1. Patchwork : positive und negative Erfahrungen

    Hallo !

    Wie sind Euere Erfahrungen mit Patchwork ?
    Meine Erfahrung ist folgende:
    Vor über 20 Jahren bin ich da reingeschlittert. Wir zogen auch zu schnell zusammen.
    Der Mann war frisch verlassen worden und hatte eine Kleinkind. Ich war damals seit 2 Jahren getrennt, ( Trennung ging von mir aus ) und hatte zwei Kinder im Schulalter. Erst ging es gut. Dann hat der Mann sein Kind auf einen Sockel gestellt,Es war sein Ersatzpartner. Und mir gesagt, dass das Kind das Wichtigste in seinem Leben ist. Und ich solle mich nicht wagen, mich zwischen ihn und sein Kind zu drängen.
    Dann kam die Kindesmutter zurück und wollte das alleinige Sorgerecht und ihr Kind wieder.
    Da es damals noch um das alleinige Sorgerecht ging, wurde ich benutzt, damit er es bekam. Habe ich später erfahren.
    Er bekam es.
    So wie es damals war ist es heute auch noch. Das Kind ist ein erwachsener Mann und sieht seinen Vater sehr kritisch. Die Einstellung des Vaters ist immer noch die selbe. Kinder sind für ihn das Wichtigste im Leben. Obwohl diese Kinder alle erwachsenen Männer sind und selbst teilweise Väter sind.

    Mein Fazit: mit mir nie wieder. Ich möchte nur noch einen Mann für mich. Ich war immer nur das 5. Rad am Wagen in einer Zweckgemeinschaft / WG und habe keine Priorität.
    Deshalb habe ich jetzt Maßnahmen ergriffen.

    Januaria
     
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  3. 100 fach gelesen hundertfach mitbekommen, dass es dies sehr oft gibt.
    Würde eine Frau das du mir sagen, bin ich sofort weg, da ich nicht an unserer Stelle stehen möchte und niemals ein Ersatzrad sein möchte, für den Partner möchte ich der wichtigste Mensch sein, umgekehrt auch, wenn das nicht der Fall ist, gehe ich in keine Beziehung.
    Du kannst das ändern, nur du nicht er, du hättest das alles schon längst ändern können, ich mache solchen Zirkus nicht mehr mit, habe keinerlei Interesse in einer Beziehung zu leiden.
     
  4. @Januaria
    Oh je, du Arme! Da hast du aber (zu) lange durchgehalten. Aber du hast ja immerhin auch zwei Schulkinder in Eure Beziehung mit eingebracht. Standen Deine Kids bei dir denn nicht auch oft an erster Stelle?

    Ich hatte 3 Dates mit "Weekend Papas". Sie sprachen im Date und auch danach dauernd von ihren "Ex Kids". Da war plötzlich die Rede von "Victoria und ihrer Glutenunverträglichkeit"; es wurden Urlaubsfotos vorgezeigt "Das sind X und Y auf Sardinien", "Lulu als Waldprinzessin", "Victoria soll in München studieren", "Die Mama von X hat einen Neuen und ist nach Passau gezogen" etc. Mir wurden Fotos von traurig guckenden und lieblos angezogenen und blassen Kindern geschickt per WhatsApp. Ich hätte sie sofort zum Arzt geschleppt mit Verdacht auf Eisenmangel, Fahrradfahren an der frischen Luft verordnet und sie bekocht und neu eingkleidet. Sie machten einen vernachlässigten Eindruck auf mich! Eine verzerrte Wahrnehmung von der Realität seitens der Möchtegern Väter. Fakt war, dass die Trennungskinder und ledigen Kinder aus Ones und Affären nur sehr selten zu Besuch kamen. Der Kontakt zu den oft (zu Recht) dominanten, fordernden Müttern glich mehr einem Kleinkrieg. Es herrschte teils totaler Kontaktabbruch zu Mutter und Kind. Dennoch fantasierten die Männer sich ihr Image als "Vorzeige Vater" zurecht. Sie spielten übertriebene Fürsorge vor. Aber man sah auf den ersten Blick, dass da nicht viel dahintersteckte. Eine echte tiefe Bindung muss nicht vor Dritten so zelebriert werden. Ich vermisste völlig die natürliche Aufmerksamkeit der Männer und das Interesse an meinem Leben und Ideen für ein Kennenlernen. Dafür mangelte es an Energie und Zeit. Ein hübsches Bildchen im Profil reichte aus. Frau sollte sexy und vorzeigbar und gefügig sein zum schnellen Ones, Affäre oder Kinderhüten, Haushalt etc. Es fehlte den Männern die soziale Fähigkeit "anzudocken" beim Date und davor und danach. Da sie selbst nicht viel von sich zu erzählen wussten, sprachen sie zu 50% über ihre Kinder, die sie so gut wie nie sahen. Mich schreckte das tolal ab! Ich liebe Kinder und habe beruflich mit Museumspädagogik und Kids & Lifestyle" zu tun. Meine Eltern waren beide Lehrer. Ich spürte keine aufrichtige Begeisterung für die Kids. Die Kinder wurden vorgezeigt und vorgeführt wie kleine Statusobjekte. Die Männer polierten ihr Image als Super Väter auf Hochglanz. Alles Mittel zum Zweck, um Vertrauen für schnellen Sex zu wecken. Dabei waren es echt traurige Familiengeschichten. Mütter wurden noch vor (!) der Schwangerschaft sitzen gelassen. Männer gingen fremd, hatten Ones, stellten ihre Karriere über die Interessen der Familie. Da wurden Mütter mit Kleinkindern verlassen und mit der Erziehung und Versorgung der Kids alleine gelassen. Die knallharte Realität sollte bei den Dates bestmöglich vertuscht werden. Ich habe keinen Respekt vor solchen "Möchtegern Vätern".
     
