1. Kann man Bekanntschaften zu Freundschaften machen?

    Ich würde mich über Tipps freuen, wie Ihr es als Singles im Alter von Ende 30 schafft, aus Bekanntschaften richtige Freundschaften zu machen. Die Freundschaften aus früheren Zeiten haben mit der Zeit nicht gehalten, weil alle Beteiligten sich verändert/weiterentwickelt haben und es bei auch örtliche Veränderungen gab. Was kann man tun, wenn man zwar kommunikativ ist und viele Leute kennen lernt, aber es immer recht oberflächlich bleibt? Über Erfahrungen in der Hinsicht würde ich mich sehr freuen.
     
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  3. Hey Anita,
    Meiner Erfahrung nach ist es nicht wichtig viele sondern die richtigen Freundschaften zu haben und meine sind durch kurze Bekanntschaften oder Situationen entstanden.. Dieses klappt nur mit Freiraum und Ehrlichkeit ... Du solltest aber immer damit rechnen, das deine Gegenüber damit nicht umgehen kann oder nicht will und dann denke ich ist er/ sie es auch nicht wert . LG
     
  4. Hi,
    Leider geht das nicht von heute auf morgen, erst recht nicht Ende 30, weil da die meisten Leute mit ihrem eigenen Leben (Job etc.) schon recht eingespannt sind. Erster Tipp: Bring Geduld mit.
    Die Bekannten kannst du nicht alle zu Freunden machen, aber bestimmt einige von diesen, indem du offen zuhörst und versuchst, im Gespräch auf mögliche gemeinsame Hobbys zu stoßen. Zweiter Tipp: Gemeinsame Hobbys schweißen am ehesten zusammen, und Offenheit für Neues ist langfristig garantiert erfolgversprechend nach meiner Erfahrung.
    Dritter Tipp, such dir vor Ort Vereine/Ehrenamt/Hobbygruppen, da hast du eine Riesenauswahl an Leuten, aber auch da solltest du offen sein und niemanden gleich aussortieren, dann geht es irgendwann unter die Oberfläche.
    Ich habe jetzt z.B. eine gute Freundin, bei der es sich über ca. 3-4 Jahre entwickelt hat seit dem Kennenlernen, trotz Familie und Job bei mir klappte das, auch wenn wir uns leider mal 1-2 Monate gar nicht treffen, also alles ist möglich. Von Anfang an gab es eine gute Grundsympathie, da habe ich dann "investiert", und leider muss ich aus Zeitmangel Prioritäten setzen, lieber eine gute Freundin als 5 lose Bekannte.
    Du hast als Single hoffentlich mehr Zeit und daher wirst du auch mehr Freundschaften entwickeln können.
    w34
     
  5. Hallo Anita,

    das ist eine sehr gute Frage und mich interessieren die Antworten auch schon sehr. Ehrlich gesagt finde ich es mit ü30 immer schwieriger aus Bekanntschaften Freundschaften werden zu lassen. Das geht alles nicht mehr so einfach wie damals in Schule, Ausbildung und Studium. Man verbrachte auch jeden Tag viel Zeit miteiander. Dann kommt auch noch hinzu, dass man aufgrund des Jobs oftmals wieder wegzieht und Freunde in ganz Dt verstreut sind, viele sind in Beziehungen und gehen die Familienplanung an. Als Single ist man nicht mehr so erwünscht.

    Mir fällt es wie dir persönlich leicht neue Kontakte zu knüpfen, da ich recht gesellig und kommunikatv bin. Nur diese tiefen Freundschaften kommen nicht mehr wirklich zustande. Ich habe durch bestimmte Plattformen schon Menschen kennengelernt, aber da das recht oberflächlich war, hatte sich das nach ein paar Jahren erledigt, sobald diese Frauen einen Partner hatten.

    Ich kann dir das empfehlen was auch Bekannte von mir schon gesagt haben. Man sollte nicht suchen, sondern einfach dahin gehen wo deine Interessen sind. Geh erst einmal prinzipiell dahin, um dir etwas gutes zu tun. Wenn es jetzt ein Kurs wäre, dann suche dir einen der ca. 3 Monate geht. Du siehst die Menschen dann immer wieder. So entwickeln sich heute nur noch Freundschaften denke ich. Ist das gleiche wie mit Vereinen, Weiterbildungen, Zweitstudium....
    Anders sehe ich es als schwierig.

    Wenn du Kontakte hast, dann bringe sie in deine Wohnung. Kocht gemeinsam oder macht einen DVD Abend und wechselt euch ab. Ich habe eine Bekannte, die mich eher als Freundin sieht. Wir treffen uns ab und an im Cafe zum Reden. Mehr tut sich da nicht...keine gemeinsamen Erfahrungen, Eindrücke etc. Und schon hat man den Eindruck, es ist nicht das was man sucht. Frühere Freundschaften waren anders. Man traf sich zu Hause, übernachtete teilweise im gleichen Bett, kochte zusammen, ging zusammen Party machen und und und.... das ist das was mir selbst fehlt. ich denke das Haupthema ist "Empathie und Mitgefühl" für den anderen. Und ohne das ist für mich die Nähe/Vertrautheit nicht so wirklich spürbar.
     
