1. ja das mache ich auch so und ich finde das auch nur fair den anderen zeitig zu informieren. Ich z.B. lasse andere nicht lange mit einer Antwort warten. Momentan geht mir das Verhalten einer Freundin aber auf die Nerven. Sie liest meine Whatapp (das sehe ich ja auch) und antwortet frühestens am nächsten Tag oder übernächsten Tag. Manchmal muss ich sogar nachhaken. Meine Schwester hat auch einige solcher Freunde, die manchmal auch gar nicht mehr antworten und sich irgendwann selbst melden. Das finde ich total daneben, ehrlich gesagt.

    hier finde ich dich zu starr, hinsichtlich dem Mittwoch. Für mich könnte es auch Donnerstag sein oder Freitag. Aber ich verstehe dich schon auch. Du willst eben dein Wochenende planen können und sagst daher anderen ggf. ab, die du hättest treffen können, wenn du wüsstest wann die besagte Person Zeit hat. Ich finde man kann sich vorher austauschen. Das sind aber die Leute, die vllt nach besseren Optionen suchen und sich daher nicht festlegen. Mit Leuten, die ich sehen wollte, habe ich immer schon eine Woche vorher ausgemacht wann wir uns sehen und das stand dann fest.

    indem du für dich eine Vereinbarung triffst und das konsequent durchziehst. Wenn du z.B. nicht bis zum Tag X um eine bestimmte Uhrzeit Bescheid weisst, machst du andere Dinge aus. Dann muss diese Person eben um deine Termine drumherum Zeit finden. Sonst bist du nämlich in der Warteposition und ärgerst dich nur. Du wirst also selbst zum Gestalter deiner Zeit, als das zu nehmen was du vorgesetzt bekommst. Ich denke wenn man das einfordert, dann wird man auch respektvoller behandelt, als immer zu allem "ok" zu sagen. Also ruhig auch mal trauen "nein" zu sagen, auch mit der Konsequenz, andere zu verlieren oder nicht geliebt zu werden. Ich denke das ist so dein Thema. Habe schon einiges von dir gelesen...
     
  2. Das ist vielleicht eine Frage der Kommunikation und vielleicht hat er kein gutes Zeitmanagement. Vielleicht braucht Ihr bei eurer Kommunikation eine klare und verbindliche Sprache. Er braucht ein besseres Zeitmanagement. Heutzutage hat jedes Handy auch einen Terminkalender. Schlage ihm vor, dass er seine Verabredungen in Terminkalender einträgt und die Termine so einstellt, dass er daran halbrunde früher erinnert wird. Vielleicht kann man es auch sogar so einstellen, dass man automatisch eine Verspätungsmeldung bekommt. Seine Tochter oder deine Söhne sollen es für ihn einstellen. Er passt eigentlich ganz gut zu dir bis auf seine chaotisches Zeitmanagement. Ich würde es deswegen nicht alles wegschmeißen. Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir viel Erfolg. Big Hug & Kiss
     
    • # 32
    • 27.01.2019
    • void
    Also wenn jemand nicht sagen kann, wann er kommt, weil sich vielleicht auf Arbeit noch Stress ergibt oder ein Stau auf der Autobahn ist, ist es doch was ganz anderes. Ich verstehe den Thread so, dass es um keine solche "Notfälle **" geht, sondern einfach um Unzuverlässigkeit oder Verpeiltheit in der Planung.

    Ich vermute mal, diesen Menschen wäre es egal, wenn andere sich ihnen gegenüber so verhalten würden. Vielleicht trifft man sich dann irgendwann und wenn nicht, ist es auch egal. Und: Diese Leute finden immer andere, die das mitmachen, weil die UNBEDINGT Zeit verbringen wollen mit dem Unzuverlässigen. Also heißt das "ist okay, weiter so, diktiere allen, wie sie ihre Zeit doch oder nicht verbringen werden".

    Was ich machen würde, auch in dem Fall von Pixie, bei dem ich denke, dass der Witwer einfach zu viel um die Ohren hat, als dass er sich des Problems bewusst wird (also keine Unzuverlässigkeit, sondern Verpeiltheit in der Planung): Einen Termin setzen, bis wann ich bestätigt haben will, dass das Treffen stattfindet. Kommt die Bestätigung nicht, nehme ich mir was anderes vor oder kann spontan sein, aber dann richtet es sich nach mir, ob ich zur Verfügung stehe oder nicht und geplant wird nichts. Dann geht je nachdem, wie mir ist, eben nur Ungeplantes oder er kommt mit bei dem, was ich mir vorgenommen hatte.

    Ich hatte den Fall nun noch nicht und wenn man verknallt ist, macht man vielleicht nicht solche Rigorositäten. Ich denke auch, dass ich keinen Spaß mehr dran hätte, wenn ich mich so verstellen müsste. Denn es wäre für mich ein Verstellen, ich mag lieber, wenn solche Maßnahmen nicht nötig sind. Aber vielleicht ist das andere alles gut und stimmig und ich habe noch Hoffnung, dass der Mann es versteht, dass er nicht nichtkommen oder eine Stunde vorher absagen sollte, wenn er es schon ne Weile weiß, dass er nicht kommen wird. Und letzteres empfinde ich als "ist nicht so wichtig, ob du wartest, dich drauf gefreut hast, jetzt allein dasitzt, weil du nichts anderes planen konntest".
    Es ist immer eine Enttäuschung, die man dem anderen bereitet, insbesondere, wenn der was plante und Energie reinsteckte in das Treffen. Ein für mich natürlicher psychologischer Vorgang ist für mich zu lernen, sich nicht mehr drauf zu freuen. Ganz blöd für eine Beziehung.