  5. Jo, und wo ist jetzt die Frage? Und dass unser @INSPIRATIONMASTER gleich gebetsmühlenartig antwortet, war auch klarMensch, ich habe erst morgen ab 10 Uhr wieder Programm, wer mischt hier auf?
     
  6. Gute Erfahrung.

    Ich bin aber ein Mann. Mir ist bewusst, dass das Kind immer wichtiger ist als ich. Ich akzeptiere das selbstverständlich. Ich brauche keine „Frau für mich“ und streite nicht mit einem Kind um die Mutter. Meine Partnerin schätzt das, mir gibt das die Freiheit, auch mal alleine etwas zu unternehmen, wenn sie nicht möchte oder keine Zeit hat.

    Ich habe zwei Menschen gewonnen, die mein Leben bereichern. Mir ist aber klar, dass das auch nicht immer so sein muss.

    Die Situation für Frauen wie Dich ist viel schwieriger. Wenn Du ein Kind hättest, wäre es selbstverständlich wichtiger für Dich als ein Mann. So ein Paradoxon verwirrt natürlich.

    Du hast aus meiner Sicht drei Probleme, an denen Du arbeiten kannst:
    • Eifersucht (noch dazu völlig überflüssige)
    • Mangelndes Reflektionsvermögen. Wer einen AE-Vater nimmt, weiß vorher, dass er Kinder hat.
    • Fehlendes Entscheidungsvermögen. Sonst hättest Du nicht erst nach (20?) Jahren „Maßnahmen ergriffen“ (was auch immer das sein soll).
    Nimm doch einfach einen Partner ohne Kind. Am besten auch keinen frisch getrennten.
     
  7. Januaria, eine Beziehung ist nichts, was einem vor die Füße fällt oder über einen wie Unwetter hereinbricht. Was genau für Antworten erwartest du? Dass wir über den bösen Mann schimpfen oder dir Zuspruch für deine Aufopferung geben? Es gibt solche und solche Väter. Die, die entspanntes Verhältnis zu Kindern haben. Jene, die Kinder auf den Sockel stellen. Und auch Exemplare, die sich gar nicht kümmern. Es liegt in deiner Macht, dir die Männer genau anzuschauen und zu entscheiden, ob sie als Partner infrage kommen. Was du über deinen Mann schreibst, ist schlimm, aber das hättest du schon beim Kennenlernen herausfinden können, warum du ihn geheiratet hast und das ganze Zirkus jahrelang mitgemacht hast, DAS ist viel wichtigere Frage, statt zu sinnieren, Patchwork - Teufelswerk oder Segen.
     
