1. Sollte ich mit einen Witwer zusammenziehen?

    Hallo Gemeinde,
    bin neu dazugekommen um ein paar Fragen los zu werden, die mich jetzt schon länger beschäftigen und hoffe auf hilfreiche Tipps.

    Ich bin seit einem halben Jahr mit einem Witwer zusammen, seine Frau ist vor zwei Jahren an einem Unfall gestorben. Zwei kleine Kinder im Alter von 3 und 5 Jahren sind auch in dieser Ehe entstanden.
    Er hat mich gefragt ob ich nicht zu ihm ziehen möchte, was ich auch einerseits wirklich will. Wir verstehen uns sehr gut und er sagt auch oft das er inoch nie jemanden so geliebt hat wie mich-nicht mal seine Frau. Im Haus verteilt hängen überall noch ihre Bilder, was mich ansich nicht stört, er meinte auch, er würde diese bei Einzug abhängt und eine Collage aus allen Bildern erstellen, so das die Kinder noch eine Erinnerung an ihre Mutter haben.
    Was mich aber mittlerweile stört, dass er noch immer sein Ehering trägt.. ich weiß nicht wie ich ihm das sagen soll.. Möchte eigentlich das er von selber darauf kommt..
    Jetzt stellt sich mir die Frage, ob er denn überhaupt so weit ist, mit mir zusammen zu ziehen?! Oder hängt er noch an sein Leben davor? Dieser Ring ist für mich so ein Symbol, dass er noch nicht los gelassen hat..
     
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  3. Ein halbes Jahr Beziehung reicht nicht aus um das einschätzen zu können. Du brauchst noch Zeit um in dieser Beziehung sicheren Boden zu erlangen. Du weißt nicht wie er wirklich tickt und kennst seine Einstellung nicht. Du fragst fremde Menschen um Rat und alle sind mit ihren Meinungen gerne bereit dir weiter zu helfen. Aber bedenke, solange du den Mensch um den es geht nicht selbst fragen magst, ist von Vertrauen auch in etwas schwierigen Fragen nicht da. Du weißt ja sicherlich selber das Vertrauen die grundsätzliche Basic für eine Liebe / Partnerschaft sein sollte.
     
  4. Ja, seh ich auch so. Es nützt auch nichts, wenn er ihn auf dein Bemängeln hin ablegt, aber innerlich nicht so weit ist.

    Kann es sein, dass er vor allem praktischen Nutzen in deinem Einzug hinsichtlich der Kinderbetreuung sieht?

    Ich finde dass ein halbes Jahr Kennenlernen noch zu früh für ein Zusammenziehen ist. Das würde ich ihm sagen und dass du ihn erst noch besser kennenlernen willst, bevor du einen solchen Schritt gehst und du dir nicht sicher bist, ob er wirklich für eine ernste Beziehung mit dir bereit ist. Den Ring würde ich nicht erwähnen.

    Du hast Recht, den muss er aus eigenem Willen ablegen.
     
  5. Liebe TE

    da fällt mir nicht viel ein, außer der Mann wird den Schock und die Trauer über den Verlust seiner geliebten Frau nicht ansatzweise verarbeitet haben. Jetzt will er mit aller Macht verdrängen und ist bereit, das auf dem Rücken seiner Kinder auszutragen.

    Du solltest einen kühlen Kopf bewahren und ihn vor so unüberlegten Handlungen bewahren. Er braucht seine Kraft für sich und seine Kinder, sei die Vernünftige in dem Fall.


    w/36
     
  6. Hört sich soweit ganz ok an. Was mich stört, sind folgende Dinge: Er liebt dich mehr als er seine Frau geliebt hat? Erstens glaube ich ihm das nicht so und zweitens sollte - und das ist egal wer - man das aus pietätsgründen so nicht äußern. Ich finde das hat einen faden Beigeschmack. Die Frau ist gestorben und er sollte sie mit Respekt behandeln. Dann stört dich der Ring...Warum? Ich verstehe das es für dich eine merkwürdige Situation ist, aber das gebietet auch der Respekt und Du solltest ihm Zeit lassen. Die verstorbene Ehefrau gehört halt einfach dazu und wird dich/euch IMMER begleiten. Sie stellt ja auch keine Konkurrenz für dich dar, er wird nach einiger Zeit den Ring schon ablegen. Das mit den Bilder würde ich dann zusammen mit den Kindern in eine tolle Collage zusammenstellen und aufhängen. Die Kinder brauchen auf jeden Fall die Erinnerung an ihre Mama. Die Frage ist jetzt: Wie verstehst Du dich mit den Kindern? Bist Du bereit Verantwortung zu übernehmen? Auch wenn es mal schwer wird? Wie gesagt, die verstorbene Frau wird euch immer begleiten. Ich persönlich finde die Zeitspanne eurer Beziehung zu kurz. Ein halbes Jahr ist zu kurz, besonders wenn kleine Kinder involviert sind. Warum lebst Du nicht immer mal wieder auf Probe bei ihnen für eine gewisse Zeit?
     
