1. Erwachsener Sohn ist für ihn am wichtigsten. Soll ich mich trennen?

    Der Sohn meines Mannes aus der vergangenen Ehe ist 40 Jahre alt.
    Als ich das Kind kennenlernte war er in der Schule.
    Der Junge, ich nenne ihn mal M. hat Abitur gemacht, einen guten Beruf .Er ist verheiratet und hat selbst ein Kind. Wir verstehen uns prima.
    Es könnte harmonisch sein. Das es das nicht ist, dafür sorgt mein Mann.

    Er benimmt sich, als wäre M. ein Kleinkind. Gestern meinte er, sein Sohn hat in seinem Leben oberste Priorität. Und wenn mir das nicht passt, würde er mich abschiessen.

    Nach über 20 Jahren Ehe finde ich das unter aller S....
    Ich habe auch ein Kind aus meiner Exehe, das ich sehr liebe.
    Sein Benehmen, ist M. peinlich. Er hat das auch schon oft gesagt.
    Aber mein Mann macht trotzdem weiter.

    Ich bin fassungslos und denke an Trennung.

    Was sind euere Gedanken hier, liebe Foris ?
     
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  3. Wie lange geht sein Verhalten (Deines Mannes) denn schon so?

    20 Jahre Ehe sollte man nicht wegen "kurzzeitigen" Verrücktheiten aufs Spiel setzen. Wenn er auf seine "letzten" Tage aber senil wird .. mit 40 Jahren braucht man keinen Vater mehr.

    Was macht denn Mann sonst so? Hat er irgendwas (wahrscheinlich Rentner?, Hobbies, Sport, Ehrenamt) mit dem er sich als Person (oder eben als "Mann" statt als "Vater eines 40jährigen Sohnes") identifizieren kann?
     
  4. Sowas würde eine Frau mir nur einmal sagen und ich bin weg, oberste Priorität hat der Partner bei erwachsenen Kindern, die selbstständig und eigenständuig wie in diesem Fall leben, ich habe selbst Kinder, Söhne und Tochter, ebenso selbstständig und weiß wovon ich rede, niemals käme das bei mir in Frage und meine Kinder wollten das auch gar nicht. Meine Partnerin steht an erster Stelle bei mir und umgekehrt stehe ich bei ihr an erster Stelle, wenn das nicht der Fall wäre, brauche ich keine Beziehung. Jede Beziehung leidet, wenn man das Gefühl bekommt, das fünfte Rad zu sein.
    Ich kann dir nur eines sagen, trenne dich du wirst nicht respektiert, du hast keine Wertschätzung, unabhängig davon, dass ein paar Leute hier deinem Mann recht geben, das finde ich auch unmöglich und auch unter aller S**. Höre auf dein Bauchgefühl treffe eine Entscheidung und löse dich von solchen kontra Machtspielchen, das ist für mich keine Beziehung.
     
    • # 3
    • 19.01.2019
    • void
    Was war denn davor für ein Konflikt, ich meine, hast Du irgendwas gesagt, dass er so reagiert hat? Das soll nicht heißen "bist du schuld", sondern Interesse, weil jemand sowas nicht aus heiterem Himmel sagt. Es klingt für mich so, als würde er das empfinden, als ob Du Dich einmischst. Und wenn er gerade einen Film schiebt in Richtung "wo habe ich in meinem Leben versagt", dann ist seine Klammerei daran, dass er seinen Sohn wie ein Kleinkind behandeln MUSS, vielleicht so eine Art Verarbeitungsprozess. Vielleicht hat der Mann auch Angst, dass er ein Pflegefall wird und wer ihn dann unterstützt. Deswegen will er sich den Sohn "näherholen".
    Das wären Szenarien, dass es früher anders war mit dem Verhalten Deines Mannes.

    Was er Dir an den Kopf geschmissen hat, finde ich sehr verletzend, also das mit dem "abschießen". Vielleicht will Dein Partner schon lange die Ehe nicht mehr, weiß nicht, wie er sich trennen soll ohne finanzielle Verluste, und benutzt nun unbewusst das Vater-Sohn-Verhältnis, um Dich zu verletzen und Dich zu bestrafen, dass er sein Leben so nicht mehr haben will, also mit dieser Beziehung. LIEBE seh ich da gar nicht.