  8. Das ist Deine Haltung und damit für Doch Dein Weg.
    Obwohl Du ja jetzt eben doch einen Partner mit Kind hast.

    Ich differenziere.
    Meine Seite - meine Kinder sind das Wichtigste in meinem Leben, ich liebe sie. Punkt. Ob ich sie häufiger sehe, oder seltener, wenn sie mich brauchen, bin ich für sie da.
    Für einen potentiellen Partner muss sich seine Priorität erst entwickeln, über das Kennenlernen, mit der Zeit, das braucht.
    Er bekommt sicherlich einen Vorschuss, käme er aber mit der Forderung Priorität 1, verabschiede ich mich.
    Es ist keine Konkurrenz - Partnerliebe und Elternliebe sind unterschiedlich. Ein Partner kann ebenso Priorität 1 bekommen, neben den Kindern.
    Das bedeutet nicht, dass ich beliebig springe, für niemanden, ich habe mein Leben.
    Ich habe immer darauf geachtet, ob ein potentieller Partner sich auch mit meinen Kindern verträgt, meine Beiden sind umgänglich, blöde Sprüche habe ich nie geduldet.
    Mein Ex ist ja heute noch der Papa, auch wenn er eigentlich nur Stiefvater ist.

    Analoges gilt, wenn ich einen Mann mit Kind(ern) kennen lerne. Jüngere Kinder schließe ich heute aus, das ist nicht meine Lebensphase.
    Ich erwarte nicht Priorität 1, sondern dass ich meinen Raum und Platz bekomme. Und natürlich, dass wenn es eine wirkliche Partnerschaft wird, ich auch neben den Kind(ern) meinen Platz habe . Nicht als Konkurrentin.

    Aber ich bin genug Männern begegnet mit (fast) erwachsenen Kindern, und da war alles ganz normal. Ich habe nie Probleme gesehen, im Gegenteil.
    Ich erlebe Väter meist sehr entspannt und tolerant. Diese Debatte kommt da nicht. Man ist Elternteil, fertig. Familie ist wichtig, und dann wird sie größer.

    Was ich nicht akzeptiere, ist ein Vater, der seine Rolle als Vater nicht ernst nimmt, das passt für mich charakterlich nicht.

    Also ich bin Frau, und Partnerin.
    Und ich bin Mutter, Familienmensch, und (hoffentlich) irgendwann mal Oma. :)

    Eifersucht geht gar nicht , auch nicht auf meine Familie.

    W,49
     
  9. Januaria,
    eine Frage noch
    Warum dieser Thread?

    Dir geht es doch nicht um eine Sammlung verschiedener Erfahrungen?
    Möglichst vielseitige Sichten?
    Zu Deiner Situation hast Du noch parallel die Frage laufen - Patchwürg?
    Und trotz Patchwürg ist es ein super toller Mann, Zusammenfassung aus einem Deiner Posts in diesem anderen Thread.

    Also ich kenne gut funktionierende Patchwork Familien - da wollen aber alle und alle leisten ihren Beitrag.
    Also Patchwork ist nicht zwangsläufig Patchwürg,
    Und nicht alle Männer sind seltsame Väter.
    Helikoptern ist nicht nur männlich, vernachlässigen genauso wenig.

    Genauso wenig wie es nur schlechte Partnerschaften gibt, es gibt sie, die stimmigen.
    Die findet man nur nicht in einem Forum.

    Also, um was geht es Dir?
     
  10. Patchwork 2x nicht als Partnerin, sondern als Tochter.
    Das zweite mal ist noch immer schön und ich wurde mit 46 adoptiert.

    Nein anders, ich versuche es aus der Perspektive zu erzählen dessen, der mich immer Pixi genannt hat. Ich hoffe von oben kommt kein Blitz...

    Er wurde geschlagen und mit 5Jahren zwei Tage alleine in der Wohnung gelassen. Seine Eltern trennen sich und er blieb beim Vater, weil seine Mutter es "nervlich" nicht konnte.
    Eine zugehfrau passte auf ihn auf, auch wenn der Vater beruflich eine Woche weg war.
    Der Vater konnte nicht loben, Recht machen war schwierig bis unmöglich, hatte eine harte Handschrift.
    Mutter nahm ihn nur wenn sie Liebeskummer hatte und ihre Handschrift war härter.
    Dann plötzlich, Stiefmutter und eine sehr kleine Stiefschwester.
    Die war natürlich noch lieb und bekam zumindest (erstmal noch) mehr Aufmerksamkeit...später ging's ihr bei dem Vater wenig besser.
    Aber Schläge gab's nicht mehr, zumindest nicht wenn die Stiefmutter da war.
    Zu Essen, lernen für die Schule und Umarmungen, Familienurlaube und heimliche Freiheiten, wenn der strenge Vater weg war.
    Für 2 war er der liebenswerte Chaos aber bei seinem Vater fühlte er sich immer wie ein Versager.

