1. Macht der Beruf die Männer (Frauen) attraktiv?

    eine kurze Frage in die Runde:

    Seid ihr der meinung dass der Beruf einens Menschen a) etwas über seinen Charakter aussagt und b) für das andere Geschlecht attraktiver macht?

    Ich hätte es mal gerne dass ihr euch auf folgende Beispiele bezieht?

    Sagen wir mal Junger Arzt im Alter von 30 Jahren (ist ein Arzt immer anziehend für Frauen) ?

    Welche Faktoren spielen dann 1. Aussehen und 2. Charakter des Menschen (der den Beruf des Arztes ausübt)?

    Oder nehmen wir Ärztin (30 Jahre) oder Rechtsanwalt, Ingeneur/in usw.

    Ich möchte hier gar nicht meine Meinung in die Runde werfen, sondern einfach mal den Meinungen der Leute (Männer und Frauen) zuhöern, (lesen).

    Meinungen gerne willkommen
     
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    • # 1
    • 20.08.2014
    • Gast
    Klar macht der Beruf attraktiv (wobei hier wieder das Gegenteil behauptet werden wird, nur der Charakter zählt bla-bla-bal)

    Aber es gilt zu differenzieren. Der Beruf macht dann attraktiv, wenn er auch erfolgreich ausgeübt wird.
    Ein angestellter Arzt in einer Landarztpraxis ist nicht so attraktiv wie ein Arzt, der forscht und lehrt.

    Ein arbeitsloser Rechtsanwalt ist nicht so attraktiv wie der Inhaber einer erfolgreichen Kanzlei mit mehreren Mitarbeitern. Ein Historiker, der die meiste Zeit in einem staubigen Archiv verbringt, ist nicht so attraktiv wie ein Historiker, der durch die Welt reist und Bücher schreibt. Ein Schriftsteller, der seine Arbeit durch einen Kellnerjob finanzieren muss ist nicht so attraktiv wie ein Bestsellerautor usw. usw….

    Ich bevorzuge erfolgreiche Geisteswissenschaftler.

    w (Ärztin)
     
    • # 2
    • 20.08.2014
    • Gast
    Männliche Ärzte gehören seit jeher unbestritten zu den Favoriten der Damenwelt, wobei damit sicherlich auch das ein oder andere (blödsinnige) Klischee aus den zahlreichen Ärzteserien / -romanen assoziiert wird, bzw. diese das eigentliche Berufsbild verwässern.

    Eine Abstufung zwischen Beruf, Aussehen und Charakter, im Sinne von "wenn Kriterium A bedient wird, kann ich bei B Abstriche machen" nimmt meiner Erfahrung nach kaum ein Mensch vor. Die meisten wollen eine/n charakterstarke/n und gutaussehende/n PartnerIn aus einem attraktiven Berufsfeld.

    Ich persönlich lege überhaupt keinen Wert auf den Beruf einer Frau, würde mich aber nur ungern in eine Ärztin verlieben, da Wochenenddienste, Nacht- und Doppelschichten sowie der mit dem Beruf einhergehende Stress die Beziehung belasten könnten (vorausgesetzt natürlich, sie arbeitet im Krankenhaus und nicht etwa als Zahnärztin).

    Ohne verallgemeinern zu wollen, habe ich mit Juristen sehr schlechte Erfahrungen gesammelt. Im Studium waren das wirklich ausnahmslos versnobte, egozentrische, überhebliche Papasöhnchen und -töchter im Polohemd, deren Horizont kaum über den eigenen Tellerrand hinausragte. Ein für mich sehr unsympathischer Menschenschlag.

    Bei weiblichen Ingenieuren sehe ich keine Probleme, würde aber auch nicht gezielt nach einer suchen. Wie gesagt, grundsätzlich ist mir der Beruf einer Frau egal, solange sie sich um Arbeit bemüht und Spaß, bestenfalls sogar Erfüllung darin findet.
     