  7. Hallo Ungbekannt88,

    Sie werden da vor eine sehr schwierige Entscheidung gestellt. Die Sache mit dem Ehering wuerde ich nicht so tragisch nehmen. Fast alle Zweitfrauen haben aehnliches erlebt. Ich wurde sogar wochenlang oft mit dem Namen der ersten Frau angesprochen. Das geht vorbei und sagt nichts ueber die Staerke der Zuneigung Ihres Freundes aus. Ich habe es sogar als positives Zeichen gesehen, weil es bedeutet, dass der Mann nicht so ohne weiteres von einer Frau zur anderen springt. Ich glaube Ihrem Freund auch, dass er Sie sehr liebt. Wir Zweitfrauen sind oft eine Art Rettungsanker und bekommen dann die volle Ladung Liebe.

    Was viel schwerer wiegt, sind die beiden kleinen Kinder, die Sie zusammen mit Ihrem neuen Lebengefaehrten aufziehen muessen. Aller Voraussicht nach kommen dann noch ein oder zwei Geschwisterchen dazu. Trauen Sie sich das zu? Moegen Sie Kinder? Auch fremde? Ist Ihr Lebengefaehrte wirtschaftlich so aufgestellt, dass er sich eventuell Hilfe leisten kann, wenn es zuviel wird. Ich wuerde mir diese Fragen im stillen Kaemmerlein stellen und versuchen, sie ehrlich zu beantworten. Sie werden Gefaehrtin. Geliebte, Mutter, sein muessen. Sie duerfen sich in dieses Abenteuer nur begeben, wenn Sie mit vollem Herzen ja sagen und sich im klaren darueber sind, dass es auch schwierige Zeiten geben wird, wo Sie alles hinschmeissen moechten.

    Ich wuensche Ihnen viel Kraft fuer Ihre Entscheidung. Hoeren Sie nicht allzusehr auf die Meinung der Leute, die Ihnen wahrscheinlich ueberwiegend abraten werden. Die Welt ist egoistisch geworden. Waegen Sie mit Vernunft und Herz gleichermassen ab.
    Alles Gute!
     
  8. Hallo, liebe Unbekannte.
    Ein halbes Jahr ist noch viel zu kurz, um zusammenzuziehen, finde ich.
    Das mit den Bildern verstehe ich sehr gut. Aber andererseits sollte die Mutter nicht aus dem Leben der Kinder verschwinden. Man kann ja die Bilder in den Zimmern der Kinder aufhängen, oder dort, wo sich die Kinder oft aufhalten. Aber nicht zum Beispiel im gemeinsamen Schlafzimmer oder im Wohnzimmer, wo du ja auch deinen gewöhnlichen Aufenthalt hast.
    Dass er noch einen Ehering trägt und selber noch nicht auf die Idee gekommen ist, diesen abzulegen, würde mich wahnsinnig stören. Ich würde es als unempathisch empfinden, dass er ihn nicht von selber ablegt. Er kann dich nicht wirklich lieben, wenn er den Ring noch trägt. Er zeigt somit wenig Verständnis für deine Situation. Ich hätte es ihm glatt gesagt. Wer er ihn dann nicht sofort abstreift, wäre die Beziehung für mich beendet.
    Nach einem halben Jahr ist kein Ehepartner über den plötzlichen Tod der Frau hinweg. Er mag noch so viel Gegenteiliges behaupten. Ich hatte mal so ein Exemplar. Der behauptete auch, dass die Frau ja tot sei, nicht mehr lebendig wird, und er halt realistisch genug sei, um im Leben weiterzukommen. Pustekuchen! Er hatte seinen Kummer mit sehr viel Alkohol heruntergespült. Ich fand einen Haufen versteckter Flaschen harten Alkohol überall in seinem Haus, die er heimlich trank. Ich kämpfte gegen den Alkoholmissbrauch bei ihm. Er war uneinsichtig. Zuletzt habe ich ihn verlassen.
    Mein Rat: lass es! Und wenn, dann warte sehr viel länger. Sprich ihn auf den Ring an. Wenn er ihn nicht sofort ablegt, dann beende die Bekanntschaft.
     

  9. So unterschiedlich sind die Meinungen. Würde mich ein Mann mit dem Namen der Ex ansprechen wäre ich weg!

    Zu der Frage der FS: Nein, ich würde es nicht machen. Es ist zu früh, er hat ja noch nicht mal mit dem Abnabelungsprozess angefangen, ansonsten wären die Bilder und der Ring weniger präsent.
    Das mit den Bildern und der Collage für die Kinder finde ich eine gute Idee, soll er damit mal direkt anfangen.
    Ich würd ansonsten eher vermuten dass er Hilfe bei den Kindern und im Haushalt braucht und dich deshalb bemüht.
    Ebenso würde mir sehr aufstossen dass er so über seine verstorbene Frau redet.
    Er hat sie also nicht richtig geliebt, trotzdem geheiratet und Kinder in die Welt gesetzt? War es zu diesem Zeitpunkt praktisch und jetzt bist du es?