    Hat für ihn Patchwork funktioniert?
    Es tat ihm sicher gut und lernte wie eine Mutter sein sollte
    Der Kontakt nach der Trennung dieser Eltern, zur Stiefmutter blieb aber selten. Zu seinen leiblichen hat er es immer versucht, irgendwie aber seine Versuche das seine Seele gesund wird, die Liebe und Anerkennung zu bekommen...liefen ins Leere.
    Letztendlich starb er so einsam wie er sich immer fühlte.

    Manchmal ist die Ursprungsfamilie eher zum Würgen!
     
  11. Mein Kind kommt immer an erster Stelle und bei meinem Partner ist es bei seinem Sohn das gleiche. Aber wir konnten sie auch beide loslassen und in die Welt hinaus schicken. Trotzdem würde ich auch heute noch alles stehen und liegen lassen wenn mein Kind mich braucht. W57
     
  12. Danke für die Antworten. Mich interessieren die Erfahrungen von leuten mit Patchwork hier. Ich will weder Absolution noch eine Bewertung von mir.
    Jahrelang war ich nur 5. Rad am Wagen, weil der Mann laut eigener Aussage keine Frauen mag. Mädchen ja. Das tat sehr weh.
    Verliebtheitsphase. rosa Wolken ? Nein.
    Dann hatte er sich ein paar Mal fremdverliebt. Und mich als paranoid bezeichnet, als ich ihm auf die Schliche kam. Es war genau so,
    Er stritt alles ab. Obwohl ich Beweise gesichert habe.
    Warum habe ich das alles mitgemacht ? Er hatte mir eingeredet, es läge an mir.
    Ich denke, es lag an seiner Vergangenheit , Erziehung und seinem Vorleben. Jeden Schuh ziehe ich mir nicht mehr an.
     
  13. Ich habe mit Patchwork bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht. Und zwar aus dem Grund, weil ich vorher geschaut habe, wie kompatibel die betreffenden Personen (Mann, Ich, Kind, Kind) zueinander sind.
    Dass man die eigenen Kinder immer ein Stück weit auf einen Sockel stellt, liegt wohl in der Natur der Sache. Der Punkt ist aber, wie der jeweilige Partner damit umgeht. Mein Partner und ich (beide jeweils einen Sohn) sind da verständnisvoll und auch selbstbewusst genug, um mit solchen Situationen umzugehen. Bei uns ist es so, dass unsere beiden Jungs selbstverständlich die "Besten" sind :) Da gibt es untereinander keine Konkurrenz oder Eifersucht. Jeder hat seinen Platz und die gleiche Priorität. Elternliebe und die Liebe zu einem Partner sind doch zwei völlig verschiedene Ebenen. Mit einer Rangfolge hat dies nichts zu tun. Dieses Konkurrieren mit dem Kind des Partners ist meinem Mann und mir völlig fremd.
    Was mich an Deinen Beiträgen aber verwundert, dass Du Deine eigenen 2 Kinder immer nur sehr beiläufig am Rande erwähnst. Kann es sein, dass Du selbst zu Deinen Kindern kein sehr enges Verhältnis hast? Vielleicht weil Du den Bedürfnissen Deines Mannes immer oberste Priorität eingeräumt hast?
     
  14. Ich behaupte, es gibt in Wirklichkeit keinen Unterschied diesbezüglich zwischen Frau und Mann, der Unterschied besteht lediglich in der Frage der Erziehung, in der persönlichen Reife und in der Entwicklungsstufe in der beide stehen, meist passt das unbewusst nicht füreinander. Ein Mensch der seine erwachsenen Kinder immer noch vor seinen Partner stellt, braucht sich nicht wundern, wenn die Beziehung schief geht und tut seinen Kinder nichts Gutes, sie werden dasselbe erbliche Problem in ihrer Beziehung erleben. Das Gefühl als fünftes Rad in der Beziehung zu sein, kann nichts Positives auslösen. Kinder werden flügge gehen ihren eigenen Weg, was gut ist, ein Partner sollte aber bleiben, wird aber unter solchen Umständen nicht bleiben!
     
  15. So gesehen habe ich das ja auch ... da meine V. eine erwachsene Tochter hat, die noch bei ihr wohnt.
    Das Verhältnis ist total entspannt, auch "Töchterchen" fragt mich mal um Rat. Scheint mir zu vertrauen. Bringt frischen Wind in die Bude.

    Ich versuche erst gar nicht, mich zwischen Mutter und Tochter zu stellen. Akzeptiere und respektiere, dass die beiden zusammen gehören. Vielleicht hilft auch diese entspannte Sichtweise dabei, dass es höchstens mal kleine Problemchen gibt.
     
