1. Eingefleischter Single - wie funktioniert der Wechsel in die Beziehung?

    Singles - Sie sind frei, selbstbestimmt und haben Zeit für eigene Belange. Singles können machen, was sie wollen. Doch das ändert sich spätestens dann, wenn ein neuer Partner in ihr Leben tritt. Dann ist Zweisamkeit angesagt und Kompromisse sind notwendig. Der Wechsel vom Ich zum Wir - wie funktioniert er möglichst sanft und unkompliziert? Lesen Sie hier den vollständigen Magazinartikel: http://magazin.elitepartner.de/eingefleischter-single-so-funktioniert-der-wechsel-in-die-neue-beziehung.html
     
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    • # 1
    • 17.02.2011
    • Gast
    Ich habe einen langjährigen Single kennengelernt und muss leider feststellen, dass der Wechsel vom Ich zum Wir gar nicht gut funktioniert und dass daran unsere 8 monatige Affaire (mehr wurde es leider nicht) langsam zu Ende gehen wird.
    Ich hätte es mir anders gewünscht!!
    Aber für eine gute Beziehung braucht es Zwei, die das auch wirklich wollen - und keine Angst vor zu viel Nähe.
     
    • # 2
    • 17.02.2011
    • Gast
    so wie 1 beschreibt, ging es auch mir.
    Beziehung mit 36jährigem Dauersingle, der vor Jahren einmal länger in festen Händen war, allerdings damals nur eine Wochenendbeziehung hatte.
    Zuerst von seiner Seite aus der sehr schnelle Wunsch nach Gemeinsamkeit, häufigen bis täglichen Treffen, Wohnungsschlüsselübergabe etc. Immer wieder betonte er, dass man doch zusammen sei, gemeinsame Planungen. Mir hat das Tempo zum einen geschmeichelt, ich habe mich angepasst. Ich wäre mit selteneren Treffen und mehr Freiraum glücklich gewesen.
    Dann nach ein paar Monaten kam von seiner Seite aus heiterem Himmel der Ausbruch: Beendigung der Beziehung per mail, Kontaktabbruch. Es werde ihm alles zuviel, es passe nicht mehr. Mit mir geredet hat er im Vorfeld nicht, betonte immer, dass wir keine Probleme hätten. ich war bis zum Ende der Meinung, das sei auch der Fall...
     
    • # 3
    • 17.02.2011
    • Gast
    Als zufriedener Single komme ich allerwenigsten mit Männern zurecht, die aus einer langjährigen Beziehung oder Ehe kommen und sofort eine neue Frau an ihrer Seite brauchen. Männer, die nach dem ersten Date meinen, dass wir doch ein tolles Paar wären, und erwarten, dass wir von jetzt auf gleich ein gemeinsames Leben als Paar führen.
    Diesen plötzlichen Wandel bringe ich einfach nicht und fühle mich überrumpelt und überfordert.

    Der Wechsel vom Ich zum Wir funktioniert für mich am besten, wenn er nicht abrupt passiert, sondern Schritt für Schritt. Eine schöne Verabredung am Samstagabend, ein schöner Ausflug am Sonntag.
    Ein Mann, der mit ein bisschen Geduld um mich wirbt und nicht sofort meine gesamte Zeit und Aufmerksamkeit für sich beansprucht. Gut Ding will Weile haben. Aber wir sind hier ja im Internet....muss alles schnell gehen. Zack, bum, jetzt sind wir ein Paar.
    w49
     
  3. #2
    ich fühle mit dir!
    Mir wären inzwische schon zwei aufeinander folgende Tage zu viel.

    Ich habe ein schönes, ausgefülltes Leben und wenn ich einen Mann kennenlerne, bricht bei mir der Stress aus. Nach ein paar Monaten wird mir dann alles zu viel und ich muß die Beziehung beenden. Würde man etwas mehr Geduld aufbringen, könnte ich mich vielleicht umstellen. Aber nie wieder auf 7 Tage die Woche sehen!
     
