1. Ist ein "Männerberuf" für die Herren abschreckend?

    Seit ich meinen Beruf eingestellt habe, bekomme ich keine Anfragen mehr.

    Ich dachte, der Mensch ist mehr als sein JOB. Es soll doch auch ungewöhnliche Lebenswege geben, ich bin doch kein Einzelfall! Ich sehe das zumindest nicht so.
     
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  3. Welchen Beruf hast Du denn? Das müsste man schon wissen für eine sinnvolle Antwort!

    Außerdem ist der Mensch natürlich sehr viel mehr als nur sein Beruf. Nichtsdestotrotz sagt der Beruf eben doch sehr viel über soziales Umfeld, Beziehungseignung und Persönlichkeit aus. Der Beruf ist sehr vielen sehr wichtig, mir auch.
     
  4. Hallo Frederika, jetzt kommen wir mal "persönlich" ins Gespräch ;-)

    Ich bin Berufskraftfahrerin.

    .., Ja, stimmt! ;-)
    Ich bin aber durch die Notwendigdigkeit zu diesem gekommen und mache ihn furchtbar gern! Mein soziales Umfeld gehört gar nicht in die Sparte, da kann ich mich nicht wiederfinden, leider.
    Vielen Dank für deine Antwort & Zeit.
     
    • # 3
    • 09.10.2011
    • Gast
    Beruf und Beziehungseignung??? Du siehst mich verblüfft, Frederika.


    zur FS:

    Nicht die Menge der Zuschriften macht es!

    20 Zuschriften=20 ungeeignete Männer = 20 mal Frust. Das ist ja auch kein Erfolg.

    Werde doch selber aktiv. Ist beim Onlinedating nicht ganz so außergewöhnlich wie einen männlichen Beruf zu haben. Da kannst du dich vielleicht besser darstellen.

    Das passt dann sicher auch besser zu deiner Persönlichkeit.

    w,39
     
    • # 4
    • 09.10.2011
    • Gast
    Ja, ist sehr abschreckend. Und Frauen denken genau so über Männer in Frauen Berufe.... siehe die Diskussion zur Männer als Erzieher in Kindergärten.
     
    • # 5
    • 09.10.2011
    • Gast
    Hm, kann schon sein. Viele Männer wollen ja lieber eine Frau, der sie auch noch was beibringen können etc. Und stehen dann eher auf Flugbegleiterinnen (okay, totales Klischee, is aber so)
    Aber es wäre wirklich hilfreich, den Beruf der FS zu wissen, denn "Männerberuf" lässt ja viel Spekulationsraum...
     
    • # 6
    • 09.10.2011
    • Gast
    Also der Beruf sagt eben etwas über deine Bildung, deinen Schulabschluss, dein Einkommen, deine Selbständigkeit usw.
    Wenn du gerade nicht arbeitest, dann schreib eben deinen zuletzt ausgeübten Beruf rein.
    Nur, weil man ihn gerade nicht ausübt, ist man das ja trotzdem noch.
    Ein Anwalt ist ein Anwalt, ein Arzt ein Arzt und ein Schreiner ein Schreiner :)

    Aber Hausfrau/Hausmann oder Arbeitsloser klingt eben nicht gerade sexy und das ist nunmal ein Portal, auf dem man für sich wirbt. Da kann man auch mal ein bisschen übertreiben ;-)
    Nur nicht mit dem Alter schummeln oder Fotos von vor 12 Jahren einstellen!
     
  5. Ja, nehmen wir mal Soldaten: Ständige Mobilität und Risiko. -- Oder hochrangiger Manager: Nie Zeit. -- Oder Wochenend- und Schichtdienst. -- Oder Außendienst mit häufigen entfernten Übernachtungen -- es gibt soviele Möglichkeiten, wie der Beruf eine Beziehung substantiell belasten kann. Nicht für jeden, aber für viele.
     
    • # 8
    • 09.10.2011
    • Gast
    Nun gut. Ich bin von mir ausgegangen.

