1. Sexuelles Verlangen komplett verschwunden. Kennt das jemand?

    Hallo in die Runde,
    da ich viele Beiträge/Antworten hier sehr schätze, würde ich gern mein Thema reinbringen u. freu mich über Meinungen.

    Ich bin seit 7 Jahren in einer Beziehung, der Sex war von Anfang an dürftig/selten. Das liegt vor allem an folgendes: beide hatten/haben den Anspruch, dass der andere sich bemüht/ankommt/sich ins Zeug legt, was dazu führt, dass wenig passiert. Beide sind extrem verkopft und haben Schwierigkeiten mit emotionaler Nähe, beide tragen durch Distanz (auch körperlich) Machtspiele aus, die in den vielen Streitigkeiten nicht gelöst werden konnten. So weit zu psychologischen Einsichten, über die wir seit jeher sehr viel diskutieren.
    Nun zu den Fakten: In den letzten zwei Jahren hatten wir ganze 3x Sex (!!!) Das ist selbst für uns extrem selten und wenn ich drüber nachdenke sehr deprimierend, denn wir sind beide jung und mögen Sex - nur kriegen es zusammen einfach gar nicht hin und mein Verlangen (und auch seins,wie mir scheint,da er weiterhin auch keine Anstalten macht) sind einfach komplett verschwunden.
    Die Vorstellung mit ihm Sex zu haben, ist so weit weg, so absurd weit weg. Und nicht nur das: Ich fühle mich von meiner eigenen Sexualität so sehr abgeschnitten, fühle mich weder mehr als Frau noch als Sexualobjekt.
    Auch darüber zu sprechen ist inzwischen zu einem unangenehmen Tabu geworden, auch weil die Beziehung eh seit einer Weile kriselt und der Fortgang ungewiss ist, da das Ganze vielleicht doch eher einer Freundschaft gleicht.

    Kennt jemand diese Gefühle über das Verschwinden des eigenen sexuellen Verlangens von Euch?
    Oder: Was denkt Ihr, wenn Ihr diese Beschreibung lest? Katastrophe?
     
  2. Die Seite wird geladen...

  3. Ich denke: wenn es sexuell am Beginn gar nicht passt, dann wird es so gut wie nie besser. Ihr könnt da ewig drüber reden, das wird nichts helfen, obwohl ihr den Grund ja sogar benennen könnt. Höchstens eine Therapie könnte helfen, aber da wär ich auch skeptisch. Die Probleme in diesem Bereich - sind die Gründe dann nicht auch in anderen Bereichen der Beziehung vorhanden? Erwartet jeder im Alltag auch immer, dass der andere sich anstrengt? Ich denke, sicher ist Sex da nicht die einzige Baustelle, nur zeigt es sich da besonders extrem?
    Selbst wenn nicht: Ich würde in Zukunft recht schnell die Beziehung lassen, wenn der Sex gar nicht harmoniert. Mir ist das wichtig, und ich hatte so eine Beziehung. Am Ende machte der Sex mich direkt aggressiv, weil es einfach nicht passte. Für mich klingt das daher etwas hoffnungslos...

    W, 35
     
  4. ... denke ich, aber das kannst du (für dich zumindest) ändern: löse dich aus dieser freudlosen Beziehung, es fehlt nicht nur euer Sexleben, wer »Macht« über sexuelle Verweigerung oder Zugeständnisse ausübt, hat schon verloren.

    Mach eine Beziehungspause, finde wieder zu dir selbst, lerne einen Mann kennen, bei dem (nicht nur) das Sexualverhalten passt. Die Alternative? Du musst nur deinen eigenen Text durchlesen.
     
  5. Meine Liebe,
    was ist das denn für eine Beziehung - warum seid ihr zusammen, warum seid ihr nicht in einer Paartherapie, warum arbeitet ihr nicht an euch, auch individuell? Das klingt ja alles fürchterlich.