    Ich finde zwar gut, dass Du Deine Meinung sagst dazu, aber bearbeiten kannst Du Deinen Mann ja nicht. Also dauernd nerven, er solle sich doch ändern.
    Du weißt auch nicht, was vor eurem Kennenlernen alles war in dieser Vater-Sohn-Beziehung, denke ich mal. Also ob es da nie besprochene Konflikte gibt oder Minderwertigkeitsgefühle oder bei Deinem Mann das Gefühl, er konnte nie ein richtiger Vater sein. Nun, im höheren Alter, soll das irgendwie hingebogen werden, und weil er sich nie mit Psychologie oder Bindungen zwischen Menschen befasst hat, macht er das so unbeholfen und falsch?
     
  5. Also Sohn ist es peinlich aber Vater wird trotzdem fies?

    Nur da oder sonst auch?
    Wie behandelt er Dich sonst?
     
  6. Wie man so schön sagt, die Liebe zum leiblichen Kind ist nicht selbstlos, es ist die Liebe zu sich selbst. Und es gibt ja auch viele Frauen, die ihre (halbwüchsigen oder erwachsenen) Kinder ewig als kindlich behandeln- vielleicht um sich selbst jünger zu fühlen?
    Was macht Dein Mann denn konkret? Wenn sein Sohn das auch peinlich findet und ihr ein gutes Verhältnis habt, dann versuche doch auf Durchzug zu schalten.
    Mit zunehmendem Alter werden wir alle sonderlicher. Das kann eine Phase sein. Falls es sehr schräg ist, lasse ihn doch mal auf einen nicht bemerkten Schlaganfall oder Demenz testen (das war beim Vater einer Freundin so, der plötzlich cholerisch wurde).
     
  7. Dafür soll seine Frau leiden, traurig sein, gedemütigt sein, gekränkt sein, verletzt sein, nein. FS hat das Recht wie jeder, für den Rest ihres Lebens glücklich zu sein, zufrieden zu sein, unter diesen Umständen geht das nicht. Finde es ein dicker Hund, was er ihr schon mehrmals an den Kopf geschmissen hat, das geht nicht, egal was mit ihm früher war, für mich greift da keine Entschuldigung!
     
  8. Der Sohn hat eine eigene Familie und sicher auf diese SEINEN Schwerpunkt gelegt und den größten Teil SEINER Verantwortungsbereitschaft. Der Vater gehört zur Herkunftsfamilie und ist somit auch Familie und auch wichtig aber ganz sicher im Alltag nicht mehr der wichtigste Mensch.
    Ebenso sollte der Vater eines Erwachsenen Kindes seinen Schwerpunkt auf seine Partnerin legen.
    Alles andere halte ich für ungesund und zerstörerisch für alle Beteiligten.

    Liebe FS wenn du zum Sohn einen guten Draht hast dann lass doch hier mal eine Bemerkung fallen (kein ernstes Gespräch das ihn in Verlegenheit bringen könnte) und mach dich mit ihm zusammen ein bisschen „über Papa lustig“ vielleicht merkt es dann auch dein Gatte.
     
    • # 8
    • 19.01.2019
    • void
    Hä? Nein, soll sie nicht. Ich hab nur versucht, eine mögliche Erklärung zu finden, was gerade mit ihm los ist. Wenn es noch andere Anzeichen gibt, dass er mit der Beziehung unzufrieden ist und sie nicht mehr als Partnerin schätzt, kann dieser Stress mit dem Sohn-Thema ein Stellvertreter dafür sein.
    Hast Du meinen Beitrag ganz gelesen, bevor Du geantwortet hast und rauszulesen meintest, ich riete ihr zum Bleiben?
     
  9. Ich kann - zumindest noch - nichts lesen, das belegt, dass der Vater den Sohn als Kleinkind behandelt.
    Der Sohn ist erste Priorität - na und? Das wird er vor 20 Jahren auch schon gewesen sein. Und wieso sollte es dem Sohn peinlich sein, dass sein Vater ihm immer höchste Priorität einräumt?

    Ich vermute ganz krass, dass es hier um sein Geld geht. Das er dem Sohn vermacht - und nicht der 2. Frau. Wahrscheinlich sogar gestützt durch eine Vereinbarung mit der Mutter des Sohnes.
    Das ist meine langjährige Berufserfahrung.
     
  10. Da würde ich ebenfalls an Trennung denken.
    Und zwar deshalb, weil da bestimmt mehr im Argen ist, als die Sache mit seinem Sohn, wenn dein Mann so drastisch wird und dich "abschießen" will.
    20 Jahre sind eine lange Zeit. Vielleicht hat dein Mann neue Intensionen. Die feine englische Art dir gegenüber ist ein solches Verhalten jedenfalls nicht ...
     