    Lass dir mehr Zeit und vor das Haus nicht ein bisschen ummodelliert ist, würde ich keinen Umzug in Erwägung ziehen.
     
  10. Dass er dich mehr liebt, wie seine Exfrau. Da muss ich den Kopf schütteln.
    Das sagen gerne die Männer um die Frau zu beeindrucken und Frauen glauben das meistens blind, ich wäre da schon sehr virsichtig, wahrscheinlich sucht er eine Ersatzmutter für die Kinder und eine Haushälterin. Ich würde es an deiner Stelle nicht tun, du bringst dich in ein Käfig!
    Im Haus hängen noch die Bilder von seiner Exfrau. Ehrlich gesagt, mich würde es sehr stören, es wundert mich, dass es dich nicht stört. Oft werden die Kinder dafür ausschließlich als Vorwand benutzt. Ich nehme ihm diese Story nicht ab. Er ist nicht frei von der verstorbenen Frau, du wirst das pure Elend erleben, ich würde es nicht tun!
    Das mit dem Ring tragen, ein ganz klarer Beweis, dass er für dich nicht frei ist, nicht stimmt, was er sagt, wenn er selber nicht drauf kommt, lass ihn. Mach an ihm nicht herum. Treffe für dich die richtige Entscheidung, höre auf dein Bauchgefühl, dein Bauchgefühl kennt die richtige Antwort für dich. Nicht umsonst, wendest du dich mit deinem Problem hier uns an, das sagt doch schon alles!
     
  11. Finger weg nach dieser kurzen Zeit..wenn keine Kinder da wären, evtl aber bedenken Sie, die Kinder haben ihre Mutter verloren, bekommen eine Fremde vorgesetzt und die ist dann auch bald wieder weg.......nein..viel zu früh! Nicht machen.
     
  12. Ich würde zu mehr Gelassenheit und Verständnis raten. Man konkurriert doch nicht mit einem Toten. Du wirst sein Herz dann erobern, wenn Du ihm sein Teil seiner Vergangenheit belässt, sie als Teil von ihm akzeptierst und selber etwas völlig Neues mit ihm zusammen aufbaust.

    Ich bin in Übrigen in einer ähnlichen Situation. Meine derzeitige Partnerin (40) hatte vor 8 Jahren ihren Ehemann, mit dem sie 10 Jahre verheiratet war, an Krebs verloren und litt danach lange an Depressionen. Als ich sie vor einem Jahr kennen lernte, konnte man auch stark spüren, dass sie immer noch am Leben zweifelte und die ganze Sache immer noch an ihr knapperte. In ihrer Wohnung waren ihre Hochzeitsbilder aufgehängt, Fotokollagen von ihrem verstorbenen Ehemann an der Wand und ein großes Herz aus Granit, wo ihre Namen eingraviert sind.

    Als ich das erste Mal bei ihr in der Wohnung war (wir waren schon zusammen und hatten vorher schon Sex), sagte sie mir, dass sie lange gegrübelt habe, ob sie die Fotos, Herzen,... besser abhängen sollte, weil das doch sicher irgendwie sehr blöd auf mich wirken würde.

    Ich erklärte ihr dann, dass ich sie mag, wie sie ist und dass alles aus ihrer Vergangenheit ein Teil von ihr sei, der sie zu genau der Person machte, die sie heute ist. Ich sagte daher, dass ich das schön finde, wenn sie ihre Vergangenheit im Herzen behält und dieses über die Fotos auch weiter bewahren und in Ehren halten möchte. Es zeigte mir, dass sie ein sehr lieber Mensch mit Herz und Seele ist und ich würde es eher schlimm finden, wenn sie ihren verstorbenen Ehemann "abhängen" und aus dem Leben „wegräumen“ würde. Ich sagte ihr daher, dass ich es sehr schön finde, dass sie mir vertraut und offen darüber sprechen kann, so dass ich auch diesen Teil ihres Lebens bzw. Vergangenheit kennenlernen darf bzw. ich sie auf diese Weise auch besser verstehen kann, wie sie heute ist. Ich weiß, dass wir alle eine Vergangenheit haben, die wichtiger Teil von uns sind und dass wir nun zusammen darauf etwas völlig Neues und Anderes zusammen aufbauen werden, was uns nunmehr in Gegenwart und Zukunft glücklich macht.

    Ich merkte, wie dankbar meine Freundin war, dass sie sich nicht gegen ihren toten Ehemann entscheiden musste und wir ihn ganz entspannt als Teil von ihr in unser gemeinsames Leben einbauen können, sie also nicht bemüht sein muss, den Teil ihres Lebens zu unterdrücken. Wir können daher entspannt offen über ihn und ihre gemeinsamen Erlebnisse sprechen bzw. woran sie sich gerne zurück erinnert, weil sie weiß, dass ich damit keine Probleme habe bzw. ich es sogar schön finde, sie bzw. ihre Vergangenheit kennen lernen zu dürfen.