    Und wie soll bei diesem Gesamtzustand Lust auf Sex mit dem anderen aufkommen? Hätte ich auch nicht. Für überhaupt Sex und dann noch guten, den man sich immer wieder wünscht, gibt es doch ein paar Voraussetzungen, die ihr im Miteinander meines Erachtens eher nicht erfüllt.

    Frag dich vielleicht einmal, warum ihr so krampfhaft an eurer "Beziehung" festhaltet. Angst vor Einsamkeit? Nie wieder jemanden zu finden? (dabei kann es doch nur besser werden)
    Erforsch für dich, was du für eine wohltuende Beziehung brauchst, wie deine Wunschbeziehung aussehen würde. Und arbeite an dir, damit du eine Partnerin für eine gute Beziehung wirst.

    Alles Gute
    w55
     
  6. Ich werde niemals verstehen, solange in einer nicht passenden Beziehung zu bleiben?!?
    Wenn du das alles und noch viel mehr mitmachst, kann man dir nicht helfen, anscheinend hast du die äußerste Schmerzgrenze noch nicht erreicht und möchtest deshalb weiter in deiner Komfortzone bleiben!
    Mit dem falschen nicht passenden Partner geht die Lust für Sexualität völlig weg, du fragst, was ich denke, wenn ich deinen Beitrag lese, eine absolute Katastrophe, höre auf dein Bauchgefühl und treffe Entscheidungen, so würde ich keine Woche bleiben, meine einmalige und besondere Lebenszeit ist mir deutlich mehr wert!
     
  7. Hi, unter anderen Vorzeichen: ja na klar. Alltag, Stress, andere Prioritäten. Daran zu arbeiten ist wie ihr richtig erkannt habt, Aufgabe beider Seiten.

    Eine Frage: seid ihr vielleicht beide Doms und könnt euch nicht unterordnen? Also falls ihr auf BDSM steht, wäre es wohl eine Möglichkeit, ab und zu zu switchen um der Liebe willen.
    Aber eigentlich sehe ich den Kern auch wie du in euren Persönlichkeiten. Ihr könnt euch nicht fallen lassen. Wie war es denn in dejnen vorherigen Beziehungen, bei wem und unter welchen Bedingungen (nur ONS/Affare?) konntest du dich überhaupt fallen lassen?

    Ganz ehrlich! Sex ist wirklich euer allerletztes Problem. Die Beziehung haut doch mal komplett nicht hin, keiner von euch liebt den anderen, wichtiger ist Macht. Das ist keine Liebe!

    w35
     
  8. Hi, dieses Psychoblabla hilft zwar nicht, es stört aber auch nicht, jedenfalls nicht nachhaltig, das "Verkopftsein" - das ich auch kenne, ich bin Diplommathematiker - ist kein ausreichender Grund, wenn es im Bett nicht klappt. Enttäuschend, gell? Da vertraut man auf die vermeintlichen Fachleute, und dann hilft das gar nix, "emotionale Nähe" hat übrigens auch nicht unbedingt DEN Impact, den man sich wünscht, wie sonst hätten in der galanten Zeit tausende von Dienstmädchen die Gelüste ihres Dienstherrn befriedigen können.

    Könnte sein, dass ihr euch einfach nicht reizt, so weit weg von deinen Gefühlen kannst du doch gar nicht sein, gibt es etwas Körperliches an ihm, das dich so sehr stört, dass keine Lust aufkommt? Hat er Mundgeruch, einen dicken Bauch, einen zu kleinen Penis, oder benimmt er sich wie ein Hampelmann, was ist es?

    Oder … ihr habt die richtige Praxis noch nicht gefunden, mein Tipp, probiert es mal mit SM. Da braucht es übrigens kein Riesenequipment wie in den 50 Shades behauptet, vergiss den Quatsch, ein Stöckchen aus Manilarohr kostet im einschlägigen Handel ein paar Euro, der Rest ist eurer Phantasie überlassen.
     
