1. Was steckt hinter seinem Streitverhalten?

    Mich beschäftig und bedrückt gerade das Verhalten meines Freundes bei "Streit". Wir sind ca 6 jahre zusammen und haben 1 gemeinsames Kind und sind verlobt, unsere Situation ist gerade zur Zeit Jobbedingt etwas schwierig was aber absehbar ein Ende haben sollte.

    Konkret hat sich wieder mal dasselbe abgespielt wie schon oft. Ich hatte eine schlechte Woche, war alleine und krank mit Kindern zuhause "eingesperrt", das Wochenende davor haben wir uns zwar 3 Tage gesehen aber nur mit Freunden auswärts (auch geschlafen) und waren gar nicht alleine. Ich habe ihm dann heute 2 minuten lang, als er mit mir über bessere Organisation der Wohnung sprechen wollte, meine ganze Anspannung um die Ohren geworfen, ihm gesagt dass es mir gar nicht so um die Kinder (meine großen nicht das Baby) geht , sonder dass er in letzter Zeit nie da ist und mir nichts mithilft.. ich mich total alleingelassen fühle. Ich war wütend und hatte viele negative Hintergedanken im Kopf .

    Jetzt zu meinem Problem : immer wenn so etwas passiert verstehe ich sein Verhalten danach nicht. Was wäre ein normales Verhalten ? Zurückwütend werden, sich bissl später aussprechen ? Nichts davon passiert. Er geht, kommt eventuell nach ein paar Stunden oder einem Tag wieder, obwohl wir normalerweise die Zeit zusammen verbringen würden. Seine Art mir gegenüber ist dann so, das ich mich einfach jede Sekunde in seiner Nähe unwohl fühle, kühl abweisend. Er ignoriert mich total bis er wieder tagelang wegfährt. teilweise haben wir Besuch die das nicht mal merken weil er sich dann oberflächlich freundlich verhält. Oder er macht dann tagelang jede freie Sekunde was anderes alleine, lässt sich nicht mehr blicken, meldet sich auch online bzw telefonisch nicht mehr, das geht tw über eine ganze Woche so. Wenn ich es anspreche gibt er es entweder gar nicht zu oder spricht davon wie sehr ICH ihm gerade alles zerstöre weil ich ihn ja vor einer Woche angeschrien hätte und damit seine Stimmung nachhaltig schlecht gemacht. Egal wie kurz oder nur leicht wütend ich war, ich bin danach immer unendlich lange "schuld daran" dass er sich komplett von mir distanziert. Er verbalisiert dann oft blanke Wut weil er wegen mir in der Situation ist "eine keifende Frau" zuhause zu haben, die sein "Leben schlechtmacht".


    Ich will jetzt den Inhalt des Streits nicht diskutieren, ob gerechtfertigt oder nicht, weil das nämlich in Bezug auf seine Reaktion völlig egal zu sein scheint, er reagiert immer gleich wen mich mich über etwas aufrege, egal wegen was. Jedes zeigen von ärger von meiner Seite geht bei ihm irgendwie gar nicht.

    Ich fühle mich dann immer total schlecht, einsam und ängstlich irgendwie in einer schwachen Position, fast unterdrückt oder gequält. Ist das eigentlich ein normales Steitverhalten, oder nicht irgendwie Zeichen einer Störung aus der Kindheit und was geht in ihm vor ? Ist er echt so verletzt oder will er mich erziehen ?? Ich weiß es nicht. Ich weiß auch nicht wie ich reagieren sollte.
     
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  3. Liebe FS,
    verstehe ich richtig: ihr seid verlobt, habt ein gemeinsames Kind, lebt aber nicht zusammen? Was für Jobprobleme habt ihr - Du oder er? Der Einfluss ist nicht zu unterschätzen.

    Beschreibe eure Lebenssituation bitte etwas strukturierter.
    Wenn ich hören würde, was ich von Dir lese, wäre ich auch weg - würde mir auf den Wecker gehen. Insofern kann ich seine Abwesenheiten nachvollziehen.

    Kann es sein, dass ihm die 3 Kinder schlichtweg über den Kopf gewachsen sind und Du den Haushalt nicht besonders gut organisierst, er darum ständig weglaeuft? Du liest Dich ziemlich überfordert.
    Das ist das Problem beim patchworken - funktioniert oft nicht. Er ist für Schmutz und Unordnung Deiner älteren beiden Kinder nicht zuständig - kann er sich dran beteiligen, muss er aber nicht. Wo ist deren Vater? Warum forderst Du von ihm keine Entlastung ein?
     
  4. Du hast doch die Frage bereits selbst beantwortet, was hinter seinem Verhalten steckt. Das Verhalten, dass er sich rar macht, zurückzieht, nicht "nach Hause" kommt.
    Aus diesem Grund, den er auch konkret nennt, macht er das:
    Er sieht dich wirklich als "keifende Frau", die sein Leben "schlecht macht", oder vielleicht sogar zu Hölle?
    Er wollte mit dir sprechen, du haust ihm zwei Minuten deine ganze Anspannung um die Ohren.
    Das findest du normal. Du vertrittst die Ansicht, dass du ihm deine Anspannung als Mutter um die Ohren hauen darfst.
    Du findest es normal, seinen Ärger herauszulassen. Du findest Streit üblich. "Zurückwüten" findest du üblich.
    Er offenbar nicht.

