1. Ich war niemandes große Liebe

    Erkentnisse, angeregt durch`s Lesen auf der Elitepartner-Seite:

    Ich -w- habe schon Gefühle der großen Liebe in meinem bisherigen Leben empfunden.
    Im Umkehrschluß glaube ich, war ich für einen Mann niemals "die große Liebe"gewesen.

    Kein Mann kämpfte ernsthaft für unsere Beziehung, wenn es zu kriseln begann..
    Ich war austauschbar.

    Wem geht es ähnlich?
    w46
     
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    • # 1
    • 06.04.2012
    • Gast
    Zumindest hatten bisher einige Damen vehement BEHAUPTET, ich (m-40) sei deren "Allergrößter" - schlußendlich genützt hat´s wohl nichts, irgendwie waren die Beziehungen nie zu halten und das bei "Problemen", die in wenigen Sätzen zu lösen gewesen wären, ging kein Weg rein was soll´s, gegen Oberflächölichkeit scheint´s keine Medizin zu geben.

    Mit zunehmenden Alter scheint die Beziehungsspielerei/Kasperei vor allem leider auf Frauenseite immer schlimmer zu werden, kann ich nicht haben, will ich nicht mehr, habe schlicht keine Energie & Andacht mehr dafür und so bleibe ich wohl mit meinen 2 Katzen allein und höre mir hin- und wieder das Geheule am Telefon von von den Exen an, wenn die Kindesväter nicht zahlen (können) und weiß der Geier alles ....

    Fröhliche Ostern trotzdem
     
    • # 2
    • 06.04.2012
    • Gast
    Denkst du das tatsächlich? Ich meine, das ist deine subjektive Wahrnehmung aber ob die andere Seite das auch so gesehen hat? Auch du wirst doch einmal eine erste, große Liebe erlebt haben? Ich weiß zwar nicht die Gründe, die zum scheitern deiner Beziehungen geführt haben, aber: es hängt immer davon ab, aus welchen Gründen man sich getrennt hat. Manchmal ist eine Beziehung so zerüttet, dass man nichts mehr retten kann und dann lohnt sich auch kein Kampf. So etwas hat jeder von uns schon einmal erleben müssen! Und wer weiß, inwieweit INNERHALB dieser Beziehung schon gekämpft wurde?! Nur wenn irgendwann kein vorankommen mehr möglich ist, muss einer von beiden irgendwann den Schlussstrich ziehen.
     
    • # 3
    • 06.04.2012
    • Gast
    Liebe FS,
    sei nicht traurig darüber.
    Ich hatte erst drei mögliche Lebenspartner. Zwei davon behaupteten, dass ich ihre größte Liebe sei. Diese trösteten sich am schnellsten mit einer neuen Frau, von der sie das dann vermutlich wieder behaupteten.

    Jener Mann, der dies nie behauptete, mit dem führe ich schon eine lange Ehe. Er ist kein Mann der Worte, aber der Taten. Dafür liebe ich ihn.

    Frohe Ostern euch allen!

    w/46
     
  3. Woher kannst du das eigentlich so treffsicher sagen? Erstens halten Männer mit ihren Gefühlen gern hinter dem Berg und zweitens ist die Überhöhung "Große Liebe" oft auch ein Etikett, das gern hinterher einer Beziehung aufgepappt wird, wenn alles zu spät ist. An "Große Liebe" ist nämlich eine Menge Projektion und oft wenig Gelebtes..
    Ich gehe sogar noch weiter: Männer erzählen der nächsten Frau ziemlich oft, sie könnten die Ex nicht vergessen, denn sie war ihre große Liebe. Rag mal die Ex. Sie hatte meist mitnichten das Gefühl, noch hat sie so etwas zu hören bekommen.
    Du möchtest gern erwählt und ein bißchen bedeutender als die anderen sein. Es soll wenigstens einer mal um dich kämpfen. Das ist ein ganz normales Bedürfnis, das wollen wir alle ab und zu. Nur: Es ist dein Ego-Problem, das hat mit deinen Partnern garnichts zu tun.
     
    • # 5
    • 06.04.2012
    • Gast
    Die Fähigkeit, so intensiv zu fühlen, ist doch das eigentlich Wichtige.
    Die, die dich nicht geliebt haben/lieben, brauchst du sowieso nicht.
     
    • # 6
    • 06.04.2012
    • Gast
    Ach liebe FS, mir geht es auch so. Das ist die Gesellschaft, so sind die Menschen. Die wenigsten Menschen denken nach, überlegen, sind tiefgründiger, öffnen sich.

