• # 30
    • 20.11.2013
    • Gast
    Ich sehe das eher wie Beitrag #25, auch wenn es dort zunächst etwas kurz und überspitzt rüberkommt.
    Wenn es beide wirklich WOLLEN, dann werden sie Kinder bekommen und diese auch durchbringen und auf einen guten Weg bringen. Was die Zukunft bringt, weiß eh keiner - Sicherheiten gibt es eh nicht.

    "Die Finanzen", die so gerne genannt werden, lasse ich nicht gelten. Ist eine reine Ausrede. Liebe Leute, man kann mit viel weniger Geld Kinder großziehen, als uns hier im reichen Deutschland zur Verfügug steht! Schaut euch doch an, wie das in ärmeren Ländern läuft!

    ------------------

    Als den größten Stolperstein sehe ich (nach ca. 15 kürzeren und längeren Beziehungen) das immer schwierigere Verhältnis zwischen den Geschlechtern (in Deutschland):

    1. Unrealistische, dysfunktionale Erwartungen;
    2. Immer schwächere soziale Kompetenz - v.a., immer weniger Belohnungsaufschub, immer schwächer ausgeprägte Frustrationstoleranz etc.:
    3. Immer stärker ausgeprägte Selbstwertproblematik und Bindungsängste;
    4. Immer unschärfere Geschlechtsidentität bei beiden Geschlechtern und resultierende Konflikte und Identitätskrisen.

    Dies sind Folgen einer gesellschaftlichen Entwicklung im individualisierten, hedonistisch orientierten westlichen Kulturkreis der letzten 50 bis 60 Jahre, insbesondere jedoch der letzten 20 Jahre.

    Zusätzlich zugespitzt wird die Situation sicherlich durch den (per se positiven) Umstand, dass die Frauen heute finanziell unabhängig sind und daher immer öfter selbst den Partnerwechsel initiieren. Daher ist die Trennungswahrscheinlichkeit steil in die Höhe geschnellt.

    m40, Single, 1 Pendler-Kind
     
    • # 31
    • 20.11.2013
    • Gast
    Ich mag Kinder aus vielen Gründen nicht, ein ganz wichtiger und eigentlich mein Hauptgrund ist folgender:

    Kinder sind so ziemlich das undankbarste was es auf dieser Welt gibt, neben meinem Studium betreue ich als Nebenerwerb alte Menschen (65 bis 103-jährige) seit 3 Jahren. Die haben fast alle Kinder und keiner kümmert sich, obwohl viele wirklich alles hatten und ihren Eltern dankbar sein müssten. Aber nein, es wird alles einfach „mitgenommen” und für selbstverständlich gehalten. Die Eltern verrecken oft einsam und allein in einer 1-Zimmerwohnung in einem Hochhaus und die Urenkel können Omas Erbe gar nicht mehr abwarten. Viele dieser alten Menschen sagen mir auch ganz ehrlich das sie im Nachhinein gerne auf Kinder verzichtet hätten wenn sie mit 30 als sie Kinder gezeugt haben geahnt hätten das sich im Alter keiner kümmert, ja noch nicht einmal mehr anruft. Es gibt auch eine Dokumentation zum Thema von „37-Grad” auf ZDF; da wirft die Tochter die circa 80-jährige Mutter auch mit einem breiten Lächeln aus dem eigenem Haus — „Eigenbedarf” mal anders. Das die nicht ausziehen wollte muss ich eig. ja nicht noch extra erwähnen, diese Aktion hatte auch keine medizinischen Gründe. SPIEGEL TV hat dieses Jahr dazu auch einen guten Bericht gemacht. Das sind keine traurigen Einzelfälle mehr, dass ist so üblich in dieser Gesellschaft. Auch BBC berichtete über diesen neuen »Trend«.

    Kinder die ihre Eltern im hohem Alter abziehen und ausnehmen wie eine Weihnachtsgans sind heutzutage auch mehr die Regel als eine Ausnahme. Das sollte jeder mit Kinderwunsch beachten.

    Ist doch viel schöner wenn man das wofür man(n) ein Leben lang gearbeitet hat selbst ausgeben kann und nicht mit 80 auf einmal von den eigenen Kindern als unzurechnungsfähig dargestellt wird, anschließend entmachtet wird und zum sterben in ein Heim nach Polen oder gleich nach Asien abgeschoben wird, oder etwa nicht?