    Jetzt stell dir das mal umgekehrt vor. Wenn er das regelmässig bei dir machen würde. Wenn er dir regelmässig seine Anspannung um die Ohren hauen würde. Du musst damit rechnen, dass er das jederzeit wieder macht. Er lässt dann seinen ganzen Frust und Wut heraus, keift dich an, was ihm alles nicht passt....
    ...anstatt zu reden.

    Ja du fühlst dich wie das schwächere Geschlecht?
    Du fühlst dich also auch noch fast unterdrückt oder gequält?
    Du bist das Weibchen, er muss als Mann Rücksicht nehmen, dich noch beruhigend in den Arm nehmen, wenn du ausrastest?
    Das wäre natürlich eine tolle Reaktion von ihm. Allerdings macht das ein Mann auch nicht ständig mit.

    Weder noch. Er hat dich Schnautze voll. Er zieht sich zurück und will dich gar nicht mehr sehen. Er hat keinen Bock auf dich. Es steht überhaupt nicht gut, um eure Partnerschaft.

    Vielleicht solltest du dich da auch mal mit einbeziehen in dieser Betrachtung. Vielleicht solltest du anfangen zu kommunizieren, anstatt zu streiten.
     
  5. Wozu habe ich einen Partner, der dazu noch das Vater meines Kindes ist, wenn ich alles mit mir ausmachen muss und selber für alles zuständig bin?? Wenn ein Mann eine AE Frau nimmt, dann ist er AUCH für Ihre andere zwei Kinder zuständig, unabhängig davon ob der leibliche Vater sich kümmert oder nicht. Ansonsten ist er nichts anderes als eine Affäre. Sorry, Vikky, ich erlaube mir, eine schlechte Laune zu haben und mal auch überfordert zu sein. Ich erwarte, dass mein Partner mir zu Seite steht, so wie er erwarten kann, dass ich ihm zu Seite stehe, sollte er überfordert sein. Weglaufen, tagelang(??) anschweigen, überhaupt nicht nach Hause kommen(???) sind für mich Gründe, die Beziehung zu beenden. Aber eins muss ich anmerken - solches Verhalten kommt nicht von heute auf morgen und die FS hat hier schon das eine oder andere aus ihrer Beziehung erzählt, was mich sehr irritiert hat, insofern ist das Verhalten des "Partners" quasi, ich mag das Wort Schuld nicht, sagen wir, das fällt in ihre Verantwortung.
     
  6. Ehrlich gesagt, @Sirikit, seit deinem thread, wo er wegen 5 Kilo mehr auf den Rippen nicht mehr mit dir schlafen wollte/konnte, nehm ich diesem Mann nicht mehr ab, dass er dich liebt.

    Du wirst ihn und eure Beziehung zwar jetzt wieder bis aufs Blut verteidigen, aber irgendwas stimmt zwischen euch beiden grundlegend nicht, auch wenn du es nicht sehen willst.
     
  7. Du kann ich dir nur recht geben. Du hast Glück so einen geduldigen Mann zu haben. Ich würde das allerdings nicht weiter so machen. Irgendwann trennt er sich sonst noch von dir. Das auch zurecht. Ich würde mir das auch nicht gefallen lassen immer nur grundlos angenörgelt zu werden.
     
  8. Ich denke nicht, dass das der Grund ist. Ich denke eher weil er immer angenörgelt wird. Das würde sich niemand gefallen lassen. Er wollte mit ihr ganz normal reden und wird gleich angenörgelt. Das auch noch grundlos.
    Da kann er dich nichts dafür, dass du krank bist. Er kann doch nicht 24 Stunden bei dir sein. Ich denke mal, dass er auch arbeiten muss.

    Ich verstehe nicht wie es in manchen Beziehungen und Ehen läuft. Da wird oft auf dem anderen grundlos rum gehackt obwohl derjenige überhaupt nichts dafür kann.
     
  9. So ein Unsinn. Wie stellst du dir dann ein Zusammenleben vor? Er räumt hälftig die Sachen seines Kindes weg und steigt über die Teile der nicht leiblichen Kinder drüber? Man merkt schon wer keine Kinder hat.
     
  10. Schwierige, aber nicht hoffnungslose Situation!
    War er schon immer so? Bist Du schon immer so gewesen? Könnte ihr in normalen Situationen normal und konstruktiv miteinander reden?
    Dann setzt euch mal zusammen, wenn es euch beiden gut geht und redet über euer beides Konfliktverhalten - Du schmeißt ihm alles vor die Füße, und er zieht sich darauf hin zurück. Beides suboptimal.
    Schaut mal, was bei so einem Gespräch raus kommt. Ev. hilft bei euch auch eine Paartherapie oder ähnliches, um die Muster besser erkennen zu können und die auch ev. zu überwinden. Zeit, eure Beziehung auf das nächste Level zu heben!
    ErwinM, 50
     
  11. Ich denke, der Mann ist schlicht normal - so normal, wie es seit Jahrhunderten bei Männern üblich ist und akzeptiert wurde und weitgehend noch wird.