    Wenn es dem Mann woanders gelingt, verbindliche Zusagen zu machen und einzuhalten, hat es doch damit zu tun. Ja, es passiert bei der Frau nicht mit Absicht, sondern "einfach so", aber damit zeigt sich gerade, was unterbewusst abgeht in dem Mann.

    Wer berufliche Termine planen kann und die zuverlässig einhält, sollte das auch im Privatleben schaffen, es sei denn **, s. o..
     
  3. Ein wesentlicher Teil des Problems liegt in ungenauer Kommunikation.
    Ich sage nie "lass' uns am Wochenende sehen" und versuche ab Mittwoch was klar zu machen. Die meisten Männer wollen und brauchen Kl arheit - also mzss Frau diese geben.
    Wenn wir uns am WE sehen wollen, dann wird sofort der Termin fixiert nicht auf Mittwoch gewartet und auch nicht "nach 11 Uhr" sondern um 11 Uhr - denn 16 Uhr ist tatsächlich nach 11 Uhr, also ok.
    Wenn mein Gegenüber dann sagt, "11 Uhr kann ich nicht versprechen", dann frage ich "also wann" eben damitich nicht warte und selber meine Zeit gestalten kann. Kommt dann ein Terminvorschlag mit dem ich nichts anfangen kann, weil er mir meinen Tag ungünstig zerteilt (z.B. 14 Uhr), dann sage ich halt "Nein, dann gehe ich in die Therme und kann nicht vor 19 Uhr".
    Dann gucken wir halt beide, ob 19 Uhr sinnvoll ist oder man auf ein Treffen verzichtet - Umgang auf Augenhöhe. Meine Zeit ist mir genauso wichtug wie ihm seine, mir ist die gemeinsame Zeit genauso wichtig wie ihm. Alles andere sorgt nur für Frust.

    Liebe Pixie,
    mit "irgendwann willst Du wissen, wie Du das Wochenende planen kannst" begibst Du Dich in die defensive Wartehaltung und lässt ihn entscheiden, ob ihr euch seht. Dreh' den Spieß um und sag "ok, dann eben nicht an diesem WE" und plan' Deine Freizeit ohne ihn.
    Nach relativ kurzer Zeit wirst Du sehen ob und wie oft er Dich sehen will, wenn Du nicht immer auf ihn zugehst.

    Triff' eindeutige Verabredungen und wenn er unpünktlich ist, dann sei genauso unkommunikativ in Sachen melden: lass' ihnkommen und vor der Tür feststellen, dass Du das Warten aufgegeben hast und ohne ihn losgezogen bist.
    Nur so lernt er Dich zu respektieren und mit Deiner Zeit achtsam umzugehen. Du wirst sehen, es fühlt sich gut an, nicht immer nur Opfer zu sein sondern fröhlich grinsender Täter.
     
    • # 34
    • 27.01.2019
    • Thom
    Ich lese mir jetzt dein Anfangsposting nicht komplett durch.

    Einmal kann sowas ja mal passieren. Beim zweiten Mal würde ich dann einfach meinen Tag oder mein Wochenende planen und dann hätte der Herr oder die Dame einfach Pech gehabt.

    Ist es wirklich nur ein Versehen, dann wird er oder sie daraus lernen. Wenn es Masche ist, dann ist es auch kein Verlust.

    Nebenbei gibt es auch Frauen, die genauso sind.
     
  4. Ich halte es so - und es funktioniert (meistens):

    1. Ich INFORMIERE mein Gegenüber darüber, dass mir (einigermaßene, plus minus eine Viertel Stunde) Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit (Vereinbartes wird eingehalten) und frühzeitiges Absagen, sobald abzusehen ist, dass sich jemand verspätet, sehr wichtig sind.

    2. Ich erinnere noch einmal daran, sobald mein Gegenüber das erste Mal dagegen verstoßt.

    3. Ich HANDLE beim zweiten Vergehen dagegen: nach der gewarteten Viertelstunde und ohne dass ein Entschuldigungs-Anruf kommt, gehe ich. Wird etwas vereinbartes nicht eingehalten, werd ich richtig ungemütlich. Und sagt mir einer nicht frühzeitig Bescheid, dass er/sie das Treffen nicht pünktlich schafft (und einfach aus Bequemlichkeit oder Ignoranz oder versteckter Aggression oder was was weiß ich aus welchem Grund auch immer), war es das letzte Treffen zwischen uns.
     
