1. Verspürt sie kein sexuelles Verlangen mehr nach mir?

    Meine Freundin und ich (beide 31) sind nun knapp ein Jahr zusammen und haben seit 6 Monaten wenn überhaupt noch 1x die Woche Sex. Wir sehen uns 3x die Woche am Abend und schlafen dann auch beieinander. Sie ist arbeitstechnisch eingespannt und hat viel zu tun. Ich habe eigentlich immer Lust auf sie, da ich sie attraktiv finde und auch menschlich sehr mag (was mir sehr wichtig ist!). Was mich aber in letzter Zeit verunsichert ist das Gefühl, dass sie den Sex absolut nicht mehr bräuchte und es IMMER ich bin der den Schritt machen muss. Sie sagt mir es läge nicht an mir und ich solle mir keinen Kopf machen. Sie sei halt müde und hat viel um die Ohren. Aber ist es denn wirklich normal, dass von ihr seit 6 Monaten so gut wie nichts mehr kommt und es nur passiert wenn ich die Initiative ergreife?
    Ich weiß, dass sie mich über alles liebt und ich bin auch der Erste mit dem sie sich eine Heirat und eine Familie mit Kindern vorstellen kann. Doch begehrt sie mich? Sie sagt JA, das tue sie und ich sei der attraktivste Mann für sie und andere Männer interessieren sie garnicht mehr seitdem wir zusammen sind... Ich weiß dass sie sehr glücklich ist!
    Bei mir ist es so, dass ich nur pure sexuelle Lust und Hingabe verspüren kann, wenn ich merke, dass auch meine Partnerin Lust hat. Ich kann den Sex einfach nicht genießen, wenn ich das Gefühl habe sie tut es nur mir zuliebe oder man Sex hat, weil man das halt so in einer Beziehung macht.
    Ich bin übrigens attraktiv und ein sehr einfühlsamer (auf die Frau bezogener) Liebhaber. Es befriedigt mich, wenn sie befriedigt wird und es macht mich geil, wenn sie geil ist.
    Da aber in den letzten Monaten so gut wie immer ich derjenige war, der die Initiative ergreifen musste, merke ich so langsam, dass auch mein sexueller Antrieb ins Stocken gerät und ich zaghafter werde.
    Habt ihr Erfahrungen in diese Richtung?
    V.a. weibliche Kommentare würden mich hierzu interessieren!!
     
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  3. Hallo GastGast,

    es gibt immer mal Phasen in denen Frau mal mehr und auch mal weniger Interesse an Sex hat. Dieses reduzierte Interesse muss tatsächlich nicht zwingend etwas mir deiner Person zu tun haben.
    Nach dieser kurzen Zeit finde ich es allerdings schon etwas ungewöhnlich.
    Zweierlei würde ich versuchen:
    Lass es einfach mal sein und guck was passiert. Du solltest eigentlich erwarten dürfen das sie dann aktiv wird.

    Verschaff euch Paarzeit. Einfach mal ein Wochenende oder ein paar Tage raus aus dem Alltag, muss gar nichts aufregendes sein. Ausschlafen, zur Ruhe kommen, die Zweisamkeit genießen.
    Wenn dann immer noch nichts von ihr kommt (betone von IHR nicht von dir), dann liegt der Hase wo anders im Pfeffer.

    Du schreibst es verunsichert dich, dass sie nach so kurzer Zeit den Sex nicht mehr bräuchte. Verstehe ich. Allerdings gibt es Menschen bei denen das in der Tat so ist.
    Dir ist die sexuelle Komponente in der Beziehung wichtig. Also müsst ihr das klären. Zumal du offenbar Selbstzweifel bekommst.

    Als Frau kann ich dir sagen, von mir selber kenne ich das so nicht.

    Was du hier an Meinungen/Erfahrungen lesen wirst sind aber immer nur individuelle Positionen! Daraus solltest du kein allgemein gültiges Urteil fällen!