    Er hat mit dem Familienkram nichts am Hut, er will damit nicht belästigt werden, wenn Du deshalb genervt und überfordert bist, ist das Dein Problem und Du hast es gefälligst mit Dir selbst abzumachen. Wenn er nach Hause kommt, will er einen ordentlichen Haushalt, saubere, brave Kinder, ein gekochtes Essen und eine adrette, gut gelaunte Frau.

    Ist das nicht der Fall, geht er. (Sei froh, er schlägt Dich nicht.)

    So. Den Mann hast Du Dir ausgesucht und noch dazu ein Kind mit ihm bekommen. Mit Deiner Keiferei wirst Du ihn ziemlich sicher vertreiben, es ist natürlich die Frage, ob das ein Verlust wäre. Wie bist Du denn finanziell aufgestellt? Könntest Du alleinerziehend zu Recht kommen?
     
  12. Er hatte doch deutlich gesagt, was ihm nicht passt.

    Und das ist in erster Linie dein Kommunikationsverhalten. Wütend sein und anschreien führt nun mal zu nichts außer zu mehr Frust auf beiden Seiten.

    Ihn scheint dein aggressives Verhalten wesentlich mehr zu beeinträchtigen als es dir bewusst ist.

    Mein Vorschlag wäre: Entschuldige dich für das Anschreien.

    Und rede dann in Ruhe mit ihm über dein Problem hinsichtlich deiner Überforderung.

    Vermeide Vorwürfe (" nie bist du da, alles muss ich alleine machen") sondern sprich von dir, deinen Gefühlen, dass du dich allein gelassen fühlst und dass du dir von ihm WÜNSCHST oder ihn bittest, dass er sich um bestimmte Dinge kümmert. Nenne ihm klipp und klar, was er wann machen soll. Eine feste Aufgabe, in die du ihm dann auch nicht rein redest. Kein diffuses Geningel.
    Versuche dein Anliegen ruhig in wenige Sätze zu fassen und klar zu sagen was du wie willst und nicht nur was dir nicht passt.

    Mit einem freundlichen "wärst du so nett XY zu tun" erreichst du mehr als mit "jetzt mach doch mal..." oder "siehst du denn nicht..." selbst wenn er es hundertmal sehen würde und müsste.
     
  13. Leider geht er dir aus dem Weg, weil du ihn nervst. Wenn es jobbedingt schon schwierig ist, ist er vielleicht angespannt und dann kommt noch dein Frust dazu.
    Wie du dein Leben beschreibst, siehst du dich als Opfer der Umstände. Du beschwerst dich darüber, dass du 3 Tage mit Freunden unterwegs bist und keine Zeit für deinen Partner hast. Wenn dir dein Partner wichtig ist, musst du lernen Prioritäten zu setzen.

    Du wirfst ihm deine ganze Anspannung um die Ohren und glaubst er hat eine Störung, wenn er sich zurückzieht? Du siehst leider nicht deine Fehler. Du beschwerst dich, dass er nie für dich da ist, schreibst aber, es hat sich dasselbe abgespielt, wie schon so oft. Also hast du ihm schon oft vorwurfsvoll geschildert, wie überfordert du bist.

    Ich verstehe absolut, dass er sich zurückzieht. Natürlich fühlst du dich unwohl, weil du seine Kälte spürst. Die Kälte entsteht aber, weil du ihm schon so oft signalisiert hast, dass du unzufrieden bist mit deinem Leben und (zumindest in seinen Augen) mit ihm.

    Oberflächlich freundlich verhält er sich zum Besuch, weil der Besuch ihn ja nicht wie „so oft“ kritisiert. Wie du reagieren solltest? Dich mit Stressabbau beschäftigen (u.a. Umgang mit Wut, sich nicht selbst zu überfordern, Grenzen setzen, Mann nicht als Sündenbock ansehen) und respektvoll mit dem Mann umgehen.
     
  14. Du solltest Dir zeitnah über Dein Verhalten klar werden!!
    Die jobbedingt schwierige Zeit hat bald ein Ende. Das ist doch eine Aussicht, auf die Du Dich freuen solltest.

    Er kommt nur an den Wochenenden heim?
    Da Du nicht viel zur Situation geschrieben hast, gehe ich davon aus, dass
    - Du werktags mit den Kindern zu Hause bist (Du schreibst von einem Baby), ganz schlimm eingesperrt
    - er in der Woche weiter entfernt arbeitet 'sich den Ar... aufreist'
    - fürs Wochenende kommt er heim und da ist die keifende und offensichtlich überforderte Frau (die tatsächlich rumkeift).

