• # 30
    • 20.08.2014
    • Gast
    Für mich (w, 50+) ist der Beruf ein sehr wichtiges Merkmal, nicht der Beruf, sondern das was damit zusammenhängt und viel ueber die Persönlichkeit aussagt.

    Ich lege Wert auf ein abgeschlossenes Studium, weil mir das anzeigt, dass derjenige schon in jungen Jahren ein strebsamer Mensch war, der bei Schwierigkeiten und Frust nicht einfach alles hinschmeißt, sondern am Ball bleibt und Durststrecken durchsteht. Das bezieht sich auf die Schulzeit, weil wichtige Eigenschaften bereits in jungen Jahren tief in der Persönlichkeit verankert werden, aber auch aufs Studium, wo man Freiräume hat, sich disziplinieren muss statt ins Partyleben abzudriften, viele Prüfungen absolvieren muss. Es lässt sich auch nicht leugnen, dass Gymnasiasten bereist einen anderen Blick auf die Welt bekommen, sich anders mit Kunst und Kultur auseinandersetzen, als dies an anderen Schulformen der Fall ist. Es fruchtet nicht bei jedem, aber unter Menschen mit Abitur finde ich mehr Menschen, die meine Interessen teilen als unter Hauptschulabsolventen.

    Ich selber habe einen geiseswissenschaftlichen und einen ingenieurwissenschaftlichen Hochschulabschluss und bin als IT-Beraterin im Gesundheitswesen unterwegs, arbeite seit 30 Jahren in interdisziplinären Grossprojekten. Daher komme ich mit Absolventen aller Fachrichtungen zusammen und weiss, dass man den einzelnen Berufen nur bedingt bestimmte persönliche Eigenschaften zuweisen kann. Wichtiger als die Fachrichtung finde ich, dass der Beruf engagiert ausgeübt wird, was dann auch Erfolg und Lebenszufriedenheit nach sich zieht. Beides ist mir wichtig. Eine gute finanzielle Basis schafft eine ruhige Lebenssituation und man kann sich für andere Dinge interessieren und Zufriedenheit im Beruf schafft eine positive Grundstimmung. Ich möchte weder einen geringverdienenden Frustbolzen als Partner noch einen wohlhabenden, sondern einen, mit dem ich den gemeinsam erarbeiteten Wohlstand genießen kann.

    - Juristen erlebe ich als ähnlich sachlich-rational wie Ingenieure und meistens genauso engagiert. Was die Persönlichkeit angeht, finde ich alle Ausprägungen.
    - Aerzte, auch die, die ich aus dem persönlichen Umfeld kenne, sind die Gruppe, die am stärksten zwischen 2 Polen steht: denjenigen, die fachlich nicht besonders gut sind sich und ihren Beruf maßlos überschätzen, wenig am Menschen, dafür umso mehr am Geldverdienen interessiert sind bis hin zum Betrug von Patienten und Krankenversicherern und denjenigen, die zugewandt, fachlich fähig und empathisch sind.
    - Kreativberufler sind allesamt sehr unterhaltsam, mir aber zu wenig geerdet in Alltag. Aber auch da gibt es Ausnahmen.
    - Lehrer finde ich im Umgang wegen ihrer belehrenden Art und dem Drang, zu allem was sagen zu können schwierig, aber ich kenne unter ihnen auch Ausnahmen und die sind sehr nett
    - Nur von BWLern habe ich einen durchgehend schwachen Eindruck: sowohl fachlich wie in der Persönlichkeit sehr einseitig aufs Geldverdienen und Konsum ausgerichtet.
     
