1. Onlinedating - Tod der Romantik?

    Nach einer Vielzahl von Onlinedates, aus denen nicht mehr geworden ist, frage ich mich allmählich, ob diese Art des Kennenlernes überhaupt funktionieren kann. Ich fühle mich jedesmal wie bei einem Bewerbungsgespräch mit Kaffee. Man sitzt sich gegenüber, jeder mit seiner imaginären Liste von Ansprüchen und No-go' s und checkt den Anderen ab.

    Im realen Leben kann ich einen Mann erst einmal "unverbindlich" kennen lernen und bei Nichtgefallen verläuft sich das Ganze dann. Bei Onlinedates ist aber von vornherein klar, worum es geht, so dass die ganze Sache irgendwie verkrampft vor sich geht. Am Schluss des Treffens habe ich häufig das Gefühl, dass ich mich entscheiden muss, ob ich ihn will oder nicht, weil man sonst ganz schnell das nächste date machen möchte. Ich kann doch nicht nach dem ersten Treffen schon sagen, ob ich mit dem Mann eine Beziehung möchte. Schlimm finde ich auch, dass Einige dann schon Körperkontakt suchen.

    Gibt es hier Menschen, die online einen Partner auf Dauer gefunden haben? Wie habt ihr euch kennen gelernt? Wie habt ihr das dating empfunden?
     
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    • # 1
    • 10.11.2013
    • Gast
    Ja, geht mir auch so. Ich finde es nicht nur unromantisch, sondern schaffe es nicht, so schnell mit jemanden warm zu werden. Die Männer wollen spätestens beim zweiten Date schon küssen. Ich würde mich aber lieber erstmal eine Weile zu Freizeitkontakten treffen, um mich zu verlieben. Beim Online-Dating hat aber kein Mann diese Geduld und Zeit. Wenn daraus nichts wird, ist es für die Männer verschenkte Zeit.

    Da ich die "Gesetze" kenne, habe ich schon mal - entgegen meiner Gefühle - "mitgemacht". Ich habe ihn halt auch nach kurzer Zeit geküsst und Sex gehabt. Es war furchtbar, weil es sich fremd anfühlte.

    w
     
    • # 2
    • 10.11.2013
    • Gast
    Das ist doch auch der Sinn einer Partnerbörse - man sucht einen Partner. Vermutlich auch verkrampfter, weil es anders nicht geht. Man ist heute beruflich oder privat so im Stress, dass für das Partnersuchen kaum mehr echte Zeit übrig bleibt.

    Für mich ist Onlinebörse daher nichts, weil ich mich nur mit einem Mann treffen, wenn ich schon von vornerein leichte Schmetterlinge im Bauch habe und nahezu verliebt bin. Ansonsten ist es für mich Zeitverschwendung.
     
    • # 3
    • 10.11.2013
    • Gast
    Ich hatte auch nur Bewerbungs-ähnliche Gesprächssituationen, total verkrampft, aber die Männer wollten gleich hands-on, aber so nicht mit mir. Ich bin nicht im Notstanbd, ich suche Qualität und jemanden der mir gefällt. das braucht Zeit und die wollen die meisten nicht investieren - sie könnten ja die Hammmerchance verpassen.
    Leider war es auch oft so, dass die Männer zuvor ihr Profil um ein paar Klassen nach oben gepimpt hatten, dass es dann ohnehin nicht gepasst hätte. Bevor jetzt das Geheule der Männer ausbricht: ich bin mir ganz sicher, dass Frauen das auch machen.

    Onlinedating ist eine künstliche Kontaktsituation, in der viel gelogen wird, um dem anderen Passgenauigkeit der Interessen zu suggerieren. M.E. ist nur ein Bruchteil der Männer an einer echten Partnerschaft interessiert. Der Großteil sucht Affären, z.T. auch neben einer bestehenden Ehe.

    Ich glaube es liegt an der Situation, dass jeder 1000e von Partnervorschlägen bekommt und dazu noch in einem schier unerschöpflichen Pool suchen kann. Das verzerrt den Blick auf die Einmaligkeit jedes Menschen, auf die tatsächlichen Partnerchancen. Die Kontakte flachen ab auf Katalogblättern.