    Na ja, muss auch Menschen geben, die sich auf den Montag freuen...

    Das ist sehr traurig... für ihn!!
    Er wollte sich doch mit Dir darüber besprechen. Und Du stehst Dir selbst im Weg.

    Ja. Er brütet. Ich würde sagen, dass er schon abwägt. Dafür oder dagegen.

    Ja. Du machst die Stimmung schlecht!!
    Du zerstörst gerade nicht nur ihm alles, sondern auch Dir.

    Du willst ihn offenbar erziehen und er ist nicht nur verletzt. Ihr befindet Euch bald im Trennungshafen!!!

    Es fehlen noch Angaben allgemein zu Eurer Lage.
    Man kann jedoch nicht alles haben
    Viel Geld durch viel Arbeit und ganz viel Zeit nebenbei um die Gattin zu Hause zu entlasten und danach am besten noch kuscheln und immer fein lächeln, logisch.

    Die Jobsituation ist zeitlich begrenzt, schreibst Du.
    Jetzt halte auch durch und Dich selbst mal im Zaum. Die Lage wird ihm auch nicht passen. Warum machst Du alles mit Deinem Verhalten noch schlimmer???
    Ihr kommt nur durch Zusammenhalt gemeinsam weiter.

    Die beschriebene Position, schwach, unterdrückt, gequält.... Meinst Du nicht, dass es ihm genauso geht?

    W, 46
     
  15. Ok, Du hattest eine schlechte Woche, warst alleine und krank mit Kindern zuhause "eingesperrt". Das ist ja wirklich total schrecklich... mein Beileid...
    Wer keine richtigen Probleme hat, macht sich welche.

    Da würde ich auch als Mann wegrennen.
    Wieso musst Du eigentlich schreien oder streiten? Kann man Probleme nicht sachlich ansprechen?

    Ich denke, die Beziehung ist durch aufgrund Deines (evtl. in der Kindheit verankerte Störung?) unrationalen aggresiven Verhaltens.

    Trotzdem Dir alles Gute
    W 42
     
  16. Ich werde jetzt extra vieie Ich setze bilden...finde die weniger bewertend und Du kannst Dir das rauspicken, was Dir ggf ähnlich vorkommt.

    Ich habe eine Anerkennung beim Bund der deutschen Mediatoren, sollte also grundsätzlich wissen wie es geht und Dir vorschlagen, bei Deinen Ausbrüchen, mehr bei Dir zu bleiben und Sätze wie: Du machst immer oder Du machst nie zu vermeiden.
    Warum erkläre ich gerne auf Nachfrage.

    In eigenen hochemotionalen Momenten, ist mein Mediator aber am A...
    Wie weggeblasen und nachdem ich ausgeflippt bin, weiss ich nur irgendwann später was ich falsch gemacht habe.

    Soweit so gut...
    Kann ich mich auch gerne für entschuldigen...wenn man mich lässt.
    Natürlich nicht für alles, denn meine Gefühle, die zu dem Ausbruch geführt haben, die sind ja eindeutig faktisch da und nicht verschwunden, nur weil ich sie falsch rüber gebracht habe.
    Kann man verbal auch wieder gut machen, weil man es ja auch nur verbal versemmelt hat.
    Das ist dann meine Aufgabe

    Aber es ist nicht meine Aufgabe alles vom anderen zu verstehen und mir für die schlechte Stteitkultur 100% Schuld zu geben....Und auch nicht mehr geben zu lassen.

    Ich fühl mich sch... wenn jemand abtaucht und ignoriert.
    Bestraft wie ein kleines Kind und zur völligen Schuldigkeit erklärt.

    Diese nonverbale Kommunikation gehört nicht nur zu einer schlechten Stteitkultur. .
    Bestrafung durch Ignoranz gehört sogar offiziell zur emotionalen Gewalt.

    Seit dem ich mich nicht mehr für 100% schuldig halte, wenn ich mal ausflippe...
    Kann ich in Ruhe klären
    Lässt mich jemand klären, komme ich selten bis 0 überhaupt noch in die Situation, weil ich nicht mehr verzweifelt bin oder Angst habe.
    Deshalb sag ich früher, wenn ich ein Problem habe und sammel nicht bis ich platze.

    Ich bitte und bettel aber auch nicht mehr...bitte ignorier mich nicht etc.

    Ich sag 2x das ist für mich schlimm...
    Wer es dann erst Recht macht, der möchte wohl bestrafen und das ist für mich in einer Partnerschaft undiskutabel.
    Bewusste Bestrafungen haben da nichts zu suchen.

    Ich würde hier zu einer Mediation raten...sie geht erstmal nur darauf ein, wie man Dinge klärt und das nimmt oft die Schwellenangst.
    Wenn dabei noch Dinge hochkommen wie: Ängste etc...
    Kann sich da noch andere Hilfe geholt werden.

    Würde ich bei dem Vorschlag mit: wir beide sollten eine gute Stteitkultur lernen und mein Partner sagt nur Du musst aufhören...das und das zu tun.