    • # 31
    • 20.08.2014
    • Gast
    Ja, keine Frage macht der Beruf einen Mann attraktiver. Aber nur dann, wenn er ohnehin schon minimal attraktiv ist. Ein noch so toller Beruf gleicht nicht fehlende optische Attraktivität oder eine langweilige Ausstrahlung aus. Wenn ich die Wahl hätte zwischen einem hübschen und quirligen Handwerker und einem vergeistigten biederen Wissenschaftler würde meine Wahl ganz klar auf den Handwerker fallen. Was an Ärzten, Rechtsanwälten, Piloten und Bankern so toll sein soll, habe ich noch nie verstanden. Alle Berufe, in denen Geld die zentrale Rolle spielt und die sich auf Kosten Abhängiger unverhältnismäßig bereichern, sind mir zuwider. Bei allen anderen Berufen bin ich offen.
     
    • # 32
    • 20.08.2014
    • Gast
    Den größten Respekt habe ich vor
    - Chirurgen
    - Piloten
    - Elektrikern

    Gute Nerven und angstfrei plus viel Sachverstand. Mehr Verantwortung geht nicht.
    W
     
    • # 33
    • 20.08.2014
    • Gast
    Ich kann da nur von einem Freund berichten, er ist Arzt, 49 und hatte eine Frau kennengelernt, die ihn gezielt ausgesucht hat, ihn bei einer Veranstaltung anzusprechen. Da er auch eine öffentliche Person bei uns ist, da auch außerhalb sehr engagiert, war bekannt, dass er eben auch was auf der hohen Kante hatte. Um es kurz zu machen: Nach gut 1 Jahr, was ganz massiv anfing, waren die Forderungen so drastisch und die Vorwürfe, er habe doch genug Kohle ... Er sollte sie praktisch mitfinanzieren. Sie brauche dies und das, Klamottenkaufen vom Feinsten. Nun, die Frau war frisch getrennt und gut 15 Jahre jünger, studiert und arbeitslos. Das er ausgespäht wurde, hat er erst später erfahren. Ende vom Lied, er hat sie rausgeworfen.
     
    • # 34
    • 20.08.2014
    • Gast
    Ich bevorzuge einen Partner, der beruflich etwas erreichen möchte oder erreicht hat und in seinem Beruf zufrieden ist. Und im besten Falle kann er außerhalb seiner Arbeitszeiten auch abschalten und über andere Dinge reden und nachdenken. Welcher Beruf dies genau ist, ist mir ziemlich egal. Das heißt vorrangig schaue ich auf seinen Charakter und eine passable Optik ;).

    Ich selbst bin frischgebackene Ärztin und musste erkennen, dass der Beruf mir bei der Partnerwahl eher negativ ausgelegt wird. Ein männlicher Arzt mag zwar umworben werden - bei den Ärztinnen stehen jedoch viele Bedenken mit im Raum. Vor allem haben Männer Angst vor meinen Überstunden, den Arbeitszeiten generell und davor, dass man womöglich mit mir keine Familie gründen könnte, da mir Karriere wichtiger sein könnte. Mich hat das zu Anfang sehr verwundert und es hat dazu geführt, dass ich auf Partys nicht unbedingt erzählt habe, als was ich arbeite, wenn es zu vermeiden war.

    Seit anbeginn meines Studiums arbeite ich im übrigen auch im Forschungsbereich. Das Belächeln von forschenden Ärzten empfinde ich als unnötig und diesen "Kampf" der verschiedenen Naturwissenschaften ebenfalls.

    w,27
     
    • # 35
    • 21.08.2014
    • Gast
    Ich denke der Beruf kann einiges über den Menschen aussagen, aber es gibt so viele verschiedene Faktoren die man diesbezüglich zusätzlich berücksichtigen muss.
    Für mich gibt es nur neutrale und unattraktive Berufe. Ich habe z.B. eine gewisse Abneigung gegen Ärzte und Juristen.
     
  1. Vorraussetzung dafür ist aber, das derjenige den Beruf selbstbestimmt gewählt hat und das trifft ja heute nur noch selten zu.