    Die Fotos von ihm hängen somit wie selbstverständlich auch weiterhin in ihrer Wohnung. Inzwischen gibt es aber nunmehr auch ganz viele Fotos von mir und unseren gemeinsamen schönen Erlebnissen in ihrer Wohnung, so dass ich mich auch nicht nur als "Ersatz" oder Konkurrent, sondern als völlig neuer toller Teil in ihrem Leben, fühle.
     
    • # 11
    • 14.02.2020
    • void
    Ich finde ein halbes Jahr auch zu früh zum zusammenziehen und auch zu früh, dass man schon den Tod verarbeitet haben könnte. Auch finde ich, dass diese Aussage, er würde Dich mehr als die verstorbene Frau lieben, ziemlich daneben ist. Er BRAUCHT Dich vielleicht mehr und meint, es sei Liebe.
    Ja, nicht drauf ansprechen. Und ja, mich würde das auch stören.

    Vielleicht ist er überfordert mit den Kindern und mit Trauer und Einsamkeit, und daraufhin hat er sich heftig verliebt in Dich, weil Du ihm so guttun kannst. Die Frage für mich ist: Schafft er, DICH zu sehen, wahrzunehmen als Frau und Partnerin oder bist Du nur Mittel zum Zweck, um das Vergangene irgendwie verarbeiten zu können, ihn zu trösten und wird verglichen?

    Nochmal: Was ich richtig seltsam finde, ist diese Aussage mit dem "mehr lieben". Wenn einer denkt, er müsste sowas sagen, obwohl es nicht stimmt, ist er wohl sehr bedürftig. Wenn einer sowas sagt, weil es wahr ist, naja ... Wenn einer sowas sagt, weil er denkt, dass Du es hören willst, und gar nicht weiß, ob es stimmt oder nicht, weiß er gar nicht, was Liebe ist.
     
  13. Liebe FS, du magst vielleicht recht haben, vielleicht auch nicht.
    Dahinter kann auch unbewusst das Gefühl stehen, der verstorbenen Frau noch in irgendeiner Form, treu sein zu müssen. Ein schlechtes Gewissen vielleicht auch, dass er glücklich ist.

    Ihr wollt zusammenziehen, dann gehören die Karten auf den Tisch. Eine Gelegenheit, gleich die richtigen Weichen zu stellen. Es ist völlig natürlich und selbstverständlich, zu erfragen, warum der Ring noch getragen wird. Auch sonst, sprecht miteinander und das wortreich und debakelt eure Pläne ganz intensiv durch. Es dürfen keine Fragen offen bleiben.

    Die Aussage, dass er dich mehr liebt, als seine Frau ist sicher ehrlich gemeint und sehe ich nicht als pietätlos. Es gibt unterschiedlich starke Lieben, warum in einer neuen Beziehung das nicht äußern dürfen. Die Frau ist tot. Ihr habt ein Recht auf ein neues Leben, eine neue Liebe, wo man sich Gefühlsäußerungen nicht verkneifen muss.

    Liebe FS, hab Mut, öffne dich und gehe den richtigen Weg. Alles Liebe und Gute für euch.
     
  14. Ich würde den Witwer schon verlassen, wenn er mich mit den Namen seiner verstorbenen Frau anspricht oder ich würde dann den Witwen mit den Namen meines EX-Mann ansprechen und dann sehe ich ja wie er reagiert.

    Das mit den Bildern finde ich auch eher unmöglich.
    Dann stehe ich in seinen Augen hinter der verstorbenen Frau.

    Vielleicht ist dies alles was ich hier so lese, dass ich immer die Finger von Witwen

    Eventuell muss hier eine Frau, die einen Witwer hat, schreiben, dass dies auch gutgehen kann.
     
    • # 14
    • 14.02.2020
    • frei
    Dieser Gedanke drängt sich auf.
    Könntest du dir denn vorstellen, dass du ganz viel für die Kinder machst ? Also, sie baden und ins Bett bringen, während er noch im Büro ist oder gar vor dem Fernseher ?
    Würdest du frei ehmen, wenn ein Kind krank ist und er leider einen wichtigen Termin hat, den er leider nicht absagen kann ?
    Würdest du die Klamotten der Kinder waschen, weil du findest, dass man Pullis mit Flecken drauf nicht nochmal in den Kindergarten anziehen kann ?
    Und das, was Kinder an Gesundem zu essen brauchen, einkaufen und kochen, weil sie sonst nur Ravioli bekommen würden ?
    Also das, was die meisten Mütter eben so tun.
    Nur eben für fremde Kinder.

    Naja, fremd müssen sie nicht bleiben, sie sind noch so klein, dass sie auf deinen Schoß krabbeln werden und dich 'Mama' nennen.
    Ich war 9, mein Bruder war 10, als meine Stiefmutter zu uns kam.
    Wir waren schon zu alt dafür, dass sie mit uns noch Mutterfreuden erleben konnte. Die Pflichten erwartete mein Vater trotzdem von ihr erfüllt zu bekommen und garnierte dies mit gelegentlichen 'ich laß mir von dir nicht in die Erziehung meiner Kinder reinreden' - Sprüchen.