  11. Der Letzte Satz ist völlig daneben.
    Wenn dies Eure Art ist, miteinander zu kommunizieren, ist bei Euch grundsätzlich etwas nicht in Ordnung.
    Und es klingt grundsätzlich sehr lieblos Dir gegenüber.
    Beides würde ich prüfen.

    Zum Sohn - woran machst Du es ansonsten fest?

    Meine Kinder haben und werden immer oberste Priorität haben, aber ein potentieller Partner hat die Chance, die gleiche Priorität auf einer anderen Gefühlsebene (Partnerliebe / Elternliebe) zu bekommen. Sollte sich dieses Gefühl nicht bis zum Ende der Kennenlernphase einstellen, macht es für mich keinen Sinn.
    Nach 20 Jahren sollte sich diese Frage nicht stellen.

    Will er Dich ganz bewusst verletzen, abwerten, demütigen?
    Es klingt so. Solche Sätze haut man nicht einfach so seinem Partner um die Ohren.

    Seine Art kann aber auch mit Begleiterscheinungen des zunehmendem Alters zu tun haben - mein Vater ist heute dement, er wurde aber schon vielfrüher zunehmend ungenießbar.

    W,49
     
  12. Ich danke für die Antworten. An Geld denke ich nicht.
    Es war von Anfang an nicht schön. Ich dachte ,es wird noch. Mein Mann hat einige Ehrenämter in Vereinen . Ist gut beschäftigt seit er Rentner ist.

    Von Anfang an hat er seinen Sohn, M. so behandelt. War für mich ok, da war der Junge Schulkind. Das sehe ich ein.
    Aber einen erwachsenen Mann so zu betüteln bzw. kritiklos zu umschleimen ist unpassend. Es ist M. lästig.
    Zu mir sagte mein Mann, dass er wegen der Scheidung ein schlechtes Gewissen hat. das wäre mit ein Grund.
    Zwischen meinem Mann und mir ist es nicht gut. Er ist dominant und cholerisch, ein Besserwisser.
    Ich habe mir viel gefallen lassen. Und seit ich mich wehre ist bei uns Unfrieden. Es passt nicht zwischen uns.
    Das streitet er ab. Ich soll mich ihm unterordnen und dann wäre die Harmonie wieder hergestellt. Das habe ich abgelehnt.
    Für M. hat seine Frau oberste Priorität. So soll es sein.
    Sie ist sehr nett und wir drei verstehen uns. Mein Mann ist auf sie eifersüchtig.

    Ich gehe erst mal auf Abstand.
     
  13. Vielen Dank, lieber Tom26, genau das ist mir auch als erstes in den Sinn gekommen.
    Die FS erzählt hier viel zu wenig über die aktuelle Situation und worum es geht. Vielleicht befindet sich der Sohn auch gerade in einer finanziellen Schieflage und der Vater möchte ihm dabei unter die Arme greifen. Wenn es so wäre, fände ich das völlig legitim und selbstverständlich.
    Ich erinnere mich an einen ähnlichen Thread vor geraumer Zeit. Kann es sein, liebe FS, dass Du hier schon mal unter einem anderen Nick gepostet hast?
     
  14. Okay, das würde mir dann endgütig reichen. Ich würde noch heute die Koffer packen und gehen. Verstehe nur nicht, wie Du das so lange mitgemacht hast. Das ist allerdings Dein Anteil an dieser Misere.
    Du sagst ja selber
    Und da fragst Du hier noch, was zu tun ist?
    Ob das nun auch wieder ein "Zurückruderthread" wird?
     
  15. Der Sohn,M. hat einen guten Beruf, Akademiker, und seine Finanzen sind ok.
    Mein Mann hat eine gute Pension. Wir wohnen in meinem Elternhaus . Da steht er nicht im Grundbuch, das wollte mein Vater nicht.
    Das gehört mir, nach dem ich meine Geschwister ausbezahlt hatte.
    Erben werden die Kinder, wenn es soweit ist.

    Mein Mann hat eine diagnostizierte PS. Das Zusammenleben ist nicht einfach. Er will in unserer Ehe selten Verantwortung übernehmen. Blieb über die Jahre unverbindlich. Er kennt keine Grenzen und keinen Respekt.
    So kenne ich das auch von meinem Elternhaus. Vielleicht bin ich deshalb noch da.
    Ich habe hier noch nie geschrieben.
     
