1. Gibt es für uns noch eine Chance nach Trennung?

    Hallo liebe Leute,


    ich (m28) lese schon seit Längerem interessiert mit und möchte nun meine Geschichte hier loswerden, hoffend, dass ich produktive Antworten von Euch erhalte und mit der Situation besser fertig werde.


    Ich habe mich vor 2 Monaten von meiner Freundin (w24) getrennt, jedoch rational, nicht emotional. Wir waren 1 1/2 Jahre zusammen. Sie war die Liebe meines Lebens - noch nie hatte ich mit jemandem so viel gemeinsam, war so weit vorangeschritten (wir wohnten zusammen, hatte konkrete Pläne für die Zukunft, waren familiär beidseitig überall integriert), sie war bildhübsch, offen, aktiv, loyal, überaus herzlich und hat mir sehr viel gegeben [...]. Sie wollte unbedingt mit mir zusammen sein, hat mich über den grünen Klee gelobt, ihre Zukunft mit mir ausgemalt, mich als Liebe ihres Lebens bezeichnet. Unser Alltag lief perfekt balanciert, wir waren ein gutes Team, teilten sehr viele Lebenseinstellungen, haben viel miteinander unternommen.


    Eine Woche vor der Trennung buchten wir einen gemeinsamen Urlaub. Sie sagte, mir wie sehr sie sich darauf freue, dass er genau das richtige jetzt sei und hoffe, dass dieser Urlaub uns wieder mehr zusammenbringt (dazu später mehr). Sie machte mir noch Liebesbeweise und installierte ein neues Schild mit ihrem Namen am Briefkasten, weswegen ich davon ausging, alles sei gut und dieser Mensch plane weiterhin seine Zukunft mit mir. Dann fuhren wir zu einer Hochzeit meiner Verwandtschaft (weit weg), verbrachten dort noch einen wunderbaren Tag (vor der Hochzeit). Sie machte verliebte Bilder mit mir etc. Am Abend machte Sie mir - völlig überraschend - klar, dass sie den Urlaub stornieren wolle, weil es ihr zu instabil mit uns sei und sie nicht wolle, dass das Geld nachher zum Fenster rausgeschmissen werde. Sie ließ sich nicht davon abbringen und stornierte. Ich war am Boden zerstört, denn für mich bedeutete dies, dass sie nicht mehr dieselben Gefühle für mich haben konnte wie ich für sie; im Grunde fühlte es sich wie eine Trennung an. Mein Credo: "Wenn ich an die Partnerschaft glaube, dann kann ich auch in den Urlaub fahren (zumal er uns gut getan hätte). Ich sagte ihr tags darauf, dass sie dann nächste Woche bei mir ausziehen möge. Sie nahm das "dankend" an, fragte auch gar nicht, warum. Die Hochzeit war natürlich gelaufen. Eine sehr sehr unangenehme Situation.

    Wir hatten in den drei Monaten vor dem geplanten Urlaub eine stressige Phase (Umbaumaßnahme im Haus). Ich habe meinen Dachboden für unsere Zukunft ausgebaut. Sie sollte Platz für all Ihre Sachen und einen eigenen Raum haben. Während der Bauphase blieb die Liebe etwas auf der Strecke und es gab viele Streits. Wir haben uns aber immer wieder zusammengerauft.

    Ich verstehe dieses Verhalten daher absolut nicht. Was meint ihr dazu?

    Grüße
    Shir Khan
     
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  3. Nun nimmt das doch so hin.
    Sie hat hier endgültige Enscheidungen getroffen. das muss durch Dich auch respektiert werden.
    Frauen sind Gefühlswesen und innerhalb dieser Welt woillen sie "alles". Du schriebst selbst, dass dies so nicht mehr lief.
    Schau nach vorne. Deine Umbaumaßnahmen werden Dir auch später noch nützlich sein.
     
    • # 2
    • 21.10.2019
    • Roby
    Hallo Shir Kahn,
    ich habe die Glaskugel poliert und die sagt mir folgendes:
    Entweder Sie ist sehr sprunghaft, oder:
    dazwischen ist etwas passiert - vielleicht hat Sie auf einen Antrag von deiner Seite gehofft... Dann war Sie beleidigt und hat auf stur geschaltet und Du auch. Das ist dann das Ergebnis!
    Was ich überhaupt nicht verstehe - jetzt, 2 Monate nach der Trennung, fällt Dir ein, dass Sie ja deine Traumfrau war und Ihr so gut (also abgesehen vom Umbau-Streit) zusammengepasst habt. Ich glaube, dass Du die Sache jetzt in der Rückschau idealisierst! Ob Ihr nochmals zusammen kommt und falls ja, wie lange das dann gutgeht- schwierig zu sagen. Vielleicht hat Sie ja schon nicht mehr Single ...
    Wenn ich Du wäre würde ich die Sache mit Ihr als Erfahrung verbuchen und jemand anderen suchen.
    Gruß
    M/46
     