    • # 4
    • 08.01.2019
    • void
    Es wäre vermutlich längst eine Freundschaft, wenn der andere und Du interessiert gewesen wären.
    Wenn die anderen sich genau das gleiche fragen, dann gibt es eine Chance, ansonsten kann sich nichts entwickeln, weil das Bedürfnis nicht da ist. Die anderen haben vielleicht engere Bekannte oder sogar Freunde, Du bleibst außen vor, weil sie Dich nicht richtig kennen und aus Zeitmangel und Gesättigtsein gar nicht kennenlernen wollen.
    Solltest Du mehr mit ihnen unternehmen, würde sich das vielleicht dichter binden, aber dazu müssen sie auch erstmal bereit sein. Du kannst Dich ja nicht dranhängen und immer mit wollen, wenn sie was unternehmen. Was DU tun könntest, ist Partys geben (besser nicht zu Deinem Geburtstag, es wäre zu intim, plötzlich jemanden zum Geburtstag einzuladen, weil der ja gezwungen wird, Dir was zu schenken, und das als lose Bekannte) und dann die Leute einladen. Dann fühlen sie sich, FALLS sie die Einladung annehmen, EVENTUELL verpflichtet, Dich auch mal einzuladen.

    Bei meinen Bekanntinnen ist eine unsichtbare Grenze, wie weit man den anderen in sein Leben lässt. Würde ich jetzt vorschlagen, am WE mal einen Ausflug zu machen oder sie mir, wäre das seltsam. Weil dann was dahinterstecken würde, bei ihr zumindest, dass sie irgendwas will.
    Weil ich wusste, dass eine Frau eine Zeitlang sehr üblen Stress hatte, habe ich mal bei einem Grußaustausch zu Ostern gefragt, wie es ihr denn geht mit dem Stress, rein aus Mitgefühl und weil wir, wenn wir uns mal treffen, natürlich drüber reden, wie es so läuft. Die hatte kein Interesse das näher zu schreiben, alles war gut und sie freue sich auf unser Widersehen bei der Party in vier Wochen.

    Wenn Du jemanden noch nicht lange kennst und sich noch Entwicklung ergeben könnte (also die Grenzen noch nicht gesetzt sind seit langer Zeit), dann besteht noch die Chance, dass auch die noch nicht entschieden haben, WO Du stehst für sie. Da würde ich, wie gesagt, mal ne Party geben und überlegen, wen von meinen Bekannten ich einladen könnte, dass es auch lustig wird. Je besser die Party dann ist, umso höhere Chancen bestehen für Dich, dass die Dich auch einladen und sich noch engerer Kontakt ergibt.

    Ich seh gerade Hammels Beitrag - ja, Hobbys sind auch gut, Leute kennenzulernen, aber da man da über ein Eigeninteresse zusammenkommt, das außerhalb von Partnerschaft und sonstigem Leben läuft, kann es da schnell passieren, dass die eben nur am Hobby interessiert sind und nicht an Dir zum Kennenlernen. Du bist sozusagen nur der Beifang und interessierst als Mensch nicht. Aber es ist sehr gut, um über einen längeren Zeitraum Sympathien entwickeln zu können, also falls Du noch keine Bekannten hast, die Du zu Freunden machen willst.
     
  6. Du solltest dir die richtigen Leute aussuchen mit oberflächlichen Menschen kommst du nicht weiter, du sollst dir die Leute näher anschauen, bevor du dich näher auf sie einlässt. In der Quantität die Qualität selektieren, ich weiß das für mich sehr schnell, bedarf etwas Übung. Menschen die nicht oberflächlich sind, erkennen doch sehr schnell Menschen, die oberflächlich sind.
     
  7. Damit aus einer Bekanntschaft etwas vertrautes, intensives wird, sollte man einerseits viele bzw. regelmäßige Aktivitäten/Treffen gemeinsam erleben. Zudem sollte man sich die Zeit nehmen und längere Gespräche miteinander führen. Dadurch lernt man die Ansichten voneinander kennen, dann wächst das Vertrauen und man öffnet sich. Wichtig ist also auch, sich selbst zu öffnen. Erzähle aus deinem Privatleben, von deinen Plänen und Wünschen und auch von deinen Ängsten. Dann wird die Bekanntschaft auch anfangen, sich zu öffnen und schon beginnt eine gemeinsame Ebene und das Vertrauen beginnt wie ein zartes Pflänzchen zu wachsen.
    Oberflächliche Bekannte sind meistens deshalb nur Bekannte, weil man gemeinsam oberflächlich bleibt und bei Gesprächen nicht in die Tiefe geht.
    Zeig auch du echtes Interesse an deinem Gegenüber (ohne zu werten oder zu urteilen), sodass die andere Person merkt, dass sie sich dir öffnen kann. Dem anderen Wertschätzung, Interesse und "Liebe" entgegen zu bringen, wird positiv wahrgenommen. Menschen mögen es, "geliebt" zu werden und umgeben sich gerne mit denen, die ihnen gut tun. Daraus entstehen Freundschaften. Kann zwar etwas dauern, aber man kann in dieser Hinsicht nichts erzwingen.

