ruhig, angekommen? Ja?

    Dann tu etwas, junge Frau!

    Such Dir Hilfe, Beratung, Coaching, Therapie, keine Ahnung - aber Du musst versuchen die Ursachen für Deine tief sitzende Unsicherheit zu finden und daran zu arbeiten. Das kannst nur Du tun, aber ich versichere Dir, Dein ganzes Leben wird sich verändern.
     
  27. Ja, natürlich hat es auch mit Glück zu tun, zur richtigen Zeit in der richtigen Stimmung am richtigen Ort zu sein. Aber nicht nur. Du kannst aktiv nachhelfen, indem Du die passenden Situationen schaffst, unter Leute gehst, aktiv kommunizierst, flirten lernst.
     
  28. Was du nicht bedenkst, ist dass du womöglich innerliche Blockaden hast, die aussenden: Komm mir bitte nicht zu nahe! Bleib mir vom Leib! Ich bin eh nicht liebenswürdig.
    Und das Nonverbale wirkt nunmal viel stärker als alles andere.

    Ich würde dir zu einer Therapie raten.
     
  29. Ja, Glück gehört dazu .... ganz klar.
    Ich darf dir das verdeutlichen:
    V und ich kamen auf einer Party zusammen, auf die wir eigentlich beide nicht wollten. Ihre Sis wollte nicht alleine hin - und ich wollte mit ein paar Kumpels was trinken. Und wir sind dort gelandet. Uns über den Weg gelaufen .....
    Aber - damit das Glück bleibt musst du auch was tun ......
    Mit verheulten Augen geht schon mal nix. Mit Jammern wird das Ganze nicht besser. Mit Unsicherheiten auch nicht.
    Nehmen wir mal an, ein jüngerer Tom würde dir über den Weg laufen. Ok, Lea schaut nett aus .... man kommt ins Gespräch, macht was aus. In was sollte Tom sich nun verlieben ? Was ausscheidet - steht oben.
    Ok, du schaust nett aus - kann er immer wieder haben. Aber was macht Lea aus ? Welche Leidenschaft hat Lea? Was strahlt sie aus ? Was macht Lea aus ?
    Die Antworten musst du nicht öffentlich schreiben .... aber du musst sie kennen und transportieren können.

    Ich persönlich denke, dass du sympathisch auftrittst (schreibst). Lächelst du gerne ? Was machst du gerne ? Kannst du geniessen ? Von dir weiss man nichts - bei uns hier egal, aber (d)einem Mann nicht.
    Merk dir eines - wenn ein Mann Lea toll findet, bist du weder zu dünn oder zu dick, zu klein, zu gross, zu langhaarig oder zu langweilig. Aber pass auf - dass du die Lea bleibst, die er wirklich gerne um sich hat. Stell dir vor - ein Mann, der jede Woche mit verheultem Gesicht sein Pech beschwört - wolltest DU den haben ?
     
  30. Du bist ERST 30.
    Das ist jung. Alles ist offen. Bestes Alter.
    Dir fehlt dieser Blickwinkel. Aus deiner Perspektive kommt es dir vor, als wären alle Chancen vertan. Jeder ältere Hase hier wird dir das Gegenteil sagen
     

Jetzt Partnersuche starten

Ich bin
Ich suche

Es gelten die AGB und Datenschutzbestimmungen. Mit der kostenlosen Mitgliedschaft erhalten Sie regelmäßig Angebote zur kostenpflichtigen Mitgliedschaft und weiteren Produkten der PE Digital GmbH per Email (Widerspruch jederzeit möglich)