    Mich interessiert auch nicht, ob andere vor Jahren einen beständigen Partner hier gefunden haben. Nue Partnerschfaten zählen ohnehin nicht, weil keiner sagen kann, wie es in 2-3 Jahren aussieht. Die Situation (Partnerqualität) hat sich in den letzten Jahren extrem verschlechtert. Ich glaube, es sind immer die gleichen, die in immer kürzeren Zyklen durch Kontakte rotieren, mit immer mehr schlechten Erfahrungen, immer mehr gescheiterten Beziehungen, immer rüder, ungeduldiger und lernunfähiger - also definitiv nicht das, was ich mir wünsche.
     
    • # 4
    • 10.11.2013
    • Gast
    Ich finde online-Dating auch nicht so toll und würde mir wünschen, im echten Leben mich romatisch zu verlieben.

    In meinem Freundes- und Bekanntenkreis sind alle vergeben. Wenn ich im Alltag eine interessante Frau zufällig neu treffe, denke ich, die ist eh schon vergeben und mache nichts. Eine vergebene Frau "anzumachen" kommt für mich nicht in Frage, habe da eine schlechte Erfahrung mit gemacht: sie hat sich getrennt und ich wollte dann doch nicht. Tat mir furchtbar leid.

    Online weiss man zumindest so ungefähr, woran man ist.

    m
     
    • # 5
    • 10.11.2013
    • Gast
    Ich bin 100 % bei Dir, obwohl ich online noch nie suchte und es auch nicht tun werde.
    Im Forum bin ich nur als Gast unterwegs, weil ich es aufschlußreich und vielseitig finde.

    Generell kann man onlinedating wohl nicht als negativ einstufen.
    Meine Schwester lernte dort zwar nicht den "einen" kennen aber eine seit Jahren gut verlaufende
    Freundschaft mit einem sogenannten männlichen Seelenverwandten allerdings platonischer Art.

    Mein Ding wäre es wie erwähnt nicht, denn ich bin wie Du davon überzeugt, dass nur im RL, wo eben kein Druck für ein Date vorherrscht sich auch Beziehungen "natürlich" entwicklen können.
    Auch muss man sich im RL mehr Mühe geben.

    Dieses bemühen fällt beim onlinedating schon mal weg, man klickt an und klickt weg und klickt aus und fertig, ja oder nein, Foto gut oder schlecht, Profil pro und contra und aus die Maus.

    Im RL ist der ganze Mensch gefragt, seine Gestik, Mimik, seine Ausstrahlung und man muss unter Leute oder zumindest kommunikativ sein.

    Auch das fällt beim "bequemen" onlinesuchen weg.

    Körpersprache ist im RL zum Beispiel wichtig, der Blick, die Augen, der Mund.
    Alles was online irgendwie leblos und tot erscheinen läßt und ich mag nunmal Bewegung.

    Tod der Romantik und des magischen Augenblicks ?? Ja absolut.
    Traumbild und Illusion aber auch, was beim ersten Date meistens zerplatzt und das häufig.

    Aber jeder muss das selbst entscheiden.
     
    • # 6
    • 10.11.2013
    • Gast
    Lieber FS/ liebe FS,

    es gibt sehr wohl Menschen, die beim Online-Dating ihren Partner gefunden haben.

    Online-Dating als Tod der Romantik zu bezeichnen finde ich an der Stelle sogar oftmals passend.
    Allerdings würde ich nicht sagen, dass das der Grund ist, warum es für viele nicht funktioniert.
    Wer Romantik will, für den ist Online-Dating oder Speeddating oder was es da noch so alles gibt möglicherweise tatsächlich der falsche Ansatz.