  3. Was ich noch hinzufügen wollte: Ein Freund von mir im gleichen Alter (1-2 Jahre jünger) ist Maschinenbauingeneur und ich treffe ihn ab und an und wir unterhalten uns, ich habe nun festgestellt, dass er total analytisch denkt, und immer die Vor und Nachteile abwiegt (da ging es um das Thema Auswandern in die USA, und die Vor und Nachteile).

    Nun, was ich damit sagen will, ich könnte mit einer Frau, die analytisch nur rational und mit dem Verstand denkt, nicht aushalten. Ein ehem. Leher in meiner Schulzeit war Dr. der Chemie und Physiklehrer, und er war die überwiegende Zeit ohne Frau bzw. geschieden und hat vermutlich Jahrzehne als lediger Mann gelebt (nun ist er in Rente) Ich habe den Eindruck, dass die Menschen die kreative und soziale Berufe haben, sehr gut gelernt haben mit anderen Menschen auszukommen und sich dies auf die Fähigkeit überträgt, mit Menschen vom anderen Geschlecht umzugehen. Daher würde ich behaupten dass die Lehrerin die Germanistik studiert hat eher einen Mann findet als ein Mann der nur Naturwissenschaften (Physik, IT, Maschinenbau) studiert hat und rein rational denkt, wie der von mir beschriebene Kollege. Sicher gibt es Ausnahme, und ich möchte nicht verallgemeinern aber es ist doch so, dass der Beruf mit dem man täglich zu tun hat, unweigerlich auf die eigene Denkweise abfärbt und auf die Fähigkeit zur Emphathie zu anderen Menschen.
     
    • # 4
    • 20.08.2014
    • Gast
    Der Arztberuf ist für mich nun ausgerechnet nicht anziehend, da ich viele negative Assoziationen damit verbinde (Krankheit als Thema, Überstunden, Schichtdienst, Ärzteschwemme usw.). Aber natürlich hätte ich meinen heutigen Partner ganz sicher nicht abgewiesen, wenn sich herausgestellt hätte, dass er Arzt ist, da er sehr intelligent, niveauvoll und gebildet ist.

    Und, ja: der Beruf sagt so einiges über den Charakter des Menschen aus. Noch mehr aber sein berufliches Engagement, seine beruflichen Ziele oder sein "Brennen" für den gewählten Beruf. Letzteres ist das für mich besonders interessant, denn es verspricht viel und guten Gesprächsstoff in einer Beziehung. Wenn ich sehe, wie glücklich und engagiert mein Partner seinen Beruf ausübt, wie selbstbewusst er mit Herausforderungen umgeht und wie erfolgreich er sein Team führt, dann macht ihn das zweifellos sehr attraktiv für mich.

    Aber letztlich ist mir der Beruf meines Partners völlig egal, so lange diesem eine fundierte Bildungsgrundlage vorausgegangen ist und mein Partner seinen Job mit Interesse, Engagement und zu seiner eigenen Zufriedenheit verfolgt.

    w, 53 mit gleichaltrigem Partner
     
    • # 5
    • 20.08.2014
    • Gast
    Ich finde den Beruf wichtig, weil er etwas über das Lebensumfeld, Lebensumstände und ggf. über gewisse Vorlieben und Werte aussagt. Ein anspruchvoller Beruf zeigt mir, dass der Mensch intelligent, fleißig und beständig ist - zumindest im Beruf. Jemand, der ein 9-17.00 Uhr Job hat, wird schwer verstehen, dass der andere wesentlich flexibler in der Freizeitgestaltung sein muss und eventuell auch weniger Zeit hat. Außerdem mache ich am Beruf einen gewissen Bildungsgrad fest. Es stört mich einfach, wenn der Partner intellektuell nicht mithalten kann. Wie soll eine Partnerschaft funktionieren, wenn ich immer denke: "Mein Gott, ist der blöd." Ich war bisher ausschließlich mit Ärzten/Rechtsanwälten zusammen und weiß hinsichtlich des Zusammenlebens mit einem selbständigen Arzt/Rechtsanwalt, was mich erwartet. Da ich selbst in einem der beiden Berufe tätig bin, sind mir die Einstellungen und Lebensumstände vertraut und sympathisch. Menschen lieben Gewohntes.
    Fazit: Der Beruf macht für mich einen Mann nicht attraktiv, sondern ein schwacher Beruf macht einen Menschen für mich unattraktiver.
    Ein schwacher Beruf ist für mich ein Makel und zwar bei Männern wie bei Frauen.
     