    Ich war auch schnell austauschbar. Hatte mich letztens auf meine Initiative mit einem ehem. Freund aus den 20zigern getroffen. Wir haben uns nach über 25 Jahren wieder gesehen. Ich wollte wissen, ob er immer noch der tolle Mann von früher war, den ich wegen dummen Gedanken verlassen hatte.

    Gut, er hatte damals auch nie nachgefragt, was eigentlich los war. Er hat meine Trennung akzeptiert und die nächste Frau nach mir relativ schnell geheiratet, 1 1/2 Jahre später. Alle Männer, die ich damals kennenlernten, haben kurze Zeit später eine andere Frau schnell geheiratet. Ein Teil davon ist wieder geschieden, die Anderen nicht so glücklich, wie mir durch die Blume mitgeteilt wurde. Um unsere Beziehung hat nie einer gekämpft, nachgefragt oder hinterfragt. Es scheint wirklich so zu sein, dass die Männer es sich sehr einfach machen.

    ER lebt inzwischen mit Firma, Frau und Kind relativ spiessig auf einer Dorfklitsche in Mecklenburg, arbeitet nur, weis nicht mal was seine Tochter ab dem Herbst richtig studiert... naja, glücklich bzw. zufrieden klingt bei mir anders.

    Nein, ich differenziere. Die Männer, die um mich gekämpft haben, wollte ich nicht, mit denen wäre ich nie glücklich geworden, ich hätte denen das Herz langfristig gebrochen. Die Männer, wo ich es mir gewünscht hätte, dass sie kämpfen, sind schnell zur nächsten Blume geflogen.

    So ist es heute immer noch. Ich weis nicht, welcher Mechanismus dahinter steckt. Therapie habe ich schon gemacht, aber leider auch da keine Antworten finden können. Manche Dinge sind einfach so und man muss lernen damit zu leben.

    Ein Trost für mich: Ich habe keine schrecklich und finanziell blutende Scheidung hinter mir, habe kein durch Scheidung traumatisiertes Kind und lebe so, im Gegensatz zu vielen anderen Frauen in meinem Alter ganz ruhig und finanziell bescheiden.

    w 48
     
    • # 7
    • 06.04.2012
    • Gast
    Was nützt es Dir, jemandens große Liebe gewesen zu sein, wenn diese Verbindung nicht oder nicht mehr besteht. Ich war angeblich schon oft jemandens große Liebe, aber entweder wollte ich nicht oder es gab Probleme. Aber diese Erinnerung hilft mir weder bei meinem Singledasein
    noch pepp ich damit mein Selbstbewußtsein auf. Wichtiger ist es, daß Du jemanden von Herzen
    lieben kannst (natürlich ist es wichtig, daß dies erwidert wird) aber diese Fähigkleit haben viel nicht mehr und wundern sich über ihre innere Leere.
     
  4. Was heißt denn kämpfen? In welcher Situation?
     
    • # 9
    • 06.04.2012
    • Gast
    Was ist es genau, was du betrauerst? Jemands Große Liebe zu sein hat ja nicht zwingend praktische Konsequenzen. Also was konkret vermisst du eigentlich? Einen Mann, der für dich da ist, wenn du ihn brauchst? Einen Mann, der dir sagt und zeigt, dass er dich liebt? Einen Mann, der mir dir zusammen alt wird/für immer mit dir zusammenbleibt? Überhaupt einen Mann? ...? ...? ...?
     
    • # 10
    • 06.04.2012
    • Gast
    Immer dieses Gerede von 'großer Liebe' - die Fähigkeit zu lieben, geliebt zu haben, sind wichtiger als die Tatsache 'zurückgeliebt' zu werden. Warum? Die Fähigkeit so tief empfinden zu können bereichert - den/die, die das können!

    Warum sich mit lauter schauen nach/warten auf 'große Liebe' selber blind machen, für empfundene und empfangene Liebe - warum sie werten?? Wo ist überhaupt die Skala, nach der das bewertet wird? Wer hat sie erarbeitet? - Du, Fragestellerin? Dann ist Dein Leid selbstgemacht! Du kannst lieben und bist geliebt worden - hör auf, das in groß/klein oder sonst was einordnen zu wollen und schätze diese Tatsache!

    Im übrigen kann man sehr wohl lieben und dennoch zu dem Schluß kommen, dafür nicht kämpfen zu wollen. Das ist legitim. Daraus zu schlußfolgern, dass jemand, der sich so entscheidet, nicht liebt, ist gewagt.
     
  5. Was verstehst du denn darunter um eine Beziehung zu kämpfen? Wenn man nicht mehr zusammen passt und sich nicht mehr liebt, warum und um was soll da gekämpft werden. Ob du jemandems große Liebe gewesen bist, kannst du daraus jedenfalls nicht ableiten und wissen.
     
