1. Ich bin eine Frau, die zwei technische Berufe erlernt hat. Haben Männer wirklich ein Problem damit?

    Ich bin eine selbstbewußte Frau, die zwei technische Berufe erlernt hat. Ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass viele Männer durch das eingeschüchtert sind bzw. so gar einen Konkurrenzkampf daraus machen um zu beweisen, dass sie besser sind. Mich würde jetzt einfach mal der Standpunkt der Männer interessieren? Und bei Frauen, welche Erfahrungen sie gemacht haben. Danke für euer Feedback.
     
  2. Die Seite wird geladen...

    • # 1
    • 08.06.2010
    • Gast
    Würde mich (m,29) kein bisschen stören sondern tendenziell sogar eher gefallen. Ich muss auch niemandem beweisen das ich irgendwo besser wäre und wenn jemand etwas beruflich macht ist es doch klar das diese Person darin besser ist als ich aber dadurch bin ich dann doch nicht eingeschüchtert.

    Es wird natürlich auch Männer geben bei denen das der Fall ist, diese musst du dann halt einfach aussortieren.
     
  3. Nein, ich habe noch nie Probleme mit Männern aufgrund meines naturwissenschaftlichen Berufes gehabt. Sicherlich passen zu technisch und naturwissenschaftlich orientierten Damen eher ebensolche Männer und in der Regel nur schlecht Geisteswissenschaftler und ähnliches.

    Ein generelles Problem von Akademikerinnen ist aber, dass Männer nur extrem ungerne "aufwärts" daten und man daher quasi gezwungen ist, einen ebenfalls gut ausgebildeten Partner zu finden. Natürlich gebe ich zu, dass dies umgekehrt auch für Damen gilt, d.h. wir wollen im allgemeinen nicht "abwärts" daten. Insofern komplementieren sich die Geschlechter auf diesem Gebiet recht gut. Dieses Pyramidenproblem führt aber dazu, dass die Zielgruppe von Akademikerinnen kleiner ist als die Gruppe der Akademikerinnen -- mit all den bekannten Folgen für die Schwierigkeit der Partnersuche.
     
  4. Ich halte deine Einschätzung für richtig. Die Männer, auf die dies zutrifft, sind allerdings meiner Einschätzung nach die falschen für dich. Ab einem gewissen Grad von ,,Fremdqualifikation" ist die partnerschaftliche Fähigkeit, diese bauchschmerzfrei anerkennen zu können, in meinen Augen unerlässlich. Inwieweit sich Selbstbewusstsein, Liebesfähigkeit und das Anerkennen partnerschaftlicher Vorzüge, die von den eigenen abweichen, in einem dir auch altersmäßig ,,gewachsenen" Mann vereinigen lassen, vermag ich für meine Geschlechtsgenossen nicht vorherzusagen.

    Frederika hat das ,,Pyramidenproblem" aufgezeigt - vielleicht gibt es aber doch ,,den Eisberg unterhalb der Spitze". Ich wünsche dir jedenfalls eine erfolgreiche Umschau.
     
  5. @1
    Ich glaube es ist eher anders herum. Mir kommt es so vor, als ob die Frauen keinem Mann einen Chance geben, der 1. weniger verdient, 2. keinen so "guten" Beruf hat, 3. der nicht mindestens so und soviel grösser ist, usw. usf.
    Ich kenne einige Männer, die weder mit einer gleichgrossen oder grösseren Frau, noch mit einer besser verdienenden etc. Probleme hätten.
    Bekanntlich treffen die Frauen ja die Auswahl.
    Wir sehen es am anderen Thread; ist er gleichgross, ist er ein "Gartenzwerg". Das ist wirklich der Hammer! Wie wäre es, wenn die Frauen die Männer mal als Menschen betrachten und realisieren und nicht als Trophäe (aber sich dann wundern, wenn die Trophäe auch mal ausrastet, sorry aber mit denen habe ich kein Mitleid!)? Wann wird diese Zeit kommen? Ich bin sicher, dann wird sich der Rest der unliebsamen Männer auch noch zum Positiven ändern.
     