    • # 6
    • 20.08.2014
    • Gast
    Ich finde Ärzte überhaupt nicht attraktiv. Damit assoziiere ich lange Arbeitszeiten und Schichtdienst. Und die Zeiten, in denen man als Arztehefrau den Ehrentitel "Frau Doktor" geführt hat sind auch lange vorbei. Dann kommt es natürlich noch auf die Fachrichtung an. Ich könnte mir z.B. nie Sex mit einem Gynäkologen vorstellen, warum sollte jemand einen Beruf wählen, bei dem er an den Geschlechtsorganen herumschneidet und ungeborene Baby tötet?

    Anwalt ist schlecht, weil man im Scheidungsfall verloren hat. Und ich möchte mit dem Mann zusammen sein, weil ich es will und nicht, weil ich Angst vor der Trennung habe.

    Ingenieur ist ok, das bin ich selbst auch.

    Für mich gibt es nur neutrale und unattraktive Berufe. Ich brauche nicht den "Frau von ..." Status.
     
    • # 7
    • 20.08.2014
    • Gast
    Wenn eine Frau Ingeneurin ist, finde ich das schon sehr toll. Mit einer Rechtsanwälttin würde ich eher nichts zu tun haben wollen.

    m29
     
    • # 8
    • 20.08.2014
    • Gast
    Das gilt nur für einen bestimmten Typus von Frau (und Mann), und zwar diejenigen die schon in der Schulzeit durch ihre hauptsächliche Selbstdefinition über Statussymbole auffallen. Das zieht sich dann bei diesen Frauen (und Männern) bis zur Auswahl ihrer eigenen Grabstelle so fort. Ich ich bin von wesentlich mehr Frauen umgeben seitdem ich den Juristenberuf aufgegeben und mich als Künstler selbstständig gemacht habe. Und ich kenne einige denen es genauso geht. Damit ist deine These jedenfalls für mein Lebensumfeld wiederlegt. m 44
     
    • # 9
    • 20.08.2014
    • Gast
    Die US-Dating-App Hinge hat die Suchanfragen ihrer Users ins Visier genommen.
    Bei den männlichen Suchanfragen ergab sich kein Suchraster.

    Bei den weiblichen Suchanfragen schon. Die meistgesuchten Berufe waren "Banker", die meistbesuchten Profile schlechthin waren von Schweizer UBS-Bänker...

    Zahlen lügen nicht, was das oben bedeuetet kannst du selbst intepretieren.

    Quelle: einfach googeln
     
    • # 10
    • 20.08.2014
    • Gast
    Nein, der Beruf sagt absolut nichts über den Charakter eines Menschen aus! Ich war in jungen Jahren mit 2 Ärzten zusammen, und ich kann Dir versichern, dass ich nie mit Männern zu tun hatte, die grössere charakterliche Defizite aufwiesen als diese beiden.Im beruflichen Ressort mögen sie gut gewesen sein, aber im privaten und zwischenmenschlichen Bereich absolute Pfeifen! LG w ü40
     
    • # 11
    • 20.08.2014
    • Gast
    Ich finde gerade Ingenieure besonders anziehend, eben genau WEGEN des rationalen Denkens, alles Analysierens und ihrer Direktheit.
    Kein Drumherumreden, die Dinge-nicht-beim-Namen-nennen und alles verstehen wollen ( Pädagogen , ächz ).
    Ausnahme: Architekten. Die halten sich oft für Künstler, für die Tollsten und Schönsten.
    Alle anderen Ingenieure sind ( ich rede vom gros, nicht von den Ausnahmen ), schlicht und uneitel, das mag ich. Sind übrigens sehr stark überwiegend Männer ( außer den Architekten, etwa halbe-halbe ).