  5. Das finde ich nun wieder den falschen Schluss. Er (oder sie) kann so ticken wie er wil. Er kann jedoch nicht erwarten, dass ich mir das ganze Wochenende freihalte. Weil er spontan entscheiden oder andere Prioritäten setzen möchte und sich deshalb erst kurzfristig ergibt, ob es nun Samstagvormittag, Sonntagnachmittag wird. Oder doch schon Freitagabend. Dann muss er (oder sie) damit klarkommen, dass ich Freitagabend doch "spontan" mit meinem Freund ins Kino gehe, auch wenn ich das Donnerstagabend noch nicht wusste. Oder mich Sonntagvormittag mit einer Sportfreundin zu einem 20 km-Lauf verabredet habe und nun nicht mehr "spontan" mit zum Brunch komme. Wer zuerst kommt mahlt zuerst, so einfach. Das gilt auch für meinen Freund und meine erwachsene Tochter. Probleme gibt es doch nur, wenn der "Spontane" erwartet, dass ich auf Abruf bereit stehe oder beide Seiten durch ihre unverbindliche Planung immer seltener oder gar nicht mehr zueinander finden.

    Bei voller Berufstätigkeit oder anderen (ehrenamtlichen oder familiären) Verpflichtungen ist (Frei)zeit kostbar. Selbst wenn ich für den Freitagabend gar nichts geplant habe und mich um 18 Uhr gemütlich auf die Couch lümmle, weil ich k.o. von der Arbeitswoche bin, darf der "Spontane" nicht erwarten, dass ich da wieder runterspringe, nur weil er plötzlich Lust hat, ins Kino zu gehen. Kann sein, dass ich auch spontan Lust habe, muss ich aber nicht, wenn ich nicht fest verabredet bin. Verabredungen und Spontanes gelten für beide Seiten.

    In die Warteschleife begebe ich mich nur ungern, weil es frustrierend ist, sich die Zeit zäh wie Kaugummi anfühlt, ich eben nicht bedürftig bin und mit meiner (Frei)Zeit lieber was Schönes anfange.
     
  6. Verbindlichkeit ist manchmal unbequem, erhält man sie jedoch zurück, ist es für mich die Basis einer jeden Beziehung - Freundschaft oder Liebe. Ich biete .B. auch keine Hilfe beim Umzug oder Hundesitten an, wenn ich das nicht wirklich machen würde. Zusagen einzuhalten bildet Vertrauen. Meinen Selbstwert zerstört das nicht, wenn z.B. eine Bekannte wiederholt unzuverlässig ist-nur wenn sich nichts ändert, auch bei freundlicher Nachfrage, dann bin ich an einem weiteren Kennenlernen oder einer Entwicklung zur Freundschaft nicht interessiert. Das ist mir schlicht zu nervig, auf unzuverlässige Menschen Rücksicht zu nehmen; vor allem, weil gerade diese dann ziemlich quengelig sind, wenn sie jemand anderes versetzt....
    Ich muss mich selbst oft ganz schön in den Hi...treten, weil ich privat ziemlich verträumt und vertrödelt sein kann- mehr als 5 Minuten Verspätung werden es aber nicht, wenn jemand auf mich wartet. Das ist mir ein Miteinander wert :)
     
  7. Hi,
    Ich finde es krass, dass du darüber komplett beschließt, keine Beziehung zu haben.
    Grundsätzlich habe ich festgestellt, das ist kein Männer-Ding, sondern es gibt einen Menschenschlag, der einfach unzuverlässig ist. Eine Bekannte genauso wie mein bester Freund.
    Früher als Studenten störte uns das alles nicht, weil wir alle Zeit der Welt hatten. Seit ich arbeite, begann es mich sehr zu nerven bei diesen beiden, weswegen ich den Kontakt etwas einschränkte. Ich merkte aber, dass mein bester Freund trotzdem andere so wertvolle Wesenszüge hat, die das ausgleichen. Er hat immer noch mehr Zeit, weil es absichtlich weniger arbeitet, und inzwischen habe ich mich darauf eingestellt, dass ich Termine mit ihm einfach nicht so wichtig nehme. Wenn wir uns verabreden, mache ich mein Ding und muss selbst nicht auf die Minute pünktlich sein. Das ist manchmal sehr lästig, aber andererseits ist er immer da, wenn ich ihn wirklich brauche. Zeitplanung hab ich im Arbeitsleben schon genug, da muss ich mich nicht mit Freunden stressen.

    Natürlich, wenn ich um 11 was ausmache und erst um 16 Uhr erfahre, das wird nix, dann rede ich mit der Person, dann würde ich Konsequenzen ziehen. Sei es Kontaktabbruch, oder auf eine konkrete Zeit festnageln.
    Seit ich mir selbst meinen Alltag weniger dicht packe, läuft das übrigens viel entspannter. Enge Taktung führt zu unnötigem Stress.
    Also versuch das bitte lockerer zu sehen, wenn möglich - es ist nicht geschlechterabhängig, und du kannst mit pünktlichen Leuten genaue Termine ausmachen, während du die unpünktlichen Leute als entspannte Spontantreffs zusätzlich hast.
    Für eine Beziehung wäre mir das allerdings auch zu respektlos, kann man ja ruhig als "NoGo" für sich definieren.
    w35
     
  8. Ich denke, das ist ziemlich geschlechtsunabhängig. Ich kenne Menschen, die sind einfach unzuverlässig. Wenn es mich stört, gehe ich denen aus dem Weg. Mich nervt da die Inkonsequenz mancher Menschen nicht weniger, die sich über irgendwas beklagen, aber die Konsequenzen nicht ziehen, wenn Sie es schon nicht entspannt sehen können.

