1. Es muss nicht immer Patchwürg sein aber es ist nun mal so, dass sich unterschiedliche Menschen mögen müssen und nicht nur die zwei Verliebten.
    Früher mussten sich die Kinder völlig fügen, dass kenne ich auch und heute...vielleicht weil man es erlebt hat, ist es teilweise genau umgekehrt.

    Ich kenne Beispiele wo es funktioniert, Gott sei Dank aber ich habe da noch nie gehört: Deine Kinder sind unmöglich und meine toll.
    Da hört man wir sind stolz auf oder haben Sorgen mit xy.
     
  2. Es stimmt, dass man ein Stiefkind niemals so lieben und akzeptieren wird wie sein eigenes, zumindest trifft das auf die meisten Menschen zu. Im besten Falle mag man sich und arrangiert sich und kümmert sich - dann hat man schon viel erreicht. Elterliche Liebe wird nicht entstehen.
    Ich mag den Sohn meines Partners auch nicht sonderlich. Er ist aber schon ein Teenie und nicht mehr so oft zu Besuch beim Vater. Wenn er da ist, nehme ich mir meistens was Anderes vor und lasse die beiden allein. In den kommenden Ferien fahren die beiden eine Woche weg. Eigentlich könnte und sollte ich mitkommen, aber ich ziehe es vor, zeitgleich mit einer Freundin zu verreisen. Mein Partner und ich haben noch genügend Zeit und Urlaub zu zweit in diesem Jahr.

    Nun ist das Kind, um das hier geht, allerdings erst 3 und nicht 15. Es liegt also noch eine sehr, sehr lange intensive Zeit vor euch. Kann man sich so viele Jahre aus dem Weg gehen? Was ist, wenn ihr irgendwann mal zusammenziehen möchtet? Lohnt es sich vielleicht doch noch, den Versuch zu starten und ein Patchworkding aufzuziehen? Anstrengend wird das sicher. Aber angesichts des Alters des Kindes vielleicht doch lohneswert.
     
  3. Eine Frage kann ich nicht erkennen, höchstens rhetorisch, und stimme Deinen Ausführungen zu. Zumindest entstehen aus den Beiträgen interessante „Erkenntnisse“'.

    Stimmt, bei meiner Konstellation, wäre für mich diese Gesetzmäßigkeit nachvollziehen zu können sehr interessant. Außer dass gewisse Charakteristika meines Vaters ein verwandtschaftliches Verhältnis zu mir vermuten lassen, habe ich das Gefühl bei der Geburt vertauscht wurden zu sein.

    Auch hier erlebe ich das nicht so:

    Vielleicht liegt es daran, dass in meinm Fall die Kinder nicht bei der Mutter geblieben sind, und ich vielen Vätern begegne, denen es ähnlich ergangen ist und ergeht.
     
    • # 33
    • 23.02.2019
    • void
    @Lavieestbelle
    Die Geschichte ist grässlich. Ich hatte erst gedacht, es kommt was Schönes. Aber ich glaube auch, die Mutter wollte vieles nicht sehen, weswegen der Sohn schon wusste, dass es keinen Sinn hat, was zu sagen, weil ich denke, wenn er Vertrauen zu ihr hätte, dass er ernst genommen würde, dann wären die längst nicht mehr zusammen. Allerdings wird das in viel früherer Zeit gewesen sein, welches Kind hatte da schon, dass die Eltern wichtig fanden, was seine Probleme waren. Soll heißen, es ist vermutlich von Anfang an, noch bevor der Onkel da war, schon so gewesen, dass mit der Muttermilch eingetrichtert wurde, dass das Kind kein ernstzunehmender Mensch ist. Vielleicht fand die Frau es auch richtig, wenn "der Vater" ihr Kind schlug. Weiß man ja auch nicht, wo sie alles zugeguckt hat, weil es eben so war, dass man Kinder so erzog, und vor anderen war sie die liebende Mutter.

    Sind ja nicht alle Menschen wie der Onkel. Und manche sind auch so zu ihren eigenen Kindern. Ich denke schon, dass die Abneigung Erwachsener gegen Kinder auch heimlich ausgelebt wird, und dann getan wird, als sei das Kind panne, wenn es dann weint oder plötzlich ganz still ist. Das machen auch eigene Verwandte, wenn sie hinterhältig genug sind. Bei Fremden ist die Gefahr vermutlich größer.
    Das A und O ist für mich immer, wie wichtig die Mutter, die ihr Kind liebt, es findet, dass ihr Kind ihr alles sagen KANN, dh. dass sie auch was tut, wenn das Kind ein Problem hat, und nicht aus Eigeninteresse versucht, dem Kind das Problem auszureden oder es nicht ernstzunehmen. Das ist auch ne schwierige Sache. Wenn die Mutter selbst einen blinden Fleck hat, weil sie das vom Kind geschilderte Problem selbst aus der Kindheit kennt und niemand half, dann wird sie das Problem nicht mal als solches sehen können und es übergehen aus eigener Not. Kinder schlagen, war doch früher ganz normal.
     

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