    w, 33
     
  8. Freundschaften entwickeln sich, brauchen viel Zeit.
    D.h. Ich knüpfe ein Netz an Sozialkontakten mit Bekanntschaften, und wenn ich Glück habe, entsteht daraus auch eine Freundschaft.
    Das zeigt sich aber auch erst mit der Zeit.

    Mit dem Wort Freundschaft bin ich sowieso vorsichtig.
    Ich denke, ich habe einen sehr guten Freund, und ansonsten einige sehr enge Bekannte.
    Dafür aber einen großen, sehr bunten Bekanntenkreis, was auch schön ist, wenn ich mal wieder gesellig sein mag. Zudem bin ich ehrenamtlich unterwegs, also auch so entstehen Kontakte.

    Aber auch das braucht Pflege, mein Haus ist ein offenes Haus und jede*r meiner Bekannten weiß, dass sie / er willkommen ist.

    W,49
     
    • # 8
    • 08.01.2019
    • Roby
    Hallo Anita36,
    das ist tatsächlich schwieriger geworden. Ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass die individuelle Freiheit vor aller Freundschaft geht - und Freundschaften kosten einen Teil der Freiheit. Um Freundschaften zu schliessen muss man in Vorleistung gehen, damit meine ich man muss tatsächlich was für jemanden machen. Kistenschleppen beim Umzug, helfen bei der Renovierung, Autoabschleppen, auf Treffen hinarbeiten und auch gehen,...
    Zuletzt wollte ich mal ein Cliquentreffen planen - schlichtweg unmöglich! Der eine hat gerade ein neues Projekt, die andere eine neue, fordernde Arbeitsstelle, neuer Freund, krankes Kind, ... Früher waren solche Treffen der Angelpunkt - eher hat man die Freundin warten lassen als das Treffen verpasst.
    Meine Frau und ich versuchen jetzt schon seit Jahren ein Paar zu finden mit dem wir uns anfreunden könnten. Ohne Hintergedanken, Eifersüchteleien, Dramen, Lästereien, extremen Sportambitionen - einfach eine entspannte Freundschaft. Kein Glück!
    Ich gebe Bescheid, sobald ich den Stein gefunden habe unter denen sich das "Freundschaftsmaterial" versteckt hält.

    m/46
     
    • # 9
    • 08.01.2019
    • Anju
    Ich pflege quasi interessenbasierte Freundschaften. Mit den einen gibts tolle Gesprächsrunden (meist ehem. Kommilitonen oder Mitbewohner), mit anderen treibe ich Sport (ähnliche Mentalität/ Spaß am Wettbewerb) und andere nutze ich wiederum als Hideout (sehr lange Freundschaften).

    Gemeinsamkeiten finden. Ich lerne auch ständig neue Menschen kennen, bleibe aber oberflächlich wenn sich ein ungutes Bauchgefühl einstellt. Das ist ein recht hoher Prozentsatz.
     
  9. Maybrit, 60: Ich denke, man Bekanntschaften zu Freunden machen, vielleicht sogar mehr. Häufig ist die Partnersuche so dermaßen überfrachtet mit Erwartungen, da bleibt kaum Freiraum, um sich den Menschen erst einmal in Ruhe anzuschauen. Der erste Eindruck sollte stimmen, dann würde ich es, im Falle des Falles, langsam angehen lassen. Man will doch erst einmal wissen, mit wem man es zu tun hat.
     
    • # 11
    • 08.01.2019
    • frei
    Zunächst: wie definierst du Freundschaft ?
    Bedingung, man sieht sich regelmäßig / oft, man kann sich aufeinander verlassen, man tickt auf gleicher Wellenlänge ?
    Alles drei notwendig oder reicht eins davon ?

    Ich denke, gerade Männer nennen sich gegenseitig 'Freund', wenn sie etwas bestimmtes miteinander regelmäßig tun, z.B. Tennis spielen.
    Das könnte man auch leicht 'Zweckgemeinschaft' nennen.
    Sie brauchen einen Partner für ihr Hobby.

    Analog dazu könnte man aber auch sagen, dass zwei Frauen, die jeden Samstag Abend zusammen auf Parties gehen, unter der Woche zusammen Tee trinken und tiefgründige Gespräche führen, sich ebenso einfach nur brauchen.
    Diese Frauen sind ebensowenig oder -viel Freundinnen, wie es Männer sind, die sich nur zum Fußballgucken treffen.