  16. Ich finde diese Aussage "das Wichtigste im Leben, was immer Priorität hat völlig daneben".

    Es gibt einfach Dinge, die kann man nicht miteinander vergleichen, so wie die Liebe zwischen Eltern und Kindern und zwischen Partnern.

    Priorität hat bei mir der, der sie in dem Moment am nötigsten braucht.

    Wenn mein Hund krank ist, hat selbst er Priorität vor allen anderen, vor Kind vor Partner und auch von meiner Mutter, wenn mein Partner mich dringender braucht, dann er usw.

    Ich lasse nicht den Hund sterben und gehe nicht mit ihm zum Tierarzt, weil mein Partner mit mir lieber einen Ausflug machen möchte und sich sonst zurückgesetzt fühlt.

    Und wenn ich nur einen retten könnte und hätte die Wahl zwischen meinem Kind und meinem Partner, dann würde ich auch mein Kind wählen.

    Ich denke das würde jeder Elternteil genauso machen und ich hätte im umgekehrten Fall dafür auch vollstes Verständnis.

    Ich denke wenn jemand solche Aussagen macht wie der Partner von der Fragestellerin, dann dient das nur dem Zweck, künstlich Abstand oder Freiraum zu schaffen.

    Dann ist nicht die Beziehung zu dem Kind das Problem, sondern die Beziehung der Personen untereinander.
     
  17. Du hast immer noch nicht verstanden, dass dies nicht das Produkt aus Patchwork ist, sondern daraus, dass Du (D)einen Mann gewählt hast welcher ganz offensichtlich nicht der Richtige für Dich ist. Schau den Tatsachen endlich ins Auge. Du hättest dieses Trauerspiel schon viel früher beenden müssen. Hör auf Deine Unzulänglichkeiten auf die bestehende Vater-Sohn-Beziehung zu schieben.
     
  18. Du hast dir einen Mann ausgesucht, der keine Frauen mag, aber dafür Mädchen? Was heisst das, ist er pädophil, steht er auf junge Frauen, kann mit Frauen auf Augenhöhe nicht umgehen?
    Er war nicht in dich verliebt, hat dir für alles Die Schuld gegeben?
    Was hat dich dazu bewogen,dich auf ihn einzulassen?
    Alles, was du von diesem Mann schreibst, klingt gruselig.
    Mit Patchwork hat das nichts zu tun in meinen Augen, die Beziehung an sich ist gestört.
     
  19. Deine Fragestellung hat rein garnichts mit Patchwork und Erfahrungen dazu zu tun. Du arbeitest Dich auf der falschen Baustelle ab.

    Dein Mann ist ein Egomane mit Sucht nach jungen Frauen, der Freude hatte, Dich zu demütigen. Er hat Dich nur mangels anderer Gelegenheiten genommen und Du ihn aufgrund von mangelndem Selbstwert, mangelnder Menschenkenntnis, mangelnder Alternativen. Dein Verhalten ist Dein Thema, statt über ihn rumzuhetzen - nicht seins.

    Auch frau hat die Gelegenheit "Nein" zu sagen und bei so vielen gemeinsamen schlechten Jahren hat sie das sehr oft.
    Warum also bist Du geblieben, wenn er so furchtbar war?
     
  20. Und so sieht eine reife Beziehung in Patchworkform aus.
    Nicht dieses alberne Tauziehen mit dem Kind im Kampf um die Aufmerksamkeit des Partners.
    Ich wüsste wirklich gern, was es mit Selbstsicherheit und Selbstwert (und den ganzen anderen S) zu tun hat, wenn man sich als erwachsener Mensch wieder genauso benimmt wie ein Trotzkind / Teenager und nicht in der Lage ist, die Position des Kindes / der Kinder zu akzeptieren, die noch dazu eine völlig anders geartete ist als die des Partners. Mit jemand, der sich so aufführt, würde ich keine Beziehung eingehen wollen.

    Ich habe einen Partner, der mir sagt "fahr hin, du hast ja sonst doch keine Ruhe", wenn mit einem der Kinder etwas ist. Eine Tochter lebt noch bei mir und er hat noch nie eine Eifersuchtsszene hingelegt, nur weil ich etwas mit ihr machen möchte.

    Danke, das hast du wunderschön ausgedrückt :).
     