    Unter den Pädagogen finde ich Lehrer besonders nervig. Die haben Ihr Hobby 'Leute-belehren' zum Beruf gemacht. In meiner Familie gibt es einige, die sind anstrengend.

    Theologen ( ich kenne einige ) wollen dich missionieren und lächeln immer so überlegen, nerv.

    Mediziner mag ich, außer, wenn sie den Gutmenschen raushängen lassen. Oder wenn sie sich für besonders anziehend halten...tja, in der Tat, oder sagen wir, denke ich auch, haben diese Akademiker wohl das größte Renomee in unserer Gesellschaft.

    Juristen würde ich auch interessant finden, kenne aber kaum welche näher.

    Soziologen nerven mich, ähnlicher Schlag wie Pädagogen.

    Historiker oder auch Archäologen würde ich extrem interessant finden, kenne aber keine.
    Und ich würde sofort denken, dass ich ihn ( den Partner ) durchfüttern muß.

    Grundsätzlich mag ich gebildete Leute, die sich für etwas begeistern können.

    w 37, Architektin mit Partner, der Ingenieur ist.
     
    • # 12
    • 20.08.2014
    • Gast
    Ja, ein erfolgreiches Berufsleben macht attraktiv, weil davon ausgegangen wird, dass hinter einer beruflich erfolgreichen Person ein agiler, sozial beweglicher, kontaktfähiger Mensch steht.
    Für mich sind Künstler und Geisteswissenschaftler attraktiver als Ärzte, Banker, Juristen Naturwissenschaftler, SoWis und WiWis - ganz einfach deshalb, weil hier meine Interessengebiete liegen. Besonders attraktiv sind für Frauen wohl auch erfolgreiche Künstler und erfolgreiche Architekten, das bestätigt mein Umfeld.
    Aber es muss kein studierter Mann sein, ein Individualist egal welchen Beruf er erfolgreich ausübt, hat bei Frauen ebenfalls Chancen
    w 50
     
    • # 13
    • 20.08.2014
    • Gast
    So ist es! Hatte zwar nie einen Freund, der Arzt wäre, war aber oft in die männlichen, jungen Ärzte verliebt. Aber auch die älteren finde ich oft sehr sympatisch. Aufgefallen ist es mir jedoch erst, nachdem ich den Beitrag gelesen und nachgedacht habe. Also ist Beruft doch kein Faktor, der meine Suche bedeutend beeinflusst.
    w(30)
     
    • # 14
    • 20.08.2014
    • Gast
    Ich kann hier natürlich nur für mich schreiben:
    Für mich (w48) ist die Bildung interessant.

    Heißt: Bei einem Uniabschluss übersehe ich auch gerne mal ein etwas weniger ausgefülltes Profil.
    Bei einem normalen Berufsabschluss (Ausbildung) muss es ein wirklich tolles Profil sein, damit ich mich näher damit beschäftige.

    Der Beruf an sich ist mir relativ egal. Relativ.

    Mit Männern mit einem FH oder Uniabschluss komme ich besser klar und ich weiß leider nicht warum das so ist.
    Mit Männern mit Ausbildungsberufen langweile ich mich eher.

    (FH-Abschluss)
     
    • # 15
    • 20.08.2014
    • Gast
    Das sind mit Verlaub sehr subjektive Wertmasstäbe, stark auf Aussenwirkung & Status ausgerichtet.