    Wäre heute bei mir dann Ende
     
  17. Liebe FS,
    ich lese deinen Post etwas anders als die Vorschreiber*innen. Wenn ich deine Schilderung richtig verstanden hab, ist er zzt. kein wirklicher Partner. Er entzieht sich - und wenn du dich (zu recht) beklagst, verdreht er Tatsachen. Vor anderen tut er dann so, als ob alles in Ordnung wäre, du spürst jedoch Kälte und Verunsicherung.

    Wenn du mal nach Schuldumkehr und Gaslighting googelst und dir kommen einige Dinge, die du dann liest, bekannt vor, dann sieh zu, dass du diese Beziehung beendest - der Mann tut dir nicht gut.
    Alles Gute für dich!
     
  18. Liebe Sirikit
    Wenn man wollte, könnte man wegkommen vom ollen "wer liegt hier falsch/wer hat die Störung" .. sondern in einem ruhigen Moment zusammen schauen, was es bräuchte, dass euer beider Sensibilitäten berücksichtigt werden.
    Vielleicht würde es euch helfen, bei einem Streit einmal sachlich und ruhig zu bleiben. Bei dem einen besagten Thema, bei den eigenen Gefühlen und Wünschen. Und den anderen ausreden lassen, bis man ihn verstanden hat. Und wenn das nicht geht, das Ganze vertagen?
    Ich erhalte den Eindruck, du streitest gern nach dem Motto "Attacke - Gegenattacke". Alles rauslassen, sich Luft machen und dann ist bald alles wieder gegessen. Vielleicht hat das ja in deiner Familie funktioniert und darum empfindest du das als "ganz normal". In deiner Familie war es vielleicht nichts Schlimmes, wenn einer mal laut wurde; oder es wurde sogar im Nachhinein verharmlost. In seiner Familie kündete eine erhobene Stimme vielleicht wochenlanges Unheil oder Prügel an; oder es kam schlicht nie vor, weil man in "normalem Ton" über schwierige Themen miteinander sprach. Dies könnte man rausfinden (statt zu spekulieren), indem man miteinander über die Kindheit spricht und über prägende Muster.
    Ich weiss nicht, was dann in ihm vorgeht. Ich kann dir nur sagen, was in mir vorgehen würde, wenn ich etwas Vergleichbares tun würde: Ich würde mich wohl sehr verärgert und verwirrt fühlen, so dass ich es vorziehe, zu gehen und mich anderswo abzureagieren. Weil ich kurz vorm Platzen wäre.
    Alternativ könnte es sein, dass mich die Vorwürfe so treffen und ich mich so klein gemacht fühle, dass ich gehen möchte, da ich ansonsten losheule. In jedem Fall wäre ich nicht mehr imstande, die Sache auf "normale" Weise zu besprechen und daher würde ich gehen, bis ich wieder einigermassen klar denken kann.
    Kann sein, dass er dich straft und dir solche Vorhaltungen macht, obwohl es ihn innerlich nicht besonders kratzt. Das wäre dann eher manipulativ.
    Genau so gut kann es aber sein, dass so ein Streit ihn emotional überfordert, stresst und blockiert; und er sich dann auch nicht mehr wohl fühlt mit dir. Weswegen er wirklich lange braucht, um darüber hinweg zu kommen.
     
  19. Auh weiha, gab es da nicht schon das Thema mit den 5 Kilos mit ihm und dann war doch etwas anderes dahinter, und ihr beide dann wieder glücklicher miteinander. Also ich muss ehrlich sagen, er ist und bleibt ein Freigeist und kommt dann tagelang nicht nach Hause, das geht mit Familie aber gar nicht. Aus Verzweiflung kann man schon mal laut werden, v.a. wenn Du eh schon am Ende bist und er dir dann nochTipps geben möchte wie DU es besser machen kannst. Versteh ich vollkommen.

    Ihr müsst Regeln aufstellen, was euer Konfliktverhalten betrifft, am besten mit Hilfe von außen, meinst du er würde mit zu einem Paartherapeuten gehen?
     
  20. Ich habe das Gefühl manche Forumsteilnehmer geniessen es andere runter zu machen, das kann man auch anders ausdrücken!

    Im übrigen finde ich ihn überhaupt nicht erwachsen im Verhalten, dann soll er doch sagen wie es ihm geht und nicht davonlaufen. Kann er aber nicht, weil scheinbar nicht gelernt. Er wirkt oberflächlich, hat oberflächliche Klischees übernommen wie "keifende..." - dann soll er halt was dazubeitragen, dass es nicht eskalieren muss, er übernimmt keine Verantwortung und du liebe FS, hast dich übernommen mit ihm, fürchte ich. Mit einem Kleinkind brauchst du Verständnis und Unterstützung und dafür einen verständnisvollen Mann, der gesellschaftlich mal kürzer treten kann.

    Ach, ich weiß nicht was ich dir raten soll, eigentlich die Trennung, aber vielleicht die Begegnung mit dem Richtigen!
     