    Alles Gute
    w/36
     
  4. Ich kann dir als Mann dazu sagen, dass ich auch mal in einer Beziehung war, wo wir sexuell gut harmoniert haben und ich dann über Monate hinweg einen 14-15 Stunden Arbeitstag hatte, und der war auch mental sehr stressig. Da war ich um die 30. Da habe ich monatelang auch keine Lust gehabt, obwohl sie mich die ganze Zeit , die wir zusammen waren definitiv sehr erregte und ich sexuell voll auf sie stand. Ich war einfach nur völlig ausgelaugt. Meine damalige Partnerin argwöhnte schon, ich würde es mir woanders holen - was aber defintiv nicht war; ich bin immer treu gewesen in meinen Beziehungen. Es normalisierte sich dann wieder, als ich aus dieser extremen beruflichen Tretmühle draussen war. Ich kann dir also sagen: das kann duchaus so sein, wie sie schildert. Es muss weder was mit dir noch mit ihren Empfindungen dir gegenüber zu tun haben. Gib ihr Zeit und versucht, euch Freiräume zu schaffen, wo sie auch mal paar Tage durchatmen kann. Um dann auch wieder körperlich und geistig fit genug zu sein, um Lust empfinden und genießen zu können. m/44
     
  5. Für so manche Frauen ist das normal, für mich nicht! Ihr seid auf sexuellem Gebiet einfach nicht kompatibel, das in der Zukunft garantiert problematisch auf die unbefriedigte Beziehung negativ überträgt. Ganz aufrichtig gesagt ich kenne das Problem bei so manchen Frauen. Unter solchen Umständen wenn sich nichts ändert bleibe ich nicht mehr in einer solchen Beziehung, das Fremdgehen liegt nahe!
     
  6. Dazu möchte ich als erstes sagen, daß viele Männer glauben, das wäre außergewöhnlich. Ist es aber nicht, alle Männer tun das, glaubs mir.
    Also gut. Es kann sein, daß ihr einfach nicht sexuell kompatibel seit. Das gibts, da sind die Bedürfnisse einfach unterschiedlich. Nach dem ersten halben Jahr Verliebtheitssex fängt dann irgendwann die Phase an, wo die GV Frequenz sich dem für den Menschen wünschenswerten Maß einpendelt. Derjenige, der weniger will, bestimmt dann die Frequzen.
    Wirklich überbrücken läßt sich das meiner Meinung nach, leider nicht.
     
  7. Ich war über 20 Jahre mit einem Mann verheiratet, den ich sehr attraktiv fand, liebevoll, nett, vertrauenswürdig - alles, was man so braucht. Aber sexuell angezogen hat er mich nie. Ich hätte gut und gerne auf Sex verzichten können, habe nur ihm zuliebe mitgemacht (aber die Frequenz war gering). Wir waren trotzdem so lange zusammen, weil wir Kinder haben, ein Haus - und weil er sonst eigentlich perfekt war. Gehalten hat es trotzdem nicht.

    Vielleicht liegt das Problem bei deiner Freundin aber auch woanders. War sie denn in vorherigen Beziehungen auch so? Habt ihr mal darüber gesprochen? Falls ja, vielleicht hat sie eine Blockade im Kopf bezogen auf Sex. Das ist oft bei Menschen so, die von ihren Eltern sehr streng erzogen wurden, deren Eltern Sex als etwas Schmutziges und Perverses darstellten. Dagegen hilft eine Therapie.
     
  8. Du kannst parallel lesen, wie es sich anfühlt, wenn sich die Situation jahrelang hinzieht und man dann wegen Kindern die Notbremse nicht mehr so einfach ziehen kann.
    Dir fehlt der Sex, ihr offenbar nicht. Das ist inkompatibel. Letztlich seid ihr in der späteren Kennenlernphase, tue Dir selbst den Gefallen, darüber nachzudenken, ob die Beziehung so wie jetzt für Dich länger Bestand haben kann, gerade auch wenn Heirat und Familie das Ziel sind. Ändern wird sich nach der Heirat und mit Kindern sicher nichts in Richtung häufigerer oder erfüllenderer Sex, ganz im Gegenteil.
     
