• # 90
    • 25.07.2014
    • Gast
    Ich schätze bei den meisten ist es letztendlich so, dass sie keine passende Partnerin gefunden haben. So wie z.B. auch ich, lebenslang sehr bemüht jedoch immer verschmäht, weil zu dick, zu dünn, zu klein, zu gross, zu hässlich, zu was weiss ich, von daher kinderlos ja, aber ungewollt, trotz todsicherem Job und festem Durchschnittseinkommen. Dem hier immer wieder durchscheinenden unterschwelligen Vorwurf, die Frauen von heute seien zu anspruchsvoll, möchte ich entgegenhalten, dass man das vor 25-35 Jahren auch schon hätte sagen können, letztendlich aber ist es meiner Ansicht nach so, dass es zu allen Zeiten Menschen gab, die einfach partnerlos geblieben sind. Die Frauen treffen ihre Auswahl nach ganz bestimmten Kriterien, und wer diese nicht erfüllt, bleibt kinderlos. So einfach ist das.

    M/49
     
    • # 91
    • 25.07.2014
    • Gast
    Es ist ganz einfach - viele Männer finden nicht di passenden Frau. Es gibt zwar auch Männer die keine Kinder wollen, aber das dürfte eine Minderheit sein.

    Man muss sich nur Singlestatistiken anschauen und dann weiß man auch warum Männer keine Kinder haben - ihnen fehlt der Partner dazu !

    Wie schon in anderen Beiträgen geschrieben - Frauen heiraten nach oben sind aber heute sehr schnell auf einer Stufe, wo es einfach nicht genügen Männer über ihnen gibt.

    Die Männer auf gleicher Stufe oder untern ihnen kommen als Partner niemals in Betracht (sind Looser usw.) Diese Männer bleiben allein und bekommen keine Frau ab - der Kinderwunsch spielt da keine Rolle, da der Mann sich diesen nicht erfüllen kann. Deshalb gibt es auch immer weniger Familien.

    m37
     
    • # 92
    • 25.07.2014
    • Gast
    Der Bericht sagt doch gar nicht aus wieviele Männer kinderlos bleiben? Er sagt nur aus dass knapp ein Viertel der Frauen kinderlos bleiben.

    Ich glaube nicht dass sich die Anzahl der kinderlosen Männer signifikant unterscheidet, ich habe aber leider keine Statistik dazu gefunden.

    Für einen Mann stellt ein Kind kein größeres Risiko dar als für eine Frau. Rechte am Kind kann er sich entweder durch eine Heirat vor der Geburt sichern (dann ist er direkt der rechtliche Vater des Kindes, bei einem potentiellen Kuckuckskind kann er zwei Jahre nachdem er erfahren hat dass er nicht der biologische Vater ist die Vaterschaft anfechten und ausserdem hat er nach der Heirat direkt das halbe Sorgerecht für seine Kinder). Oder er erkennt - wenn er nicht heiraten will - vor der Geburt die Vaterschaft an und übernimmt das halbe Sorgerecht (das ihm auch eine unverheiratete Frau zugestehen wird wenn sie gemeinsam und in Absprache ein Kind gezeugt haben). Und schwupps ist er nicht mehr der arme gebeutelte Vater wie er hier gerne dargestellt wird. Nach einer Trennung hat der Vater Umgangsrecht (und Pflicht!!!) in unterschiedlich abgesprochenem Umfang, die Frau darf auch nicht einfach wegziehen ohne Zustimmung des Vaters und und und.

    Man kann auch als getrennt lebender Vater einen wertvollen Beitrag zu seinen Kindern leisten. Der Vater meiner Kinder und ich sind auch getrennt und das funktioniert wunderbar. Er hat seine Kinder wesentlich öfter als zweimal im Monat und er zahlt wesentlich weniger Unterhalt als er laut Düsseldorfer Tabelle müsste. Es empfiehlt sich halt die Mutter seiner Kinder genau anzusehen und nicht das erste geldgeile Biest auszusuchen weil sie einen optisch anmacht. Besonders die finanziellen und emotionalen Gepflogenheiten und der Umgang mit Familie erscheint mir hierbei wichtig zu sein. Dann wird man nach einer Trennung auch nicht ausgenommen.
     