    Viel Spaß mit euren Kindern, ich bin sicher die machen das bei euch garantiert nicht! ;-) *ggg*

    m – (21)
     
    • # 32
    • 20.11.2013
    • Gast
    Zu einem ebenfalls nicht gerigem Prozentsatz stimmt ja schon der erste Satz nicht :D

    Und natürlich sind nicht alle Frauen so, und es scheitert ja auch nicht jede Ehe nur an der Frau. Die Statistik ist aber trotzdem eindeutig: Heiraten + Kinder ist für alles ab Mittelschicht und drunter (also auch Akademiker) eine 50:50 Chance auf ein jahrelanges Leben an der Armutsgrenze. Nicht selten für beide Seiten.
    Wobei das bei uns in D immer noch Jammern auf hohem Niveau ist, was aber kaum jemand realistisch sieht. Wohlstandsverwöhnt halt.

    Was für den Mann allerdings deutlich schlimmer ist: Meist trifft diese Entscheidung (Trennung) die Frau, und der Mann ist dann beim Sorgerecht auf den guten Willen der Frau angewiesen. Man muss nicht nur zahlen, sondern auch noch um Umgang betteln bei einer Person auf die man vermutlich ziemlich sauer ist. Ohne Ausweg.
     
    • # 33
    • 20.11.2013
    • Gast
    Ich mag Kinder einfach so nicht, schränken mich zu krass ein, kosten zu viel Geld und ich glaube nicht das es in dieser Welt einen Partner auf Lebenszeit gibt. Nach 15 Jahren Ehe merkt die Frau dann das ich doch nicht so ihr Typ bin und will sich als Nageldesignerin für Prominente verwirklichen und mit 45 Jahren noch mal voll durchstarten (von meinem Unterhalt natürlich) - lol - nein danke, ohne mich!

    Die Beiträge von Gast # 30 und besonders von Gast # 31 finde ich sehr interessant. An die erwähnten Sachen habe ich noch gar nicht gedacht!

    31 m
     
    • # 34
    • 20.11.2013
    • Gast
    Ich wäre schon an Kindern interessiert (inzwischen altersbedingt wohl gewesen).

    Aber vor dem möglichen Einsetzen der realgesellschaftlichen Bedenken, hätte sich überhaupt erst einmal eine interessierte Partnerin dafür finden müssen.

    Alles was in der Öffentlichkeit oder im privaten Umfeld an Frauen sichtbar war, hatte höhere Ansprüche bzw war eh vergeben.
     
    • # 35
    • 20.11.2013
    • Gast
    Ich das gleiche Problem mit den Männern!! Es passt einfach keiner! Niemand! Daher bin ich mit 35 noch kinderlos.

    Keiner passt so richtig. Das Risiko alleinerziehend zu werden, wäre mit unpassendem Partner aber bedeutend zu hoch. Das Risiko muss man genau abwägen und dann ist es bei vielen für Familiengründung zu spät.

    Auch Männer finden ab 50 schwerer Frauen, die noch eine Familie mit ihnen gründen können und wollen. Viele Männer merken ja erst spät, das sie sowas doch noch möchten.

    Das dominierende Modell der Zukunft wird auch die Kleinfamilie werden, also wie in Ost-DE oft, eher die Ein-Kind-Familie oder die Alleinerziehende.
     
    • # 36
    • 21.11.2013
    • Gast
    Ich vermute mal, dass du zu den besser verdienenden Kreisen gehörst.

    Natürlich kann man mit wenig Geld Kinder durchbringen, aber wir leben hier in einem reichen Land, (um mich herum sehen ich viel Reichtum) und mit zwei Kinder, einem mäßigen Einkommen und einer Frau die halbtags als Verkäuferin arbeitet, gehört man zu den Armen im Land. Lese bitte mal den Beitrag vom Busfahrer aus München.
    Nebenbei: Rechne doch mal für dich aus, wieviel übrig bleibt bei 8,50 € Mindestlohn (übrigens ich kenne viele, die von 8,50 € träumen - es wird oft noch weniger gezahlt).
    Frag dochmal den Wachmann, der nachts deine Firma bewacht oder die Putze, die dein Büro säubert, was sie verdienen.
    Und doch würde ich Kinder haben wollen, wenn sich ein Silberstreif am Horizont abzeichnen würde. Sprich, wenn meine Kinder eine echte Aufstiegschancen in diesem Land hätten. Aber solange jeder Depp, der aus einem betuchten Elternhaus (Nachhilfe, Auslandsferiensprachkurse und Vitamin B vom Vater/Mutter, Finanzieren von unbezahlten Praktikumsstellen) kommt, größere Chancen auf ein gutes Leben hat als mein potentieller intelligenter Sohn, lasse ich es.
    Aber wenn man keine finanziellen Probleme hat, dann gelten deine Argumente sicher.
     