  9. Das ist der Grund, warum Franzosen erst einmal miteinander ins Bett gehen, bevor sie über mehr nachdenken; um zu sehen, ob es da passt. Wenn nicht, erübrigt sich alles Weitere.

    Trennt Euch, Ihr passt nicht zusammen. Verschwendete Lebenszeit ist das, was Ihr Euch da antut.
     
  10. Ich sehe da für dich nur eine Lösung: Dich in deiner Reife weiterzuentwickeln. Das heißt, Distanz nicht mehr als Macht zu sehen, sondern als notwendiges Übel, um dich als Frau sexuell begehrbahr zu halten und einen klaren Kopf zu haben. Anfangen zu kommunizieren: "Du, ich möchte am Sonntag mal mit dir über unsere Beziehung reden. Ich halte eine Trennung nicht für ausgeschlossen... Ich habe neue Ziele und sehe Entwicklungsbedarf bei mir."
    Erwachsen werden und deine Sexualität selbst in die Hand nehmen.
    Oder es sofort beenden und wenn er fragt, dann, dass du erkannt hast, du sexuelle Beziehung brauchst und sehr viel nachzuholen hast. Du möchtest nicht in einer platonischen Beziehung leben. Dafür bist du noch zu jung.
     
  11. Ich hätte auch keinen Bock auf einen Mann, der es in 3 Jahren nicht mehr als auf 2 mal Sex bringt. Ihm wird es mit dir genauso gehen. Er hat keinen Bedarf auf Sex mit dir. Frage ihn ernsthaft, ob er nicht asexuell ist, denn mein damaliger Freund war genauso. Ich war dann sehr sauer nach der Trennung, denn er hat das alles rausgeschoben, bis er mit der Sprache rausrückte. Ein Wiedersehen gab es danach nie wieder. Wenn man platonisch leben will, ist das OK, aber dann muss man sich aufrichtig einen Partner suchen, mit dem das so abgeklärt ist. Sonst unterstellt der Mann dir später noch irgendwas.
    Von mir hättest du einen Freifahrtschein zum Fremdgehen. Guck lieber, dass du eine Familie gründest und langsam zu was kommst. Ist wichtig! Sonst stehst du in paar Jahren ohne alles da.
     
  12. Ja, bei meinem Exmann. Ich hab lange gebraucht, eh ich das später mal verstand. Äußerlich sehr attrattraktiv, innerlich irgendwann überhaupt nicht mehr.

    Er war nicht mehr nett zu mir, nicht galant und nicht charmant, keine Komplimente, versuchte mich mit Kritik kleinzuhalten.

    Dazu zuviel Nähe. Irgendwann war jede Reaktion und jede Aktion vorhersehbar. Er wollte immer Sex. Der war nicht schlecht, aber das permanente wollen jeden Abend gab mir das Gefühl nur eine Entspannungshilfe für ihn zu sein

    Sein Verhalten passiv-aggressiv. Irgendwie auch unmännlich.

    Vielleicht läuft das bei euch ähnlich?
     
  13. So, so. Und du kennst wie viele Franzosen, wenn du so genau weißt, wie es die Franzosen machen?
    Ist das jetzt dein neues Mantra?

    Liebe FS, ja, das klingt nach Katastrophe. In Ansätzen kenne ich das auch, ich war jahrelang der Meinung, dass ich im Grunde gar keine Libido habe. Sex machte zwar durchaus Spaß, aber mich dazu aufzuraffen, kostete so viel Kraft, dass ich gern drauf verzichtete. An meinem Mann war eigentlich nichts verkehrt, außer dass er der falsche für mich war.
     
  14. Wenn man Sex mag, dann hat man Sex! Erst recht wenn beide Sex mögen. Bist du dir also sicher, dass dem wirklich so ist?