    Was ist mit dem Helfen, sich-aufeinander-verlassen-Können ?
    Der eine macht das gerne, Stichwort Helfersyndrom, anderen macht es keinen Spaß. Ist es dann Zeichen von Freundschaft, wenn dir jemand wie mein Freund hilft ? Er hilft Hinz und Kunz, Kreti und Pleti, Tim und Struppi, und wie all seine 'Freunde' heißen, die ihn darum bitten.
    Ich hau einfach mal ne Zahl raus: 30 ! So viele Leute bezeichnet er als seine Freunde, ich bezeichne sie abzüglich von vielleicht dreien als seine Parasiten.
    Sind sie seine Freunde und warum ? Oder warum nicht ?
    Und ist er ihr Freund ? Immerhin können sie sich auf ihn verlassen.
    ( Hinweis: er kann Autos reparieren. Da hat man ebenso viele Freunde, wie wenn man eine Wohnung in New York hat )

    Ich habe nur zu einer Frau Kontakt, die ich als Freundin bezeichnen würde.
    Das ist die Frau in Italien, mit der ich mehr Kontakt habe, als zu allen anderen Frauen, die ich hier kenne, zusammengenommen.
    Joa...das ist ein Kriterium, nicht ?
    Ich kenne sie nun seit ca. vier Jahren und anfangs war es eine reine Zweckgemeinschaft, das haben wir sogar so formuliert. Es ging darum, die Sprache der anderen zu lernen.
    Darüber sind wir inzwischen hinaus.
    Inzwischen bedeutet sie mir etwas.
    Ich kann schon sagen, dass ich sie ein bisschen lieb habe.
    Es ist mir auch sehr wichtig, dass es ihr gut geht, dass sie glücklich ist.
    Ich habe nicht den Drang zu konkurrieren. Ich freue mich über ihre Erfolge ohne Neid.
    Niemals würde ich mich von ihrem Mann anbaggern lassen oder anderweitig illoyal werden.

    Als mein Vater starb, habe ich gesagt, dass ich ihren Vater schon öfter umarmt habe als meinen Vater in den 50 Jahren davor.
    Sie weiß, wie mies ich meinen Vater fand.
    Sie hat gesagt, ich dürfte ihren Papà mitbenutzen, der reiche für uns beide. Ist das nicht umwerfend süß ?

    Ich bin zu dieser Freundin gekommen wie die Jungfrau zum Kind.
    Völlig ungeplant, ungelenkt, unerwartet.
    Eine Freundin zu finden, habe ich nie aktiv versucht.
    Ich stelle mir das schwerer vor als einen Partner zu finden.
    Gibt's Freunde-Börsen ?

    w 51
     
  10. vielleicht macht das die FS schon. Nur das ist kein Garant für die Entstehung einer Freundschaft.
    Ich beobachte immer mehr wie bei vielen die Fähigkeit abhanden gekommen auch aktiv zuzuhören. Jemand der da am echten Gedankenaustausch interessiert ist wie ich, hat da auch langsam die Schnauze voll. In letzter Zeit habe ich sogar schon bei Kollegen beobachtet (wenn ich nicht an Gespräche beteiligt war) wie sie miteinander sprechen. Jeder fällt dem anderen ins Wort, keiner hört dem anderen zu und jeder hört sich am liebsten selbst gerne sprechen. Soziale Kompetenzen gleich Null würde ich sagen.

    Und ja gerade diejenigen die nur über sich und ihre Welt sprechen, haben riesige oberflächliche Freundeskreis...habe ich auch festgestellt.
     
  11. Ich finde jede Freundschaft hat durch die Bekanntschaft angefangen.
    Aber nur wenige Bekannte wurden Freunde.

    Es liegt schon an der Frage: wie geht es Dir?
    Höflichkeit oder ehrliches Interesse machen den ersten Unterschied.
    Wenn du nicht gut drauf bist, warten Bekannte bis Du wieder locker bist und die für mehr, fragen warum und rufen an.
    Die kleinen Unterschiede zeigen, wo Freundschaft entstehen kann.

    Aber Freunde bekommt man nur, wenn man selbst einer ist.

    Und auch da gilt: Du hilfst 50 über den Berg und 49 fahren ohne Dich herunter.
    Einer bleibt stehen und reicht Dir die Hand...
    Aber der war alle 49 Fehlversuche Wert.
     