  16. Was genau versteht man darunter, unter PS? Eine Psychose? Warum hast Du das nicht in Deinen Fragetext untergebracht, das ist doch wichtig. War das von Anfang an so?
    Du wirst Dich doch am Anfang in ihn verliebt haben, oder?
    Sehr weise Entscheidung.
    Wie kommt er eigentlich zu dieser Wortwahl:
    Ach so, die Psychose..
    Soll diese Diagnose nun alles entschuldigen?
    Man bedenke, Du bist diejenige, die ihn abschießt oder es plant.
    Sage mir eines, was liebst Du an ihm?
     
  17. Liebe Januaria,

    Bitte nenne einen Grund, warum Du ihn nicht vor die Tür setzt.

    Kein Respekt, keine Wertschätzung, bin Liebe will ich gar nicht reden.
    Der Grund, dass Du bleibst, ist weil Du es für normal hälst?
    Ist es nicht.

    Man geht mit Dir so um, wie Du es zulässt. Grenzen setzt, Stopp sagst.

    Trenne Dich und suche Dir professionelle Unterstützung. Damit Du die Muster auflöst, in denen Du feststeckst.
    Lerne, dass das Leben schön ist, dass Du Wertschätzung, Respekt und Liebe verdient hast.
    Mache Dir eine Liste von Dingen, die Du immer mal machen wolltest. Hobbies, Interessen. Gehe unter Leute. Vielleicht gönnst Du Dir auch mal irgendwo einen Verwöhnurlaub alleine? Eine Auszeit?

    Setze Dich mal hin, und überlege - wer bist Du eigentlich.

    Erst die Eltern, und nun dieser Mann.

    Sag jetzt Stopp, es lohnt sich.

    Viel Kraft und Mut Dir.

    W,49
     
  18. Das ist dein Elternhaus, meinst Du, Deine Eltern würden wollen, dass Du im ehemals ihren Elternhaus so mit Dir umspringen lässt?
    Auch wenn Deine eigene Kindheit schwer war (dies war es für die meisten wohl).

    Die Schwierigkeit vor der Du stehst, dürfte sein, wie kriegst Du ihn schnell (und ich hätte fast "geruchlos" geschrieben) dauernhaft raus.
    Meine Idee ist, Du redest alleine mit seinem Sohn M. und bittest ihn, dass er ihn aufnimmt.
    Dann versuch Dich höflich zu trennen, das höflich wird Dir wohl helfen, wenn es sich wie Du schreibst auch noch um einen Choleriker handelt.
    Ganz ehrlich, ich würde Dir raten, während des Trennungsgesprächs nicht alleine mit ihm zu sein und sobald er ausgezogen ist, sicherheitshalber die Schlösser auswechseln und Überwachungskameras installieren. Das gibts im Paket und ist gar nicht so teuer.
    Das wiederum wird auch nicht so einfach gehen, da er vermutlich peu a peu und nicht auf einmal ausziehen wird.

    Aber allein in diese Richtung würde ich an Deiner Stelle hauptsächlich denken:
    Du bist zwar nicht für ihn verantwortlich, aber es hilft ihn loszuwerden, wenn Du versuchst eine neue Bleibe für ihn zu finden.
     
  19. PS bedeutet Persönlichkeitsstörung.
    Ich brauche profesionelle Hilfe um da rauszukommen. Weil da eine emotionale Abhängigkeit besteht.

    Anfangs war ich sehr verliebt. Aber : er ist ein Blender und wie Jekyll und Hyde.
    Er wollte für viel Geld ins Grundbuch, was unsere Erbengemeinschaft einstimmig verneint hatte . Er hat kein Wohnrecht, sondern eine Frist das Haus zu räumen, falls ich im Pflegeheim bin oder verstorben. Er darf nur mit mir hier wohnen.
    Mein Vater konnte ihn nie leiden und sah recht früh was für ein Mensch er ist.Solange mein Vater noch da war, benahm er sich zumindest . Dann nicht mehr.
     
  20. Liebe FS,
    was für eine Frage - natürlich sollst Du Dich trennen. Dein Mann ist schwer psychisch gestört, nichts anderes bedeutet eine PS und damit kann ein Partner auf Dauer schlecht leben - erst recht nicht, wenn beide altern (vorausgesetzt ärztlich diagnostiziert und nicht von Dir aus Lebensfrust).
    Die Lenenskraft ist endlich undman/frau sollte sich gutuberlegen, wofür man/frau sie noch aufwendet.