    Du hast ja schon richtig erkannt, dass ihr es nicht hin bekommt und da spielen die Gründe eigentlich keine Rolle mehr. Das Thema war von Anfang an ein Thema zwischen euch, was ihr bis heute nicht geschafft habt in den Griff zu bekommen, nach so vielen Jahren nicht. 3 x Sex in 2 Jahren? Falls das stimmt, dass ihr beide Sex mögt, dann definitiv nicht miteinander!!!!

    Ich denke dass ihr beide einfach nicht füreinander geschaffen seid! Die Chemie stimmt nicht bei euch und noch so viel mehr nicht. Macht euch nicht weiter das Leben schwer und geht getrennte Wege.
     
  15. Lustig. Woher hast du das denn? Wie viele französische Staatsbürger haben dir diesbezüglich Auskunft gegeben? Selten so ein Stereotyp gelesen...
     
  16. .
    Was denn für ein Anspruch? Sich "ins Zeug legen".
    Das klingt extrem technisch, anstatt nach Spass.
    Steht dahinter irgendein gesellschaftlicher Druck, obwohl die Gesellschaft beim Akt gar nicht beteiligt ist?

    Wenn man während des Sex anfängt zu streiten, weil jemand nicht wie gewünscht agiert, dann bleibt natürlich jegliches Vergnügen an der Sache auf der Strecke. Auch viele Diskussionen danach und darüber, müssen nicht gerade hilfreich sein, sondern verkomplizieren eine Situation, die eigentlich locker und mit Freude angegangen werden müsste.

    Ich bin jetzt nicht Dr. Sommer...
    aber mit gesellschaftlichem Druck, meine ich Vorurteile den Sex betreffend.
    Zum Beispiel, dass der Mann nicht gut genug wäre, wenn er die Frau durch Penetration mal nicht befriedigen kann.
    Ein falscher Anspruch, dass der Mann jedesmal stundenlang Stehvermögen beweisen müsste, mit einer übertriebenen Abfolge an einer Millionen verschiedenen Stellungen, Kamasutra rauf und runter, ohne dass das erwartet wird. Die Vorstellung man müsste zwangsweise schlechte Romane nachspielen...
    Übertriebene Scham, weil mal was schief geht. Grundsätzliche Scham.
    usw. usf..

    Möglicherweise habt ihr euch da ziemlich verrannt.
    Mir fällt da nun auch keine Lösung ein.
    Ich würde wohl raten, dass du deine Sexualität für dich persönlich entdeckst.

    Kenn ich nicht, dass man gar keine Lust mehr hat.
    Dirty Mind.
     
  17. Ich kenne nicht genau diese Situation.
    Aber ich kenne sowohl das kriseln und ersterben der sexuellen Anziehung zum (Ex-)Partner.
    Als auch Verlust von Libido usw.
    Zusammengefasst, du bist nicht alleine, aber ich habe dir leider keine einfache Lösung.
    Es mag jetzt primitiv klingen, aber ich vermute, bei mir hat guter Sex nicht unbedingt mit emotionaler Bindung und Vertrauen zu tun.
    Als vorsichtiger Rat: Vielleicht vom Freund trennen und dann die eigene Libido wieder entdecken? Ohne den Zwang, jede sexuelle Regung gleich in die Paarbeziehung investieren zu müssen. Ich meine, wozu sollst du deine Sexualität denn wiederbeleben, wenn du dich dann eh nur mit deinem Freund ausleben darfst, wo es doch ohnhein schon kriselt.
     
  18. Das kann auch nicht funktionieren. Wenn man erwartet, dass der andere sich bemüht aber selber sich keine Mühe gibt. Da hätte ich auch keine Lust mehr auf Sex und hätte mich schon längst getrennt. Wenn man jemanden wirklich liebt gibt man doch schon von sich aus Mühe.

    Man hat keinen Anspruch darauf, dass der andere sich bemüht. Genauso wenig Anspruch hat man auf die Liebe vom Partner.

