1. Vergangenheitsbewältigung

    Mir begegnen bei Dates immer wieder Männer die schlecht über ihre Ex reden. Scheinbar hat sich Frau in Beziehung sexuell zurückgezogen und der Mann hat das dann über Affären kompensiert. Ich habe den Eindruck da gibt es von Seiten des Mannes Null Selbstreflexion was der wahre Grund gewesen sein könnte. Entsprechend frustriert reagieren die Männer. Ich bin bei solchen Männern immer vorsichtig im weiteren Kontakt. Überhaupt finde ich das Herziehen über Expartner grenzwertig und lässt auf wenig Vergangenheitsbewältigung schließen. Wie seht ihr das? W36
     
    • # 1
    • 10.07.2014
    • Gast
    Ich habe vor kurzem eine kurze Partnerschaft zu einer acht Jahre älteren Frau gehabt, die mich sehr aggressiv angefahren hat, zu potentiellen typischen Männerfehlern. Sie lud mich dann zum Essen ein und nach dem Essen stand ich nicht sofort auf, um mit abzuspülen und daraufhin ist sie sehr überzogen aggressiv geworden. Im Laufe der Zeit stellte sich dann heraus, dass ihr Ex ein totaler Pascha war und daneben auch noch sehr wenig Interesse an ihr als Frau hatte. Sie brauchte dann etwas Zeit, um zu merken, dass ich ganz anders bin. Dennoch wurden die Aggressionen nicht besser und so hab ich irgendwann meinen Hut genommen.

    Ich finde Beziehungen, in denen man so vor sich rumdümpelt und dann nebenbei auch noch Affären hat, irgendwie willenslos. Auf der einen Seite hat man nicht den Mumm etwas zu verändern und auf der anderen Seite macht man sich etwas vor.

    Bei Frauen merke ich häufig den Frust, den sie dann aus vergangenen Beziehungen mit sich tragen. Es kommt mir so vor, als suchten sie konsequent Beziehungen für die Ewigkeit und sehen es dann als persönliches Versagen und Lebensscheitern an, wenn die Beziehungen nicht halten. Dieser Frust trägt sich dann immer weiter und mit 40 sind viele sehr bösartig und kaum noch zugänglich.

    Ich halte es für sehr wichtig seine Vergangenheit zu bewältigen, bevor man sich auf jemanden neuen einlässt. Auch ist es wichtig vorurteilsfrei an eine neue Beziehung zu gehen. Ich würde eine neue Partnerin, niemals mit einer Ex vergleichen, das würde niemandem etwas bringen.

    Ich denke, wenn du einen Mann triffst, der schlecht über seine Ex redet oder nur über seine Exen redet, dann hat er damit noch nicht abgeschlossen und du weißt dann auch woran du bist. Ist schade aber ist so.

    Gruß m30
     
    • # 2
    • 10.07.2014
    • Gast
    Ich finde, dass man sich entweder gar nicht oder wenn dann neutral über der Expartner äußern sollte.
    Mit Vergangenheitsbewältigung hat das aber meiner Meinung nach nichts soviel zu tun. Hier sind viele der Meinung, dass man seine Trennung erst verarbeitet hat, wenn man nicht mehr schlecht über den Expartner spricht, bzw.. dem Partner verziehen hat. Warum? In meinem Fall hat mich meine Exfrau jahrelang belogen und betrogen und selbst als wir mit einer Paartherapie versucht haben unsere Beziehung wieder auf die Reihe zu bekommen, hatte sie bereits wieder einen anderen. Nein, das werde ich ihr nie verzeihen. Trotzdem können wir uns normal unterhalten um Absprachen in der Erziehung unserer Kinder zu treffen.
    Was ich allerdings nicht machen würde, ist ständig schlecht über sie zu reden.