    Viele Studien- und Ausbildungsplätze sind zum einen stark begrenzt und andere mangels Zukunftsperspektive indiskutabel...
    Sicher gibt es auch Berufe, die attraktiv oder unattraktiv machen, abhängig vom jeweiligem Geschmack, ausser man gehört zu denen, die mit bestimmten Berufen, Geld assoziiren und da total drauf abfahren.
    Nein, für mich wären einige Ärzte sogar eher ein nogo (Gynäkologen & Urologen) generell verbinde ich mit dem Beruf Arzt eher negative Eigenschaften, lange Arbeitszeiten, viele Überstunden, ggf. Nacht-und Wochenendschichten.
    Im real life ist das Aussehen ja das erste, was man wahrnimmt und daran entscheidet sich oft, ob man Kontakt miteinander aufnimmt, sympathisch/anziehend muss ein Mann auf mich natürlich schon wirken, damit weitergehendes Interesse habe bzw. entwickele.

    - gepflegt
    - 170 -185cm
    - schönes Lächeln
    - gerne dunkelhaarig, mit braunen Augen... blond und blauäugig finde ich aber auch oft hübsch
    - Kleidungsstil elegant, normal oder sportlich, bitte nix ausgeflipptes (Retros, Punks, Emos etc.)

    Der Charakter und auch der Background ist für mich sehr wichtig, ich weiss, das Menschen mit großen "eskapaden" im Lebenslauf (lange arbeitslos, 5 mal abgebrochenes Studium, ständiger Jobwechsel, häufige Affären/ONS, exessive Partygänger, alkohol- und/oder drogenkonsum, usw.) einfach von der Art her nicht zu mir passen, weder als Freunde, noch als Partner...

    Daher achte ich da schon sehr drauf, das fängt schon beim Elternhaus an, es sollte definitiv solide zugehen, Männer, die aus schwierigem Elternhaus kommen sind immer auch selbst schwierige persönlichkeiten mit bindungsstörungen und das brauche ich nicht.

    Er muss kein Abi haben, aber ein guter for wäre schon schön, ich merke nach kurzem Gespräch schon,was für einen Abschluss die Person vor mir hat, abgesehen davon, ebnet eine gute Schulbildung den reibungslosen Einstieg ins Berufsleben.

    Studium muss nicht sein, aber eine abgeschlossene Ausbildung setzte ich vorraus, wenn jemand einmal gewechselt hat, nicht schlimm, nach dem 3 mal muss ich mich aber schon fragen, wie es um die beständigkeit, selbstreflektion und durchhaltevermögen bestellt ist.

    Kurze Zeiten arbeitslos kein Problem, langzeitarbeitslos funktioniert nicht.

    Charakterlich sollte der passende Mann, ehrlich, intelligent, humorvoll, emphatisch, liebevoll, leidenschaftlich, loyal, zurückhaltend, tier- /kinderlieb, zielstrebig und bescheiden sein.
    w 28
     
    • # 37
    • 21.08.2014
    • Gast
    Ich habe gelernt, dass die Studienrichtung rein gar nichts über den Menschen aussagt. Ich bin in zweiter Ehe mit einer selbständigen Rechtsanwältin verheiratet, womit wohl die meisten Menschen einen verkopften, unbeweglichen, humorlosen und überheblichen Charakter verbinden. Nichts davon trifft zu. Sie ist natürlich sehr intelligent und effizient, privat aber die beste Mutter und Ehefrau, die man sich wünschen kann. Ein anspruchsvoller Beruf ist für mich bei einer Frau wichtig, weil er zeigt, dass die Frau intelligent und fleißig ist und sich nicht auf Kosten des Mannes ausruhen will. Die absolvierte Studienrichtung ist mir egal.
     
  2. Bildungsgrad = Allgemeinbildung

    Es stimmt schon dass jemand der als Ingenieur in der Rüstungsbranche arbeitet und Rüstungsgüter (Waffen) entwickelt einen höheren Bildungsgrad als ein Erzieher/in, aber aus humanistischem Gesichtspunkt will der eine das Leben zerstören während der andere Mensch in seinem Beruf zum Wachstum des Lebens beiträgt.
     