    Ich gehe bei Verabredungen mit manchen Menschen auch relativ entspannt damit um. Bei jemandem, der beruflich eingespannt ist, weiß und akzeptiere ich, dass Termine Plätzen können. Die sagen im Regelfall rechtzeitig ab.

    @pixi67, ich denke, Du solltest mit ihm reden, evt. mehr Verständnis aufbringen oder eben die Konsequenzen ziehen, wenn es nicht zu ertragen ist. Die Einforderung von 100% ist in Beziehungen nicht zielführend.
     
  9. Solange es NIE ein Problem ist, wenn die Antworten STETS kurz, sachlich und kühl, aber auf den Punkt sind.
     
  10. Weisst du, @frei - ich halte viel mehr von klaren Aussagen als von Sekundärtugenden. Darum sage ich - die Besprechung ist bis 17 Uhr angesetzt. Kann aber 1 oder 2 Stunden länger dauern. Du machst dann eben 20 Uhr aus ....
    Es ist ja auch nicht so, dass mein Mädel so ewig im Cafe wartet. Sondern in meiner oder ihrer Wohnung. Sie kann schlafe, essen, lesen Tee trinken .....
    Mir geht es nicht um die Unpünktlichkeit als mein Recht - sondern um mein Recht, zu sagen: Das kann passieren.
    Die Tugendbold, die noch 10 Minuten im Auto warten, weil sie ja etwas früh dran sind - sorry, als Freunde sind mir diese zu förmlich.
     
  11. Wir kennen unsere Kinder noch nicht und das ist völlig ok.
    Erstmal haben wir mit einer Freundschaft + angefangen..Das schmiert man dem Nachwuchs nicht aufs Butterbrot.
    Und auch meinen 19j. möchte ich niemanden präsentieren, wenn man nicht weiss ob es weitergeht.
    Feste Papawochende haben die auch nicht mehr und mal eben reinkommen, weil was vergessen wurde ist völlig normal.
    Mittlerweile sage ich, bitte an dem Tag Zeit für die Mama aber das muss auch der Vater absegnen.

    Bei seinen Töchtern, vorallem der jüngsten hat er es mit einer Dame völlig falsch gemacht.
    Für sich wohl auch aber er ist ja erwachsen.
    Viel zu früh, für eine 10jährige die ihre Mutter verloren hat, war eine Frau da die etwas gegen: Papa will alleine mit seinen Töchtern machen.
    Therapie etc hat sie abgelehnt, bis sie jetzt mit 13 auffällig wurde.
    Und seit 5 Wochen hat sie jetzt einen Therapieplatz.

    Da muss mich kein Vater drum bitten Verständnis zu haben, dass ich da nicht locker als die Neue auflaufe.
    Und somit sagt er auch nicht, ich möchte mich heute mit Freundin treffen.

    Von wegen will mich nicht sehen, wertlos etc habe ich da gar nicht in mir, geschweige denn Eifersucht.
    Würde ich bei meinen Jungs nicht anders machen und ein grosser Freund von schnell Patchwork bin ich auch nicht.

    Mir hätte schon...Nein mir reicht schon zu wissen was geht und nicht was nicht geht.

    Zumindest war unser Gespräch gut...
    Ich habe unwissend Schürzenhilfe von der Therapeutin seiner Tochter bekommen.
    Er gibt ihr zu wenig Struktur, überlässt ihr so zuviele Entscheidung, so planlos kommt sie ins Schwimmen und zuviel Verantwortung.

    Na da sag ich Danke!

    Das es mir so genauso geht, nur hintenan war ihm nicht bewusst.

    Kompromiss, er will lernen zu planen und ich darf ihn löchern wenn es zu schwammig wird.
    Und ich soll mich mehr trauen und vorallem Vertrauen, wenn er sich seiner Freiheit beraubt fühlte oder genervt wäre, hätte er längst was gesagt


    Beim nächsten Gespräch mit der Therapeutin möchte er ansprechen ob/wann er sagen kann: es gibt da jemanden.
    Nicht um mich direkt in die Familie zu holen, sondern um sagen zu können: Zeit für Papa.
    Dann möchte er die große Tochter (19) bitten, dass er einmal im Monat ein Wochenende komplett haben kann und sie bei der Schwester bleibt.

    Schauen wir mal aber was mir definitiv gut gefallen hat: es gab keine bösen Vorwürfe
    Jeder hat es so formuliert, wie es ihm damit geht und keiner hat Quatsch gesagt oder Du musst.
     
  12. Und wie war er, als ihr euch kennengelernt habt? War er da auch "unabhängig" und hat das gemacht, was er wollte? Fandest du das interessant?
    Wenn er sich da gleich mehr um deine Bedürfnisse gekümmert hätte, wäre dir das zu viel gewesen? Hättest du das Gefühl gehabt, dass er klammern würde?

    Es gilt gekauft, wie gesehen.
    Auch bei der Partnerwahl schadet es nicht, sein Hirn einzuschalten.
     
  13. Also dieses Nette-Frau/Netter-Mann/-Getue. Glaubst du, das findet jemand sexy? Ja, es wäre ehrlicher, der Mann würde sofort reagieren, aber auf diese Art nette Frauen steht einfach keiner. Sorry, aber viele Männer sehen das so.