    Ich persönlich habe nichts gegen den Bewerbungsgesprächscharakter.
    Es mag sein, dass viele auf diesem Weg sich durch zu viele NoGos und Ansprüche selbst das Ergebnis verbauen.
    Auf der anderen Seite wollte ich aber auch nicht darauf verzichten, das im Zuge der Unverbindlichkeit selbst in Anspruch nehmen zu können und sehr rational an die Sache dran zu gehen.
    Denn mit Romatik klappt es in meinem Alter kaum noch (entschuldigung, aber man wird einfach schlauer und kennt ehemalige Fehler und fällt auf sowas kaum noch rein) und zweitens kann man sich mit Romantik noch viel Schlimmeres einfangen als bei nicht-vorhandenen Nogo-Listen oder erst gar nicht zu wissen was man überhaupt will.

    Es ist ja nicht so, dass man nicht trotzdem offen und unvoreingenommen auf die Leute zugehen kann. (OK, viele schaffen das auch nicht)
    Aber man kann dennoch Abstriche bei seinen eigenen NoGos machen und abwägen, ob man soewtas noch mal möchte - es sei denn es handelt sich um absolute "geht gar nichts". Und man wird sicherlich auch immer wieder etwas finden, was das ein oder andere "ausgleichen" kann.
    Tut mir leid, sowas hat Bewerbungsgesprächscharakter. Man möchte schließlich auch nicht seine Zeit verschwenden und die des anderen auch nicht.
    Jedoch kann man diesen Charakter meiner Meinung nach auch angenehm gestalten im Sinne von jemanden Kennenlernen.
    Die Unverbindlichkeit ist im Grunde dieselbe wie im Alltag.
    Nur weil ich mich mit jemandem nett unterhalten habe, fange ich doch nicht gleich eine Beziehung mit demjenigen an. Auch dann nicht, wenns beim Online-Dating im Gegensatz zum Alltag vorab schon absehbar ist, warum man sich unterhält und wieso dieser Kontakt überhaupt stattfindet.

    "Schlimm finde ich auch, dass Einige dann schon Körperkontakt suchen."
    Ja, das ist so eine Sache.
    Den einen ist das zuviel, bei den anderen gehört das mit zum "Kennenlernen" des anderen aus möglichst vielen Perspektiven, und zwar möglichst bald.
    Hat beides seine Berechtigung meiner Meinung nach. Es ist auch nicht jeder so schnell auf den Schritt aus. Aber wenn man - wie das online wohl häufiger der Fall ist als im "normalen Alltag" - auf so jemanden trifft, kann man selbst entscheiden und sich erklären ohne das gleich abstoßend zu finden. Romantiker sind da allerdings sicherlich fehl am Platze.
     
    • # 7
    • 10.11.2013
    • Gast
    FS, Sie sprechen mir aus der Seele. Genau darum habe ich Onlinedating aufgegeben.
     
    • # 8
    • 10.11.2013
    • Gast
    Es stimmt alles, was hier über´s online-Dating geschrieben wird. Es ist wie auf dem Viehmarkt. Es ist völlig unromantisch . Die meisten Männer rücken einem sofort auf die Pelle. Gräßlich.

    Trotzdem: Eines Tages stieg der Richtige aus dem Auto. Und auf einmal war es romantisch und aufregend. Wir haben uns schnell abgemeldet und sind glücklich miteinander.
    Wir hätten uns ohne den online-Viehmarkt nie getroffen.
    w
     
    • # 9
    • 10.11.2013
    • Gast
    M40
    Ganz so einfach ist die Sache nicht. Ich suche hier keinen Freizeitpartner, sondern was ernsthaftes. Wenn nach vielen Treffen und ein paar Monaten nicht mal ein Kuss möglich ist, muss man sich einer anderen Frau zuwenden. Es wird schwierig, wenn einer der beiden Gefühle entwickelt, der andere aber einen über längere Zeit auf körperlichen Abstand hält, wenn nicht absehbar ist, dass sich daran etwas ändern könnte. Beim Onlinedating muss ich davon ausgehen, dass ich warmgehalten werde, die Frau unter Umständen Sex mit einem Anderen hat. Die Austauschbarkeit ist leider beim Onlinedating höher als beim normalen Kennenlernen, dass muss man leider berücksichtigen, da leidet auch das unbeschwerte Kennenlernen.
     