  4. Es sei ihr zu instabil.
    Und das kam völlig ohne Anlass? Ihr hattet nicht gestritten nach diesem "verliebten" Tag?
    Dieses "dankende" Annahme ohne Nachfrage klingt beleidigt.
    Deine Reaktion sie rauszuwerfen, klingt jähzornig.
    Verwechselst du das nicht vielleicht. Die Trennung klingt massiv emotional und überhaupt nicht rational. Es geschah aus einem emotionalen Streit heraus.
    Das mit der Absage der Reise klingt nach "ich laufe weg, lauf du mir nach". Worauf hin du stur die Beziehung beendet hast.
    Du schreibst über Liebesbeweise deiner Freundin, du schreibst über verliebte Fotos, die SIE macht. Im ersten Absatz formulierst du sehr genau, warum du sie gut fandest. Hast du ihr das auch gezeigt?
    Welches Verhalten? Deine Trennung?
    Der Alltag lief perfekt balanciert, aber es gab viele Streits?
    Aus ihrer Sicht lief der Alltag instabil.
    "Instabil".....
    Bist du sehr aufbrausend? Bissl cholerisch evtl?
    Bellst du sie manchmal an und hältst das für normal?

    Ob es noch eine Chance gibt, weiss ich nicht.
    Das müsstest du selbst herausfinden. Indem du Kontakt zu ihr aufnimmst.
    Ihr genau das klar machst, was du im ersten Absatz über Sie geschrieben hast. Und dann müsst ihr eure Kommunikation verbessern. Du solltest, wenn ich richtig geraten habe, weniger bissig sein. Sie sollte weniger beleidigt "weglaufen".
     
  5. Was hat den plötzlichen Wandel vor der Hochzeit ausgemacht, weißt Du den Grund? Habt ihr darüber gesprochen?

    Dass du ihr danach gesagt hast sie solle gleich die Sachen packen, war wohl aus falschen Stolz und ist deinem jungen Erwachsenenalter geschuldet. Und jetzt bereust du es, bitte such doch das Gespräch, du hast ein Recht darauf zu wissen, was der Grund ist. Vielleicht gibt es einen anderen?
     
    • # 5
    • 21.10.2019
    • void
    Ich würde sagen, das lief so, weil sie unbedingt wollte, dass es klappt mit euch, aber schon wusste, dass sie nicht mehr will nach den Streitereien. Man müht sich noch mal, weil man ja nicht will, dass alles zu Ende ist, und merkt dann, dass man einfach nicht kann. Aber das setzt voraus, dass sie kein Mensch ist, der von Partner zu Partner springt und leichtfertig eine Beziehung aufgibt.

    Es klingt so, als hätte es Dich überrascht, obwohl Du schriebst, dass durch den Bau an Deinem Haus viel Stress zwischen euch war.
    Es wäre interessant, welcher Art die Streits waren, wie ihr euch verhalten habt usw.. Ich meine, um feststellen zu können, ob es Anzeichen gab, ob Du einlenken kannst, zuhören kannst oder nicht. Weil das nicht gegeben ist, hatte sie ja einen Ausblick, wie ihre Beziehung wird, wenn Du mal schwer beschäftigt bist. Möglicherweise hast Du Verhaltensweisen gezeigt, die richtig respektlos waren. Vielleicht hast Du auch nichts falsch gemacht und sie hat die Erwartungen, dass sich alles immer nur um sie zu drehen hat.
    Ich würde darüber nachdenken, einfach um meine Lehren draus zu ziehen, wie ich mich das nächste Mal verhalte, wenn ich beschäftigt bin und anderweitig Stress habe. Es gibt viele Menschen, die dazu neigen, ihren Stress am Partner auszulassen, und das kann richtig fies werden. Und es gibt Menschen, die verstehen nicht, dass man nicht mehr jeden Tag Party machen kann, wenn der Partner am Dachboden baut.

    Ansonsten kann ich Dir nur viel Kraft wünschen beim Trauern um die gescheiterte Beziehung. Liebeskummer ist einfach schrecklich.
     
  6. Nein.
    Mach Dir selber einen gefallen und 'move on'.

    M,44
     
  7. Erstmal finde ich den Ausdruck "die Liebe meines Lebens" nach 1,5 Jahren etwas verfrüht. Nach 1,5 Jahren zeigt sich, ob die rosarote Brille nur ein Trugbild vom anderen vorgegaukelt hat, ob die Hormone abflauen und nichts bleibt. Nach meiner Meinung kann man erst dann anfangen, wirklich von großer Liebe zu reden, wenn schon 2 Jahre vergangen sind und immernoch alles so scheinbar perfekt (perfekt gibt es nicht) passt. Ihr hattet eine dreimonatige kleinere Krise und die Gefühle haben das schon nicht aushalten können. Dann passt es eben doch nicht.