    • # 93
    • 27.07.2014
    • Gast
    Ein erfülltes Leben mit und durch Kinder ist für einigeMänner einfach etwas abstraktes. Ob sie es glauben oder nicht, manche von uns haben einfach keinen Kinderwunsch aber auch keine Abneigung gegen Kinder. Sie spielen in unserem Denken einfach keine große Rolle.
    Familie, Freundschaften, Ehrenämter, natürlich auch Karriere und Hobbies sind uns wichtig, aber Kinder? Ohne Druck durch Partnerin oder Gesellschaft, tut sich da einfach wenig.

    Kennen Sie folgende Situation? Eine Kollegin in Erziehungszeit kommt vorbei und bringt ihren Nachwuchs mit. Es bildet sich schnell eine Traube von Männern die das Kind tätscheln und sich ausgiebig mit Mutter und Kind beschäftigen, während die Frauen eher höflich sind und schnell wieder an ihren Arbeitsplatz verschwinden. Kennen Sie nicht? QED.

    m(37)
     
    • # 94
    • 06.10.2014
    • Gast
    Hallo,
    die meisten Männer, die ich so kenne, wissen das sie verloren haben, wenn sie Kinder in die Welt setzen. Frau darf alles macht alles. Sie entscheidet ob das Kind am VaterWE krank ist, will die Höhe der Weihnachtsgeschenke bestimmen... Und wenn Frau ein Kind gegen den Willen des Mannes will, wird die Pille abgesetzt usw usw... die Rechtslagen und der Charakter von sovielen Frauen, motivieren viele Männer, aus Selbstschutz, auf Kinder zu verzichten.
    Sobald das Kind da ist, zahlt Mann nur noch für eine Frau die ihre Zeit mit dem den sie so sehr liebt - Kind (vorzugsweise Mädchen)- verbringt. Mitspracherecht oder sowas? nur um der Frauens Gedanken und Pläne zu bestätigen.

    Das Rechtsystem in Deutschland hat einige männerfeindliche etappen.... Und als Mann hat man das Leben echt runiert, wenn Kinder kommen...

    Wenn die Frau "einfach so" schwanger geworden ist, muss der Mann dazu stehen! ob er will oder nicht. Will hingegen eine Frau nicht, kann sie abtreiben, kann sie die Babyklappe verwenden usw... ebenfalls egal was der Mann will. Aber als Mann hat man Pech gehabt, muss Mann sich Verantwortungen stellen, die nicht gleichberechtigt auf einer Frau liegen, ausser man würde Abtreibung und Babyklappe wieder abschaffen....

    Die Härte und Gleichgültigkeit vieler Frauen gegenüber Männern, erwärmen ebenfalls nur die wenigstens Männerherzen (ja Männer haben auch ein Herz). Und da findet sich einfach wenig wo man sagen würde: das könnte die Mutter meiner Kinder sein...

    Ein Mann sollte das gleiche Recht haben wie eine Frau, wenn er finanziell unabhängig ist, ein glückliches, freies singleleben führen zu dürfen, glücklich weil keine Frau Deligiert... :) so handhaben es doch die Damen auch bei den Männern - sich niemals von einem Mann abhängig machen, - gilt ja mittlerweile auch andersrum, das Mann sich net selbst ruinieren mussd - Frau geh zur Samenbank in London, da kriegste das Zeug zum einschmieren... nur halt keinen Unterhalt, das machts wohl unantraktiv...