  3. Schau mal hier nach:

    http://www.elitepartner.de/forum/erwartungen-ans-erste-date-41933.html

    http://www.elitepartner.de/forum/lohnt-die-partnersuche-im-internet-34164.html

    http://www.elitepartner.de/forum/zeitdauer-vom-1-date-bis-zur-festen-beziehung-26630-2.html
     
    • # 11
    • 10.11.2013
    • Gast
    Mir bleibt auch nicht anderes übrig als online zu daten.
    Ich habe 2 Kinder und so ist wenigstens das schon mal vorher klar. Ist ja für zigtausend Männer, obwohl sie selber schon Ü40 sind ein NoGO, eine Frau mit Kind.
    Ich bin jetzt 40 und ich gehe nicht mehr jedes WE in die Disco, nicht in hippe Clubs oder Bars und bin auch nicht dauernd auf Vernissagen.
    Ich fand meine Begegnungen online eigentlich ganz nett und kann nicht sagen, dass es eine totale Katastrophe war. Aber es stimmt schon, dass die Männer ziemlich schnell zur Sache kommen wollten und ich habe auch schon mitgemacht, obwohl mir das etwas zu schnell ging, obwohl ich nicht grundsätzlich etwas gegen eine Affäre oder auch mal schnelleren Sex habe, aber es ist einfach schöner, wenn man sich wirklich erst einmal kennen lernen darf und nicht erst nach dem Sex kennen lernt.
    Romantisch kann es aber trotzdem sein. Ich hatte schon Dates, da haben wir von der ersten Sekunde an total lustig gequatscht und ich fand es sehr nett ohne, dass ich dachte, dass das etwas wird.
    Ich gehe einfach mit der Einstellung heran, dass man vielleicht einem netten Menschen begegnen könnte.
    Ich finde es auch schade, dass man mit den Männern, mit denen es vielleicht nicht mehr wird, nicht auch einfach befreundet sein kann. Ist ja nicht so, dass ich die, mit denen ich keine Beziehung will, gleich total ablehne.
    Aber das will natürlich kein Mann.
    Ich würde gerne auf andere Weise einen Mann kennen lernen, denn das Klientel im Internet ist - auch wenn es sich arrogant anhören mag - meist weit unter meinem Niveau und dem, was ich suche.
    Ich bin von schönen und erfolgreichen Menschen umgeben in meinem Freundeskreis sind aber alle vergeben oder wir kennen uns schon zu lange. Im Internet trifft man ja dann doch eher auf Otto Normalverbraucher, aber auf keine gutaussehenden und erfolgreichen Männer mit gehobenerem Lebensstil. Für mich ist "online" das reinste Gruselkabinett.
    Ich habe jeden Tag 15-30 Anfragen, wirklich nette Mails, aber bei den mindestens 5000 Mails waren vielleicht 1-2 gute Männer dabei. Die meisten haben kein Geld und keinen Stil, keine Umgangsformen oder sehen wirklich eher durchschnittlich aus.

    Aber leider habe ich keine Zeit und auch keine Lust so ganz alleine auf die Vernissagen meiner liierten Freunde zu gehen. Auf Poloturnieren hab ich auch nie was kennengelernt und im Tennisclub war auch nichst dabei, im Fitnessclub spricht man sich eigentlich nicht an und in meinem Job ist auch kein einziger Single, schon gar nicht in meinem Alter.
    Single sind in meinem Freundeskreis nur einige Männer, Freunde eben. Die wollen mich aber abends nicht mitnehmen, könnte ihre Chancen ja schmälern bei den 25jährigen, die sie gerne hätten.
    Was ist also die Alternative zu online?

    w,40
     
    • # 12
    • 10.11.2013
    • Gast
    So wie Du es beschreibst, ist kein Quentchen Romantik mehr möglich. Grauenhaft, wie ich auch finde. Als wäre der Mensch Ware und das erste Treffen ein gegenseitiges Lesen der deklarierten Inhaltsstoffe...