    Irgendwann hat bei euch ja scheinbar nicht gestimmt, denn es kann nicht alles an dieser Situation auf dieser Hochzeit gelegen haben. Sie hat scheinbar die Beziehung schon länger hinterfragt. Du hast das entweder nicht wahrgenommen, sie hat es sich nicht anmerken lassen oder du hast es dir schöngeredet und bewusst ignoriert. Kein Paar trennt sich einfach aus heiterem Himmel oder nur wegen einer stressigen Phase. Mindestens einer der Partner hat echte Probleme mit dem anderen, denn sonst sagt man sich nicht bei einem Streit auf immer Tschüss. Du schreibst da zu wenig, um was dazu sagen zu können. Warum waren die drei Monate stressig? Hattest du wenig Zeit für sie? Oder war sie genervt von den Baumaßnahmen? Was genau war da? Habt ihr darüber ausführlich geredet? Wenn nicht, warum? usw.

    Scheinbar war sie ja froh, dass es vorbei war, wenn sie sofort auf deinen Trennungsvorschlag eingegangen ist. Vielleicht wollte sie sich vorher einreden, dass sie mit dir glücklich sein will, aber die Gefühle waren schon weniger. Und als es dann zur Trennung kam, war sie irgendwie erleichtert. Das ist jetzt aber nur geraten.
    Ich verstehe aber auch nicht, warum du sofort Schluss machst, weil sie den Urlaub stornieren will. Wenn ich sehr am anderen hänge, schlafe ich da erstmal eine Nacht drüber und rede mit ihm, statt zu sagen "du willst das nicht? Dann hilft nur die Trennung." (In diesem Fall scheint das schnelle Ende ja eher willkommen zu sein auf ihrer Seite.)

    w, 36
     
  8. Das hat sie ja vermutlich begründet, warum sie eure Beziehung nicht mehr stabil fand. Habt ihr darüber gesprochen?

    Du schreibst, sie war sehr verliebt in dich. Dann kam es aber im Zuge des Umbaus zu viel Streit. Da hat sie wahrscheinlich Charaktereigenschaften an dir erlebt, die ihr bisher nicht bewusst waren. Das dürfte bei ihr Zweifel geweckt haben, die du offenbar nicht ausräumen konntest.

    Dass du sie zwar "Liebe deines Lebens" nennst, aber bei der ersten grösseren Krise gleich Schluss machst, spricht tatsächlich nicht für eine stabile Beziehung. So gesehen waren ihre Zweifel ja berechtigt.
     
  9. Ihr macht immer so furchtbar große Worte. Schau - du bis 28 Jahre jung. "Liebe meines Lebens" - wie definierst du das? ich würde das so definieren: Das ist eine Liebe, wie es sie nur einmal (!) gibt.

    Ihr wart also trotz "Liebe eures Lebens" nicht mehr so ganz eng nach eurer 1,6- jährigen Partnerschaft, stimmt's? Perfekt war es bei euch zumindest zum Ende hin nicht mehr.

    Du bist jung und wirst dich noch oft verlieben. Ob die anderen Frauen auch "die Liebe deines Lebens" sein werden? Ich meine das keinesfalls böse, dass ich auf diesen 4 Worten gerade ein wenig herumreite. Aber gerade ihr jungen Leute mit euren hochtrabenden Worten. Ihr seid da immer so schnell mit ...
     
  10. Also wenn du wieder mit ihr zusammensein möchtest muss du dich mächtig anstrengen. Ihr so richtig den Hof machen. Blumen, in die tollsten location einladen und immerschön Gentleman.
    Reden bringt da nicht viel. Schon gar nicht, lange Monologe halten in denen du ihr erklärst das du sie liebst.
    Also raus aus den Puschen und ran an die Lady.
    Du hast keine Chance aber nutze sie (die Chance nicht die Frau).
     
  11. Klingt für mich nach völliger Fehleinschätzung Deinerseits und nicht nur nach ein paar kleineren Streitereien beim Umbau. Wenn sie nicht gerade vollkommen wankelmütig ist. Kein Gespräch? Keine inhaltliche Diskussion, bevor Du sie rausgeworfen hast? Ich finde das von beiden Seiten seltsam.
     
  12. Du warst die Liebe ihres Lebens... Sie hat Dir Liebesbeweise gemacht, Dich gelobt, die Zukunft ausgemalt etc...
    Du hast gebaut.
    Sicher... in Gedanken an Eure Zukunft.
    Dein Liebesbeweis halt.
    Bauen ist (je nach Umfang) stressig und mühsam. Man möchte fertig werden und nicht noch nebenher um den Partner/die Partnerin rumtüdeln. Ich denke, sie hat sich das alles etwas anders vorgestellt.

    Ihr habt oft gestritten, Euch wieder zusammengerauft - klingt ein wenig nach "beide haben überlebt", aber nicht nach mehr.

    Deine Formulierungen finde ich auffällig:
    "Unser Alltag lief perfekt balanciert, wir waren ein gutes Team, teilten sehr viele Lebenseinstellungen, haben viel miteinander unternommen."
    Das kann ich sogar von einigen meiner Kollegen sagen.