    M47
     
    • # 3
    • 10.07.2014
    • Gast
    Sehe ich genauso. Am Scheitern einer Beziehung sind immer beide schuld und die Probleme in der alten Beziehung sollte man für sich reflektieren, aber nicht mit in die neue Beziehung nehmen. Wer nicht so weit ist, dass er das schafft, der sollte das erst mit sich klären, ehe er oder sie wieder beziehungsreif ist. Ich bin auch bei Frauen vorsichtig, die über ihren Ex herziehen.

    m, 46
     
    • # 4
    • 10.07.2014
    • Gast
    Ja, genau. Und was ist jetzt Deine Frage? Möchtest Du hören, daß das die normale Reaktion auf solches Verhalten ist? Möchtest Du, daß (wieder einmal) über solche Männer hergezogen wird? Wozu? Es gibt andere, die sich im Falle des Auseinanderlebens keine Affäre suchen. Warum nicht diese Männer daten und die anderen einfach ihren Frust alleine ausleben lassen? Schließlich haben sie sich die Suppe ja auch alleine eingebrockt. (m)
     
    • # 5
    • 10.07.2014
    • Gast
    Das erlebt man bei Frauen genauso. Passierte mir jedenfalls schon mehrfach.

    Wenn jemand schon bei den ersten Treffen über seinen Ex-Partner herziehen muß, ist das schon recht stillos. Und ja: solche Leute haben die Vergangenheit noch nicht verarbeitet. Ob sie zu einer neuen Beziehung wirklich fähig sind, wage ich zu bezweifeln.

    Daß Männer "immer wieder" etwas über Affären kompensieren, halte ich für ein Gerücht. Das dürfte eines der plumpen Vorurteile sein, die Einige mit sich herumtragen. In meiner Ehe z.B. hat sich meine Frau recht schnell zurückgezogen und über die Jahre mit geschätzt etwa 10 verschiedenen Männern etwas gehabt. Heute wundere ich mich über mich selbst, was man sich so alles bieten läßt, weil Kinder im Spiel sind. In meiner letzten Partnerschaft habe ich mich dann zurückgezopgen - nach mehrfachem Vertrausensbruch. Nix mit Affäre.
     
    • # 6
    • 10.07.2014
    • Gast
    Da stimme ich Dir zu kenne aber ein noch heftigereres Zeichen mangelhafter Vergangenheitsbewältigung:
    Zu allem was man von sich erzählt, kommt "wie aus der Pistole geschossen"
    was wie welcher Ex-Partner so oder anders gehandhabt hat. Gibt´s auch!

    M/57
     
    • # 7
    • 10.07.2014
    • Gast
    Dieser Frust trägt sich dann immer weiter und mit 40 sind viele sehr bösartig und kaum noch zugänglich.

    #1

    Nein, ich bereue nicht, 2 BZ geführt zu haben. Mit einem Ex besteht lockerer freunlicher Kontakt.
    Heiraten mochte ich nicht, bin somit nicht verbittert. 2 ml 6 Jahre mit einem guten Mann sind besser als 12 Jahre verheiratet mit dem unpassenden Mann. Bin stolz Frollein geblieben !!!
     
    • # 8
    • 10.07.2014
    • Gast
    Nein das möchte ich nicht hören. Ich weiß dass das nicht bei allen der Fall ist. Die Männer erzählen erst beim Date über die Ex. Wie soll ich die im Vorfeld ausschließen? Vielleicht mit der Frage: Wie stehst du zu deiner Ex und hast du sie schon betrogen? Dieses aus der Vergangenheit erzählen setzt ja eine gewisse Vertrautheit voraus. Dieses Proben ist natürlich nicht geschlechtsspezifisch. Aber ich Date nunmal nur Männer und kann da nur von meinen Erfahrungen berichten. Ich selber habe meine Vergangenheit aufgeräumt und kann sehr positiv und wertneutral über meine Expartner sprechen. Die FS
     
    • # 9
    • 10.07.2014
    • Gast
    Ist doch bei den Frauen genau dasselbe.
    Wird mir von einer Bekanntschaft etwas vom Ex -Partner erzählt, dann ist immer dieser schuld am Scheitern der Beziehung. Mir hat noch keine Frau erzählt, daß sie zu fordernd, zu hysterisch, zu was-weiß-ich war.