    Mit meiner Partnerin habe ich mich in 3 Wochen Urlaub kein einziges Mal über meinen oder ihren Beruf ausgetaucht und wir verbrachten den Urlaub nicht schweigend. Ich finde Menschen die sich stark über ihren Beruf definieren und viel darüber reden sehr unattraktiv, viele Ärzte neigen stark dazu, ständig über ihren Beruf zu reden.

    Ich finde Frauen attraktiv, die ein gesichertes Einkommen haben ,vielseitig interessiert sind und die den Beruf in der Freizeit ablegen

    m ,Arzt
     
    • # 16
    • 20.08.2014
    • Gast
    Bedingt. Jemand, der studiert, gilt ja als wissensdurstig, lernt gerne. Dem könnte ich unterstellen, dass er eben lernfähig ist und nicht stehenbleibt und dass man mit ihm gut über bestimmte Dinge diskutieren kann, wo man einem Handwerker die Ansicht unterstellt (und auch schon gehört hat): Na und? Was willst du mit dem Wissen?
    Also die Faszination für bestimmte Dinge könnte nicht da sein. Das ist aber ein Vorurteil, weil ich auch einen BWL-Mann kenne, der sich z.B. ÜBERHAUPT nicht für spannende Wissenschaftsthemen interessiert.
    Also sind das wahrscheinlich alles nur Vorurteile und man muss gucken, wie der Mensch so ist.

    Bei Künstlern findest Du manchmal auch eine Eigenschaft, mit der ich nichts anfangen kann ("komm ich heut nicht, komm ich morgen" oder diese kindlichen Selbstzweifel, was ihre Kunst angeht, statt zu sagen: So ist das, ignoriert es doch, wenn es euch nicht passt)

    Und wenn einer Geowissenschaftler ist und manchmal monatelang auf einem Forschungsschiff oder jemand auf ner Bohrinsel arbeitet, dann könnte das für jemanden, der eine "normale" Beziehung will, schon ein Hinderungsgrund sein.

    Definitiv nicht. Eher das Gegenteil, was mich angeht. Aber das sind nur blöde Vorurteile, ich würde jemanden deswegen nicht ablehnen, sondern erst mal gucken, wie der Mann so drauf ist.

    Hmm. Ein Pathologe sollte nicht so viel von seiner Arbeit erzählen und ein Gynäkologe hat vielleicht manchmal auch Schwierigkeiten mit der Akzeptanz.
    Überhaupt ist Arzt nicht so attraktiv als Beruf. Ich denke, wenn ein Arzt anziehend ist, weil er Arzt ist, dann geht es der Frau nur ums Geld.

    Männer in Uniform üben manchmal eine gewisse Anziehung aus. Aber da sollte man auch vorsichtig sein.

    Das ist überhaupt als erstes wichtig.

    Bei Anwälten habe ich auch Vorurteile. Also würde ich mir den Mann genau ansehen, ob er diesem doofen Klischee, das ich im Kopf habe, entspricht. Ingenieur - kenn ich, ist supernett, keine Vorurteile.

    Ich wundere mich über Deine Art zu fragen. Welche Rolle spielen dann Aussehen und Charakter? Da sollte man ja doch zuerst drauf gucken. Es gibt bestimmt einen Haufen eingebildeter Medizinstudenten, die nach ihrem Abschluss wirklich meinen, ein Halbgott in Weiß zu sein auch bei den Frauen. Aber was will man mit so jemandem? Zumal sich sowas ja dann nur über den Beruf definiert und nicht über die Persönlichkeit. Fällt gleich durchs Raster bei intelligenten Frauen.
     
    • # 17
    • 20.08.2014
    • Gast
    Ja, der Beruf ist wichtig. Er zeigt zum einen Bildung und zum anderen Strebsamkeit und Ehrgeiz. Das sind beides wichtige Attribute für einen Mann. Zumindest für mich.
     