    Sex sollte ausgeglichen sein. Also ein Geben und Nehmen.
     
  19. Wo ist realwomen , wenn man sie mal braucht.
    Angeblich kann doch dieser Fall gar nicht eintreten, wenn man sich versteht, weil das sexuelle ja sowieso immer passt oder passend gemacht werden kann.

    Hätte diese FS früh in der Kennenlernphase mit dem Mann Sex gehabt, hätte sie ihn auch früh als sexuell unpassend ausschließen können.

    Das eigentlche Probelm in der Bezehung der FS ist allerdings die umkämpfte Machtbalance.

    Kann die FS nicht wenigstens das für sich ausschließen ?
    Kann man nicht grundsätzliche Verhaltensweise und Sprachregelungen speziell für Streiffälle treffen, an die sich beide halten (z.B. immer erstmal eine nach drüber schalfen, dann beim Italiener besprechen, oder so).

    Gut, für Gemütsmenschen (gerne Frauen) ist das unmöglich, aber für Kopfmenschen (angeblich ist die FS das ja) müsste sowas doch machbar sein, oder?
     
  20. Ich habe einen ganz praktischen Vorschlag: Betrinkt euch zusammen.
    Ich weiss Alkohol löst keine Probleme aber kein Alkohol auch nicht.
    Wenn ihr dann ordentlich betüddelt seit, könnt ihr dann übereinanderherfallen oder zusammen einschlafen oder ihr streitet halt wieder.
    Versuch macht klug!
     
  21. Da eilt sie selbstverständlich zu Hilfe, wenn man sie braucht :-D
    Ich glaube, dass jeder Mensch sexuell ist, abgesehen von wenigen psychischen und physischen Störungen. Probleme in der Sexualität führen auf mangelnde Chemie und mangelndes Vertrauen zu dem Partner. Wie kann man sich fallen lassen, wenn man den anderen nicht richtig begehrt und wenn es dauernd Probleme auf der emotionalen Ebene gibt. Wenn ich mit meinen Kollegen dauernd Missverständnisse habe, dann gehe ich nicht mal gern zu Arbeit. Wie kann ich Sex haben, wenn ich Ärger mit Partner habe?
     
  22. @Lameng meldest du dich eigentlich noch einmal zu deinem Thema?

    Ich denke ihr beide seit latent asexuell. Es ist ja nicht selten, dass sich die gemeinsame Sexualität mit der Zeit stark reduziert. Manchmal läuft der Sex anfangs auch noch nicht auf vollen Touren. Aber bei Euch war ja von Anfang an und dann für immer tote Hose. Also wie kommst du darauf, dass ihr Sex überhaupt mögt?

    Wie läuft es eigentlich abseits des Paarsex mit Selbstbefriedigung? Was sind dabei deine Fantasien? Weist du ob er Pornographie konsumiert? Schaut er anderen Frauen hinter her? Sieht du ab und zu mal einen Mann der dich heiß macht?

    Betrinken ist vielleicht übertrieben. Aber etwas Alkohol kann lockern.

    Treibt ihr/er Sport? Wenn er danach duscht (geht natürlich auch wenn er duscht ohne, dass er Sport gemacht hat) gehst du zu ihm hin und manipulierst sexuell an ihm herum. Du kannst ihm ja dazu sagen, dass du ihn mal ordentlich abschrubben willst. Wenn das was bringt, mach das ab und zu immer wieder mit ihm aber nie bis zum Ende.

    Sport ist aber generell nicht schlecht weil das den Körper hormonell in Schwung bringt.

    Ihr rangelt gern um die Macht? Sag ihm, dass du dich ihm gern mal unterwerfen willst, wenn er dich mal richtig (sexuell) bestraft.

    Ich habe jetzt mal meine Fantasie frei laufen lassen. Vielleicht passt irgend etwas davon.

    Ein Feedback von dir @Lameng wäre für uns alle interessant.
     