    Das Wort Ex will ich bei einem Date überhaupt nicht hören, weil ich weiß, daß ich ja doch nur die eine Seite zu hören bekomme.

    Davon mal ab, ja, bin ich voll bei der FS. Absolut niveaulos, wenn über den/die Ex gelästert wird. Für mich eigentlich ein No-Go. (Ab und zu mal Dampf ablassen wäre evtl. noch ok.)
    Fehler auch mal eingestehen zu können, ist für mich eine wesentliche Charaktereigenschaft. Leute die über den/die Ex lästern, sind nach meiner Erfahrung generell sehr rechthaberisch und Diskussionen mit solchen Leuten machen absolut keinen Spaß.
     
    • # 10
    • 10.07.2014
    • Gast
    Ich denk der Ehrliche ist eh immer der Dumme. Sagt man offen und ehrlich, wie es bei einem sexuell ausschaut heißt es "oh ...." sagt man es nicht, heißt es "oh .... der hätte es mir aber sagen müssen."

    Ich denk aber: Aus den Erfahrungen - gerade aus den negativen - lernt man. Wenn man sich nicht anschaut, was der andere gelernt hat, dann braucht man nicht wirklich einen Partner suchen.

    Wer ehrlich fragt, bekommt eine ehrliche Antwort. Das bedingt aber, daß der mit der ehrlichen Antwort leben und umgehen kann, der sie bekommt. Doch das sind die wenigsten. Entweder, es fehlt am Selbstbewußtsein, oder man hat die Einstellung, die Partnersuche sei eine Katalogbestellung, bei der die, die aus Problemen gelernt haben, gleich aussortiert werden. Wie normal im Alltag die Probleme sind, wird nicht eingeschätzt bzw. der Eindruck aus den Medien vermittelt, daß es nur Menschen ohne im Leben erlebte Probleme gibt.

    Wenn man also reflektiert ist und der Frau z. B. erzählt, daß diverse Affairen oder gar Swingerclubbesuche nichts gebracht haben und daß man eigentlich das gar nie wollte, aber es z. B. nur zum Aufpuschen des eigenen, niedrigen sexuellen Selbstbewußtseins gemacht hat, ist man unten durch beim Gegenüber, ebenso wie wenn man sagt "mir ist Sex nicht so wichtig" oder wenn man einfach die Lage schildert, wegen der es im Bett nicht geklappt hat. Oder was ist mit den diversen Problemen im Forum hier, die wir alle hatten ? Er, lieb, nett und brav (Beta) während sie einen Mann wollte, der ihr erst mal deutlichst den Weg weist - sexuell wie nicht sexuell (alpha) ?

    Reflexion ist doch das Problem, Schwachstellen offen zu legen und an sich zu zweifeln; ich denk, das machen viel mehr Leute, als Du denkst, doch ist die Gefahr der Selbstzweifel nach Reflexion nicht zu unterschätzen. Dies bedingt, daß das Gegenüber, das danach fragt, mit diesen Erkenntnissen umgehen kann.

    Oft muß man auch die Schuld bei der Ex suchen, denn unangenehme Fragen und Selbstzweifel kommen bei der Partnersuche auch nicht gut.
     
    • # 11
    • 10.07.2014
    • Gast
    Was soll man schon groß dazu sagen? Deine Beobachtung mag stimmen, es gibt sicher einige Männer, die ihre Trennung nur schlecht oder nicht verwinden. Anderen wieder gelingt es besser - vielleicht auch mit viel Zeit. Auf der anderen Seite habe ich auch Frauen kennengelernt, die ebenso damit reichlich bemüht waren und der Ex offenbar noch zu wichtig war, sei es als Haßobjekt oder was auch immer.