  21. Finde ich einen mega guten Beitrag. Ich seh das ganz genauso und denke, dass die FS da ein eindeutiges Wahrnehmungsproblem hat.

    Faustregel: immer erstmal vor der eigenen Tür kehren und nachschauen, ob man nicht selbst mit seinem eigenen Verhalten dazu beigetragen hat, bevor man dem anderen unterstellt, nicht „normal“ zu sein oder gar eine Störung aus der Kindheit zu haben.

    Vielleicht ist das schlicht und einfach Hilflosigkeit und Resignation. Ich würde mich auch nicht anpampen lassen bzw. zu einem Streit provozieren lassen, wenn ich darauf überhaupt keinen Bock habe. Da würd ich auch flüchten und lange nicht wiederkommen.
     
  22. Ja aber nicht wenn man jedes Mal grundlos angenörgelt wird. Da wird der Mann grundlos angenörgelt und soll sich zum Dank auch noch um ihre Kinder kümmern. Das würde ich auch nicht einsehen.
    Natürlich darf man mal schlecht gelaunt sein. Das ist aber noch lange kein Grund sie am anderen auszulassen. Das würde ich mir auch verbitten. Ich hätte mich da schon längst getrennt.

    Ich verstehe nicht wie manche nur auf die Idee kommen man dürfe in einer Beziehung oder Ehe die schlechte Laune am anderen auslassen. An jemand anderen würden sie es nie machen. Wenn man sich so bei seiner Arbeitsstelle verhalten würde, hätte man schon längst keinen Job mehr.
     
  23. Der kühle sachliche Deutscher ist anscheinend bei viele Foristen durchgeschlagen, die nicht verstehen, was die FS hat und versuchen sie mit Logik zu bekämpfen.
    Ich übersetzte - hier geht kein Mann, weil die Frau keift, hier keift eine Frau, weil der Mann geht.
    Ähm, läuft das so normalerweise in einer Beziehung? Würdet ihr so ein Verhalten eurem Chef, eurem Kollegen, euren Freunden durchgehen lassen?
    Ist das ein reifes Verhalten eines Erwachsenen?
    Hier sehe ich einen Mann, der keine Lust auf Familienleben hat und nicht versteht oder verstehen will, dass er MITverursacher und MITgestalter dieser Beziehung ist und keifende Frau auch Resultat seines (Nicht) Handelns ist.
    Hier können wir eine emotional nicht stabile Frau sehen, die ihr Leben nicht im Griff hat oder aber auch einen Partner, dem das Wohlbefinden seiner Frau absolut egal ist.
    Würde ich auch, aber sowas von! Bessere Organisation der Wohnung?? Von einem Mann, der nie da ist und wenn er da ist, ist er trotzdem abwesend, würde ich nicht hören wollen, wie ich mich besser organisieren soll, sondern erwarten, dass er meine Gefühle ernst nimmt und mindestens zuhört, ohne Ratschläge zu verteilen, wie ich mich fühlen soll. Das Leben besteht nicht nur aus Spass und "souveräner" Kommunikation, dazu gehören auch negative Stimmungen, Konflikte, Krankheiten und Tod. Aber anscheinend ist man heutzutage in dieser Spassgesellschaft eine Aussätzige, wenn man sich erlaubt, nicht zu funktionieren und nicht so gut drauf zu sein.
     
  24. @Sirikit
    Dein Freund packt also im Haushalt nicht mit an, entlastet dich nicht und kümmert sich nicht um dich, wenn du einmal krank bist! Und dann wollte er besserwisserisch auch noch über die "bessere Organisation der Wohnung" sprechen, anstatt einfach mal selbst Hand anzulegen. Und da bist Du ausgeflippt!!! Kann ich nachvollziehen und ist nur menschlich. Da hat sich bei dir eine Menge angestaut in letzter Zeit. Ich kann dich beruhigen, ich kenne es nur so von allen meinen Exen! Aber ich bin nie ausgeflippt und habe keine Vorwürfe gemacht. Ich habe still gelitten und es einfach so hingenommen. Kinder oder Ehe wären unter diesen Umständen für mich nicht in Frage gekommen. Ich hatte leider ähnlich wenig empathische, verantwortungslose und rücksichtslose Männer wie du! Tja, selbst schuld. Da haben wir bei der Partnerwahl wohl was falsch gemacht, so will es das Forum. Aus meiner Sicht mangelt es an Erziehung der Männer! Ich finde es traurig, dass du alleine krank zuhause lagst und die Kinder mehr oder weniger unbeaufsichtigt waren. Von einem Erwachsenen könnte man stillschweigend erwarten, dass er kurz die Bude aufräumt und Essen macht, dir Ruhe verschafft und dir zumindest einen Tee hinstellt. Das kann Frau erwarten. Umgekehrt genauso. Also, ja, du warst völlig zurecht ärgerlich. Du solltest jetzt dazu das Gespräch in Ruhe suchen, notfalls mit einem Moderator - Eltern, gute Freunde oder Coach. Es muss sich in Zukunft was ändern. Eine kleine Unterstützung hätte deinen "Partner" und "Freund" gewiss nicht überfordert. Du hast von ihm ja keine professionelle Grundreinigung der Wohnung, medizinische Versorgung von dir oder volles Entertainment deiner Kinder verlangt. Du stehst in Notsituationen da wie eine AE ohne Partner - und das mit Baby! Was du besser machen kannst? Eine Freundin oder Oma, Opa oder Nachbarin um Hilfe bitten. Einen Reinigungsdienst anrufen, der klar Schiff macht, wenn du krank bist. Die Kinder bei Schulfreunden übernachten lassen in Notsituationen oder zu Oma, Opa geben. Einen Babysitting anrufen, der spontan einspringt und mithilft. Deinen Hausarzt rufen, damit es schneller bergauf geht, und etwas pflanzliches zur Beruhigung nehmen (Passionsblume, Lavendel). Die Kinder zum Spielen in den Garten oder auf den Spielplatz schicken, damit du schlafen kannst. So egoistisch wie dein Freund ist, kommt er erst wieder, wenn du fit und gutaussehend bist und die Wohnung ordentlich aufgeräumt. Ich vermute, da wirst du auch in Zukunft nicht viel Hilfe erwarten können. Da Ihr Euch dem verflixten 7. Jahr nähert, wird die Beziehung schnell zu Ende sein. Und wirst sehen, du wirst den schwarzen Peter bekommen als "keifende Frau". An so einem Mann hast du nicht viel verloren. Echte Partnerschaft und Liebe sieht anders aus.
     