    Gruß kinderloser, nieverheirateter Mann
     
    • # 95
    • 08.10.2014
    • Gast
    Also bei mir (m,41) ist die Frage relativ leicht zu beantworten: Vorstellen hätte ich mir Kinder früher schon können, allerdings habe ich nie eine Frau kennengelernt. Eine stabile Beziehung wäre dafür aus meiner Sicht aber eine unbedingte Vorrausetzung gewesen. Somit hat sich die Familiengründung sowieso von selbst erledigt. Bei vielen meiner männlichen Bekannten ist das eigentlich ganz ähnlich gelaufen.
    Also ich glaube, dahinter steht oftmals auch keine bewußte Entscheidung gegen Kinder - so daß man in einer Beziehung ist und bewußt sagt: "nein, Kinder kommen nicht in Frage". Von der gesetzlichen Lage habe ich jedenfalls keine Ahnung.
    Wobei ich auch glaube, daß Frauen heute im Durchschnitt auch eher keine Kinder haben wollen. Da ist es wichtiger, jährlich die halbe Welt zu umsegeln oder erfolgreich zu sein, wie das in SB gerne vereigenschaftet wird - was immer das auch bedeuten mag.
     
    • # 96
    • 10.10.2014
    • Gast
    Warum muss ich mich rechtfertigen wenn ich keine Kinder will? Es ist normal keine Kinder zu wollen. Menschen die Kinder zeugen sollten steuertechnisch benachteiligt werden. Es existieren bereits 8 Mia. Menschen. Als Vergleich: 1930 waren es noch keine drei Mia.

    Es gibt da draussen soviele Kinder die keine Eltern haben, warum werden diese nicht adoptiert? Aaaahh, weil es nicht die eigenen sind??

    M 20
    PS: ich werde exakt 1 Kind kriegen und 1 adoptieren. Ausser die steuertechnische Belastung würde tatsächlich eingeführt werden, dann wäre es nur das Adoptivkind.
    PPS: in der Schweiz herrscht bereits Dichtestress. Wir werden bald abstimmen ob wir unser Bevölkerungswachstum regulieren.
     
  1. Es existieren erst etwas über 7 Milliarden Menschen. Und wenn wir nicht immer auf die technophoben sowie fortschritts- und marktwirtschaftsfeindlichen gutmenschelnden Steuergeldversager inkl. Panikpresse hören würden, wäre uns auch schnell klar, dass die Erde noch ein paar Menschen mehr verkraften können. Das mit der Überbevölkerung ist eine peinliche Ausrede.
     
    • # 98
    • 13.10.2014
    • Gast
    Adoption ist eine feine Sache, aber ist ein langjähriger und schwerer Prozess. Man muss so viele Bedingungen erfüllen. Das fängt schon damit an, dass man ein überdurchschnittliches Einkommen haben muss, fest verheiratet sein muss, statt nur liiert oder Single (zumindest in DE). Man muss im Endeffekt, um adoptieren zu dürfen, mehr erfüllen als es normale Eltern müssen. Bei denen fragt auch keiner genau nach. Für viele kommt Adoption daher nicht in Frage. Evtl. die Möglichkeit ein Pflegekind aufzunehmen. Das kann aber, wie in HH mit dem Kind Yagmur, auch mal traurig enden, denn das Kind kommt irgendwann evtl. wieder weg.

    Ansonsten stimmt es schon, dass es genug Kinder auf der Welt gibt. Im Endeffekt macht das Verhalten in westlichen Ländern auch Sinn: Dank Automatisierung benötigt man weniger, aber besser Ausgebildete. Man investiert lieber mehr Geld in ein Einzelkind, dass dann besser ausgebildet wird.
     
  2. Ich möchte keine Kinder, ich möchte lieber meine Ruhe und Freiheit.
     
  3. Das ist doch in Ordnung.
    Warum müssen denn alle so genormt denken?
    Jeder ist für sein eignes Glück verantwortlich. Was für mich ok ist, ist vielleicht für andere ein NOGO, aber ich muss damit Leben und nicht die Anderen.