    • # 18
    • 20.08.2014
    • Gast
    An FS:

    Ja, der Beruf macht etwas aus. Ich könnte nie mit einem Arzt.. jemand, der anderen am Körper herumschneidet, in Körperöffnungen fasst etc. nein danke.

    Gastronomie/Hotellerie: Lieber nicht, da lange Wochenenddienste und kaum Zeit für Beziehung.

    Schlechte Erfahrungen habe ich mit jemandem aus dem Verkauf (Autos) gemacht: Kann sich wunderbar ausdrücken und viel sagen, ohne etwas zu sagen.

    Ich fand schon immer Handwerker toll, wenn sie denn nicht nur Fachwissen sondern auch Charme, Geistes- und Herzensbildung haben und mit so jemanden bin ich nun zusammen. Bodenständig, mit Fachwissen in praktischen Dingen (wo ich leider nicht so begabt bin) mit super Humor, ohne Dünkel und muskulösen Armen.

    Also klar, der Beruf kann schon attraktiv machen. Aber letztendlich kommt es immer auf den Menschen an. Wenn ich einen Arzt kennelgelernt hätte, wo es einfach funkt und passt, dann ist mir der Beruf egal, in dem Moment, auch wenn ich das prinzipiell nicht mag. Und ein Handwerker ohne Manieren und mit schlechten Charakter kommt auch nicht in Frage.

    w, 41
     
    • # 19
    • 20.08.2014
    • Gast
    Hallo

    ich sehe das ähnlich wie 1. Die Berufskategorie die in Stellenbörsen abgefragt wird sagt noch nicht viel aus was einer macht, womit er die meiste Zeit verbringt und welche Ziele dabei verfolgt werden.
    Ich mag z.B. keine Außenvertriebsmanager, keine Controller, keine IT-Adminstratoren und keine Handelsvertreter. Generell bevorzuge ich stark bildungsaffine Berufe mit hohem intellektuellem Anforderungsprofil, die unternehmerisches und kreatives Denken verbinden. Der Leiter eines Callcenters hätte bei mir null Chancen, egal wie erfolgreich er auch ist. Natürlich diskriminieren wir automatisch bei der Partnerwahl Berufsgruppen. Jeder tut das uneingestanden. Welche Frau möchte mit einem Bestattungsunternehmer leben ? Ein Arzt hat es heute nicht einfach, Privatleben und Beruf zusammen zu halten. Entweder Schichtdienst oder Selbständigkeit als niedergelassener Arzt bzw. Privatklinik GmbH mit allen Konsequenzen. Bei Anwälten gibt es auch ein breites Spektrum. Wichtig ist dass man sich überhaupt noch begegnen kann trotz Beruf. Schliesslich häng ich nicht den beruf auf Halbmast bloss weil Mr. Right aufkreuzt.
     
    • # 20
    • 20.08.2014
    • Gast
    Natürlich macht ein Beruf attraktiv oder auch unattraktiv. Warum sonst werden von Frauen Handwerker gerne aussortiert, obwohl sie charakterlich einwandfrei und optisch ein Hingucker sein könnten?
     
    • # 21
    • 20.08.2014
    • Gast
    Ganz einfach...
    Erstell' doch mal ein Profil als Mann, sagen wir mal um die 40 Jahre, kinderlos. Beruf Arzt.
    Dann ein identisches Profil, aber als Beruf Lehrer, oder Dipl.-Ing., oder, oder...
    Was wird wohl passieren??
    Ich hab's mal getestet...
    Mein Arztprofil hatte ca. 60 Anfragen, das andere Profil sage und schreibe 3 Anfragen!
    Noch Fragen???
     
    • # 22
    • 20.08.2014
    • Gast
    Mich, m,35 hat nach meiner Scheidung eine Frau sehr beeindruckt.

    Sie ist Ärztin, hat zwei Kinder und war in Ihrer Heimat sogar schon vor Ihrem Studium Ehrenbürgerin.
    Ich war stolz, dass ich mit so einer erfolgreichen und intelligenten Frau zusammengekommen bin. Mit einer Doktorin ;-).... Ja es hat mich stark beeindruckt und sie für mich noch viel mehr anziehend gemacht.