    • # 21
    • 10.05.2019
    • Frau
    Die Probleme, die du beschreibst, kenne ich auch teilweise aus verschiedenen Beziehungen, aber nicht alle Probleme geballt in ein und derselben Beziehung, wie bei dir.
    Da du schreibst, ihr seid noch jung, und du sehr unglücklich mit der Situation zu sein scheinst, ist die einzige Frage, die sich mir stellt:
    Warum, um Himmels Willen, trennst du dich nicht?
    Es besteht doch keine Pflicht, mit einem Mann "auszuhalten", mit dem die emotionale und sexuelle Ebene dermaßen unbefriedigend ist.
    Da du vermutlich darüber auch schon selbst tausendfach nachgedacht hast, ist also ist die eigentliche Frage hinter deiner Frage: Warum kann ich mich nicht von diesem Mann trennen? Stimmt's?


    w54
     
    • # 22
    • 10.05.2019
    • Frau
    ... und die "Strafe" besteht dann darin, dass er nicht mit ihr schläft? ;-)

    ... aber die FS scheint ja zu leiden, sonst hätte sie wohl nicht diesen Thread hier eröffnet. Wäre sie asexuell und ihr Partner auch, würde sie sich doch mit der sexlosen Beziehung pudelwohl fühlen. Wäre es so, hätten sie ja den Fünfer im Lotto, denn normalerweise finden ja zwei Asexuelle selten gleich so zusammen. Viel häufiger ist doch das Problem, dass einer vielleicht asexuell ist, aber der Partner Sex wünscht. Und die FS schreibt das hier:

    w54
     
  23. Wir alle spekulieren hier ohne Ende. Alles kann richtig oder falsch sein. Das kann aber nur die FS klären. Insbesondere das Thema Selbstbefriedigung und sexuelles Interesse für Dritte würde mehr Klarheit bringen.

    Verstehst du meine Idee einer sexuellen Bestrafung mit Absicht falsch (?) oder drücke ich mich zu kompliziert aus? Der Kontext war ja eindeutig wie komme ich zum Sex und nicht wie übe ich Terror aus.

    Damit du es verstehst sie soll testen, ob er auf ein Unterwerfungsrollenspiel anspringt.
     
    • # 24
    • 11.05.2019
    • Frau
    Na ja, da wird mir, ehrlich gesagt, schlecht. Wieso soll SIE sich ihm testweise unterwerfen, um zu sehen, ob er dadurch Lust auf sie bekommt? Wenn sie gar nicht auf Unterwerfung steht?
    Ich halte von der "Idee der sexuellen Bestrafung" aber auch gar nichts. Sowas finde ich krank. Sexualität sollte nichts mit Bestrafung oder Belohnung zu tun haben, absolut gar nichts!
    Aber, wenn sich zwei Leute finden, die sich gegenseitig mit diesem Konzept glücklich machen, sollen sie damit glücklich werden. Jedoch denke ich, dass die FS und ihr Partner nach 7-jähriger Beziehung(!) wohl schon mitbekommen hätten, wenn sie sich GEGENSEITIG mit sexueller Bestrafung und Unterwerfung glücklich machen könnten.
    Das wird hier also eher nicht die Lösung sein ...


    w54
     
  24. In diesem Fall ist Kreativität notwendig. Brainstorming mit empörten Taboos zu belegen ist unkonstruktiv.

    Ich habe zwar keine Ahnung von BDSM aber das schließt keine entscheidenden Experimente der FS aus.

    Trennung erwägt die FS nicht. Beide rangeln um die Macht. Sie will Sex. Ggf. lässt sich das Gerangel doch in Sexualität transformieren. Ekel und empörte Neins zu dies und das werden aber keine Feuchtigkeit in diese Wüste bringen.
     