  12. Gemeinsame Erlebnisse begründen Freundschaften.
    Deine Freundschaften früher gabs auch nicht nur, weil ihr zufällig in einer Klasse gewesen seid. Nein, dadurch, dass ihr Kindergeburtstage, gemeinsame Spiele und "Abenteuer" hattet, gelrnt habt, euch vertrauen zu können, sich aufeinander verlassen konntet - dadurch entstand die Freundschaft.
    Ist heute nicht anders. Schwieriger, weil weniger Zeit zur Verfügung steht. Und diese ganzen Konventionen, die Vorsicht, der Mainstream ....
    Auf einer deiner gern besuchten Partys rumzustehen und einen Drink zu nehmen - das ist weder Erlebnis noch Abenteuer. Davon kannst du keinen Enkeln erzählen. Nach einer solchen Party an den See zu fahren, nackt baden und dann am Morgen gemeinsam frühstücken zu gehen ... mit zerknautschten Klamotten und ungekämmt , blöd angeguggt zu werden und dann die goldene Kreditkarte zu ziehen .... über sowas lacht man noch in 100 Jahren.
    Also - finde die Menschen, mit denen dein Leben spannend wird, mach ihres auch spannender, seid gemeinsam verrückt und steht füreinander ein, wenn andere euch kritisieren. Versuchs mal - es macht Spass
     
  13. Nun ja, mir sind Leute in heutiger Zeit auch sehr lästig, wenn sie sich nicht weiterentwickeln können. Ich beende solche Freundschaften recht schnell. Ich möchte nicht unfairerwaise Leute mitschleifen, die ich in Wirklichkeit gar nicht sehen und reden will. Das betrifft vor allem alte Schulfreunde.

    Schließe dich Leuten an, die so sind wie du! Ansonsten wirkst du lästig, wenn du dich an Leute dranschmeißt, weil du einsam bist oder Freunde brauchst.
     
  14. Freundschaften entwickeln sich auch dadurch, dass man diese Menschen nicht in die Ecke stellt, sobald ein potentieller Partner am Horizont auftaucht.

    Man kann Bekanntschaften / Freundschaften pflegen und einen Partner kennen lernen / haben.

    Allerdings kommt dann - hier sehr regelmäßig zu lesen und in der Realität zu beobachten - das Thema Eifersucht, bei dem die gegengeschlechtliche Freund*Innen gleich unter Generalverdacht gestellt werden, oder die neu Verpartnerte ihre - dann Ex - Freundin gleich verdächtigt, sich als Singeline garantiert diesen einen Mann abgreifen zu wollen und auch den Kontakt nur noch in Ausnahmefällen halten will. Wenn gerade Langeweile oder Kummer angesagt ist.

    Freunde finde ich nur, wenn ich bereit bin, Freund zu sein.

    W,49
     
  15. Für mich bedeutet Freundschaft (im Gegensatz zu Bekanntschaft):
    • Man muss sich nicht verstellen, kann auch seine schwachen Seiten zeigen, darf sich "ausheulen" (auch bei Kleinigkeiten), muss nicht immer höflich/diplomatisch sein oder sich vorher überlegen, wie etwas wohl ankommt.
    • Man sieht sich nicht nur alle drei Monate, sondern trifft sich und telefoniert so regelmäßig, dass man den Alltag des anderen kennt und Dinge sofort einordnen kann.
    • Man geht nicht nur zusammen was trinken, sondern fährt auch mal übers Wochenende weg, zusammen in Urlaub, hilft sich beim Umzug etc.
    • Man hat einiges gemeinsam.
     
  16. Ich fand es auch total schwer, nach dem Studium neue Freundschaften zu schließen. Die Strategie, geduldig zu sein, hat bei mir auch nie funktioniert. Beispielsweise habe ich durchaus ab und an Kollegen sympathisch gefunden und wir haben dann manchmal über Facebook oder WhatsApp geschrieben, aber es wurde nie ein privater Kontakt. Sobald einer von beiden die Stelle gewechselt haben, schlief das dann ein und ein privates Treffen kam auch nie dabei heraus. Bei meinem letzten Jobwechsel haben mir auch mehrere ehemalige Kollegen gesagt, ich soll mich melden usw., aber wenn man sich mal meldet, bekommt man nur desinteressierte Antworten oder gar keine. Mit Vereinen ist es auch nicht besser - sobald man nicht mehr zum Verein geht, hat sich der Kontakt erledigt. Ich finde da Frauen besonders schlimm, die sortieren einen noch schneller aus als Männer.

    Sehe ich auch so. Ich würde noch hinzufügen, dass es auf Langfristigkeit angelegt ist, also dass die Freunde auch in Zukunft als Teil des Lebens betrachtet werden.

    Ich habe für mich festgestellt, dass viele Leute gar kein Interesse an Freundschaft haben, weil sie entweder...
    1. schon genug Freunde haben und da ist man zwar als Kollege eine nette Unterhaltung bei einem langweiligen Job, aber nicht mehr
    2. sich das Leben mancher nur um ihre Kinder und Familie dreht
    3. gar keine Freunde suchen, sondern nur "Freizeitkontakte", also z.B. jemand der mit ihnen Sport macht und mehr ist dann nicht gewünscht

    Gerade als ruhiger Mensch hat man es schwer. Ich gehe nicht gerne auf Partys, ich habe keine Lust auf großartige Ausflüge, aber ich würde mich über DVD Abende oder gemeinsames Kochen freuen, aber die meisten Frauen meiner Altersklasse müssen ihre Freizeit mit jeder Menge Aktivitäten vollstopfen.
     