    Den Urlaub zu schmeißen war Zickerei von ihr.
    Dir wird irgendetwas entgangen sein. Du hast etwas getan /gesagt, was auch immer. Du scheinst allgemein eine vernebelte Wahrnehmung zu haben, was die Beziehung betrifft. Das schließe ich jedenfalls aus den ganzen Widersprüchen.

    Ich behaupte mal, sie fühlte sich nicht mehr geliebt.
    Deine Reaktion lässt auch nichts anderes vermuten! Was hat Dich da eigentlich geritten?

    W, 46
     
  13. Das ist nicht zickig, das ist konsequent, wenn sie sich vorher schon (schleichend) entliebt hatte. Und das muss sie ja, sonst hätte sie den Rauswurf nicht dankbar angenommen. Das klingt so, als ob sie erleichtert war, dass die Beziehung zu Ende ist. Dann noch gemeinsam in den Urlaub zu fahren und einen "auf heile Welt machen" wäre auch nicht meins.
    Warum eure Beziehung so geendet hat und ob die Streitereien beim Umbau damit zu tun haben, darüber sollte der FS sich mal den Kopf zerbrechen. Irgendwie muss da schon vorher mächtig was schief gelaufen sein, was der FS nicht gesehen hat oder nicht sehen wollte. Auf der anderen Seite hätte sie ja auch mal eher den Mund aufmachen können.
     
  14. Ich gehe mal davon aus, dass du eine gesunde Menschenkenntnis mitbringst, und dass deine Ex-Freundin weder seltsam, noch absolut irrational ist - sonst hättest du sie dir ja nicht auch ausgesucht.
    Und ohne natürlich zu wissen, was in ihrem Kopf los ist, kann ich mir vorstellen, dass sie durch die Hochzeit das Gefühl hatte, sie müsse eine endgültige Entscheidung fällen: Entweder du bist jetzt für immer und ewig genau der richtige und eine - und sollte da nur ein kleiner Zweifel sein, dann lieber jetzt gehen.
    Wahrscheinlich hat sich dann ein Wort aus dem anderen ergeben, und die Entscheidung nicht mehr zusammenzuleben, scheint fast ein wenig wie eine Kurzschlussreaktion und auch verletzter Stolz in beide Richtungen.
    Und eine Chance hat jede Beziehung. Die Bedingung ist, dass sich beide dafür entscheiden, an den Zweifeln und Verletzungen zu arbeiten - und sich mit Ängsten auseinanderzusetzen ist manchmal anstrengender als einfach zu fliehen.
     
  15. Hallo und danke für Eure Antworten!

    Ich wollte ursprünglich mehr schreiben, das ging aber aufgrund des Zeichenlimits hier nicht. Habe mir schon gedacht, dass meine Nachricht so etwas nebulös rüberkommt.

    Einige von Euch halten meine Reaktion für überbordend; ich habe aber einen Tag verstreichen lassen und die Entscheidung so stehen lassen, da ich durch die Stornierung davon ausging, dass sie keine Zukunft mehr in uns sieht. Natürlich war ich auch sehr gekränkt, da ich dachte nach all dem Stress werde jetzt alle wieder gut, wir arbeiten an uns; es kam wirklich aus dem "Nichts", da wir an dem besagten Tag keinen Disput hatten und auch davor die Tage nicht.

    Was zuvor passiert war: Wir hatten Anfang des Jahres den Ausbau beschlossen. Ich wollte, dass sie sich wohlfühlt und sieht, dass ich eine gemeinsame Zukunft mit ihr will (sie hatte daran immer wieder Zweifel, dass ich sie 100% will - bin ich auch z. T. schuld dran). Ihr Herzenswunsch war immer, sich zusammen etwas aufzubauen. Diese Baumaßnahme war dann "unser" Projekt. Leider dauerte alles deutlich länger als geplant (April-Anfang August). Keiner von uns hat damit gerechnet. Wir glaubten, das innerhalb eines Monats zu managen. Dann fiel ein Familienmitglied, das half und alles konnte, krebsbedingt aus. Ich musste alles selbst "erlernen" und (mit ihr) machen. In der Folge blieben besondere, gemeinsame Aktivitäten auf der Strecke, zumal der Bau auch noch deutlich teurer wurde, als geplant und mein finanzielles Limit erreicht war. Es hieß dann arbeiten im Job und dann weiter oben schuften (auch 30 Urlaubstage habe ich noch für den Bau geopfert). Sie ihrerseits hatte zudem neben ihrer Ausbildung noch einen Nebenjob, "tanzte" noch auf vielen anderen Hochzeiten, wollte allen (!) Leuten immer gerecht werden. Eine fatale Situation...

    Sie war sichtbar überfordert. Ich probierte gegenzusteuern und ihr das klar zu machen.... erfolglos. Wir sagten uns: Den Boden so schnell wie möglich fertig machen und dann auf uns konzentrieren. Es gab zudem auch eine "Deadline", wo bestimmte Dinge erledigt sein mussten, weil z. B. ein Maler gebucht war (wie die Situation mit dem Handwerk gerade ausschaut, wisst ihr sicherlich).
     