  25. Gute Beziehung = guter Sex. Schlechte Beziehung = schlechter Sex. Sex ist nur das Spiegelbild für den Zustand der Beziehung im Übrigen. Bei euch stimmt auch der Rest neben dem Sex nicht.

    W31
     
  26. Moin,

    man kann sich selbst durch destruktive Verhaltensmuster in Probleme mit Essen, Schlafen, Bewegung oder Drogen hineinmanipulieren... Meist endet das in Teufelskreisen - zu dick und schlaff/ noch weniger Lust auf Bewegung - Beruhigung durch Drogen/Probleme durch Zugedröhntsein, die noch mehr Beruhigung erfordern usw.

    So ist es auch mit dem Sex, meiner Ansicht nach. Je weniger man ihn ganz selbstverständlich ausübt, desto mehr scheint er eine seltsame, komplizierte, disponible Angelegenheit, anstatt eine ganz normale, quasi automatische, mal mehr und mal weniger umwerfend tolle Komponente des Lebens. Ja, es gibt eine normale, eher gesunde Frequenz, wie beim Essen oder Schlafen.

    In diesem Sinne wäre das "einfach mal machen lassen" oder meinetwegen "sich unterwerfen" zumindest ein Ansatz, um wieder in eine gewisse Erfahrungsschiene zu kommen, von der aus man weiter experimentieren kann. Wie bei dem Übergewichtigen, der zumindest mal anfängt, mit dem Dackel um den Block zu laufen (anstatt nur darüber zu grübeln, dass er sich eigentlich mehr bewegen und abnehmen sollte).

    manchmal
     
  27. Liebe FS,
    ich kann bei euch keine Liebe erkennen, noch nichtmal Verkopftheit sondern nur eine ganz unheilvolle Beziehung beiderseits oder mal prosafrei ausgedrückt: bei beiden einen grossen Dachschaden und viel Getöse um Nichts.

    Woher weißt Du, dass ihr beide Sex mögt? Ihr habt doch garkeinen Sex. Daher kann "Sex mögen" doch nur ein Idealbild von sich selbst sein. Wenn ihr Sex mögen würdet, hättet ihr welchen.
    Oder habt ihr das Thema outgesourct, d.h. Sex mit anderen? Wenn ja, warum kaspert ihr euch so unerfreulich miteinander ab und das so lange?

    Dahinter können doch nur bei beiden F-Diagnosen stecken, denn ein normaler Mensch tut sich so ein Elend nicht an sondern wird getrennt voneinander glücklich.

    Ich kenne keine Frau, die halbwegs bei Verstand ist und anstrebt Sexualobjekt sein zu wollen - klingt alles nach nur rudimentär verstandenen Therapieinhalten.

    Beendet die Beziehung und seht zu, dass ihr euch nicht zusammen in euren Störungsbildern festhaltet.
    Der fehlende Sex ist nicht euer Problem sondern eure Machtspielchen, die ihr störungsbedingt miteinander treibt.
    Habt ihr euch in einer Psychoklinik kennengelernt?
     
    • # 29
    • 20.05.2019 um 17:26 Uhr
    • Billa79
    Leider etwas, was auch jungen Paaren passiert, und auch durchaus biologisch erklärbar. Nur das Patentrezept, das kenne ich leider auch nicht. Am ehesten schaffen das vielleicht Paare, die sich immer wieder neu füreinander interessant machen, so dass es so ist, als ob man eine neue Partnerin hätte. Wenn aber das Begehren erst mal fort ist, finde ich es schwer, es wieder zu holen.

    Und dann sind wir in der Situation, jemanden zu lieben, aber sexuell andere zu begehren.
     

Jetzt Partnersuche starten

Ich bin
Ich suche

Es gelten die AGB und Datenschutzbestimmungen. Mit der kostenlosen Mitgliedschaft erhalten Sie regelmäßig Angebote zur kostenpflichtigen Mitgliedschaft und weiteren Produkten der PE Digital GmbH per Email (Widerspruch jederzeit möglich)