    Wenn man(n) keine Kinder will, dann ist dies auch Ok. Was ich immer so verurteile, wenn Männer früher keine Kinder wollten und jetzt mit Ü50 dies nachholen müssen. Wie sich dann die Kinder so fühlen, wenn man im Teenageralter einen Großvater bzw. Rentner als Vater hat, interessiert diese Männer wenig. Hauptsache sie haben ihren Willen durchgesetzt
     
    • # 101
    • 27.04.2015
    • Gast
    Das ist eine harte Ansicht, aber (so meine Erfahrung: Nein, kein Scheidungsopfer) in einigen Punktendoch zutreffend.

    Auch die ziemliche brutale Umstellung von Mann auf Vater, und die gesellschaftliche Starkstellung der Mutter, ist schwer und schon durchaus belastend (auch für die Beziehung) zu sehen.
    Deshalb ist es auch nichts für Weicheier

    Allerdings kann der Forist wohl kaum abschätzen, wie wunderbar eigene Kinder sein können, und welche zusätzlichen Glücksgefühle Mann sich erschließt.
    Auch das etwas von einem weiter lebt, ist ein Faktor, den dieser Forist nicht erkennen kann.

    Jedem das seine, aber ich habe jedem kinderlosen Mann etwas voraus; selbst dann noch, wenn meine Kinder Terroristen oder drogenabhängig werden sollten.
     
  4. W
    Warum keine Kinder?

    Wow, ich könnte Romane hierzu verfassen!

    Bei mir (ich bin eine Mann und Ende 20) sind die Gründe (Anmerkung: Diese Liste ist NICHT vollständig, da es sonst ein echter Roman wird von der Länge her!):

    1. Ich will einfach keine (das allein reicht doch eigentlich als Begründung, oder?)

    2. Ich wäre ein schlechter Vater (habe schon oft genug damit zu tun hinter mir selber her zu räumen etc. da brauche ich nicht noch Nachwuchs der noch mehr Chaos anrichtet!)

    3. Ich liebe Ruhe und Stille und hasse nichts mehr als durch Lärm gestört zu werden...ausserdem bin ich eher introvertiert d.h. ich brauche meine Zeit allein um meine Batterien wieder aufladen zu können

    4. Ich liebe meine Unabhängigkeit und Freiheit (das reicht von: Ich kann dahin in den Urlaub fahren wo ich auch hin möchte bis hin zu dem Fakt das man so den Job ohne Probleme wechseln kann, auch wenn der neue weniger Geld einbringt, weil ja niemand von einem Abhängig ist bzw. man mehr Geld braucht weil ja vieles für die Kinder drauf geht)

    5. Ich würde niemanden zwingen wollen auf dieser Welt (mit all Ihren Problemen - von Überbevölkerung bis hin zu Kriegen und religiösem Hass etc.) leben zu müssen!

    6. Ich lasse wertvolle aber auch gefährliche Gegenstände herumliegen (Luftgewehr z.B.) und möchte mein Zuhause nicht Kinderfest machen müssen

    7. Kinder sind mir zu teuer (selbst wenn man nur das nötigste rechnet kann man sich davon eine Eigentumswohnung in einer Stadt mit guter Lage leisten (200.000 Euro ist ein Wert der oft genannt wird, was ein Kind so kostet!))...

    ...etc. (gibt noch viel mehr Gründe, aber das sind die, die mir auf die schnelle einfallen!)

    mfg LAX
     
  5. Gute Ansicht - Männer haben nunmal keine Reproduktiv-Rechte (d.h. sie kann Abtreiben, er kann gar nix machen - was nicht heißt das ein Mann dazu in der Lage sein sollte eine Frau zu zwingen ein Kind auszutragen, nur sollten Männer auch eine "gehen Sie aus dem Gefängnis-Karte" haben, wie Frauen dies tun - und auch im Scheidungsfall sollten die Karten nicht so ungleich verteilt sein (das Deck ist doch gegen den Mann gestopft...habe ein Praktikum bei einem Anwalt für Familienrecht gemacht und Fälle gesehen (auch Live im Gerichtssaal!) bei denen einem die Haare zu berge stehen (von der Drogenabhängigen Mutter, die aber das (alleinige!) Sorgerecht erhält bis hin zur Mutter die nicht arbeiten will (auch Jahre nach der Beziehung) und sich vom Ex-Mann aushalten lässt (und wo sie auch noch "Schuld" an der Scheidung ist...man sollte das Schuld-Prinzip wieder einführen -.-)...d.h. ich würde es (also Kinder haben) auch nicht machen, wenn ich welche wollte (ist ziemlich dumm in der heutigen Zeit, wo man als Mann zum Opfer wird, weil alle Gesetze und die Gerichte einen wie ein Buffet ausnehmen bzw. verteilen!)