    • # 5
    • 17.02.2011
    • Gast
    Nicht vergessen die Tatsache, dass man nach nen längeren Auszeit der Zweisamkeit, nix falsch machen will.
     
    • # 6
    • 18.02.2011
    • Gast
    Ich habe einen vorherigen Dauersingle geheiratet - er war zu Beginn unserer Beziehung 47. Es funktioniert wunderbar, wir sind nun drei Jahre zusammen und verheiratet. Beide mögen wir einerseits Nähe, haben aber auch ein ausgefülltes Berufsleben und viele Interessen. Auch meinem Kind geht es gut in dieser Beziehung. Solche Fragen kann man eben nicht generell beantworten.

    w54
     
    • # 7
    • 18.02.2011
    • Gast
    Ich Mann (45) Dauersingle,lese aufmerksam diese Beiträge,
    kennenlernen ist für mich sehr wichtig,Zeit miteinander verbringen,Vertrauen schaffen
    es ist nicht leicht Zugang zu mir zu finden= Selbsterkenntnis,
    ich muss mich einfach auf Sie freuen,ob am Telefon oder bei Treffen,auch nicht jeden Tag
    Gemeinsamkeiten herausfinden,keine Vergleiche mit EX-Partner,Altlasten oder Probleme
    sachlich abarbeiten,dann fühle ich mich Wohl und kann auch erst dann den Sex offen geniessen
    ONS oder Affairen sind mir zu stressig,Kompromisse sind völlig OK nur nicht einseitig
    Vielfach lande ich durch mein Verhalten in der Freundschaftsschublade und mache wieder zu
    joo nette Bekannte.La-La Bla-Bla
    Mir fehlt das Gespür zu merken ich muss angreifen oder wieder Tempo rausnehmen
    Bin mit meiner Lebenssituation zufrieden sehe eine Partnerschaft als Ergänzung und nicht als
    zwingend Notwendig.
     
    • # 8
    • 18.02.2011
    • Gast
    In jüngeren Jahren mag das problemlos möglich sein (so bis 25), danach haben eingefleischte Singles Eigenarten und Macken an sich, die u.U. ein kompromissfähiges Zusammenleben unmöglich machen. Da müssen dann beide Partner hart an sich arbeiten.
     
    • # 9
    • 18.02.2011
    • Gast
    Ich habe seit 9 Monaten eine Fernbeziehung. Ich war vorher 3 Jahre Single, er (43) hatte drei Beziehungen, die jeweils 2-3 Jahre gingen und große Pausen dazwischen. Also auch irgendwie ein Dauersingle, zumal er nie eine gemeinsame Wohnung mit den Partnerinnen hatte.

    Ich glaube, die Fernbeziehung (so viele Schattenseiten sie auch hat) ist ein Weg, sich als Single an den neuen Partner zu gewöhnen. Uns ist klar, dass das nur übergangsweise gut gehen kann und wollen auch gern zusammen ziehen. Mir ist wichtig, dass man den anderen nicht wie selbstverständlich dafür verantwortlich macht, dass er einem Alltagsdinge abnimmt. Ich denke, die Umstellung funktioniert evt. dann besser, wenn man sich weiterhin für sich verantwortlich fühlt. Das heißt nicht, dass man nicht auch mal was für den anderen macht und der andere etwas für einen übernimmt. Man sollte es aber halt nicht für selbstverständlich nehmen.

    w36
     
    • # 10
    • 18.02.2011
    • Gast
    "Gut Ding will Weile haben" heißt es im Volksmund. Und das trifft auf jedem Fall für eine potentielle Partnerschaft zu.

    Langsames herantasten. Den Menschen allmählich kennen lernen, mit Fingerspitzengefühl behutsam nähern. Freiraum und Nähe zulassen. Ihm das Gefühl geben für ihn da zu sein aber sich nicht zu sehr auf ihn fixieren. Ihm leben lassen und sein eigenes Leben weiterleben.