  9. Sie hat einfach eine schwächere Libido als du. Da ist jetzt kein Hochschulstudium erforderlich um das zu erkennen.
    Entweder du kommst damit klar oder du suchst dir eine Andere - einen anderen Weg wird es nicht geben.
     
  10. Lieber FS, blöde Situation. Ich bin w, 25 und mir würden dazu folgende Antworten einfallen, die nicht böse gemeint sind, aber nur in meinem Kopf sein könnten:

    Entweder hat sie einfach nicht so den ausgeprägten Sexdrive wie du und das zu Beginn der Beziehung noch ganz gut überspielen können, um dich zu fesseln. Und jetzt ist es ihr zu viel und ihre wahre Libido stellt sich ein.
    Oder - und das ist nicht persönlich gemeint! - du bist (für sie) doch nicht so gut im Bett, wie du denkst. Nur weil ein Mann einfühlsam ist, muss er deswegen noch kein guter Liebhaber sein. Ich hatte schon einen unglaublich einfühlsamen, wahnsinnig attraktiven Freund, der sich total Mühe gegeben hat, wo es aber anatomisch nicht gepasst hat... und ich habe mich nie getraut, es auszusprechen, weil ich dachte, das sei ein Genickschuss für seine gesamte weitere sexuelle Zukunft - und ich wollte ihm auch nicht wehtun. Ich hatte dann irgendwie auch keine Lust, weil es für mich eh nie befriedigend war, also habe ich mir irgendwann gedacht, wieso sollte ich. Darüber sollte deine Freundin aber mit 31 schon offen sprechen können, wenn dem so wäre.
    Ansonsten fielen mir noch depressive Verstimmungen ein, das schlägt auf die Libido, oder vielleicht nimmt sie dazu auch Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer und traut sich nicht, es dir zu sagen, das killt jegliche Lust; oder allgemein seit vielen Jahren die Pille (aus meiner Erfahrung hat das an meiner Libido nichts geändert, aber bei manchen soll das ja so sein).
    Das wäre mein Strauß an möglichen Varianten, vielleicht hilft es ja.
     
  11. Ich (m31) kenne das. Hätte mir aber nie Sorgen wegen "nur einmal pro Woche gemacht. Nur einmal alle zwei Monate ist selbst mir zu wenig. 2 Jahre später kann ich nur sagen: es wird nicht von alleine besser. Auch nicht wenn du alle " Tipps" der Frauen befolgst, die dir hier antworten.

    Es ändert sich erst dann was zum Besseren, wenn deine Freundin entscheidet wieder mehr Lust zu haben.
     
  12. Hm gar nicht so einfach, euch was Gutes zu schreiben, ohne mehr über euch zu wissen. Wie oft hattet ihr denn Sex, bevor ihre Lust abnahm? 3 x also jedes Mal wenn ihr euch gesehen habt? Dass man anfangs ständig über einander herfällt ist normal, dass es dann nach einer Weile nachlässt auch, und es treten dann andere verbindende Elemente in den Vordergrund bzw werden wichtiger. Es kann sein, dass sich dann herausstellt, dass einer mehr Sex braucht, der andere weniger - und wenn da die Bedürfnisse weit auseinander liegen, ist es sehr schwierig, da dauerhaft auf einen guten Nenner zu kommen - darüber solltet ihr offen sprechen.
    Der Sex ist eben besonders prickelnd, wenn man schon vertraut genug ist, zu wissen, was der andere mag, aber noch nicht so vertraut, dass man einander nicht noch entdecken könnte. Und dann irgendwann kommt die Zeit der relativen Gewohnheit, und da seid ihr jetzt. Und jetzt zeigt sich vielleicht auch ein Unterschied in den Bedürfnissen. Du willst mehr und öfter, ihr reicht weniger - ich sehe in deinen Zeilen jedenfalls keinen Anlass ihr da zu misstrauen. Allerdings ist schon eine Schieflage entstanden, insofern als dass du schon das Gefühl hast, dass sie auch das 1x Woche (für viele wäre das oft!) niemals initiiert, nur dir zuliebe mitmacht, also anfängt sich zu verbiegen.
    Dass du da jetzt aufpasst, finde ich wichtig.
    Die Frage ist nun besonders: warum tut sie das? Ich weiß aus Erfahrung, dass man die Lust (als Frau) immer mehr verliert, je mehr man denkt, man müsse dem Partner das geben, was er braucht, damit ER zufrieden ist.