    • # 39
    • 21.08.2014
    • Gast
    Entgegen der Meinung von w50 hier, finde ich, muss der Mann kein Studium haben, ich muss auch nicht wissen, ob der Mann in jungen Jahren schon ein strebsamer Genosse war. Ich will keinen braven Musterschüler, sondern einen Typ an meiner Seite. Ich finde es viel interessanter, wenn ein Mensch im Alter was aus sich macht, denn die meisten lassen sich doch da hängen. Ein Studium kann jeder mit viel Prügel und Geld abschließen, wenn er muss. Das sagt nichts über die Persönlichkeit oder Leistung im Leben aus, nur dass er unter Umständen ein Mitläufer und Knecht von Eltern und Gesellschaft ist, und eventuell auch farblos und ohne eigene Persönlichkeit. Solche Menschen gibt es schon genug und die nerven!

    Männer, die mir gefielen, deren Beruf gefielt mir automatisch - auch wenn das keine Topjobs waren. Man verliebt sich doch in den Menschen, nicht in den Beruf! Und wenn andere Frauen was anderes sagen, dann sind das alte Schnicksen, von denen ich mich fern halten würde an deiner Stelle.

    Arztberufe brauch ich nicht. Also zwecklos, Medizin zu studieren, nur um jemanden damit zu beeindrucken. Zu langweilig und bieder für mich. Passt auch nicht zu mir. Ich will viel mit dem Mann ausgehen, Party machen, ich brauche eine Stimmungkanone an meiner Seite, keinen Spießer und Erbsenzähler oder Früh-Zubett-Geher. Es ist doch viel mehr von dem Typ Frau abhängig, den du beeindrucken willst. Dass eine Arztfrau lieber auch einen Arztmann hätte, ist logisch. Und Arztphantasien beruhen wohl auf Liebesromane, wo man gerne mit Vorstellungen spielt, die nicht der Wirklichkeit entsprechen.


    w32
     
    • # 40
    • 21.08.2014
    • Gast
    Ein Beruf sagt nichts über den Charakter aus, aber über den Rahmen , in dem sich der Stand des Bankkontos mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit befindet und das macht je nach Höhe attraktiver oder nicht. Ausreißer gibt es natürlich immer.

    W32
     
    • # 41
    • 21.08.2014
    • Gast
    zum zweiten:

    Der "Forschungsbereich" bei Ärzten ist eben kein "Forschungsbereich".
    Das ist genauso ,wie mit dem Dr.med. Wo Doktor drauf steht, ist eben nicht Doktor drin, wenn in Medizin promoviert worden ist.

    Übrigens ist Medizin keine Naturwissenschaft ,sondern Medizin,eine angewandte Wissenschaftmit eigener Fakultät mit eigener Promotionsordnung etc.

    Viele Naturwissenschaftler regen sich einfach über die unbegründete Arroganz von Ärzten auf, die fachlich im Regelfall überhaupt nichts können.

    Auch aus diesem Beitrag mit Wert auf die "Optik" geht ja nur hervor, dass sich Ärzte prinzipiell für etwas besseres halten.


    Allerdings gilt für die jüngere Altersgruppe eben anderes: Die Masse hat verstanden, was Ärzte im Regelfall sind. Aussehen geht über alles. Wenn ein Mann aussieht,wie ein Model und eben "nur" Elektriker ist ,dann hat er dennoch Chancen.
    Ich kenne viele junge Frauen mit angeblich hohen Berufen, die mit ganz normalen Männern zusammen sind.
     
    • # 42
    • 21.08.2014
    • Gast
    vorab möchte ich eine Lanze für die Ärzte brechen. Ohne Ärzte würden ein großter Teil der am Forum teilnehmenden nicht mehr leben, denn Ärtze begleiten unser Leben schon ab dem Tag unserer Geburt. Und wer schon mal unfreiwillig in der Notaufnahme eines Krankenhauses oder an einem Unfallort war oder wegen einer lebensbedrohenden Krankheit behandelt wurde, weiß, dass der Beruf nicht auf Dauer nur wegen des Geldes ausgeübt werden kann.