  21. Liebe FS, ich habe gestern ein wenig flapsig geantwortet, weil ich so gar nicht wusste, worauf Du eigentlich hinaus wolltest ... nachdem ich jetzt gerade las, dass Dein Partner nur Mädchen mochte und keine Frauen, wurde mir irgendwie ein wenig komisch ... ich hoffe, Du hast zwei Jungs mit in die Verbindung gebracht? Abgesehen davon ist es mir schleierhaft, wie man solch ein Elend 20 Jahre ertragen kann ... und nein, das hat natürlich nichts mit Patchwork zu tun, der Mann ist schlicht ein A...aber Du hast uns ja auch nicht gleich alles erzählt, dann ist es auch sehr schwierig, relativ vernünftige Schlüsse zu ziehen. Alles Gute für Dich!
     
  22. Januaria,

    Es wird immer um Dich bei den Antworten gehen. Und wenn man sich Deine früheren Threads so durchliest?

    Die ganz ernste Frage - WARUM ?!

    Du bist seit Jahrzehnten mit einem Mann zusammen, der
    Eine diagnostizierte Persönlichkeitsstörung hat,
    Der dich demütigt, wie Dreck behandelt
    Deres offen sagt, was er von Dir hält
    Der Frauen nicht mag, nur Mädchen - mir gruselt es.

    Du hast einen schwierigen familiären Hintergrund, bist so erzogen worden, dass man sich nicht trennt, dass Frauen nichts wert sind, nichts zu sagen haben.
    Wunderst Du Dich?

    Ich bin Laie - aber denke zumindest darüber nach, google, lese dazu.
    Ich bin der Meinung, nach dem was Du so geschrieben hast -
    Du bist tief psychisch traumatisiert, erst von Deinem Elternhaus, dann von diesem Mann. 20 Jahre Demütigung.
    Du kommst da nicht alleine raus - ich weiß nicht was Du für Maßnahmen ergriffen hast, aber alles, was Dich da raus löst, ist gut.

    Es ist aber Zeit, dass Du einen positiven Weg findest.
    Es gibt spezielle Traumazentren in größeren Städten, da geht es nicht nur um akute Situationen, man findet auch Rat für langjährige Themen.
    Oder / und spezialisierte Therapeuten.
    Und evtl. mal ein paar Wochen Auszeit - psychosomatisch.
    Als erste Anlaufstelle könnte Dir auch eine Selbsthilfegruppe Halt und Tipps geben, Du bist nicht alleine.

    Es geht nicht um Patchwork, es geht um Deine destruktive Beziehung.
    Wenn Du irgendwann mal Lebensqualität entdecken willst, dann wage die ersten Schritte.
    Du klingst unsicher, aber auch zutiefst verletzt und verbittert.

    Januaria, es wird Zeit,.dass Du zu einer Maia wirst, die Eispanzer beseitigt, Gefühle entwickelst,.Dich aus der Starre befreist.
    Das Leben hat soviel Schönes.

    Wage es.

    Dir viel Kraft und vor allem Mut.

    W,49
     
  23. Das hab ich aus deinem anderem Thread gefischt.
    In Kombination mit, er mag nur Mädchen, keine Frauen wird mir leicht übel.
    Magst du uns bitte mal aufklären, was er für eine Persönlichkeitsstörung hat und wie das nun mit den Mädchen gemeint ist? Junge Frauen oder Teenies oder was?
    Ja bitte. Wir können dir hier Tipps geben, und es ist sicher gut, wenn dich eine Fachperson begleitet. Wende dich an deinen Hausarzt oder an Beratungsstellen. Es klingt auch so, als sei dein Mann unberechenbar. Kann es sein, dass er ausrastet, wenn du dich scheiden lassen möchstst?
    Da er ja jetzt schon nicht damit zurechtkommst, wenn du Widerworte gibst.
    Google mal re-empowerment.
     
  24. Das ist für mich etwas anderes. Man kann Kinder auch loslassen, gerade weil sie Priorität haben. Wer seine Kinder gesund liebt, der stützt sie in ihrem Lebensweg. Und ist da, wenn Sie wirklich Unterstützung brauchen. Überall reinzureden ist natürlich auch wieder krankhaft.

    Hier scheinen die Probleme aber nach den hinweisen auf Parallelthreads der FS woanders zu liegen. Auch aus meiner Sicht: liebe FS, hole Dir Hilfe. Der Hausarzt ist ein Ansprechpartner, städtische oder kirchliche Beratungsstellen unterstützen. Es ist Dein Leben. Und Du hast ein Recht darauf, es ohne falsche Zwänge zu leben.
     

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