    mfg LAX
    ps: Noch dazu bin ich das Kind geschiedener Eltern (war noch keine 2 Jahre alt, als die Scheidung durch ging) und mein Dad hat so nen Haufen verloren dabei (Finanziel vor allem)...und er hat mich nur gekriegt, weil meine Mutter einverstanden war (ihr war ihr neuer Liebhaber wichtiger als ich)...und das war noch ein leichter Scheidungsfall (weil mein Dad auf so ziemlich alles verzichtete bzw. nicht um Besitz streiten wollte!) - trotzdem sind es 2 große Aktenordner (die ich bei Gelegenheit mal durchsehen werde...beide Elternteile haben es mir schon angeboten!)
     
    • # 104
    • 15.05.2015
    • ak18
    Das größte Problem ist für mich, dass sich mit einem Kind oftmals die Prioritäten der Frau verschieben.

    Vor dem Kind war der Mann die Nummer eins für die Frau und für den Mann war die Frau die Nummer eins. Für den Mann bleibt das so.

    Nach dem Kind ist der Mann in der Prioritätenliste der Frau auf den Platz zwei gerückt. Und der Zweite ist der Erste der Verlierer.
    Für den Mann ist die Frau aber auf Platz eins geblieben. Und das will sie auch so.

    Und dann?
     
  6. Bei weitem nicht für jeden Mann. Das sind dann wohl die Ehen bzw. Beziehungen, die etwas länger halten - bis das Kind nicht mehr so viel Stress verursacht. Dann ist die Frau schnell unzufrieden mit dem Mann - es finden sich immer Gründe, auch wenn er ein guter Vater und treuer Ehemann ist - und dann ist erst Schluss.
     
  7. ...dann solltest Du mal erwachsen werden. Ewig diese Buben, die im Erwachsenenalter ihre Frau mit ihrer Mutter verwechseln! Bei einem normalen Mann verschieben sich die Prioritäten auch, wenn Kinder da sind. Er ist schließlich nicht das älteste Kind mit den ältesten Rechten, sondern nun Familienvater.
     
  8. Fällt mir bestimmt nicht schwer. Aber dann hat das stets auch Vorrang. Weil ich eben kein Bubi mehr bin, würden z.B. Sex oder spontane Unternehmungen nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Wer die Beziehung in der Kinderphase von solchen Dingen abhängig macht, ist bestimmt noch nicht erwachsen. Pflichterfüllung hat dann Vorrang, egal ob es Spaß macht oder nicht. Wenn ich hier ab die reiferen Damen und Herren so lese, habe ich einen anderen Eindruck. Hauptsache das Leben genießen, Hauptsache Spaß und Genuss. Das ist genauso bubihaft.
     
  9. Das klingt wenig emotional. Wer Kinder als Pflicht und ein Leben mit ihnen als "Pflichterfüllung" sieht, sollte darüber noch mal nachdenken. Es gibt das schöne Wort "Kinderwunsch". Das Wort "Kinderpflicht" habe ich noch nicht gelesen.
     