    Zur Frage der Partnerwahl und des Berufs: Beziehungen die wegen des Status des Partners geschlossen werden stehen gerade heutzutage auf sehr wackligen Beinen. Wer übt den heutzutage von der Wiege bis zur Bahre seinen erlernten Beruf aus. Ich arbeite heute nur noch rudimentär in dem von mir jahrelang ausgeübten und erlernten / studierten Beruf. Für die von mir angebotene Dienstleistung habe ich übrigens keinerlei Ausbildung, nur Learning by Doing und echte Begeisterung für die Sache. Da ich im englischsprachigen Ausland lebe ist der Einstieg in etwas völlig anderes zugegebenermaßen auch nicht so schwer wie in Deutschland. Ich halte es für sehr kurzsichtig, wenn man Menschen gerade bei der Partnerwahl nach ihrem aktuellen Beruf bzw. ihrer aktuellen Tätigkeit beurteilt. Es kann schon morgen zuende sein. Nicht jeder der von seinem Elternhaus in einen Karriereberuf gehätschelt wurde, oder der an Glückssträhnen gewöhnt ist, kann mit Scheitern umgehen. Und leider können es noch viel weniger Partner. Kommt die Krise sprechen die Scheidungsraten der Erfolgreichen in meinem Umfeld für sich.
     
    • # 43
    • 21.08.2014
    • Gast
    Hallo Poster maddog,

    ja ich denke schon. Kein Mensch will ausgenommen werden. Kannst Du Dir mein Gesicht vorstellen als ein Mann quasi aufschrie "diese Frau hat Geld". Das war recht unschön. Einen Arzt haben wir auch in der Familie. Das ist der Mann meiner Schwester, er ist 90 und sie ist 70.

    Um auf Deine Frage zurückzukommen: Ja, ein guter Beruf macht attraktiv. Und Immobilien machen noch attraktiver. Aber gute Freunde sind das Salz der Erde und ein Ehemann mit teuer Land und technischen Kenntnissen und Schach kann er auch. Das ist es.

    W
     
    • # 44
    • 21.08.2014
    • Gast
    #37

    Erfrischend dass hier mal einer sagt er ist tolerant !

    Macht der Beruf die Männer attraktiv ?

    Ich würde die These wagen dass die Frauen je nach eigenem Stand Männer nach Beruf auswählen oder abblitzen lassen. Habe es mehrfach erlebt. Auch Eltern haben gesteuert dass gewisse unerwünschte Verbindungen auf Sand laufen (bei ihren Kindern). Tochter soll unbedingt gleich den Chefarzt kriegen. Oft ist das keine gute Idee da es nicht funktioniert.

    Macht der Beruf die Frauen attraktiv ?

    Es sollte inzwischen so sein wie bei den Männern. Hängt aber von der Branche und dem Umfeld ab wie es bewertet wird. Vielleicht posten hier mal ein paar Managerinnen ob sie wegen ihres Berufs von ihren Partnern für besonders attraktiv eingeschätzt wurden.
     
    • # 45
    • 21.08.2014
    • Gast
    Meiner Meinung nach sagt ein Beruf weder etwas über den Charakter aus noch steigert er die Attraktivität. Entweder mir gefällt ein Mann oder eben nicht, da gibt es dann keine Bonuspunkte nur weil er bspw. Arzt ist. Viel wichtiger sind mir da Ausstrahlung und Charakter, der Beruf eines Mannes ist ja wohl nicht das, was mich glücklich machen kann...
     
    • # 46
    • 21.08.2014
    • Gast
    Für mich ist Beruf als Attraktivitätsfaktor wichtig, weil ich u.a. geistige Anziehung sexy finde, und ich mag einen Mann, mit dem ich mich in vielen Themen einfach blendend verstehe.
    w, 35+
     
    • # 47
    • 21.08.2014
    • Gast
    Männer, die ständig auf ihren Status beharren, sind genauso lästig, wie Weiber, die sich den ganzen Tag ihre Fingernägel lackieren. Es nervt!