    Ich kenne die Klisches über meinen Beruf. Ich weiß, dass ich dem nicht einmal ansatzweise entspreche. Deshalb #ärgere ich mich immer über solche Aussagen.

    die#3
     
  6. Du willst die Wahrheit, oder? Klingt eben nach Proletenumfeld übergewichtiger Kraftfahrer. Erfordert ggf. entsprechenden Umgang, einfacher Sprache, wenig Stil.

    Wohlgemerkt, das soll nicht heißen, dass alle Kraftfahrer so sind oder gar Du selbst so bist, aber das Schlagwort "Kraftfahrer" weckt eben diese doch sehr negativen Assoziationen.

    Was machst Du denn genau? LKW überregional?
     
  7. Ja, manches sind nur Klischees, manches aber auch echte Erfahrungswerte. Das kann man nur im Einzelfall sagen. Ich schließe aber aus Deiner Antwort, dass Du meine Beispiel akzeptierst, oder?
     
  8. Es ist doch gut, wenn eine Frau mal einen weniger frauentypischen Beruf hat. Berufskraftfahrerin ist ein ehrenwerter Beruf; und es gibt sicherlich Frauen, die dich beneiden. Toll, dass du Freude an deinem Job hast!
    Aber du hast schon recht in deiner Vermutung. Es gibt sicher Männer, die davor zurückschrecken. Du bist in einen eher maskulinem Bereich tätig, und die Männer können dir wenig "vormachen" von wegen, wie es ist, immer auf Achse zu sein, sich behaupten zu müssen. Du konkurrierst sozusagen beruflich mit Männern. Na und .... ?!
    Auf der anderen Seite gibt es ohne Zweifel Männer, die Hochachtung vor dir haben werden. Gib also die Hoffnung nicht auf; "Mr. Right" wirst du schon noch finden. Sicher passt ein Partner zu dir, der eher gleichberechtigt neben dir sein kann, und der vor allem keine Minderwertigkeitskomplexe hat, wenn er mit dir zusammen ist.
    Wenn du im Profil den Beruf nicht so konkret angeben willst, kannst du diesen erst einmal anders benennen, z.B. "Angestellte im Transportsektor".
     
  9. Vielen Dank für eure Antworten, teilweise habe ich herzlich gelacht ;-)

    Zuerst regional, danach überregional & Fernverkehr und Bus ;-)

    Sehe aber nicht aus wie viele meiner Kollegen und auch nicht wie die wenigen Kolleginnen. Bin eine echte Ausnahme! Die Menschen, die mich dabei kennenlernen sind schlichtweg begeistert und sind der Meinung, es müßte mehr von meiner Sorte geben.
    Nun, es ist wie es ist...
    Bin nunmal nicht den typischen Weg gegangen, bin aber 169cm, 55kg, gut aussehend, belesen..., das gibt das Profil anscheinend nicht wirklich her.

    Trotzdem, vielen Dank!
     
    • # 13
    • 10.10.2011
    • Gast
    Gib als Beruf "Transport-Wesen" an :) Ist geschlechtsneutral, und der Bindestrich ist vielsagend, weil er das Wort "Wesen" hervorhebt, so wie Du ein besonderes Wesen bist, das herzlich lachen kann :)
    Viel Erfolg! w
     
  10. Ich kenne zwei LKW-Fernfahrer (Anf. 40) - Denen sieht man ihre Jobs überhaupt nicht an.
    Beide sind Umsteiger aus anderen Berufen, aber gerne Fernfahrer.

    Aber haben "trotz ihrer Jobs" Partnerinnen gefunden - Einer sogar via (anderer) Singlebörse.
    Aber sie brauchen Partnerinnen, die für diesen Job/Beruf Verständnis haben.
    z.B. nicht hohe Ansprüche an Häuslichkeit und Zusammensein stellen.