    • # 37
    • 21.11.2013
    • Gast
    Einige meiner männlichen Bekannten sind bereits geschieden und zahlen Unterhalt.
    Viele dieser Männer wollten gar keine Kinder. Frau hat mal eben die Pille vergessen und schon waren sie Väter.
    Alle meine "Männer" wollten auch keine Kinder, was mich natürlich gefreut hat, denn ich kann mit Kindern so rein überhaupt nichts anfangen.
    Ich glaube, dass sich viele Männer auch nicht gegen ihre Frauen durchsetzen können, sonst gäbe es wohl noch weniger Nachwuchs in Deutschland. w45
     
    • # 38
    • 21.11.2013
    • Gast
    Liebe Frau W.,

    sie haben viel länger Zeit und können es aufschieben.
    Kenne viele die erst mit 50 oder 60 dazu kamen.

    Die Statistik erfasst sie jedoch vorher als kinderlos.

    Bei den Frauen steigt die Kinderlosigkeit je mehr sie zu verlieren hätten wenn sie aussetzen müssten. Kinderglück hängt da wesentlich vom guten Willen der Partner ab. Findet Frau keinen geeigneten Partner (einer muss ja die Last tragen) gibt's in der Regel auch keine Kinder, es sei denn man möchte dem Staat zur Last fallen und plant eine prekäre Zukunft.
     
    • # 39
    • 21.11.2013
    • Gast
    Ihre Aussage ist sehr anmaßend und ist eine unhaltbare Unterstellung.

    Wieviel verdienen Sie?

    Bei allem über 1500 € Netto sollten Sie sich bei diesem Kernpunkt der Diskussion vornehm raushalten, denn dann reden sie über Dinge, von denen sie keine Ahnung haben.


    Und ja, Kinder bekomm ich immer irgendwie groß, aber erstens ist "irgendwie" nicht gerade erstrebenswert und zweitens steht nicht jeder drauf sich staatliche Unterstützung holen zu müssen, weil zur Not für das nötigste gesorgt werden muss.
     
    • # 40
    • 21.11.2013
    • Gast
    Ich und sicher auch viele andere Männer bleiben kinderlos, weil sie keine Frauen treffen,
    die mit sich im reinen sind und ständig irgendwelche Probleme mit sich oder Anderen haben.
    Sie sind nicht ausgeglichen mit sich und der Welt ! Ich für meinen Teil bin total glücklich mit dem,
    was ich mir aufgebaut habe(Berufssänger) und verdiene gesund und ausreichend. Alles in Ordnung.
    Nur wenn ich soviele Frauen sehe, die zwar durchaus gut aussehen, aber entweder oberflächlich,
    konsumorientiert, partnerunabhängig kinderfixiert, mit sich im unreinen sind, wenig Selbstbewusstsein
    haben, devot und scheinbar schüchtern sind, kein gesundes Ego zeigen oder Einfühlvermögen zeigen
    und nicht sagen, was sie wirklich denken und authentisch sind, dann sehe ich einfach keinen Grund,
    da bei meinem Glückseligkeitsstand mich auf eine Problemfrau einzulassen und sie auch noch
    mitzufinanzieren ! Kleinere Schwächen habe ich ja selber wie mangelnde Motivation auf kochen,
    putzen und waschen, aber nichts elementares - mir geht es bei mir und Anderen immer um
    den Mensch selbst ! Und wenn der nicht in seiner Mitte ist, dann kommt bei mir die Frage nach Kindern
    logischerweise auch gar nicht erst hoch.

    M,29
     
    • # 41
    • 22.11.2013
    • Gast
    Ohne jetzt alles gelesen zu haben:

    Männer bleiben kinderlos, weil sie Angst haben, in eine üble Falle zu geraten und von Heute bis
    in alle Ewigkeit in eine üble Falle zu geraten. Und ewig zahlen müssen .

    Und Du, Herzchen, pass auf, nicht "unabsichtlich "!schwanger zu werden.

    Wäre ich ein Mann, ich wäre schon laut schreiend weggelaufen.

    W.. Uralt undnichtso
     
    • # 42
    • 22.11.2013
    • Gast
    Ja, die Ehen scheitern aber, weil die Männer sich zum großen Teil immer noch so wie in den 50er Jahren verhalten und die Kindererziehung und den Haushalt nicht gemeinsam meistern.
    Das klappt heute mit gut ausgebildeten Frauen, die bis dato ein eigenes Leben hatten eben nicht. Auch Frauen wollen ihren Beruf ausüben und fordern Unterstützung durch ihren Partner.
    Männer sind aber mit Arbeit, Haushalt und Kind heillos überfordert und die Frauen von heute machen dann Stress - so scheitert die Ehe: Der Mann sucht seine Bestätigung dann durch noch mehr Arbeit (Karriere), durch ne andere Frau oder durch vermehrte Hobbies - ist also noch seltener zuhause...Das hebt die Stimmung zuhause nicht gerade.
    Das sind die Ehen, die scheitern!
    Meines Erachtens sind da zu 80% die Männer schuld.