  6. @#4: Ich habe doch explizit geschrieben, dass das Pyramidenproblem ein symmetrisches ist und die Partnerwahlkriterien der beiden Geschlechter sich komplementieren. Das sollte doch gerade heißen:

    + Männer daten horizontal oder nach unten, suchen kleinere Frauen, mit weniger oder maximal gleichwertiger Qualifikation, Status und Verdienst; die Frauen sollten jung, gesund, hübsch sein, außerdem warmherzig und zärtlich

    + Frauen daten horizontal oder nach oben, suchen größere Männer, mit mehr oder mindestens gleichwertiger Qualifikation, Status und Verdienst; die Männer sollten Selbstsicherheit, Souveränität, Intelligenz/Humor ausstrahlen, außerdem über Versorger- und Beschützermentalität verfügen

    Wie man erkennt, passen diese Gruppen ideal zueinander. Dies liegt daran, dass es die biologisch optimierte Form der Partnersuche ist.

    Ich kenne, genau wie Du, auch "einige Männer", die von diesem Schema abweichen. Ich kenne aber auch "einige Frauen", die davon abweichen. Aber die überwältigende Mehrheit weicht von diesem Schema eben nicht ab, sondern erfüllt es. Dabei wird von Kriterien wie Körpergröße oder Schönheit eher abgewichen, wenn die anderen Faktoren erfüllt sind als umgekehrt.
     
    • # 6
    • 08.06.2010
    • Gast
    Ich hätt gern so ein weib, rationaler, stärker als ich; ich brauche jemanden, um mich messen zu können und wenn ich den kürzeren ziehen sollte, werde ich mich anstrengen, das zu ändern
     
    • # 7
    • 08.06.2010
    • Gast
    Warum sollte Mann dadurch eingeschüchtert sein,der Beruf sagt doch nichts über die Partnerschft aus.Wenn der technische Beruf auch in der privaten Praxis anwendbar ist,hat das ja nur Vorteile-der Mann kann etwas Lernen und sich seinen eventuell häuslichen Interessen(Kochen,Backen,Pflanzenpflege) widmen,während die Frau den "Dübel"in die Wand jagd!
    Man muß sich natürlich auch im klaren sein,wenn man einen Weg wählt-der eine sogenannte beruflich/handwerkliche "Männerdomäne bzw Frauendomäne" darstellt,daß man auch dafür die Verantwortung und Pflichten übernehmen sollte.
    Mir persönlich gefällt unaufdringliche Vielseitigkeit-im beruflichen als auch im privaten Leben,egal welcher Berufsstatus----dadurch liegt negative und positive Kritik nah beieinander.
    Jeder hat seine Fähigkeiten,diese sollte man Anerkennen,Achten,,Nutzen und beide davon Profitieren------so sollte eine Partnerschaft funktionieren.
    #1 Das sogenannte nach "oben" von Frau-oder "unten" Daten von Mann hat sich entwickelt,weil sehr viele Frauen zum Mann aufschauen wollen ohne "gedrückt" zu werden,selten zufrieden zu stellen sind- solange es "mehr"(egal wo)-gibt!Beim Mann steht die Suche nach einer Jüngeren Frau eben vor dem Materiellen......

    FS ....kannst du selbst noch Kompromisse zum Partner eingehen-aus Selbstbewußtsein wird auch schnell eine Selbstherrlichkeit?
     
  7. @5
    Genau, das hattest du geschrieben.

    Auf den Inhalt deines Absatzes "Männer daten horizontal oder nach unten", den du zwar in deiner vorigen Post nicht so ausgeführt hast (ich dies aber entnommen habe), war meine Post #4 bezogen.
    Nämlich, dass ich der Auffassung bin, Männer sind eher bereit auch "nach oben" zu daten (obwohl ich diesen Ausdruck "nach oben" hasse benutze ich ihn jetzt mal).