    Dauerhaft guter Sex ist nur in Beziehungen möglich, in der eine wirklich gute Kommunikationskultur herrscht. Und zwar allgemein. Meine Frage an dich: wie schätzt du diese ein? Und was verbindet euch als Paar außer dem (einstmals) guten Sex?
    W-45
     
  13. Wenn ihr nach so kurzer Zeit schon ein so unterschiedliches Bedürfnis nach Sex habt, dann wird dies im Laufe der Zeit nur extremer. Warst du denn in den ersten 6 Monaten mit eurem Sex zufrieden? Nicht nur mit der Häufigkeit sondern auch so? Und über 6 Monate so gar keine Lust zu haben und dies auf Stress zurück zu führen halte ich für übertrieben. Sie scheint grundsätzlich nicht so ein großes Bedürfnis danach zu haben. Wenn das so ist, dann wirst du von Monat zu Monat immer frustrierter. Du musst dich fragen ob du die Beziehung so leben kannst oder nicht. Je mehr Druck du machst um so weniger wird es werden.
     
  14. Das unterschreibe ich nicht. Wie kommst Du darauf?!
    Deshalb , lieber FS, ist Deine Partnerin zu beneiden. Die Frage ist , sieht sie das genauso? Ich kann mich an meine sexuelle Lust in diesem Alter erinnern, da hatte ich auch oft keine Lust, weil ich den Sex langweilig fand und ich gar nicht richtig wußte worauf ich stand. Ich hatte meine sexuelle Lust noch gar nicht entdeckt. Kennst Du das anders von ihr? Hat sie Dir gesagt, was ihr gefällt, wie sie geliebt werden möchte?
    Darüber hinaus würde ich Dir auch raten ab zuwarten, sie mal kommen zu lassen. Nichts ist abtörnender als ein Partner, von dem man oft denkt, nein bitte nicht schon wieder. Das macht auch ihr ganz sicher kein gutes Gefühl, wenn sie Dich liebt. Nimm´dem Druck raus und lasse sie Dich wieder "erobern" .
     
  15. Wenn das Bedürfnis nach Sexualität in der Beziehung nicht kompatibel ist, kannst du machen was du willst und ewig warten, nichts geht! An das oft gebrauchte Argument viel Arbeit und so, glaube ich nicht! Das Bedürfnis dazu fehlt ganz einfach! Wenn das Bedürfnis da ist, dann ist man niemals zu müde für Sex.
     
  16. Sollte die Ursache der Art gelagert sein, schrillen bei mir alle Alarmglocken, denn dann ist Eure sexuelle "Dissonanz" das kleinere Übel und das Leben kann langfristig generell aus den Fugen geraten.

    Schafft Euch Freiraum, ausreichend gemeinsame Frei(!)- und Ruhezeit und schaue dann ob sich generell sowie sexuell etwas ändert. Normal finde ich, wenn beide sexuell einen ungefähr gleichen Anteil haben und ein- sowie aufbringen.
     
  17. Sieht so aus, als wenn der FS arbeitstechnisch nicht so eingespannt ist wie seine Partnerin. Wäre mal interessant zu erfahren, was sie beruflich macht. Beruflich engagiert zu sein, volle 100 % zu geben und zu Hause volle 100 % Sex geht meist nicht konform.

    Mir gefällt die Frau, sie setzt Karriere vor Betthupferl.

    Mag sein dass der FS eben nicht so wie sie angespannt und beruflich ausgepowert ist, logisch hat er mehr Lust, da er seine Energie nicht in den Beruf oder in andere Lebensbereiche steckt - sondern in die Libido.