    Wie will man dem einer interessierten sehr lieben Peson sagen, dass man doch nicht so an ihr interessiert ist? Ich möchte mich mit der Person dann gar nicht treffen, aber den Kontakt auch nicht harsch beenden. Mir fällt das selbst schwer und ich glaube, vielen anderen auch, wenn man sich gerade gut unterhalten hat. Man hat ein schlechtes Gewissen und kann auch irgendwann nicht mehr nein sagen, weil man dann als Egoist dasteht.

    Wenn ich mich in Warteposition fühle, dann habe ich zu hohe Erwartungen und ich beende das Ganze für mich, weil der Gegenüber doch nicht wirklich will. Ich rieche das förmlich und dränge mich anderen nicht auf.

    [qutoe]
    Aber sagt jemand, ich habe Zeit ab 11h und meldet sich nicht von sich aus um zu sagen wird 16h fühle ich mich meiner Freiheit beraubt.
    Denn so hätte ich zb mich mit einer Freundin zum Frühstücken verabreden können. [/quote]

    Nein, du beraubst dich selber deine Freiheit! Wer wartet bitteschön 5 Stunden?
    Mach dich doch nicht - wie die meisten Menschen - zum Opfer ihres Gegenübers!

    1. Ich hätte am Vorabend angerufen/geschreiben und gefragt, ob es bei dem Termin bleibt.

    2. Ich hätte um 10 Uhr geschrieben und gesagt, der Tisch ist vorbereitet und ich mich auf den Weg mache, UND wann er genau kommt?

    3. Wenn bis 12 Uhr keine Reaktion kommt, dann hätte ich gefragt, ob er noch lange braucht, aber dann wäre ich auch echt gegangen.

    So "checkt" man den Mann um seine ernsteren Absichten ein bisschen mehr aus.

    Wenn man so direkt und ehrlich ist, dann weiß ich auch, dass Männer auch so direkt sind und sagen: Tut mir leid, ich mag/kann nicht.
    Aber ich selber fühle das schon vorher, wenn ein Mann mich so anlügt.

    Ich glaube nicht, ich glaube warst einfach blind und hast gar nicht gehört, dass der Mann gar kein Interesse hat. Vielleicht hast du dich selbst so sehr in was reingesteigert und so viel mit ihm gechattet, dass du dachtest, der meint es ernst, denn Fakt ist: Jetzt solltest du es gecheckt haben, dass er dich nur mag, zwar auch mal sich gerne mit dir trifft, aber nur, wenn er das so will, vielleicht auch nur mal Sex abstauben wollte, aber er möchte nicht mit dir ernsthaft zusammen sein. Er respektiert dich nicht.
     
  14. Wer nicht pünktlich sein kann beraubt mich meiner Zeit. Das ist maximal unhöflich und zeugt von mangelnder Wertschätzung. Ein Mal warte ich 20 Minuten. Danach gehe ich nach 10, rufe aber nach 5 Minuten an. Danach hat es sich mit Verabredungen. Hat bisher super geholfen. Die Verdammten sitzen in der Hölle und warten auf Post.
     
  15. Liebe Pixi,
    nach meiner Erfahrung hilft da leider nur Konsequenz. D.h. nach einer entsprechenden Ansage, dann auch durchziehen. Wenn er also zur vereinbarten Zeit nicht da ist, gehe ich eben alleine los oder fange schon mal an - je nachdem, was anliegt.

    Und siehe da, plötzlich geht's. Zunächst war er zwar angesäuert, ich hätte ihn doch anrufen und auf ihn warten können. Da ich jedoch nicht seine Mutti bin, sehe ich nicht die Notwendigkeit, ihm hinterherzutelefonieren, um ihn nochmals an die vereinbarte Zeit zu erinnern, bzw. nachzuhaken, was denn nun ist.

    Auf solch Wischiwaschi würde ich mich nicht (mehr) einlassen:
    Das "Wahrscheinlich" hätte mir zu viel Hintertürchenpotential. Die Zeit ist ein knappes Gut. Angenommen, es ist 10:30 Uhr, also ca. noch eine halbe Stunde Zeit. In dieser Zeit kann man noch Kleinigkeiten im Haushalt erledigen. Die Zeit schreitet voran... Mist. Hätte man das gewusst, hätte es doch noch zum Einkaufen gereicht, usw. Das ist frustrierend, weil die eigene Zeit durch die unnötige Warterei futsch ist. Selbst dann, wenn er "nur" ein schlechter Zeitmanager ist.

    Und frau soll sich bis dahin auf Abruf halten und springen, wenn es der gnädige Herr wünscht? Na vielen Dank! Lass das bloß nicht mit dir machen.
    W50
     
  16. Hallo @pixi67 , wir sind zuverlässig bis zum Erbrechen! So bin ich noch erzogen worden und ich finde, es zeugt von Respekt dem anderen gegenüber. Die Aussage von meinem Vater war stets, man sollte sich in Beziehungen jeglicher Art, also auch am Arbeitsplatz, 100% aufeinander verlassen können. So war er auch, treu und zuverlässig und immer ehrlich. Ganz so verkniffen sehe ich das nicht, aber ich erwarte es auch Partner, dass er anruft, wenn was ist usw.
    So ist das Miteinander leichter und angenehmer. Wenn ich sehe, er bemüht sich und nutzt meinen Langmut nicht aus, alles kein Problem.
    Stress ist für mich was anderes...
     