    Ich tendiere dahin (um es diesmal mit anderen Worten zu formulieren), dass die Männer in deiner Pyramide lediglich die Konsequenz auf das Verhalten der Frauen sind. Männer passen sich an und übernehmen das Diktat der Frauen und führen es dann als ihr eigenes fort. Wo sich aber Frauen ändern, da ändern sich Männer.
    Männer versuchen zunehmend Signale an die Frauen zu senden, indem sie auch dann mit Frauen in Verbindung versuchen zu treten, denen sie nach allen Vorurteilen nicht entsprechen dürften. Erinnern wir uns hierzu beispielhaft an den FS, der aussagte auch mal grössere Frauen anzuschreiben. Ich habe in keinem seiner Sätze Verbohrtheit oder Vorurteile lesen können, wohl aber z.B. bei einer Frau die 170 cm grosse Männer als "Gartenzwerge" betitelte. So eine Aussage wie die letze, das sind ja wohl Auswüchse für die mir regelrecht die Worte fehlen.
    Ich habe kein Mitleid mit solchen Frauen und ihr Gejammer wegen ihrem Single-Sein geht mir granadenmässig auf den Senkel.
     
  8. @#8: Ja, ich verstehe, was Du meinst und kann es bei kleinen Männern noch am ehesten nachvollziehen, weil sich nämlich für kleinwüchsige Männer ein sehr ähnliches Problem wie das Pyramidenproblem für Frauen darstellt: Es gibt mehr kleinwüchsige Männer als kleinere Frauen, die solche Männer als Partner wünschen. Insofern reagieren die Männer flexibler und daten auch größere Frauen. Das hat jedoch eigentlich nichts mit dem Pyramidenproblem zu tun, denn hier herrscht eben das Größenpröblem der von Dir beschriebenen Männer vor.

    Im Bereich des klassischen Pyramidenproblems sehe ich dagegen wenig Aufweichung der starren Verhältnisse auf Seiten der Männern. Wenn es um Qualifikation, Status und berufliche Hierarchie geht, dann daten Männern so gut wie nie über ihnen stehende Frauen. Pfleger zu Ärztin ist extrem selten und wenn nur eine Affäre, aber extrem selten eine dauerhafte Partnerschaft. Umgekehrt ist Arzt - Krankschwester eine prototypische Partnerwahl.
     
    • # 10
    • 08.06.2010
    • Gast
    nicht der "technische Beruf" ist das entscheidende (obwohl im Einzelfall kann es sicher mal Erstaunen hervorrufen, wenn Du einen Beruf hast, der lange Zeit eine Männerdomäne war), aber es ist der Grad der Ausbildung an sich (Akademikerin), wie Frederika schon schreibt. Und daran lässt sich nun mal nichts ändern... wer damit Probleme hat, hat generell welche, Kleine-Mann-Syndom oder so. Ich wünsch' Dir, dass Du bald einen souveränen Kerl triffst und ihn auch als solchen erkennst:)!
     
  9. Hallo Zusammen, vielen Dank für eure Meinungen. Ich (31)habe kein Problem mich in der Pyramide auf und ab zu bewegen, da für mich die inneren Qualitäten eines Menschen wichtig sind. Ich bin zwar studiert, aber habe auch schon eine tolle Beziehung mit einem LKW Fahrer gehabt. Aber die Gesprächsthemen sind in dem Fall schon anderst.

    Das mit der Körpergröße ist so eine Sache, ich muss ehrlich sagen, dass ich auch lieber einen größeren Mann gerne hätte, ohne jemanden abzuwerten. Ich bin 174 groß und trage oft high heels und ich spüre das der Mann sich blöd neben mir vorkommt, wenn ich 10 cm größer bin. Aber ich sage wieder, das darf nicht das Maß aller Dinge sein, oder gar jemanden verspotten wegen seiner Körpergröße.

    Ich habe leider in meiner Vergangenheit leider schon so oft negativ Erfahrungen gemacht habe, dass ich oft lange gar nicht mehr sage bzw. ausweiche, wenn es um die Berufsfrage geht.
    Der letzte Spruch eines Bauleiters war:" Welcher Mann will schon eine Dipl.Ing. zu Hause haben." Naja mich enttäuscht das etwas.
     
  10. Mmmhh.. ich lese diese Frage in dieser oder ähnlicher Form in verschiedenen Foren immer wieder ...

    Ist es denn so, das die Männer zu blöde sind, oder versuchst Frau hier ihr unglückliches Händchen udn oder Teil/Ganzschuld am nicht klappen eines Anbändelungsversuches auf andere abzuwälzen?!