    • # 109
    • 23.05.2015
    • Gast
    Was ich viel erwachsener finden würde wäre wenn Männlein und Weiblein sich bewusst für oder gegen Kind entscheiden würden. Meistens bekommen Frauen einfach Kinder (ohne das mit ihrem Partner abgestimmt zu haben) und heulen dann rum wenn der Mann abhaut.
    Es muss nicht jeder ein Kind haben auch wenn einige Frauen das als einzigen Lebensinhalt sehen.
    W(41)
     
  10. Aha, man sollte also nur nach Lust und Laune handeln? So stelle ich mir erwachsene Menschen nicht vor.
     
    • # 111
    • 29.05.2015
    • Gast
    Hallo
    aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass Männer deshalb Kinderlos bleiben, weil wie Gast1 schon erwähnt, dass es zu viele Scheidungen und Trennungen gibt.
    Der Vater ist zu 94% immer der dumme der dann den Unterhalt bezahlen muss und dann auch noch um die Kinder kämpfen muss.
    Ich habe selbst ein Kind und bin geschieden, und bin auch unterhaltszahler.
    Männer beugen heutzutage vor. Und ist für mich zu 100% nachvollziehbar, zumal der Kindsvater immer als verlierer vom Platz geht.
    Deine Frage warum Männer Kinderlos bleiben ist absolut berechtigt, genauso wie es berechtigt ist dass viele Männer keine Kinder wollen. Sollten sich Gesetze mal wieder ändern im Bezug auf Väterrechte, dann wird sich auch die Einstellung der Männer ändern. Alleine schon die Umgangsregelung 2 Wochen ist Menschenentwürdigend.
    Ich persönlich möchte definitiv kein 2. Kind mehr.
    Obwohl ich Kinder Liebe und meins auch.
    Aber nicht wenn ich dadurch mein Leben kaputt mache.
    Mit leben kaputt machen meine ich zum Beispiel, nur noch zu Arbeiten um Unterhalt zu zahlen, und was ich auch festegstellt habe dass eine neue Partnerschaft so gut wie unmöglich ist, da sehr viele Frauen keine Männer mit Altlasten wollen. uvm.

    Jedoch lasse ich mich auch gerne eines besseren belehren.
    Da ich aber ein Mann mit Kind und erfahrung bin, gehe ich mal davon aus dass mir sehr viele Männer zustimmen werden.

    LG
     
  11. Ein Beispiel:

    Ein Mann aus meinem erweiterten Freundeskreis von mir ist 50 Jahre, (war) knapp 20 Jahre lang verheiratet, ist Vater dreier Söhne (15-20 Jahre alt). Seine Frau ging jahrelang fremd, verliebte sich in einen ihrer ONS/Affärenmänner und war quasi über Nacht weg - mit halbem Hausrat und den drei Kindern.

    Es kam, wie es kommen musste: Hausverkauf, Umzug, weitestgehender Kontaktverlust zu den Kindern, die obendrein von ihrer tollen Mutter ausführlichst erklärt bekamen, weshalb sie sich leider, leider, für ihre "neue Liebe" trennen musste. (Die "große Liebe" hilt dann rund drei Jahre, seither geben sich die Männer die Klinke bei ihr in die Hand - alles vor den Augen der Kinder.) Und wer finanziert den ganzen Spaß? Selbstverständlich, Sie haben es erraten: der kaltschnäuzig abgelegte Mann, der nun in einer Mietwohnung lebt.

    Mir sind die guten Argumente für die Abschaffung des sogenannten "Schuldprinzips" bei Scheidungen durchaus bekannt. Dennoch: das Familienrecht kann gestandene, beruflich erfolgreiche Männer (und in diesem Fall: treusorgende Familienväter) in sehr prekäre Lagen versetzen. Zur Belohnung wird nach vermehrter Unterstützung für AE-Mütter gerufen, unterschiedslos.

    Unter Bezug auf einen aktuellen Parallelthread könnte man(n) auf den Gedanken kommen, dass die "Emanzipation" u.a. dem Zweck dienen könnte, Veranwortung für die Wechselfälle des Lebens möglichst bei den Männern abzuladen, während den Frauen die größtmögliche Freiheit zur rücksichtslosen "Selbstverwirklichung" zugestanden wird. Auf der Strecke bleibt der heterosexuelle Mann mit Kindern ohne Migrationshintergrund.
     