    Beide sind nebenbei erfolgreich als Künstler tätig. Der eine mit modernen Skulpturen etc., der Andere mit Fotokunst.
    Sie können halt noch nicht von ihrer Kunst leben.
    Aber sind auch intellektuell = eben nicht (Klischee) "Bierbauch und Bild-Zeitung"

    Auch für mich wäre "Berufskraftfahrer" bei der Partnerin kein Hindernis. (Habe selber C1E + Lehrgänge)
    Im Gegenteil, ich würde sie dafür sehr bewundern.
    Und so eine Partnerin hätte m.E. auch große Vorteile, in ihrer Persönlichkeit. Ohne die sie diesen Job/Beruf gar nicht schaffen könnte.

    Ein Paar hat es so gelöst.
    Wenn der Mann = Fernfahrer am Wochenende irgendwo unterwegs steht (Wochenend-Fahrverbot), kommt seine Ehefrau mit dem Wohnmobil zu ihm.

    An die FS: Wer für Deinen Beruf kein Verständnis hat - wäre sowieso der Falsche ?
     
  11. unten schreibst:

    ZITAT

    Zuerst regional, danach überregional & Fernverkehr und Bus ;-)

    ENDE Zitat.

    hmm ... was ist es denn nun genau ?

    1) wo kommen Deine negativen Erfahrungen denn her ? Von EP oder von anderen Servern ? Hast einen EP account ?

    2) Klicheehaft ist es schon - aber was ist es denn genau ? Pkw, Lkw, Bus ? Kommst mit Leuten zusammen ? Du bist oft weg und keiner sieht Dich und Du weißt vielleicht genauer was abends auf manchen Parkplätzen passiert als ein anderer mit dem Unterschied daß Du es berufsbedingt weißt und gar nicht wissen willst, während es ein anderer berufsbedingt nicht weiß und gern wissen möchte.

    3) Ich denke man kann nicht einfach sagen: "Männerberuf" - sondern man muß sich auch mal ansehen was Männer denken und wie Männer ticken. Berufskraftfahrer is m. E. kein typischer Männerberuf mehr, ebenso wie Pilot.

    Du kannst uns gern mal Dein EP profil in der Rubrik "Profilcheck" eintragen, vielleicht sehen wir daraus noch mehr.
     
  12. Liebe Belume,

    ich widersprech mal wieder (nicht ungerne) diversen anderen Schreibern. Das einzige was mir am Beruf wichtig war:

    Gratulation! Ist mir persönlich lieber als ein ach so toller und angeblich weiblicherer und beziehungstauglicherer Job der nur abgerissen wird. Die Frau kommt Abends frustriert nach Hause, verbreitet schlechte Laune.... dagegen jemand der das was er (besser Sie) macht als Berufung sieht. Du kommst nach Hause, bist ausgeglichen und bestens gelaunt ;-)). Beziehungstauglicher gehts nicht.

    Und liebe FS, was willst Du dennn mit jemanden der Deine Passion nicht zu schätzen weiss? Wer lernresistent auf seinen Vorurteilen besteht ist sicher kein Partner für Dich, wer aber gerne eine neue Welt kennenlernen möchte sicher.

    - perfekt! mach das und Du bekommst sicher Anschreiben von Männern mit Humor!

    @Fredericka

    schön zu lesen dass manche doch tatsächlich dazulernen... aber mal im Ernst, letzens betonst Du soo wenige NoGos zu haben und bestehst darauf dass Dein Nähebedürfnis gar nicht so überdurchschnittlich sein und dann das:

    Zum Glück hast Du so gar keine Vorurteile.

    Und die alle willst Du nicht, richtig? Tja, die modernen Zeiten sind dummerweise anders. Belastend wird ein solcher Beruf nach meiner Erfahrung nur wenn Du eine daraus machst. Ziehst Du dagegen die positiven Seiten heraus kann ein solcher Beruf des Partners sogar für Dein Leben bereichernd sein.