    Die Frage könnte ja auch sein, das Männer, die hören was Du alles erreicht hast sich ausmalen "Oha.. die hat es zu was gebracht, die kann was ... was will die denn mit mir? Das kann sie ja nicht ernst meinen. Ich bin doch(gesellschaftlich gesehen) ihr gegenüber nicht würdig genug."
    ...............

    Vll. solltest Du in die Gespräche mit einstreuen, daß Du da keinen Wert drauf legst und mit alten Normen lieber brechen würdest, als das Du nen tollen Mann einfach fahren lassne würdest?!
    ...........

    Jeder Mensch, egal wie selbstbewusst er ist, möchte doch wissen, daß er auf die ein oder andere Art gebraucht wird.
     
    • # 13
    • 08.06.2010
    • Gast
    Ein, zwei oder drei Berufe (ggf. technisch) wären überhaupt kein Problem. Es kommt vielmehr darauf an was die Person in ihrem Berufsumfeld leistet und über welche Grundintelligenz diese verfügt. Schließlich gibt es genug Nieten die nur so mitschwimmen und keinen Plan lesen können.

    Manchmal habe ich den Eindruck, dass fehlender Marktwert oder Attraktivität von Frauen mit Überqualifizierung oder Souveränität schöngeredet wird um nicht in Selbstmitleid oder Komplexen zu versinken. Was soll das ?
     
    • # 14
    • 08.06.2010
    • Gast
    #11 kennst dich aber schlecht aus im gewerbe!! natürlich lästern auf einer baustelle wirklich alle über die ingenieure. für handwerker sind ing's halt weit weg und haben abgehobene vorstellungen. die sagen was, gemacht wird es dann so wie die handwerker wollen und wie es wirklich geht. so läuft es ab. kaum jemand ist weniger beliebt auf einer baustelle als ein ing.

    na ja und die richtigen akademiker gucken dann auch noch herab auf die ings. schon eine scheiß lage so zwischen den lagern. für die richtigen akademiker nur halbseiden, für die handwerker nur ein theoretiker. so sieht's aus.
     
    • # 15
    • 08.06.2010
    • Gast
    @14 richtig der Vergleich mit den Ing's, nur gilt dieser auch im Büro einer Entwicklungsabteilung.
    Auch dort erkennt man einen Ing aufgrund seiner Beschränktheit, insbesondere wenn er von einer FH kommt.
     
    • # 16
    • 08.06.2010
    • Gast
    @ 13 hier geht es nicht um selbstmitleid oder komplexe....ganz im gegenteil bin auch attraktiv...ich wollte damit nur erfahren wie die andere sicht ist.
    ich gebe dir recht, dass viele nicht mal einen plan lesen bzw. nicht mal erstellen können...darum gibt es bauphysiker wie mich ;-)

    @ 14 es ging hier nicht um lästern, sondern das kristalisierte sich aus einem gespräch heraus. der bauleiter ist selbst dipl.ing. und es war einfach seine meinung.
    mit dem lästern komme ich gut klar, man bekommt mit den jahren ein dickes fell.
     
    • # 17
    • 08.06.2010
    • Gast
    @ 15
    Kommt immer darauf an, ob in dem Büro auch tatsächlich entwickelt wird oder ob es sich Wirtschaftsingenieure und andere BWLer teilen die nur noch nach Controllingposten und Stabsstellen geiern.
    Ich kann mich noch gut an den einen Doktor der Physik erinnern, den ich niedere Kreatur (Dipl.-Ing. (FH)) in die Geheimnisse von U=RxI einführen musste. Hätte nie geglaubt, dass jemand mit naturwissenschaftlichem Hintergrund nicht zwischen Strom und Spannung unterscheiden kann... davor war der auch noch überzeugt davon, er könnte uns Ingenieuren erklären, wie wir unser Geschäft machen müssten.
    Also setz Dich einfach zu den Kunstoffgranulatsackträgern der Logistiktruppe die beim Früstücksbier auch über die Ingenieure lästern. Da findest Du sicher Gleichgesinnte mit denen Du über andere Berufsgruppen lästern kannst deren Anforderungen Du nicht einmal kennst.