    • # 113
    • 04.06.2015
    • Gast
    Also, ich verstehe ja, dass man bei persönlich bekannten Einzelfällen dazu tendiert, denjenigen zu bedauern, der nach außen sichtbar mehr finanzielle Einbußen hat. Ich verstehe auch, dass man daraus Rückschlüsse zieht. Aber was ich nicht verstehe....wie weltoffen ist man, dass man sich nur auf diese Beispiele bezieht?
    Es gibt doch auch die Gegenbeispiele dazu, völlig verarmte Alleinerziehende, die schlecht behandelt wurden von dem Erzeuger ihrer Kinder. Deshalb macht es für mich keinen Sinn, mit Einzelbeispielen zu kommen und diese dann auch noch zu nutzen, Männer als Opfer der Emanzipation dastehen zu lassen.
    Nicht jede Alleinerziehende hat ihr Schicksal selbst gewählt, als erwachsener Mensch sollte man das wissen. Es geht dem Gesetzgeber darum, die Existenz, das Aufwachsen und die Bildung dieser Kinder zu sichern. Es geht nicht darum, Männer abzuzocken.

    Ich akzeptiere jeden, der sich für oder gegen Kinder entscheidet, jeder hat seine Gründe. Dieses ganze Gejaule darüber, dass Männer zahlen sollen für die Kinder, das finde ich allerdings niveaulos. Wer soll es denn sonst machen? Bei Kindern zwischen 15-20 kann die Mutter auch wieder Vollzeit arbeiten, keine Frage. Dennoch bleibt ja eine finanzielle Verpflichtung des Vaters bestehen.
    Ich glaube, dass Männer Angst vor der Verantwortung haben und deshalb keine Kinder wollen. Wird ja auch geschürt, diese Angst.
    W
     
  12. Wozu heutzutage Kinder? Bei den Deutschen muss ja alles - in der Summe - perfekt sein (Karriere, Sex, Hobbys, Aussehen, Familie etc.), da kann es kaum was werden. Ihnen fehlt die Gelassenheit anderer Nationen, die mehr nach dem Motto "Einfach mal machen!" gehen.

    (m,33)
     
  13. "Dieses Gejaule" bezieht sich im Grunde nicht auf die Abgabe für die Kinder, sondern auf die indirekte Mehrbelastung durch getrennte Haushalte und eventuell noch die fehlende Kontrolle darüber, wie der/die Alleinerziehende das Geld denn ausgibt.
    Den Männern unter den Kinderwunschlosen, die eine Angst haben (und nicht aus anderen Überzeugungen gegen eigene Kinder sind wie z.B. ich) kann man weder Bindungsangst noch Angst vor Verantwortung vorwerfen. In Wahrheit geht es um Trennungsangst und finanziell begründete Zweifel.
     
    • # 116
    • 07.06.2015
    • Gast
    Zu Gast 113.
    Dass hat mit jaulen nix zu tun.
    Du kannst dich einfach nicht in die Welt der Männer reinversetzen.
    Der Gesetzgeber legt fest wo dass Kind zu leben hat, und wird dann zusätzlich bestraft. Mit umgangsregelung, und unterhaltsleistungen.
    Stell dir einfach mal die umgekehrte Version vor.
    Kinder leben beim Vater, und du darfst dein Kind nur alle 2 Wochen sehen, und sollst auch noch zahlen dafür.
    Da seit ihr Frauen die ersten die aufspringen und auf die Barrikaden gehen.
    Im 15. Jahrhundert war dass alles noch anders.
    Da hatten die Männer mehr rechter in Beziehung Kinder.
    Und was noch schlimmer ist, dass es Frauen gibt, die diese gesetzte, bis aufs äußerste ausreizen. Nur wegen verletzten stolz.
    Und da wundern sich viele Frauen wenn Männer kinderlos bleiben wollen.
    Würde eine frau von mir nochmal ein Kind wollen, dann würde ich ihr ein Blatt Papier und einen Stift hinlegen, und zu ihr sagen dass sie sich eins malen soll.
    Und so lange viele Damen so sind mit gesetzausnutzung, und sich in die gefühlslage nicht rein versetzen können, sollten alle Männer hergehen und ein Kind verweigern. Gibt es Männer die dass nicht machen, sollen die Erfahrung selbst machen.
    Mein Bruder ist 22 Jahre alt, und hat aus meiner Situation gelernt.
    Er möchte nie Kinder hat er gesagt, und ist auch im bezug der Damen sehr zurückhaltend. Und ich habe keinen Einfluss auf ihn genommen. Dass war seine eigene Entscheidung.
     