    Trennung vom Lebenspartner ist offensichtlich ein sehr einschneidendes Erlebnis und ja nach Intensität der Beziehung und der Trennung kann sowas viel Raum in Anspruch nehmen. Mag sein, dass Frauen sich mehrheitlich nach Trennungen auf sich selbst beziehen und besser als Männer erkennen, dass sie noch nicht beziehungsbereit sind, mag sein, dass Männer aus unterschiedlichen Motiven da anders handeln. Ich weiß es nicht, mag auch nicht verallgemeinern und Statistiken in dem Bereich sind auch nicht sonderlich wertvoll, wenn man vor der einen konkreten Person steht.

    Also das ist deine Erfahrung und du hast beschlossen, daher vorsichtig zu sein. Das mag für dich richtig sein und dann ist es eben so. Das das ist weder schlecht noch gut (allgemein betrachtet) und rückblickend kannst du besser sehen, ob die Handlungsweise für dich in diesem Lebensabschnitt richtig war. Kein Grund, Männer allgemein zu verteufeln, Frauen auch nicht.
     
  2. Man sollte nicht über den/die Ex herziehen. Schließlich hat man sich den/die ja vorher auch ausgesucht.


    Männer gehen fremd, wenn Frauen sie sexuell verhungern lassen.

    Und Frauen lassen Männer sexuell verhungern, wenn sie es geschafft haben ihren Mann zu betaisieren.

    Du bist vorsichtig, (bzw. hast keine Lust auf die) weil es Beta-Männchen sind.

    Und Beta-Männchen suchen die Fehler bei anderen, nämlich ihren Freundinnen. Und machen
    immer wieder die gleichen Fehler.
    Da hast du vollkommen Recht mit der Selbstreflektion.

    Ein Alpha lernt aus seinen Fehlern und macht es nächstes Mal besser, bzw fängt erst gar keine
    selbstkasteienden monogamen Beziehungen an.
     
    • # 13
    • 10.07.2014
    • Gast
    Ich habe bisher nahezu ausschließlich langjährige Beziehungen geführt und am Ende war ich immer in der Rolle des Verlassenen oder des Betrogenen. Selbstreflexion und viel Abstand von diesen Beziehungen haben dazu geführt, dass ich unglaublich an mir gewachsen bin und auch die Trennungen verarbeiten konnte. Die Erkenntnis bei einigen Beziehungen auch etwas Schuld am Scheitern bzw. manchmal auch die Dinge durch die falsche Brille betrachtet zu haben, waren für mich Grundlage überhaupt emotional ausgeglichen in eine neue Partnerschaft zu starten. Das hat in Einzelfällen sogar bis zu einem Jahr gedauert. Mir ist Harmonie und Respekt sehr wichtig und deshalb habe ich meine Ex-Partnerinnen nach der Trennung nie schlecht geredet. Grundsätzlich sind sie alle irgendwann mal für mich eine Königin gewesen und haben den Weg in mein Herz geschafft, wobei ich nun wirklich nicht leicht zu haben bin.
    Also meiner Meinung nach ist das Herziehen über den Ex-Partner ein Zeichen dafür, das die Beziehung/Trennung noch nicht verarbeitet ist und birgt auch große Risiken für einen neue Partnerschaft. Deshalb ist Vorsicht an dieser Stelle auch angemessen. Was mich sehr wundert ist die Verbindung zur Sexualität, da es Gründe geben muss, weshalb man sich in einer Beziehung von diesem Bedürfnis zurückzieht. Da kann die Lösung nicht eine Affäre sein. Ohnehin sehe ich Untreue in einer Partnerschaft als Hochverrat an einem Menschen. Das kann/muss man auch nicht verzeihen oder versuchen positiv darzustellen, aber man sollte doch wenigstens die Armut des anderen in solchen Verhaltensweisen erkennen. So wird aus dem eigenen Ärger darüber dann Mitleid, was gesünder zu ertragen ist.
    Wenn eigene Kinder im Spiel sind, nimmt das Verhalten von getrennten Eltern ohnehin eine besondere Rolle ein, da beide die wichtigsten Bezugspersonen für die Kleinen sind. Kinder sollten auf jeden Fall nicht zum Spielball von Ärger, Bösartigkeit oder gar Hass werden, da sie beide Elternteile gleichermaßen lieben und brauchen. Der Verlassene sollte sich deshalb auch bewusst sein, dass er am Ende der Beziehung aus der gekränkten Rolle herauskommen muss, um sich überhaupt mit voller Energie bzw. Aufmerksamkeit seiner Rolle als Vater/Mutter widmen zu können. Die Kinder können zwar nichts dafür, geben sich aber häufig die Schuld, wenn die Eltern sich trennen.
    Die Vergangenheitsbewältigung ist auch ein wichtiges Element, seine Ansprüche an einen neuen Partner nicht so überzogen hoch zu schrauben, weil man häufig Ansätze findet an sich selbst zu arbeiten oder sich auch eigene Fehler eingesteht.