  17. Das ist aber dann transparent und jeder weiss woran er ist.
    Nicht rechtzeitig sagen können, ob man sich nun Freitag oder Samstagabend sieht z.B. und das als Dauerzustand finde ich persönlich nicht akzeptabel.
    Ich dacht mir schon, dass da auch ein Gutteil Planlosigkeit und Verpeiltheilt dahinter steckt.
    Allerdings-er ist jetzt seit drei Jahren Witwer. Und seine Tochter leidet unter seiner Planlosigkeit und Schwammigsein.
    Ich persönlich hätte für solche Projekte nicht mehr die Geduld-aber das muss jeder selbst wissen.
     
    • # 49
    • 28.01.2019
    • frei
    Ah, ich hatte dich so verstanden, dass du alle Leute nach deinem Gusto warten läßt, es ist aber nur dein Mädel und das auch nur, wenn es zuhause ist.
    Du sagst, deine Besprechung endet wohl so um 19 Uhr, daher sagst du ihr, du hättest ab 20 Uhr Zeit. Ist doch perfekt ! Da hast du einen ordentlichen Puffer.

    Ja, ich fahre immer mit Puffer los und ja, ich warte dann im Auto oder latsche noch etwas herum. Das tut mir auch gut, wenn ich mich nach der Autofahrt in ffm vor einem Ortstermin noch etwas beruhigen und gedanklich vorbereiten kann.
    Im beruflichen Kontext gehe ich auch schon mal rein und warte drinnen oder ich schaue mich da schon mal um.
    Im privaten Zusammenhang klingele ich nicht vorher, weil ich den anderen ja nicht ungekämmt überraschen will. Wenn es im Restaurant ist, gehe ich rein und warte dort und trinke schon mal was.
    Ich sage es nicht, wenn ich draußen gewartet habe, weil ich weiß, dass das verschroben rüberkommt, auch du nennst mich Tugendbold und ich sehe dich die Augen verdrehen.

    Ich verdrehe über deine Haltung nicht die Augen, weil ich nicht finde, dass du dich falsch verhältst, sondern lediglich, dass es mit uns nicht passen würde und wir uns daher nach drei gegenseitigen Ärgernissen nicht mehr treffen würden.
    Ich fühle mich wohl in meiner Zuverlässigkeit, du dich in deiner Lässigkeit, beides ist legitim.
    Ich sehe meine Haltung nicht als tugendhaft und deine nicht als lasterhaft hat, sondern beide wertneutral.

    Lust auf eine kleine Anekdote zum Thema 'Missverständnis' ?
    Ich wurde einst gefragt, ob ich am Samstag in den Schrebergarten kommen möchte. Sie habe Geburtstag, sie grille da immer, das wüßten ihre Freunde und kämen ohne Einladung.
    Ich fragte, wann es losgehe und sie sagte, sie sei ab 16 Uhr im Garten.
    Aus meiner Logik heraus war ich um 16 Uhr am Garten ( und war davor ein wenig dort herumgelatscht ).
    Die Gäste trudelten so ab 20 Uhr ein, dazwischen hatte ich bis 16.15 Uhr am Garten gewartet und danach ihr geholfen, alles erst mal herzurichten, Gartenmöbel abzuwischen, den Grill sauberzumachen, die Hütte aufzuräumen etc.
    Da waren noch drei, vier andere Helfer und es kam nicht zu Gesprächen während des Herrichtens, es war viel Arbeit, viel Hektik und Herumgerenne und sie hat ihre Söhne dauernd angeschrien und angetrieben.
    Ich kapierte auch erst nach und nach, dass es eine Abendveranstaltung war. Ich dachte ab 16.30 Uhr, dass die Leute dann wohl bald kommen würden.
    Um 20 Uhr war dann der Grill bereit und nachdem ich satt war, bin ich nach Hause gefahren. Da hatte ich schon fünf Stunden in diesem Garten hinter mir.
    Wir waren danach nicht mehr verabredet.