    Er sollte sich ebenfalls beruflich mehr ins Zeug legen und seine Lust wird auch weniger, dann stimmt die Bilanz wieder.
     
  18. Deine Geschichte hier ist exklusiv deine! Kann ich mir jedoch nicht vorstellen! Bei mir war und ist es ganz anders, was ich bei Männer ausschließlich so kenne! Selbst wenn ich hundemuede und gestresst bin, habe ich volle Kanne Lust auf Sex, danach bin ich total entspannt und ausgeglichen, auch kenne ich Frauen, bei denen das ähnlich ist! Ich sehe das Problem in der Nichtkompatibilitaet und da gibt es kein Mittel!
     
  19. Aus meiner eigenen Erfahrung heraus kann ich das bestätigen. Ich habe mich immer gefragt, wieso Frauen bei Kopfschmerzen keinen Sex wollen weil es bei mir das beste Schmerzmittel war, bis ich begriffen habe, dass das eine Ausrede ist.
    Zum Thema Karriere vor "Betthupferl" von Herakles fällt mir rein gar nichts ein außer, dass der FS kein "Betthupferl" ist, sondern der Partner. Wer materielle Dinge über die persönlichen Beziehungen stellt sollte sich einen Partner suchen, der das genauso sieht mit der dazugehörigen Option auf Trennung, sobald die beruflichen Pläne nicht mehr kompatibel sind. Passt irgendwie so gar nicht zu der von Herakles so oft idealisierten lebenslangen gewachsenen und auf Liebe und Vertrauen basierenden Beziehungen weil die kommen ja nicht aus dem nichts und schon mal gar nicht, indem ein oder beide Partner eiskalt dem anderen signalisieren, er hätte so rein gar nix zu bedeuten. Aber nun gut.
     
  20. Ja- und? Nur, weil du's dir nicht vorstellen kannst und selber keinen kennst, ist es bei der Freundin vom FS ausgeschlossen? Du kannst dir vielleicht auch nicht vorstellen, dass es solche Jobs gibt und kennst vielleicht auch keinen, der sowas mal durchziehen durfte?
    Und es war ja nicht so dass ich gar keine Lust mehr hatte und wir gar keinen Sex hatten, nur halt deutlich weniger - und das korrigierte sich von selbst, sobald ich beruflich die Bremse zog.Und im Urlaub hatten wir prinzipiell kein Problem damit - zu keiner Zeit.
    Natürlich kannst du Recht haben, mit der sexuellen Inkompatibilität - das scheinen ja recht viele hier im Thread so zu sehen. Ich wollte mit meinem - nicht zu verallgemeinernden - Beispiel lediglich aufzeigen, dass es durchaus mehrere plausible Erklärungsmöglichkeiten gibt. Welche stimmt, zeigt am Ende ja immer die Praxis. Also, FS, nehmt euch mal ein paar Tage frei zusammen und schaut, wie es euch dann geht und ob sie den Stress und die Müdigkeit nur vorschiebt (bewusst oder unbewusst).

    @FS: Mit deiner Schilderung, wie du prinizipiell an Sex herangehst, befindest du dich in zahlreicher und guter Gesellschaft, aber dass alle Männer so agieren, ist völliger Unsinn. @Lily321 ist als Frau zu beneiden, wenn sie nur solche Liebhaber hatte und deshalb glaubt, alle Kerle seien so - ich hab da von Frauen (und auch Paartherapeuten) aber ganz anderes gehört.