    • # 12
    • 06.04.2012
    • Gast
    Ja, war ich schon zwei Mal. Angeblich halt. Dem einen habe ich es tatsächlich geglaubt, denn auch ich fühlte damals "große Liebe". Er hat es aber dann vorgezogen, sich aufs Billigste zu verabschieden und hat sich eine andere geschnappt. Derjenige, dessen "große Liebe" meine beste Freundin war, zog es vor ins Ausland zu ziehen. Alle meine Freundinnen sind irgendwann mal "große Lieben" gewesen, und davon haben sie heute nichts, außer dass besagte Beziehungen so idealisiert werden, dass kein anderer Mann dagegen ankommt.

    Du siehst, jemands "große Liebe" gewesen (!) zu sein, ist keinen Pfifferling Wert.

    w, 41
     
    • # 13
    • 06.04.2012
    • Gast
    "Ich war niemandes große Liebe" - kann ich so unterschreiben. Und all das Gerede davon, dass es doch viel wichtiger sei, selbst zu großer Liebe fähig zu sein... ja wirklich? Ich für meinen Teil würde gerne darauf verzichten, weil es mich kaputt macht und unfrei und einsam.

    Es gab Männer in meinem Leben, die ich geliebt habe - aber irgendwann auch nicht mehr. Wir haben uns getrennt, es tat eine Weile weh, aber das Leben ging für beide Seiten weiter. Keiner war meine "große Liebe" und ich habe ihnen gegenüber auch nie das Gegenteil behauptet. Und dann kam einer, der alles verändert hat... Doch für ihn war ich leider nicht die Eine. Er nimmt immer noch so viel Platz in meinem Herzen ein und umgekehrt war ich leicht ersetzbar. Das tut weh. Da spielt es auch keine Rolle, ob es der Liebe wegen weh tut oder nur aufgrund verletzter Eitelkeit. Der Schmerz ist derselbe und manchmal schier unerträglich.

    Der Weg zurück, von der "großen Liebe" zu "großer Selbstliebe", ist ganz schön hart und steinig... Ich war bislang niemandes große Liebe - aber ich will es auch nicht mehr sein. Und finden will ich sie auch nicht mehr.
     
    • # 14
    • 19.08.2012
    • Gast
    Ich weiß nicht so recht, ob dir das hilft, aber nur ein kleiner Einblick:

    Ich bin jetzt 28 (w), hatte 8 Beziehungen, wobei die erste 3 Jahre hielt und alle danach recht kurz waren (Monate). Ich habe mich vor 4 Wochen von einem Mann getrennt, mit dem ich eigentlich eine Zukunft aufbauen wollte. Er sagte mir anfangs immer wieder wie glücklich er sei mich kennengelernt zu haben.. es passte so vieles, man fühlte sich sehr wohl. Es gab jedoch einige Gründe, weshalb ich mich gezwungen sah, mich zu trennen. Ich wollt im Guten auseinandergehen. Und es schien auch so, bis er drei Wochen später mich mit SMSen bombadierte, voll mit Beleidigungen und Vorhersagen, wie mein Verhältnis zu Männern sich entwickeln würde... er hat seine ganze Wut so dermaßen über mich ausgeschüttet, dass ich seit Tagen rumsitze und schockiert den Kopf schüttle Seitdem erst gehts mir richtig schlecht, das wollt er wohl. Und das trotz aller Bekundungen davor.. er wolle nur das beste für mich etc...

    Die Beziehungen wurden im Laufe der Zeit immer mieser habe ich den Eindruck..und kränker irgendwie... je älter die Partner wurden.. Ich hatte davor eine Beziehung, in der mein Partner sich nach 8 Monaten nicht mehr gemeldet hat, einfach so nach einem Streit. Das war das Ende. Das so ohne Aussprache hinzunehmen, war auch hart.. aber begonnen hatte das Ganze sooo anders! Und jetzt das. Ich bin zwar 'erst' 28, aber ich bin s so leid mich aufzurappeln. Und immer dieser Schocker..das ist einfach zu viel. Meine Eltern verstehen mich nicht. Sie denken einfach, ich bin schlecht gelaunt oder mein derzeitiger Auftritt es sei eine Charaktereigentschaft, aber mein Gott, ich bin psychisch ausgebrannt, darf ich das? MIr gehts im Augenblick einfach nicht gut, wieso hat die Welt kein Verständnis für so etwas. ... man gibt so viel Seele her und steht dann doch mit leeren Händen da? Ich bin müde, immer dasselbe.. am Anfang toll, am Ende Katastrophe.. Wieder akzeptieren, hinnehmen, mit sich ausmachen... ich bin so müde. Ich mag auch nicht mehr lieben. Es tut nur weh. Und ich mag nicht verbittern.
     