    Schritt für Schritt das Gegenüber gewinnen, Vertrauen aufbauen, geduldig sein, auf die Bedürfnisse und Wünsche eingehen, aber auch eigene vorantreiben.

    So sollte eine Partnerschaft aufgebaut werden. Wenn es dann passt, sollte der Liebe nicht im Wege stehen.

    [Mod.= SIGNATUREN NICHT GESTATTET - regisrieren Sie sich ggf.]

    (m/46)
     
    • # 11
    • 03.12.2013
    • Gast
    Also ich kann nur von mir (Dauersingel) und meinem Freund (kein Dauersingel) reden.
    Da läuft es überhaupt nicht.

    Wir lieben uns total und haben auch super tollen Sex, aber zwischenmenschlich eine katastrophe.

    Ich war ca. 7 Jahren Single. Ich sehe gut aus, hatte keinen Mangel an Angeboten von Männern (wollte jedoch keinen von denen als festen Freund, weil ich nie verliebt war), ich habe einen sehr guten Job, habe eine eigene große Wohnung, ein schönes Auto, ein sehr hübsches und braves Kind (11), 2 Katzen und ein Pferd, einen großen Freundeskreis und keine probleme...so war es vor der Beziehung.

    Seit 3 Monaten habe ich einen festen Freund und nur stress. Wegen den kleinsten und für ihn normalsten Dingen der Welt eskaliert es. Ich bin möchte mein Leben nicht änder und auch nichts davon aufgeben, aber irgendwie passt mein neuer Partner da nicht hinein, oder er will nicht reinpassen, ich hab keine Ahnung. Ich habe das Gefühl alles was ich mache ist falsch, er hat einfach gewisse Erwartungen, die vielleicht auch normal in einer Beziehung sind und ich kann ihn zum teil verstehen aber ich kann und will vieles nicht einfach von heute auf morgen ändern.

    Nun bin ich an dem Punkt angelangt mich zu trennen, was sehr schade ist, da wir uns Beide wirklich sehr lieben, aber der ganze Stress, ich glaube einfach das wird nix mehr.

    Es ist ein wirklich seltenes Geschenk wenn sich zwei Menschen treffen und sie sich beide gleich stark ineinander verlieben. Deshalb kämpfen wir seit 3 Monaten, aber ich denke irgendwann ist der Kampf auch vorbei und man gibt einfach auf.

    [mod]
     
    • # 12
    • 05.12.2013
    • Gast
    Liebe Frau S,

    als Langzeit-Junggesellin antworte ich nur für mich, nicht für den Rest der weiblichen Welt.

    Die Wahrscheinlichkeit dass eine freie Frau sich unter irgendein Joch beugt ist infinitesimal.
    Leider erwarte das immer noch (!) Männer, die zwischen Ende dreissig und Anfang 50 auf der Suche nach Mrs Wundervoll sind. Eine Lösung all ihrer Probleme. Am besten auf einen Schlag. Angleichung sofort, bitte.

    Das ist schon unrealistisch. Aber es kommt noch besser.
    Viele Männer wollen nicht einsehen dass man Zeit und Ruhe braucht um sich einander anzunähern (gegenseitiges Gefallen natürlich mal angenommen). Mit ihrer Hektik machen sie viel kaputt. Sie wollen die Instant-Happiness. Dabei ist es oft egal welche Beziehungsmuster jemand überhaupt mitbringt und wie schnell er /sie sich überhaupt auf den anderen einstellen könnte.
    Und weil man nie die Chance erhält sich zusammen als Paar zu erleben kracht es dann auch schnell wieder. Fragt man aber aber Langzeitpaaren mal einzeln nach kommt oft ein "Also, am Anfang wusste ich natürlich nicht dass wir 25 Jahre glücklich miteinander werden würden." Oder "Klar hat mich gestört dass sie/dass er... aber heute sehe ich das anders."

    Eben. Man weiss halt gar nichts. Weder voneiander noch was kommt.
    Umso wichtiger ist die Geduld miteinander.
     

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