    Du verstehst, worauf ich hinaus will ? Niemals würde ich einen Witwer mit Kindern nehmen.
    Oder einen alleinerziehenden Mann.

    Wenn du aber sehr verliebt bist und mit den Kindern auch sehr gut klarkommst, würde ich mindestens eines überprüfen: ob er wenigstens wirklich dich meint und nicht diHaushaltshilfe.
    Sage ihm dass es dich freut, dass du zu ihm ziehen sollst, aber das sei dir zu früh und du möchtest lieber erst mal so mit der kleinen Familie zusammen sein. Am Wochenende was unternehmen, auch gerne dort übernachten und auch ganz gerne am Abend, wenn du von der Arbeit kommst, mal dazu kommen.
    Da bringst du dann aber keine Einkäufe mit, kochst nicht, holst auch kein Kind auf dem Weg irgendwo ab oder so.
    Wenn er dich danach fragt, sagst du 'hm...ich kann das nicht so gut garantieren, weil ich eine Konferenz am Nachmittag habe und nicht weiß, wann die zu Ende ist und das wäre ja echt doof, wenn die Lilly dann ewig in der Kita warten müsste.'
    Am WE, wenn du da schläfst, machst du nicht die Wäsche oder den Hausputz, denn das ist nicht dein Haushalt. Gemeinsames Einkaufen und Kochen ok,. aber nicht du allein.
    Und dann ziehst du noch ein Jahr so durch.
    Wenn dein Freund dann immer noch mit dir zusammen ziehen will, weißt du, er meint dich.

    Ach ja, bis dahin auch nix bezahlen, ich meine Miete oder so.
    Wenn ihr schwimmen geht, kannst du ruhig mal den Eintritt für alle bezahlen und auch vielleicht jedes zweite mal eure Einkäufe für das Wochenende, aber nicht die für die ganze Woche.

    w 52
     
  15. Ich rate vorerst vom Zusammenziehen ab. Er wird sich erst einmal in die Rolle mit seinen Kindern hineinfinden müssen. So als gäbe es Dich nicht. Das wird für seinen Prozess wichtig sein. Männer, nicht alle, aber doch einige oder viele neigen dazu, ihr Nest/ihr Leben möglichst schnell im Außen wieder reparieren zu wollen und in dem Fall wärst Du Hammer, Zange und Nagel.

    Wie ist er denn momentan organisiert?

    Fairer denke ich persönlich, wäre es, ihm Partnerin zu sein und auch emotionale Stütze, aber den Mutter/Frau-Part solltest Du noch nicht übernehmen.

    Du weißt nicht, wie es mit Euch laufen wird, und falls ihr Euch beide aufgrund Eurer Persönlichkeit nicht füreinander eignet, steht er wieder da. …und Du vielleicht mit Schuldgefühlen.

    Sei ruhig emotional für ihn da. Ich rate Dir aber, Deine Basis zu behalten, und zu sehen, was die Zeit Euch als Paar bringen wird. Vielleicht werdet ihr dann eine Familie, später, wenn ihr Euch als Paar gefunden und bewährt habt.
    w45
     
  16. Allein bei dem Wort "Witwer" zieht es mir sexuell alles zusammen. Nie und nimmer würde ich mit so einem zusammenziehen oder zusammen sein.

    Wäre ich seine Partnerin, ich hätte eines schönen Tages alles Bilder genommen, zerrissen und verbrannt. Soll er doch mal erwachsen werden un damit Verlust lernen, klarzukommen. Müssen wir alle. Aus Erfahrung kann ich dir sagen, lässt sowas Männer dann reifen, wenn man mal hart durchgreift.

    Wenn du stark bist, würde ich es vielleicht sogar auf einen Versuch ankommen lassen und dann wirklich sehr viel in seiner Vergangenheit "beschädigen", damit er Verantwortung lernt.

    Nachts würde ich ihm mal seinen Ring entwenden und in den Fluss schmeißen und dann mal schauen, wie er reagiert, ob er sich emotional unter Kontrolle hat, oder emotional abhängig ist. So ein Mann ist dann zu schwach für eine Beziehung.

    Das alles wird zwar höchstwahrscheinlich zum Beziehungsende führen, weil Männer ja niemals verzeihen, aber es könnte der nächsten Frau immens helfen, dass er sich seiner Verantwortung in einer neuen Beziehung bewusst wird.
     
  17. Sie ist erst ein halbes Jahr mit ihm zusammen, da ist noch Kennenlernphase. Zu diesem Zeitpunkt würde ich ein Geständnis, dass ich die Liebe seines Lebens bin und nicht seine verstorbene Frau, befremdlich finden. Und mich fragen, ob nicht doch eine gewisse Absicht dahinter steckt. Den Ehering tragen, aber mir ungefragt sowas sagen, naja....

