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  1. Sexuelle Flaute in der Beziehung.

    Mal ganz ehrlich, wer lebt oder lebte in einer Beziehung in der über längere Zeit kein sexueller Kontakt statt fand. Z.B. maximal 1 bis 2 mal im MONAT oder weniger. Hat Euch dieser Zustand gestört? Was habt Ihr gemacht, um die Situation zu ändern? (Bitte Alter und Geschlecht angeben)
     
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    • # 1
    • 18.12.2009
    • Gast
    Ja, es hat mich (m, 35) gestört. Leider war meine Partnerin überhaupt nicht zugänglich für dieses Problem. Sie hat es zwar auch als problematisch gesehen, das war es dann auch. Ich habe versucht darüber zu reden, herauszufinden was ihr vielleicht Spaß machen könnte und was ich vielleicht falsch mache. Habe mich sehr bemüht, aber sie hat nur geblockt. Irgendwann habe ich resigniert. Es war der Anfang vom Ende unserer Beziehung. Kein Sex mehr war wohl nur das Symptom für was auch immer ihr in der Beziehung gefehlt hat. Leider hat sie es nie kommuniziert, ich weiß es bis heute nicht.
     
    • # 2
    • 18.12.2009
    • Gast
    Ich habe es erlebt, dass der Sex mit der Zeit weniger wurde. Finde ich nicht so schlimm, sondern eher normal. Zwei Mal im Monat würde ich als nicht so bedenklich einstufen. Wenn das für beide in Ordnung ist und beide glücklich sind, warum nicht. Es gibt keine allgemeinen Regeln, wie oft man Sex haben sollte. Das kann ja zum Glück jedes Paar selbst entscheiden. Und für mich persönlich ist Sex nicht das Wichtigste in einer Beziehung.

    Bei dir hört es sich jedoch so an, als ob du bzw. ihr Probleme hättet bzw. du unzufrieden bist. Wenn einer öfter will als der andere, dann ist das natürlich schwierig für eine Beziehung. Den anderen zu drängen bringt aber meiner Meinung nach nichts, weil sich dann das Problem hochschaukelt und noch mehr Unlust entsteht.

    Wenn man (fast) gar keinen Sex mehr in der Beziehung hat und das über eine längere Zeit, dann fände ich das schon bedenklich. Sex spiegelt oft den Zustand einer Beziehung wieder, jedenfalls war das bei mir so. Zuerst hatte man sich immer weniger zu sagen, dann hatte man kaum noch Sex und dann trennte man sich.

    Um dein Problem besser beurteilen zu können, müsste man aber Details wissen. Also, schreib doch mal, wie die Situation genau ist.

    weiblich, 38
     
    • # 3
    • 18.12.2009
    • Gast
    für mich, weiblich, wäre das auch ein Problem. Natürlich müssen innerhalb der Beziehung auch die "Wellenlängendaten" stimmen, aber nur ein - oder zweimal im Monat Sex, das ist ein großes Problem.Sex und Leidenschaft sind essenziell!
     
    • # 4
    • 19.12.2009
    • Gast
    Normal ist im Alter 25 - 45 zweimal Sex pro Woche, so lange keine Kinder da sind. Danach ist Schlaf wichtiger als Sex, nur noch einmal in 6 - 8 Wochen reicht.

    Bei frisch verliebt ist man die ersten drei Monate bis zu drei Mal täglich im Bett oder sonstwo mit Sex beschäftigt.
     
    • # 5
    • 19.12.2009
    • Gast
    @4
    wo steht, dass im Alter von 25-45 2x wöchentlich normal ist und mit Kindern 6-8 Wochen 1x?

    Also mir wäre dies eindeutig zu wenig - ehrlich gesagt. Bin auch Mutter einer 4jährigen Tochter, aber mein Ex-Partner und ich hatten nach der Geburt kein verändertes Sexualleben. Zum Glück. Für mich ist Sex in einer funktionierenden Beziehung sehr wichtig und nur 1mal in 8 Wochen wäre mir zu wenig.
    w35
     
    • # 6
    • 19.12.2009
    • Gast
    M. 48

    Ich habe seit ca. 5 Jahren überhaupt keinen Sex mehr. Stört mich nicht. Im Gegenteil: Ganz real bin ich eher froh, nicht müssen zu müssen.

    Zuvor fühlte ich mich ob der Orgasmusansprüche der Partnerinnen eher überfordert. Ich hatte oft das Gefühl, leisten zu müssen, wo ich mich gerne hätte fallen lassen. Hinzu kamen Unterhaltsängste.