    • # 19
    • 09.01.2019
    • void
    Hierin stimme ich mit Dir überein und der letzte Punkt kann auch stimmen. Muss aber nicht, denke ich. Aber die beiden anderen Punkte sind für jemanden mit Partnerschaft schwierig. Die knappe Zeit will man doch mit dem Partner verbringen, der dann auch noch seine Freunde mitbringt, zu denen man zu Partys "muss". Also gemeinsamer Urlaub wird nur gehen, wenn der Partner auch lieber mit wem anderes in Urlaub fährt.

    Das seh ich auch so. Aber ich glaube nicht, dass es in den meisten Fällen um die Angst geht, dass die Singlefreundin den Mann anbaggert, es sei denn, die beiden Freundinnen sind speziell. Eher sind die an sich Konkurrentinnen oder zumindest eine davon sieht die andere als ihre Konkurrentin und muss sich immer vergleichen mit ihr, dann war es aber auch keine Freundschaft vorher.
    Ich denke, es ist eher der Zeitmangel, eine gute Freundschaft zu lockern. Es kann auch das Gefühl sein, mit dem Partner nun "das richtige Leben" zu beginnen und die Freundschaften nicht mehr zu brauchen, aber dann würde ich es auch nicht als echte Freundschaft definieren, was vorher war.
     
  17. ja wobei ich denke gemeinsame Interessen müssen nicht immer sein, aber die Offenheit neue Dinge gemeinsam zu entdecken und azuprobieren. Mir ist auch Loyalität wichtig und das vermisse ich ab und zu bei manchen auch. Ich meine damit eine ähnliche Beziehung wie zur Schwester. Man streitet und verträgt sich wieder und man kann sich auch ehrlich die Meinung sagen, ohne (wohlwollend) ohne dass jemand dann abtaucht...
     
  18. Natürlich kann man das. Wenn das nicht ginge, gäbe es gar keine Freundschaften. Denn vor der Freundschaft steht ja die Bekanntschaft. Man wird ja nicht instantan zu Freunden.

    Ich denke, ich habe auch nur einen wirklich guten Freund. Genügt doch. Außerdem bin ich ein Mann. Alles Wesentliche mache ich sowieso mit mir selbst aus.

    Wie macht man nun Bekanntschaften zu Freundschaften? Vermutlich indem man sich freundschaftlich verhält. Man ist zugewandt, interessiert sich für den anderen, lässt Nähe zu und ist verbindlich. Aber erzwingen kann man das sicher nicht.

    Ja, man muss sich nicht verstellen. Aber muss man sich irgendwo verstellen? Vielleicht ist das auch ein wesentlicher Punkt? Spielst du öfter eine Rolle? Menschen mögen Authentizität. Wenn man so ist, wie man ist, öffnen sich auch die anderen schneller. Im zwischenmenschlichen Bereich kommt's ja nicht aufs performen an.

    Man muss nicht höflich und diplomatisch sein? Im Gegenteil! Gerade bei einem Freund achte ich noch mehr darauf, nicht wie der Elefant im Porzellanladen zu agieren.

    Alle drei Monate ist doch nicht selten. Man hat ja schließlich auch anderes zu tun. Man kann sich noch viel länger nicht sehen und die Freundschaft steht kein bisschen in Frage.
     
  19. Ich stimme bei den meisten Punkten zu, außer beim Kontakt. Ich habe Freunde, die existieren schon lange. Wir haben aber manchmal nur einmal im Monat Kontakt oder seltener, da wir in unterschiedlichen Städten leben. Dennoch weiß ich: Sollte ich Probleme haben (oder der andere), würde jeder sofort bereit dazu sein, den anderen aufzunehmen, auch für länger. Ich kann anrufen bei Liebeskummer, der andere hört mir wirklich mit Teilnahme zu. Das sind über Jahre gewachsene Freundschaften zu Menschen, dir mir in der Tiefe so ähnlich sind, oder bei denen eine Verbindung da ist, die einfach bestehen bleibt. Sehen wir uns, ist alles genau so, als hätten wir uns erst gestern getroffen. Über meinen Alltag wissen meine Kolleginnen oder Bekannte hier in meiner Stadt sicher viel mehr, mit denen ich fast jeden Tag rede. Dennoch sind das nicht alles unbedingt auch Freunde. Ich weiß nicht, wie sie im tiefsten Inneren ticken und würde sie in der Stunde der Not nicht um Hilfe bitten und sie mich auch nicht oder meine tiefsten Gedanken mit ihnen teilen. Und ziehe ich hier weg, wird der Kontakt einschlafen und das ohne die Möglichkeit, dass diese besondere Verbindung da ist, wenn wir uns wieder mal treffen sollten.
    Das macht für mich den Unterschied aus.
    Meine Eltern haben ihre engsten Freunde alle noch aus Studienzeiten. Die haben in einem künstlerischen Studium so viel Zeit gemeinsam verbracht, geteilt, ihre Jugend miteinander gelebt und kennen sich so gut - aber vor allem haben sie alle eine enge geistige Verbindung, ein Verständnis füreinander aufgrund des gemeinsamen Interesses. Später haben sie neue Bekannte getroffen, mit denen sie Hobbys teilen; echte Freunde sind nur die vom Studium. Aber natürlich kann man auch später noch Menschen treffen, die einen plötzlich berühren. Mir ging das mit einer Kollegin so, mit der ich mich plötzlich in tiefen Gesprächen wiederfand und jeder hatte großes Interesse, das auch privat fortzusetzen. Denn wir verstehen einander - das ist selten. Daraus hat sich sehr schnell eine echte Freundschaft entwickelt. Aber darauf angelegt, Freunde zu finden, habe ich es nie. Es ergibt sich bei mir einfach so, wenn diese einzigartige Wellenlänge da ist.