    Fazit:

    Nach einer kurzen Zeit ist, der Beruf völlig nebensächlich und es geht nur um den Menschen mit seinen Werten. Sie schwankte zwischen menschlicher Wärme und Kälte. Auch wenn sich die Kinder verletzt haben, war sie eher kühl. Äußerst selbsständig und durchorganisiert. Nichts und niemanden vertrauend. Sie war siuper intelligent, aber die emotionale Intelligenz fehlte ihr.

    Der Beruf kann angangs attraktiv machen, verliert sich aber schnell im Wesentlichen.

    Meinen Respekt, vor Ärzten den ich hatte, habe ich abgelegt. Auch ein Dr. ist ein normaler Mensch und kocht nur mit Wasser, hat genauso seine Bedürnisse und Wünsche wie wir alle.
     
    • # 23
    • 20.08.2014
    • FA04
    :)Hallo, ich bin Maschinenbauingenieurin und kann nicht von mir behaupten, dass ich total analytisch denke. Klar hinterlässt der Beruf seinen Spuren. Ich bin ziemlich flexibel, was den Beruf des Mannes angeht. Ich kann mich nur Gast1 einschließen und sagen, das ist ehe Erfolgreichsfaktor wichtig ist. Akademische Grad, für mich persönlich, ehe unwesentlich. Ich werde einem arbeitslösen Akademiker, oder reichen, faulen Erben, einen Selbstständiger ohne Grad bevorzugen, welcher zu seinen Erfolg selbst durchgekämpft hat und entwickelt sich immer weiter. Leder kann nicht jeder Studieren gehen, aus verschiedenen Gründen. W/41
     
    • # 24
    • 20.08.2014
    • Gast

    Schön ,wie Vorurteile bestätigt werden können.
    "Forschende Ärzte" existieren wohl nur im engen Weltbild der Ärzte. Denn die wirkliche Forschung wird von Chemikern und richtigen Wissenschaftlern gemacht.

    Die Antwortende zeigt nur, was ihr wichtig ist: Geld. (Das ist Ärzten ja prinzipiell immer wichtig).

    Dass der Dr.med. mit seinem unwissenschaftlichen Anspruch ,den sogar Herr Montgomery mittlerweile bemerkt hat, heute keine Basis für Anhimmeln und Status sein kann, sollte eigentlich klar sein.

    Ärzte und innen haben von sich selbst ja meistens nicht besonders realistische Einschätzungen
     
    • # 25
    • 20.08.2014
    • Gast
    Soweit ich weiß, verdienen Ärzte nicht besonders viel.
    Die im Krankenhaus besonders schlecht.
    Kürzlich hat auf einer Party mal einer, der wohl schon etwas voll war, erzählt, dass er ganze 3.700 € netto bekommt. Und das obwohl er nicht-berufstätige Frau und ein Kind hat ( dürfte also steuerlich günstig sein ) und schon 40 Jahre alt ist. UND wirklich viele Stunden dafür arbeiten muß, weit weg von der 40 Stunden-Woche meine ich.

    Ich bin Ingenieur und dafür würde ich es definitiv nicht machen.

    Hausärzte auf dem Land verdienen, glaube ich, noch weniger.

    Kommt jetzt nicht mit den Ausnahmen, Schönheitschirurgen oder Hirnspezialisten.
    Sowas gibt es in allen Berufen, Friseur Walz ( heißt der so ? ) verdient sicher auch ein Schweinegeld, aber das gros der Friseure kann kaum eine Familie ernähren.

    m 41
     
    • # 26
    • 20.08.2014
    • Gast
    Bei mir sind Ärztinnen und Anwältinnen (keine übrigen Juristen) ausgeschlossen. Die Vorurteile stimmen m.E..
    Nach wenigen Wochen habe ich die Beziehung resp. Kennenlernphase abgebrochen; für mich wichtige persöhnliche und Partnerschaftsaspekte haben einfach gefehlt.
    M/41
     
    • # 27
    • 20.08.2014
    • Gast
    Blödsinn! Medizinische Forschung wird von interdisziplinären Teams betrieben und darunter sind natürlich auch Ärzte!