    So richtig schön fand ich die jugendliche Experimentierphase und die Zeit in den jungen 20ern.

    Kein Wunder also, dass ich mir, wenn überhaupt, vorrangig Sex mit Frauen dieser Altersgruppe wünsche. Am liebsten natürlich selbst noch einmal 20 Jahre jünger.

    Aber Grunde fand und finde ich die Zeit vor dem ersten Sex mit einer neuen Frau am aufregendsten. Real ist keine Frau so faszinierend wie in meiner Phantasie. Was ob der biologoischen und soziologischen Gegebenheiten kein Wunder ist. Wie fasste es Michaela Schaffradt alias Gina Wild zusammen: Lecken, blas..., fi.... Im Grunde läuft es immer auf´s Gleiche hinaus.

    Losgelöst von einer seelischen Begegnung also mit ein Jahren ein langweiliges und für mich leicht verzichtbares Unterfangen. Seelisches Wohlfühlen ist mir viel wichtiger.
     
  3. Ja, ich habe das schon öfter erlebt, dass in eine Beziehung die sexuelle Flaute einzog. Das ist immer ein extremes Alarmzeichen und hat bisher jedesmal die Trennung angekündigt. Wenn es beim Sex nicht mehr klappt, dann stimmt meistens etwas grundlegendes nicht.

    Wenn Du Deine Partnerschaft retten willst, so analysiere genau, welche Probleme ihr habt und was ihr besser machen könnte. Sexflaute ist nur ein Symptom für ein viel ernsteres Problem.
     
    • # 8
    • 19.12.2009
    • Gast
    m 59
    Ja, habe vor ca. 1/2 Jahr auf den "Tisch gehauen".
    Reden, reden, reden, ..........

    Jetzt klappt das wieder. Wir sind glücklicher denn je.
     
    • # 9
    • 20.12.2009
    • Gast
    Wenn beide keinen Sex (mehr) wollen, würde ich auch vermuten, dass es an der Beziehungsbasis krankt. Wenn nur die Frau keine Lust mehr hat, könnte es auch an der Pille liegen - eine falsche Pille kann die Libido stark senken.
     
    • # 10
    • 21.12.2009
    • Gast
    Ja, 2 pro Monat.
    Ja, hat mich gestört.
    Neue Reize beim Sex einbringen, an der Beziehung generell arbeiten, Problem liebevoll angesprochen, versucht, gemeinsam eine Lösung zu finden. 0-Erfolg, z.T. entrüstete Zurückweisung.
    M/38
     
    • # 11
    • 21.12.2009
    • Gast
    Bei mir war es zum Schluss (seit 28 Jahren zusammen) 1 x in 12 Wochen! Ich hab sie mehrmals darauf angesprochen. Es kam dabei immer raus, dass ich Schuld bin.
    1. Sie will lieber morgens, ich aber abends (wir arbeiten beide...).
    2. Ich bin nie da wenn sie es gerne hätte (bin beruflich leider häufig unterwegs und spiele Gitarre in einer Rockband = 1xProbe pro Woche...)
    3. bla bla..
    Ich habe mir dann eine Freundin zugelegt. Es war zuerst eine wunderbare Zeit, sie war meine Traumfrau schon vorher. UND: Meine Ehe lief auch wieder besser, weil ich keinen Sex mehr von meiner Frau brauchte/wollte... PLÖTZLICH war es ihr dann zu wenig. Dann KNALL! Ich habe es ihr gesagt. Dann Trennung. Ich lebe seither getrennt von der Familie. Heute bemühen sich meine Frau und ich wirklich sehr, dass unsere Ehe wieder wird und ich zurückkehre. Ich habe nur ein riiiesen Problem: Ich liebe auch meine Geliebte sehr, weil sie eine wunderbare Frau ist und ich habe das Gefühl, dass ich die Gedanken an sie nie los werde...!
    Eine Beziehung ohne Sex ist für mich nicht vorstellbar. Ob 1x oder 2x in 8 Wochen ist einfach zu wenig!!!!
    (m,46)
     
  4. @11 Liebst Du tatsächlich beide Frauen (mit ganzem Herzen)? Ich kann es mir schwer vorstellen. Oder geht es eher um Kinder? Was sagt Deine Geliebte zu Deinem Bestreben? Sie hatte Dich schon ganz und Du strebst wieder "halb fort"?
     