    Und da die Männer keine Lust auf genau diesen Stress haben, lassen sie es ganz, denn sie sehen es trotz ihrer mangelnden Unterstützung nicht ein, die Mutter ihrer Kinder nach Trennung zumindest finanziell zu unterstützen. Doch auch das bedeutet ja eine Einschränkung.
    Frauen haben durch Kinder viel größerer Einschränkungen, nehmen die aber gerne in Kauf.
    Männer sind eben einfach zu 50% egoistisch, weichei-alike und zu faul.
    Es gibt auch andere Männer, die anpacken zuhause, die einkaufen, kochen, die Kinder anziehen können usw - und das neben ihrem Job! Männer, die mitziehen! Aber es sind wenige brauchbare Exemplare...

    Viele Männer sind unbrauchbar für Ehe und Familie - und da sie das wissen, bleiben sie kinderlos.
    Die anderen unbrauchbaren sind getrennt.
    Es mag auch unbrauchbare Frauen geben, die das nicht hinbekommen, aber ich kenne nur 2 Frauen und sicher 20 Männer.
    Schade eigentlich!

    Da fragt man sich, ob es nicht doch ratsamer wäre, wenn die Frauen einfach wieder die klassische Rolle übernehmen. Aber dann stehen sie ohne Beruf da! Auch nicht das Wahre! Und für viele Frauen unbefriedigend.

    w,40
     
    • # 43
    • 22.11.2013
    • Gast
    Warum bleiben so viele Männer kinderlos?

    1. Weil Ihnen das Risko finanziell nackig gemacht werden wenn es nicht klappt zu gross ist.

    2. Weil Sie das von anderen Väter hören.

    3. Weil Väter nur auf Papier Rechte haben wenn es um ihr Kind geht das bei der Mutter lebt.

    4. Weil Sie immer wieder von der Willkür abhängig sind

    5. Weil Sie Unterhalt und Umgangskosten komplett alleine tragen müssen.

    M47
     
    • # 44
    • 22.11.2013
    • Gast
    An FS:

    Vielleicht weil es den Männern so geht wie mir ... im Leben gibt es viel interessanteres, als sich zu vermehren :)

    Auslandsreisen, Entdeckungen, Offen für Neues, Internationales... Aufgehen in Hobby und Beruf, mit Freunden. Ohne Quälgeister die nur Geld kosten und in der Pubertät zu undankbaren Monstern mutieren.

    Von daher - durchaus nachvollziehbar.

    Mein Partner und ich wollen auch keine Kinder, und ich denke ebenso, welche Frau will einen Mann, der an eine Ex und ihre Kinder was abdrücken will ? Ich sicher nicht. Daher finde ich es gut, wenn Männer kinderlos bleiben und somit auch etwas gegen die Überbevölkerung unseres Planeten tun.

    w,40
     
    • # 45
    • 22.11.2013
    • Gast
    die #40 nochmal
    [mod: Nebenthema gelöscht]

    Ich glaube nicht, daß die meisten Männer keine Lust auf Kindererziehung haben, sondern zunächst mal
    eine intakte Liebes(!!!)beziehung wollen, wo bei der Frau Körper und Geist in Einklang sind und sie nicht nur auf sich schaut und Stress provoziert. Warum mit einer Frau, die nicht die gesunde Mischung aus Ego, Einfühlungsvermögen, Humor, äußerer und innerer Schönheit und damit Ausstrahlung besitzt,
    Kinder in die Welt setzen ? Warum ? Männer sind sehr einfach gestrickt : wir wollen keinen Stress, sondern Harmonie ! Eine ausgeglichene Partnerin neben und nicht unter sich. Wenn diese fast nicht anzutreffende Frau gar nicht greifbar ist, muss man sich über die Kinderfrage erst gar nicht unterhalten.

    Und natürlich ist es so, daß sich der Mann vor allem in seiner Berufung verwirklichen will ! Daran sehe ich überhaupt keinen Widerspruch darin, sich nicht trotzdem auch(!) für Kindererziehung einzusetzen, sonst muss man es gar nicht erst erzeugen ! Aber es ist nunmal so, daß einer von Beiden zeitlich doch um einiges in Sachen Beruf doch zurückstecken muss, um seinem/n Kind/ern die entsprechende Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Und hier kommt es darauf an, welche Ansprüche der Mann und die Frau an den Beruf hat. Wenn Beide sich vor allem im Beruf verwirklichen wollen über viele Jahre hinweg, dann wird es nicht funktionieren, weil die Energie einfach nicht reicht, sich auch noch umfassend mit seinen Kindern zu befassen.