  16. Das ist durchaus so! Ich habe mein Möglichstes getan, ihr klar zu machen, dass sie meine Verhaltensweisen innerhalb dieser Extremsituation nicht auf die Zukunft projizieren soll. Man lernt doch daraus und macht es beim nächsten Mal besser?! Außerdem war es ja vorher auch nicht so.

    Es gab auch gewisse "Vorzeichen":
    Sie sagte mir während dieser Bauphase hin und wieder, ihr fehlen Liebe/Hingabe - was die (verbale) Äußerung von Liebe betrifft, habe ich mich manchmal ehrlicherweise etwas schwer getan - und gemeinsame Aktivitäten. Diese blieben auch - bis auf gemeinsamen Sport und Kochen etc. - größtenteils auf der Strecke, kaum etwas besonderes also gemacht. Ich war einfach erledigt vom Malochen und abends froh, wenn ich auf dem Sofa liegen konnte. Sie setzte mich dann auch z. T. unter Druck, sagte ich sei immer nur kaputt und würde nur herumjammern - ich würde sagen, es fehlten einfach die gegenseitige Wertschätzung und Anerkennung derzeitiger Bedürfnisse?! Eine blöde Zwickmühle, wo ich mich im Nachhinein ärgere, nicht etwas mehr auf sie eingegangen zu sein.

    Allerdings hatte ich auch das Gefühl, dass selbst wenn ich ihre Wünsche dann mal erfüllt habe, es ihr auch nie gereicht hat. Sehr demotivierend...

    Dass ich das alles nur für sie gemacht habe, wäre kein großes Argument: Der Dachbodenausbau sei materiell und hätte nichts mit Liebe zu tun. Zudem hätte sie davon ja nichts mehr, wenn das mit uns keinen Bestand hätte. Diese Denke konnte ich schwerlich nachvollziehen: Dass sie die Geste und Absicht hinter dem Ausbau nicht verstehen/honorieren konnte.

    Wir haben uns bzgl. dem Obigen sehr viel gestritten und teils auch sehr heftig. Die Zeit war Stress pur - für sie das erste Mal so eine extreme Belastungsprobe. Ich möchte da aber auch keineswegs die Schuld von mir schieben und schäm(t)e mich: ich habe teils emotional/verbal in Ton oder Wortwahl inadäquat reagiert, selbst wenn Sie mich noch so genervt hat.
    Die Streits haben sich immer so hochgepusht. Wir haben uns gegenseitig befeuert und in solchen Situationen selten rechtzeitig die Kurve bekommen.
    ABER: Nach jedem Streit lagen wir abends zumeist wieder Arm in Arm, ich habe mich entschuldigt bzw. sie, wir gelobten uns Besserung. Es war nicht alles schlecht in dieser Zeit: Es gab auch Wochen, wo alles gut und harmonisch lief.

    Will ich es nur nicht wahrhaben, dass es nicht passte? Ich finde es einfach so schade, dass es so enden musste, weil derart großes Potential vorhanden war.

    Wir haben uns auch der Trennung getroffen und geredet. Ihre Kernaussagen: Sie habe sich nicht genug geliebt gefühlt und Angst, dass es bei einer zweiten Chance nicht klappen könnte.
     
  17. Das ist nicht konsequent!
    Konsequent wäre gewesen, wenn sie die Beziehung damit auch beendet hätte.
    Sie hat sich damit nur der endgültigen Entscheidung entzogen.
     
  18. Wow, einen ganzen Tag...
    Also irgendwie fehlt mir da von Deiner Seite etwas.
    Sie storniert, Du sagst "gut, zieh aus".
    Engagiert ist was anderes.

    Ihr habt eine Woche vor der Trennung erst gebucht und sie hat sich auch mächtig darauf gefreut. Sie hat aus dem Nichts storniert,
    Es muss doch etwas vorgekommen sein.
    Kannst'e mir nicht erzählen...
    Hat Dir Ihre Begründung gereicht?
    Das fehlt mir hier. Dein Nachfassen, Dein Einsatz.

    "Wenn ich an die Partnerschaft glaube, dann kann ich auch in den Urlaub fahren"
    Und wenn DU daran glaubst reicht Dir das 'ist instabil', um die Beziehung zu beenden?

    Ihr scheint Euch über die Gründe nicht ausgesprochen zu haben.
    Habt Ihr Kontakt und könnt Euch nochmal darüber unterhalten?
    Ja, Ihr hattet beide Stress. Vll ist ein Neuanfang ohne Schuldzuweisungen möglich.
     
  19. Das hört sich wirklich stressig an und die Krankheit des Verwandten ist wahrscheinlich zusätzlich belastend.

    In solchen Krisensituationen zeigt sich allerdings, ob man zusammen hält und an einem Strick zieht. Das war bei euch anscheinend nicht der Fall.