    Ich nehm mal den gescholtenen Aussendienstler als Beispiel (da kenn ich mich aus!) Was stimmt ist dass man nicht jede Nacht zuhause ist, aber Mann kommt mit neuen Eindrücken zufrieden nach Hause, verdient ordendlich Geld (was Dir ja besonders am Herzen liegt), ist geübt in zwischenmenschlichen Beziehungen und kann Körpersprache intuitiv deuten, weiss die Zeit zuhause intensiv zu nutzen, Du hast auch Zeit für Dich, und was auch nicht ganz uninteressant ist- hat öfter mal einen Tag an dem er von zuhause arbeitet.

    Beziehungskiller ist das nur dann wenn Du ein Problem daraus machst, wenn Du ihm ständig und immer um Dich rum brauchst. Siehst Du dagegen die positiven Seiten wirds zur Bereicherung.

    Du selbst entscheidest das, und nicht der Beruf.
     
  13. @Bernd, vielen Dank für die Blumen. Sehr Interessant deine Erfahrungen.

    Ich finde es schade, dass die Ansprüche heute wirklich hoch sind. Habe den Eindruck, alle suchen den 100% Partner. Dabei gibt es doch keine Chance mehr so angenommen zu werden wie man ist. Der Mensch ist so facettenreich und nicht nur einschätzbar über seinen Beruf. Wir leisten doch alle mehr als nur unseren JOB in diesem Leben, deshalb ist es echt schade, dass das oft die ersten Ausschlußkriterien sind!

    @15
    Jetzt gerade fahre ich Bus und LKW´s ;-)
    Die Erfahrungen sind aus EP. Bin neu und dies ist auch mein erster online Auftritt.
    Vielen Dank auch für deine Zeilen.
     
  14. Offene Fragen verdienen offene Antworten:

    Ja, ich glaube, daß Dein Beruf Dich bei der Onlinesuche tatsächlich benachteiligt. Dafür gibt es mehrere Gründe:

    Wenn wir einen Beruf hören, haben wir ein Bild vor Augen. Das ist einfach mal so. Eine Ärztin stelle ich mir anders vor als eine Lehrerin; eine Verkäuferin anders als eine Staatsanwältin. Die Berufskraftfahrerin stelle ich mir anders vor als die Krankenschwester. Es klingt nicht sexy. In Erotikshops gibt es daher sicher Krankenschwesteroutfits, aber keine Berufskraftfahrerinnenoutfits. Berufskraftfahrerin klingt nach einer toughen, lebenspraktischen, unkomplizierten und unzickigen Person, aber erst mal nicht fraulich und sexuell anziehend.

    Zweitens richtet sich EP an "Akademiker und Singles mit Niveau". Wer Berufskraftfahrer liest, subsumiert erst mal nicht unter diese Zielgruppe.

    Drittens klingt es nach einem anstrengenden Job mit ungünstigen Arbeitszeiten und damit nur eingeschränkter Beziehungskompatibilität.

    Das sind natürlich alles Vorurteile. Selbstverständlich kann die Berufskraftfahrerin eine bildhübsche und gebildete Frau sein. Es gibt unzählige promovierte und habilitierte Berufskraftfahrer im Taxigewerbe.

    Das Problem bei der Onlinesuche ist, daß wir zuerst ein Profil und nicht den dahinter stehenden Menschen sehen. Da wir nicht alle Profile anschreiben können, müssen wir zwangsläufig eine Vorauswahl treffen. Diese treffen wir nach den Profilangaben und versuchen durch individuelle "Such- und Ausschlußkriterien" die Trefferwahrscheinlichkeit zu erhöhen. Wir sehen erst ein Profil und entscheiden uns daraufhin, ob wir unter einer Vielzahl von Profilen genau dieses anschreiben wollen oder doch die Krankenschwester oder Rechtsanwältin in den Nachbarprofilen. Damit bist Du klar im Nachteil.

