1. Hallo Barbar, Danke für Deine Antwort.
    Jedoch möchte ich hier dem geschriebenen widersprechen.
    Ja, ich habe eine Angststörung und bin sexuell noch unerfahren und ja ich lebe nicht ein Leben wie man es gerade in der hiesigen Gesellschaft als normal betrachten würde.
    Aber ich bin kein Duckmäuschen oder lebe fernab der Realität. Natürlich laufe ich ein höheres Risiko Männer anzuziehen die mir schaden können, aber in 34 Jahren sind mir leider Gottes mehr als genug Menschen begegnet die destruktiv agieren und bisher habe ich immer noch einen Bogen um solche Individuen gemacht, wenn ich merkte, dass diese Menschen selbst ein Problem haben und mir schaden. Dafür reichen natürlich nicht ein paar Gespräche, man muss auch beobachten und reflektieren können. Und das kann ich. Mir mag die sexuelle Erfahrung fehlen, aber auch das macht mich nicht zu einem unschuldigen und arglosen Wesen, kindsähnlich.
    Durch Sex, so schön und wichtig er auch sein mag, lernt man keinen Menschen besser kennen oder saugt die Weisheit mit der Austausch von Körperflüssigkeiten auf.
    Der Herr hier, wollte noch ein Treffen und sprach bis zuletzt von Gefühlen und er hätte es auch noch weiter hinziehen können, aber ich habe nach insgesamt 8 Wochen des Schreibens und Telefonierens einen Schlussstrich gezogen und die Sache beendet. Ich bin halt ein Mensch der sich viele Gedanken macht und ich versuche immer mich in den anderen hineinzuversetzen, bevor ich jemanden Unrecht tue. Ich hatte schon ein schlechtes Gefühl, nur wollte ich die Erfahrungswerte anderer Menschen hierzu in Anspruch nehmen und ich bin auch sehr dankbar für die Überwiegend freundlich gebliebenen Antworten, auch von Dir.
    Natürlich liest man Dinge die einem nicht gefallen, aber das gehört dazu und ich bemühe mich da auch selbst reflektierend zu sein. Aber ich wiederhole: ich bin kein Duckmäuschen, kein psychisch labiles Wesen.
    Ich habe eine Angststörung und für die schäme ich mich nicht und lasse mich auch nicht in eine Schublade stecken.
    Ich weiss was ich will und was nicht. Mir kommt kein Pua, kein Frauenhasser oder ähnliches ins Haus, geschweige denn ins Bett und glaube mir, die erkenne ich, ganz ohne Körperkontakt.
    Es kann der erfahrensten Frau passieren, dass sie mal kurzzeitig an der Nase herum geführt wird, das ist keine Schande. Man steht wieder auf und macht weiter.
    Ich werde mich weiterhin online und auch offline umschauen und natürlich aber in Zukunft dabei offenherzigkeit vermeiden, da es leider Gottes fast immer als Angriffsfläche genutzt wird - von psychisch nicht so gefestigten Menschen, seien es Männer oder Frauen, zumindest da habe ich nun auch ein Einsehen.
    Nochmal Danke an alle für die Antworten, sie haben mir geholfen. Die Sache ist beendet.
     
  2. Offenherzigkeit dann, wenn es sich stimmig anfühlt, wenn du in dir ruhst und nicht weil du dich unter Druck gesetzt fühlst, unbedingt ehrlich sein möchtest oder so, weil der andere ja gefragt hat. -Wenn der andere nach früheren Beziehungen oder sowas fragt, kann man ja z.B. sagen, dass du solche Dinge lieber persönlich besprichst, wenn man sich schon ein wenig kennt.
    Du musst ja nicht direkt lügen, dich aber etwas mehr schützen.
    Und es ist ja noch nicht wirklich hier etwas passiert, du hast es ja nun schon abgebrochen und aus jeder Sache lernt man ja. Deshalb-alles gut.
     
  3. Ich glaube Du tust besser daran, dich eher schnell mit jemandem zu treffen.

    Diese Gefühle die via Schreiben oder telefonieren aufgebaut werden, sind meist nicht "real" zu halten.
    Ich kenne zwar auch die Vorfreude die so entsteht, habe aber nur einmal erlebt, dass es aus verschiedenen Umständen bis zu einem Treffen länger gedauert hat und das gute Gefühl blieb.

    Einmal bekam ich eine böse Whatsapp von der Partnerin...von wegen getrennt etc war dieser Mann gar nicht.

    Und dann gibt es gerade online viele, die da spielen und das tut auf Dauer nicht gut und Dir gleich gar nicht.
     
  4. Klingt nach Kilometern Entfernung in vielerlei Hinsicht. Ich finde Ehrlichkeit wichtig. In Beziehungen aber auch einer gewissen "Augenhöhe". Das hier klingt für mich nicht danach. Dir fehlen einfach ein paar Erfahrungen im Leben, die er hat. Das kann er zu seinem Vorteil ausnutzen.

    So hört es sich auch an.
     
  5. Liebe Jini08, ich gehe mit dir einig, dass sexuelle Erfahrung und Lebenserfahrung, Weisheit nicht das geringste miteinander zu tun hatte. Die weiseste und liebste Frau, die ich kannte, war eine alte Jungfer wie aus dem Bilderbuch.

    Ich hatte aufgrund deiner Posts durchaus den Eindruck, dass du etwas weltfremd und arglos bist. Umso mehr freut es mich zu hören, dass du auf dich achtgeben kannst, ich habe mir nämlich echt Sorgen um dich gemacht. Eine gewisse Naivität ist per se überhaupt nichts Negatives. Sie macht aber überaus anfällig dafür, Opfer zu werden.

    Frau 53
     
  6. Das gilt für mich auch (wobei ich keine Angststörung habe). Wenn ich mich nicht relativ schnell treffe zerläuft der Kontakt.

    Beim letzten Mal haben wir uns innerhalb von vier Wochen erstmalig getroffen (schneller ging es urlaubsbedingt nicht) und einen gemeinsamen Fahrradurlaub, jeweils mit Einpersonenzelt, verabredet. Bis zu diesem Urlaub haben wir uns sporadisch getroffen und dann den Urlaub gemacht. Das ist jetzt über ein Jahr, vier weitere gemeinsame Urlaube und eine auch für mich anstrengende Sterbebegleitung durch sie her.

    Ein langer rein virtueller Kontakt wird von gegenseitiger Projektion dominiert. Am Ende führt dies meist in eine Enttäuschung.

    @Jini08 speziell du solltest für dich klären wie du zu Sexualität stehst. Z.B. ob du eher eine asexuelle Beziehung wünschst. Auch dafür ist Gleichklang eine interessante Plattform. Auch Hochsensible werden hier speziell angesprochen. Meine Kontakte habe ich aber über den kostenlosen Anbieter hergestellt.
     
  7. Hmmm, auf mich wirkt es so, als ob DU Angst hast ihm zu vertrauen. Aber weniger aufgrund seines Verhaltens, sondern aufgrund Deiner Vergangenheit. Wenn Du Dir eine Beziehung zu ihm wünscht, würde ich offen mit ihm über Deine Ängste reden. Und ihm auch erklären, woher die kommen, damit er Dich versteht. Du kannst Dir auch professionelle Hilfe suchen, die mit Dir zusammen heraus arbeitet, woher diese Ängste kommen und was Du dagegen machen kannst. Oder du machst beides, offen mit ihm reden und dir Hilfe suchen. Wenn er jetzt nach einem Jahr noch nicht weg ist trotz deiner Zurückhaltung scheint ihm ja wirklich was an Dir zu liegen.
     

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