1. . Warum wird vor Rauchern gewarnt - aber nicht vor Alkoholikern?

    . Warum wird vor Rauchern gewarnt - aber nicht vor Alkoholikern?

    bei elite wird nach Tabak-, aber nicht nach Alkoholkonsum gefragt. Für mein Leben wäre es deutlich problematischer, auf einen Alkoholiker als auf einen Raucher zu treffen. Und, daß jemand raucht, bemerke in beim ersten Treffen und kann mir dann überlegen, ob ich bei diesem Menschen "damit leben" kann. Ein Alkoholiker kann sich bei den ersten 1 - 3 Treffen zurückhalten. Und wenn es ich mich in so jemanden verliebe, dann habe ich ein echtes Problem!
     
    • # 1
    • 20.07.2009
    • Gast
    Und genau das ist das Problem: Ein Alkoholiker wird wohl kaum zugeben, dass er Alkoholiker ist... Probleme geben die Leute selten schon in ihrem Profil zu, und wenn sie es tun führt das ja unweigerlich dazu, dass sie niemand mehr treffen will.
     
  2. Alkoholiker nehmen sich als solche nicht wahr bzw. verleugnen oder verniedlichen die Menge des Konsums. Insofern wäre auch eine Frage nach dem Konsumverhalten nicht hilfreich. Sowas wirksam zu filtern geht nicht.
     
    • # 3
    • 21.07.2009
    • Gast
    Sorry, aber wer glaubt denn ernsthaft, dass die Spritties den entsprechenden Radio-Button ankreuzen?
    Solange die noch halbwegs "funktionieren" im Beruf, glaubt von denen doch kaum einer, dass er überhaupt ein Problem hat.
    Und die, die schon eine Stufe weiter sind, dürfte man ja relativ schnell erkennen.
     
  3. Da wäre doch erst einmal zu klären, wo "normales Trinkverhalten aufhört und die Alkoholsucht beginnt.
    @#3 Was bitte ist ein "Sprittie" , kennzeichnet es, dass diese Menschen wieder ohne nach Ursachen zu fragen, ausgegrenzt werden sollen?
    Wieso erkennt ihr denn nicht, "wenn sie halbwegs funktionieren", dass sie ein Alkoholproblem haben? Weil die meisten Beobachter die Augen verschließen. Weil es ein Tabu ist! Eine Schande für die Gesellschaft, der man doch lieber aus dem Weg geht.
    Nun frage ich Euch , Fragestellerin und #1, #2, #3, habt Ihr denn den Mut Euer Trinkverhalten anzugeben?
    Ich bin gespannt! Ich trinke seit 12,5 Jahren keinen Trpfen Alkohol, kein Mon Cherie o.ä., keine Medikamente mir Alkohol, ...
    Das ist natürlich völlig unnormal.

    Und wer dann angibt, er trinkt jeden Abend nur ein Glas Wein, den werde ich gleich fragen, ob er bereit, darauf 8-10 Wochen zu verzichten, und werde fragen, wie es ihm ergangen ist.
    Denn potentiell psychisch abhängig sind weitaus mehr Menschen als sie es sich eingestehen wollen.
    Und bitte kommt mir nicht mit den Argumenten, dass ein Glas Rotwein für Herz und Kreislauf gut sind, ein Glas Traubensaft oder grüner Tee tun das auch.
     
    • # 5
    • 27.07.2009
    • Gast
    Was soll so besonders daran sein mal 2-3 Monate keinen Alkohol zu trinken?

    ich bewundere durchaus Leute, die es schaffen nach ihrer Alkoholsucht streng trocken zu bleiben - ihr Leben lang.

    Ich sehe aber keine Besonderheit darin für 2-3 Monate auf Alkohol zu verzichten - wenn es keine Gesellschaftlichen Anlässe gibt kann man doch Problemlos darauf verzichten. Und selbst dann ist Alkoholgenuss ja kein Zwang ;) - und das allabendliche Glas Rotwein (oder das Feierabend-Bier) ist ja nichts weiter als ein Mittel zur Entspannung - die man sich auch anderweitig problemlos beschaffen kann.
    Sport, ein heißes Bad, Couch-Surfing... ;)
     
  4. "das allabendliche Glas Rotwein (oder das Feierabend-Bier) ist ja nichts weiter als ein Mittel zur Entspannung..." ist eben eine Droge zur Entspannung ähnlich einer Schlaftablette , oder ...
    und
    ich wette, dass nicht jeder darauf problemlos 2-3 Monate verzichten kann oder will.

    Und warum gönnt Ihr dann dem Gelegentheitsraucher abends nicht eine Zigarette zur Entspannung?
     
  5. @#6: Ich habe auch schon oft 2 Monate lang vor einer Marathonvorbereitung keinen Tropfen Alkohol getrunken. Das war aber eher eine disziplinarische Maßnahme.

    Ansonsten reagierst du verständlicherweise sehr sensibel auf das Thema dieses Threads. Bei einem Feierabendbier schon von einer Droge zu sprechen, ist ziemlich bizarr. Der Vergleich mit einer Schlaftablette hinkt auch ziemlich, weil deren regelmäßige Einnahme dazu führen kann, dass man ohne irgendwann nicht mehr schlafen kann. Ein Bier zum Feierabend hat höchstens auf Dauer auf den Bauchumfang Einfluss, vorausgesetzt, man ist oder war kein Alkoholiker.

    @Fragesteller: Das Problem bei einer Profilangabe ist die Abgrenzung zwischen normalem und übermäßigem Alkoholkonsum. Der Übergang ist fließend (sic). Im Gegensatz dazu polarisieren Raucher mehr: Viele wollen einfach keine Beziehung mit einem rauchenden Partner - egal, wie viele Zigaretten am Tag konsumiert werden.
     
  6. Es stimmt natürlich, dass man Alkohol und Medikamente nur bedingt in ihrer miteinander vergleichen kann, und jahrelanger Medikamentmissbrauch schwerer zu therapieren ist, weil die Entwöhnung viel länger dauer.

    " ... Feierabendbier / Wein schon von einer Droge zu sprechen ... " das sagten eine Reihe von Ärzten, die langjährige Erfahrungen mit Suchtkranken hatten, dass eben bei regelmäßgem Genuss von "Genussmitteln" (auch Kaffe) eine psychische Abhängigkeit eintreten und man das auch überpüfen kann.

    Und bei dem Wort "NORMAL" - wann und wie immer es verwendet wird -
    daher sollte es in #4 von mir auch in Anführungszeichen stehn,
    die hinteren habe ich nur vergessen.
    gehen bei mir "ROTE Lampen" an.

    Für viele ist es nämlich nicht "NORMAL", wenn man aus welchem Grund auch immer - keinen Alkohol trinkt, allenfalls werden religiöse Gründe akzeptiert.

    Ansonsten darf mein Partner gern sein Bier, Wein, ... trinken,
    so tolerant bin ich schon., weiter müssen wir das nicht audehnen - von wegen Küssen,...
    Da wird sich schon eine Lösung finden.
     

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