    Du klingst tatsächlich sehr nüchtern/pragmatisch, sie dagegen viel emotionaler und überschwänglicher. Du hast vielleicht gedacht, mit dem Ausbau deine Liebe ausreichend bewiesen zu haben, aber das reicht für sie nicht, weil sie sich wahrscheinlich viel mehr seelisch-emotionale Nähe von dir gewünscht hätte. Ist jetzt nur eine Spekulation meinerseits.

    Hast du ihr auch was gegeben oder dich eher zurückgelehnt und ihre Liebe genossen? Kopfmenschen wie du (falls ich dich da richtig einschätze) tun sich ja oft schwer damit ihre Gefühle zu zeigen, ein emotionalerer Mensch verhungert da daneben.

    Ob's noch eine Chance gibt? Keine Ahnung, nach 2 Monaten ist der schlimmste Liebeskummer bei ihr vielleicht schon vorbei, sie hat wahrscheinlich wieder eine eigene Wohnung und würde sich zu Recht fragen, warum du jetzt erst wieder ankommst.
     
  20. Ich kann gar nicht verstehen warum so viel Schuld bei dem Fragesteller gesehen wird. Ich sehe ehrlich gesagt die Hauptschuld bei der Frau, weil wankelmütig, unberechenbar und noch anderes.

    Ihr habt eine eigenes Haus gehabt und wart schon 18 Monate zusammen. Da kann man durchaus von einer gefestigten Beziehung sprechen.

    Wenn dann eine Person einen Urlaub mit diesen Worten storniert, ist das für mich eine klare Aussprache der Trennung. Die Leute die den Fragesteller hier verurteilen beenden eine Beziehung wegen Angelegenheiten, die viel geringer sind als die hier geschilderte.

    Du baust ihr Zimmer in deinem Haus aus, weißt du was für ein großer Zug das von dir ist. Soll sie doch in ihre Einzimmerwohnung zurück gehen. Such dir eine Freundin die dein Verhalten zu schätzen weiß. Ich sehe kein schlechtes Verhalten bei dir.
     
  21. Gut also an dem Tag gab es wirklich keinen Disput.
    Das bedeutet, ihre Überlegung kam von langer Hand.
    Das zudem kurz vor dem Besuch einer Hochzeit.
    Die Gedanken kreisten um das Thema "Lebenspartnerschaft".
    Dann fällt der Begriff "instabil". Sie will die Reise aus finanziellen Gründen stornieren.
    Das ist die Grundlage der Probleme und der Auslöser ihres Verhaltens.
    Irgendwann war mal das Vertrauen beschädigt. Sie zweifelte immer wieder, dass du sie wirklich willst.
    Möglicherweise konntest du ihr das nicht vermitteln, so dass sie es gespürt und verstanden hätte. Deine Freundin fühlte sich nicht geborgen.
    Ich vermute, dass sie dich als Mann in der stärkeren Position gesehen hat. Du solltest Halt und Geborgenheit vermitteln. Stattdessen empfand sie die Beziehung als "instabil". Sie zweifelte daran, dass du sie wirklich willst.
    Mit dem "Rausschmiss" hast du ihr diese Instabilität auch noch bestätigt. Anstatt dass du ruhig geblieben wärst. Sie in den Arm genommen hättest. Ein solches Verhalten hätte Sie sich von dir erhofft. Ein überlegeners Verhalten. Jemand der im Sturm die Ruhe bewahrt und Sie (geradezu väterlich) auffängt. Sich selbst sieht sie in der Position eines "schwächeren weiblichen Geschlechts", welches aufgefangen werden will.

    Da du diese Instabilität nun bestätigt hast, wird es dann wirklich schwierig mit der Neuauflage.
    Das kannst du nur probieren, ob sie das nochmal versuchen will.
    Dann mit einer neuen Einstellung ihr gegenüber in Zukunft agieren. Du müsstest dann üben ruhig zu reagieren, anstatt selbst verletzt zu reagieren.
    Wenn zwei Menschen beiderseits verletzt reagieren, dann läuft das auseinander.
     
  22. Ich auch nicht, der FS hat schwere Arbeit geleistet, ich glaube sie konnte deinen Einsatz nicht einschätzen und die Müdigkeit nicht nachvollziehen, zumal du so eine Arbeit sicher auch nicht gewohnt warst. Ich fürchte sie hat jemanden gefunden den sie mit dir verglichen hat, aber am Anfang scheint mit einem Neuen immer alles besser zu sein. Vielleicht kommt sie wieder "angekrochen" wenn sie bemerkt dass woanders das Gras auch nicht grüner ist. Wie lange habt ihr nun schon keinen Kontakt mehr?
     