    Meine Dates waren nicht alle so schlimm, aber seit etwa 2 Jahren verstärkt ein Passungscheck.
    Ansonsten waren die Gespräche durchweg Therapien für die Männer, die mir vertrauensvoll ihr gesamtes letztes Beziehungsscheitern ausbreiteten. Es hat ihnen sicher gut getan...

    In Zukunft gebe ich nicht mehr meinen (sozialen) Beruf an. Der verleitet wohl in Kombination mit meinem liebenswürdigen Gesichtsausdruck zu solchen Herzausschüttungen...

    Die besten Erfahrungen habe ich mit Spaziergängen gemacht, da ist alles im Fluss, man kann die Aufmerksamkeit auf die Umgebung lenken und die Stimmung bleibt lockerer als in einem Café.

    Aktuell ist der Ausgang zweier Treffen noch offen. Man merkt, wie dating-erfahren ein Mann ist. Der eine schrieb sehr lange Mails und war dann überrascht, als er vor mir stand, da das mir entgegengebrachte Vertrauen eine rein virtuelle, fiktionale Angelegenheit war ohne gewachsene Basis, und er musste erst mal auf Realität schalten. Anfängerfehler.

    Der andere, naja, sucht ein Affäre, und da ich ihn besonders finde, könnte auch das in Frage kommen... aber eben auch nur vielleicht und erst, wenn ich ihn noch ein paar Mal getroffen habe.

    Mal sehen, wer überzeugender ist!
    Jaja, und jetzt werdet Ihr mich zerreissen, von wegen unentschlossene Frau, die nicht mal weiß, ob sie eine Affäre oder eine Beziehung will - bitteschön, ich warte nur darauf! Vielleicht wird es auch keiner von beiden. Aber ausgiebig testen lassen müsst Ihr Euch schon :)

    Die Erfahrung, vom ersten Moment an zu spüren, dass da etwas besonderes zwischen Frau und Mann in der Luft liegt, das dann auch real wird, habe ich zwar schon erlebt. Das passierte aber bei rein zufälligen Begegnungen ohne diese verbissene Absicht einen Partner zu finden, und ich bin wie die FS überzeugt, dass gerade die Verbissenheit jegliche Spontaneität und derartige Gefühlsregungen von vornherei unmöglich macht.

    Ich gehe daher locker ohne Erwartungen ans Date, erzähle ein bisschen, was mein Gegenüber interessieren könnte, lasse erzählen, und schaue, was passiert. Entweder, es entsteht wie von selbst ein natürlicher Dialog, weil beide die Gewissheit haben, die eigenen Infos werden vom anderen richtig aufgenommen, oder man beendet das Gespräch eben höflich nach gewisser Zeit.

    Ein reiferer Mann hat es einfach als Gelegenheit genommen, mal über seinen Tellerrand hinauszuschauen, einen anderen Lebensentwurf kennenzulernen, sich neue Horizonte zu gemeinsamen Themen zu erschließen, obwohl wir uns bei der Begrüßung schon in die Augen sahen und wussten, dass wir uns nicht als Partner wollten. Wir unterhielten uns trotzdem 2,5 h angeregt, und ich habe eine hervorragende Buchempfehlung bekommen!

    w
     
    • # 13
    • 10.11.2013
    • Gast
    FS, es ist genau andersherum! Beim ersten date entscheidet es sich zwischn "Nein" oder "denkbar, also weiter kennenlernen". Ein "Ja, sofort Beziehung" steht beim ersten date gar nicht zur Auswahl. Obwohl es manchmal auch dazu kommt! m44.
     
    • # 14
    • 10.11.2013
    • Gast
    Ich denke so geht es den meisten Ü30. Ich denke fast jedem wäre es am liebsten im richtigen Leben einen Partner zu finden, aber das ist in besagter Altersklasse schwierig. In meinem Freundes- und Kollegenkreis gibt es noch genau zwei Singles, die möglicherweise in Frage kämen. Und solange die nicht ihr Interesse bekunden halte ich mich lieber zurück. Da kann man unter Umständen mehr kaputt machen als gewinnen.
    Es gibt viele Nachteile beim online-Dating, aber mehrere Pluspunkte: in der Regel trifft man auf Menschen, die auf Partnersuche sind, man erweitert seinen Radius und hat einfach wenige Alternativen.
    Ich habe keine Lust und keine Zeit mich in Vereinen etc. zu engagieren und wenn das sowieso vor allem zwecks Partnersuche geschieht, dann ist es genauso verkrampft wie online...
     