    Einer muss letztendlich zurückstecken. Das Leben in der heutigen Zeit, wo 24h am Tag eigentlich viel zu wenig sind, da man im Beruf im Alltag zuviel Energie lässt, lässt dies doch kaum anders zu unter der Voraussetzung, daß jeder mit seinem Leben glücklich ist.

    M,29
     
  1. Das stimmt doch oft nicht. Wenn das der einzige Grund wäre, würden weniger Ehen auseinander gehen. Als hätten Frauen stets Recht, wenn sie Schluss machen. Eher bekommen Männer das Gefühl, dass sie spätestens ab der Geburt des ersten Kindes sowieso nichts richtig machen können. Außerdem beschreiben viele Frauen das Dasein mit mindestens einem Kind als wäre man im Krieg. Ein schönes Leben klingt anders und zumindest Männer wollen eines.
    Und es gibt auch genug hilfs- und erziehungsbereite Männer, die von ihren Frauen verlassen wurden, nur vielleicht etwas später - selbstverständlich auch zu Recht. Solche Damen treiben sich hier sicherlich auch rum, werden das nur nie zugeben, dass sie so einen Mann hatten. Nur damit kämen wir wieder zur Nice-Guy-Diskussion, die findet aber woanders statt.
     
    • # 47
    • 22.11.2013
    • Gast
    Ich hätte sehr gerne Kinder gehabt und hätte auch prima Voraussetzungen für eine Familie gehabt (Akademiker, gesicherte berufliche Existenz, sehr gutes Einkommen, eigenes Haus mit großem Garten im Grünen, gebildet und vielseitig interessiert)

    Aber leider (und so geht es ja offenbar vielen Männern jenseits der 40) war ich den Frauen, die meinen Lebensweg gekreuzt haben, offenbar nicht gut genug. Tja, ich sehe eben ganz "normal" aus, nicht wie ein Filmstar, und verbringe auch nicht mein halbes Leben im Fitness-Studio und das muss es ja heutzutage offenbar sein, wenn man bei den völlig überzogenen Ansprüchen der Single-Frauen berücksichtigt werden möchte (weswegen die dann ja auch kinderlose Dauer-Singles bleiben...).

    So bin ich mittlerweile ohne Kinder aus Altersgründen ziemlich jenseits von Gut und Böse in diesen Dingen, genieße mein freies Leben und bin nicht wirklich unglücklich darüber. Sollte aber doch noch die Enddreißigerin mit Kinderwunsch sich hier angesprochen fühlen, darf sie sich gerne melden.

    m,47
     
    • # 48
    • 23.11.2013
    • Gast
    Hier die #40.
    Eine sehr gute Einstellung. Du kannst dir nicht wirklich etwas vorwerfen, vielleicht warst du nicht offensiv genug und hast nicht klar gemacht, daß du die ein oder andere Frau in deinem Leben langfristig interessant fandest, das weißt ich nicht. Du hast auf jeden Fall sehr vieles richtig gemacht und das liest man dir auch an :) . Genauso muss man es machen mit Mitte 40! Sich glücklich schätzen, daß man mit sich und der Welt in Frieden leben kann und trotzdem noch offen für soziale Kontakte respektive Bindungen ist. Sehr gut !
     
  2. Meine Erklaerungsgründe:
    Frauen/potentielle Partnerinnen, die mir begegnet sind
    haben in mir den bestimmte Reflexe/Instinkte nicht ausgeloest.
    Die drei PROs.

    Insbesondere PROtect.
    Keine konnte oder wollte sich anlehnen.
    Keine konnte oder wollte schwach sein.

    Frauen, die nicht schwach werden koennen,
    insbesondere gegenueber dem Partner,
    sind in meinen Augen keine Frauen mehr
    Es ist fuer mich ein grosser Verlust eines weiblichen Bausteins.

    Kommen wir zu meinen Bedürfnissen.
    Geliebt werden
    Unterstützt werde
    Keks

    Hier ist es der Punkt mit dem Support.
    Nicht bei Arbeiten im Haushalt.
    Um mich tatsaechlich zu unterstützen,
    sollte eine Partnerin sich den Partner anguckenen und
    es sehen. Mit anderen Worten: Antizipation.
    Auch nur Kleinigkeiten.
    Zum Beispiel im Winter: Mann schnieft während der Autofahrt am Steuer,
    Frau reicht ihm ohne Worte ein Taschentuch.
    Ich würde mich zu dieser Frau bekennen(!),
    ich würde dieser Frau jeden(!) Wunsch von den Augen ablesen,
    sie wäre fuer mich das schützenswerte(!) Gut meines Lebens.