    Grüße (35)
     
  3. "Wer schlecht über Andere redet - wann redet er schlecht über mich ?"

    .... das sollte man sich in diesen Momenten fragen.

    Wer also schlecht über Andere redet, besonders beim Date - hat schon mal schlechtere Karten.

    Ich habe nie schlecht über meine ex-Partnerinnen geredet. Ich habe keinen Grund dafür.
    Die Trennungsgründe nenne ich nicht - Diskretion.

    Wie gut ich mich mit meiner ex-Partnerin und besonders ihrem Stiefsohn verstehe,
    verschweige ich auch besser, weil sonst Eifersucht ?
     
    • # 15
    • 10.07.2014
    • Gast
    Liebe FS,
    solche Männer habe ich auch reichlich getroffen und mich immer ganz fix verabschiedet. Zum einen finde ich sie als Jammerlappen schlicht und einfach unsexy.
    Ich habe ein sehr konservatives Männerbild: ein Mann muss stark sein und handeln. Klartext: ist er mit seiner Frau unzufrieden und bekommt es nicht geändert, soll er sie verlassen, bevor er mit anderen was anfängt.
    Grundsätzlich fange ich mit Männern nichts an, die neben der Ehe/in einer festen Beziehung andere Affären hatten. Das machen sie mit mir genauso und daher werden sie gleich am Anfang sofort wieder aus meinem Leben entsorgt.

    Mein Mann ist auch fremdgegangen und ich habe mich direkt scheiden lassen. Ich hörte damals, was er über mich erzählte und so habe ich mein Schweigen aufgegeben und gesagt, was Fakt war, denn seinen Kardinalfehler hat er niemals thematisiert, genau was Du sagst: komplett reflexionsfreie Zone. Daher habe ich Männer die schlecht über ihre Ex sprachen auchnsofort entsorgt.

    In Beziehungsanbahnungen habe ich natürlich gesagt, dass ich geschieden bin und dass ich die Scheidung eingereicht habe - mehr nicht. Das geht in der Anfangsphase niemanden was an. Es hat ein halbes Jahr gedauert, bis ich das erste Mal mit meinem neuen Partner darüber gesprochen habe, aber nicht, wie bloed mein Ex war, sondern, was das mit mir gemacht hat, dass meine Vertrauen in andere Menschen zutiefst erschüttert ist. Denn das geht ihn was an und damit müssen wir beide in der Beziehung umgehen.
    Nach 2 Jahren habe ich dann mehr gesagt, immer noch nicht wie blöd der Ex ist, sondern über meine Gefuehle gesprochen, wie ich mich geekelt habe, als ich es erfuhr, denn wir haten ja auch noch Sex. Wenn aus der alten Ehe was thematisiert wird, dann sind es diese Dinge: was das heute noch mit mir macht, wie es mein Verhalten und meine Gefühle beeinflusst. Er fragt in solchen Situationen "wo bist Du grad" und dann merke ich, dass mein Verhalten jetzt nicht passt,o zu diesem Mann.
     