    Mal abgesehen davon, dass ich auch mit einem Nicht-Witwer NIE schon nach einem halben Jahr zusammen ziehen würde. Und diese Testphase, wie @frei sie beschreibt, auf jeden Fall durchziehen.

    w 55
     
  18. Warum fragst du Ihn denn nicht einfach was ihm der Ring noch bedeutet? Das ist als Frage nicht weiter schlimm und ev ergibt sich ein klärendes Gespräch daraus. Schweigen oder das Ablegen explizit fordern würde ich nicht.
     
    • # 19
    • 14.02.2020
    • frei
    Ich habe da noch mal drüber nachgedacht.
    Vielleicht würde ich es doch.
    Ich erzähle euch mal von einer Erfolgsgeschichte, da geht es allerdings um ganz normale Alleinerziehende, niemand ist da tot.

    Das ist die Patchworkfamilie meines jungen Kollegen ( na ok, so jung ist der auch nicht, jedenfalls jünger als ich. So etwa Anfang 30 ).
    Er war vier und seine Schwester drei, als seine Mutter, damals 20, seinen Vater, damals etwa 30 verließ, untertauchte.
    Der Vater lernte sehr schnell eine Frau im gleichen Alter kennen wie er selbst mit sechsjährigem Sohn. Wo dessen Vater war, weiß ich nicht, abgehauen halt, jedenfalls trat der nicht in Erscheinung.
    Die beiden Erwachsenen kamen schnell zusammen, die Kinder verstanden sich und sie beschlossen, zusammenzubleiben, zusammenzuziehen und zu heiraten, nachdem mein Kollege, damals vier und sicher sehr sweet, die neue Frau fragte 'willst du meine Mama sein ?' Uff, wer kann da 'nein' sagen ? Das ist ja schon Nötigung, Widerstand zwecklos, nicht ?
    Nach der Hochzeit adoptierten sie die jeweils anderen Kinder.
    Die Eltern sind heute noch zusammen. Mein Kollege nennt die Frau Mama und in der dritten Person 'meine Mutter' und den anderen jungen Mann 'meinen Bruder'.
    Alles, was er erzählt, von früher und auch von heute, klingt absolut normal bis beneidenswert.

    Hm ja, wahrscheinlich ist das aber eine Geschichte, die genauso unwahrscheinlich ist und daher nicht unbedingt als Beispiel, das sei doch ganz easy, herhalten kann wie das Beispiel von Sean Connery, wenn es darum geht, dass ältere Männer, oder Demi Moore, dass ältere Frauen durchaus attraktiv sein können.
    Wahrscheinlich sind das statistische Ausreißer, um die man eine seriöse Statistik üblicherweise bereinigt.
    Na gut, vergeßt die Geschichte.
    Ich bleibe doch dabei.

    w 52
     
  19. Eine Liebe lässt sich nicht zeitlich rahmen und festzurren. Liebe will gelebt werden, ohne Kalkül, Berechnung und Beweise.

    Liebe FS, handele nicht entgegen deiner Gefühle, aber sei wachsam und höre deinen Gefühlen zu.
     
  20. Ich bin schon länger verwitwet und bestimmt eher problematisch für eine neue Partnerin!

    Aber: Ich habe so lange (über 3 Jahre) keine neuen möglichen Kandidatinnen gedated, wie ich noch an meiner Frau hing und auch Dinge von ihr zugegen waren. Danach habe ich aber komplett aufgeräut und es gibt nichts physisches, an dem sich eine neue Frau stören könnte! Selbst die meisten gemeinsamen Anschaffungen sind verschwunden, oder, wenn sie noch aus der gemeinsamen Zeit stammen, eindeutig mir zuzuordnen. (z.B. Technik gadgets, wie HighEnd Lautsprecherboxen)

    Tja liebe Melanie99, du hättest bei mir gar keine physische Angriffsfläche! Vielmehr wäre es die Frage ob du damit leben könntest, dass die Beziehungsvita, von meiner verstorbenen Frau und mir so clean war, wie die von Paaren im Senorenheim, die irgendwann eiserne Hochzeit feiern. Niemals andere Partner! Niemals Beziehungen gegen die Wand gefahren! Keine Frau, die ich bislang kennenlernte, konnte das vorweisen! Für die Präsenz dieser Werte braucht man kein altes Bild an der Wand!

    V.m49
     
  21. Dafür würdest du grundsätzlich einmal vor Gericht gestellt gehören. (Dauerhafte Sachentziehung, Schadensersatz)

    Wenn hier etwas unreif klingt dann dieser Post.
     
  22. Holla die Waldfee, da ahnt man warum Melanie die schwarze heisst, nach dem Thread von @Melanie99 überlege ich einen Antrag auf Namensänderung zu machen.