    w 51
     
  18. Im beruflichen Kontext bin ich grundsätzlich 10 Minuten vor dem Termin an der Rezeption, damit der Termin pünktlich beginnen kann. Gilt natürlich eher für grössere Firmen ....
    Mit Puffer losfahren lohnt sich bei uns meist nicht, da bei 12 - 15 Minuten Fahrzeit kein grosser Puffer notwendig ist. Und ich mag es nicht, wenn die Freunde, die etwas weiter weg wohnen, warten müssen. Sind sie viel zu früh, müssen sie in Kauf nehmen, dass eben noch nicht alles fertig ist. Und ja, ich amüsiere mich königlich, wenn jemand im Hof parkt, die Überwachungskamera anzeigt, dass diese Person eine Viertelstunde friert und sich langweilt, weil man ja zu Freunden nicht zu früh kommen darf.
    Und mein Mädel ist intelligent und erwachsen genug, um zu entscheiden, ob sie das Risiko des Wartens auf sich nehmen will. Oder lieber was anderes macht.
    Ja, beruflich bin ich daran gebunden, meine Zeit sehr präzise einzuteilen. Und genau darum mag ich es privat nicht. Du wirst dir nicht vorstellen können, dass jemand freiwillig übers WE keine Uhr tragen will. Für mich ist das Erholung.
    Ja, so langsam merke ich den beruflichen Termindruck. Ich bin alt geworden - eine Nacht durchzuarbeiten ist nicht mehr so folgenlos wie vor 10 Jahren. Noch etwas mehr als Jahre - dann bin ich 60 und Privatier. Am meisten freue ich mich auf das Ende von Termindruck. Weil ich meine Arbeit gerne mache - aber genau weiss, ein Teil meines Honorars ist Schmerzensgeld. - dafür, dass sehr oft extremer Druck auf uns lastet. Und ich weiss auch, dass ich auch deshalb gut bezahlt werde, weil ich unter Druck gute Ergebnisse abliefere. Aber es hinterlässt Spuren. Und wenn du ehrlich bist - bei dir auch.. Meine persönliche Gegenwehr - private Lockerheit.
     
  19. Ich habe ja ewig keine eigene Frage eingestellt, ist aber interessant wie auf einzelne Punkte reagiert wird , die man selbst gar nicht so wichtig genommen hat. Und dann "nachlegt".

    Ich hatte die Frage wirklich als: männlich/weiblich empfunden.
    Da es im Freundeskreis ein stetiges Thema ist...allerdings reden mit mir nur die Frauen.
    Und nun betraf es mich selbst.
    Hatte dazu eigentlich eine feste Meinung, hab ich aber gar nicht so rübergebracht, weil ich auf einzelne Beträge reagiert habe.
    Ich bin in Zukunft nachsichtiger, was Fragesteller angeht;-)

    Es kam der Satz inhaltlich: das ich gerne die Liebe wäre und dadurch ggf Angst haben könnte.
    Treffer: Die Kindheit und Erziehung, werfen manche Schatten ins Leben.
    Der ein oder andere ist schon völlig weg und dieser taucht noch auf.
    Aber ich springe, manchmal brauch ich ein paar Tage Anlauf und Herzklopfen ist noch dabei.
    Ich werde mir selbst immer wichtiger und Ablehnung bzw Angst immer kleiner.

    Aber ich möchte keinen Schatten bei Kindern verursachen!
    Das ist mir wahnsinnig wichtig und das ist einfach in mir drin.

    Das und die Tatsache, dass ich selbst AE war, führt in dem Punkt zu Toleranz..die ich mir selbst manchmal gewünscht hätte.
    Ist so und hinterfrage ich auch nicht.

    Mich in dem Punkt auch mal hintenanzustellen ist für mich kein Problem. Auch keine Absage, wenn es durch die Kinder kommt.
    Die wissen nicht von mir, hat 0 mit mir zu tun.

    Das er da in der Situation, alles richtig für seine Kinder machen wollte und meint situativ ihre Bedürfnisse sofort "zu erfüllen ".
    Verstehe ich aber wie sich rausstellte, tut das gar nicht so gut.
    Das dort zu ändern, ist nicht meine Baustelle und nicht meine Arbeit.
    Die Aufgabe kommt auch nicht von mir....

    Aber ich profitiere davon, da er deshalb auch bei mir so rumgeiert hat.
    Er war also offen für meine Kritik und weiss auf jeden Fall, was ich gar nicht leiden kann = meine Grenze.

    Wie es klappt zeigt die Zeit aber es freut doch, wenn man ruhig miteinander klären kann.

    Das wiederum habe ich bei dem Thema noch nie erlebt.
    Weder bei mir, noch im Bekanntenkreis.

    Da stehen sich oft 2 Fraktionen gegenüber, die sich wirklich nicht verstehen.
     
  20. Liebe @frei, da oute ich mich auch.
    Das handhabe ich genauso und ggf. Habe ich ein Buch im Auto oder mein Handy...
    Gerade bei Terminen in München ist mir der Puffer wichtig. Ich hasse nämlich den Stress, mag entspannt fahren.
    Und selbst wenn ich im privaten Rahmen es nicht ganz so eng nehmen will - ich will auch nicht immer die erste sein - bin ich pünktlich. Da ist die Zeitplanung schon unbewusst und automatisch.
    Das bin ich, mein Umfeld macht sich bei mir Sorgen, wenn ich mich verspäte.
    Mich stört es nicht, zu früh dran zu sein und ggf. zu warten - Entspannungspausen.

    Ich kann bei Unpünktlichkeit etwas tolerant sein, die 1/4h mag drin sein, aber es hängt von der Situation ab.

    Und analog ist es für mich mit Verabredungen, Zusagen, Versprechen, ich halte sie.
    Das erwarte ich von Menschen, die ich als meine Freunde bezeichne, auch, von einem Partner erst recht.
    Man kann zumindest rechtzeitig absagen.

    W,49
     
  21. Liebe FS,

    es gibt viele Männer mit einem völlig korrekten Kommunikationsverhalten - da bin ich vielleicht eher mal ein wenig lax dagegen. Aber ich würde niemals jemanden fünf Stunden im Ungewissen lassen, das ist einfach indiskutabel.