  14. Ich habe nicht gejault. Ich habe einen mir bekannten Fall geschildert. Und ich habe vor der unterschiedslosen Begünstigung, ja manchmal fast schon Heiligsprechung von AE-Müttern gewarnt.

    In den meisten Fällen riskieren Männer mit der Familiengründung sehr, sehr viel - eindeutig mehr als Frauen angesichts der Rechtslage.

    Andererseits gibt es immer weniger Gründe für Männer, sich an eine Frau zu binden. So gesehen ist die - siehe den Nachbarthread einer 21jährigen, die "guten Sex" (und sonst nichts?) sucht - scheinbar zunehmende Promiskuität (mancher) junger Frauen geradezu ein Segen. Sie wird nur dann zu einem Fluch für den Mann, wenn er sich an eine promiske Frau bindet (weil er im Wahn glaubt, sie würde sich "aus Liebe zu ihm" dauerhaft ändern) und mit ihr Kinder bekommt. Das ist nun wirklich keine gute Idee.

    So: und jetzt dürfen die üblichen Verdächtigen "aufjaulen" ;-)
    Zum Trost: es gibt noch genug dumme / naive Männer, die ihr Lehrgeld an entsprechende Damen reichlich zahlen werden.

    Ich jaule nicht, sondern passe mein Verhalten den Verhältnissen an. Nicht mehr, nicht weniger. Darwin nannte das (Achtung, schräger Vergleich!) "Survival of the Fittest"...
     
  15. Weil ein ruhiges, selbstbestimmtes Leben mit Kindern über viele Jahre schlicht unmöglich ist. Speziell, da ich meinen Daseinssinn nicht über die Vermehrung definiere sind Kinder absolut kein must have.
    Ich hatte viel Kollegen mit ein oder mehreren Kindern, die im Büro energielos rumgesessen sind, Männer die früher gepflegt waren und jetzt verwahrlost wirken. Sicher, das ist nicht immer der Fall, aber ich hab es zu oft beobachtet. Für die war es das größte ein Mal ausschlafen zu dürfen. Dafür gibt es die Standardantwort von Eltern: aber es kommt ja sooo viel zurück;-)
     
    • # 119
    • 13.06.2015
    • Gast
    Ich muß #gast94 absolut zustimmen. Der Beitrag ist klasse.
    Wenn Frauen Kinder wollen, sollen sie einfach zur samenbank gehen.
    Aber wie er schon sagte, dass ist nicht reizvoll, da es kein unterhalt gibt. Aber einen Vorteil haben die Damen ja. Sie müssen nicht um das sorgerecht streiten. Für was brauchen Frauen eigentlich Männer? Durch die Emanzipation sind sie gar nicht mehr auf Männer angewiesen. Und im bezug auf Fortpflanzung auch nicht.
    Ich werde euch sagen warum. Frauen brauchen Männer zur Unterdrückung! !! Und wie kann eine frau den mann am besten unterdrücken? ?? Auch dass verrate ich euch. KINDER!!!
    Noch Fragen warum sehr viele Männer keine Kinder wollen? ?
    Ich bin der Meinung dass Kinder aus liebe nicht mehr gezeugt werden sollten. Weil es schlussendlich gar nicht um liebe geht, sondern nur auf den eigenen Vorteil aus ist. Und nicht zu vergessen!!! Ein Kind für die Frau ist nichts anderes als eine Lebensversicherung. Und für den Mann /Vater ist es der sargnagel.
    Herzlichen Glückwunsch Gesetzgeber!
     

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