    • # 13
    • 21.12.2009
    • Gast
    Allerdings berichten durchaus auch Frauen, die einen Liebhaber neben dem Ehemann haben, das die Ehe zumindest oberflächlich betrachtet "besser" wird, weil sie weniger "gestresst" sind.
    Problem an solchen Konstellationen ist natürlich: mindestens einen Verlierer gibt es auf lange Sicht immer.
    Manchmal auch mehrere oder alle.
     
    • # 14
    • 26.12.2009
    • Gast
    Ich, w 43, finde 1-2 Mal Sex im Monat wirklich sehr wenig ... um nicht zu sagen viel zu wenig ... und für mich ein zeichen, dass es in der Beziehung überhaupt nicht stimmt!!!
    Sprich mit Deinem Partner(in) und klär warum das so ist - manchmal gibt es Möglichkeiten das zu retten, bevor (siehe Antworten oben) es eine "Seit/Zweitbeziehung" oder Trennung gibt!

    Alles Gute Dir!
     
    • # 15
    • 01.01.2010
    • Gast
    Wie frederika schon sagte, wenn es beim Sex nicht mehr klappt, dann stimmt meistens etwas grundlegendes nicht. Sex kann definitiv eine Beziehung retten, man muss nur dieses "Signal" achten.

    Ich , m41, bin auf 3..4x pro Woche "oprimiert", meistens Morgens, das war bis jetzt "relativ gut toleriert" von Ehefrau.
     
    • # 16
    • 04.01.2011
    • Gast
    Hallo ich bin 43 Jahre und ich befinde mich in der Situation nach 21Jahren Ehe 1-2 im Monat Sex
    zu haben .Ich habe mit meiner Frau darüber gesprochen und Sie sagte sie brauche es nicht Unbedingt es sei für Sie nicht so Wichtig.Wenn ich kein Sex habe werde ich Launich u.denke oft an Sex mit Ihr.Ich liebe meine Frau und ich glaube meine Frau mich auch noch, aber ich brauche
    Sex und ich habe schon den Gedanken mich scheiden zu lassen. Was soll ich machen?
     
  5. Nun ... ich bisheriger Antibeziehungsmensch würde gern mal wissen ob sowas daran liegen kann, dass man dem an sich geliebten Ehepartner seine dunklen Fantasien garnicht zutraut, das viele sich nicht trauen zu öffnen um dann evtl auch nicht den Respekt vorm Partner zu verlieren, oder gar selbst abgewertet zu werden?!

    Von wegen... Liebe und geiler Sex schliessen sich oft aus.

    Vielleicht wäre das einen neuen Thread wert?
     
  6. @#17: Ich habe nicht genau verstanden, was Du meinst, aber ich glaube, es wäre einen separaten Thread wert, zumal der Gedanke nicht unmittelbar mit der Titelfrage zusammenzuhängen scheint.

    Erläutere Deine These aber beim neuen Thread besser... ;-)
     
    • # 19
    • 04.01.2011
    • Gast
    Wir haben sehr oft darüber gesprochen und nach dem sie sich bemühte es zuändern ,hatte ich das Gefühl es ist eine Flicht für Sie.Meine Frau gibt mir immer das Gefühl Ohhhh Schon wieder !Leider
    setzt sich jede Art von Abneigung fest in mein Kopf und es macht mich fertig.Wir haben 2xKinder 18 u.22 Jahre die nicht mehr oft Zuhause sind ,weil Freund. Meine Frau geht arbeiten und ich bin Unternehmer im Baubereich.Wir haben alles was man zum Leben brauch ,aber ist das Alles !Was soll ich machen Scheidung ?
     
    • # 20
    • 04.01.2011
    • Gast
    Wenn die Beziehung nicht mehr stimmt (Desinteresse, Respektlosigkeit, Zurückweisung, Demütigungen, Schweigen etc.), wird das Bett zum Schlachtfeld, wo sich einer der Partner am anderen "rächen" will. Dies äußert sich meist in offener oder versteckter Zurückweisung.

    Ich kenne niemanden, der sich wegen fehlendem Sex scheiden ließ.