    Wichtig an einem Mann ist mir, eine aufgeräumte Wohnung mit Stil. Das muss nicht großartig mit tollsten Sachen ausgestattet sein und vor dem Haus muss auch kein großes Auto stehen. Das sagt mehr über den Charakter aus als seinen Job. Jobdinge lassen sich häufig nicht beeinflussen in unserer Welt. Viele Menschen lernen das, was die Eltern ihnen vorschlagen, und einige sind einfach nur Geisel des Geldes und andere haben gar keine Möglichkeit, als einen minderen Job anzunehmen. Das ist aber immerhin noch besser und schätze ich höher, als einen Akademiker, der sich für jede Arbeit zu fein ist und meint, für 5 Euro nicht arbeiten zu gehen. Solche Etepete-Leute ertrage ich nicht in meinem Leben.

    Es gibt kaum ein anderes Territorium, wo man Menschen so falsch einschätzt, wie im Beruf. Warum sollte ich den Beruf attraktiv finden? Es interessiert mich sonderlich wenig, als was der Mann arbeit. Ich stehe ja nicht 10 Stunden für ihn im Job. Er muss das machen, was ihm Spaß bereitet. Im Prinzip ist mir die Arbeit daher ganz egal, sofern es nichts Illegales oder Menschenverachtendes ist. Ein Mensch, der in voller Leidenschaft in seinem Job aufgeht (aber nicht übertreibt mit Überstunden), ist mir am angenhmsten. Er hat wenigstens Freude im Leben und sieht seinen Job nicht nur als Brotverdienst, sondern auch als Berufung. Und wenn er seinen Job auch ohne Geld machen würde, hab ich höchsten Respekt.

    Übel ist dann auch noch, wenn der Mann einen guten Status hat, aber gleichzeitig geizig ist wie Sau und jeden Cent beim Kaffee abzählt. Dann werde lieber Kloputzer, da hab ich mehr Respekt davor.
     
    • # 48
    • 22.08.2014
    • Gast
    ...einige unterschiedliche Menschen bisher getroffen!
    Akademiker (in IHREM Bereich (meist) sehr fit!)- lebenspraktisch oft "daneben"!!

    Erzieher, Lehrer, (Pädagogen/ allgemein)- mittlerweile -ehrenwerte Berufe!!-...
    keiner will sie ausüben- (Bezahlung/ Stress)!- doch jeder braucht sie, sobald EIGENE Kinder geboren wurden!- dann sucht man(n) natürlich nach den BESTEN in diesem Bereich!

    Ich ziehe (mittlerweile) den Hut vor diesen Menschen!
     
    • # 49
    • 22.08.2014
    • Gast
    Wenn mir ein Mann gefällt und ich mich verliebe ... schaue ich doch nicht auf den Beruf und entscheide dann, ob ich den Mann eigentlich noch will. Ich meine jeder sucht auf seinem Niveau, also wird da bei mir sicherlich kein Bauarbeiter dabei sein, aber ansonsten ist das schon arge Kaufhausmentalität.

    Mein erster Partner war Naturwissenschaftler, mein zweiter selbstständig mit einem sehr kreativen Beruf, hatte nicht mal Realabschluss, war/ist aber ein erfolgreicher Geschäftsmann und mein dritter war selbstständig als Kfzler.

    Mir ist das ehrlich gesagt völlig egal. Im Nachhinein betrachtet war der Physiker sehr verkopft, es gab ständige ermüdende Diskussionen, die anderen beiden mit Macherberufen, wo man auch anpacken muss, waren da wesentlich bodenständiger und einfacher. Daher würde ich einen Handwerkberuf nie ausschließen, wenn auch Innigkeit u. Feingefühl vorhanden ist.

    Bloss nicht zuvlele Schubladen ... denn es kann immer auch ganz anders sein ...
     