    @ FS
    Ich glaube, technische Berufe kommen bei Männern meist gut an. Allerdings nicht wegen den schon weiter oben angesprochenen Dübeln die in die Wand zu schlagen sind (Komische Vorstellung - was haben handwerkliche Grundkenntnisse und manuelles Geschick mit technischem Verständnis zu tun?) sondern wegen der in Naturwissenschaft und Technik weiter verbreiteten logisch-mathematischen Denkweise und der eher analytischen Problemlösungsstrategien, die sich auch auf Herangehensweisen in anderen Lebensbereichen auswirken.
    Übertrieben gesagt würde ich, käme ich besoffen um halb vier nach Hause, bei einer "Technikerin" das Nudelholz erwarten, bei einer anderen Frau Diskussionen und Vorwürfe über die nächsten drei Monate.
    So blöde das Klischee klingt - eine technikbegeisterte Frau denkt ein Stück weit wie ein Kerl. Und das ist das weibliche Gegenstück zum Mann der gerne kuschelt und gut zuhört.
     
    • # 18
    • 08.06.2010
    • Gast
    Ich denke auch, dass man mit einem technischen Beruf als Frau gut ankommt, daß es aber zumindest keine Einschränkung bei der Partnersuche sein sollte.

    Den Konkurrenzkampf kann man wohl am besten vermeiden, indem man in einer ganz anderen Berufssparte sucht, z.B. bei Natur- oder Geisteswissenschaftlern. So können beide in Denkweisen und fremdem Fachgebiet noch was lernen. Ich fühle mich z.B. zu (auf mich) "exotisch" wirkenden Berufen, in die ich keinerlei Einblick habe (aber sehr neugierig bin auf die Berufsinhalte) mehr hingezogen, als zu Berufen aus meiner eigenen "Sparte".

    Ich habe zwar keinen technischen Beruf, aber bin Freizeit-Handwerkerin, habe schon zwei Wohnungen kernsaniert, kann die komplette Wasserinstallation, Türen einbauen, Fliesen legen, schreinern ect. Habe damit die allerbesten Erfahrungen bei Männern gemacht, insbesondere Handwerker staunen da mit echter und sehr freundlicher Anerkennung drüber. Aus dem Bekanntenkreis fragen mich öfters Männer um Rat bei Handwerklichen Dingen -mit allergrößter Selbstverständlichkeit. Die Zeiten, in denen Frauen, die handwerklich oder technisch was draufhaben, als Mannsweiber verschrien waren, sind zum Glück vorbei.

    Also lass dich nicht entmutigen, liebe FS, vielleicht liegt es weniger an Deinen Berufen, sondern an irgend etwas anderem, dass Du eher schlechte Erfahrungen gemacht hast.

    @Frederika:
    -als kleinwüchsig bezeichnet man Männer unter 150 cm Körpergröße, ich nehme an, dass Du das nicht meinst, wenn Du von kleinwüchsigen Männern schreibst?

    -die These, daß Männer zum größten Teil bildungsmäßig nach unten suchen, ist in der Bestimmtheit, mit der Du sie vertrittst, nicht haltbar. Es waren auch früher nur etwa 50% der Männer, die "nach unten" geheiratet haben und dadurch 50% der Frauen "nach oben". Neueren Studien zufolge sind es heute nur noch 20% der Männer, die eine Partnerin unterhalb ihres eigenen Bildungsniveaus bevorzugen.
     
  11. @Fragestellerin: Du kennst doch auch den Spruch mit dem Bauleiter und dem Zitronenfalter, nicht? Ich persönlich kenne bei Bauleitern auch die ganze Bandbreite, von äußerst fähig bis absolute Flasche. Dabei arbeite ich mit Ingenieuren gern zusammen, Architekten sind oft praxisuntauglicher.
    Meine Erfahrung ist, daß sich Männer freuen, wenn sie mit einer Frau über ein für sie interessantes Thema reden können. Da dürften sich bei Dir doch sicher genug spannende Themen finden lassen.
    Ich kenne auch eine hübsche Frau, die Maurer gelernt hat. Vor kurzem hat sie für ihren Bruder in seinem Haus eine Wand verputzt. Das nenne ich cool.
     