  6. Mir geht es genauso, nur mit dem Unterschied, dass ich mich für keinen Mann auf diesem Planeten verbiege. Männer finden mich sympathisch und attraktiv, aber keiner sieht in mir eine potenzielle Partnerin. Die meisten Kerle wollen mich als gute Freundin, manche was Lockeres.

    Ich habe beschlossen, mein Leben zu genießen. Schließlich lebe ich nur einmal. Wenn das Schicksal es eben so möchte, dass ich nur unverbindliche Geschichten haben soll, dann ist das halt so. Hauptsache ich hab´ Spaß dabei und sitze nicht Trübsal blasend in meinen 4 Wänden.
     
  7. Ich lese in den Antworten eigentlich nicht, dass irgend jemand "verbiegen" erwartet, also kein Unterschied besteht. Liebe, erst recht "große Liebe" hat für mich etwas damit zu tun, dass eine Frau mich so liebt, wie ich bin und nicht so, wie sie mich gerne formen möchte. Das geht wohl auch kaum lange gut.

    Finde ich keine solche Frau (ich habe solche Frauen gefunden), dann brauche ich mich also nicht zu verbiegen. Finde ich keine, dann passe ich nicht ausreichend zu den Frauen, die mir begegnen. Das liegt dann einerseits daran, wie ich bin, andererseits daran, dass sich keine Frau findet, die mich so mag.
    Du ziehst die richtige Konsequenz: das Leben geniessen, ist der einzige Ausweg...
     
  8. Auch wenn der Thread schon älter ist, immer wieder aktuell.
    Also die große Liebe ist eine Illusion, manche wissen evtl. garnicht ob sich nicht die "heimliche Liebe" von jemand waren oder noch sind.
    Eine ältere Dame sagte mir mal, es gibt keine große Liebe, nur die Sehnsucht danach. Als entromantisiert mit fast 60 Jahren Lebenserfahrung sage ich, die große Liebe ist den Menschen anheim die auch schon so lange verheiratet wie ich alt bin, ein Paar was wirklich alle Höhen und Tiefen des Lebens gemeinsam getragen hat, sich auch in schwerster Krankheit unterstützt und die Treue bewahrt hat bis ans Ende. Leider gibt es das nur noch bei den ganz Alten.
    Und falls wieder die alte Leier finanzielle Abhängigkeit vom Gatten auftaucht, die ist heute leider immernoch gegeben, Frau hockt zu Hause mit Kind Küche Herd, er flirtet im Büro mit der jungen Praktikantin, dies nebenbei.
    Fazit ist für mich die große Liebe allerdings weiterhin eine Illusion.
    In jungen Jahren glaubte ich auch mal unsterblich verliebt zu sein für alle Ewigkeit, wenn ich diesen Typ heute sehe dank ich dem Himmel das es damals nicht geklappt hat. Viele Paare sind auch harmonisch und dauerhaft zusammen ohne große Liebe, weil sie sich einfach gut verstehen, die Finanzen im Griff haben, beide keine Spinner sind und einfach realistisch - ohne rote Rosen, die find ich klasse.
     
  9. Es gibt nichts Stärkeres als die Liebe. Was fehlt, ist der Mut beherzt zuzugreifen. Aussagen wie: „Es ist der falsche Zeitpunkt, ich kann das jetzt nicht leben“, sind Ausreden um sich nicht festlegen zu müssen.

    Solche Aussagen kommen von Menschen, die sich zur falschen Zeit am falschen Ort fühlen. Dann wird gejammert, wie schön es doch hätte werden können. Sie baden im Selbstmitleid und loben ihr Verantwortungsgefühl, das letztlich nichts anderes ist, als der fehlende Mut sich der Realität zu stellen. Wer hat denn was davon, wenn das Herz seine Erfüllung nicht findet? Das Bankkonto? Ein Partner, der es nicht geschafft hat, dass ihm die Gefühle gehören? Ist das dann verantwortungsbewusst und fair?

    Wenn materielle Hindernisse oder die Angst vor Veränderung dominieren, kann ich dich beruhigen: Das ist nicht die große Liebe. Wem die begegnet, der wirft alle Fragezeichen über Bord und lebt, was ihm vielleicht nie wieder begegnet. König Eduard VIII hat aus Liebe auf den Thron verzichtet, so geht Liebe.
     

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