    Ich war eine Zeit mit einem Witwer zusammen.
    Und sehe da einen gewaltigen Unterschied zu Expartnern.
    Wenn jemand stirbt, mit dem man keinen Krach hatte, von dem man sich ja sonst nicht getrennt hätte ...entliebt man sich ja nicht.
    Dieser Mensch bleibt in "seinem" Zimmer des Herzens, bei seinem Partner drin.
    Die ziehen da nicht aus, wie Menschen mit denen man die Partnerschaft beendet hat.
    Wichtig ist nur, ob genug Trauerarbeit geleistet wurde um für eine/n neuen Partner bzw neue Partnerin, ein neues Zimmer im Herzen einräumen zu können.
    Die gestorbenen sollten keine Konkurrenz sein...
    Weder das hier der Witwer zb immer nur vergleicht, als auch die FS solche Vergleiche nicht fordert.
    Falls er das mit: mehr lieben...gesagt hat, nachdem die FS ihn gefragt hat.

    Mit dem Ring...naja ich würde mich auch freuen, würde Mann das von alleine tun.
    Aber mit der Grundeinstellung des: Erwartens auf Basis von: wenn ich liebe täte ich es und deshalb muss das von alleine kommen. Bin ich noch nie weiter gekommen...
    Das ist eher ein Frauending und auch ich würde ihn fragen.

    Zum zusammenziehen:
    Ich würde selbst immer erstmal Probewohnen wollen.
    Als Studentin wo Du nichts verlierst oder aufgibst und mit deinen 3 Regalen auch sofort wieder zurück zur Mama kannst...ok da vielleicht.
    Aber ob Mann oder Frau, ohne Probe von ein paar Monaten würde ich niemandem raten zusammen zu ziehen.
    Erst im Alltag merkt man wie es funktioniert und hier geht's ja um noch mehr, als nur den Partner.
    Da ist es schon fast unerheblich ob das ein Witwer ist.
     
  23. Liebe FS,
    damit wäre er bei mir 1. wegen Charaktermaengeln raus - oder weil er 2. mich für blöd hält. Als seine Frau starb, waren die Kunder 1 und 3 Jahre alt.

    1. Ein Mann, der mit einer Frau, die er nicht liebt ein zweites Kind in die Welt setzt, der taugt als Partner nichts. Der kann garnicht lieben und auch nicht akute Verliebtheit (ihr seid seit 6 Monaten zusammen) von Liebe unterscheiden. Da er keine 16 mehr ist, ust das schon ein erheblicher Mangel in der Partnereigenschaft.

    2. Warum trägt er noch ihren Ring, warum hängt das Haus voll mit Fotos von ihr, wenn er Dich soviel mehr liebt? Das ist entweder extrem unglaubwürdig oder er ist eine komplett tumbe Nuss, dass er garnicht auf den Gedanken kommt, es könnte Dich stören.
    Das spricht nicht für eine gute zukünftige Beziehung zwischen euch, sondern dafür daß bei ihm eine Stelle als unbezahlte Haushälterin nach 2 Jahren Überforderung nun zügig besetzt werden soll.
    Er erzählt Dir, was Du hören willst und hofft, Dir so das Gehirn zu vernebeln.

    Ein halbes Jahr Bekanntschaft wäre mir viel zu früh, um in eine komplette Familie einzutreten und das eigene Leben aufzugeben. Die meisten Beziehunfsversuche zerbrechen in den ersten 2 Jahren.
    Ich finde es von euch beiden sehr verantwortungslos. Was ist, wenn es nicht klappt, weil ihr euch noch garnicht kennt und der Zusammenzug voreilig war? Dann können die Kinder, die im jüngsten Alter bereits ihre Mutter verloren gaben, den Verlust des nächsten Menschen verkraften, an den sie sich emotional binden?
    Auch das zeigt mir, das der Mann als Partner nichts taugen kann. Er macht sich darum keine Gedanken, weiß garnicht, was Liebe, Bindung und Verlust ist, wohl aber was ihm eine Komfortzone beschert. Das ist natürlich wichtiger als alles andere.
     
  24. Also zwei Jahre kommen mir nach einem sicher schrecklichen Unfall in welchem seine Frau und die Mutter seiner Kinder ums Leben gekommen ist nicht lang vor. Ich glaube nicht dass er schon "darüber" hinweg ist.
    Er sehnt sich nach Kontakt und will wohl nicht länger alleine herumhängen, auch denkt er dabei an seine Kinder, welche evtl. eine weibliche Hand brauchen. Also im Grund pragmatisch, emotional ist er für meine Begriff noch bei seiner verstorbenen Frau.
    Du kannst abwarten oder es sein lassen, aber ich glaube nicht, dass er innerlich schon "frei" ist, mag auch der Ring zeigen, denn Ringe haben immer was zu sagen und zeigen ein Symbol für Zusammengehörigkeit.
     
  25. Hm, nein, ich kann doch nicht einfach so mit einem Witwer zusammen ziehen, der absolut gar keine Bereitschaft ausstrahlt, mir entgegen zu kommen. Da solltest du dich mal selber an den Kopf fassen und fragen, was da gerade mit dir los ist! Das ist doch nicht das, was du wirklich willst? Von Liebe redest du auch nicht gerade.

    Wie alt bist du, um nichts anderes mehr zu finden?