  4. Sehr guter Beitrag, danke!

    Im Grunde habe ich auch schon bemerkt, das Männer mehr über die EX lamentieren, als Frauen über ihren EX, es liegt wohl daran, dass Frauen abgeschlossen haben und Männer, die meist eh verlassen wurden, eben nicht.

    Denn hätten sie das Kapitel EX endlich zugeschlagen würden sie nicht mehr darüber monologisieren und ihre neue Gesprächspartnerin damit "nerven", also sensibel sind diese Männer dann auch nicht.

    Männer reflektieren ihre eigenen Fehler am scheitern von Beziehungen fast nie.
    Immer war es die EX, die Schuld war, egal bei was.
    Sie waren der brave liebe und gutmütige - sorry, aber wer glaubt das?
    Warum soll eine Frau einen braven, lieben und gutmütigen Mann verlassen??

    Würden Männer mehr an sich und ihren Fehlern arbeiten oder verarbeiten wären sie auch nicht verlassen worden oder könnten den 2. Anlauf optimal gestalten.

    Frauen sind da weit voraus, weil sie wissen was Selbstreflektion ist.
     
  5. Sie antizipieren ja nicht mal, dass Männer mehr über ihre Exen lamentieren (Was übrigens
    nur eine Behauptung von ihnen ist) weil ihnen die Exen vielleicht mehr angetan haben als andersrum.

    70% der Scheidungen werden von Frauen eingereicht.

    Wenn ich meine Kinder nur noch alle 14 Tage sehen könnte, am Selbstbehalt leben muss und
    mein Haus verliere und das manchmal sogar vollkommen schuldlos, weil die Frau sich auf Jamaika
    von den Fesseln des Ehegefängnisses (mit dem Geld des Mannes) befreien möchte, dann würde ich auch lamentieren.
     
    • # 18
    • 12.07.2014
    • Gast
    Wenn ein Mann beim ersten Date schlecht über seine Ex redet ist er sofort raus. Männer, die eine neue Partnerin suchen, sollten es unbedingt vermeiden ungefragt dauernd die Ex zu erwähnen. Für mich ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass er nicht abgeschlossen hat und ich ihm womöglich dabei helfen soll. Ich hatte auch Dates, wo der Mann plötzlich von der Ex redete, obwohl es gar nicht Thema war. Mich hat es gestört. w, 33
     
    • # 19
    • 12.07.2014
    • Gast
    Wenn ich in der Ehe so abgelosted hätte, würde ich über die Ex im Dating nicht herziehen. Es wäre mir abgrundpeinlich und ich würde den Mantel des Schweigens darüber ausbreiten.

    Ich kenne etliche Frauen, die noch 10 Jahre nach der Scheidung abk***** ueberrden Ex, so als wares gestern gewesen. Sie sind meistens wütend und unversöhnlich, resp. wenn fremdgehen das Thema war. Viele Frauen reflektieren, warum es schief ging, übernehmen die Eigenverantwortung für ihren Anteil am scheitern.
    Ich kenne aber viel mehr Männer, die ewig an der Scheidung kabbern und im Dauerjammertal verharren.
     
  6. Das ist eher nicht ganz normal, aber ich würde mir dann denken, wie der Mann über mich spricht, wenn man sich getrennt hat.

    Eventuell ist dies auch nur der Frust, was man so hat. Da ist es auch sehr wichtig, wer die Trennung wollte. Hat die Frau damals die Trennung ausgesprochen, dann ist dies nur Frustabbau.Ich habe nie schlecht über einem Ex gesprochen, aber das heißt ja noch lange nicht, dass alle so sein sollen wie ich.
     

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