  12. Hallo FS!

    Ich möchte - ehrlich gesagt - keine Partnerin mit einem oder gar zwei technischen Berufen. Allerdings nicht, weil ich mich dadurch "eingeschüchtert" oder in einen "Konkurrenzkampf" versetzt fühlen würde, sondern weil ich selber mit Technik, Mechanik und all dem "Krempel", von dem man im Normalfall sagt, dass die Männer so grosse Freude dran haben, überhaupt nichts am Hut habe (bin auch ein miserabler Heimwerker) - meine Technikbegeisterung hört bei "Raumschiff Enterprise" auf... ;-) Ich habe ganz andere Interessen und Vorlieben (Richtung Geisteswissenschaft, Literatur, Kunst, Kultur, Musik usw. - fühle mich aber dennoch als ganzer Mann :p) und somit wäre einfach die gemeinsame Basis mit einer solchen Partnerin zu schmal.

    Noch was anderes: Ich finde es schön, dass Du selbstbewusst bist. Mit zwei abgeschlossenen Berufsausbildungen hast Du ja bestimmt auch allen Grund dazu. Allerdings "klingelt" bei dieser Aussage ein wenig die Alarmglocke in den Irrungen meiner Gehirnwindungen. Warum? Verstehe mich bitte nicht falsch, aber ich persönlich habe schlechte Erfahrungen gemacht mit Frauen, die ostentativ von sich als "selbstbewusst" oder "stark" sprechen. Warum muss das betont werden? Wenn etwas selbstverständlich für einen ist, sollte man es nicht betonen müssen. Was ich sagen möchte: Kann es sein, dass es gar nicht (oder nicht nur) Dein Beruf ist, der die Männer um Dich herum einschüchtert oder in eine Konkurrenzsituation versetzt, sondern evtl. auch noch etwas anderes an Deinem Verhalten, Deinem Auftreten, Deiner Wortwahl? Ist natürlich reine Spekulation von mir, kenne Dich ja nicht - aber vielleicht einen Gedanken wert?

    Alles Gute!
     
  13. @20

    meine Technikbegeisterung hört bei "Raumschiff Enterprise" auf... ;-) Ich habe ganz andere Interessen und Vorlieben (Richtung Geisteswissenschaft, Literatur, Kunst, Kultur, Musik usw. - fühle mich aber dennoch als ganzer Mann :p) und somit wäre einfach die gemeinsame Basis mit einer solchen Partnerin zu schmal.


    ich finde dass sich handwerkliche Fähigkeiten und schöngeistige Vorlieben nicht ausschliessen. Ich kann sowohl mit einer Kettensäge als auch in einem Konzert (klassisch im erweiterten Sinn)
    Spass haben. Eine Frau mit technischer Ausbildung würd mich gar nicht stören ebensowenig wie eine Geisteswissenschaftlerin. Jemand der eine Schraube gerade in eine Wand hineinschrauben kann und Spass dran hat muss nicht primitiv sein und jemand der sein Geld mit Technik verdient auch nicht
     
    • # 22
    • 09.06.2010
    • Gast
    "Ich bin eine selbstbewusste Frau, die zwei technische Berufe erlernt hat."

    Definiere konkret, was mit "selbstbewusst" gemeint ist. Vermutlich liegt dort der Hase im Pfeffer.
     
  14. 22 ist mir zuvor gekommen aber mich würde zusätzlich noch interessieren welche 2 Berufe das sind.
    Ich hatte schon mit einigen Technikerinnen zu tun und der Beruf/studienrichtung war nie ein Problem, da das in der Beziehung keine Rolle spielt, wie oft redet man schon über technische Sachen, selbst wenn man über die Arbeit redet, geht es doch meist um die zwischenmenschlichen Dinge und nicht um die fachlichen.
    Wenn ein Mann sich mit einer Frau zu messen versucht, dann hat es sowieso was mit seinem Ego, ich kenn sowas nur umgekehrt.
     
    • # 24
    • 09.06.2010
    • Gast
    Ich denke, dass das eigentliche Problem ist, dass gerade Ingenieure wissen, wie die wenigen Frauen ihres Studienganges damals ausgesehen/sich verhalten haben - meist(!) nicht sehr weiblich. Und genau das weibliche Verhalten/Aussehen ist eine Eigenschaft, die zumindest ich persönlich bei einer Partnerin nicht missen möchte.