    Ich selber habe eine Zeit lang in der Entwicklung von Magnet Resonanz gearbeitet und natürlich hat keiner der Ärzte eine Spule für einen supraleitenden Magenten, oder eine HF Spule (Kopfspule, Körperspule), in AutoCAD entworfen, oder eine fft (schnelle Fourier Berechnung) als Code in eine Sun (oder später PC) geklimpert ...aber sie haben halt genau gesagt, was sie sehen wollen, um zu befunden und die Ergebnisse kommentiert und damit signifikant verbessert.

    Um auf die Frage zurückzuukommen: Ja, es ist (für mich) relevant, was eine Frau von Beruf ist!

    Bei obiger Arbeit habe ich nämlich die Erfahrung gemacht, dass es zuerst mal darauf ankommt, dass man gelernt hat zu lernen. Ich habe soviel über Anatomie gelernt, dass ich mir problemlos in jedem Krankenhaus den Kittel überhängen könnte und locker als Radiologe durchgehe ...und bei meinen ärztlichen Kollegen gibt es welche, die inzwischen jeden Informatik-Studenten in den Schatten stellen können.

    Thats it!

    m44
     
    • # 28
    • 20.08.2014
    • Gast
    Mir ist in erster Linie wichtig, dass frau sich einen Beruf ausgesucht hat, der sie ausfüllt, ihr Spaß macht und von dem sie leben kann. Charakterlich assoziiere ich damit, dass sie dann insgesamt zufriedener und glücklicher ist, aber auch realistisch im Leben steht.

    Vom Bildungsgrad her bin ich bei Frauen mit zweitem Bildungsweg vorsichtig und bei solchen mit FH-Abschluss. Meine Erfahrung ist, dass diese Menschen öfter mal Minderwertigkeitskomplexe haben und immer meinen, sich beweisen zu müssen. Da sind mir intellektuell entspannte Akademikerinnen oder aber Frauen mit solider Berufsausbildung lieber.
    Gar nicht gehen für mich Sozialpädagoginnen, Irgendwas-Therapeutinnen und Heilpraktikerinnen.

    Mir ist ebenfalls wichtig, in der Freizeit vom Beruf abschalten zu können, ich definiere mich auch nicht darüber.

    m (46, Dr.-Ing.)
     
  4. Nein, für mich nicht.

    Ich kann einen Menschen für seine berufliche Leistung bewundern, dass heisst aber noch lange nicht, dass ich diesen Menschen auch "anziehend" finde.

    Ich kenne beruflich einige Prof.Dr.....und keinen dieser Männer würde ich als attraktiv oder Hingucker einstufen.

    Sehen wir auch mal unsere männlichen Politiker oder Managertypen aus Funk und TV an, wer sieht da zum "anbeißen" aus?

    Menschen, denen der Beruf dass wichtigste "Attraktivitätsmerkmal" ist, werden die Optik wohl gerne übersehen oder sehen selbst nicht so aus dass man ein zweites Mal hinsehen würde.

    Optik, Körperbau und Ausstrahlung sind für mich sehr wichtige Komponente für einen potentiellen Partner, natürlich muss der Charakter stimmen, aber der Beruf ist mir ziemlich egal, sofern er kein Faulenzer ist.

    Beides zugleich ist allerdings auch zu finden, wenn man bei der Suche recht hartnäckig bleibt.
    Aber Mister Superintellekt inkl. Superbankkonto mit Aussehen von Woody Allen wäre meine Sache nicht.
     

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