    Ich verliebe mich schnell,
    bin sehr offen und ehrlich.
    Wenn ich mit der Zeit sehe, dass
    sich meine weibliche Bekanntschaft nicht schützen lässt
    bzw. mir keinen Ansatzpunkt bietet
    oder ich keinen Support erfahre, spreche ich es an und beende den Kontakt.
    Ansonsten ist es die Mutter meiner zukuenftigen Kinder und EHEpartnerin.
     
    • # 50
    • 23.11.2013
    • Gast
    Wenn der Mann also nicht fragt "wie hoch" wenn die Frau "spring" sagt, ist er schuld?!
    @ FS DARUM wollen Männer immer seltener Kinder

    Ich kenne KEINEN MENSCHEN, der LUST (!) auf Stress hat.
    Die Behauptung "Frau nimmt es ja GERNE in Kauf" in Verbindung mit der Mentalität " dafür möchte Frau aber einen Ausgleich" ist EIN WEITERER Grund, warum Männer immer seltener Kinder wollen.
    Es wird einfach gelogen und es werden Tatsachen verdreht.
    Wir wollen mal bitte festhalten, dass man keinen Ausgleich fordert, für Dinge, die man GERNE macht.
    Das ergibt überhaupt keinen Sinn!

    Das sehe ich anders.
    Viele Männer die tolle Ehemänner und Väter wären, lassen sich einfach nicht veräppeln.
    Die die sich nicht länger veräppeln lassen, sind getrennt.
    Ich gehe doch auch nicht zu meinem Nachbarn und sage, dass ich mich um seinen Garten kümmere, weil ich es gerne mache und nach ein paar Jahren stelle ich ihm dann eine saftige Rechnung für meine Arbeit, die ICH IHM FREIWILLIG und den Worten "Ich mache das gerne" eingeredet habe.
    Dazu kommen dann noch normale Quoten von Männern UND Frauen, die tatsächlich nicht für Ehe und Kinder geschaffen sind.

    Liebe FS - solange solche "Argumentationen" wie von der 42 kursieren (und solche Damen sind ja nun nicht die Ausnahme) und der Gesetzgeber auch noch voll hinter soetwas steht, muss Mann schon ganz schön Risikofreudig sein um sich auf Kinder einzulassen.
     
  3. Ich entscheide mich nicht gegen den Nachwuchs, ich habe "bloß" niemanden, mit dem ich Nachwuchs zeugen könnte und ob ich jemanden finde, steht auch in den Sternen. Von daher bin ich wahrscheinlich auch ein Kandidat, der kinderlos bleiben wird. Irgendwann mal wird man ja zu alt dafür und ich bin bereits 33 Jahre alt. Wie hoch ist für mich die Wahrscheinlichkeit, eine gleichaltrige Frau kennenzulernen, die genauso wie ich Single und kinderlos wäre und auch noch bereit wäre, mit mir Freundschaft anzufangen. Es scheitert ja bereits beim Kennenlernen. Was soll ich z.B. machen, wenn sich eine Frau telefonisch nicht mehr erreichbar ist. Oder wenn ich merke, die Frau, mit der ich ein Date habe, irgendwo noch Parallelkontakte hat und sich für die mehr interessiert als für mich. Oder wenn sie mir direkt sagt, ich soll mich selbst lieben lernen, was immer sie darunter versteht.
     
    • # 52
    • 03.12.2013
    • Gast
    Ich war in jüngeren Jahren- Anfang 20- begeistert von der Idee, Kinder zu haben. Damals hat meine Freundin nicht mitgemacht und inzwischen- Ende 30- bin ich auch froh darüber.

    Damals und in späteren Jahren habe ich gelernt, dass der Mann bei diesem Punkt sowieso nur indirekt mitreden darf. Du kannst einzig eine Situation schaffen, in der Nest und Partner passen - dann wird sie sich dafür entscheiden. Mitsprache in die andere Richtung ist unmöglich, jedoch ist die von der Frau getroffene Entscheidung gesetzlich bindend.

    Auch spätere Umentscheidungen ihrerseits sind mit gesetzlicher Kraft unbedingt bindend. Als Rolle musst Du dann nicht nur dafür sorgen, dass "Nest und Partner" weiterhin passen und jährliche Indexanpassungen bekommen, sondern auch die Hälfte der Heimarbeit, um Emanzipationskonform zu bleiben.