  4. Dates = Bewerbungsgespräche. Man bewirbt sich um die einzige freie Stelle, neben dem Gegenüber.
    Jeder will sich von der besten Seite präsentieren, und sich so gut als möglich "verkaufen."

    Online-Partnersuche beginnt schon mal ganz anders. Man "blättert in einem Katalog" und "bewirbt" sich.
    Das Date ist dann das Vorstellungs-/Bewerbungsgespräch.

    Während bei der direkten Partnersuche es anders beginnt und verläuft. Weil eben kein "Katalog"
    Keine zahlreichen Partnersuchenden zum auswählen. Sondern nur der Moment, und der eine Gegenüber.

    Mal angenommen: Wie wäre es, wenn man in Singlebörsen nicht die Auswahl hätte ?
    Sondern nur jede Woche einen Partnervorschlag bekäme ?
    Wäre dann das Vorgehen und Verhalten der Leute anders ?
    Mehr aufeinander zugehen, anstatt No-Gos und Must-haves ?
     
    • # 16
    • 10.11.2013
    • Gast
    Onlinedating hat absolut nichts mit Romantik zu tun. Das ist wie blättern in einem Katalog. Gefällt, Klick - gefällt nicht ebenfalls Klick.
    Ich hab meinen Partner im RL kennen und lieben gelernt. Das ist einkaufen in der Boutique. anfassen, sehen, Geruch wahrnehmen.
    Online ist mir das zu steril, verlogen und oft realitätsfern.

    W
     
    • # 17
    • 10.11.2013
    • Gast
    Ich bin ein 45 Jahre alter Mann und suche praktisch schon so lange im Internet, wie es Internet gibt. Gefunden habe ich dort allerdings noch niemanden. Es ist immer nur bei einem ersten Treffen geblieben. Meistens waren die Frauen optisch nicht mein Fall. Bei den wenigen attraktiven Frauen gab es verständlicherweise vermutlich hunderte von Interessenten, so dass ich von diesen attraktiven Frauen nie mehr was gehört habe.
    Versuche des Kennenlernen im praktischen Leben bringen nichts. Wenn man eine Frau anspricht wird man entweder völlig ignoriert, es wird gesagt das sie keine Zeit hat oder dass sie einen Partner habe. Mache das daher schon seit 15 Jahren nicht mehr.
    Für Familiengründung etc bin ich inzwischen zu alt, so dass ich mich vor längerer Zeit schon entschieden hatte, Single zu bleiben. Hat ja auch einige Vorteile.
     
  5. Der Tod der Romantik? Nein ganz und gar nicht.

    Es kommt halt immer drauf an wie man selbst das Ganze mit Inhalt füllt. Natürlich, es ist eine völlig andere Situation als früher. Ich musste das auch erst lernen. Ihr kommt Euch vor wie bei einem Bewerbungsgespräch? Na ja, da gehören doch auch immer zweie dazu, oder? Hab ich komischerweise nur am Anfang so erlebt (in der Lernphase).

    Was hab ich gemacht? Eben diesen Castingcharakter rausgenommen. Ein Profil dass eben schon die private Seite mit meinem schrägen Humor aufzeigte, Niemals ein Date wenn nicht mindestens 10-15 mails Substanz gezeigt hatten und dort nicht klarwurde dass man zumindest befreundet sein könnte. Die Mails unter gar keinen Umständen wie Geschäftsbriefe verfassen, den eigenen Humor aufblitzen lassen. Bilder als unwichtig einstufen hilft auch, man konzentriert sich dann mehr aufs Wesen, den Humor, die Persönlichkeit. Lügen wird dann nämlich auch schwierig und reine Sexsucher machen einen solchen Aufwand gar nicht mit.