  25. So Leute, jetzt muss ich aber mal für die FS Partei ergreifen, so auf ihr rumzuhacken ist wirklich nicht fein. Wer von uns noch nie ausgerastet ist, weil er überfordert, frustriert oder irgendwas war, der werfe doch bitte den ersten Stein. Wenn man sauer ist, kann man das auch mal rauslassen. Wenn man das andauernd machen musst, muss, stimmt was nicht, das ist klar. Aber ihr Partner ist auch keine Hilfe, natürlich will er sie erziehen, aber das wird keinem von beiden gut tun. Ich würde noch einmal versuchen, mit ihm zu reden, oder eine Paartherapie in Betracht zu ziehen. Streit wird immer wieder passieren, das ist bei uns genauso, und ich schreie manchmal auch rum, allerdings rennt mein Mann dann nicht weg und tut so, als wäre ich nicht da. Ich bin ein großer Fan davon, auch mal die Emotion rauszulassen, und dann ist alles wieder gut. Dieses ewig reduzierte, überlegte und temperamentfreie Dasein, ist nicht das Meine.
     
  26. Hi Sirikit,
    da spielen mehrere Sachen mit rein: Es ist einerseits so, dass viele Männer mit Familie nichts am Hut haben und damit nicht "belästigt" werden wollen, so wie es @saepe_inscia schreibt. Männer des alten Schlags kommen und gehen, wie sie wollen und machen oft bei Kritik "dicht", sogar selbst dann, wenn es eine im Ton völlig normale und angemessene Kritik war. Wenn Du von einem solchen Typ Mann etwas willst, dann musst Du sehr schlau agieren, ihm um den Bart gehen und ihn denken machen, dass es eigentlich seine Idee war, was Du wolltest. (Das ist für eine Frau vom modernen Schlag aber nur mit innerem Augenrollen zu ertragen.)
    Dann kommt dazu, dass Du ein Baby hast. Zeigt mir die Frau, die in der Säuglings- und Kleinkindzeit immer ausgeglichen ist! Vielleicht hast Du seit Monaten nicht mehr gescheit geschlafen! Ein sozial empathischer Mann würde Dir das zu Gute halten und Dich nicht mit Weggehen strafen! Ich halte das schon für eine Strafaktion, weil er ja weiß, dass Du genau dann austickst, wenn er Dich alleine lässt.
    Konkreter Tipp: Geh in die Apotheke und hole Dir eine sinnvolle Nahrungsergänzung mit allen möglichen Nährstoffen, vor allem auch Vitamin B der verschiedenen Formen. Nimm das Zeug regelmäßig über einen längeren Zeitraum, dann kriegst Du wieder bessere Nerven und bessere Abwehrkräfte.
    Das dritte Teil in Eurem Puzzle ist, dass Dein Kommunikationsverhalten auch unterirdisch ist. Wenn ich beispielsweise einen Tag mit 10 Unterrichtsstunden hatte, seit um halb sechs auf den Beinen und insgesamt noch anderthalb Stunden auf der Autobahn.... und komme dann nach Hause, dann möchte ich erst einmal gut empfangen werden. Die erste Stunde rede ich von mir aus nur das Nötigste und ich will eigentlich nur etwas trinken und die Beine hochlegen. Wenn man mich gleich so angehen würde wie Du Deinen Mann, dann würde ich auch gehen. Vielleicht nicht beim ersten Mal, aber wenn es öfter vorkäme, dann wäre ich in jeder Wirtschaft besser aufgehoben als bei Dir. Lerne Dich dahingehend besser zu managen. Wenn es wirklich wichtig ist, dann schreib Dir vorher auf, was Du überhaupt in dem Gespräch erreichen willst und überlege Dir wertfreie Sätze. Übe das vor dem Spiegel immer wieder, bis Du das sicher ohne Wutanfall aussprechen kannst. Erwarte nicht gleich eine Antwort, vieles muss man sich auch erst einmal alleine im Kopf zurechtschieben. Und vor allem, niemals solche Gespräche führen, wenn Dein Mann gerade heimgekommen ist, sondern dann, wenn er entspannt ist.
    Das ist Ehemänner-Handling und wenn Dir Deine Beziehung zu einem Mann, der Dich wegen ein paar Kilo hin oder her maßregelt, das wert ist, dann wirst Du damit erfolgreich sein. (Von "glücklich" sage ich nichts.)
    Viele Grüße, w, 38
     