    Unterm Strich "Schade aber nöh ..."- deshalb bin ich auch nichtmal EP Benutzer, aber am Thema interessiert ;)
     
    • # 53
    • 03.12.2013
    • Gast
    Als ehemalier selbständiger Handwerker mit einer damaligen 70-80 Std Woche kann ich nur sagen mir fehlte für eine Beziehung die Zeit. Ich hatte auch immer das Gefühl die viele Freizeit und Urlaubswünsche der Frauen nicht erfüllen zu können, geschweige denn mit Ihnen Kinder zu erziehen. Frauen sind doch viel anspruchsvoller als Männer, was den Partner betrifft. Es ist doch bekannt, dass Sie einen suchen, der viel verdient (mehr verdient als Sie) und viel Freizeit hat.
     
    • # 54
    • 10.01.2014
    • Gast
    Endlich mal ein guter Ansatz in der Diskussion um Kinderlosigkeit.....seit es die Pille und somit die Familienplanung gibt, gehört immer der Wille von zwei Menschen dazu, um Kinder zu bekommen.

    Das sehe ich demnach nicht so....Wenn ein Mann das nicht will, dann ist das auch so.

    Ich kann nur aus meiner Lebenserfahrung berichten, dass ich als Frau in Beziehung stets Kinder wollte, aber meine Lebensweggefährten (es waren mittlerweile einige) dies nie wollten.
    Nachdem ich dann in der jeweiligen Beziehung das Thema nach 3 Jahren mal ansprach, ging ich Ihnen mit meinem Kinderwunsch-Thema auf die Nerven und sie haben sich lieber von mir getrennt.
    Gutgemeinte Ratschläge wurden bei jeder Trennung mit auf den Weg gegeben: "Du wist schon noch Kinder bekommen, Du bist noch jung."

    Ich habe trotz meines starken Kinderwunsches keinen von Ihnen verarscht...Nun ist meine Zeit abgelaufen und ich werde unfreiwillig kinderlos bleiben.

    In meinen Augen wollte keiner meiner Lebenswegsgefährten die Verantwortung für ein Kind übernehmen und das oft aus Angst vor Geldsorgen und Abhänigkeiten, obwohl ich selber einen guten Job habe....oder sie haben mich nie richig geliebt...ich weiss es nicht....

    Allerdings haben die meisten von meinen Ex-Freunden immer noch keine Kinder bekommen, das kann man ja heutzutage über das Internet recherchieren...

    Die Fragestellung ist also aus meiner Sicht sehr berechtigt!
     
    • # 55
    • 10.01.2014
    • Gast
    Ganz ehrlich, wer eine gute hoch qualifizierte Ausbildung hat, verdient auch mehr. Daher fleissig in der Schule und bei der Ausbildung sein....

    Gerade in München sieht man ganz krass, dass dieses System funktioniert. Es gibt genug Menschen, die gut verdienen und sich die teuren Wohnungen auch mit Kinder/ern leisten können.

    w mit 2 abgeschlossenen Ausbildungen und einem Studium, eins nebenberuflich bei Vollzeit-Tätigkeit
     
    • # 56
    • 10.01.2014
    • Gast
    1. Für viele (inklusive mir) ist allein schon das kennenlernen einer passenden Freundin sehr schwierig.
    Viele junge Frauen sind schwierig und allenfalls auf Spaß und Party aus, solange der Typ bezahlt und gut aussieht. Die meisten sind von den ständigen Kennenlernversuchen sowieso genevert.
    Und das sind nicht nur die "Topmodels", die durchschnittlichen sind oft nicht viel besser.
    Dies wurde mir schon oft genug bestätigt.

    2. Kinder kosten viel Geld und bedeuten Stress und bei dem stressigen Berufsleben und ständig teuerer werdenden Lebensunterhalt verzichte ich da freiwillig drauf.

    Davon abgesehen kann ich mit kleinen Kindern auch nicht so viel anfangen. Allein die ständigen Triefnasen und der Sabber um den Mund, da vergeht es mir schon und dann noch das schreien und gequengel.

    m/25
     
  4. In einem Rechtssystem, wo Männer praktisch keine Rechte mehr haben und Frauen trotz erwiesener Verleumdungen und Lügen vor Gericht freigesprochen werden, erübrigt sich auch die Frage danach, ob ein Mann noch Lust darauf hat, eine Familie zu gründen, selbst wenn er es so sehr wollte.

    Der andere Aspekt ist, daß es doch die Frauen sind, die keine Kinder haben wollen, weil es ja Bauchschmerzen bringt und der Karriere schadet.
     
    • # 58
    • 10.01.2014
    • Gast
    Wie #5 richtig darlegte, verbleiben in Deutschland bis zum Alter von 20 kaum mehr Frauen, die nicht viele bis sehr viele Sexualpartner eines gewissen Typs hatten und dementsprechend vorgeprägt sind. Es ist extremst schwer, danach noch mit ihnen zusammenzuleben, von Familiengründung erst gar nicht zu reden.