    Daher stellt sich die Frage nach der Lösung. Für Schummeln im Profil bin ich nicht, das geht in der Regel nach hinten los. Aber die Vorschläge, die darauf abzielen, die Berufsangabe etwas allgemeiner zu fassen, erscheinen mir gut. Das "Transport-Wesen" fand ich besonders charmant. Außerdem mußt Du, wenn Du nicht angeschrieben wirst, eben selbst zur Tat schreiben. Damit überspringst Du die Suchschemata der Männer. Wenn Du sie freundlich, humor- und niveauvoll und dazu mit einem freigeschalteten (!) ansehnlichen Bild versehen, anschreibst (und nicht nur einen „Gruß“ schickst), wirst Du Reaktionen bekommen, da sich dann der Blick auf Dich als Person hinter dem Profil etwas öffnet.

    Und sei nicht frustriert, es ist normal, daß nur ein wahrscheinlich einstelliger Prozentsatz an Anfragen beantwortet wird. Es gibt hier "Karteileichen", deren Profil zwar sichtbar, aber nicht mehr aktiv ist. Es gibt Probemitgliedschaften, die sich erst noch entscheiden müssen und es gibt Leute wie mich, die hier schon fündig wurden, aber deren Mitgliedschaft noch nicht abgelaufen ist. Die mußt Du gedanklich abziehen. Und dann gefällt einfach auch nicht jeder jedem.
     
    • # 19
    • 10.10.2011
    • Gast
    Es kommt nicht darauf an, was Du beruflich machst, sondern 1.) ob Du es gerne machst und 2.) wie Du den Partner mit einbeziehst.

    Laßt mich ein Gegenbeispiel anführen: „Musikpädagogin”. Toll, dachte ich beim Kennenlernen, ich liiiiiiebe Musik. Gelebte Realität ist nun aber: erstens kommt sie jeden Tag total angenervt nach Hause, zweitens muß ich mich ständig dagegen wehren wie ein Schulkind behandelt zu werden, drittens – und das ist das wirklich Schlimme – will sie in „unserer” Freizeit keinen Pieps Musik hören, keine Kuschel-CD, kein Konzert ... das erinnert sie alles zu sehr an ihre Arbeit.

    Da hätte ich doch offengestanden lieber eine Kraftfahrerin an meiner Seite. Vorausgesetzt, sie weiß etwas zu erzählen, bringt vielleicht ein paar Fotos mit, hört unterwegs die Musik die ich ihr neu auf den iPod geladen habe.

    Zudem wäre ich offengestanden sogar froh, sie nicht jede freie Minute um mich zu haben.
     
  15. Nein, denn die erwähnten Beispiele sind nun wirklich allgemein bekannte Erfahrungswerte! Was daran bezweiflst Du? Werde konkret!

    ...was für welche wohl... ;-)

    Falsch. Es ist schon frech, dermaßen falsche Behauptungen aufzustellen, wo wir schon so lange zusammen hier schreiben. Im Gegenteil ist mir Geld nicht so wichtig, nur dass die grobe finanzielle Augenhöhe gegeben ist und man die gleiche Einstellung zu Lebensqualität hat. Das habe ich nun wirklich oft genug detailliert beschrieben, zum Beispiel hier:

    https://www.elitepartner.de/forum/wie-wichtig-ist-der-verdienst-des-mannes-bzgl-familiengruendung-19368.html
     
  16. Liebe Fredericka,

    klar, ein bischen übertreib ich halt gerne.... Ich denke genau das ist das Problem,
    wessen Erfahrung? Deine? hast Du Dir mal die Mühe gemacht das zu hinterfragen? Ich werte das nicht, versuche nur Dir eine kleinen Denkanstoss zugeben in die Richtung doch mal so manches Vorurteil in Frage zu stellen.

    genau das ist es was ich meine. Vor Deinem geistigen Auge scheinen das Seitensprünge und Puffbesuche zu laufen. nun, ich habe wiederholt geschrieben dass ich solches noch NIE bei Kollegen auf Kongressen, Messen gemeinsamen Touren etc. erlebt oder beobachtet habe. Ich hab schon viele darüber quatschen hören- die Wirklichkeit sieht aber ganz anders aus. Das das haste bisher auch meisterhaft ignoriert- nur um nicht von Deiner vorgefassten Meinung abweichen zu müssen?