    Dein Mann hat sich nicht verändert, Du bist in einem Veränderungsprozess.
    Du hast 20 Jahre lang vor seinen Provokationen gekuscht und es lief bei euch. Jetzt muckst Du auf (vermutlich hormonell bedingt/Menopause) und die Beziehung kommt in eine Schieflage - es beginnt ein Machtk(r)ampf.
    Er will, dass er weiterhin der Massa Boss ist und dass Du kuschst, Dich kränken lässt etc. Du willst das zu Recht und aus gutem Grund nicht mehr. Das sind zwei Gegensätze, die unvereinbar sind. Er kann nicht anders und Du willst so nicht mehr.

    Ich gehe mal davon aus, dass Du mindestens 50+ bist, denn das würde hormonell bedingte Veränderungen gut erklären, auch eine gewisse Toleranzfreiheit gegen Zumutungen. Aufgrund von mittlerweile vielen Lebenserfahrungen hast Du jetzt einen unverklaerten auf Blick auf ihn, d.h. Du siehst, dass der früher vermeintlich starke Mann nur ein ruepeliger Vollpfosten ist.

    Wenn er einen 40-jahrigen Sohn hat wird er selber um die 70 sein, d.h. er wirkt auf Dich dann mit solchen Sprüchen wie ein alter aggressiver Trottel, resp. auch weil Du mitbekommst, dass dem Sohn sein Verhalten peinlich ist.
    Der Mann an Deiner Seite wird Dir also peinlich, statt weiterhin der tolle Hecht zu sein und Du siehst, dass er kein starker Mann mehr ist sondern ein peinlicher, aggressiver, alter Flegel. Tja, dann ist die Liebe halt futsch - so kann es gehen, wenn die Dinge sich ändern.

    Mit der Erkenntnis sowie seiner Diagnose, die bedingt, dass er sich nicht mehr ändern kann, ist es an der Zeit, dass Du zu Taten schreitest, statt weiter zu jammern wie schlimm er ist.

    Du bist in einer hervorragenden Situation: Dein Haus. Geh' zum Anwalt für Familienrecht und informiere Dich über die Scheidung.
    - Lass' ihm schriftlich erklären, dass das Trennungsjahr beginnt
    - Lass ihm eine Frist setzen, bis wann er auszuziehen hat
    - Triff alle Massnahmen für eine Scheidung und zwar bevor er gesundheitliche Probleme bekommt und Vater Staat Dich für unterhaltspflichtig erklärt und Dich in die Pflicht nimmt, Dich in Deiner Lebensgestaltung einschränkt.

    Ändern wird er sich nicht mehr und daran bist Du selber Schuld. Er hat bereits eine Scheidung hinter sich, vermutlich weil die andere Frau es auch nach 20 Jahren trotz Kind nicht mehr mit ihm ausgehalten hat.
    Nun geht es Dir genauso: weil Du von vornherein ihm keine Grenzen gesetzt hast. Nach 20 Jahren geht das nicht mehr, da bleibt nur konsequente Trennung wenn Du noch etwas Freude am Leben haben willst.
     
  21. Ich nehme Dich ernst und Du hast schon gesehen, ich rede nichts klein, aber warum kürzt Du das nicht einfach ab. Statt emotionale Abhängigkeit, denke einfach, so ist es mit Gewohnheiten, man hat sich dran gewöhnt.
    Konzentriere Dich mehr darauf wie Du ihn schnell und sicher los wirst anstatt auf das Problem emotionale Abhängigkeit. Du musst Deinen Fokus verschieben.
    Dies rate ich Dir, weil Du seine Cholerik bzw. Aggressivität erwähnt hast "er kennt keine Grenzen und keinen Respekt".

    Kann es sein, dass das der Auslöser war, warum er seinen Sohn so betont?
     
  22. Für mich als Mann ist es völlig "normal", dass Mütter ihren Kindern oberste Priorität einräumen. Ich käme nie auf die Idee, deswegen eine Beziehung nicht anzufangen oder zu beenden. Vermutlich wären die meisten Frauen mit Kindern dann alleine.

    Aber, wieder mal - das scheint hier gar nicht das Problem zu sein, sondern es ist wohl nur die halbe Information.

    Die eigentlich "Baustelle" ist doch:
    Suche Dir eine Beratung zu dem Thema. Ferndiagnosen dazu finde ich schwierig. Wie Du schon selbst geschrieben hast, ist da professionelle Hilfe angesagt. Frage dazu Deinen Hausarzt als erste Anlaufstelle oder die üblichen psychologischen Beratungsstellen. Und wenn sich die Trennung dann als Lösung abzeichnet, ab zum Anwalt.
     

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