    Liebe sollte nie so weit gehen, dass man mit einer Person zusammen geht, die nicht vermittelt, abgeschlossen zu haben.

    Warum dieser Mann so ist, wissen wir nicht, aber ich kann es mir gut vorstellen. Jetzt hat er so eine Dumme wie dich gefunden, die ihn unterstützt, während er weiter seiner Vergangenheit nachtrauern kann. Dieser Mann wird sich mit keiner Frau mehr ändern.

    Ich würde den Vorschlag bringen, alles an Erinnerungen wegzubringen. Ist die tote Frau noch präsent, dann kann da keine neue Liebe entstehen.
    Wenn er das nicht will, dann wäre ich weg. Sollte man aber selber drauf kommen, dass man sowas manchen sollte, klar.
     
  26. Und so wartet sie und wartet sie.
    Irgendwann in einen sonst belanglosen Streit, brüllt es aus ihr heraus: "Du liebst mich nicht und hast mich nie geliebt den du trägst noch den Ehering."
    Er schaut sie mit entsetzten Augen an und sagt: "Ich dachte der Ring stört dich nicht denn du hast ja nie etwas gesagt."

    Wenn man sich etwas vom Anderen wünscht und ihm oder ihr das nie sagt, wird man irgendwann enttäuscht.
    Es ist somit eines der sichersten Mittel eine Beziehung durch Frust zu beenden.

    @Unbekannt88 liebst du ihn den ???
    Aus deinem Text geht es nicht hervor.
     
  27. Das vermag ich mir nur vage vorzustellen, wie sehr man einem verstorbenen Partner so tief nachtrauern kann. Da man ja durch das Schicksal auseinandergerissen wurde und sich nicht freiwillig trennte. Das muss furchtbar und dramatisch sein, so soll es wirklich nicht sein.
    Als neue Frau kann man da nicht konkurrieren. Ich glaube, es geht nur, wenn die Neue diese Trauer versteht, vielleicht durch eigene Erlebnisse.

    Ich persönlich habe so einen schrecklichen Verlust noch nie erlitten und wäre somit sehr wahrscheinlich eifersüchtig auf die Verstorbene. Weil ich das Gefühl hätte, all das, was @Valmont beschreibt, niemals erreichen zu können. Ich würde mich ständig wohl als schlechten Ersatz fühlen.

    Und wenn er da sogar noch den Ehering tragen würde, hätte ich ihn gar kein zweites Mal gedatet.
     
  28. Liebe Unbekannt,

    Wichtigste Frage - liebst Du ihn?

    Zusammenziehen nach 6 Monaten, vor allem in dieser Konstellation würde ich nicht machen.
    6 Monate ist kurz, es ist ja gerade das Kennenlernen und noch rosa Wölkchen.
    Das 2. - Die Kinder sind klein, sie werden Dich ganz selbstverständlich als Mama annehmen - aber was, wenn es nicht klappt? Willst Du diese Rolle?

    Die Sache mit dem Ehering - Für mich ist so ein Ring Symbolik, ich würde darauf verzichten, einen Mann kennen zu lernen, der noch einen Partnerschaftsring trägt.
    Du hast es anfangs akzeptiert, dann rede jetzt darüber.

    Ich würde mir Zeit lassen, weiter kennen lernen und schauen.
    Die Generalverdachte, es gibt immer Menschen, die allem und jeden misstrauen.

    Mein Partner - wir sind inzwischen schon fast 1 Jahr zusammen, war auch verwitwet.
    Es hängen in seinem Haus auch Familienbilder, wie bei mir, und natürlich ist da seine verstorbene Frau darauf.
    Was ich an ihm schätze - positive Beziehungserfahrung, sie waren lange verheiratet, stimmig, wie es spürbar ist, keine Verbitterungen, Vorurteile, ein in sich ruhender, gelassener Mensch. Er hatte sich Zeit genommen zum Trauern, zum Verabschieden und irgendwann war er wieder bereit für Neues.
    Sowieso ein Mensch für stabile Bindungen, ich erlebe einen liebevollen Vater von erwachsenen Töchtern - wir ticken da sehr ähnlich. Wir sind beides Familienmenschen. Und dadurch dass unsere Kinder quasi gleichalt sind, passt es sehr gut. Ein bewährter Freundeskreis... Er hat tiefe Wurzeln.
    Und so entwickeln wir gemeinsam eine zunehmend intensive Partnerschaft.
    Ich habe den Partner gefunden, der mir gut tut, mit dem ich mich rundherum wohl fühle, den ich liebe, - und ich denke, ihm geht es mit mir auch ganz gut :). Die Geduld hat sich gelohnt.
    Ich freue mich besonders, wenn dann alle bei mir am Tisch sitzen - große Runde, wir, unsere Kinder, Partner der Kinder... Bude voll.

    Soviel zum Vorurteil Witwer, @Valmont ist ja ein sehr spezieller Fall.

    Unbekannt, lerne in kennen, jeder Mensch hat seine Geschichte. Aber mach nur das, was für Dich passt und rede ggf. mit ihm.

    W,50
     

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