  23. Dieser Beitrag von @der-runde-ball ist sehr Interessant.
    Schön das andere hier genauer hinsehen/lesen, hilft mir, nicht so Oberflächig zu sein.
    Der Einwand ist sehr berechtigt.
    Mich würde interessieren was der FS dazu schreiben könnte.

    m48
     
  24. Das ist auch meine Vermutung. Sie hat einen neuen Typen kennengelernt und ist nun da unter gekommen. Das erklärt auch warum sie die Trennung einfach so hingenommen hat, sie hat woanders im Vorfeld bereits Ersatz gefunden. Wenn ihr einleuchtet das sie lieber doch ihr Leben in einem schönen Haus verbringen will, dann kommt sie sicherlich wieder angekrochen.

    Ob du sie dann noch willst musst du entscheiden, für mich wäre es für immer aus. Worte wie "Du bist der Mann ihres Lebens, Sie möchte den Rest ihrer Tage mit dir verbringen und Sie hat noch keinen Mann so wie dich geliebt", sind Standardsätze bei solchen Frauen wenn sie wieder ankommen.
     
  25. Da hast du recht mit. Ich habe weniger Gefühl ausgedrückt, als ich für sie übrig hatte - diese Schwäche habe ich allerdings nur im verbalen. Dies liegt wohl an traumatischen Erfahrungen in meiner Kindheit. Ein familiäres Schlüsselereignis nach der Trennung hat mir dies aufgezeigt. Ich arbeite das alles auf, auch mit professioneller Hilfe. Das war schon längst überfällig. Ich habe meiner Ex davon im Übrigen auch erzählt.

    @neverever

    Ich habe versucht sie davon abzubringen. Sie war konsequent und meine Worte prallten ab. Sie stornierte während ich sprach. In so einer Situation cool zu bleiben, wenn man wie Blitz getroffen wird, ist schwer. Am nächsten Tag wollte sie nicht mal eine Erklärung hören, sondern begann Transporter etc. zu organisieren.

    Wie gesagt: In den Tagen davor war nichts. Gleichwohl in der Zeit davor. Wie ich schrieb, hat sie mir auch einmal eine Trennung während der Bauphase angedroht. Ich konnte sie überzeugen, das nicht zu tun, machte ihr meine Liebe klar, bat um Nachsicht und Entschuldigung. Wir wollten schauen, wie es in der nicht-stressigen Phase nach dem Bau wird, uns mit dem Urlaub belohnen und wieder zurückbringen.

    @Schnuppe78 : Derjenige, der um die Liebe zweifelte, war also fortan ich! Und zwar um die Ihrige zu mir.

    Im Gespräch nach der Trennung versicherte sie mir zudem auch, sie habe es dankend angenommen und gleichsam als ihre Trennung beschrieben. Ich denke, sie war irgendwie zu feige es auszusprechen? Oder doch unschlüssig?

    @Possi_87 @MoonRiver : Danke für die aufbauenden Worte. Ich will mich aber nicht aus der Schuld ziehen. Und ihr habt recht: da ist mittlerweile ein Neuer (bester Freund), der ihr Honig ums Maul schmiert. Sie hatte ihn während unserer Beziehung noch hinsichtlich des Aussehens verhöhnt. Was da genau läuft, weiß ich nicht - nur, dass er mir nicht das Wasser reichen kann, so selbstbewusst darf ich sein.

    Trotzdem: Ich liebe diese Frau.

    In drei Gesprächen nach der Trennung (zuletzt vor ca. 3 Wochen), bemühte ich mich um sie, zeigte ihr auf, wo ich mich verbessern will, machte ihr Liebesbeweise etc.
    Sie weinte jedes Mal bitterlich, aber wollte uns keine zweite Chance geben.
    Kurios: Im zweiten Treffen fragte sie mich am Ende, ob ich sie zurückwolle. Im dritten - nachdem ich ihr sagte, dass ich ihr ansähe, unsicher mit der Trennung zu sein - leugnete sie, dies je gefragt zu haben. Bitte was ist das?
     
  26. Warum wirst du wütend?
    Also entweder möchtest du Gedankenanstösse lesen, mit denen du womöglich etwas über dich und andere erfährst und aus dieser Erfahrung für die Zukunft schöpfen kannst. Oder du möchtest das alles nicht hören und sowas als "Anklageschrift" auffassen, obwohl du jetzt eigentlich das Opfer dieser unfairen Behandlung bist. Deine Entscheidung.

    Was erwartest du?
    Sie ist erst 24 Jahre alt. Natürlich kann sie da noch nicht erfahren sein und wissen, was sie sich eigentlich von einer Partnerschaft wünscht und erwartet. Das wird sie erst nach einem Prozess der unterschiedlichen Erfahrungen wissen. Daher ist sie im Augenblick noch hin und her gerissen, wenn sie nach der Trennung (durch wen auch immer) mit dir spricht (und weint). Im Grunde ist sie aber über die Berge.
    Womöglich ist es schlicht zu früh für sie, sich langfristig binden zu wollen. Als hübsche junge Frau ist sie sicherlich vielen Avancen ausgesetzt, die sie letztlich auch verführen.
    Wenn du dir eine reifere Beziehung wünscht, solltest du dich nach einer neuen Freundin umsehen, die sich evtl schon "die Hörner abgestossen" hat. So lange wart ihr nun nicht zusammen. Lass sie ziehen und ihren Weg gehen.
    Auch du wirst noch die unterschiedlichsten Erfahrungen machen und im Leben feststellen, was du wirklich brauchst. Welche ganz anderen Persönlichkeiten dich noch viel mehr faszinieren könnten.