    Trotzdem: vielleicht könntest du dir mal zwei Dinge anschauen:
    A) Wieviel Routine ist inzwischen drin bei eurem Sexleben - läuft immer alles nach ähnlichem Schema ab?
    B) Eventuell fühlt sich deine Freundin auch von dir unter Leistungsdruck gesetzt. Mich machts auch unglaublich an, wenn Frau es sichtlich genießt und voll abgeht, aber Frauen können und brauchen das nach meiner Erfahrung gar nicht immer und jedes Mal - jedenfalls nicht alle. Vielleicht registriert sie, dass du enttäuscht bist, wenn sie mal nicht den Orgasmus ihres Lebens hat und das du dein eigenes Sexerleben zu stark von ihrem abhängig machst und fühlt sich dadurch zunehmend unter Druck und verliert die nötige Lockerheit?
    m/44
     
  21. Ein schwieriges Thema, das ich mittlerweile von beiden Seiten her kenne.
    Mit meinem ersten Partner wollte ich nicht mehr schlafen... Ehrlichgesagt war es mir nicht mal bewusst
    Ich dachte auch ich hätte einfach keinen Kopf. Allerdings hab ich trotzdem viel Selbstbefriedigung gemacht...das hätte mir zu denken geben sollen.
    Letztendlich hat es mir gar nicht so gut gefallen. Nur genau in Worte fassen brachte auch nichts. Es gefiel ihm eben nicht was ich mit wünschte und das merkte ich auch. Meine Lust wurde dann auch nicht mehr.Momentan geht es mir so wie dir. Mein Partner ist völlig im Stress und hat einfach keinen Kopf.
    Letztendlich ist es so, dass es keine Musterlösung gibt. Wenn der Partner kein Interesse hat das Missverhältnis mit zu lösen... Dann bleibt einem nur: damit leben oder sich trennen.
     
  22. Hmm. Diese Aussage lässt mich nachdenklich werden. Ich hatte mal einen Freund, der sehr aufmerksam und einfühlsam war. Mir vieles Recht machen wollte. Es hat mich abgetörnt. Eventuell weißt du auch nicht, wie du sie von 0 auf 100 bekommst, auch wenn sie etwas abgespannt ist. Romantik, Bad ist es zumindest bei mir nicht.

    Eigentlich kann man nur spekulieren, da wir ihre Sicht nicht kennen. Vieles wurde schon genannt. Pauschal kann ich sagen, dass Attraktivität nicht bedeuten muss, dass sexuell die Chemie stimmt.
     
  23. Hallo,
    ich stecke in einem ähnlichen Dilemma.
    Es ist schwer für eine Partnerschaft, wenn zwei Personen völlig verschiedene Meinungen und Verlangen nach Sex haben. Zu viel Arbeit kann ihrerseits mal ein Grund sein aber kein Dauerthema, denn dann könnten alle Menschen die arbeiten bzw. eine 40 Std. Woche haben keine Sex haben. Wir können jetzt viel über Gründe philosophieren aber das wichtigste ist eine Lösung zu finden und dafür kann es meiner Meinung nach nur 2 Lösungen geben.

    1. du liebst sie so sehr und akzeptierst es so wie es ist damit ihr euch eine gesunde Beziehung aufbauen könnt.

    2.) trotz liebe trennst du dich von ihr, weil dein Verlangen so stark ist und es dich auf Dauer unglücklich machen würde und du bereit wärst fremdzugehen oder du in deiner Phantasie anderen Frauen nachhechelst.

    Aber tue bitte nicht den Fehler und renn vor einer Entscheidung weg. Wenn sie sich bis heute nicht geändert hat wird sie es in Zukunft auch nicht. Warum sollte sie auch ? Sie ist die Gewinnern oder. Du möchtest immer Sex und wenn sie möchte bekommt sie es. Frauen streben danach begehrt zu werden und vielleicht solltest du sie da kriegen wo es ihr weh tut. Sie nimmt dir die Freude an Sex aber du kannst sie nicht über Sexentzug bekommen, wäre zu einfach , denn so wichtig ist ihr das Thema nicht und bis ihr das Auffällt vergehen Monate, du wärst der v
    Verlierer. Überlege mal was sie besonders magst was du bei ihr tust, ob es kuscheln ist, Blumen mitbringen ist, egal was Hauptsache ihr bedeutet das viel, das würde ich mal für eine gewisse dauer einfach sein lassen und dann würde ich schauen wie sie reagiert. Letztlich läuft es aber auf deine Entscheidung hinaus, ich weiß es fällt schwer.
     

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