    Ich hätte trotzdem keine Probleme eine DI anzuschreiben (schließlich wollen auch die Ausnahmen gefunden werden), aber ein gewisses Vorurteil hätte ich schon...
     
  15. @21:

    >>ich finde dass sich handwerkliche Fähigkeiten und schöngeistige Vorlieben nicht ausschliessen.<<
    >>Jemand der eine Schraube gerade in eine Wand hineinschrauben kann und Spass dran hat muss nicht primitiv sein und jemand der sein Geld mit Technik verdient auch nicht<<

    Verstehe ich Dich jetzt richtig, dass Du mir unterstellst, ich hätte dies in meinem Beitrag #20 behauptet oder insinuiert? Oder greifst Du nur mein Votum auf und denkst dieses selbständig weiter? Falls Letzteres der Fall ist, brauchst Du hier nicht weiterzulesen - falls Du aber Ersteres meinst: Entschuldige bitte, dann lies doch mal meinen Beitrag genau durch, denke darüber nach und dann wirst Du hoffentlich merken, dass ich sowas weder behaupte noch zwischen den Zeilen antöne. Es geht/ging mir einzig darum klarzumachen, dass *für mich persönlich* eine technikbegeisterte Partnerin nicht in Frage käme, weil ich selber eine Technikaversion habe und meine Interessen und Stärken auf einem ganz anderen Gebiet liegen. Wenn Du selber ein Allrounder bist - umso besser, herzliche Glückwünsche, ich kann Dich nur beneiden!
     
    • # 26
    • 09.06.2010
    • Gast
    21

    @ 25
    eine Frau mit einem technischen Beruf kann durchaus private Interessen im Bereich deiner Interessen haben, eben auch ein Allrounder sein , wobei der Begriff Allrounder in der Schweiz wohl eher mit "Jack of all trades master of none" zu übersetzen ist ;-)

    Nix für ungut
     
    • # 27
    • 09.06.2010
    • Gast
    [Mod: Signaturen über Geschlechts- und Altersangabe hinausgehend nicht mehr gestattet. Bitte registrieren!]

    Sehr interessant all die Antworten zu lesen. Also mal zu erst dazu ob eine Frau zwei technische Berufe hat oder nicht ist für die Partnerwahl nicht entscheidend. Was viel entscheidender ist, ist die Frage die ich mir stelle: Übt diese Person einen dieser Berufe aus?, oder übt sie sogar keinen der beiden elernten Berufe aus. Im letzteren Falle würde ich mich von der betreffenden abwenden, denn sie ist nicht nachhaltig. Sie wird wahrscheinlich auch in Ihrem dritten Beruf den sie erlernt/studiert scheitern.
     
  16. Hallo Zusammen, danke für eure ganzen Antworten und Sichtweisen. Es ist wirklich interessant zu lesen und es regt mich schon zum Nachdenken an. Ihr habt mir weitergeholfen.

    Ich habe Mechatronik studiert und war fünf Jahre als Konstrukteurin im Sondermaschinenbau tätig, danach bekam ich dich Möglichkeit mich auf Bauphysik umzuschulen mit Hilfe eines Mentors.
    Ich bin mittlerweile auch gerichtlich zertifizierte Sachverständige. Ich habe das Glück, dass ich beide Berufe weiterhin ausleben kann, Maschinenbau durch ein Hobby und Bauphysik hauptberuflich.

    Ich bin aber im privaten Leben auch sehr an Kunst interessiert und male selbst auch gerne (sofern es mein Zeitplan zu lässt)...Koche gerne und spiele Tennis...also denke ich nicht, dass ich nur ein "stupider" Techniker bin.
     

Jetzt Partnersuche starten

Ich bin
Ich suche

Es gelten die AGB und Datenschutzbestimmungen. Mit der kostenlosen Mitgliedschaft erhalten Sie regelmäßig Angebote zur kostenpflichtigen Mitgliedschaft und weiteren Produkten der PE Digital GmbH per Email (Widerspruch jederzeit möglich)