    Nun, meine Eindrücke sind das kennenlernen von fremden Kulturen, neue Länder und Menschen kennenzulernen, auch Umbrüche mitzuerleben (wie zur Zeit im nahen Osten) sich mit verschiedenen Mentalitäten auseinanderzusetzen, und ja, etwas zutiefst männliches: es gibt mir eine tiefe Zufriedenheit einen Abschluss zu machen und mit meiner "Beute" heimzukehren um meine Familie zu ernähren.

    Und genau so verstehe ich auch die Begeisterung der FS für Ihren Beruf. Nicht nur das beherrschen eines Tonnenschweren Gerätes sondern eben auch die ganzen Eindrücke die man unterwegs bekommt, die Menschen mit denen man es zu tun hat.
     
  17. Über die Probleme von Soldatenkindern gibt es mehr als genug Berichte, die Partnerinnen müssen auch mit umziehen... das ist doch kein Geheimnis, kein Vorurteil, sondern allgemein bekannt. -- Dass die meisten Manager 70-Stunden-Wochen oder mehr machen, ist ebenfalls Fakt. Bezweifelst Du das ernsthaft?
     
    • # 23
    • 10.10.2011
    • Gast
    Mit einer LKW-Fahrerin hätte ich eher das Problem, daß sie wochenlang nicht zu Hause ist. Ansonsten habe ich nichts gegen Frauen in Männerberufen. Daß Männer in Frauenberufen (Kindererzieher) eher schlecht bei den Damen wegkommen, liegt wohl eher am oft fehlenden Prestige eines typischen Frauenberufes und dem geringen Verdienst.

    m, 38
     
  18. @Frederika

    [mod] Ja, viele Manger arbeiten zuviel und sind seltenst zuhause- aber dennoch nicht alle. Ist aber auch das einzige Deiner Beispiele in denen das Vorurteil zumeist zutrifft. Beim Soldaten? nun ja, oft weg ist er schon- aber das Risiko ist objektiv betrachtet bei einem Pendler deutlich höher als selbst im Afganistan-Einsatz (gerechnet auf Tödliche Verletzungen pro Arbeitstag). Zu Schichtarbeit und Aussendienst hab ich ja bereits meine Antwortgegeben- aber darauf gehst Du ja nicht ein, wieso eigentlich?

    [mod]
     
  19. Liebe User,

    vielen Dank für eure zahlreichen ehrlichen Meinungen und Ansichten!

    Den Hinweis TRANSPORT-WESEN habe ich direkt gebucht ;-)

    @Volljurist; das hatte ich gedacht :
    Ja, so mache ich das auch.

    @Kalle:
    Habe ich und ein Mann mit Humor wäre für mich 100% ;-)

    Und Frederika und Kalle..., schön das jeder seine eigene Meinung vertritt, so soll es doch sein *

    Ich möchte noch ein klein wenig Aufklärungsarbeit leisten..., im LKW Bereich ist man nicht zwangsläufig die ganze Woche unterwegs, es gibt auch Tagestouren. Ich fahre Sattel - und Gelenkzüge von 40t und knapp 20m länge. Bei meinem Bus handelt es sich um einen 57 Sitzer mit Überlänge und ich bin abends auch Zuhause. Für mich gibt es nichts schöneres als so große Fahrzeuge zu bewegen, dabei bin ich nicht in Eile und eine sehr rücksichtsvolle Verkehrsteilnehmerin. Deshalb gehe ich abends mit guter Laune und entspannt nach hause. Natürlich bin auch ich irgendwann mal groggy, freue mich aber stets über meine Fahrzeuge und Fahrgäste.

    Nochmals vielen Dank!
     

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