    Dass du über die Scheidung nachdenkst, zeigt, dass deine Beziehung längst im Eimer ist.

    m, 41
     
  7. Mein Freund & ich hatten die ersten 3 monate wie oben genannt wurde von #4 auch jeden Tag mehrmals am Tag Sex..
    aber nach diesen 3 monaten wurde es immer weniger...
    & ja es stört mich, aber wenn ich ihn draufanspreche dann blockt er meistens, aber er sagte mir auch das er das gefühl hat "leisten zu müssen"..
    was ich allerdings nicht verstehe..
    ich hab angst das ihm irgendwas in der beziehung fehlt & das sie bald rum sein wird. )=


    aber jetzt nur mal so "zum sex zwingen"<-- davon halte ich persönlich ÜBERHAUPT nichts, denn ich denke das dadurch die beziehung noch mehr belasstet wird & die trennung dann nicht mehr weit entfernt davon ist..

    aber so wie du oben genannt hast mit 1-2x im MONAT! wäre mir persönlich viel zu wenig, wenn ich ehrlich bin ..

    w.15
     
    • # 22
    • 30.04.2013
    • Gast
    Ich (weibl,40) bin seit 5 Jahren verheiratet. Ich habe von Anfang an nur sehr wenig Sex bekommen. Ich hatte immer gedacht, dass würde sich mit der Zeit einrenken. Aber es hat sich noch immer nicht eingerenkt. Mein Mann hatte vor unserer Hochzeit nicht einmal mit mir einen Orgasmus. ich glaube etwa nach einem weiteren 1/4 Jahr bekam er den ersten. Ich bin der Überzeugung, "üben würde helfen" - aber für ihn ist das Zeitverschwendung. Ich weiß garnicht warum ich ihn geheiratet habe - aber ich war vorher immer Single und hab ihn wirklich toll gefunden. ein halbes Jahr ohne Verkehr ist ganz normal. Ich will keine Scheidung, aber inzwischen ist es schon so, dass ich eher abwehrend bin, wenn er auf mich zukommt, weil ich immer Angst habe, etwas falsch zu machen und sowieso schon vorher weiß, dass danach wieder für Monate Funkstille ist. Ich hätte gerne ein Baby und meine biologische Uhr tickt schon extrem laut, aber ich kann einfach keinen Einfluss nehmen - Dann muss ich ja schon zur Eisprungzeit die Möglichkeit auf Verkehr haben - dadurch fühlt er sich dann noch mal viel mehr unter Druck gesetzt. Er mag Kinder, aber darauf hinarbeiten geht seinerseits schon mal garnicht. Ich sehe wie er aufblüht, wenn er mit Kindern zusammen ist (Verwandte) - aber ich habe keine Chance.
    Für ihn ist es angeblich toller Sex, wenn er mich mit den Fingern befriedigt, aber für mich ist es so, als würde er ein Essen kochen und nicht mitessen.
    Er empfindet es schon als Bedrohung, wenn ich von dem Thema Sex anfange.
    Ich schaffte es bisher nicht, wenn er ganz langsam versuchte unserer Beziehung wieder etwas sexuelleres einzuhauchen, darauf einzugehen, weil ich vielleicht schon den Glauben daran verloren habe. Er sagt, er bräuchte einen langen Weg dahin, ich will lieber sofort alles.
    Keine Ahnung, wie's weiter geht....

    >>> Bitte beachten sie, dass es sich hierbei lediglich um eine Grundsatzdiskussion handeln kann, da der Thread von 2009 ist und die FS wahrscheinlich nicht mehr mitliest. Danke <<<
     
    • # 23
    • 30.04.2013
    • Gast
    Bei meiner Lebensgefährtin (39) und mir (43) ging das Interval innerhalb von 10 Jahren bis auf einen Halbjahresabstand hoch. Da sie sich auch zunehmend z.B. Zungenküssen entzog, habe ich mich getrennt. Auf eine "Bruder Schwester Wohngemeinschaft" habe ich einfach keine Lust.

    m43
     
    • # 24
    • 30.04.2013
    • Gast
    bei uns war es so. Dabei hätte ich gern öfter Sex gehabt. Aber entweder, ich hatte gerade Lust auf Lesen oder er auf Fernsehen (schläft dann davor ein).
    Tja, liegt es daran, auch bei guter sex. Qualität, dass es immer das gleiche ist?

    Das schaukelt sich hoch, glaube ich. Erst, immer das Gleiche, dann, sie denkt, er hat keine Lust, er denkt, sie hat keine Lust. Dann ist Reden angesagt: Beide müssen zugeben, dass was fehlt, dass sie mehr und öfter möchten. Die Partner haben oft falsche Vorstellungen von den Gedanken des anderen.

    w 49
     
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