  3. Beim mann kommt der Beruf vor dem Erscheinungsbild.. ( anders kann man sich die Heerscharen an nicht so attraktiven (äusserlich wie auch charakterlich) Piloten und Ärzten mit hübscher Frau nicht erklären.)

    bei der Frau kommt der Beruf nach dem Erscheinungsbild, es reicht aber wenn sie selbst ihren Lebensunterhalt verdient.. alles danach ist "leeres plus" bis sie irgendwas besonderes macht.. wie z.B. Netzwerk/Infrastruktur IT UND hübsch.. das ist 1:1.000.000 Jackpot =D
     
  4. Danke, danke, danke!
    Ich dachte schon, ich stehe allein auf weiter Flur.
    Kann gut sein, dass beim Online-Dating der Beruf wichtiger ist als im RL, genau wie hier auch gleich nach Optik vorsortiert wird.

    Aber wenn ich im RL einen Menschen kennen lerne und der mir sympathisch ist, ich mich gut mit ihm unterhalten kann, die Wellenlänge stimmt - dann ist mir der Beruf doch sowas von egal ...
     
    • # 52
    • 22.08.2014
    • Gast
    Seit wann werden denn Handwerker gerne "von Frauen" aussortiert? Das ist mir neu. Ein Blick nach gegenüber 2 x Schreinermeister dazu der Dachdeckermeister der hier seit Monaten ein Dach nach dem anderen macht, verrät mir das es sich um schon lange verheiratete und sehr freundliche Leute handelt. Nie würde ich behaupten das einer von ihnen auf den Kopf gefallen wäre. Auch die inzwischen fast erwachsenen Kinder finde ich absolut einwandfrei. Tischler und Schreiner können durchaus kreativ und intelligent sein. Meistens sind sie noch gut drauf. Auch war immer offen dafür. Handwerklich völlig unbegabte Männer sind nicht mein Fall. Ich habe in meinem Job übrigens noch keinen heterosexuellen Kunsthistoriker getroffen. So gerne wie ich auch den mal finden würde. w47
     
    • # 53
    • 22.08.2014
    • Gast
    wenn's freigeschaltet wird: dieser Satz suggeriert eine völlig falsche imaginäre Vorstellung, das lässt sich vielleicht ändern, am besten durch ein KuHiStudium, oder auch durch beruflich häufige Kontakte: heuristisch: nirgends wird so viel "gebaggert". Offensichtlich schützen sich einige Beufsgruppen vor weiblicher Anhimmelung durch besondere vorgeschobene Zurückhaltung.
    w KuHi
     
    • # 54
    • 22.08.2014
    • Gast
    Eigentlich ist es mir ziemlich egal, welchen Beruf eine Frau hat. Es ist mir aber wichtig, dass sie überhaupt einen hat, und dass sie nichts macht, was ich moralisch für verwerflich halte. Das sind aber nur ganz wenige Berufe - Immobilienmakler z.B. kann ich nicht ausstehen und will sie weder in meinem Freundeskreis, noch als Partner haben.
     
    • # 55
    • 22.08.2014
    • Gast
    Hallo zusammen

    ich (w) steh auf Historiker, Archäologen, Literaturwissenschaftler, Philosophen, Kunstwissenschaftler, Paläontologen, Bibliothekare und Kustoden usw. sofern diese in ihrem Beruf voll engagiert und erfolgreich mit dabei sind. Ich finde die werden immer interessanter je länger Frau sie kennt. Die sind nicht alle schwul, sondern schwer zu beeindrucken (anspruchsvoll).
     
    • # 56
    • 23.08.2014
    • Gast
    Abneigung, weil Sie keinen abkriegen könnten?

    Ärzte stehen auf der Attraktivitätsliste ganz oben, gerade wieder durch eine Studie bestätigt.

    Dieses ständige Anmerken, dass Ärzte das Letzte seien verwundert mich sehr.

    Menschen, die Leben retten können sind einfach attraktiv. Kompetent, verantwortungsvoll, fleissig und mit dem Wunsch Menschen zu helfen, was spricht dagegen? Es gibt schwarze Schafe, ohne Frage, diese aber zur Norm zu erheben nervt einfach nur.
    Dann kommt die "ich kannte da mal einen, der war das letzte ****"- Nummer und die soll dann einen ganzen Berufsstand repräsentieren.