    Eine Familie zu gründen verlangt nach einer Langzeitperspektive, und deutsche Frauen bieten diese nicht oder nur sehr selten (sie sind zu egoistisch und promisk oder seriell monogam ohne Konflikttoleranz). Mit solchen Frauen kann man keine Zukunft bauen, geschweige denn Nachwuchs in die Welt setzen.

    Ein weiterer Grund: deutsche Frauen haben den geringsten Kinderwunsch weltweit; und wenn sie sich dann mit Ende 30 Anfang 40 theoretisch dazu entschließen, Kinder zu bekommen, ist es bereits sehr spät.

    Die gängisten Faktoren für Männer, sich gegen Kinder zu entscheiden, sind: sie finden keine geeignete Partnerin, die Rechtslage ist sehr schlecht bei der wahrscheinlichen Trennung (70% der Trennungen gehen von der Partnerin aus) und die finanzielle Belastung ist einfach zu groß.

    In meinem Umfeld kenne ich einige Männer, die Kinder wollen und mit ihrer jeweiligen Partnerin aus der großen weiten Welt Nachwuchs haben basierend auf einer festen und glücklichen Beziehung. Den Weg werden meine Liebste und ich auch gehen.

    M
     
  5. Ich stelle mir die Frage, ob es wirklich sooooo viele Männer sind, die sich gegen Kinder entscheiden. Und wenn das so ist, warum hinterfragt man dann nicht die Gründe, die hier allein in diesen Beiträgen sowie auch in den Beiträgen zum Spiegel-Artikel vorgetragen wurden?

    Die Rahmenbedingungen sind einfach nicht mehr dafür gegeben.

    Als ich noch jung war, bestand mein Traum darin, vier Kinder zu zeugen, also so richtige Familienromantik. Die Voraussetzungen dafür waren gegeben. Das war noch in den 80ern des letzten Jahrhunderts. Nun gut, ich war mit meiner Ausbildung und später Beruf beschäftigt, und Frauen hatten darin keinen Platz. Mitte der 90er, da war ich Mitte 30), relativ gut abgesichert, griff ich die Frage wieder auf. Die Frauen, die mich interessierten, waren für die Mitübernahme einer solchen Verantwortung nicht geschaffen oder hatten bereits mit ihren eigenen Kindern aus vorangegangenen Beziehungen genug zu tun. Ich hatte zwar mehr Zeit, mich auch für Frauen zu interessieren, aber das war dann schon die Generation, die selbst schon nicht mehr wußte, wie sie Beruf und Kinder noch vereinbaren könnte, so sehr sie sich auch Kinder von mir gewünscht haben. Je älter und interessanter ich für die Damenwelt wurde, desto mehr hatte ich mich schon damit abgefunden, keine Kinder zu zeugen, weil ich aus meinem Umfeld schlimme Sachen erlebt hatte.

    Der heutige deutsche Staat resp. die Wirtschaft betrachtet Menschen als Kostenfaktoren, die möglichst niedrig zu halten sind und gefälligst wie 24/7-Maschinen zu laufen haben. Heute haben wir die Generation "Niedriglohnbezieher", in der sich sogar Besserverdienende einfach keine Kinder mehr leisten können.

    Es stellt sich schon längst nicht mehr die Frage, ob die Männer oder die Frauen keine Kinder mehr haben wollen, sondern weil die Rahmenbedingungen dafür nicht geschaffen sind, das überhaupt noch verantworten zu können. Erschwerend kommt die sehr einseitige Rechtslage zugunsten der Frauen hinzu.

    Wie inzwischen heute es schon der Regelfall ist, wird auch in der Kinderwilligkeitsfrage wieder die Schuld den Männern gegeben. Die Frage, warum das so ist und ob es wirklich so ist, wird gar nicht erst gestellt!

    Die neoliberalistische Wirtschaftausrichtung sorgt für diese Entwicklung. Selbst die Frauen, die sich von der Schwarzerschen Emanzipationsideologie längst verabschiedet haben, und das werden immer mehr, wissen nicht mehr, wie sie Beruf und Kind noch vereinbaren sollen, und nicht nur finanziell. Dagegen sind die hohen Scheidungsraten schon eine Nebensächlichkeit. Selbst wenn man in den Rechtsfragen eine Gleichberechtigung wieder herstellen würde, wird es in der heutigen Zeit keinen mehr motivieren, Kinder in die Welt zu setzen, weil es finanziell und bei so vielen Arbeitsplatzunsicherheiten einfach nicht mehr zu verantworten ist. .
     

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