    w, 35
     
  20. Aus meiner Sicht helfen gemeinsame Erlebnisse. Egal ob ihr zusammen kocht oder mal übers Wochenende wegfahrt. Letztlich sind doch auch Freundschaften in früheren Jahren so entstanden. Freundschaften muss man entwickeln. Grundlage ist aus meiner Sicht Sympathie und dann braucht man gemeinsame Interessen für Unternehmungen.
     
  21. Früher gab es Friendscout, die haben sich inzwischen auch in Lovescout unbenannt, offenbar ist Freundschaft weniger wichtig als ein Partner. Da die gratis sind (soweit ich weiß), kann man inmerhin nicht sagen, dass man für ein Partner Geld zu geben bereit ist, für Freunde nicht.
    Übrigens gibt es inzwischen auch Nachbarschaftsplattformen, also zum Leute kennen lernen stelle ich es mir auch praktisch vor.
     
  22. Das reicht mir nicht. Ich möchte eben nicht nur Menschen für Notfälle haben, sondern für den Alltag. Sich einmal im Monat austauschen finde ich banal - meistens interessiert mich das, was bei mir vor einem Monat war, längst nicht mehr. Was ich mir wünsche, sind: "Du ahnst nicht, was mir heute wieder passiert ist. Lust auf einen Wein gleich?"-Freundschaften.
     
  23. Ich habe durch Umzüge, Kinder die das Leben auch zeitlich verändern...Freunde von früher verloren. Geblieben ist zufällig ein Mann ( damals Junge) den ich mal häufiger und mal weniger treffe.

    Mit Frauen habe ich mich immer etwas schwerer getan, mir fehlt da wohl ein Gen was mir bestimmte Interessen einiger Frauen, abgehen lässt.

    Aber ich bin schon eher offen und Kontakt herstellen fällt mir nicht sehr schwer.
    Dennoch sind viele höchstens Bekannte geblieben.
    Völlig normal, da man sich ja erst kennenlernen muss.
    Die einen hatten keine Kapazitäten mehr frei, andere wurden eben nicht sympathischer etc.

    So habe ich drei die ich Freundinnen nenne und eine davon ist nochmal eine Spur näher.

    Wo habe ich die her?
    Zwei wirklich in der Kneipe kennengelernt.
    Ich meine zwar nicht so eine Rudisresterampenkneipe aber einmal war es Altweiber und Jahre später, beim Bierchen und Billard im Irish Pub.
    Die engste ist seit 15 Jahren meine Arbeitskollegin.

    Aber erstmal waren sie Bekannte und nicht sofort hat man täglich telefoniert.
    Irgendwann merkt man, ob man auch angenommen wird wie man ist, tastet sich vor wie jemand damit umgeht:
    Wenn man nicht nur super funktioniert. Offen ein Gefühl anspricht etc...
    Freundschaft hat für mich den Unterschied im Vertrauen und sich eben vertraut machen.

    Freundschaft entsteht nicht weil man gerade Lust drauf hat und nicht jeder wird Freund...es sind eher ganz wenige aus der Menge der Bekannten.
     
  24. Sieht eben jeder anders. Für mich sind das eher Bekanntschaften, mit denen ich darüber rede, was mir am Tag passiert ist. Das sind ja oberflächliche Gespräche. Das mach ich mit „nur“ Bekannten genauso. Aber bei Leuten mit der gleichen Wellenlänge, da kann ich jederzeit tief einsteigen, über Ängste und träume reden und das sind dann echte Freunde, ob nur alle drei Monate oder jede Woche (hab beides). Aber ich bin auch introvertiert, und eher an (seltenem) tiefsinnigem Austausch interessiert als an oberflächlichem häufigen. Qualität ist mir da mehr wert als Quantität. Wohlgemerkt: ich hab auch einige Bekannte, mit denen ich genau das mache, was du sagst. Auf einen Wein treffen um den Tag zu bequatschen.