    Mir ist so etwas auch extrem selten passiert - ich mache wohl einen zeimlich rabiaten Eindruck und meine Kommentare und Blicke bei etwas gravierenderer Verspätung sind wohl dazu angetan, dass sich das nicht wiederholt. Das geht, und zwar ohne laut zu werden.
     
  22. Menschen, die mir wichtig sind, können sich zu 100% auf meine Zuverlässigkeit verlassen.

    Sage ich "ich rufe in 10 Minuten zurück", dann rufe ich auch tatsächlich exakt auf die zehnte Minute genau an.

    Bei Verabredungen oder Terminen bin ich meistens 5 Minuten früher vor Ort.

    Das hat etwas mit Wertschätzung und Respekt vor der Zeit des anderen zu tun.

    Ich lasse andere ungern im Ungewissen und umgekehrt warte ich auch nicht gerne.

    Bei Menschen, die mir nicht so wichtig sind, handhabe ich das etwas...lockerer.

    Ergo @TE: Entweder du bist ihm nicht so wichtig, oder ihr passt in diesem Punkt nicht zusammen.
     
    • # 55
    • 29.01.2019
    • void
    Genau das heißt es. Aber ich glaube, die Menschen, die dann wirklich bereit stehen, also z.B. die vielen Frauen, von denen hier im Thread die Rede ist, aber sowas gibt es auch in Freundschaften, haben Angst rauszufinden, dass der Andere gar kein Interesse daran hat, gemeinsam Zeit zu verbringen. Also wenn die Frau dann sagte, "nee, jetzt hab ich was anderes vor", würde sie hören "auch gut, mach ich was anderes". Damit wäre klar, dass dem Mann Gemeinsamzeit egal ist und wenn die Frau sich nicht drum kümmert, findet keine statt und der Mann könnte irgendwann sagen "wir haben uns doch aber fast nie gesehen, verwundert doch nicht, dass es auseinander ging". Es baut sich keine Bindung auf, wenn man sich selten sieht.

    Und wg.:

    denke ich, dass es durchaus darum geht "was ist mir wichtig". Menschen, die sich zeitlich immer schön zwischenschieben lassen, werden nicht wertgeschätzt, dh. die Zeit wird es nicht, die man mit ihnen verbringen kann. Man kann sie auch morgen haben. Oder es gibt einem sowieso nicht so viel, mit ihnen Zeit zu verbringen, sie sind auf der Prioritätenliste unten oder nicht drauf.

    Vielleicht ist es auch das allgemeine Missverständnis, was eine Beziehung ist: Ein Nebenbei im sonstigen Singleleben, das man bislang hatte (ob nun mit zig Hobbys oder Kumpels oder Exen oder Kindern) oder was "Richtiges".
    Oder es ist dieses "Verstellen beim Partner", damit der verliebt bleibt. Das ist anstrengend. Auch, sich auf gegenseitige Bedürfnisse einstellen. Bei den Kumpels/Freundinnen ist man lockerer und mit denen hat man ja auch meist andere Zeitverbring-Ziele als mit dem Partner, wo es viel emotionaler zugeht und man sich viel mehr auf Harmonie einstellt. Bei manchen bleibt als kleinster gemeinsamer Nenner dann nur noch sich irgendwo berieseln zu lassen (Kino, falls man sich auf einen Film einigen kann), essen und auf der Couch sitzen, weil die Interessen so auseinandergehen.

    Für mich sieht's so aus, als wäre bei dem Problem immer unterm Strich die Frage "wer will es mehr - Zeit mit dem anderen verbringen". Der steht auf Abruf, wenn er nicht erkennt, was im Hintergrund an Dynamik abläuft, nämlich, dass er gerade darum kämpft, nicht erkennen zu müssen, dass er dem anderen nicht so wichtig ist.
     
  23. Richtig. Die Auswirkungen der Baustelle treffen dich aber-mag sein, dass er in der Lage ist, sein Verhalten zu korrigieren.
    Und ich rede jetzt nicht von einer 1/4 Stunde früher oder später, sondern von einem grundsätzlichen Planungsbewusstsein, sich nicht von den Dingen überrollen zu lassen...
    Dazu noch die Baustelle mit dem Witwerdasein und den Kindern, wo ja auch einiges durcheinander ist, auch nicht deines, du wirst davon betroffen.
     
  24. Mir gefiel erstmal das Gespräch!
    Es war wirklich wertschätzend und keiner musste zurückrudern.
    Lösungsvorschläge kamen sogar mehr von ihm und im Moment sehe ich für mich keine einseitigen Kompromisse.

    Deshalb fühl ich mich zzt wohl und bestätigt, warum ich ihn so gern habe.
    Die Zeit wird es zeigen, ich kenne die Grenzen und wahre sie.
    Wir werden sehen, wie es weitergeht
     

Jetzt Partnersuche starten

Ich bin
Ich suche

Es gelten die AGB und Datenschutzbestimmungen. Mit der kostenlosen Mitgliedschaft erhalten Sie regelmäßig Angebote zur kostenpflichtigen Mitgliedschaft und weiteren Produkten der PE Digital GmbH per Email (Widerspruch jederzeit möglich)