    Und damit hatte ich dann schöne Dates, konnte die Dame einfach auf mich wirken lassen, rumalbern- eben ganz ohne Druck einen schönen Abend mit einem Interessanten Menschen verbringen.

    Selbst wenn ich meine Liebste nicht gefunden hätte (immerhin auch schon 4 Jahre, Tendenz steigend;-)) empfinde ich die Zeit als sehr bereichernd. Hab tolle Menschen kennengelernt.

    Man muss einfach nur begreifen dass Online nichts weiter ist als eine Möglichkeit Singles kennenzulernen- Der Rest liegt an einem selbst was man daraus macht.

    Wer das nicht kann sollte tatsächlich Abstand davon nehmen.
     
    • # 19
    • 11.11.2013
    • Gast
    Ich hab meinen Mann vor 6 Jahren online kennengelernt, seit knapp 3 Jahren sind wir verheiratet.
    Weder war das Daten mit ihm unromantisch noch ähnelte es auch nur im Entferntesten einem Bewerbungsgepräch. Es war eigentlich ein ganz normales Date, nur, dass es zur ersten Kontaktaufnahme eben über die Partnerbörse kam. Von da an verlief alles wie im richtigen Leben.
    Und der Vorteil unserer Online-Bekanntschaft war, dass wir beide wussten: das Gegenüber ist auch frei und auf Partnersuche.

    Ich kenne übrigens etliche Paare, die sich so gefunden haben.
     
  6. Bei mir muss beim ersten Date nach ca. 20 Minuten der Funkenregen eingeschlagen.
    Wenn der Funkenregen nicht einschlägt ist es Nichts. Damit sollte man nicht seine Zeit verschwenden. Läuft auf Vernunft hinaus.
    Nichts ist schöner als Funkenregen. Fühlt sich wie fliegen an. So leicht muss Liebe sein.
    Kopf aus ,Herz an. Nur so kannst Du Freude und Glück empfinden. Alles andere läuft auf "ich bin zufrieden hinaus.

    Ich kenne auch kein Paar, das sich via Online gefunden hat.
     
  7. Habe damit leider keine guten Erfahrungen gemacht, weil

    1) man verliebt sich nicht über das Aussehen eines Menschen und wenn man nicht in Kontakt mit seinen Gefühlen ist, 2) es ist oberflächlich; man braucht sich später auch nicht beschweren, wenn der Gegenüber sich dann auch später wieder leicht von Oberflächlichkeiten von Dritten wieder verleiten lässt und einem verlässt, 3) die Dates wirken "gezwungen", 4) der ganze "Zauber" des Kennenlernens geht dabei verloren.

    glg
    j
     
  8. Wenn Onlinedating der Tod der Romantik ist, dann frage ich mich, warum haben sich ca. ¼ der aktuellen Paare online kennengelernt.
    Dass die Romantik immer mehr nachlässt liegt nicht am Online, sondern eher an den Nutzen.

    Ich hatte auch schon Dates, wo der Mann sehr unromantisch war, aber da lag ja nur an den Mann und nicht am Dating.
    Einen Vorteil hat ja das Onlinedating.
    Ohne dieses Dating wüsste ich ja nicht wie viele Unromantische Menschen es gibt,
     
    • # 23
    • 19.02.2020 um 13:56 Uhr
    • samtini
    Tod der Romantik eventuell, aber nicht Tod des Orgasmus.
    Da muss man am Ende entscheiden was eine richtiger ist.
    Die Romantik oder Orgasmus.

    Wenn ich ehrlich bin ist beides für mich sehr wichtig, aber vielleicht verzichtet ich eher auf die Romantik, als auf den Orgasmus und so alleine bin ich ja auch nicht.
    Ich hatte schon einige Anfragen hier, welche Art von GV ich bevorzuge und dann kann von mir gleich die Absage. Ich spreche doch nichtvia internet über meine Veranlagung oder?
     

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