    Um auf die Frage der FS noch einmal einzugehen: das ist sicher Typsache, was einem bei einer Freundschaft wichtig ist, und daraus ergibt sich dann eben, ob man eher der ist, der für eine Freundschaft arbeitet und die langsam aufbaut. Ich denke durchaus, dass das geht. Wenn Sympathie da ist, kann man wie bei Dates Unternehmungen vorschlagen und das wird von sich aus mit der Zeit intensiver, wenn es gut läuft. Bei mir und meiner Herangehensweise (auf einer Wellenlänge sein oder nicht) ist eben nur Glücksache. Findet man jemanden und der sieht das genauso, braucht das bei mir kein bewusstes dafür arbeiten, dann will man sich von beiden Seiten aus ja eh immer treffen, um sich auszutauschen. Weil das was seltenes ist.
     
    • # 28
    • 11.01.2019
    • void
    Sowas geht nur mit Singles, die kaum Hobbys haben.
    Hast Du viele Hobbys? Wenn Dich die Singlefreundin anruft und will, dass Du spontan Zeit hast, hättest Du die? Falls ja, bist Du ne Ausnahme, glaube ich. Ich kenne viele, die ihren Sport, den sie für sich tun, wichtiger finden, als irgendwo zu sitzen und zu reden.

    Ich war ja früher Sex-and-the-City-Guckerin. Abgesehen von den Zickereien, die auch in der Serie vorkommen, habe ich immer gedacht, warum hab ich solche Freundschaften nicht? Es war für mich so eine Vorstellung von "kannst jeder Zeit anrufen" und man hat mich auch jederzeit anrufen können, wenn was ist. Aber das kann man an sich vergessen. Die Leute haben noch ein anderes Leben neben der Freundschaft, wollen ihre Arbeit nicht unausgeschlafen machen, finden Freundschaften bei weitem nicht so wichtig wie der andere. Und dann eben noch die mit dem Partner, die ihre freie Zeit lieber mit dem verbringen.
    Ich kenne Leute, die nicht ans Telefon gingen, wenn ihre Lieblingsserie lief, und das war zu einer Zeit, wo weder Versandhäuser noch Nepper, Schlepper, Bauernfänger oder Umfragetypen anriefen, also es war garantiert jemand Privates, der dann angerufen hätte.

    Du bist ja Ende 30, ich glaube, das ist für solche Freundschaften ein ungünstiges Alter, wenn Du unter Gleichaltrigen suchst. Die Midlifecrisis kommt ja erst noch, in der sich dann viele mehr um sich kümmern wollen, sich trennen, mehr "Qualitätszeit" für sich wollen. Wenn kleine Kinder da sind, kannst Du das auch vergessen, dass die Person spontan sein kann. Oder Du besuchst sie, wenn das Kind schläft. Geht nur, wenn die Mutter nicht früh raus muss.

    Das mal ganz abgesehen davon, dass es auch unter Leuten, die sich "Freunde" nennen, Konkurrenz gibt, Neid gibt und wenn Du Pech hast, sogar Missgunst. Also selbst wenn Du ne Freundin hättest, die Du jederzeit zum Wein anrufen könntest, ist nicht gesagt, dass das ne echte Freundin ist. Und dass sie Dich nicht fallenlässt, sobald ein Mann in ihrem Leben auftaucht.

    Also man braucht einmal einen Menschen, der zur Freundschaft auch fähig ist, und zum zweiten muss der auch die Zeit haben und Dich an die erste Stelle setzen bei der Wichtigkeit seiner Leute, wenn er sofort Zeit haben sollte, weil Dir nach Reden ist. Das ist ja wie in einer Partnerschaft, wo man nicht zusammen wohnt, und selbst da wird diese Spontaneität nicht da sein.
     
  25. ja mir reicht das auch nicht. Aber wenn man im Studium Menschen kennengelernt hat und wieder wegzieht, dann wohnen diese Personen nunmal nicht in deiner Region. So ist es dann. Klar hätte ich es auch gerne anders, aber deshalb wird man ja die Freunde nicht gleich aus dem Leben werfen. Aber ich kann dich schon verstehen. Dir fehlt im Prinzip eine vertraute Freundin oder eine kleine Mädelsgruppe. Eine Freundin, die viel Kontakt zu dir hat und mit dir über Probleme etc. redet. Ich denke du bist auch extravertiert und suchst im Außen viele Kontakte. Mir reicht das dauerhaft auch nicht, wenn ich Freunde nur 1 mal im Monat sehen würde. Schön ist es jedoch wenn man weiss man kann anrufen oder schreiben und die Person ist für einen da.

    Aber gerade deshalb würde ich an deiner Stelle nach Interessen suchen oder Kursen, die längere gehen. Dort kannst du aufgrund der ständigen Treffen ggf. neue Bekannte finden und daraus ergeben sich mit der Zeit Freundschaften. Es ist aber sehr schwierig alles wie ich finde und es kommt oft unverhofft...wenn man nicht damit rechnet.
     

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