  27. Das war doch schon im vorigen Thread Thema, dass dein Partner dir gerne die Haushaltsführung erklärt, aber wenig praktich dazu beiträgt.- Ich würde an deiner Stelle erstmal gar nichts mehr tun außer dich mehr auf dich konzentrieren.
    Wenn er am Abend kommt, gehst du zu deinem Fitnesskurs oder was auch immer. Im Moment läuft es ja anscheinend so, dass du mit Kindern und Haushalt festgebunden ist, während er den Freigeist macht. Versuche den Haushalt, wenn du nicht berufstätig bist ohne ihn zu machen. Ich habe den den Eindruck, dein Partner verweigert jegliche Kooperation und Unterstützung, will dir aber gern sagen, wo es langgeht. Deswegen konzentriere dich auf dich selbst, erwarte nichts mehr von ihm und schaffe dir Freiräume, wo es möglich ist.
    Emotionale Diskussionen völlig lassen. Zieh dein Ding durch, keife nicht mehr rum. Verhalte dich so, als seiet ihr eigentlich getrennt und lebt nur noch als WG zusammen, konzentriere dich auf praktische Aspekte.
     
  28. Wenn ich mich so dauerhaft (oder die meiste Zeit) in einer Beziehung fühlen würde, dann würde ich die Beziehung in Frage stellen.
    Was nützt dir ein Partner, der nie da ist, oder der, wenn er da ist, nur sein "eigens Ding" durchzieht. Da wärst du alleine mit den Kindern wahrscheinlich besser dran. Jedenfalls müsstest du dich nicht über ihn ärgern. Das allein ist schon viel wert, denn ständiger Ärger macht krank.
     
  29. Liebe FS,
    wenn man sich auch in Deinem anderen Thread umschaut, dann frage ich mich, ob der Mann eigentlich auch mal nett ist und ob er Dir guttut.
     
  30. Würde mich sehr interessieren, was er da vorgeschlagen hat und ob er in seinen Verbesserungsvorschlägen mitinvolviert war.

    Auch ich kann mich noch vage erinnern, was die FS über den Mann geschrieben hat, als sie mal ein paar Kilo zugenommen hat (aber immer noch gewichtsmäßig sehr schlank war). Menschlich scheint er doch so seine Defizite zu haben.
     
    • # 29
    • 21.09.2019
    • Thom

    Nun stell dir mal die Situation vor: Du stehst komplett unter Wasser, weißt nicht ein noch aus und dann kommt einer eben mal vorbei, um so im Vorbeigehen mit dir über die Organisation deines Haushalts zu sprechen. Ich würde keine Hand ins Feuer legen, dass der bei mir nicht auch die Bratpfanne über den Kopf bekommen würde. :)

    Ich sehe das obige bei weitem nicht so hart. Jeder kommt irgendwann mal an dem Punkt an, an dem das Fass überläuft und dafür braucht es nur den berühmten Tropfen. Das Fass füllt nie einer alleine, aber der Tropfen kommt meistens von einem, der an der Füllung gut mit beteiligt ist.

    Wir kennen die Vorgeschichte nicht und viele Dinge schaukeln sich im Laufe der Zeit auf. Ich empfehle hier mal die 9 Stufen eines Konflikts nach Friedrich Glasl.

    Und ja, die beiden großen Kinder sind nicht seine und er ist nicht ihr Vater. Er hat sich aber entschieden, mit deren Mutter eine Familie zu gründen, die beiden Kinder waren zu diesem Zeitpunkt schon da und da gehören sie nun mal in irgendeiner Form mit dazu. Natürlich ist der Dreck, den sie erzeugen, nicht der Dreck seiner Kinder, aber es ist nun einmal der Dreck in dem Haushalt, in dem er auch mit wohnt oder zumindest ein- und ausgeht.

    Natürlich könnte deren Vater da was tun, das ändert aber nichts daran, dass deren Mutter seiner Partnerin ist und vielleicht gibt es da schon das eine oder andere, wo er sie unterstützen könnte.
     

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