    Ich kenne persönlich sechs Juristen, einer war ein Esel, die anderen sehr gebildet (Kultur, Geschichte, Literatur) und nett. Woher das merkwürdige Image? Zu viel Fernsehen und "Dokus" im Privatfernsehen geguckt?

    Woher die ganzen Vorurteile? Und hier schließt sich der Kreis:

    Weil Sie keinen abkriegen würden?

    w
     
    • # 57
    • 23.08.2014
    • Gast
    Das sind alles Klischees und Vorurteile. Vom Beruf kann man nicht auf den Charakter eines Menschen schließen.

    Allerdings wirken manche Berufe attraktiver als andere. Wer möchte schon mit einem Müllfahrer zusammen sein, der ein gutaussehender empathischer - einfach nur ein Wahnsinnstyp ist - sein? Nein, dann lieber einen angesehen Rechtsanwalt, der nicht tageslichtauglich ist und ein mieser Fremdgänger und Geizhals ist.

    Das gibt es selbstverständlich auch in der Männerwelt. Solche Menschen finde ich einfach nur dumm und oberflächlich.

    w
     
    • # 58
    • 23.08.2014
    • Gast
    Klar macht der Beruf attraktiv!
    Also den Männern gefällt es sehr, wenn ich sage, dass ich Ärztin bin.
    Die assoziieren damit, dass ich wohl intelligent sein muss, Geld verdiene oder zumindest das Potential zu viel Geld habe, dass ich mich durchsetzen kann, fleißig bin und Verantwortung habe inkl. sozialer Kompetenz und auch einen gewissen Status.
    Ich selber sehe das natürlich etwas kritischer, weil ich weiß, dass viele v.a. männliche Ärzte Narzissten sind.
    Ich mag selber lieber Unternehmermänner, vielleicht Frühkonditionierung durch meinen Vater, der 3 Firmen hatte?

    Juristen sind wie Lehrer - wollen immer Recht haben und hören am liebsten sich selbst reden - Juristinnen sind etwas anders, aber meist sehr statusgeil (sorry für den Ausdruck), definieren sich über ihre Klamotten und Handtaschen (Birkin Bag v Hermes und Pradataschen usw.) und blicken auf das niedere Volk der weniger Solventen.

    Letztendlich hätte ich gerne einen, der studiert hat und eine ähnliche Lebensauffassung hat wie ich.
    Und je älter ich werde, umso lieber möchte ich auch einen Mann, der auch im Alltag praktisch ist ;-) , also der kochen kann, ein Bild aufhängen kann oder nen Schrank montieren.
    :) So gesehen find ich Handwerker nicht unbedingt sooo schlecht - es ist auch nicht jeder Nicht-Studierte dümmer.

    Und es gibt auch unter den Juristen und Ärzten Dumpfbacken.
    Aber auf Männer wirkt mein Beruf sehr sexy, hab ich immer den Eindruck.

    w,40
     
    • # 59
    • 24.08.2014
    • Gast
    Genau so stelle ich mir das vor. Ingenieur ist so eine Art Massenberuf geworden. Früher wurde Mann Kfz-Mechaniker, heute halt Ingenieur. Durch die Massenakademisierung wird sich so eine Diskussion bald erledigt haben, weil es dann (bei den Jüngeren) fast nur noch "Akademiker" geben wird. Bei den Ingenieuren kommt noch ein besonderer Faktor hinzu. Viele von denen sind Aufsteiger aus den unteren Schichten. Da ich selbst Ingenieur bin (fand das eigentlich noch nie besonders toll) konnte ich in Singlebörsen auch immer feststellen, dass Frauen auf "Ingenieur" nicht besonders positiv reagieren. Das habe ich dann eher weggelassen. Jetzt mit Ü50 ist es aber sowieso egal, die Suche ist eingestellt.

    Ingenieur (TU), Ü50, 1,86m


     

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