    Sie sagte dazwischen mal "das soll uns wieder näher zusammenbringen", oder "du bist die Liebe meines Lebens".
    Solche Aussagen sind oft auch ein Versuch der Selbstmanipulation. Sie hoffte halt, dass das so ist.
    Für dich hörte sich das supergut an. Damit warst du zufrieden. Darauf hast du dich verlassen. Sie hielt in deinen Ohren damit das Heft in der Hand, sagte wo es lang geht, und du musstest nur mitmachen. Dass sie aber selbst so gar nicht sicher ist, mit dem was sie tut, das kam dir nicht in den Sinn. Deshalb sitzt du jetzt da und verstehst die Welt nicht mehr.
    Ist halt auch eine Erfahrung.
     
  27. Du hast versucht, sie von der Stornierung abzubringen. Es war nur ein (kurzfristig gebuchter) Urlaub. Warum so viel Wert darauf legen, anstatt sich mal am Kopf zu kratzen... Du hättest sie nicht davon abbringen müssen. Wohl eher mal friedlich darauf eingehen, warum sie es nun macht.
    Kann ich verstehen. Du hast sie schließlich rausgeschmissen.
    So viel Stolz muss sein!!!

    Sie ist erst 24 Jahre alt und seit 1 1/2 Jahren mit Dir liiert gewesen. Anfangs wahrscheinlich große Liebe, danach Stress. Beide in jeder Hinsicht überfordert.
    Eure Bauphase war grundsätzlich echt überschaubar. Baustress scheint aber nicht jedermanns Sache zu sein. Die einen Paare verbindet es, Euch wohl eher nicht.
    Es wird aber nicht am Stress alleine gelegen haben. Das Projekt hatte bei Euch unterschiedlichen Stellenwert und ihr kommuniziert nicht vernünftig miteinander.
    Nicht zu feige. Sie war ja auch nicht zu feige zu stornieren. Das bisschen Zeit zwischen Storno und Rauswurf war wahrscheinlich die letzte Dir gegebene Chance noch was zu reißen. Die hasste vertan und ihr klar gesagt, dass sie ausziehen soll, ihr klar gemacht, dass Du sie nicht mehr willst.
    Ich würde da auch Danke sagen und gehen.
    Nun ja, Du hast Deine Defizite selbst beschrieben. Vll weißt Du gar nicht, was ihr tatsächlich wichtig ist. Ziemlich oberflächliche Behauptung von Dir.
    Was hast Du ihr geantwortet? Ich ahne Böses.... Da Du sie beim dritten Treffen darauf angesprochen hast, nehme ich an, Du hast nichts gesagt?

    Meine abschließende Meinung dazu:
    Ihr könnt nicht miteinander umgehen, habt unterschiedliche Vorstellungen. Drei Gespräche nach der Trennung sollten mMn reichen, um wenigstens ansatzweise zu klären, ob es überhaupt weiter geht.

    Lass sie ziehen und mach Du Dein Ding. Ihr passt nicht zueinander.
     
  28. Liebe Schnuppe, ich bin nicht wütend. Das Ausrufezeichen war nur, um den Gegensatz zu verstärken.
    Ich danke Euch für die Denkanstöße.

    Ich hatte immer den Eindruck, dass sie reif ist und weiß, was sie will, da sie mir dies von Anfang an vehement kommuniziert hat. Da glaube ich auch irgendwo an das Gute im Menschen und nicht daran, dass sich jemand selbst manipuliert. Aber vielleicht fehlte trotzdem die Reife.

    Das habe ich ja schon, als sie zum ersten Mal die Trennung angedroht hat. Ab da an, habe ich versucht auf sie einzugehen und kannte die Gründe. Da es wie gesagt kurzfristig keinerlei Probleme gab, empfand ich diese Stornierung als Schlag in den Rücken - der Urlaub hatte auch Symbolkraft. Das war auch kein friedlicher Akt mir eine heile Welt vorzugaukeln und dann so zu handeln. Aber ich gebe Dir Recht - vielleicht hätte ich da Achtsamkeit walten lassen müssen. Aber da war halt einfach eine sehr, sehr große Frustration in mir.

    Ich hab ihr tief in die Augen geschaut und gesagt, dass ich sie zurückwill - dass ich uns dafür Zeit geben möchte und wir nichts überstürzen müssen.

    Es hat halt wirklich sonst alles gepasst und vor dem Bau waren wir glücklich. Habe das Gefühl, dass war DIE Frau. Hier in meinen Threads liegt der Fokus der Situation wegen nunmal auf den negativen Erlebnissen.
     

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